Indiana Tribüne, Volume 21, Number 352, Indianapolis, Marion County, 9 September 1898 — Page 2
ZuVZcma Trwüne.
Erschein T'azllcy unv 5ouMs Die tZztte, Tribüne- kostet du?ch kcuXtlgex 1 (Xctl per Woche, die ontag..Dribae'I tt pe Voche. Leid mUsm 13 et IlSnitl pn 15,!. Vtx Poft ujerhaU di 9tfc zgeschit im ,raßbiAhln2 V W (Jat. Cmi 18 Oüd Vlabams Ltrsa. Zadianapolib, Ind., 9 September 93 Gerettete schiffbrüchige. Eine interessante Schilderung von der Errettung Schiffbrüchiger in der Südsee entwirft der praktische Arzt Dr. Liese in einer Correspondenz aus Macassar auf Celebes (NiederländischIndien). Anfang Februar dieses Jcchres war bei den Hermits, einer Inselgruppe im westlichen Theile der SUdsee, wo die bedeutende Firma Hernsheim und Co. von Matupi, im Bismarckarchipel eine HandelZstation besitzt, das dem Hause gehörige deutsche Segelschiff. Welcorne verloren gegangen. Die Hermits liegen auf 145 Grad östl. Länge von Greenwicb, im Norden von Deutsch - Neu - Guinea, sind theils vulkanischen Ursprungs mit felsigen Erhebungen, theils niedere Koralleninseln, welche die ersteren in einemKranze umgeben, alle mit üppiger, 'herrlicher Tropenvegetation, meist Cocuspalmen, denen Seeluft und Korallenboden Lebenselement ist. Die Welcome- hatte die auf vielen Inseln zerstreut liegenden Stationen der ffirma bereits besucht, den dort ansässigen Händlern f?isch:n Proviant und Tauschartikel zumHandel gebracht, gleichzeitig die eingetauschten und aufgestapelten Producte, wie Copra, getrocknete Cocusnuß. Trepang, die gesalzene und geräucherte Seegurke, eine Delikatesse für reiche Chinesen, Perlmutter und Schildpatt an Bord genommen, als sie in der gleichen Absicht die Hermits anlaufen wollte. Die heftige, unberechenbare Meeresströmung und ungünstiger Wind brachte sie den gefährlichen Korallenriffen, die fast alle Inseln der Südsee umlagern, zu nahe, und einmal in der tosenden Brandung, war sie verloren. Die Mannschaft rettete sich auf die nahe Insel. Der Capitän und erste Steuermann nebst einigen schwarzen Jungen Junge" heißt hier draußen jeder Eingeborene, der in Diensten der Weißen sieht, als Matrose, Bedienter oder Plantagenarbeiter hatten sich in einem kleinen Boot nach Matupi auf den Weg gemacht, ei.r tollkühnes Unternehmen, 600 Seemeilen, 1100 Kilometer in einer Nußschale über die offene See, vorbei an Inseln mit wilden, kriegerischen Insulanern. Nach 16 Tagen erreichten sie wohlbehalten Matupi. Die Firma Hernsheim wandte sich an den Landeshauptmann von NeuGuinea, welcher in Stephansort an der Astrolabebay seinen Sitz hat, mit der Bitte, die Schiffbrüchigen durch den Dampfer der Neu - GuieneaCompagnie Johann Albrecht- abholen zu lassen. Dieser Dampfer, vor ei nem Jahre Anfang August 1897 in Deutschland vom Stapel gelassen, vermittelte einerseits den Verkehr zwischen den einzelnen Stationen der N. G. Co.. andererseits war er ausersehen, schwarze Arbeiter für die Plantagen zu werben. Von englisch Neu - Guinea aus hatte sich die Kunde verbreitet, im deutschen Gebiet gebe es Gold in Menge, und zwar in der Umgegend des Ramuflusses. Damals stand die N. G. Ca. mit dem Reiche wegen Uebernahme des ganzen Schutzgebietes in UnterHandlung. Diese wurden sofort unterKrochen und da ein englisches Consortium für Ueberlassung eines kleinen Theiles im Inneren eine Million Pfund Sterling bot. rüstete die N. G. Co. eine Expedition aus, welche feststellen sollte, ob ve: einige Jahre zuvor entdeckte Ottilienfluß der untere Laus des Ramu sei, dann , aber vor Allem, die Golddistrikte zu suchen und den Fluß hinauf Stationen anzuleg:n. Man baute sofort einen Dampfer mit ganz geringem Tiefgang, einen sögenannten Heckrad - Flußdampser, die .Herzogin Elisabeth", die. in allen Theilen fertig, in Friedrich - Wil Helmshafen (Neu - Guinea) zufammengesetzt werden sollte, was auch geschah. Der Johann Albrecht" sollte vorläufig, so weit als möglich, ins Innere vordringen, später aber, nach Anlegung von Stationen am Flusse, durch Zufuhr von Proviant bis an die Mündung den Betrieb unterstützen. Von Kohlen war die Herzogin Elisabeth" nicht abhängig, sie heizte mitHolz. dessen Beschaffung in den ungeheueren Urwäldern Neu - Guineas eine Kleinigkeit war. Johann Albrecht" fuhr 108 Seemeilen. 200 Kilometer stromaufwärts, mußte aber, d das Wasser rapid sank, Ladung und Kohlen. werfen und erreichte, wenn auch mit Beschädigungen, doch wieder die offene See. Als Hüter .der geworfenen Ladung, die theilweise sehr werthvoll war, wurde Lieutenant Rodatz und ein gewisser Klink in der Wildniß zurückgelassen. Die Herzogin Elisabeth" liegt aber noch heute an der Küste Neu - Guineas, im sogenannten Adalberthasen, 120 Seemeilen von der Flußmündung entfernt, während der Johann Albrecht" hoch oben, auf dem Korallenriff sitzt, das die Hermitsinseln umgibt. Von seiner Mission, die Schiffbrüchigen der Welcome" zu holen, kehrte er nicht zurück. Am 20. Juni kamen wir mit dem Reichspostdampfer Stettin", welcher zwischen Singapore und Neu-Guinea fährt, in Berlinhasen an. Dies ist der erste deutsche Platz nach Passiren der holländischen Grenze, es wohnt dort .ein Administrator der Neu - GuineaComp.. der zugleich dZe kaiserliche Postagentur verwaltet; ans der nur fünf Meilen entserntm Insel Tamara unterhält die Gesellschaft vom Herzen Jesu" eine Missionsstation. Plantagen giebt es hier nichj.
