Indiana Tribüne, Volume 21, Number 353, Indianapolis, Marion County, 10 September 1898 — Page 2
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ZnVZana Tribüne. Erschein Tüglich und CouNtSSV Die täzllche.Tr'.Sne kostet durch lettXriaec 1 Htntl r Woch, die Sontag,rrib2e5 tut per Woche. Leid uf trani IS 9ctS ,dn IS Scntl p, ntt. stet Vft ttt&etU ufc gchi Im ,rId ,Hlg V H (J4. CfMi 10 C& Vlabama etrsJs. Indianapolis, Ind., 10 September'98 Neues von Vergwetterwarten. Es wurde vor einigen Monaten gemeldet, daß auf dem höchsten Berge des australischen Festlandes, dem Mount Kosciusko, eine Wetterwarte errichtet worden sei, und es liegen jetzt die ersten Nachrichten über den Beginn der Beobachtungen und ihre Ausgaben vor. Der Berg ist 2200 Meter hoch und liegt im südöstlichen Theile Australiens in der Nähe der Grenze von Neu-Süd-Wales gegen Victoria. Das Gebirge, dessen höchsten Punkt er bildet, trägt im ganzen den Namen der Australischen Alpen, und der besondere Theil, in dem der 5Zosciusko-Berg liegt, heißt Warragong '- Kette. Am westlichen Fuße des Berges entspringt die Quelle des Murray. des bedeutendsten Stromes von Australien, während vom Ostrande der Schneefluß südlich zum Meere fließt. Jede Gebirgswetterwarte muß. wenn ihre Beobachtungen weiter verwerthbar sein sollen, mit möglichst nahen Wetterwarten in der Ebene in Verbindung stehen, damit die Beobachtungen und die Veränderungen des Wetters auf dem Gebirge und in der Ebene miteinander verglichen werden können. Für den 5losciusko-Berg werden als Thalstationen besonders die Wetterwarte in Murrimbula etwas nördlich von dem Hafen Eden und die des Ortes Sale in Victoria westlich vom Wellington.See in Betracht kommen; außerdem werden gleichzeitige Beobachtungen auf dem etwa 1500 Meter hohenBerge Wennington im östlichen Theile der Australischen Alpen und in Hobarttown auf der Insel Tasmanien angestellt werden. Die Beobachtungen auf dem Kosciusko haben am 9. December 1897 begonnen und werden alle vier Stunden vorgenommen, außerdem werden in den VorMittagsstunden in halbstündlicher Folge noch besondere Beobachtungen gemacht. Im Sommer liegt dieser Theil Australiens in einem Gebiete ziemlich gleichmäßig niedrigen Lustdrucks, das ledeutende WitterungsWechsel ausschließt; im Winter dagegen ist der Druck bedeutender, und die Wetterwarte wird daher besonders im Winter für die Aufklärung der australischen Witterungsverhältnisse manches beitragen können. Die beiden Meteorclogen, die sich auf dem Berge aufhalten, leisten ihren Dienst vorläufig ohne jede Entschädigung und wohnen in einem einfachen Zelt, in dem es ihnen freilich unmöglich sein dürfte, den Winter durchzuhalten. Wenn ein kleines steinernes Haus gebaut werden kann, wollen die Beobachter auch die Widerwärtigkeiten des Winters, die dort keine geringen sind, ertragen; man erwartet, daß in der kalten Jahreszeit die Temperatur dort auf etwa 5 Grad Celsius unter den Gefrierpunkt sinken dürfte. Man erhoffte von der Regierung eine Unterstützung zur bessern Herstellung der Wetterwarte. Der Plan zur Errichtung derselben wurde übrigens auf der Internationalen Metereologen - Versammlung in Paris 1896 vorgebracht und u. A. auch von dem Director der Deutschen Secwarte, Prof. Neumayer, lebhaft unterstützt, dagegen von dem Astronomen der Regierung von Neu-Süd-Wales. Russell, bekämpft, als angeblich werthlos für die Wettervoraussage. Gleichzeitig kommt die bedauernswerthe Nachricht, daß die Wetterwarte auf dem höchsten Gipfel Großbritan- ' niens. dem 1343 Meter hohen Ben Nevis, mit dem kommenden Herbst aufgegeben wird, und