Indiana Tribüne, Volume 21, Number 356, Indianapolis, Marion County, 13 September 1898 — Page 1
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o 0 r AV rlC O A Q As P KY-fKV'svft w iy ly W W w O O W W Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis. Zndiano, Dienstag, den J5. September 1898. Jahrgang 21 Not 356
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Testamente. N achlasienschaftsn. Die unterzeichnete GeskUscbaft übernimmt Nachlasjenschaften und ertheilt Rath bei der Ausserngung von Testamenten, übernimmt auö, Vertrauensposten unter denselben, wenn gewünscht. Die Sicherheit der Mfellschast ist von allen Gerichten anerkannt. Ihre Organisation und Einrichtungen ermöglichen es ihr die Verwaltung von Besitzthum billiger und schneller zu besorgen, wie eö einzelnen Personen möglich ist. Rathschläge in Betreff der Anfertigung von Testamenten, sowie inBemss der Verthellung von Nachlassensckaften werden kostenfrei er theilt während ihre Dienste olS Trustees etc. zu mäß'gen Preisen zu haben sind. Tli3 Indiana Trust Company f jtees : Trust Gebäude. Kapital $1,000,000 eberschug $33,000 afsssszz&zsstts: rwrl (frtfsl s!" Morgen im Alter von 52 Jahren vSUllU . ,Louise Cchetter. Gatti von Christian Cchett.r, in ihrer Wohnung, 610 E2d Mni, dia Straß. Die Vendigung sinket m,rge Nachmittag um 2 Uhr statt. Christian Lcketter.Eatte. WLÄW? '.'"'.' .V1 ? George Marnnaini t-t-V-t?-. i. r.v::,i".v;h yi ' ti'S MÄMM li - - - .- '.. "V?- ujjl ' i';r-i, -r--L-ff c ZeiHZnbestMsV, Osfiee : 26 Sud Deladareftr. stalle : 12, 122, 124, 126, 12S Oft Pearlst, rul(Ki Bl 1 Oisen Tag und iäl. im W m ' 12. bis 17. September. p Gffen Tags und Abends. Abends beleuchtet. clilaclit f&T txr von a urd IST Pains Feuerwerk Abends. Keine reservirten Sitze. Di5 Ciüissis Strasssshha Gsssllscaft FairvSew'IParlt! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der Colleae Avenue und Union Bahn hos Linien durch nach dem Fairviev Park, ebenso wie die Wagen der Jllwais Str. Linie jeht. Transfers von und aus allen Ernten. Wben Band Sonntag Rächmittag und Abends JEIcclioii Rsotice Notice is hereby given, that the Socialer Turnverein of Indianapolis will elect one trustee for the term of 3 years, on the sirst Wednesday in October 1096, (October Stk) in Das Deutsche Haus. Armix Bohn, President. G, Grveb, Sec'y.
