Indiana Tribüne, Volume 21, Number 355, Indianapolis, Marion County, 12 September 1898 — Page 2

SfoDtottQ Arivüne. . Erschcutt Täglich und SonntazV.

Die tälltch .Xrlhone" kostet durch Icn Xrlgef J wt per Ooch, die eontag5.rrib2e' Sentf e, Ooche. veide ,usrne 15 Cents tkn SS Smtl Etiatt. Per Vft nnierhatt ti OUH lgeschi U ,?aIi,,khlg V pv DaK. CTMt in ca Ctrctt. Indianapolis, Ind., 12 September '98 Mittelameriea'ö Dreibund. Schon mehr als einmal ist die Bildung der Vereinigten Staaten von Central Amerika- angekündigt worden; jetzt aber wird versichert, daß dieseS Sehnsuchtsziel so manches centralamerikanischen Patrioten endgiltig erreicht sei, und im Dezember d. I. die Wahl emes Vundespräsidenten und eiues Bundescongresses stattfinden werde. ES ist interessant genug, diesen neuen amerikanischen Staatenbund ein wenig näher anzusehen. Grob Central - Amerika darf sich derselbe noch viel weniger nennen, als das jetzige Deutsche Reich berechtigt wäre, sich als Großdeutschland- zu bezeichnen. Letzteres umfaßt wenigwenigstens den größten Theil der deutschen Völker; aber die drei Republiken. welche die neuen Ver. Staaten von Central Amerika bilden, umfassen nur etwa die Hälfte Central - Amerikas. Denn Guatemala am nordwestlichen Ende und Costa Rica am südöstlichen Ende, welch mit diesem Bund nichts zu thun haben wollen, stno zusammen fast genau ebenso groß, wie der Staatenbund von- Nicaragua, Honduras und Salvador, und haben dabei ungefähr zweihunderttausend Einwohner mehr. Immerhin ist das Gebiet des neuen Staatenbundes größer, als das von-Jllinois und Jndiana zusammengenommen, und hat mehr Einwohner, als New Jersey oder Kansas. Zu verachten wäre also die neue Republik noch lange nicht. Und während alle diese Staaten arg verschuldet sind, erfreuen sie sich andererseits noch großer Naturreichthümer; ihr Boden gehört zu den fruchtbarsten der Welt und kann darin sehr wohl mit Porto Rico und Cuba wetteifern. Ja, wenn die ewigen Erschütterungen in diesen politischen ErdbebenRepubliken" nicht wären! Es ist noch zu bemerken, daß der ausgesprochene Hauptzweck des neuen Staatenbundes gerade darin- besteht, sögenannte Revolutionen, im spanischamerikanischen Geschmack, möglichst zu erschweren; dies könnte schon allein von ungeheurer Bedeutung für die weitere Entwickelung dieser Republiken werden. Nach außen hin wird dieser neue Staatenbund (Dreibusd" wurde er oben genannt, denn die Erziehungs-, Verkehrs-, Bank- und andere wichtige Einrichtungen sind in den drei Republiken sehr verschieden von einander) wohl keinen nennenswerthen Einfluß üben. Die Verwirklichung des Bolivar'schen Ideals der. Vereinigung von ganz Spanisch - Amerika" liegt offenbar noch in weiter Ferne! Auch ein gefährlicher Beruf. Die Meisten werden auf alles mögliche Andere rathen, wenn sie den obiaen Titel lesen, nur nicht auf das Richtige. Nich von einer Arbeit, bei welcher Erplolions-, oder Zermalmungs- oder Vergiftungsgefahr fort und fort droht, soll hier die Rede sem, sondern von einer Arbeit, die auf den ersten Blick sehr harmlos aussieht, aber schon manche Opfer in ihrer Art fordert hat. Der betreffende Beruf ist derjenige deö Eier - Prüfers oder Eier - In spektors. Viele sind nicht einmal mit der Ezi stenz dieses Berufes als einer besonde ren Arbeitsklasse bekannt und haben keine Vorstellung von der Behandlung, welche die Eier durchmachen, ehe sie an ihrem MahlzeitS-Tisch erscheinen. Im großstadttschenLeben wenigstens hat so ziemlich zeder Großhändler in Eiern eine Dunkelstube", in welcher den ganzen Tag ein , Mann sitzt und Eier zwischen snnenAugen und der Flamme einer Talgkerze hindurchgleiten läßt. Dai ist ein 'wichtiger Beruf, ein so bescheidenes Veilchen - Dasein er auch führt.. 5Da und dort hat dieser BerufSzveig eme besondere turn.Besagte Sunkelstube liegt gewöhn lich im Keller. Dieser ist schon an sich dunkel genug; aber aus dem Raum, in welchem der Eier Prüfer sitzen muß. wn? überdies durch em dickes Segel tuch jeder etwaige Strahl von Sonnenlicht völlig ausgeschlossen. Große Stoße Eier - Hürden lagern rmgs um den Inspektor; er muß sehr rasch ar beitm und hat gewöhnlich gleichzeitig drei Eier zwischen seinen Augen und der Kerzenflamme, sodaß eine beinahe ununterbrochene Kette Eier den ganzen lieben Tag in diesem Verließ vor ihm vorüberzieht. Das Prüfen von 750 Dukend Eiern im Tag ist noch keine große' Leistung für lhn. Zeigt sich irgend eine dunkle Substanz im Ei an der Flamme, so legt er eö beiseite und ersetzt es sofort durch ein anderes. Für diese Thätigkeit erhält er $2.50 für jeden wirtlichen Arbeitstag, und er büßt dafür oft eine der edelsten Gaben des Menschenlebens ein: Das Augenlicht. Schon Viele sind dabei in derhältnißmäßig kurzer Zeit völlig erblindet! JnLeadville. Pa.. gingen Frau B. Riley und Frau James Cleator beim Wege nach einem Picnicplatz über eine hohe Eisenbahnbrücke. Als sie sich in der Mitte der Brücke befan.den, kam ein Personerzug herangebraust. Frau Cleator sorang in ihrer Angst von der Brücke herunter, während Frau Riley von dem Luge herabgeworfen wurde. Beide Fraucn wurden sehr schwer verletzt, so daß ihr Aufkommen mehr als zweifelhaft ist.