zwar lediglich aus Mangel an Geldmitteln. Fünfzehn Jahre lang sind auf dem Gipfel dieses Berges ohne Unterbrechung Tag und Nacht stündlicheBeobachtungen gemacht worden und haben eine Beobachtungsreihe geliefert, wie sie in dieser Vollständigkeit von keiner andern so hoch gelegenen Wetterwarte der Welt' vorHanden ist. Die Schottische meteorologische Gesellschaft würde die Anstalt gern noch wenigstens vier bis fünf Jahre am Leben erhalten, was aber nur mit staatlicher Unterstützung geschehen könnte, da die Privatmitt. l erschöpft sind. Die bisherigen Kosten beliefen sich uns $90,000, 'velche Summe theils von wissenschaftlichen Vereinen theils von einzelnen Pe"sonen gedeckt wurde. 2ev Skmvlon.Tunnel. A Dombdossola. 17. August. Die Arbeiten für den Tunnel durch den Simplon haben begonnen. Bei Jselle. wenige Kilometer von hier entfernt. noch auf italienischer Seite, wurde gestern Abend 7 Uhr, in Gegenwart des von den Bauunternehmern Brand, Brandau u. Co. beauftragten Ingenieurs Lanino aus Turin die erste Mine gesprengt; eine Stunde später folgte die zweite. Heute früh 8.30 Uhr wurden 6 Minen entladen, von denen aber 4 zu gleicher Zeit aufflogen, und deshalb den unerwünschten Erfolg hatten.die sllr den Bau errichtete Brücke über den Divermbach mit wegzureißen. Die Arbeiter strömen von allen Seiten herbei. Gegenwärtig sind aber nur zwei Mmenarbeiter und 12 unqualifizirte Arbeiter eingestellt worden. Für später' sollen im Ganzen 1500 Arbeiter gleichzeitig beim Bau beschäftig! werden. Eine bedeutende Anzahl Arbeiter ist thätig an der Errichtung der Werkstätten, auf deren großartigeEinrichtung die Unternehmer ihr5iauptauge?'merk richten. Für diese, mit Inbegriff der Maschinen, der Kanäle, des elektrischen Lichts, des Rollmaterials etc auf beiden Seiten des Tunnels
sind 7 Millionen Francs vorgesehen. Inzwischen wird eifrig an der Errichtung von Häusern. Hotels. Hospitälern. Apotheken und sogar Friedhösen gearbeitet. Man hosft. daß die Zahl der Opfer dieser Unternehmung bedeutend gering:? sein werde, als die bei
früheren, ähnlichen. Abgesehen von den großen Erfahrungen, die man in den letzten Jahren auf diesem Gebiete gemacht hat, hegt man großes Vertrauen zu den Bauunternehmern. AI fred Brand ist bekannt durch seinen hydraulischen Steinbohrer, seineDurchbohrung des Arlberg und seine Arbeiten in Ungarn und Spanien; Brandau vollführte großartige Tunnelbauten im Kaukasus, während der dritte Socius. Herr Locher, als der kühne Erbauer ter Pilatusbahn bekennt und cj schätzt ist. Von wesentlichem Einfluß auf die Ueberwindung der Schwierigkeiten des Baues und die Verkürzung der Bauzeit dürften die Errungenschaften der letzten Jahre auf dem Gebiete der Elektrizität sein. Contraktlich haben sich die Unternehmer verpflichtet, den Tunnelbau in 5z Jahren zu beenden. Für jeden Tag der Verspätung müssen sie 5000 Francs Strafe zahlen. Andererseits fällt ihnen aber auch eine Prämie im gleichen Betrage zu sür jeden Tag. den sie . ihre Arbeit früher beenden. Man sagt hier, daß die Unternehmer bestimmt darauf rechnen, 6 Monate vor dem Termin fertig zu werden, um 1 Million an Prämie zu verdienen. Bekanntlich wird der Tunnel doppelt sein, d. h. es werden zwei Tunnels, deren Azen 17 Meter von einander abstehen, neben einander herlaufen. Auf je 200 Meter wird ein Quertunn:l die beiden Stollen verbinden. Der Bau der beiden Tunnels wird gleichzeitig erfolgen, jedoch wird nur einer derselben ganz ausgebaut werden, während der zweite erst dann vervollständigt werden soll, wenn dies der Betrieb der Bahn erfordern sollte. Während der Bauzeit