fett erste Officier deZ Johann AI brecht" und ein Steward nebst sieben schwarzen Jungen hatten nach demBeispiele des Führers der Welcome", den nur 185 Meilen langen Weg von den Hermits bis Berlinhafen im offenen Boot über dasMeer gemacht und brachten so die Kunde von dem zweiten Schiffbruch. Am 13. Mai war der Johann Albrecht", in der Absicht, die Passage Zwischen den Korallenriffen zu finden, um näher an die dahinter liegenden Inseln heranzukommen,. ..mit dem Vordertheil auf das Riff gelaufen und dann bei schwerem Wetter aus Südwest durch hohe Seen vollends hinaufgeworfen worden; er sei verloren, denn im Schiff stehe Wasser. Die Schiffbrüchigen führten ein echtes Insulanerleben, Hunger hatten sie allerdings nicht zu leiden, mit Proviant war man leidlich versehen und Fische und Cocusnüsse gab es in Menge, hingegen waren mancherlei Krankheiten ausgebrochen, wie sie in den Tropen heimisch sind; ohne diese wären die Südseeinseln ein vollkommenes Paradies. Malaria, Beri - Beri und Dysenterie forderten ihre Opfer. Dazu hatten die Schiffbrüchigen aber besonders durch die berüchtigten Buschmucker zu leiden. Es sind dies kleine Milben, zur Spezies Trombidia. gehörig, welche im niederen Gebüsch .. leben - (englisch Harvest, - bugs, . Ketl - buga or Jiggers), eben mit bloßem Auge sichtbar. Sie bohren sich unter die Haut in, verursachen heftiges Zucken und schließlich häßliche, nur sehr schwer heilende Geschwüre. Der Capitän unseres Dampfers, Zachariae, entschloß sich sofort, die Schiffbrüchigen, welche seit Wochen, die der Welcome- schon seit Monaten, auf der einsamen Insel saßen und in banger Sorge schwebten, ob das Boot sein Ziel erreicht und Rettung bringe oder dem Meere zum Opfer gefallen war, zu holen. Gegcn Mittag des 21. Juni lagen wir vor. den Inseln, links , das Wrack der Welcome", rechts den Jöhann Albrecht" vor uns, bei der gerade herrschenden Ebbe hoch aus dem Wasser ragend. Die Boote der Schiffbrüchigen fuhren uns weit in die See hinein entgegen, sie hatten uns schon zwei Stunden vorher am fernen Horizont entdeckt. Alle Tage kletterte ein schwarzer Junge" auf die höchste Palme, um Ausguck zu halten, da, am 21., fuhr er wie ein Blitz vom Baume hernieder, rannte, was ihn seine Beine tragen konnten, zu den Gefährten. Selo, Selo!" (ein' Dampfer) und Selo, Selo!" stimmten alle ein. Es waren im ganzen 62 Farbige, Malayen, Chinesen undSchwarze mit 9 Weißen. Nachträglich erlagen den Strapazen noch drei Leute; vor einer Stunde, während ich diesen Bericht niederschreibe, setzten wir den letzten über Bord, einen Matrosen. er ruht jetzt auf kühlem Meeresgrunde. m m p Wieder der Cultur erschlossen..