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Sditorielles. Die Ermordung der Kaiserin Elisabeth ist eine der tragischsten Be. gebenheiten, welche sich je zugetragen, denn wohl schwerlich hat eS je eine Kaiser- oder KönigSfamilie gegeben in der das Unglück so zu Hause war. wie in der auf dem österreichischen Throne. IhrenSohn Rudolph, den Kronprinzen, verlor dieKaiserin durchSelbstmord.ihre Schwester, die Herzogin von Alenon, kam bei dem Bazarbrande in Paris in den Flammen um. Der Kaiser, den der Verlust seines einzigen SohneS seiner Zeit schwer traf, und dessen Gattin nun durch einen Mörder getobtet wurde, hat zwei Brüder aus unnatürliche " Weise verloren. Sein Bruder Mozimilian wurde, nachdem er sich von Napoleon dem Dritten zur Annahme deö mkLikanijchen ThroneS hatte überreden lassen, standrechtlich erschossen, und sein Bruder Johann, der unter dem Namen Johann Orth zur See ging, ist gänzlich verschollen. Die Ehe der Ermordeten mit dem Kaiser war nur kurze Zeit eine glückliche, seit Jahrzehnten lebten die Gatten getrennt, und eS ist auch- auber Frage, daß die Ermordete nicht ganz normalen Geistes war und häusig an Visionen litt. ES gehört ein Fanatismus dazu, de? schwer von Wahnsinn zu unterscheiden sein wird, um einen Mord, wie diesen zu begehen. ZedeS ethische Moment, daS zur Entschuldigung deS TyrannenrnordeS dienen könnte, fehlt hier gänz-
lich. ES war eine feige, widerliche, empörende That, ein Weib hinterrücks zu erstechen. SS ist geradezu unglaubich, wessen der fanatisirte Haß fähig st. . Die Ermordung eines regierenden HaupteS auS politischen Motiven kann man immerhin begreifen, selbst wenn man sie verabscheut. Unter Umständen können ja auch persönliche Motive mitspielen, wie z. B. bei Guiteau, der Präsident Gatsield ermordete, weil er sich persönlich zurückgesetzt fühlte. Bei Attentaten auf grausame und tyrannische Machthaber können auch Momente deS MutheS und der Selbstausopferuvg vorkommen, welche Bewunderung hervorrufen. Hier aber ist nichts als ein zweckloser, elender, seiger Mord. Wahrlich, man kann eS Denen, welche in höheren Stellungen den Angriffen . gehässiger Mörder ausgesetzt find, nicht verdenken, wenn sie mit allen Mitteln der Gewalt gegen Jene vorgehen, welche die Lehre deS politischen Meuchelmordes verbreiten und einen Wahn erzeugen, der nicht zu Tugend und Größe, sondern zum Verbrechen sührt. In unserer Zeit bilde Dolch und Kugel keine Reformmittel. Die vaha finnigen Fatiker, welche glauben, sie könnten mit der Mordwaffe die Welt erlösen, dienen nicht der Freiheit und dem Fortschritte, sondern der Reaktion und der Gewalt. Ihre Mittel dienen nicht der Ausdehnung, sondern der Einschränkung der bürgerlichen Rechte, namentlich in Ländern, in denen Volk und Regierung feindlich einander ge gellüberstehen. Sie liefern den Regierungen die Gründe für die Einschränkung der bürgerlichen Rechte, und werde dadurch der Freiheit gefährlich Daß man eS im vorliegenden Falle
mit einem zielbewußten Anarchisten zu thun hat, ist gänzlich ausgeschlossen. Der Mensch ist ein Narr und ein Schwätzer, ab die thörichte Agitation der Anarchisten, d. h. derjenigen, welche die sogenannte Propaganda der That betreiben, macht solche Narren und treibt schwache Köpfe in den Irrsinn
