Indiana Tribüne, Volume 21, Number 356, Indianapolis, Marion County, 13 September 1898 — Page 2
rfxtr Vi; MwNS Trwüne. Erschein Tözüch nist Ewratog Die täglich Trldne- kostet durch IcnXtlgtt 1 8ctl per Ooche, die Konntagi.Trib2e'I K,t per Woche. BiU ,sre IS et 55 entk per Xtt. Per V'ft ierhald di fcuk geschickt In ,rJie,hlng Sf X? Jahr. DflMi 10 Cft Vlabama LtreK. Indianapolis, Ind., 13 September '98 Vorgeschichtliche Fischer. Me Liebhaber des Fischsports, die ja b uns so' zahlreich sind, und noch vile Andere dürften sich auch ein wenig dafür interessiren, was man von Ürvölkern hinsichtlich des Fischfanges und der dabei verwendeten Werkzeuge weiß. Man hat in den letzten paar Jahren, mit den Fortschritt ten der Erforschung von Ürvölkern überhaupt, viele neue diesbezügliche Anhaltspunkte gefunden. Schon bei den vorgeschichtlichen Höhlenbewohnern, welche nach Allem, was man über sie weiß, gar keine Wasserfahrt kannten, zeigt sich der Fischfang mehr oder weniger stark vertreten. Der Höhlenmensch, welcher offenbar größtenteils von der Jagd lebte und sich nur plumper Stein- und Knochengeräthe bediente, hatte außer dem bekannten Wild und etlichen eßbaren Wurzeln und wilden Früchten, auch Süßwasser- und Salzwasser - Thiere aaf dem Küchenzettel." Viele Belege dafür finden wir u. A. in der Gerätheund Waffensammlung des Smithson'schen Institutes in der Bundeshauptstadt. Dort sind auch Proben der Haken- zu sehen, mit denen in uralter Zeit die Eskimos des Norten - Sundes in Alaska sowohl Fische, wie Seemöven und Murren regelmäßig fingen. In Wirklichkeit waren diese Geräthe sozusagen nur die Vorfahren der Haken; denn sie bestanden aus einem geraden Knochenstück, das an jedem Ende scharf gespitzt und in der Mitte am dicksten tvar, dort aber auch ine Rinne hatte, in welcher eine, aus ge flochtenem Gras bestehende Schnur befestigt wurde. 3fa dieses Knochenftllckchen steckte man der Länge nach ein kleines Fifchlein, und die Schnur wurde an ein Schleppnetz (das ebenfalls kein wirkliches Netz war) gebunden. Wenn der Fisch oder Vogel den Köder verschluckte, drehte sich das spitze Knochenstllckchen in seinem Hals querüber und ließ sich nicht verschluden; so war er gefangen. Ganz ähnliche Haken", aber nicht so vollkommene. hat man auch unter den vorgesch'chtllchen Ueberbleibseln im südlichen Frankreich entdeckt. Und anderwärts fand man vorgeschichtliche Harpunen aus Renntbier - öorn. welche auffallend denjenigen ähneln, deren sich Eskimos heute zum Spießen von Fischen bedienen. ' Ein merkwürdiger Beleg dafür, daß vorgeschichtliche Höhlenmenschen, bei uns und anderwärts, auf diese beiden Arten Fische fingen, besteht m Kunstwerken. Vielfach hatten nämlich Höhlenmenschen künstlerische Neigungen, welche über die allgemeine Entwickelungsstufe dieser Geschöpfe bedeutend hinaus ragten, und machten gerne Bilder von Dingen, welche sie interessirten; sie gruben dieselben mit spitzigen Steinen oder geeigneten Knochenstückchen auf ein Horn aus, und derartige Bilder, welche Karpfen ode? Lachse sowie auch fischfangende Menschen darstellen, hat man nicht wenige gefunden. Eines der seltsamsten dieser Bilder zeigt einen Menschen, der einen großen Delphin oder Wal an der unteren Hinterflosse packt. Alles in Allem, müssen diese Menschen, welche osfenbar keine Boote und keine Netze in unserem Sinne hatten und entweder vom Ufer aus, oder im Wasser herumwatend, fischen mußten, eine sehr bedeutende Geschicklichkeit hierin besessen und'gewissen LebenSgewohnheiten der Fische genau gekannt haben! Wahrscheinlich war Lachs der Lieblingsfisch der vorgeschichtlichen Höhlenmensg)en Aber auch Schalthiere wurden von ihnen viel gefangen und genossen, und mit Familie und Stammesgenossen campirten diese Fischer oft lange Zeiträume am Meeresstrand und machte sich über die riesigen Men gen Muscheln her, welche die weichende Fluth zurückließ. Schon viel' weiter fortgeschritten waren die Wasser - Pfahlbauer; denn sie besaßen Boote und Netze. Ihre Fischhaken waren wohl gekrümmt, aber gewöhnlich ohne Widerhaken. Uebrigens spießten sie auch Fische oder schössen sie mit Pfeilen. Zur Zeit, als die Europäer den amerikanischcn Eontinent entdeckten, fischten die Eingeborenen mit Speeren sowie mit Leine und Haken, welch'' letzlere aus Hirschhorn oder Knochen mässiv angefertigt waren' und zuweilen Widerhaken besaßen. Auch die Fischtjagd mit Pfeilen kam vor, und in Iahlreözeiten, in denen gewisse Fische die Strome herauf kamen, wurden ihnen verschiedene Arten Fallen ' gestellt. Mehrere spanische Forscher erzählen, daß zu ihren Ehren Fischjagd - ParItien veranstaltet wurden, z. B. im heutigen Georgia. Manche ' östliche ' Jndianerstämme legten inMarschen groß: Fisch-Einfrie-idigungen an, in denen die Fische nach 'dem Zurückweichen -5vn Hochfluthen strandeten. Weiße Ansiedler machten ihnen das später nach. Die Montaignais Indianer, am St. Lawrencesluß entlang, waren berühmte Aalfänger, und sie versenkten zu diesem Zweck in der passendsten Jahreszeit Fallen, die aus großen geflochtenen Weidenkörben bestanden. Gerne wurden Aale auch Nachts von einem Eanoe aus gespießt. : An der ganzen - atlantischen Küste Nordamerikas entlang, bis hinab nach Mezico, pflegten Indianer, die im Innern wohnten, Zu gewissen Zeiten lediglich behufs Fisch- und Schalthier- ' Fanges. W anderungen nach dem eereZgestade zu unternehmen.- Die
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Mohaves am Saume der californZschen Wüste , benutzten Haken, welche durch Anfeuchten und Biegen von Cactusdornen hergestellt waren, zum Fangen der Fische, die sie in den wenigen Strömen ihrer dürren Heim'ath finden konnten. Bei den Azteken der ältesten Zeit war Fisch ein sehr geschätz'es Näh. rungsmittel, und Unterweisung im Fischfang gehörte zur Jugend - Erziehung. Auf Montezuma's Tafel ka men Fische, welche Schnellläuser 265 Meilen weit von der Seeküste in 24 Stunden gebracht hatten!
(?rd schlämm gegen Sonnendrand. Zu den vielen anderen Hautverschönerungs - Mitteln, welche bei uns in fashionablen Kreisen und theilweise auch anderswo im Schwange sind, ist in diesem Sommer noch eines, und zwar ein ungeheuer einfaches, gekommen, ein fast rührendes Beispiel der Rückkehr der Natur". Außer seiner Einfachheit scheint dieses Mittel auch wirklich einigen Werth zu haben. Das Gerben unserer Haut durch die Sönnengluth ist zwar etwas sehr Harmloses, ja Gesundes, und vor wenigen Jahren war es in der DamenWelt soat 'vvrübergehend Mode-ge-worden, im Herbst ein recht sonnender-, branntes Gesicht nebst Hals zu zeigend Man erzählt sich sogar, daß Manche sich künstlich ein solches Aussehen gegeben hätten, um der Mode zu genügen und nebenbei den Anschein zu erwecken, als ob sie von einer sehr weiten Reise zurückgekehrt seien, Aberdamit ist es wieder vorbei, und auch abgesehen von der Mode soll nicht in Abrede gestellt werden, daß die Wirkung des Sonnenbrandes auf die Haut ihre unangenehmen Seiten hat, und zwar um so mehr, je zarter und empfindlicher die Haut ist. Ein heftiges Brennen kann in der Haut entstehen, ehe die oberste Hautschicht sich ablöst und die gegerbte Hautfläche hervortritt, und in vielen Fällen kann eine, als sehr schön geltende Gesichtsfarbe auf längere Zeit ganz dabei verdorben werden. Den Summer GiriVmadjt natürlich der letztere 'Gedanke aanz bcsonders viel zu schaffen,, und Hunderte von Mitteln werden allsommerlich dagegen versucht.