Vierzehn Jahre lang haben sich' die Engländer Zeit genommen,, um den Tod des Generals' Gordon zu rächen und die ägyptische" Herrschaft am ob:ren Nil wiederherzustellen. Statt sich blindlings in ein Abenteuer zu stürzen und ihrer geistigen Ueberlegenheit zu vertrauen, machten sie sich nach ' dem Falle Khartums im Januar 1885 mit unbeschreiblicher Geduld an das Werk, das sie erst vor wenigen Tagen vollendet haben. Erst galt es. das vollständig entmuthigte egyptische Heer wieder kampftüchtig zu. machen und dem weiteren Vordringen des sogenannten Mahdi zu steuern. . Dann wurde mit Zugrundelegung aller ; bisher gemachten Erfahrungen bis in die kleinsten Einzelnheiten hinein der Feldzug geplant, dessen Endziel die Wiedereroberung Khartums war. Mit 10.000 Engländern und 15.000 Egyptern rückte General Kitchener Schritt um Schritt vor. Da sein Weg durch die Wüste führte, so mußte der Proviani für viele Monate nachgeschleppt .werden Die Fortbewegung war also nur während der paar Wochen möglich, in denen der Nil einen hohen Wasserstand hat, und die Zeit der erzwungenen Unthätigkeit wurde . dazu benützt, eine Eisenbahn und Telegraphenleitung zu bauen, durch welche die Verbindung mit Egypten ungestört aufrecht erhalten werden konnte. Zwei volle Jahre . verstrichen, bis General Kitchener alle Zwischenstationen" eingenommen und .sich dem Hauptlagerder Derwische" genähert hatte. Als er vor Omdürman angekommen war, welches Khartum gegenüberliegt, stand das Wasser im Nil so hoch, fcafe er seine Kanonenboote heranziehen konnte. Der Khalifa," der Nachfolger des Mahdi". und sein,General Osman Digna wollten sich deshalb nicht belagern lassen, sondern zogen die offene Feldschlacht vor. . Wie immer, kämpften die Derwische" mit verzweifeltem Muthe, aber sie waren, weder der britischen Taktik, noch den vorzüglichenFeldgeschützen rludSchnellfeuerkanonen des Feindes gewachsen und wurden nach heftigemWldzrstande beinahe aufgerieben. Während . Ver Khalif durch die Flucht entkam, übergab sich der Rest .seines Heeres dem Sieger, der, in . beide" Städte einzog und die seit Jahren gefangenen Europäer befreite. Das ganze Sudan 'ist jetzt wieder offen und -wird .auch offen bleiben, weil seine Eroberung nicht überstürzt, sondern planmäßig verfolgt, und jede Station hinlänglich befestigt worden ist. Chicago Abendpost. 4 Werth der Torpedowasse. Alle Weltmächte haben Marine-Of-ficiere auf den spanisch amerikanischen Kriegsschauplatz gesar dt, um. die Erfahrungen, die sich aus bin dortigen kriegerischen Ereignissen ergeben, sich zu Nutze zu machen. Insbesondere sollte es sich dabei auch um die Verwendbar!:it und Fortentwicklung der Torpedowaffe handeln, die wegen, ihre? unheimlichen und furchtbaren Gewalt auch 'die Laienwelt von jeher besonders interessirt bat. Da ist es nun ausfal-
lig. daß in den Seekämpsen die 1oU pedos fast gar nicht zur Anwendung gekommen sind und daß da, wo eS geschehen, ein völliges Versagen der Waffe zu bemerken war. Man wird hierbei ven Gründen nachgehen müssen, welche hierfür wohl ausschlaggebend gewesen sein mögen. Betrachtet man die drei Fälle, in denen die spaNischen Torpedoboote in Thätigkeit traten, so ergibt sich ein sehr verschiedenartiges Bild. Ein kurz nach der freiwilligen Einschließung, von Cerveras Flotte in der Bucht von Santiago von zwei spanischen Torpedobooten unternommener Versuch, im nächtlichen Dunkel an die amerikanische Flotte heranzukommen, mißlang infolge der Aufmerksamkeit der Amerikaner völlig. Die Torpedoboote wurden schon bei ibrer Ausfahrt aus der Bucht durch die amerikanischenScheinWerfer entdeckt und durch ei.-, scharfes Feuer zur Rückkehr gezwungen, ehe sie auch nur auf Torpedoschußweite herankommen konnten. Am 21. Juni ferner wurde das spanische Torpedoboot Ferror" auf der Höhe von San Juan de Portorico bei einem Angriff auf den Kreuzer "St. Paul" arg beschädigt und zurückgetrieben, ohne in die Lage zu kommen, einen Torpedo abzufeuern. Noch schlimmer erging es den am 3. Juli vor Santiago in's Feuer gekommenen spanischen Torpedobootm. denn ohne demFeinde irgend zu schaden, wurden sie vernichtet. Betrachtet man diese Mißerfolge derSpanier, so dürfte ein Zweifel an dem Werthe der Torpedos wohl gerechtfertigt sein. Zu erwägen ist aber hierbei vor Allem die Thatsache, daß die spanische Torpedobemannung eine durchaus mangelhafte Ausbildung genossen hat und kriegsgemäße Schießübungen mit Torpedos in Spanien seit Jahren -r- ob . aus Sparsamkeitsrücksichten oder aus Geldnoth, sei dahingestellt nur selten stattgefunden haben. Eine sachgemäße und exakte Ausbildung der Bemannung ist aber, wie eben jetzt ein deutscher Seemann, der CorvettenCapitän Gercke, in seinem kürzlich erschienenen Buche Die Torpedowasfe, ihre Geschichte, Eigenart, Verwendung und Abwehr" hervorhebt, unerläßlich. Corvetten - Capitän . Gercke sagt: Nicht allein, daß jeder Matrose der Besatzung die gewöhnlichen seemännischen