erhosft man von der Verdoppelung der Stollen große Vortheile für die Ventilation, die Abfuhr des gebrochenen Materials u. s. w. Der Tunnel-Eingang auf der italieNischen Seite kommt 633 Meter überm Meer zu liegen, derjenige auf der Schweizer Seite 687 Meter. Die höchste Stelle im Innern des Tunnels ist auf 705 Meter über dem Meere bestimmt, so daß der Tunnel aus der Südseite nach dem Centrum zu eine Steigung von 7 Procent und' auf der Nordseite eine solche von 2 Proccnt aufweisen wird. In Novara ist ein Comite in Bildung begriffen, das die Beschleunigung der Ausführung des Projekts einer rechtsufrigen Lage Maggiore-Bahn von Locarno über Jntra und Pallanza nach Gravellona zum Anschluß an die Simplonbahn betreiben will. Die Bahn soll eine normalspurige sein. Die Negenschirm'Jndustrie. Während der letzten Jahre hat die Regenschirm - Industrie in den Vereinigten' Staaten eine gewaltige Ausdehnung gewonnen und heute gibt.es hier zu Lande an 500 Regenschirm-Fa-briken mit einem Anlagecapital von Z6.000.000 und einem Jahresproduct im Werthe von Z25.000.000. Unter den Regenschirm - Städten" nimmt Philadelphia den ersten Rang ein. denn in der .Stadt der Bruderliebe" sind über 53.000.000 in diesem Industriezweige angelegt. Auch in New York. Massachusetts. Maryland und Ohio ist die Jndustriefabrication von stetig wachsender Bedeutung. Viele Jahre lang wurden die besten Regenschirme aus Europa, namentlich aus England, importirt und bis zum Jahre 1890 betrug der Einfuhrzoll auf Seidenoder Alpaccaschirme 50 Procent und alle anderen 40 Procent vom Wertbe. Durch die sogenannte McKinley - Biü vom Jahre 1890 wurden die betreffen den Zölle um 5 Procent erhöht. Seit jenem Jahre hat sich ein merkliche: Rückgang in der Schirmeinfuhr be. merkbar gemacht, wiewohl te. selbe nich vollständig auf den Einfluß des Ein: fuhrzolls zurückzuführen ist; die amerikanischen Schirme sind nämlich billiger als die importirten und ebenso dauerhaft als diese. Außerdem zeichnen sich die in unserem Lande fabricirten Regenschirme durch größereLeichtigkeit aus, da der Amerikaner seinen Schirm nur im wirklichen Bedürsnißfalle in die Hand nimmt, während man in Europa auch bei schönem Wetter viele Leute mit einem Regendach" in du Hand siebt. Aus diesem Grunde fabricirt man in Europa dauerhaftere Schirme als hier, dafür sind sie aber auch plumper. Im Ganzen sind in denRegenschirmFabriken unseres Landes ca. 8000 Menschen (meistens Mäni.er) beschästigt und diese verdienen an Löhnen über $4,000.000 im Jahr. B e i d e m G a st w i r t h Meyer m Stens (Oldenburg) war jüngst Volksball, an welchem sich auch die Arbeitsmannschaften des Kreuzers Victoria Luise" in großer Anzahl betheiligten. Um 11 Uhr wurde, da die Tanzzeit beendet war, vom Wirthe Feierabend geboten, ohne daß sich die Mannschaften des Kreuzers darum kümmerten. Auch mehrfache Aufforderungen seitens der anwesenden Gens-j darmen fruchteten nicht, woraus die Mannschaften mit Gewalt aus dem Saale entfernt werden mußten. Auf der Straße angelangt, griffen sie zu Latten und Steinen als Waffen. Große Steine wurden von draußen durch die Fenster in die Gaststube geworfen. Die Gendarmen waren gezwungen, zu ihrer Vertheidigung sowohl von dem Säbel als auch von dem Revolver Gebrauch zu machen. Nach einem etwa dreiviertelstündigen Kampfe waren die Aufrührer ziemlich zerstreut. An Bord der Victoria Luise" wurden zwölf der Hauptraufbolde verhaftet und unter polizeilicher Eskorte in das Amtsgerichtsgefängniß zu Ellwllrden trans portirt. Es sind zahlreiche Verletzun. en vorgekommen.
Ser Werth der Blsmartk'schen Güter.