- In der, letzten'Zeit indeß war und ist es In manchen unserer größeren Städk kein seltener Anblick das heißt, für nicht zu spät Ausstehende in heller Morgenstunde solche Evastöchter verschämt 'l aus - der Umgebung des nächsten Parkes zurückkehren und sorgsam eine geheimnißvoll aussehende Pappschachtel 'öder Flasche tragen zu sehen 'Letzterer Behälter aber enthielt einfach gewöhnlichen Schlamm zur Behandlung sonnenverbrannte? Haut. Lehmartiger Schlamm gilt als das Beste zum"Bleichen der Hautfarbe an Gesicht, Hals' Und Händen, und solchen Schlamm kann man u. A. an den Gesta'd'en der künstlichen Seen großstädtischer Parks meistens finden. Bloße nasse Erde oder Sand vom Hinterhofe des Hauses oder auch vom .See-Vor-strand soll nicht halb so gut für diesen' Zweck sein. Für Naturkinder oder für die Unschuld vom Lande ist dieses Mittel keineswegö etwas Neues. Wenigstens sind in, vielen Theilen Canadas und auch in den hauptsächlichen Hitze- und Dürre - Gegenden unserer westlichen Staaten wahrscheinlich die meisten Landmädchen ' 'damit vertraut, und nicht wenige derselben beschmieren sich Abends und Morgens Gesicht, Hände und Hals "mit ' schlammartiger Erde aus dem nächsten Fluß- oder Bachbett und lassen in besonders schlimmen Fällen dieses unschöne und etwas lästige, aber wirkungsvolle Pflaster die ganze Nacht über auf der Haut! Und nunmehr haben sich auch die StadtModedamen dieses Mittel anzueignen begonnen " ' - ' Bei Wilden und Halbwilden lassen sich vielfach Belege für die Anwendung dieses Mittels seit uralten Tagen finden, nicht' nur gegen Sonnenbrand, sondern auch in anderen Fällen, in denen eö sich darum handelt, Entzündung und Fieber auS der Haut herauszuziehen. Ja noch mehr! Viele Thiere verfallen i n st i n k t i d auf eine solche Behandlung, und man hat in ländlichen Gegenden oft beobachtet, daß z. B. ein Pferd oder Hund, der' von einer Schlange gebissen wurde,' so schnell wie möglich nachdem nächsten Strom lief und sich dort in dem klebrigen Uferschlämm halb vergrub und offenbar so lange darin blieb, bis ihm das Gefühl sagie, daß Entzündung oder Gift weggenommen seien. Freilich' hat diese Behandlung' wenig Aussicht auf Erfolg, wenn sie zu spät vorgenommen wird. . . . Bei der Behandlung von'sonnenverbrannter Haut mit Schlamm soll es am allerbestem sein, wenn der Stoss auf eine frisch mit Seife und warmem Wasser abgewaschene Hautfläche aufgetragen wird; auch empfiehlt es sich, ihn, wenn er längere Zeit auf der Haut gebliebenist. mit warmem Wasser und Seife wieder wegzu'waschen - - f. ; : r, ,,Qacao ist aönjg". Wem der obige Titel als eine grobe Uebertreibung' erscheinen möchte, der braucht sich nur um die Cacao - Einsuhrstatistik in unserm Lande ein we nig zu kümmern, und er wird schcn einen imposanten Begriff davon , bekommen, wie sehr die Werthschätzung von Cacao und Chocolade als Nahrungs und Genußmittel bei uns gestiegen ist. Die Einfuhr der rohen Cacaobohnen in die Wer. Staaten-betrug im Jahre 1860 annähernd 1,200.000 Pjund. im Jahre 1897 aber 34.370.000 Pfund; d. h., sie ist feit 168 um mehr als 2800 Procent 'gestiegen! Das steht selbstverständlich außer allem Verhältniß zurVevölkerungszunahme'ünd bildet ein sehr glänzendes Zeugniß für dieses tropische Product in seinen verschiedenen Formen. Unser Cacao hat. eine interessante Geschickte. Bei der Entdeckung Ame
rikas fand man, daß die Eingeborenen des schmaleren Theiles desContinents, welcher vom Cararbischen Meer bespult wird, zwei fremde Pflanzen, und fast nur diese, in ,sehr bedeutendem Maße anbauten. Die eine derselben war. der Tabak und die andere war' die Cacaopflanze. ; Ersterer ist seitdejn ja auch in viele andere Climata gedrungen die sich vom Clima seines ersten Heims bedeutend unterschieden. Dagegen ist es bis zum heutigen Tage nicht gelungen, den Anbau der Cacaopflanze in nennenwerthem Maße über ihre alten Heimstäen hinaus zu verbreiten. Sie kann offenbar nicht blos das Clima kühlerer Zonen, sondern auch die gelegentliche niedere Temperatur in unseren halötropischen Gegenden durchaus nicht vertragen. Dagegen gedeiht sie im centralen Südamerika prächtig und ist äußerst dankbar. Der Boden erfordert gar keine Vorbereitung, und es wird kein Dünger angewendet. Bezüglich der Pflanze sel ist kommt es' freilich auf fachverständige Behandlung noch mehr an', als oeim Kaffeebaum. Eine Ca-, cao'- Pflanzung wird in ' 'derfelben