Verrichtungen, wie Steuern, Rudern. Lothen u. s. w., aus dem Grunde verstehen muß. er muß auch die BeHandlung der Torpedos zum Theil verstehen, muß mit dem SchnellladeGeschütz umgehen, den Revolver Handhaben und signalisiren können, er muß kochen und sein Boot, seine Waffen und Kleider unter den schwierigsten Verhältnissen in Ordnung zu halten verstehen, er muß körperlich und geistig gewandt sein kurz, er muß den höchsten Anforderungen genügen. Nicht minder gilt das vom Maschinenversonal und in erhöhtem Maße von den Vorgesetzten." Die Kampsesweise der Torpedoboote, wie sie das genannte Äuch darstellt, wird besonders interessiren. Es heißt: Der Nahkampf ist das eigentliche Element des Torpedos. Torpedoboote . müssen an den Feind heran, wenn sie ihn. bekämpfen und besiegen wollen, dicht heran bis auf. die beste Schußdistanz ihrer Torpedos. Die einfachste Ueberlegung führt dazu, daß dieses Herangeden an .den Feind am zweckmäßigsten während der Nacht zu bewerkstelligen sein wird. Es dürfte aber verkehrt sein, zu glaub?n, daß nicht auch die Torpedoboote eine Art Einleitung zum Nahkampfe haben. Freilich fehlt hier ein Eröffnen des Feuers auf große Entfernungen. Das Mürbemachen des Feindes geschieht eben aus noch größerer wie der Maximalschußenifernung der Geschütze, es wird durch unausgesetztes Beunruhigen des Feindes bewirkt.... Torpedoboote müssen daher bestrebt se.in. den Feind entweder mürbe zu machen und anzugreifen, sobald ein Nachlassen seiner Fähigkeit zum Wachen erwartet werden kann, oder sie müssen vollständig überraschend auftreten." Der Angriff von Torpedobooten findet in dem Buche eingehende Schilderung. Ueber den Werth der Torpedowaffe äußert sich der Verfasser wie folgt: Weil der Torpedo eine vorzügliche offensive Vertheidigungswaffe ist. weil er zwar nicht in der bei seiner Entstehung erhofften, immerhin aber in gewisser Weise geeignet ist, den Unterschied, zwischen großen und kleinen Schiffen und Flotten wenigstens etwas auszualeicken. weil er schnellen
Erfolg verspricht und weil er, wenn am rechten Orte, in rechter Weise, zur rechten Zeit ang:wmdet, durchschlagen den Erfolg verspricht, darum der Aufwand an Geld und Scharfsinn, darum dir Aufwand an Mühe und Arbeit, darum der Aufwand von Zeit und Arbeitskraft. darum das unausgesetzte Bestreben nach Vervollkommnung!" In dieser . sachkundigen Darstellung dürste daher auch ein Urtheil über die Ursachen derMißerfolge'der spanischen Torpedoboote bereits gelegen sein; den -merikanischen Torpedobooten entging In der Seeschlacht am 3. Juli die Geleaenbeit zur Vetbätiauna überbaust. wei sie zu 'weit von der 'Kampfstätte emzernl waren, so oatz die amernantschen Schlachtschiffe ohne ihre Mithilfe kämpfen mußten. " Gemeinnütziges. Obst- und Weinflecken lassen sich aus Kleidern - am 'leichtesten durch Einweichen und Ausreiben mit lauer Milch entfernen. Die Milch muß aber rein sein und darf keinen Zusatz von Wasser etc. enthalten. . Seife als Heilmittel gegenBienenstich. Etwas gewöhn liche Hausseife, naß auf den Stich gerieben, bringt augenblickliche Erleich-terung.-Manche Biennzüchser tragen deshalb stets ein Stückchen Seife in der Tasche. Die Waschleine wird 'von mancher Hausfrau aus Untenntniß wie Strumpfgarn von sich ab aufgewickelt, wodurch sie sich nach kurzer Zeit ganz lose dreht. Soll sie glatt und in Ordnuna- bleiben, so muß das
Knäuel stets nüch sich hin umgedreht werden. Waschschwämme zu reinig e n. Man wasche sie mit starkem Salzwasser und hierauf gut mit gewöhnlichemWasser aus. Waschschwämme sollte man 'nach dem Gebrauch immer gut in reinem Wasser ausn?aschen, ausdrücken und an die Lust hängen. Dann werden sie nicht so leicht schleimig und riechend werden. Dagegen ist dies stets der Fall, wenn die Schwämme feucht in Waschtischen aufbewahrt werden.
Um Schimmelan Würsten. Schinken, dergl. aufzubewahrenden Eßwaaren vorzubeugen, oder ihn da, wo er eingetreten ist, zu beseitigen. ist nichts empfehlenswerther, als gewöhnliches Kochsalz in einem Teller nur mit soviel Wasser zu übergießen, daß eine breiartige Lösung des Salzes erfolgt. Wenn man schimmelige Wurste mit diesem Salzbrel dann an streicht, verschwindet der Schimmel sofort, und nach einigen Tagen überziehen sich die Wurste mit überaus feinen Salzkristallen, dle ieder weiteren Schimmelbildung vorbeugen. Mästung junge r Tauben. Man setzt die jungen Tauben, sobald sie drei Wochen alt sind oder anfangen Federn zu bekommen, in einen Korb, welcher das Licht ausschließt, jedoch der Luft Zutritt gestattet. Hier füttert man sie dreimal täglich inZwischenräumen von fünf Stunden mit gekochten, lauwarmen Maiskornern wobei man ihnen den Schnabel öffnet und nach einander 30 bls 40 Korner ln den Schlund stopft. Bei diesem Verfahren erhält man bereits nach zehn bis zwölf Tagen Thiere, die an Zartheit und Schmackhaftigkeit nichts zu wünschen ubng lassen. egen rorye !i; a e n ge braucht man Boro-Glycerin-Salbe. Die rothen