Ueber den Werth der Fürstlich Bismarck'schen Besitzthümer äußerst sich Herr von Blllow-Kogel in der Deutschen Landwirthschaftl. Presse". Die Ausführungen sind sehr interessant, und dürften geeignet sein, die unrichtigen Vorstellungen, die allgemein über den Werth der Bismarck'schen Güter verbreitet sind, zu beseitigen. Auch über den Sachsenwald" fällt Herr v. Bülow ein fachmännisches Urtheil. Er schreibt: Das vom Fürsten angekaufte Gut Schönau hat eine Größe von 432 Hektar und ist zu einem Reinertrage von 5365 Mark ingeschätzt. Der Boden dürfte daher Sandboden vierter Klasse sein. Wahrscheinlich, um sich zu arrondiren. hat der Fürst im Lause der Zeit mehrere kleine Güter angekauft. Sie werden alle derselben Bodenklasse angehören, und in derGegend herrschte stets die Ansicht, daß der Fürst sie zu hoch bezahlt habe. So erzählt man sich, wie der Fürst, nachdem er soeben ein Gütchen gekaust hatte, unerkannt von ihm, einen Holzhauer gefragt hatte, ob er nicht einen guten Kauf gemacht. Naa," habe der Arbei ter geantwortet, up dat Got is noch näms nich verhungert, jede en is to rechte Tid weder aftrucken.- Als Bismarck Varzin angekauft hatte, hörte ich in der dortigen Gegend von Leuten, die darüber sehr wohl ein Urtheil haben konnten, daß er es zu theuer gekauft habe. Wundern muß ich mich stets, wenn ich in den Zeitungen von dem Rauschen in den Wipfeln der mächtigen Eichen- und Buchenriesen des Sachsenwaldes" lese, die ezistiren leider wohl nur in der Phantasie des Schreibers. Ich selbst habe allerdings vom Sachsenwalde nicht mehr gesehen, als man von der Bahn aus sieht, von dort aus sieht man aber von Riesen" nichts. Daß es im übrigen Theile des Sachsenwaldes nicht anders sein dürfte, dafür sprechen verschiedene Thatsachen. Mit Ausnahme eines geringeren Theils der HerrschaftSchwarzenbeck, des sogenannten Bille - Terrains", das allerdings zu den schwersten und besten Thonböden Holsteins gehört, bildet der übrige Theil der Herrschaft eine Fortsetzung der Lüneburger Haide und ist stark mit Ortstein durchsetzt. Daß die Buche auf einem solchen Boden wächst und. wenn man Ihr Zeit läßt, auch einen bedeutenden Umfang erreicht, wenn auch niemals langschäftig wird, ist ja richtig, ist doch auch die Lüneburger Haide meist mit Buchen bestanden gewesen. Auch im Sachsenwalde wird die Buche, bis er in den Besitz des Fürsten gelangte, eine ansehnliche Stärke aufgewiesen haben, weil bis dahin sehr conservativ gewirthschastet worden war und man die Buche ein bedeutendes Alter hatte erreichen lassen. Niemand wird aber behaupten können, daß ein solcher Boden für die Buche geeignet ist und eine bedeutende Bodenrente abwirft. Ist der Untergrund für sie geeignet, wird die Eiche auf einem solchen Boden schon eher fortkommen, aber zu einem Riesen wird auch sie nicht auswachsen. Für die Richtigkeit meiner Ansicht spricht ferner der Grundsteuerreinertrag. Die Herrschaft Schwarzenbeck hat ein Areal von 7385.48 Hektar. davon kommen auf den eigentlichen Sachsenwald 6812.04 Hektar, und doch ist der jährliche Grundsteuerremertraa auf nur 33,547 Mark einge schätzt. Um dies näher zu illustriren. führe ich an, daß ich einWaldareal von 452 Hektar besitze, wovon der BuchenHochwald etwa 400 Hektar einnimmt. Lege ich nun die Werthschatzung mei nes äanzen Forstareals dem Sachsenwald zu Grunde, dann müßte er auf rund 112.000 Mark ährlichen Grund steuerreinertraaS einaeschätzt worden se!n. Buchen- und Eichenbestande erster Klasse besitze auch ich nicht, sondern zweiter und dritter Klasse; und haben Buchen und Eichen auch eine resvek table Länge, so sind auch sie keine Baumriesen, wie sie der Deutsche sich im Sachsenwald vorstellt. Ohne mich auf Weiteres einzulassen, glaube ich hier nachgewiesen zu haben und das ist der eigentliche Zweck dieser Zeilen . daß der Fürst Bismarck ein fürstliches Vermögen nicht besessen hat, und ein noch geringeres aus seinen Stamm Halter vererbt hat." LandwirthstyaftlicheS. Gahre des Ackerlandes. .Mit dem Namen Gahre bezeichnet man denjenigen Zustand des Ackerbodens.wenn er in seiner aufgeschlossenen mürben und zersetzten Beschaffenheit vas beste Saatbeet für die KulturPflanzen