Weise angelegtwie' 'ein Apfelgarten, nur daß die '.jungen Schößlinge , sich schon nach zweimonatigem Wachsthum in der Baumschule'auspflanzen lassen. Ein Acre hat 'für 200 Cacaobäume Platz, welche eine durchschnittlich Höhe von 13 Fuß erreichen.' Nur eine der sechs vorkommenden Gattungen Cacao wird allgemein angebaut; es ist indeß wahrscheinlich, daß gar manche der Bohnen, welche bei uns in den Handel kommen, von anderen, und zwar wilden. Gattungen stammen oderBastarde sind. " ' - 1 ." Cacao und Chocolade enthalten alle wesentlichen Bestandtheile für eine vollkommene Ernährung und nicht um-, sonst nennt man diese Pflanze von AI ters her Götterspeise, welcher Name auch in die Wissenschaft (dSodromo) übergegangen ist. uan's Beherrscher". Wie die Leser aus, den NeuigkeitenSpalten wissen, haben die Ver. Staaten nebenbei von der spanischen-La-dronen - Gruppe, direct allerdings nur von der Hauptinsel Guan, Besitz . ergriffen und einen provisorischen StattHalter dorthin gesetzt. Dieser amerikanische Statthalter, der trotz seines fremdartig klingenden Namens Portu fach ein guter amerikanischer Bllraer durch freie Wahl ist, verdient es, ewlge Augenblicke etwas näher in Augenschein genommen zu werden. Er hat eine interessante Laufbahn gehab!, kurz, wie sie bisher war. , Vor erst sechs Jahren war Francisco Portusach in Kalifornien sehr anhaltend mit der Hebung der Menschheit beschäftigt, er war nämlich Fährstuhl - Bediensteter am Goldenen Horn. In San Francisco gewann er auch Herz und Hand einer jungen Deutschen, welche er zu seiner Gattin machte. Wenn man noch bedenkt, daß Portusach ein echter Einge-
borener der obengenannten LadronenInsel ist und von einem spanischen Va ter und einer Ladronischen Mutter herstammt, so haben wir ziemlich buntscheckige Verhältnisse vor uns! -Portusach ließ sich in Californien auch sobald wie möglich zum amerikanischen Bürger machen und hoffte, durch den Einfluß eines Friedeasrich ters eine Anstellung am neuen San Franciscoer Rathhaus zu - erhalten. Dieses Plänchen schlug jedoch sehl, und Portusach kehrte dann mit Weib und Kind nach seiner Ladronischen Heimath zurück, ziemlich ämerikamllde. Hier brachte er es zu ganz gedeihlichen Verhältnissen. Sein amerilanisches Bürgerrecht verlor er natürlich nie wieder. Und als die amerikanischen Streitkräfte am 21. Juni Besitz von jener Inselgruppe ergriffen, fanden sie Portusach als den einzigen amerikamschen Einwohner vor. Er wurde als ganz repräsentationsfähige Persönlichkeis befunden und daher vorläufig zum Gouverneur dieses JnselreichS gemacht. Es war offenbar ein Glückstag in sei nem Leben gewesen, als er das erwähnte Rathhaus - Aemtchen nicht kriegte DaS Ende der Llberey ffarm". In der Geschichte der communistischen Gründung des holländischenArztes Dr. Suyndham, welcher der Welt die Durchführbarkeit der Doctrinen des Communismus durch Gründung einer Cooperaliv - Colonie ad oculos" zu demonstriren unternommen hatte, ist dieser Tage das letzte Capitel geschrieben worden und zwar durch den Register von Paterson, N.' I. Behufs Deckung einer Hypothekenschuld ist die ganze Besitzung im Zwangswege Eigenthum des betreffenden Gläubigers geworden und dieser hat sofort nach Antritt des Besitzes sogar den bisher!geü Namen Liberty Farm- auslöschen -lassen. 1 5in begeisterter Anhänger des communistischen Evangeliums verließ der junge Arzt Dr. William Suyndham im Jahre 1887 seine Heimath Holland, um in den Vereinigten Staaten seine Ideale mit Hilfe won Gesinnüngsgenossen zu verwirklichen. ' In seinem Besitze hatte er die Summe von '$1iv 000 und dieses Geld sowie sein Wissen und seine Arbeitskraft war er auf dem Altare des GememwohlZ zu opfern beren. Vergeblich sah' er sich in ' den Kreisen der gebildeten Amerikaner nach Geistesverwandten-um; seine Weltverbesserungspläne begegneten dort nur Achselzücken und deshalb mußte' er seini Mitarbeiter auS anderen Gesellschaftsschichten wählen. ' Nach mancherlei Enttäuschungen gelang es dem Doctor. ein Häuflein arbeitswilligerMenschen um sich zu sam mein und er kaufte etwa 10 Meilen von Paterson N. I., eine Farm, welcher er den bezeichnenden Namen Li berty Farm beilegte und die' er im Frühling 1883 mit . 22 Männern und 8 Frauen auf kommunistischer Grundlage' zu bewirthschaften begann. Die 260 AcrtS umfassende Besitzung bestand "ur Hälfte' aus'' fruchtbarem