Knötchen und Mitesser sind Verstopfungen der Haut-Drusen. Gleichzeitig sind Waschungen mit milder Kali-Glycerin-Seife und warmem Wasser anzurathen. hinterher aber nehme man kalte Wasserabspu lung vor. Auch ist gegen Röthe und Flecke an der Nase zu empfehlen, die Nase mit 5prozentigem Borax-Wasser zu waschen und nach dem Abtrocknen mit emer Mischung von 5 Theilen Venzoe-Tinktur, 90 Theilen Rosenwasser und 75 Gran gutem Glycerin nnzurnben. Ledersessel zu reinigen. Um Ledersachen zu reinigen, besonders Sessel, die jetzt seh? Mode sind, nimmt man warmes Wasser, dem man je auf eine Tasse emen Löffel Fruchtessig zu setzt. Nun reibt man das Leder mit einem neuen Schwamm, den man eigens zu diesem Zweck hat, bis es rem ist. Ist das Leder trocken, so macht man sich eine Mischung von zwei El weiß und zwei LLfsel Terpentin und bearbeitet es mit einem Flanelllappen und dieser Zusammensetzung tüchtig. Hernach reibt man es mit reinem Sa latöl und altem Leinen tüchtig, rlach, dann wird es wieder wie neu. EmaillirtesKochgeschirr. Das Abspringen derGlasur von emaü lirtem Kochgeschirr kommt häufig nur von der unvorsichtigen,' achtlosen Be Handlung der Gegenstände. Sobald eine Stelle im Kochtopf (der auf dem Feuer steht) trocken ist. leidet die Glasur und springt. Daher lasse man den Inhalt nie zu sehr verkochen. Auch spüle man einen Kochtopf stets erst mit Wasser, wenn man Milch oder seimige Sachen darin erhitzen will; ferner verhüte man es, in heißes Emalllegeschlrr plötzlich kaltes Wasser zu gießen. Sobald das Geschirr ausgebraucht ist, lasse man die Speisereste nicht dann lntrocknen, sondern fülle warmes Wasser hinein. Durch das Fallenlassen entstehen auch Risse, und wo erst ein Sprung ist, fällt bald eln Stück Glasu? heraus. Gegen Kellerasseln ist mit großem Erfolg folgendes Mittel angewendet worden, welches sich wegen seiner leichten Gebrauchsweise allgemein empfiehlt. Die Erfahrung hat gelehrt, daß diese Thiere eine besondere Vorliebe für Spiritussen haben; nimmt man nun eine Flasche, schüttet in dieselbe eine kleine Quantität' Weingeist oder Likör, schüttelt die Flasche, daß die inneren Wände und der Hals derselben befeuchtet sind und legt sie auf den Kellerboden, daß die Oeffnung den Boden berührt, so werden in einigen Tagen Hunderte des lästigen Ungeziefers angelockt' werden und infolge der Betäubung drinnen bleiben. Immer neue kriechen nach, so daß schließlich die Flasche ganz voll ist. Wiederholt man dieses Verfahren einige Male. so ist der Keller von Asseln beinahe gänzlich befreit. , ,, k?o 5:tt43?. FrauFrederickMincs. eine . .h-!g: .-!!:ve, welche in Fondä Ave., an der von Summlt nach Murräy Hill, N. I., führenden Straße wohnt, wurde., während sie im Bette lag. von zwei unbekannten Männern Überfallen und durch mit einem stumpfen Instrument geführte Schläge schwer am Kopfe verletzt. Die Ein brecher plünderten dann einen im Zimme stehenden Koffer, aus dem sie 5303 und eine ' Anzahl werthvolle Papiere mitnahmen. Hierbei wurden sie' von dem siebenjährigen Enkel der Frau, Jephta Mines, überrascht, welcher durch das Geräusch geweckt worden war. Der Knabe wollte Lärm schlagen, wurde aber durch einen Schlag mit dem Griff eines Revolvers bewußtlos niedergestreckt. Als Frau MineS, die nur betäubt worden war, wieder zu sich kam. griff sie zu einem ihrem Sohn gehörigen, Revolver und sandte den Dieben mehrere Schüsse nach, von denen, wie später gefundene Blutspuren zeigten, einer getroffen haben muß. Das Haus, in dem Frau Mines wohnt, ist in der Nähe desjenigen, wo James C. Pitts im Septemder letzten Jahres ermordet wwurde. zUnter den 162 Zwischendeckspassagieren, die neulich mit der ,Patria" in New Aork ankamen. U
fand sich auch eine Früü Lew LoslttZty, I die vorgab, die Frau eines in No. 245 Thatford Ave., Vrooklyn, wohnenden Russen zu sein. Losinzky wurde benachrichtigt und fand statt seiner ge- . wöhnlich aussehenden Frau eine deut scke. elegante, die er nicht zu kennen
vorgab. Da die Frau ein Muttermal am linken Handgelenk aufwies, das auch seine Frau hatte, da sie ihm ferner Einzelheiten von zu Hause angab, u. A.. daß in das Fenster Losinzky's in dessen Zimmer sein Name geschnitten war. nal?m der- Russe schließlich die Frau mit heim. Nach einigen Stun--den kam aber Losinzky mit der Frau wieder und sagte, er sei jetzt überzeugt, sie sei nicht seine richtige Frau, da diese ein großes Muttermal amKörper habe, während das bei der Angekommenen sehlte. Die Frau wurde schließlich in der Bärge - Osfice zurückgehalten, und der Hochwohlweise Board of Special Jnquiry" hat nun zu entscheiden, ob die Frau Losinzkys Weib oder' eine Betrügerin ist. Ein langgesuchter Seelenverkäufer ist der New Yorker Polizei endlich in's Garn gegangen. Arthur Toissin hat seit Jahren aus Frankreich Mädchen gebracht, die dann ein Leben der Schande führen und ihm Tribut zahlen mußten. Toissin fuhr alljährlich zweimal nach Europa, knüpfte in Paris