Während der Hopfenernte in den Catökills.

Fern von dem geschäftigen Leben und Treiben der großen Welt, in den pittoresken Berglandschaften der Catskills, wo manch' altes Farmyaus rnteressante Geschichten aus längst verflossenen Zeiten erzählen könnte, herrscht um diese Jahreszeit eine ungewöhnliche Thätigkeit. Es ist die Zeit der Hopfenernte, welche von jeder andern landwirtschaftlichen Thätigkeit so grundverschieden ist, daß auf sie des Dichters Worte , Tages Arbeit! Abends Gäste! Saure Wochen! Frohe Feste !" mit Fug und Recht Anwendung finden können. Die frische Atmosphäre und das NichtVorkommen dichter Nebel machen jene Gegend für die Hopfencultur ganz besonders geeignet und so werden beim dort ausgedehnte Felder mit der aromatischen Pflanze bebaut, die dem Gambrinustrank seine herrliche Würze verleiht. Den Höpfenbauern bringt die Erntezeit Sorgen und Arbeit, denn durch ihren Aussall wird der pecuniäre Ertrag des ganzen Iahres bedingt; die Hopfenpslücker betrachten die Ernte als ein - ländliches Picr.ic. daZ siezwar manchen Schweißtropfen kostet, aber für sie außer vorzllglicher Verpflegung und wohlthuender Abwechslung in dem monotonen Leben das Verdienen eines hübschen Sümmchens bedeutet. Ueberaus geschäftig sind die sorgsamen Hausmütter. denen die Sorge für die Unterkunft und Beköstigung der fremden Schaaren keine ruhige stunde laßt. Ueberall, auf Bodenräumen und in Hausfluren, ja selbst in des Hauses Heiligthum, dem Parlor-, werden temporare Lagerstatten- ausgeschlagen und nickt selten ist der Andrang so groß, daß sich die Männer mit einem Ruheplätzchen in. den Hopfenschuppen zufrieden geben müssen. Die Erntezeit bedeutet auf den Hopfenfarmen in den Catskills die fetten" Tage, denn dann , müssen die feistesten Lammer und die besten Hühner an's Messer, um den Sunaer der aroken Armee der Pflücker zu stillen. Unter den'Hopfendauern selbst besteht eme gewisse vtivalität in dem Bestreben, dio beste Verpflegung zu liefern, da der Farmer, ber dem es den besten Tisch gibt, um Arbeiter nicht in Verlegenheit zu sein brauckt. Und bei keiner ' landwirt schaftlichen Verrichtung ist die Arbeiterfraae" von so vitaler, Bedeutung wie beim Hopfenpflücken, denn diese Arbeit muß sofort beim Eintritt dervteise geschehen und selbst ein Aufschub von wenigen Tagen bedeutet erhebliche Verluste für den Farmer. In dem Hopsendistricte betheiligt sich ein Jeder am Pflücken: Reich und Arm, Alt und Jung, oft in ganzen Familien ziehen die Leute aus die Felder .hinaus, um die duftende Ernte einzuheimsen. An einem frisckenSevtembermoraen. iutt wenn die Sonne aoldia über die Berge von Berkshire sich erhebt, , die Hopfenpslücker aus dem Wege zur Arbeit zu beobachten, ist hoch interessant. Hier kommt eine lustig plaudernde Gruppe Männer, Frauen und Kinder , denen man auf den ersten Blick ansiebt. dak St es nicht nöthig haben" und nur zur Hopfenernte gekommen sind, um auf dem Lande sich unentgeltlich erholen zu können. Andere Städter bat die Hoffnung auf guten Verdienst nebst der sicheren Erwartung vorzuglicher Verpflegung nach ven Catskills führt. Hier kommt auf einem ländlichen Vehikel mit Kind und Kegel ein Farmer, der selbst keinen Hopfen baut, und auf seinem Wagen fällt besonders eine mindestens 70 Jahre alte Matrone auf, die sich ihren Schaukelstuhl, mitgebracht hat, da ste beim Pflücken nicht mehr stehen kann. Neben rotbbäckiaen. drallen Dirnen und strammen Burschen sieht man blasse, schmalbrüstige Mädchen.- die sich aus ihrem Ellenwaaren - Geschäft in der Stadt beurlaubt haben, um sich mal ordentlich an ländlichen Dellkatessen zu delectiren . und noch einen bübscben Groschen beimzuörinaen. Beim Pflücken wird der Hopfen in einen Kasten gethan, der rn vier Ab theilungen von t acht Busheis Geyal aetbeilt ist. Vier Pflücker kommen au jeden Kasten und ein jeder der Leute . . pp l cr mutz seine acht Buyeis saenoe Ä0theilung füllen. Wie viel einePerson pflücken kann, hangt natürlich . Nlch blos von dem Fleiß und der Finger fertigkeit. sondern auch von dem Ertraae und der Größe des Hopfens ab; im Durchschnitt rechnet man jjttxi bis vier Kästen auf einen Tag. Die Löhne variiren Zwischen 50 und 75 Cents pro Tag einschließlich voller Verpflegung; falls die . Leute sich selbst beköstigen, wird $1 bis $1.25 bezahlt. Zu jedem Kasten gehört ein Vorarbeiter, welcher die Stangen aus der Erde zu ziehen, die Ranken abzustreifen und darauf zu sehen hat, daß dieselben rem gepflückt werden, der Hopfen in dem Kasten frei von Blättern sowie Stengeln bleibt und keiner auf den Boden aeworfen wird. . Sobald ein Kasten gefüllt ist. wird er inSäcke.entleert,' und nach dem Schuppen gefahren. Die Arbeit in der frischen Luft macht selbstverständlich den Pflückern Appetit und jeder sieht mit Sehnsucht der Mittagsstunde entgegen, um an einem schattigen Plätzchen, bei einer murmelnden Quelle sich an r ländlichen Delicatessen zu laben. .Mit der Fülle und Verschiedenartigkeit derselben kann kein Picnic rivalisiren. Da aibt es kalte Truthähne, Gänse, Entn und Hühner, sonstige Fleischgerich, te aller Art, unzählige Kuchen, Puddings sowie Pier und als Getränk wahre Fluthen von kaltem Kaffee. Thee, Milch und Limonade, aber sehr selten etwas Stärkeres-. Ist es nicht Merkwürdig, daß gerade da, wo des Bieres würzigste Ingredienz, der Hopfen. gebaut wird, die Leute sich ohne den schäumenden Gambrinustrank behelfen! Am. Abend, nach getbaner Arbeit, wird abermals gut getafelt' und bald ertönen- dann Violinen, die zum Tanze einladen. ' ' Die Hopfenernte, dert etwa drei