abgiebt. In . den ' Ackerländereien, selbst in dem ärmsten Boden sind . on'tri-rp. r?? . : ry i , iw v 'jiaamouz IUI viele rnien enihalten; dieselben sind aber für die Pflanzen nicht verwerthbar, das Erdreich in seiner festen, gebundenen Beschaffenheit hält dieselben fest. Es ist deshalb die Arbeit des, Farmers, durch Bearbeitung. Umwenden, Lockern und Vermengen der Erdtheile der Luft, Wärme und Feuchtigkeit Zutritt zu verschaffen, so daß sich der Boden zersetzt, oder wie man gewöhnlich sagt, die richtige Gahre erlangt. Es ist leicht verständlich, daß. jemehr der Boden bearbeitet wird, desto mehr Nährstoffe in demselben löslick werden, desto mekr zersetzt er sich. Dies wird in der Regel hier in unserem Lande außer Acht gelassen. Von einem zweimaligen Pflügen eines Feldes vor der Einsaat wollen unsere Farmer nicht recht etwas wissen; es mangelt dazu an Zeit besonders im Herbst, wenn Bestellung der Wintersaaten und Einbringen der Maisernte alle Zeit" in Anspruch nimmt. Besonders in Gegenden, wo der Boden noch ein gut Theil seiner urspillnglichen Fruchtbarkeit hat und ohne besondere Mühe ziemlich gute Ernten giebt, ist die Bearbeitung des Landes oft eine recht jämmerliche und völlig unzureichende. Wollten die Farmer in Europa so wirthschaften, so müßten sie gar bald den Pflug . stehen lassen: aber die Noth Lwingt sie. ihr
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Land mit der größter! Sorgsalt zu jü bestellen. Auch für unser Land, für unsere Farmer rückt die Zeit immer näher, wo die alte Wirthschaft aufhören muß. Nach Lberstandener Krank heit vergißt man leicht die Leiden und Schmerzen derselben, man ist froh im Genuß der wiedererworbenen Gesundheit; so gehts unseren Farmernetzt. wo die Zeiten sich ein wenig bessern, d. h. die Preise für Farmprodukte steigen, werden die hinter uns liegenden Jahre als endgültig abgethan angesehen. Die Jahre kehren wieder; wir müssen dann durch bessere Erträge die niedrigen Preise ausgleichen. Hierzu gehört eine gute Bearbeitung des Bodens, um d vorhandenen Nährstoffe den Pflanzen zugänglich zu machen, mit anderen Worten dem Ackerlande die richtige Gahre geben. Die Gahre des Bodens wird beförder:, wenn er im Herbst umgepflügt wird und über Winter in der rauhen Furche liegen bleibt. Namentlich gilt das von allen schweren Bodenarten. Will man für die Sommerfrucht ein gutes Saatbeet erlangen, so bearbeitet man den im Herbst gepflügten Boden tief mit dem Cultivator im Frühjahr und zwar so zeitig wie möglich. Hat der Boden in diesem Zustande einen guten Regen erhaltm und wird er dann, nachdem er vollständig abgetrocknet, zur Saat gepflügt, so kann man versichert sein, ein ausgezeichnetes Saatbeet erlangt zu haben; natürlich darf der Boden im Frühjahr nur dann bearbeitet werden, wenn er vollkommen abgetrocknet ist. BrandderOb st bäume. Bekanntlich ist dieje unter dem englischen Namen blignt" hier bekannte Krankheit in großes Hinderniß, erfolgreicher Obstzucht. Besonders sind es junge kräftige Birnbäume, die davon befallen werden. Die Blätter und Spitzen der neuen Triebe werden braun und trocken und schnell verbreitet sich dies Absterben über alle Blätter und Zweige und tödtet mitunter auch den oberen Theil des Stammes. So viel man bis letzt von der Ursache dieser Krankheit weiß, wird sie hervorgerufen durch winzige Lebewesen, die in dem reichen Safte junger und kräftiger Bäume sich besonders schnell verbreiten. So wird auch die Krankheit von einem Baum im Garten auf den andercn übertragen; in welcher Weise diese Uebertragung stattfindet, ist nicht bekannt, vielleicht sind Insekten und Wind bis Vermittler. Wird also ein Baum befallen und werden die kranken Aeste u. s. w. entfernt, so müssen diese verbrannt werden. Um dieser Krankheit vorzubeugen, hat man verschiedene Mittel vorgeschlagm. So will ein erfahrener Baumzuchter beobachtet haben, daß. wenn man das Land unter den Bäumen nicht bearbeitet sondern in Gras liegen läßt, die Bäume nicht vom Brand befallen werden. Dies schützt wohl oft. aber nicht immer. Der Schaden, den die Bäume durch Nichtbearbeitung ihres Standortes erleiden, ist nicht so