MMachrilhIen. ' Wetterbericht. TrübeS Wetter und zeitweilig Negen heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 7 Grad, niedrigst? 63 Grad. SbisselsVadeattalt. Was. sertemperatur 76 Grad. m Können nicht zur Parade. Washington, 12. Sept. Der Präsident hat entschieden, daß eS für die Truppen im Lager von Montauk Point nicht möglich sei, am nächsten Samstag an der Parade in der Stadt New Jork theilzunehmen. Er besprach die Sache mit dem General MileS und dem stellvertretenden Sekretär Meiklejohn und eS wurde schließlich beschlossen, daß die physische Beschaffenheit der Leute maßgebend sein sollte. Um diese festzustellen wurden die Medizinalossiziere deS Lagers und General Shafter berufen. Alle berichteten, daß die Männer in keinem präfentablen Zustande und nicht fähig seien die Anstrengung der Parade vor dem 1. deS nächsten Monats auSzuhalten. . General Mileö wird' die Idee einer Parade wahrscheinlich ausgeben müssen, weil nur 700 Mann von Porto Rico in dieser Woche erwartet werden. DrohenderRassenkrieg. Texarkana, Ark., 12. Septbr. 3a dem Baumwoll-Distrikt im nördlichen Tezaß führen die sogenannten Weißkappen" eine Schreckensherrschast. Sie wollen die Neger mit Gewalt vertreiben. AuS TituS, CarS, Red River, HopkinS und anderenCountieS haben sich in den letzten Tagen viele tausend Neger auf daS Gebiet von ArkansaS geflüchtet, wo sie jetzt bei dem Massenandrang eine Landplage werden. Eine Bürgerwehr ist hier zum Schutz von Eigenthum organisirt worden, denn die Schwarzen stehlen wie die Raben. Ein farbiger Flüchtling aus TituS County theilt mit, daß eine Anzahl Neger bei der Arbeit in einem BaumVollfeld hinterrücks angegriffen und durch Schüsse auS Flinten und Revolvern in die Flucht getrieb.n wurden. Drei Farbige blieben todt oder verwundet liegen. Vor wenigen Tagen hatten die Weißkappen in einem Drohbrief die Neger aufgefordert, die Gegend zu verlassen, und als daS Gebot nicht beachtet wurde, griffen die Kerle zu ihren Schießprügeln. Aehnliche Gewaltthaten gegen Neger sind von Weißkappen im ganzen Baumwolldistrikt von TeraS verübt worden. .-- Große FeuerSbrunft. PreS e o tt, Ariz., 12. Sept. In der nicht weit von hier belegenen Ortschast Zerome vernichtete ein Brand fast alle Gebäude und richtete Schaden im Betrage von mehr als eine Million Dollars an. Liö jetzt sind 11 Leichen Verunglückter unter den Trümmern hervorgeholt worden und über 20 Personen werden noch vermißt. Der Brand entstand in einer Cabine und verbreitete sich von dort so rapide über den ganzen Geschäftstheil der Stadt, daß die Leute Mühe hatten, das nackte Leben zu retten. Die große Fabrik der United Verde Co., welche getrennt liegt, wurde erhalten. Viele Leute aus der O?tfchaft treffen hier ein. Der vrand beschränkte sich hauptsächlich aus eine schmale Schlucht, in welcher viele ansehnliche Gebäude im Durch schnittSverth von $2000, alle Läden, Wirthschaften etc. lagen. In dieser Gegend blieb nur nur die Methodisten kirche stehen. - Etwa 1500 Personen sind obdachlos nud werden von der Mivengesellschaft verpflegt. Von hie? sind zwei Züge mit Zelten und Materialien abgegangen, und Kollektionen werden veran staltet. Der Verlust ist ein vollstän diger, und die Versicherung ist sehr ge ring. Eisrig wird an der Bergung der Leichen der verunglückten gearbei tet, welche großentheilS nicht zu rekog noSeiren find. DaS Feuer begann um
7 Uhr Morgens und um 2 Uhr Nach
mittag stand im Umkreise von fünf