Gartenland und zur HalfteauK Wald und Weide. . Ihre Lage an der New Aork. Suöquehanna & Western Eisenbahn ermöglichte einen schnellenAbsah der Produkte und deshalb verlegten' sich, die hoffnungsvollen Communisteri vornehmlich auf Hühnerzucht sowie Gemüseculkur. Unter Dr. Suynd. ham's Anleitung arbeiteten alle mit Lust und Liebe und schon im ersten Jahre hatten sie recht bemerkenswerthe Erfolge aufzuweisen. Freilich fehlte es auch nicht an Reibungen, so gering auch .das Häuflein der Communisten von Liberty Farm" war. Einige Mitglieder der Colonie hatten so ausgesprochene Ansichten von der Gleichheit aller Menschen, daß sie auf Suyndham. der alle an Intelligenz wie Arbeitskraft weit überragte, mit scheelen Augen sahen, weil dieser die Führerrolle spielte. Aber die Begeisterung sllr. ihr junges Gemeinwesen ließ den Geist der Rebellion nicht auskommen und der Erfolg der Gründung schien gesichert zu sein, da ein Jeder und eine Jede fleißig arbeitete und die anstrengende Thätigkeit ihnen Gesundheit sowie Befriedigung aller Bedürfnisse ermöglichte.. Aber die Harmonie hielt nich't'lange vor. Im Jahre 1889 beschloß Dr. Suyndham im Einverständniß mehrerer Mitglieder der Co. lonie die Zahlung der vom Staate ver, langten Steuern zu verweigern und die'Anerkennuna der Autorität der
Staatsbehörden überhaupt abzuleh. nen. ' Vergeblich wiesen seine conserva. tiven Mitarbeiter auf die Unausführbarkeit des Unterfangens hin. allein Dr.Suyndham blieb hartnäckig. In dem' ungleichen Kampfe blieb derStaat New Jersey natürlich siegreich und die Communisten hatten seine Macht sehr schwer zu fühlen. Zu wiederholten Malen mußten sie in's Gefängniß wandern und die Arbeiten auf der Farm erlitten wiederholt die empfindlichsten Unterbrechungen. Da sie das Unsinnige von Dr. Suyndham'sHalsstarriakeit ' wohl erkannten, dieselbe aber nicht brechen konnten, verließen die einem Compromiß zuneigenden Mitglieder die Farm. Der Doctor selbst gab im Jahre 1892 den Kampf auf und ging mit drei Gesinnungsgenossen nach der Argentinischen Republik. Na dieser Krisis machte sich in dem kommunistischen Gemeinwesen eine Wendung zum Bessern bemerkbar, da dasselbe neue und arbeitssame Mitglieder erhielt. Liberty Farm- hob sich wieder und prosperirte. bis im Jahre 1894 einige Mitglieder ihre allzu radic'alen Ansichten über die Ehe in's Praktische zu' übersetzen begannen. Dävo-n wollten viele nichts wissen und sie verließen die Farm. Das bedeutete deü Anfang vom Ende. Liberty Farm" erhielt wohl noch neue Zuzügler' aber die Mehrzahl erwartete ein Schlaraffenleben und wollte sich zu angestrengter Arbeit nicht bequemen. Bald zeigten sich die Übeln Folgen davon. Die Besitzung verfiel; es wurden Darlehen -gegen Hypotheken aufgenommen und da die Zinsen nicht bezahlt werden konnten, ergriff derGläubiger.' ein New Yorker' Apotheker, von der Farm Besitz und das bis dahin verbliebene 5'äuslein von Communisten zerstreute sich nach allen Richtungen der Windrose. Dampfroß und Wild im Wetllauf. "Die Locomotivführer und Heizer unserer Schnellzüge, welche durch Wald- und Sumpsländereiin JnUana's, Ohio's und anderer Staaten weite Strecken zurückzulegen haben, können manchmal zur Nachtzeit dic Wahrnehmung machen, daß vielerlei wilde Thiere, die in eigenthümlicher Weise von den Geleisen angezogen zu werden scheinen, den Ziigen in rasender Hast Vorauslaufen. bis der Wettlauf in der Tödtung und Zcrmalmung der Thiere endet, oder diese vielleicht beiseite in irgend einem Grabeli oder in ein Gewässer