und in der Provinz Bekanntschaften mit hübschen Mädchen an, denen er goldene Berge versprach, wenn sie nach Amerika' kommen wollten. Er stattete dann, wenn die Leichtgläubigen einwilligten, sie mit Kleidern etc. gut aus. gab ihnen Geld und ein Kajüten - Billet 2. Klasse, und ließ sie dann allein fahren, wo er sie selbst oder einer seiner Freunde, der sich als Bruder oder Vetter der Einwandernden ausgab, imEinwanderungsbureau erwarte! Dieser Tage traf die 20 Jahre alte Marie Tueux. deren Eltern in Donau-sur-Scarpe wohnen, mit Toissin auf der Rotterdam" in New York ein. . Toissin ging sofort an Land, aber er mußte erfahren haben, daß man Marie unter Verdacht festhielt, denn er holte sie nicht'selbst ab. sondern schickte einen seiner Freunde. Man ermittelte aber schließlich, daß r. rr cm ' . r.M t. 11 . :C. Polinn Italic ocraiwuiji iuuc, iyicu Eltern durchzubrennen, und man erWischte auch Toissin der ohne Verzug von der Grand Jury im unoesgericht unter Anklage gestellt wurde. Das Mädchen wird nun von den Fleischtopfen. Amerika's Nichts sehen, denn sobald sie ihre Zeugenaussagen ge macht hat. wird sie nach Frankreich zu rllckspedirt werden. Am 28. Mai fiel Frau Rosalmde Haven. die Gattin von D.S Haven in Wyomina, Jll., in Schlas. aus welchem sie bis jetzt noch nicht wieder erweckt werden konnte. Der eigenthümliche Fäll spottet der Kunst der rr , r jt - i ? nerzie; vie tfrau lajcxni xn luqigcui Schlaf zu liegen, erhält dreimal des Tages Nahrung eingeflößt und nimmt augenscheinlich körperlich zu. Vorher hatte sie zuweilen an nervösen Ansällen gelitten und war zeitweise stundenlang bewußtlos, während der Körper eine völlige Todesstarre annahm. Frau Haven ist 31 Jahre alt und Mutter von 5 Kindern. -- Oa Seit etwa drei Jayren ührt der Gastwirth Z. in der Goll nowstraße in Berlin einen Proceß, der, trotzdem er fast alle Instanzen durchlaufen hat. noch keine Aussicht auf Beendrnunq bietet. Den Streitpunkt bll det die Frage, ob eine Küche auch einen Ofen haben muß! Z. hatte in dr Neuen Königstraße im October 1893 Restaurationsräume gemiethet, darunter auch zwei Kuchen. Eine dieser Ku chen entsprach, wie sich bald herausstellte, nicht ganz den baupolizeilichen Anforderungen. Der Hauswirth lieg trotzdem einen neuen Kochofen aus fetzen. Z. bezog seine Räume und waltete darin recht friedlich, bis eines Tages die Polizei erschien und nach erner Revision die Entfernung des erwähnten Ofens verfügte; gleichzeitig wurde Z. in eine'Geldstrafe genommen. Nachdem nun dem Gastwmh die Mög lichkeit derKLchenbenutzung abgeschnit ten war, verlangte er Aufhebung des Miethsvertrages. Schließlich klagte er auf Entbindung vom Eontract und das Landgericht entserneo m diesem Sinne. Der Hauswnth strengt: dar auf eine Klage auf Exmission und Zahlung der Miethe für vier Jahre an. Sämmtliche Instanzen. Kammer- und Reichsgericht haben bereits sich nsit der Sache deschäftlgen müssen. Zur Zeit ist eine neue Verhandlung vor dem Kammergericht in Aussicht gestellt. Die Genchtskosten belaufen sich bereits aus etwa 3000 Mark. ' A u f e i n e m W e g e a m Westendsee bei Stettin' wurden drei lautschreiende Kinder in hülflosem Zu, stände a '.fgefunden. Es ergab sich, daß sie von ihrer Mutter, einer Frar,Zandt. geb. Lembrecht, aus- Weißensee, bei Berlin ausgesetzt' worden waren. Die Frau war zu diesem Zweck von Berlin nach Stettin gekommen. Sie wurde dort ermittelt und vorläufig festgenommen. Sie gibt an, die bitterste Noth habe pe zu dem Schritt getrieben. - Der Forst schütz - Afpi rant Kuhfahl war mit anderen jungen Leuten aus Wieda auf dem Schützenfeste in Walkenried gewesen. Auf dem Rückwege traf derselbe den Arbeiter Schafft. Dieser ist als Wilddieb bekannt und kürzlich erst bestraft ' worden. Die Beiden geriethen in WortWechsel und Streit, der dahin führte, daß der Forstmann auf Schafft drei Schüsse aus seinem Revolver abfeuerte und ihm mit dem Hirschsänger eine tiese Wunde in die linke Seite beibrachte. ' Die drei ältesten Kinder des Schafft. 13. 10 und 6 Jahre alt. waren Zeugen der That. Der Schwerverwundete, ist am folgenden Morgen 6 Uhr gestorben. Kuhfahl wurde festge. nommen und in das Untersuchungsgefängniß .zu Walkenried eingelieferr. Schafft hinterläßt eineFrau und sieben unrersorgte Kinder. -
VMW
A resident of Shawnee, Tennessee, syt : " I waat tö teil of the benesit I receired frein taking WgVÄMZ Tai Wes, Mjr stornach had got into such a fix I could not digsest my rictuals at all ; everything I ate I tbrew up, with great pains in my ehest and bowels. I tried several doctors, wbo did me no good. At last, alter spending about $75, a friend adrised me to try Ripans Tabules. I commenced taking them and soon I could eat almost an yt hing, and I had the satisfaction of knowing that vhat I eat would stay with me.' I am grateful for such a medidne, and I - hope before many years it wül hare place in the house of every family ia these United States."