Blocks kein Haus mehr. Selbst Sprengungen von großen Lücken mit Dynamit zum Schutze gegen daS rasende Klement waren vergeblich. Eine ganze Familie von Eltern und drei Kindern soll unter den Trümmern ihres HauseS gesunden worden sein. DaS Reservoir für den Wasservorrath deS OrteS befand sich in Reparatur, und eS war deßhalb schwer, Wasser zum Löschen zu 'beschaffen. .O. DaS Verhör deS Mörders. Genf, 13. Sept. 3m Verlaufe eines Verhörs über fein Vorleben und die Motive für fein Verbrechen sagte der Mörder der Kaiserin Elisabeth, daß er seinen Vater und seine Mutter nie gekannt habe. Er habein Parma, Italien, eine Armenschule besucht und sei im Alter von 10 Jahren ohne Mittel aus die Straße geworfen worden. Er arbeitete bis zu seinem zwanzigsten Jahre als ungelernter Arbeiter und daraus diente er 3 Jahre in der italienischen Armee. Bei seinem AuStritt auS dem Regimente war er drei Monate als Kammerdiener deö Fürsten von Aragon angestellt. Zu dieser Zeit wurde er von anarchistischen Ideen ergriffen, die, wie er sagt, ihn daran verhinderten, ein Diener zu bleiben. Im Verlause eineS abenteuerlichen LebenS war er 1894 in Budapest. Dort sah er zum ersten Male Elisabeth. Er war elend und schwach und wandte sich an den italienischen Consul, um nach Ital.ien zurückgesandt zu werden. Der Consul sandte ihn nach Fiume. Seiner Beschreibung nach sührte er in der Folge ein vagabundirendeö Leben und sagte, daß er nur selten Arbeit erhielt. Bei seinem Ausenthalte in Lausanne sah er in dem Schaufenster eineS LadenS die Klinge eines DolcheS. Er kaufte dieselbe ohne bestimmte Absicht und machte einen plumpen hölzernen Griff daran. 3m Gefängniß prahlte er mit seinem Verbrechen und hat einen Brief an eine Mailänder Zeitung gerichtet, in welchem er die Furcht auöspricht, daß er vom Professor Lombroso irrthümlich für einen anormal gearteten Menschen gehalten werden könnte. Ueber die Zwecke deS kämpfenden Anarchismus schrieb er : Bor Allen ist eS der Große, der getroffen werden muß. Nicht nur Herrscher und deren Minister werden von unseren Kameraden erreicht werden, sondern Alle, die den Menschen auf Erden elend machen." Er sagte, er sei nicht durch Elend dazu veranlaßt worden, die Kaiserin zu tödten, daS wäre idiotisch gewesen ; er habe die That begangen, damit solche Verbrechen, eineS dem andern folgend, Alle, welche die Menschheit zur Armuth treiben, mit Zittern und Schauder erfüllen. DaS Schreiben schließt mit der Erklärung : Ich bin ein Anarchist auS Ueberzeugung." - Von S r e t a. London, 13. Sept. Der Correspondent der Times" in Candla, der soeben dort gelandet ist, telegraphirt : Ungefähr 600 Männer, Frauen und Kinder wurden bei dem Aufstande der vorigen Woche entweder lebendig verbrannt oder ermordet. Die türkischen Truppen Patrouilliren jetzt durch die Straßen. Die MoSlemS plündern die Ruinen der niedergebrannten Stadtviertel, wo die Verwüstung vollständig ist. Blut ist überall sichtbar. Die Leichen der Erschlagenen, die nicht verbrannten, wurden gestern aus Karren fortgeschafft und außerhalb der Stadtgrenzen begraben. Gelbfieber in Porto Rico. P o n e e, 12. Sept. Die hiesigen Aerzte der amerikanischen Armee glauben, daß im Lager ein echter Fall von gelbem gieber vorliegt. Eharleö Miner, ein Soldat deö 19. 3nft. RegimentS, starb am Freitag, die Aerzte erklärten aber erst gestern, daß gelbeS gieber die Todesursache war Brigadegeneral Guy V. Henry hat über den Fall dem General Brooke nach San Juan berichtet. Welche Wirkung. daS Auftreten deS gelben gieberö. unter den Truppen bei Ponce haben wird, ist noch Problem tisch. Sollte daS gieber um sich grei fen, dann würde eS ohne Zweifel die amerikanischen Commissäre veranlas sen, die Räumung zu beschleunigen. LiS jetzt ist aber noch nicht der geringste
Grund für die Erwartung einer Epi-