sich stürzen. Waschbären. Wildkatzen. Jeldkanincheil und Wölfe sind unter diesen wettlaufenden Thieren, mehr oder weniger häufig vertreten, ja sogar der Fuchs mii aller seiner sprichwörtlichen Schlauheit laßt sich nicht selten auf ein solches tolles Wettrennen ein und wird unter den Rädern zermalmt, wenn ihm die'Puste ausgegangen ist, und er nicht im rechten Augenblick einen Seitensprung machen konnte. Vorher aber geht derWettlauf oft viele Meilen weit. In dicht bewaldeten, 'beinahe unduchdringlichen Sumpfgegenden, können die Zugführer 'und Heizer am häufigsten im Mondlicht, oder mit Hilfe des Vorderlichtes der Locomoiidö, solche Thiere über die Geleise huschein und unter Umständen lange Zeit oenl Dampfroß voraus sehen. Plötzlich aber ist dieser tolle Vorläufer verschwunden; vielleicht finden am anirn Morgen die Strecken-Bediensteten diezermalmten Ueberreste, vielleicht mesken auch noch die besagten Zugbediensteten etwas von dem tragischen Ende des Wettlaufes, und wäre eZ mii keines andern Sinnes Organ, als mit der Nase! ' letzteres trifft wenigstens in dem. nicht seltenen Fall zu, daß eine Stinkkatze das Opfer geworden ist. Der Geruch, nxlcher dabei entsteht, kann noch' viele Meilen weit in höchst unliehsamer Weise fühlbar sein; ja sogar dlePassagiere in den 2)aggons kennen den Gestcnk in ihre' Nase ' bekommen, ohqe "die Ursache desselben zu ; kennen, und sich vielleicht einbilden, recht miseräbleS Brennöl sei daran schuld. ' Man bat sogar schon beobachtet, daß zwei Thiere aus dem Geleise gegenseitig'alS Verfolger und Verfolgtes heiß ukn die Wette rannten, und zwar unmittelbar .vor einem' Zug her, der dielleicht eine Schnelligkeit von 60 Meilen pres Stunde hatte, und schließlich alle Utyt geto'dtet wurden, der das schlau, ere gerade noch rechtzeitig einen Seitensprung'machte und dann im Nu durch daS -Dampfroß von seinem Verfolger kefteit wär, ohne von dem mächtigeren Feind vernichtet zu werdend Auch folche Srctfdto wären einer ' künstlerischen
Schilderung, etwa im Freiligrath'ichen Stil, werth. Im Allgemeinen merken Passagiere so gut wie gar nichts von solchen Dingen; daß aber viele wilde Thiere stellenweise das Geleise unsicher machen, davon kann sich ein aufmerksam beobachtender Passagier an mancher einsamen Stätte überzeugen, wo der' Zug behufs neuerSpeisung mit Wasser hal ten mag.
ViihllcnZiumar am der'Zopfztt. Von Camillo Heyden. ,Zu Ehren und zur schuldigsten Danksagung werden die hiesigenSchauspieler, für die ihnen fo huldreich und großgünstigst ertheilte Erlaubniß, aufführen ein mit Trompeten- und Paukenschall begleitetes, von dem Herrn Leßing verfertigtes großes Trauerspiel Emilia Galotti oder Der hintergegangene Fürst". Wen versetzt, Ue Lektüre dieses Komödienzettels nicht mit einem Schlage in die wunderlichste Zeit des deutschen Theaters, in seine Zopfzeit, da Jphigenia im bauschigen Reisrocke und mit gepudertem Toupet auf hohen Absätzen über die Bühne, trippelte und die klassischen Helden den Dreispitz unterm Arme und den Galanteriedegen an der Seite trugen? Eine wunderliche Zeit in der That.vurch die Primitivität und den patriarchalischen Zuschnitt der theatralischen Verhältnisse eine unerschöpfliche Fundgrube des ' Humors. Damals nannten sich Prinzipal und Mitglieder noch Vater" und Kinder"; wie es aber zwischen ihnen trotz dieser vertraulichen Benennung oft zuging, illustrirt eine von Jsfland ergötzlich. Der Prinzipal bewirthet seine Kinder". Alles ist tveinselig und vergnügt. Plötzlich sieht er nach der Uhr. Drei Uhr?" Wieviel ist es denn bei Jedem von Euch, liebe Kinder? Zeigt Eure Uhren mir vor. Jeder zeigt seine Uhr. Er nimmt sie, legt sie alle in eine Schüssel, dann seine dazu, und hält folgende Ansprache: So ist es denn nunmehr 3 Uhr vorbei Um 4 Uhr kochmen Eure Gläubiger insgesammt, die ich bezahlen muß. Ich habe keinen Heller Geld als die nothwenigsten Transport und Zehrungskosten. Auf der Reise werdet Ihr Alle