Indiana Tribüne, Volume 21, Number 351, Indianapolis, Marion County, 8 September 1898 — Page 2

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bJWVwww vuv Erschein täglich und Sonma Die tZglich Trtdäne- kostet dch Ken Trlz J Scntl per Ooche, die eontao.trUsi"l icxtl pet kZoche. Ctlb znsar IS t de? fS Cent! pn nmt. Per Yost unhalS bei 9to kgschit l ,ri t V IsZr. citui 10 Kd CHaama Ctoft&fe Indianapolis, Ind., 8 September 98 Die Toiletten einer Prinzessin Paris. Ende August. Es gibt doch noch glückliche Frauen! Die Zinsen einer ganzen Million, und noch txizu zu dem ganz annehmbaren Zinsfuß von 4,92 Procent gerechnet, cflcin jährlich für seine Toilette ausgeben zu können ja, das muß herrlich sein. Sie wollen eö gar nicht glauben, daß so etwas möglich ist. schöne Leserin, Sie denken, ich plaudere Ihnen da in der Saurengurkenzeit etwas Aehnliche, wie von der berüchtigten Seeschlänge vor. Irrthum. Die Dame, welche in der Lage ist, diese horrende Summe für einen Theil ihres Aeußeren (Handschuhe, Schuhe und Stiefel, Blumen, Frisur u. s. w. sind in den Betrag nicht mit einbegriffen, es handelt sich nur um die Rechnung der Schneiderin) auszugeben, ist die Prin zessin Lueinge - Fancigny, natürlich in Paris, die Tochter Caher d'Auver's. Und nicht genug daran, ein Pariser Gerichtshof hat sogar im Namen der Gerechtigkeit anerkannt, daß der fürstliche Gemahl der Prinzessin laut 214 des Civilrechtes, nach dem jeder Ehemann verpflichtet ist, seiner Frau das zu geben, was zum Leben nöthig ist. gehalten sei, bis zu 30,000 Francs jährlich für die Toilettenschulden seiner Gemahlin aufzukommen. Zu dem also, tvas eine Prinzessin Lucinge zum .Leben" nöthig fcjt, gehören Kleider in einem Werth, der die Zinsen von ein Million, zu 3 Procent angelegt, repräsentirci?. Ueber den interessanten Fall kann ich noch Folgendes berichten: Die Schneiderin der Prinzeß überreichte dieser eines schönen- Tages eine Iah-resrechs-.ung über 49.229 Francs. Die Prinzessin zahlte nicht, die Schneiderin wurde klagbar und der Gemahl der Prinzessin erklärte vor Gericht, er habe die Kleiderkünstlerin nicht bevollmächtigt, seine Gemahlin. in so Lppigtrn Maße äuszustatiril. Der Richter erkannte diesen Einwand ein, hielt aber dann, wie erwähnt, für Recht, daß der Prinz auch ohne besondere Autorisation für 30,000 Francs an Toiletten seiner Frau aufkommen müsse, offenbar weil er einen' derartigen Etat für angemessen hielt. 30.000 Francs. waL bedeutet denn das an Kleidern? Wir wollen einmal ein bischen rechnen, und zwo? an einem Maßstabe rechnen, wie er in bescheidene Verhältnisse paßt. Für die 30.000 Francs könnte man ca. 150 anständige" Kleider jährlich erhalten, das ist, sage und schreibe, fast jeden zweiten Tag eines. Aber auch diejenigen Frauen, die sich Toiletten zu 1000 Francs leisten können, würden bei dem Etat der Prinzessin mit ihrem Toilettenreichthum nicht wissen wohin. IlX Francs per Robe macht im Jahr nicht weniger als dreißig solcher kostbaren Toiletten, d. h. monatlich anderthalb oder die Saison sechs. Man denke aber daran, was die Frau Prinzessin neben den Kleidern noch Alles braucht. Schätzen wir mal und schätzen wir niedrig. Für eine Frau, die 49.000 Francs für Roben ausgibt (selbst totnn wir Mäntel und Pelze einschließen, was aber noch nicht einmal feststeht), sind 15.000 Francs für Wäsche wohl nicht zu hoch gegriffen. Stiesel. Schuhe. Handschuhe, Kleinigkeiten 5000 Francs. Hüte mindestens 10,000 Francs. Das allein. macht schon 30,000 (nach der gerichtlichen Reduction) und 15.000 und 5000 und 10.000, in Summa schlecht gerechnet 60.000 Francs. Dazu an Schmuck. waZ zur Zeit gerade