demie vorhanden. General Brooke sagte, daß ihm zwei Fälle und ein Todesfall berichtet wurden. Sobald er dieses hörte, verarlaßie er, daß alle Fieberverdächtigen isolirt wurden, um Ansteckung zu verhindern. Man glaubt, daß die Fälle aus den spanischen Gefängnissen in Siboney herrühren. Der Fall DreyfuS. Paris, 11. Sept. Eö wird ofsiziell bekannt gegeben, daß Oberst Du Paty de Clam aus seiner Stellung entlassen und in den Ruhestand versetzt worden ist. Dieß geschah in Folge eiver Untersuchung, die der Generalstab vorgenommen hatte. DieEntlassung wurde vom Präsidenten Faure auf Veranlassung deö Kriegsministers, des Generals Zurlinden, vorgenommen. Die Frage der Revision deö Drey-fuS-Prozesses wurde in zwei KabinetStzungen erörtert. Schließlich trat auf Antrag des Justizministers, der sich noch weiter informiren möchte, bis Samstag Vertagung ein. DaS Gesuch, den früheren Obersten Picquart bis zum Beginn seines ProzesseS auS der Haft zu entlassen, wurde abschlägig beschicken. AuS Manila. London, 12. Sept. Der Correspondent der TimeS" auS Manila sagt : Die Eroberung der Insel Luzon durch die Insurgenten geht rapide ihrer Vollendung entgegen. Nach den jüngsten authentischen Berichten haben sie allmälig die spanischen Stellungen genommen und haben jetzt die ganze Insel mit Ausnahme von Cavite, Manila und einer kleinen Insel der Provinz Abbay inne. Sie haben über 9000 spanische Gefangene und haben noch kürzlich mehrere tausend Gewehre, etliche Kanone, eine Masse Munition und mehrere kleine armirte Dampfer erbeutet. Die Spanier halten sich tapser, aber können nicht? ausrichten. Unläugenbar aber ist, daß die Aktion der Insurgenten trotz deö Wassenstillstände? unnöthig viel Leiden und Zerstörungen an Eigenthum gebracht nd sie jedeS Anspruches verluftig gemacht hat, als Amerikas Bundesgenossen zu gelten, und sie setzen sich damit in Unrecht gegen Jedermann, indem sie auch die Räumung der Vorstädte von Manila den Amerikanern gegenüber verweigern. Ochlsls.NaHrlchten. Angekommen in : New Sork: La Navarre" von Havre ; Rotterdam" von Rotterdam. Hamburg: Patria" von New Sork. Bremen: Friedrich der Große" von New Jork via Southampton. Antwerpen: FrieSland" von NewJork. Marseilles: Neustria" von New Jork. Gibraltar: Fulba" von New Sork. London: Maine" von Philadelphia. allerlei. In hippelia Falls. Wis., ?e?s'.lchtc ein zwölfjähriger Junge No?iens Booih über einem Balkon über :m Hauptemgange des Opernhauses sieh in das Theater Eingang, zu verschaffen. Ein Angestellter deZ Theaters suchte den Knaben zu verscheuchen, und bei dem Versuche, zu flüchten, verfing sich der , Knabe mit beiden Händen an scharfen Nägeln, mit denen das Balkongeländer gespicltwar, und wurde schrecklich verletzt. Nachdem d.'r Knabe befreit war, wollte der mittleriveile angesammelte Volkshaufe an dem Theaterangestellten Rache üben ; doch gelang es, die aufgeregten Leute zu beschwichtigen. Der Vorfall dürfte jedoch noch ein Nachspiel haben. Während eines heftigen Gewitters, das über Menommee, Mich., und Umgegend niederging, wurde eine der großen Scheunen auf der Eine-Mile - Farm der Kirby Carpenter Company-vom Blitze getroffen und brannte mit 300 Tonnen Heu bis auf den Grund nieder; der Verlust beträgt Z7000, ist jedock durch Versicherung gedeckt. Ein Pferd wurde vom Blitz erschlagen, während es von dem Knechte Joseph Milker geputzt wurde, und verletzte denselben dadurch, daß es gerade auf ihn stürzte, in bedenklicher Weise. Es befanden sich im Ganzen 'sechzig Pferde in der Scheune, die jedoch bis auf da eine sämmtlich gerettet wurden. ' .,..;'....'.'
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