freigehalten. Draußen steht der Jude Mortjen. bei dem ich sogleich alle unsere Uhren, die meinige Inbegriffen, in Versatz geben werde." Nun erhebt sich ein fürchterlicher Tumult unter den protestirenden Mitgliedern; der Vater" aber springt auf den Tisch und macht ihnen klar, daß er sie, wenn sie ihm die Uhren nicht ließen, doch nicht bezahlen könne, die Boutique schließen und Alle davon jagen müsse. Das Ende . vom Liede: sie müssen in den sauren Apfel beißen und man verträgt sich weiter. . Dafür nutzte denn auch wieder der Akteur die Situation rechtschaffen aus, wenn er den Prinzipal in der Hand hatte. Einmal gab ein Prinzipal den Simson. Der Held soll seinen Durst mit dem Wasser stillen, das aus dem Rachen eines Löwen quillt, und d'es Wunder sollte der Theatermeister mit Hilfe einer Wasserspritze vollbringen. Simson legte sich denn auch auf den Löwen kein Wasser kommt. Er wartet, ruft hinein, aber statt des Wassers kommt die Mittheilung, daß der Löwe erst dann seine Funktionen verrichten werde, wenn der Theatermeister seine rückständige Gage erhalten habe. Was sollte der unglückliche Prinzipal thun? Vor der im Augenblick allmächtigen Wasserspritze that er einen Schwur, die Gage von. den Eingängen des Abends zu bezahlen, worauf der Löwe endlich ein Einsehen hatte und Wasser spie. Und das Publikum? Uebte es nicht Lynchjustiz? Das Publikum der Zopfzeij war von einer rührenden Duldfamkeit, weil es den Vorgängen auf der Bühne noch mit einer fast unglanblichen Naivetät gegenüberstand. In dem Stücke Subordination"' bittet Waltron seine Leute um Vergebung und umarmt Einige von ihnen. Ein als Statist dienender Soldat, den dies Loos gleichfalls traf, wurde fo gerührt daß er mit hellen Thränen ausrief : Es ist Ihnen von Herzen vergeben, lieöster Herr Capitän, ziehen Sie hin in Frieden." In einem Singspiel beklagt Schön-Lieschen'ein gestohlenes Lamm in einer' schmelzenden Arie: Zeigt es ein Schäfer mjr." Da ertönt aus dem Auditorium die eifrige Stimme eines jungen Bauern aus dem Märschlande: Dei schwarte Deif. dei dicke Rathje, hinder den Baum, dei hat et . stöhlen!" - Die Komödie übte eben damals eine solche Gewalt der Illusion aus, daß selbst die störendsten Vorkommnisse unbeachtet blieben. ' In Gustrow war es. da trat in ir gend einem Stücke ein Alter mit einer Laterne auf, um im Augenblick, wo dies geschehen ist, aus den Coulissen den ängstlichen Zuruf zu hören: Die Laterne muß ja brennen!" Ruhig tritt der Mime an denSouffleurkaflen. zündet seine Laterne dort an der Lampe an und spielt weiter. Mit dröhnendem Pathos deklamirt ern'Held: Ich war damals in Rom.Pause. Ich war damals in Rom." Ueber diese Thatsache kommt er nicht hinweg, er wiederholt den Satz . noch einmal und als ihm der bestürzieSouffleür immer noch keine Hilfe bringt, blickt er durchbohrend' in seinen Kasten und fragt drohend: Nun, Schufl, was macht'-ich denn in Rom?"' Eine Schauspielerin versetzt ihrem Partner eine Ohrfeige. . Ganz geduldig sagt der Akteur: Es ist noch zu srüh." O". antwortet sie, so bekommen Sie noch eine." ' .: r : Manches freilich, was auf den Bühnen jener Zeit vorkam, das war denn doch selbst für die Phantasie dieses naiven Publikums zu stark. 'Ein Mime' deckte einmal ' ein verschwiegenes Loch in seiner Schuhsohle mit dem Pique-Buben zu, und als ihn dann im Dränge des dramatischen Unglücks der Tod ereilte und er zu Boden fiel, bot er' den erstaunten Zuhörern den lieblicben Anblick des Kartenblattes. Daß
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The keeper os a ten-ceni lodging house in the Bowery, New York, relates : " Having heard os EWMS TÄiüfless and having suffered sor years frorn dyspepsia and biliousness, I thought I would try thern. I have been usyig thern now sor about six weeks, and they have given me great relief. The air is often very bad here, and a Tabule taken now and then keeps me frorn getting sick in the polluted atmosphere."