Wochen und im Staat New VoxX umfaßt das mit Hopfen , bestellte Areal ca. 40.000 Acres, die, sich. . der Hauptsäche nach, auf die Counties Otsego. Madison,. Schoharie und Greene bertbeilen. Außerdem dienen 'in den Ver-

einigten Staaten noch ca. 10.000 AcreS der Hopsencultur, vornehmlich in oen Staaten Californien und Wisconsin. Selbst bei einem Preise von 15 lienis und wenmer ist der Öovfenbau noch recht lohnend. Ein gesegnetes Jahr für den Hopfenbauer war das Jahr 1891, in welchem die Prelle v;s aus die fabelhafte Höhe von 75 tzcms pro Pfund stiegen. Vervollkommnete Wetterbericht,. jw Miiffilirrn der Feindseligkeiten ntmn Svanien iino die Wiederauf nahme direkten telegraphischen Verkehrs zwischen den Ver. slaaien unu sf,ifx7 bedeutet auck eine erhebliche Besserung in den Dienstleistungen unseres Wetterbureaus, infolge der Möglichkeit, meteorologische Berichte von avana und anderen westindischenPlätzen zu erhalten. .. ' . , Anfangs erlitten die Auszeicynungen unseres Wetteramtes keine Unterbrechung durch den Krieg mit Spanien; als aber das Kabel nach Cuba von den Amerikanern durchschnitten war. da batte natürlich unsererseits alle Verbindung ein Ende. Durch diese Lage der Dmge wurde man daraus aufmerksam, daß es im Allgemeinen noch sebr an Geleaenheiten gebrochen. Berichte von den westindischen Gegenden und von Central - Amerika zu erlanaen. Und doch mußte man sich sagen, daß die Witterungsverhältnisse im ganzen gewaltigen Distrikt des Caribischen Meeres das Wetter rn den Ver. Staaten ost bedeutend beernflußten. Daber that man denn Schritte, eine Kette von Beobachtungsstationen an günstigen Punkten zu begründen. Zunächst war es dabei darauf abgesehen. dem amerikanischen Blokadegchwavr Vortheil zu bringen und dasselbe möglichst aut zu schüken. Aber der dauernde Werth dieses Systems ist e'.n vi'l größerer; denn es ermöglicht vorAllem. das Heranziehen von Orkanen, die in jenen Gewässern entstehen, für die Schiffs - Interessen an unserer südli chen Küste zeitig genug zu verkünden. Au Kingston. Äamaica. wird dieses System seine Centralstation haben. und noch ungefähr acht Zweigstanonen (später vielleicht noch mehr) sollen ! jf-1 -1 c rrrx . in ri w rv . einem lociucn. All iungji ozi -tcic graph in Kürze meldete, hat die Regierung von Hayti der amerikanischen posltiv die Erlaubn! wi Erricktuna einer Zweigstation daselbst verweigert. i. w - c irY.:.jt:i um jcuyiuB, uup uicutiui gar der erste Schritt zu einer Annectirung Hayti's seitens der Ver. Staaten tverden könnte. Es ist indeß noch hinzuzufügen, daß auch die Verfassung Haytis ( welche kurz nach der Befreiung der Insel vom französischen Joch angenommen wurde) eine hinderliche Bestimmung in dieser Hinsicht enthält. Onkel Sam wird sich eben nach dieser Seite hin vorerst anderweitig behelfen und hat auch mit der französischen Regierung, welche bereits zu Guadelupe und Martinique ebenfalls solche Stationen hat, ein Abkommen betreffs Austausches der Berichte getroffen. Die Giftigkeit der aupen. Es ist ein allgemein verbreiteter Volksglaube, daß alle Raupen giftig seien. Von einigen, die mit einem Haarpelz versehen sind, steht es ja auch fest, daß sie bei der Berührung und namentlich, wenn die Haare an die Schleimhäute gelangen, recht bösartige Entzündungen hervorrufen können. Man führt diese Wirkung gewöhnlich daraus zurück, daß die Spitze des höhlen Haares in die Haut eindringe, dort abbreche und eine in besonderen Drüsen erzeugte scharfe Flüssigkeit austreten lasse; der Vorgang würde also demienigen entsprechen, auf dem die gefürchtete Wirkung der Brennnesseln beruht. Die Versuche aber, die neuerdings ein französischer Forscher, I. H. Fabre, an der Raupe des Kiefern-Pro-cessionsspinners und einiger anderer Schmetterlinge ausgeführt hat, lassen die Wirksamkeit der Rauvenhaare noch in einem anderen Lichte erscheinen. Fabre fand, daß ein Aetherauszug aus dem Kothe dieserRaupen auf .der Haut des Armes die charakteristische Entzündung hervorruft, die mit Anschwellung. Röthung, Jucken, Verbrennungsgefühl, Aussonderung einer serosen Flüssigkeit und später Abschuppung der Oberhaut verbunden ist. Die Versuche führteFabre in derWeise aus, daß er mit dem eingeengten Aetherauözuge getränktes Löschpapier auf seinen Arm legte und mit einem dich ten Verbände umgab,, der eine Nacht liegen blieb. Am zweiten Tage wurde die entzündliche Anschwellung stärker und ergriff die Tiefen der Muskelmasse, auch die Tropfenaussonderung nahm zu. und das - brennende Jucken steigerte sich dermaßen, daß Fabre ein Linderungsmittel (Borax - Vaseline) anwenden mußte. Nach fünf Tagen hatte sich ein abscheulich aussehendes Geschwür . gebildet. .Erst nach drei Wochen ließ die Entzündung nach, die Haut bildete sich von Neuem, aber die Nöthe blieb bestehen; , nach einem Monat empfand Fabre noch Jucken und Verbrennungsgefühl, dadurch die Bettwärme gesteigert wurde. Die Röthe war erst nach drei Monaten völlig verschwunden. Entsprich nde Entzündungserscheinungen wurden nach Fabre hervorgerufen .durch daS Blut der Procefsionsraupe, sowie durch einen ätherischen Auszug der Haare, wahrend die Haare selber' nach der Behandlung mit Aethir.k.ine Wirkung mehr ausübten. Ferner' zeigte sich das Gift in der. flüssigen Ausscheidung, die der. junge Schmetterling nach seinem Ausschlüpfen - aus d:r .Puppe von sich gibt. . Fabre schließt auZ : diesen - Beobachtungen, -daß ..daS Gift ein Abfallprodukt des organischen' mr. m. m t . . 1 Sloilwecsttis ut. und er nimmt an