modern ist, dann Dies und Jenes noch kurz, wir greifen zu niedrig, nicht zu hoch, wenn wir sagen: rund 100.000 Francs jährlich für das. tvas die Prinzessin ganz allein für ihre eigene Person gebraucht. Wenn die Rose selbst, sich schmückt, heißt es bekanntlich, schmückt sie auch den Garten. Ob das , bei . der Prinzessin LucingeFancigny auch zutrifft, weiß ich leider nicht zu sagen, denn ich kenne sie nickt. Wie dem aber auch sein mag, als ich den Proceß, der mir die Veranlassung zu dieser Plauderei gab, las, da dachte ich cn Gretchens Worte, an die auch manche Lesenn gedacht haben wird: Ach, wir Armen." Der Smaragd auö dem Orient. Ein nicht geringer Kreis von Personen, die an der Sache ein berufliches Interesse haben, wird sich wohl noch einer Affaire erinnern, über welche vor einigen Jahren berichtet wurde und deren Mittelpunkt ein seltenes, aus dem Orient nach Wien gebrachtes Juwel bildete. .Die Geschichte des Smaragdes aus dem Orient hat damals es war rn Juli 1893 die Juweliere und Edelsteinhändler- nicht . blos in Wien stark beschäftigt, denn mit diesem Stein sind Männer, welche den Ruf von Autoritäten genießen, hinter's Licht geführt worden. EinMann, Uz sich für einen Juwelier aus Salonik ausgab, erschien um jene Zeit mit einem Juwelenagenten und Dolmetsch im Geschäfte der Wiener Firma Schwarz & Steiner und bot einen grünen Smaragd von noch nicht dagewesetter Größe und Schöntt zum Kaufe an. Der Smaragd hat!e die Form eines Medaillons, war auf der Ober- und Unterseite vollstän big zour gefaßt und nur um bt Randleiste, herum lag ein brillantenes Rähmchen. Die Firma erklärte den Stein für 10,000 Francs anzukaufen, wenn der bei den Wiener Jut?el:eren als ein erster Edelsteinkenner in Ruf stehende Edelstein schleife? F' S. die Echtheit des Steines bestätige. Der Iuvelier aus Salonik und der Dgl-

metsch fuhren sofort zum Edelstein schleiser, welcher den Stein untersuchte und eine schriftliche Echtheitsbestätigung ausstellte; dc.für erhielt er sofort ein Honorar von 5 Gulden und später noch eine Zulage von 10 Gulden. Nun kauften Schwarz & Steiner den Smaragd um 10.000 Francs. Doch als sie nach einiger Zeit die Brillanteinsassung entfernten, entdeckten sie, daß der Stein aus zwei Theilen zusammengeklebt sei. von denen der obere Theil echter grüner Smaragd, der untere Theil aber unecht sei. Die Firma belangte nun den Edelsteinschleifer F. S. vor dem Landesgerichte Wien auf Bezahlung eines Schadenersatzes von 9000 Francs, indem sie den oberen echten Theil sammt der Brillantfassung auf 1000 Francs tazirte und dem Verklagten zur Last legte, sich im Härtegrad geirrt und den Stein nicht aus der Fassung genommen zu haben. Der Verklagte wendete unter vielem Anderen ein, daß die Kläger ja selbst Sachverständige seien, daß ihm bei der Prüfung des Steines kein Versehen unterlaufen sei, da er kein Recht hatt?, den Stein aus der Fassung zu nehmen, daß es ihm bei der Untersuchung weder an Fleiß, noch an Aufmerksamkeit gefehlt habe ; schließlich behauptete Herr F. S., daß der vorhandene Stein mi! dem von ihm untersuchten nicht identisch sei. Ein umfangreicher Zeugen- und Sachverständigenbeweis wurde durchgeführt. Die Sachverständigen, welchen der Stein separat vorgelegt wurde, erklärten, der Stein sei ein sogenanntes Mixj", weil der obere Theil echter grüner Smaragd, der untere aber echter weißer Smaragd oder vielleicht nur Bergkrystall sei, welch' letzteres sich nur dann feststellen lasse, wenn die beiden Theile auseinandergenommen würden. Sie tazirten den echten Theil mit 500 Francs und die Fassung ebenfalls mit 500 Francs und erklärten, daß der Stein, wenn er ein Ganzes und echter grüner Smaragd wäre, einen Werth von 30,000 Gulden hätte. Bei den