LAXIR ; LJJ BON BONS Jk WQtzMMtz OsSKtRE Xiz . iftäpfm muh tfrm : Tg7
1?e da in Jubel ausbrachen, war vo unvermeidlich. In einem Trauerspiele.'in dem eitel Grausen 'und Zähneklappern herrschte und Alles erdarmungslos vor die Klinge mußte, war bereits eine derHauptpersonen gefallen. Ein handfester tragischer Prinz gab der Leiche in der Hitze des Affekts einen .derben Tritt. Zur unsäglichen ffreude des Publikums richtete sich der Todte auf und schrie: Laßt die Todten ruh'n!" War aber das Publikum leichtgläubig und geschmacklos, so waren die Schauspielr von einer kaum glaub!!chen Unbildung und Charakterlosigkeit. Ihre Anschauungen über historische Verhältnisse waren nicht immer ganz zutreffend, z. B. charakterisirte ein Darsteller das Kostüm eines mittelalterlichen Stückes etwas verworren als römisch-deutsch." Oft verstanden sie gar nicht, was sie sagten. Verstopse Deinem Schmerz die Quelle, sei ein Mann!" heißt es einmal im Macbeth"; der wackere Mime dellamirte : Verstopfe Deinen Schmerz, die Quelle seinem Mann!" Eine Aktrice giebt die Göttin der Freude' und soll in einer Arie singen: Und nun erscholl von aricchlschen Camonen em Lustgesang. Sie verbessert diese Stelle in: Und nun erscholl von griechischen Kanonen ein Lustgesang." Als man sie auf den Fehler aufmerksam machte, bemerkte sie überlegen, sie habe nie geHort, daß solch em Thier gesungen hatte, Ca mönen" sei ein Schreibfehler. Und es .blieb bei den sinngemäßeren Kanonen. Hinter den Coulissen herrschten die wüstesten Kabalen, ganz besonders aus Rollenneid; wir .wissen von einem Rollenwüthigen, der die Rollen einfach wog und sich lmmer die schwereren zueignete. Das 'erinnert an den Polizeiofficier jener Zeit, an den sich .zwei Schauspielerinnen im Streit um ewc Rolle wandten. Diescr zweite Salomo' stellte die beiden Schönen auf die Wage und diktirte dann kurzer Hand der Leichteren die Rolle zu. Im Buhlen um die Gunst des Publikums war jedes Mittel recht. Für die Kriecherei vor dem Publikum ist d:e folgende Anekdote charakteristisch: Ein Sänger mußte auf Verlanoen eme Arie zwe: mal wiederholen. Als die Zuhörer sie zum viertenMal verlangten.trat er vor unp sagte: Hält mich das preiswurdiae Publikum für'n Narren oder sing' ich wirklich so schön? In beiden Fällen steh' ich zu Befehl." Unter einander aber renommirten sie sich geradezu unerhörte Dinge von ihren Er folgen vor. DLbbelin behauptet bei eirn n . rv r- : , s
ncr norileuung oes evlpu ine Stelle O Abgrund öffne Dich!" mit einer Fußbewegung hervorgestoßen zu haben, die den Absatz seines Kothurns, ihnl selbst und allen Zuschauern unbemerkt, in den Schoß einer vornehmen Dame geschleudert habe. Anderen Tgs habe ihn diese in ihrem naßgeweinten' Taschentuche vorgefunden und ihr. zurückgeschickt! 'Kann es Angesichts der fragwürdigerj Gestalt des damaligen deutscher, Schauspielers Wunder nehmen, das die bürgerliche Gesellschaft.ihm mit germgtr Achtung gegenüberstand? Selbst die Gunstbezeigungen gegen Schauspieler hatten, etwas Geringschätziges. Der berühmte Reinicke bekam einmal sür seine Darstellung des Hamlet" einen kalten Kälberbraten und eine Bou-teille-Franzwein spendirt. er solle sich auf. seine gehabten Fatiguen etwas zu gut thun.- Sehr bezeichnend ist die Lobrede, die eine Dresdener Räthin der sehr beliebten Madame Hellmutk widmete: 's war 'n gut Weib, sang einem gleich was vor, hatt'n guten Verstand. , und sprach unvergleichlich. völlig wie unser einer." A v g e w i nk U Schriftsteller: 3ch möchte gern für Ihre Zeitung schreiben. Sie wünschen gewiß, daß das Manuskript auf einer Seite unbeschrieben bleibt?" Redakteur: Ach., wenn Sie es einschicken, ist es am lieb, sten aus beiden.- ' 4 I . , ,. ' ;. ; v. . . . , .
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