daß die Haare der Processionsroupen bei demAufenthalt derThiere in einem gemeinsamen, von Unrath erfüllten Neste äußerlich vergiftet würden. Auch die anderen giftigen Raupen leben nach Fabre gesellig, während . einzeln lebende, wie z. B. die Bärenraupe, trotzstarker Beharrung und trotz der Giftigkeit ihres Kothes unschädlich sind. Die Ausscheidung eines scharfen Stof fes.von der oben geschilderten Wirk, samkeit ist nach den Schlüssen, die Fa bre aus seinen Versuchen zieht, allen Raupen (und jungen Schmetterlingen) gemeinsam. . Aber auch bei anderen Insekten kommt es vor. Daß junge, aus der Puppe entschlüpfende Rosenkäfer (Cetonia) eine Flüssigkeit von sich gben, die ebensolche Entzündung zu erregen vermag, wie der Giftstoff der Raupen, kann zwar nicht auffallend erscheinen, da die scharfen Ausscheidungen dieser ZZLfer längst be kannt sind. Bemerkenswerth abr ist es. daß Fabre im Koth von BlattWespenlarven, Heuschrecken und GrilJe denselben Giftstoff gefunden hat. Es .scheint also, daß wir es hier mit einem, ganz allgemein verbreiteten Insektengifte zu thun .haben, und man wird sagen können, daß hier wieder die Wissenschaft einen alten Volksglauben bestätigt habe. ,