bedeutend, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag; wenn sie nur sonst gut gepflegt und gedüngt werden. Auch zeigen die Bäume, wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben, etwa 10 12 Jahre, weniger Empfänglichkeit für den Brand, und es kann dann das Land regelrecht bearbeitet und gereinigt werden. Ein anderer Baumzüchter sucht das Auftreten des Brandes durch denMangel mineralischer Nährstoffe im Boden zu erklären, das soll heißen, wo diese Stosse fehlen, zeigen die Bäume eine besondere Empfänglichkeit für den Brand und leisten der Ausbreitung desselben wenig Widerstand. Er hatte einen Birnbaum von einer Sorte, die besonders leicht vom Brand, befallen wird, und umarub den Baum etwa zehn Fuß weiö und vermischte das umgegrabene Erdreich mit zwei Bushel frisch ablöschten Kalkes, einem Bushel Holzasche und einem Peck Superphos phat. Dieses geschah vor mehrerenJahren und seitdem ist der Baum nie mehr vom Brand befallen worden, während andere Baume m demselben Garten, die diese Düngung nicht erhielten alljährlich mehr oder weniger vom Brand litten. Ein anderer Baumzüchter erzielte ähnlich günstige Resultate durch eine Düngung mit Kalk, Pottasche und Salz. DasFällenderBäume. Für den Farmer ist der Winter die geeignetste Zeit. Bäume zu schlagen; er hat dann die meiste Zeit und wenn das Holz für Brennmaterial dienen soll, so läßt sich nichts dagegen sagen. Anders liegt die Sache aber, wenn der gefällte Baum zu irgendwelchem Nutzholz verwendet soll. Dann kommt die Dauerhaftigkeit desselben in Betracht und bestimmt zum guten Theil seinen Werth mit. Im Spätherbst und Winter ist der. Saftfluß in den Bäumen sehr wenig rege, und sie enthalten nicht fo viel Feuchtigkeit alö später imJahre; es braucht also zum völligen Austrocknen des Holzes weniger Feuchtigkeit zu verdunsten, wenn der Baum im Winter gefällt wurde, und das Holz erleidet mithin die wenigste Veränderung, behält somit seine Stärke. Noch günstiger gestaltet sich dies Austrocknen des gefällten Baumes, wenn er nach dem zweiten 'Safttrieb im Herbst gefällt wird. Der letztjährige Holzring ist zwar noch nicht, völlig verhärtet, aber in den meisten Fällen fällt bei der Verwendungdes Holzes dieser äußere Ring.. das 'Saftholz-, ganz' fort be! der Benutzung für Bretter, Bauholz und Tischlerarbeiten. Da' der Baum um diese Jahreszeit den geringsten Gehalt an Stärkemehl hat, so wird es später sehr wenig von Holzwürmern heimgesucht. Für Zaunpfähle ist: derartig frühaeschlagenes' Holz ' nicbt 'so dauerhaft wie das im Winter gefälltes cd.i' . rr. m.i.v.. i t - uuti ;ociwcuumig lommi zevocy veionvers m Betracht, wie das Holz nach dem Fällen aufbewahrt " wirb; bleib! es auch nur wenige Wocben im Schatten des Waldes liegen, so geht belonoers mu dem sat iin Holze eine Veränderung, eine Art ffäulnik vor sich, die den Werth deS HokeS benn.
I türlich ein Drehen des Hufes nach der Seite hin. wo das Eisen nicht den Boden berührt. Hierdurch leiden schließlich die Sehnen und Bänder im Inneren des Hufes. Viel natürlicher und zweckmäßiger ist daher das Eisen ohne Griff und Stollen, das einfache flache Hufeisen. Bei diesem Eisen kann dann auch der Strahl unter der Hus m m rv pi loyle leine wlcyzige ettimmung erfüllen, indem er infolge seiner Elastizität den Druck und die a t beim Aus treten abschwächt; auch erhält dadurch der Fuß einen festeren Halt. Aber gerade das wollen viele Pferdebesitzer nicht einsehen und meinen Stollen und Griff muß das Hufeisen haben, wenn das Pserd sicher gehen soll. Ein ge naues Beobachten der Pferde beim An ziehen, und beim Ziehen schwerer La sten wird uns bald vom Gegentheil überzeugen. Bom Jnlande. Sechzehn Tausend Menschen nahmen an dem jährlichen Fischessen, arrangirt von den Kaufleuten in Beardstown. Jll., theil. Es wurden über 5000 Pfund Fische und 3000 Lrode verspeist. Nichtwenizerals139Johre zahlte zusammen ein Brautpaar, das jüngst in Martinssille, Ind., eine Hcirathslilinz herausnahm. Es waren dies der 76jährige Aaron Mills von Plainfied und die 3jährige Frau Sallie A. Hadley von Mooresville, beide prominente Quäker. Uebergroßer Patriotismuö hat den Veteranen John Eaton aus Rutland. Ut., in'K