LAXIR BON-BONS Jk MÄM EREfTVSTOPfUNG ,,. j5 ' fnu , ' , 27
Stt'c t) tcjem t n t e Variante. Nach einem Begräbnisse wurden von einer Anzahl guter Freunde des Verstorbenen, alter Sitte gemäß, in der Stammkneipe bei Bier und Wein in ausgiebigster Weise die Vorzüge des Verewigten gepriesen. Und sie tranken immer wieder eine und endlos waren die Tooste und GedenkWorte. Da erhob aus's neue wieder einer der Unermüdlichsten das Glas, um den Heimgegangenen abermals leben zu lassen. Hört einmal gutk Freunde." ermähnte nunmehr det Mmdestangeheiterte von allen, d dächte, wir hätien den Heimgegangenen" wohl schon ost genug leben lassm." es wäre nun endlich an der Zeit, d Lebenden heimgehen zu loffen Der Dr. Med. Mooren, ein Sohn des Düsseldorfer Augenarzteö Geh. Medicinalraths Professors Mooren.-war von WUrzburg nach Marburg gekommen, um fein Staatsexamen zu machen. Neulich Abend fuhr er auf seinem Fahrrade nach dem benachbarten Vergnügungsorte Wehrda, wo er plötzlich Hilferufe von der Lahn her. hörte. Er sah, daß ein dort badender Knabe, ein Sohn des Wirthes Rudolf aus Wehrda, in Lebensgefahr war. und schon wollte von drei am Ufer stehenden Damen eine durchaus, um zu helfen, in den Fluß,' springen. da sprang Dr. Mooren, der sehr erhitzt war. in das Wasser, faßte den sinkenden Knaben' und hielt ihn so lange hoch, bis der auf einem Kahn herankommende .Kaufmann Bamberger aus Marburg den Knaben in den Kahn nahm. Dr. Mooren aber rief plötzlich so etwas, wie Es zieht mich hinunter!" und sank, wohl infolge Schlaganfalls, in die Tiefe, wo er ertrank. Nachgrabungen nach einem Kaiserschlosse finden demnächst auf der Königsburg bei Königshof im Harze, statt. Es handelt sich um das seinerzeit so berühmte Kaiserschloß Bodfeld, von dem aus König Heinrich I. mit Vorliebe der Jagd oblag, in dem die Ottonen manchen wichtigen Regierungsakt vollzogen, und in dem Kaiser Heinrich III. im Jahre 1056 während eines Besuchs des Papstes Victor II. in dessen Armen plötzlich verstarb. In späteren Zeiten erbauten' auf dem Standorte der zerfallenen Kaiserburg und unter Benutzung eines Theils des Stemmatenals derselben die Viscköfe von Halberstadt sich ein Schloß. Die Ueberreste beider Anlägen, welche von eiier ca. 16 Fuß starken Schutt- und Erdschicht überdeckt sind, werden schwer von einander zu scheiden sein. Die von den Resten eines mächtigen Wartthurms überragte Trümmerstätte würde neulich von einer Commission besichtigt, der ".ich der Oberpräsident von ,BLtticher angehörte. $ In letzter Zeit hat das Auftauchen von Räuberbanden in der Moldau den Sicherheitsbehörden viel zu' thun gegeben und die Regierung. allerdings etwas fpät, zur Ueberzeu-, guna gebracht, daß die unter dem fruheten Ministerium nach fremdem Muster eingerichtete berittene Landgendarmerie doch keine so ubersluige Einrichtuna in einem Lande ist. in welchem es' nie an ausgebrochenen Verbrechern und desertirten Soldaten fehlt, welche bald einzeln, bald zu Banden vereint. ebenso wie die Wanderzigeuner, eine stete Gesah: für Leben und Eigenthum bilden.' ' Mit welcher Frechheit dieses räuberische Gesindel seinem verbrecherischen Gewerbe nachgeht, beweist eine aus Tukea in der Dobrudscha vorlietzende Meldung, nach welcher das Kloster Uspania von einer mit Gewebren und Aezten bewaffneten Räuberbande förmlich gestürmt und nach Ermordung zweier sich zur Wehr setzenden Mönche ganzlich ausgeplündert . worden ist. 21. ftl&.. swti.. i!. m..A iOUl liiern vzu iuiicji yic anoiten die Glocken festgebunden. ' um ein Alarmläuten zu verhindern oder doch i .... k....'. ei rr , '
so lange zu verzögern, bis sie mit ihrem Naube in Sicherheit waren. . . 1
Coke. Coke. Än Muurpsn u. zsrklsinert. Stl können Ele b?ommkn in der Ofst der (lnd'polte OiiN Co. No. 68 Süd Pennsylvania Str.
llcCxilloiigli & Reinhard, Nechts-Anwalte Zimmer 303 305 Indiann Trust Gebäude. Telephon 1017. f rr Sie inbarb ravfttftt fich lifonUrl Um Mutlcbta vasurum. . SEYIfcSS, Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 25 &ft Washington Otrave. 4 6 Züge nach Shelbyville, Greensburg, und CDüuucßH nnuucatWi SJKttlavM XriA i U Zittt XifU T Ast corrn mit usnahmev! evnnlaa ; iv suorm. mit NuSnadme vonSonntaa: Zsachm. tSaltch: W UgWUfp M 4 V V MB AM w özuvccajm lagil. Verbindung im Unin Bahnhof mit Q.&C L &N., B.&O.S.W. und C. & O. ach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Schlakwagei nach Washington an dem täglich und volle Auskunft ivreck man vor in der ia um ö 2j vfnoin. attanrenoen Kua. nur xtcttti Ticket Offtce. 91 r. l Ost Wajhingto Straße und unlon aonyos. H. M. Bronson. A. G. P. v T . - - . . w - . Die tonmilöre l WllVM -"! '?' J . s - S ist lie beste Linie nach im I Ä . $31 er Züge! ,vk, 5k,aa-n ( 7 008m llMSm !SNm u 5K Nacht, Ksfunft in (thrktiik jl! Mt SbLSdend " . 8 40 ttb 7138m fifii trefft ttCT ein i 8 803? m 7 5LB ömuxrn mtx m.... ,j409Jm itmm Täglich flußsten Sonntag?. 3Die neuesten verbesserte Oestibuie UIngen, Oöngner Lchlnfwngen elegante yarlor Wagen und vßvageu. Lokal'Schlafwage in Jndianapolt steht nm 8 so nenn bereu, erläßt Chicago 5 45 Morgen. San jeder ütit nach 9 so uvenv nennet erve. . 5 Weft Washington Straße TiSet.OssiktS : WKSWkZANL Stras. : ' Ceo, W. Hayler. D. V. S. Cincinnati Züge! C.E&B.l.l, Abfahrt Ankunft Cincinnati Indianapolis bfahrt 8 4SVm kuvft 7 80m . IlZSBm . . VVNm . 7 4591 vöM i45Bm Z4LNm 4 45NM , 7 VVNM m 10 5vNm Dayton Züge, C. H. & D. 5!. 5k. bsahrt - Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 8 05m nkunft 1103 , zu - tvmm . 7Nm !0 4SBm 'Z45m 4 4Sm 7 im . 11 , Toledo ä Detroit Züge. C. H. & 0. R. R. Abfahrt Ankunft .Ankunft Jud'pls: Toledo: Detroit bsahrtl4km Pst 6 46ttm Anst 84R ioowm MaiKva ii5" I1C5H 1 VSgen,mme Vonntags.