Flüssige Luft in der Heilkunde. Von ber Anwendung flüssiger Lust in der Heilkunde erwartet man, wie der.Medical Record" mittheilt, geradezu fabelhafte Erfolge. Es soll nämlich durch, die flüssige Luft nichts Geringeres geleistet werden als die Möglichkeit, überall, wo es' nothig ist. eine reine, vollkommen bakterien- und 'pilzfreie Luft zu schaffen, indem man eine große Menge flüssiger Luft in ei nem Raume verdampfen läßt. Die Vortheile würden sogar noch größer sein, als sie schon durch . den Mangel aller schädlichen Keime erscheinen würden. Man kann nämlick der flüssigen öuft beliebige Mengen an flüssigem Sauerstoff oder flüssigem Ozon zusetzen und so der Atmosphäre eines Jimmers eme beliebige, den Bedürfnissen entsprechende Zusammensetzung geben. Für die Behandlung mancher Krankheiten kann die anregende Wirkung einer besonders sauerstoffreichen Luft t von wesentlichem Nutzen sein. Dazu kommt noch die Eigenschaft, daß die verdampfende flüssige Luft natllrlich kalt ist und dadurch eine wohlthätige kühlende Wirkung auszuüben ver mag. So können z. B. die Sääle in Krankenhausern bis zu ledem ge wünschten Grade, wie er von den Aerzten vorgeschrieben wird, abgekühlt werden, was besonders in den Tropen von ungeheurer Bedeutung sein würde. Wenn man die Lust in der Umgeb?mg von Gelbenfieberkranken dauernd auf dem Gefrierpunkt erhalten könnte ,so wäre der Krankenwärter vor jeder Ansteckung geschützt und die Genesung der Kranken erleichtert, da der Bäzlllus des gelben Fiebers ine so niedrige Temperatur nicht verträgt. In den Tropen würde wohl überhaupt Jeder gern alle Tage sein Quantum flüssiger Lufs verbrauchen, um die Temperatur seines Zimmers in mäßigen Grenzen zu erhalten.. Auch andere bedeutsame Anwendungen traut man ärztlicher seits dem Elixir der flüssigen Luft zu. So wird daran gedacht, die ätzende Kälte, die durch diese Flüssigkeit her vorgebracht wird, mit großem Vortheil zur Fortbeizung von äußerlichen Krebsgeschwülsten zu benutzen und da von ein besserer Erfolg erwartet als von Höllenstein, da die flüssige Luft das Fleisch, mit dem sie in Berührung kommt, gänzlich zerstö.t, während man ihre Wirkung beständig beaufsichtigen und in jedem Augenblicke unterbrechen kann. Auch Asthmatiker, vielleicht sogar Schwindsüchtige können in solcher künstlich erzeugter kalter und keim freier Luft ohne Klimawechsel Erleichterung finden. Nun, warten wir ab, inwieweit sich diese ausschweifenden Hoffnungen verwirklichen! Bei lebendigem Leibe ver brannt ist die 84 Jahre alte ledige Olive Keith in Bridgewater, Mass Die unalücklicke Greissn wobnte ein sam und allein. Ihre Kleider scheinen am ochosen euer gefangen zu ya den. Eine ttreltbare'Dame t 1t hie Turnlebrttikr Letitia Brown in Sharon, Pa. Als die Dame neulich Abends von einem Besuche heimkehrt, wurde sie in der. Dunkelheit von einem unbekannten scanne angefallen, wel eher versuchte, rhr einen Knebel in d:; Mund iu stecken. 5?rl. Brown ver n ftbft dem tinftolb inert fcnists&Iaa daß et betäubt in den Straßenar'aben taumelte, und sie ging dann weg, um einen Poliz sten zu yot.n, als man aver i . . w ter . k , . an vie sreue, roo oer ngriss ersoigie. zurückkehrte, war der Bursche ver. fchwunden. jAniia N'. McGee. die Gatiin von Professor W. ?k. McGee von .Washington, ist für HilfS Armeearzt oeelvlgt worden, wie yat regelmäßige ätttlicbeStudien aemacbt. den Dortor titel erworben und sich währmd des rieges det der eyanblung von kranken und verwundeten Soldaten fehr verdient gemacht Frau Christophe? Nidel ist Sheboygan, Wis.. trug bei einem merkwürdigen Unfälle schwere Verletzungen davon. Ein . mit Conserven gefüllter Behälter ezplodirte in ihrer ?ano, uno in Folge der Verletzungen welche sie erlitt, wäre sie 'beinahe v blutet. Die Ervlosson entstand h Folge von Gasen, welche sich in dem Bebälter, gebildet hatten. zDieerstenEisenbahnwagen, welche in Alaska zur Verwendung kommen sollen, sind dorthin gesandt worden und zwar ein Personenwagen, ein. Gepäckwagen und ein Combinations -.Gepäck-und Personen - Wagen.. Diese Wagen sollen auf der White Paß und Aukon Eisenbabn benutzt werden, welche jetzt auf eine Strecke von Zwölf Meile von Skaa. SLÄ SLZ t Lttrttbt Ut. i. . . ! i.

ZNeik Vabersack'e Zchreibebries.