Schlamassel gebracht. Kurz nach Ausbruch des Vanko - Spanko - Krieges nahm Caton, der eine Pension von $6 bezog, abermals Dienste und eine Folge davon war. daß dieAuszahlung der Pension aufhörte. War Caton, wie seine Einstellung in den activen Militärdienst beweist, körperlich gesund, so hatte er keinen Anspruch auf die Invalidenvension und deshalb soll jetzt gegen ihn wegen Erschwindelung einer solchen vorgegangen werden. . Baumpflanzungs- Versuche auf Kosten der Bundesregierung werden gegenwärtig auf folgenden zu diesem Zwecke errichteten fünf Stationen ausgeführt: Caluge Station.Tex., Stillwater, Okl.; Logan,Utah; Crooston, Minn.? Grand Rapids,Mich. Die Leitung dieser Versuchs-Stationen ist Herrn B. E. Fernow, Vorsteher der Forst-Abtheilung des Ackerbau-De-partements, übertragen. Auf sämmtlichen Stationen sind bereits ungefähr 60 Acres mit den verschiedensten Nutzhölzern bepflanzt, von welchen die besten behufs Aufforsten von Wäldern erprobt werden sollen. i I n N e w T a z e w e l l, K y.. erschoß Ben Johnson den Hilfsserifs Nat. Cloud von Claiborne County. weil dieser ihn verhaften wollte. In Johnson's Gesellschaft befand sich ein gewisser Ehas. Burch. der im Verdachte steht, an dem Morde betheiligt gewesen zu sein. John Cudle, ein prominenter Farmer, welcher in der Näh stand, als sich der Mord ereignete, wurde durch eine fehlgehende Kugel derartig verletzt, daß er zwei Stunden später starb. Johnson befindet sich in Haft, während Burch entkam. Der Ermordete war ein Bruder von Hon. Gray Cloud, welcher vor ungefähr zwei Jahren in Claiborne County ermordet wurde. Als ein Wolf im Schafskleide ist der Presbyterianer-Prediger W. N. Cox in New Hope, Pa., erkannt worden, der dort vier Jahre lang als Geistlicher fungirt hat. Riv. Cox, der sich aus dem Staube gemacht hat, wird von feiner 25jährigen Haushälterin Mamie Hoagland beschuldigt, der Vater ihres ungeborenen Kindes zu sein. Der Flüchtling war mit der Lehrerin Mary Thornton verlobt und wollte sie am 10. September heirathen. Als die Haushälterin derLehrerin erzählte, was für ein treuloser Kunde der bisher geachtete Pastor sei, .riß derselbe
- i irachtigk und sich besonders bek mancheN Nadelhölzern durch blaue Flecke kund thut. Werden Bäume im zeitigen Frühjahr gefällt, wenn der Saft bereits im Steigen begriffen ist und werden solche Bäume dann sogleich derarbeitet und den ausdürrenden Märzwinden ausgesetzt, so werden sie rissig; solches Holz sollte an einem trocknen und schattigen Platze aufbewahrt werden, wenn es an seiner Dauerhaftigkeit nicht bedeutend Einbuße erleiden soll. Hufbeschlag. Im Beschlagen der Pferde wird noch gar oft gesündigt; gar manches werthvolle Thier wird durch vermehrten Hufbeschlag vorzeitig zum Krüppel gemacht. Wenn das Pferd den Fuß auf die Erde setzt, so berührt es mit dem unteren Rande der Hufwand und dem in der Mitte unter dem Fuß befind!!chen Strahl Frog den Erdboden. Hierauf ruht der Körper und es hält sich damit fest auf unebenen Wgen. Wird das Thier also zu schwerer Arbeit und auf steinigen Wegen vl verwendet, so nützen sich jene beiden Theile des Huses schneller ab. als sie nachwachsen. Um diese schnelle Abnlltzung zu verhindern, belegen wir den Hufrand mit einem eisernen Reifen; der Strahl ist elastisch und nützt sich weit weniger ab, bedarf also auch weniger des Schutzes. Verkehrt ist es, wenn man nun glaubt, daß wenn man dem Eisen vorne einen Griff- und an jedem Ende -Stollen" giebt, dadurch den sicheren Gang des Pferdes befördert; gerade das Gegentheil ist der Fall. Das Pferd, mit solchen Eisen beschlagen, tritt nicht mit der ganzen Huffohle auf, sondern der Fuß ruht nur auf den drei Erhöhungen des Hufeisens, ist der Boden nun nicht ganz gleichmäßig eben und wie selten ist dies der Fall, so ruht der Fuß nur auf einem oder zwei der erhöhtenTheile des Eisens. Dadurch wird der sichere Gang des Thieres aber bedeutend beeinträchtig!. Besonders sind es die Stollen, von denen der eine oder der andere zwischen zwei Steine trifft und mithin nicht die Last des Körpers mit tragen hilft. Die Folge davon ist na-