m
Me
n?V?ttAÜ:; F Ta5i tt Oeft Qashwzton Cfeafo Qt 1 . '
o t . trr. . vt .
UWz-VeWchr
von Indianapolis. kederhandlungen. nicle, Leatner & Beltlng Ca., 125 S. Meridian St Schuhe und Stiefel (Retail.) Schaurot,ii & Co., 18 O. Washington St Pianos und Alusikalien. Carlin & Lennox, 31 Ost Market St. Lebendes Vieh. Merchants Union Stock Yard. Barber A. & Co. M. Seils & Co. Tolln, Totten, Tibbs & Co. Stockton, Gillespie & Co. Clark, Wysong & Voria. kandwirthschafl. Geräthe u. wagen Holten W. B. Ms. Co., 177 O. W&sb. Gale mg. Co., 117 W.' Washington St. H. T. Conde Irnplernent Co., 7 1 27 xi. Capltol Atc Bau und keihvereine. Gerrnan-Amerlcan Bldg Ass'n, 100 N. Delawarit International Bldg & Loan Ass'n ; 23 Ost Market öu ' Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n 1 Journal Uetxeude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) Vaggett & Co., 18 West Georgia St DreschMaschinen. Minneapolls Thrasbing Machine Co., 117 W. Washington bu Riemen und Ccber. Taylor & Smith, 137 S. Meridian SU Schnittwaaren. Murphy, Hibben & Co., 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 106 & Meridian Apotheken. Sloan Drug Co., 22 W. Washington St Thierärzte. G reiner L. A., 18 S. East St. Feuer'Versicherung. McGillard Agency Co., 83 (X Marke 3ce ream. Furnas R. W. 112 N. Pennsylvania St Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. At. Trust Compagnien. Indiana Trust Co. & Sakety Vault The Marion Trust Ca. Monument Placa Grundeigenthum und Versicherung Spann John S. Co.. S Ost Marketz Bauholz. Coburn Henry, Georgia St. Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 3. Meridian Sl putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. The Pairott & Taggart Bakery. TeL 300. Bryce's Bakery, 14 Ost South SL Schuhe und Stiefel lwholesale.) ' Hendricks & Cooper, 85 S. Meridian St McKee E. S. & Son, 102 S. Meridian. Hüte, Handschuhe etc. Hendriekson, Lesler & Co., 89 S. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. - Van Camp Hardware & Iron Co., 73 a llliaoU SL Hildebrand Hardware Co.,523. Merid. Lajman uary ua. GJä. Jkieriaion üt Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 1 83 Ü Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Co., 59 a Meridian. Farben, (Del und Glas. I r.. a 1 a n- n r . j -x i xjurusiu ob Axt o. jiienaian at. fl w I Indianapolis Paint & Color Ca. 1 " iru. u . W illttWiU UUCbM ATA UOa$en und Rutschen. Irvin, Robblns & Co., 32 O. Georgia SL piurnbcr Artikel. HcElwaine, Hichards & Co.. 62 w. Ilaryland st. 5viel und Knrtnnirn. .. Mayer Charles Co., 2S W. Wash'gt. Extracte und Gersürze. The Grocera Utg. Co., 80 & PennsyL Banken. Capital National, 23 S. Meridian SL Indiana National Bank. Gummiwaaren (XDBoItfalc.) Indiana Rubber Co., 127 S. Meridian. Blechwaaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Co., 17 li South SL Bücher und Schreibmaterialien. Ina. Look & Stationen Co.. 75 . Meridian SL Kommission Merchants. yemn & Ca., 22 S. Delaare SL Kezch J. L., 62 S. Delaware SL Dtsguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 H Mary land I Ward Bros., 72 S. Meridian SL Groceries (Wholesale.) Sehnnll & Ca, 60 S. Meridian SL Severin, Osterrneyer & Co.. 51 S. Meridian SL Kothe, Wells & Bauer, 123 S. Meridian O'Conhor M. & Co., 47 & Meridian SL I rerry J. CL & Ca, 23 W. Georgia SL Geschirre und Sattel. Indianapolis Harness Ca. 10 McCrea. Holliday & Wyon, W S. Pennsylvania. (DtUn und beeide. Home StOTe Co., 798. Meridiaa SL i cebens.Versicherungs.Oesellschaft The Indiana Life Ins. Ca Maiunent Pltcaj .