fr- j-v,

Geöhrter Mister Edithor! Seit sechs Daa zerick Hot die Selma aach ihr. anneres Ruhm verrent. Zwei Schweschtere hen das Ruhm gerent. Die eeue is so ebaut zwische ferzia un fufzlg Johr alt. die annere rs so e ;unges uffgeschossenes Ding von neinundreißig Johr. Se gehn rn en ?toyr schaffe, kch denke, sie mache fancy Im-broideries-n-tt ?che uff den Weg ganz gut ihr Lewe. Se .?iche ga. kein Batter inS Haus un bezahle ihre Rent rn Ettwehns. Die junge Lehdie, wo ich das Räcket in ihr Ruhm in felle Nacht mit gehabt hen, mit die sin ich aach jetzt eckwehnted geworde. Sie is.e orfel neis Gehrl, mer heißt se Miß Eleise Markonowltzkie. Bikahs der Name war zu lang, so heiße mir se blos Witzkie. Well, ich sag Jhne. sell is awwer emol e feines Mehdche! E rehgeller Pietsch! Sie Hot arig gebloscht, wie se ausgefunne Hot, daß ich's war, wo selleNacht die Surpreispahrtie an se uffgemacht gehabt Hot, awwer fe Hot kei Wort derzu gesagt. Sehn Se, so e Mehdche, die sind mer nit ost. Die Miß Witzkie buht in en Dauntaun - Stohr klehrke. Sie duht die Woch vier Dahler Wehtsches kriege un dovon duht se die Selma drei Dahler for das Ruhm un Breckfest aewwe. un mit den annere Dahler, do duht se ihre Miehls mit be zahle un ihre Dresses un Schuhs un de annere Stoff, wo e Mehdche juhse duht. Un das kann ich Jhne sage, gedreßt war se immer wie e Dahl! De feinste Stoff Hot fe gewore un en Hut Hot se gehabt, die Selma Hot gesagt, do debt einiae Milliner'weniastens fufzebn Dahler for tschahrtsche. Do soll mer noch emol eins sage, die Mehdercher heitzudag könnte nit sickere. No, for fo e Mehdche, was alles das mit ein Dahler machen kann, do yen ich aller Hand Achtung. Mir hen se alle Mor gen fortgehn fehn, awwer Niemand Hot gesehn, wann se heim is komme, un die Selma Hot s den Weg am Beste gegll che, bikahs se Hot nit gegliche, viel gebattert zu werde. Ich hen aach kein Riesen gehabt, zu kicke, bikahs ich hen Alles ecksäcktlie denselwe Weg gehabt. als wie bisoyr. Die Selma Hot ietzt e wenig mehr Spendgeld gehabt un, off Kohrs, do war se aach sattisfeit. Mit den Geld, do is se arig iesig fertig geworde. Se Hot sich Selles un Jenes ge!aast, Hot rmmer an die Bahrgen kauntersch rumgehengt un Hot immer ebbes gefunne, wo se billig kriegt Hot. Als e Ruhl Hot se gar kein Juhs for den Stoff gehabt, awwer se Hot dann immer gesagt, o well, Hot se gesagt, es Hot jo blos zwei Schilling gekost, un so e Stickelche Jmbroiderie odder Ribben kann mer immer noch emol juhse. Uff den Weg is das Geld fortgange un am Dienstag do Hot se immer schon ge wischt, wann's nor schon Widder Samstag wär, for daß fe Widder Rent krieae deht. Well, ich wunner. wie lang's nimmt, bis die Selma sick un teiert von das Rente is. Mister Edi thor, ich hen Jhne doch in mei letztes Schreiwe riepohrtet, daß ich mit en Strehnscher, den Major aus Kimmels bürg, so e arig gute Zeit gehabt hen. Ich denke, ich hen Jhne aach wisse losse wie mer in die Temperenznestcr so iesig in die Saluhns komme sin. Jehs, der Maior, der Hot sich ariq dnwwer ge wunnert, daß ich in einigen Platz hen komme könne. Ich hen de annere Dag den Christ die Geschicht verzehlt un der sagt, er wischt, er war mit uns gewese bikahs er hätt gegliche. den Major sei surpreistes Gesicht zu sehn. Ich hen gesagt, ich hätt aach gewischt, er wär derbel gewese, bikahs, dann war der Mistehk mit den Mehdche schuhr nit gehäppend. Well, nach e paar Dag. do Hot Niemand mehr dran gedenkt. Us en schöne Morgen do. krieg ich e Nubspehper in die Händ, do Hot en Pärregräf drin gestanne. der Hot gesagt: Die Bollzer war zetzt hinnig die Saluhnkie persch her, wo Witzkie vcrkaafe unBier Die Lah deht sage, daß kein Licker am Sunndag verkaaft derf loer'n. un wer doch verkaaft. der deht die Lah weie lehte un deht schwer geponnischt wer'n Die Bons hätt so ebaut e Dozzen Nehms an thu List, wo all aeketsch dehte wer'n. Das Fonnigste wär, daß en Affischel mit enSpatter erum gange war, mttaus daß er. ihn gekennt hatt un ihn in all die Plätz genomme hätt Ich hen das Eitem vorgelese.un hen lache gemißt. So e verdclltes Rmd Vieh," hen ich gesagt, .der Feller muß awwer iesig sein. Wei. so en Kunne is nit fitt for einige Affis. .Ich mache noch helt e Mohschen. daß der Kehs in westigehtet merd. So en Feller muß gefeiert wer'n. ,Ehrlst,". hen ich gesagt ich eckspeckte, daß du die .Sa 9 bis uff de Battem inwestigehte duhs!, bikahs sell is e Schehm." Der. Christ Hot gesagt: Juh bett, es is un er Hot mich aach geprammist, daß er den' verdollte Fühl ausslnne deht. Ich hen gesagt er sollt, un ich deht dann kei Ding zu ihn duhn. Well, seilen Dag sin ich in e schreckliche Kandischen in die Affis gange. - Jwwerall hen - ich verzehlt. was m:r for en ns Feller unner un fere Affifchels hen, un daß ich ' dran denke deht. zu riseine, wann der Feller nit ausgesunne wer'n deht. Ich hen sellen Dag in ernemsort gesch.-vore, fci kahs eö Hot mich in Fäckt mähd 'ae macht. So e Hornvieh, so e verdolltes. Es is jo gut genug, en jedes von . uns gleicht hie und do emol en Drink zu nemme, awwer daß einer so en Fuhl.is un läßt sich von en Spatter behumbucke. well. daS lZ toff! Ich sin wenia

' ? V

f i kL

X V 'A '.I

xVi

i i i . fövvSl Ä V" V ( juy , YrSfe J via ,vvOfc V V 5 v: 5V -v; 41 xsSk t '