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A St. Louis paper hanger and contractor, in enumerating some of his past troubles, said : . " Mjr wife and I swear by Ripans Tabules. Many a morning I bave gone to worlc on a job and had to quit. I can't begin to teil you allthc suffering I have gone through. I lost myappctite and ncarly starved myself in trying to work up a relish for food ; but Indigestion, dyspepsia, constipation, biliousness and headache constantly attended me. I toolc bitters, tonics. pills, but they didrt't eure me. My wlfe had also some trouble with her stomach and it was a friend o( hers who sirst told her to try
Ml IV We start ed in together to talce them. began to feel buUy, and my wife is as Vom Auslande. Eine große Aufgabe Hat die Brieftauben - Gesellschaft in Pößneck gelöst, indem sie neun Tauben die Strecke StzckHolm Pöbneck fliegen ließ. Zurückzulegen war ein Landweg von 500 Kilometer, ein Seeweg von 140 Kilometer und wieder ein Landweg von 500 Kilometer. Die erste Taube kehrte nach fünf Tagen zurück. Dir Vortouren zu diesem Fluge haben zwei Jahre beansprucht. I n Aachen wurden wegen Falschmünzerei zwei Personen, Mutter und Sohn, verhaftet; ' sie heißen Ney und hcrben von Berlin aus die Reise durch Deutschland angetreten. Der Sohn ist wegen Falschmünzerei schon früher mit mehreren Jahren Zuchthaus vorbestraft; er war Bildhauer und zuletzt Luftschiffer. Die Wohnung der Verhafteten in Berlin war, wie eine dort sofort nach der Verhaftung aus telegraphische Anweisung erfolgte Haussuchung durch die Berliner Criminalpolizei ergab, leer. DasSpielenmit SchußWaffen hat in Zittau i. S., wieder ein Menschenopfer gefordert. Mit einem kleinen Terzerol erschoß der Schornsteinfegergeselle Krause den 17jährigen Lehrling Neubert. Beide hatten zum Zeitvertreib auf dem Hofe SchießÜbungen veranstaltet und die Kugel traf den Lehrling,' als dieser ein Schießloch auf der Scheibe verkleben wollte. Das Geschoß durchbohrte die Lunge und traf das Herz, so daß der Tod sofort eintrat. Der Thäter wurde verhaftet. Bei Kaiserhammer wurde der 20 Jahre alte Steinhauer Pöhlnann aus Böhmen mit Hieb- und Stichwunden todt, der 17jährige Steinhauer Specht von Kaiserhammer durch eine Anzahl gefährlicher Messerstiche schwer verletzt aufgefunden. Als Thäter wurden die drei Brüder Georg, Andreas und Wilhelm Bayreuther verhzftet. . Der Eine hat gestanden, daß er den Pöhlmann getödtei habe.. Die Brüder Bayreuther schützen Nothwehr vor. Die Ursache des Streites soll ein Frauenzimmer gewesen sein. JmGasthofezuHottelstedt bei Weimar hängt folgende Bekanntmachung: Das betreten von Hühnern und Gänßen auf unsern Plan hinder der Kirche Wirt jedes angetroffene Stück einer Mark Strafe im ersten betroffenen Fall bestraft, jeder anzeuger erhält die Hälfte. Im weitren betretungsfalle Wirt sofort anzeuge wegen mutwilligen Vie treiben und Sachbeschädigung bei der Staatsanwaltschaft erstattet, geg.: Obermühle Hottelstedt August 1893. E. Landmann."' Die Stadt Eppingen. die erst voriges Iah? durch das HagelWetter so schwer betnffen wurde, ist durch ein großes Brandunglück heimgesucht worden. Der Blitz schlug unmittelbar hinter einander an zwei verchiedenen Theilen der Stadt ein. inolge dessen 13 Gebäulichkeiten niederbrannten. Die einheimische Feuerwehr wäre unmöglich Herr des Feuers geworden,' wenn nicht auf telegraphischen Hilferuf die benachbarten Feuerwehren herbeigeeilt wären. Der Schaden ist sehr bedeutend, da fast sämmtliche Getreide schon eingeheimst waren. Großes Aufsehen tu xtat in Kissingen das Erzeonlk der Nachlaßregulirung eines Holzhändleis Namens Freitag. . Die Nachlaizmasse schuldet dem Staate. ' der Stadt 'und zahlreichen Einzelpersonen .s:hr be-. trachtliche Summen, sur derenD''ma die vorhandenen Activen nicht entfernt hinreichen. Das Guthaben oes Siaates stammt von Holzkaufen der 'Verlebten her. Für den Fehlbetrag wer den Summen bis zu einer Vierttl Million Mark genannt. Wie (3 beißt. T - Tf r m - - .. ' ioucn ungtucittcye orenvekuia.o ien daS Vermögen des Freitaa aufae,ebrt und die Unmöglichkeit, den Aerpflich- ( v cm - fr . ... . I -i cm rr .; I lunaen der UJlant J ntnuatn f-Thft
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