4 1 . ' I I, jft. ' Aci . La 8U7 siens en D'otzen Teims zu den ti,t)xt sei Ossis gange, sor auszusinne. ob er noch keine Peuntersch Hot. Er Hot mich awwer nie sattisseie gekonnt. Wie ich zuletzt dort war, do sagt er: For Hewwens Sehk, geb mich doch e Rest, du duhst jo äckte, als wann noch emol e Wahr ausbreche deht, wann mir den Feller nit sinne!" Sehn Se, s o is der Christ, der nimmt Alles iesic un in alle Sittjuehschens do bleibt er immer so kühl wie e Kuhkummer. Ich sin froh, daß ich nit den Weg sin. Es war so ebaut finf Uhr, do Hot mich der Christ mit en Messenscher Wort geschickt, daß ich, wann die Offiszeit iwwer wär, reiteweg heim sollt komme, mitaus in den Saluhn zu stappe. Aha. hen ich gedenkt, der Hot schuhr ebbes Importentes usgefunne. Sobald, wie's sechs Uhr Stenderd war, do hen ich mein Desk gelackt un sin deirekt heim. Die Selma Hot gesagt, ich wär jo arig früh, un das Sopper wär noch nit rettig. Newwer meind hen ich gesagt, ich hen mit den Christ noch e wenig Bißneß zu tahke." Der Christ is aach reiteweg heim komme un Hot mich in sein Ruhm komme losse. Well," hen ich gesagt, Host du das Kameel ausgefunne?" Jehs," Hot er gesagt. Wer is dann das Rienohzeros?" hen ich gefragt, un do Hot er geänsert: Du !" Was, i ch ? Jetzt mach mich nor kei dummes Zeig." hen ich gesagt, ich fiehle nit zum Fühle. Wie heißt der Schoosskopp?" Do sagt er, wann ich's dann wisse wollt, er deht M e i k H a'versack heiße. Der Christ Hot mich dann ecksplehnt, daß mein Freind, der Major, en Spatter gewese is un daß ich das Kameel war un hen mich von ihn ketsche losse un hen aach noch mei schönes käsches Geld gespent! Bei Galle, was hen ich do e Wuth gehabt! Ich hätt die ganze Menschheit kille g:könnt, so mähd hrt mich das fiehle mache. Der Christ Hot gesagt heit Nochmittag hätt die Temperenz - Liek en Riepohrt bei die Volles gefeilt, wodrinn stehn deht, daß der Mister Schehriff selbst einer von dir Weielehterö wär un daß se's Pruhfe könnte. Ei tell juh, die Geschicht war nit so iesig. Wann, die Zittisens ebbes derfon gehört hätte, wei, ich wär'n reiteweg gefeiert worde. De nächste Dag hen ich den Riepohrt aus den Christ seine Offis geschweipt un hen ihn verbrennt. Ich denke, mit das wär der Kehs gesettelt. Es soll mich awwer nor noch emol Eene-r komme, wo die Seits sehn will, wei, ich geb ihn en Kick in die Pehnts, daß er denkt, Oschtere un Pingschte falle uff ein Dag. - Mit viele Riegards Juhrs truhlie Meik Habersack, Eskweier un Scheriff von Apple Jack. Holy Terror Kauntie. DerSlNnauzvart.

iW V ,I L ' M ll M ,H

msm

rvvw

.szu-yy .-i

5 5

LAXIR 11 BON BONS Jk jVKUBlr:REN VZRSTOPfVH&r ..8. A0

Wer loan Schnauzbart hat, glaubt' net, Wia lr ein' fcheniert, Wann ma' 'n grad nur a wengerl Verneglifchiert. Beim Trinka. da tunkt er Si allweil mit ein. Und beim Busserln, da mifcht er Si a allweil drein. Trotzdem laß' i'n wachsen: Er g'fallt ja mein'm Schatz; I moan. wann i koan hätt', Sie gab mir koan Schmatz. m m m KollegialeBosheit. Intimus: Warum hast Du in dem vorliegenden, ziemlich harmlosen Krankheitsfalle denn noch einen College zu. gezogen?" Arzt: Dieser Patient bleibt nämlich stets das Honorar schuldig.- : Kindliche Logik. Der kleine Hans: Mama, jetzt glaube ich auch daran, daß Lie.be blind macht!" Mutter: Dummer Junge, davon verstehst Du doch nichts!" Hans: Doch. Mama! Der Onkel hat seine Frau immer so sehr lieb' gehabt, und neulich meinte er zu Papa er kann sie jetzt nicht mehr seben!" . ' v.

a load of Dcr.ioriö. ' The miseries of öyspepsia and bU iousness are like & load ot demons. Each misery has a dlfferent name, but they all belong to one siendish samily. And. they all travel together. No usa trying to get rid of any one of thera by itseli ; you can't shake off a tingle passenger. The only way is to cut tho traces and quit the whole load at onee Ileadache, nervousness, constipation, mental depression, dizziness, dullness, lassitude, catarrh, skin eruptions, lirer complaint and a hundred other complaints are all caused either by a disordered stomach or sluggish liver or bowels. Put these three great life-supporting functions in regulär condition and all the horrible Symptom' will disappear together. That is what Ripans Tabules do. That is why they completely eure every form and symptom of biliousness and Indigestion. They eure the severest long-standing cases which have been pronounced ' inxrable." They eure after everything eise has failed. They eure so that you stay cured. The most skeptical people, whose sufferings had. caused them to lose all faith in medicine, have been cured and convinced by RIPctUS TslDüLES.

"I There is no other remedy for dyspepsi nd constination so absolutelv nerfed and certain in its action. They are more than a mere relief. They im pari new organic str en gth and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a nat ural and easy process. They are the prescription of a regulär pbysician ; and are recommended by the most skill ful doctors in the world, as perfectly mild and harmless, yet absolutely ceruin in their effect. They are specially 'j valuable as a regulator and preventive r r 1 . . , . lor pcüpic W cucuiüij wvuKL.wua tioHi'ciilarlv Wftmm. J Th proat ümngtr of dypepl nd eontTptto that they ma eakeu and polaon Lheentir aystem Uiat it is laid open to aerioua, orten fatal, diseasea. Kipana Tabules inture ecnetnt eupplr of pur blood and a viirorou conrtltution to resigt dsngerwu illnew. If Tou are dras-irüiGr a load of UtreL l'o troubles, KII'ANa XABl'Ls V 'II CUT 1UK Tl ruacica. Cote. Coke. In Alumpen n.zetileinert. listn kSnnkn Sik b kommen in der Osstc der IntTtfoHs 6 as Co. No. 53 Süd Pennsylvania Stk. McCullough & Reinhard, Nechts-Amvalte Zimmer 303 305 Indiana Trust Gebäude. Telephon IM7. Herr Reiobard mxftihit sich iilontn b ttatufeta uuouittm. H, SEITSIXSD, Deutscher Advokat Zimmer 91, Lombard Block, 21Üft Wnsb.n4?on Strave. 4 c Züge nach Shelbyville, Greensbiirg, und IxLim. aa.im-tWI 8 S Vovm täaii, : 4 IS ?orm. tä,i : 700 Vorm mn AuSnchme v n Sonnkaq ; i0A)Borm. mit Ausnahme von Eonntag: 1 S Rachm. täglich; 2v scocum lagna,. Berdtnk ung im Nni,n Bahnhof mit Q.&C, L &N., B. & O.S.W. , und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. eckla'wage-' nach Vashingio an dem tZallch um 6 2 cdm. abfahrenden Zug. füx Ticket und volle Auö?unfr sprecd mn vor in der Via Ticket Office. 1 Oft Wa'hingto Straße und Union Bahnhof. H. M. Bronson. 91. . 1L Die populäre .(iiny r i ist die beste Linie nach Q Itl I G A . Bier Züge! ettUff Sndianapoli. 1 . nkuftinb.c.g....... UM g. treffe, hier ein.... s. 7 55m - Täglich auögen Sonntag. Die neuesten verbesserte Vestibüle Zangen, Wngner Schlnfwngen legante Parlor Wagen und Vßwageu. Lokal'cklaswage tn Indianapolis steht a gbend berett. Berlätzr Ebicago tii Morgen!. Sann jede, Zeit nach 20 dends benötzt werden. ?S West Wasbington Strafze TifMiPFRftS Union Bahnhof, Mafiachu, urt'iItlrA . ,,tt,e. Sahnhof und u. trafz. ?o. W. Hayler, D. tl. W. Cincinnati Züge ! . H. & B. R. E. Abfahrt . Indianapolis Abfahrt SVm Ankunft Cineinnati Ankunft 7 30 11208m . "ZiSM tomm 7 iWm 10 bON osm o ir.m 2 4SM 4 iMm TOOSRrn Dayton Zuge, C. H. & D. 5k. 5k. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton Abfahrt 8v5m , I0 45Bm . ' Z4SM ' , 4 4LNM . 7 mim Ankunft 11C3WM ZttN aNm 7UNM llm Toledo ü Detroit Züge. CH &D.R.R. Abfahrt Ankunft ' Ankunft Jnd'pls 5 Toledo : Detroit Abfahrt I4Sm ak'ft46Nm nk'stS4R 7 0092m 4 088m . lies ) Snlgencmme Sonntägig Ticket-Office : Union Station und No. 25 Qeft Qashiszton Ctrae, Qt Cleritba.

iie

cäouie

Wllflz-MWchr

von INDIANAPOLIS. kederHandlungen. nide, Leather & Belting Ca., 125 . Meridian 5. Schuhe und Stiefel (Rewil.) Sokaurotk & Ca, 18 O. Washingtoa St Pianos und ZNusikalien. Oarllo & Lennox, 31 Ost Market Lt. Lebendes Vieh. Merenants Union Stock. Yards. Barber A. & Co. IL Seils & Ca Tolln, Totten, Tibbs & Ca Stockten, Gillesple & Ca Clark, Wysong & Voris. Landwirthschafl. Geräthe u. lvagen Holten W. B. Mfg. Ca, 177 O. Wasn. Gale Mfg. Ca, 117 W. Washington St. H. T. Conde Irnplernent Ca, . 27 H. üapltoi ATe. Bau und Leihvereine. Gerrnan-Arnerlean Bldg Ass'n, 100 N. Delawar International Bldg & Loan Ass'n 22 Ost Market St. Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal üetweude. Zuckerwaaren, (lvholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgla St. Dreschmaschinen. Mlnneapolis Thrashing Macblne Ca, 117 w. wasningtonöu , Riemen und Leder. Taylor & Smith, 137 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 100 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner Q. A, 133. East St. Feuerversicherung. McGillard Acency Ca, 83 a Marke, Ice Cream. Furnas B. W. 112 N. Pennsylvania St. Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. At. Trust Compagnien. Indiana Trust Ca & Sas ety Vanlt The Marion Trust Ca , Monument Placa Grundeigenthum und Versicherung. Spann John & & Ca. SS Ost Market Bauholz. Coburn Henry, Georgla Lt. Weißblech. Tanner & Sulllvan. 116 & Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Tagrpart Bakery. , . . . . Tel. m Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel lwholesale.) Ilendricks & Cooper, 85 S. Meridian St McKee B. S. & Son, 102 S. Meridian. Hüte, Handschuhe etc. HendrtcksoD, Lefler & Co., 89 S. Merld. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 78 S. Illinois SL Hildebrand Hardware Ca, 52 & Merld. Läyman & Cary Ca, 63 S. Meridion SL Francke Sc Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 183 E. Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 S. Meridian. Farbe, (Del und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 40 Massacnussetts Ava. Wagen und Rutschen. Irvln, Roddlns & Co., 32 O. Georgla SU " plumber Artikel McElwalne, Richards & Ca, . 62 W. Maryiand St. Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles Sc Ca, 29 W. Wash'gt Extracte und Gewürze. The Grocers Mkg. Ca, 80 S. Pennsyl. i Banken. Capital National, 23 S. Meridian St. ; Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Bsbber Ca, 127 S. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. South St, Bücher und Schreibmaterialien. Ind. Book & Stationery Ca. 75 S. Meridian SL (Kommission ZNerchants. Syerup Ca, 22 3. Delaware St. Kezch J. L., 62 S. Delaware SL Dksguisten (Wholesale.) Indianapolis Drag Ca, 21 E. Mary land Ward Bros., 72 & Meridian St "1 Groceries (Wholesale.) " Schnull & Ca, 60 & Meridian SL Severln, Osterrneyer & Ca, ' . 51 a Meridian St Kothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian St Perry J. C. & Ca, 28 W. Georgla St , Geschirre und Sattel. Indianapolis Harne Ca, 10 McCrea. Holliday & Wyon, W S. Pennsylvania. (Defen und Hecvde. Home Stove Ca, 79 8. Meridian St eebens.versicherungS'Oesellschaften Th Indiana Ute Ins. Ca. Ilcainent PltcdJ