verschiedenen nothwendig gewordenen Fortsetzungen des Befundes erklärten sie, ein echter Smaragd müsse immer den achten Härtegrad haben und der Edelsteinschleifer bestimme den Härtegrad nach dem Gefühle des Widerstandes des Steines beim Schleifen; ferner, ein Steinschleifer habe weder den Anlaß , noch das Recht, bei der Untersuchung einen Stein aus der Fassung zu nehmen. Und als endlich nach Beantwortung aller Fragen der Stein von den Sachverständigen auseinandergmommen' wurde, constatirten sie, daß beide Theile des Steines Bergkrystall seien, die nur durch eine zwischen ihnen befindliche Farbschichte die grüne Farbe erlangt haben; die beiden Theile seien Werthlos. Mit Urtheil vom 5. -November 1897 verurtheilte das Landgericht den Verklagten zur Bezahlung der Hälfte des eingeklagten Betrages sammt 5 Procent Zinsen vom Klagetage und der Hälfte der klägerischen Kosten; dieses Urtheil war von derAblegung nzehrerer Eide abhängig gemacht. Die erste Instanz sagte in den Gründen, daß beide Theile ein Verschulden treffe, indem die klägerische Firma den Stein nicht aus der Fassung genommen, der Geklagte jedoch sich in dem Härtegrad geirrt habe. Es frage sich nun, ob der Geklagte sich die 5 Gulden vor der Untersuchung des Steines ausbedungen habe, worüber ' der Eid zugelassen werde. Die Identität des Steines sei. so weit menschliches Ermessen reicht, dargethan, wenn durch Eide die Umstände vom Prüfen des Steines bis zum Kaufen desselben bewiesen sind. So sei denn das verschulden des Verklagten dargethan. Aber auch die Klagefirma treffe ein Verschulden; si? konnte den Handelswerth des Steineö beurtheilen, sie hätte an die Möglichkeit einer Fälschung denken müssen, su durfte von einem , Unbekannten ein Stück im Werthe von 30.000 Gulden nicht ohne Vorsicht kaufen und übernehmen, sie durfte nicht den Verkäufer, mit seinem Agenten ganz allein zur Untersuchung entsenden. Deshalb wurde der Schadensbetrag getheilt. Auf Appellation beider Theile erkannte das Oberlandesgericht in Wien mit Urtheil vom 25. Januar 1893, das Klagebegehren werde abgewiesen ' und die tlägerische Firma sei schuldig, dem Geklagten die Kosten erster und zweiter Instanz zu ersetzen. Gründe: Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Haftung eines Fachmannes können im vorliegenden Falle nach keiner Richtung constatirt werden.. Die Kenntnisse des Verklagten waren durch Zeugen anerkannt und es hatte ihm an Fleiß nicht gefehlt. Wenn die klagende Firma einen durch ungewöhnliche Größe auffallenden Smaragd, welchen die Sachverständigen für den Fall seiner Echtheit mit vielleicht 30.000 Gulden beweitheten, von einer ihr völlig fremden Person, die sich für einen Juwelier aus Salonik ausgab, um nicht viel mehr als den sechsten Theil des Werthes, nämlich mn 10,000 Francs erstand, den Preis ausbezahlte und den Verkäufer abreisen dieß, ohne den Stein aus der Fassung zu nehmen, bei welcher Manipulation die Fälschung sofort zu ersehen gewesen wäre, so geschah dies auf ihr eigenes Risiko und dasselbe kann rechtlich nicht auf den Verklagten überwälzt werden, der von den Verkaufsmodalitäten und der Person des Verkäufers nicht unterrichtet und dem Abschlüsse des Vertrages nicht beigezogen worden war, wenngleich die von ihm ausgestellte Bestätigung für sie mitbestimmend gewesen sein mochte, das Geschäft zu machen. Nunmehr hat, in Folge der von der Firma Schwarz & Swer eingelegten Revision, auch der oberste Gerichtshof sich mit der Sache beschäftigt und das Urtheil der zweiten Instanz bestätigt mit derBezründung, die Klägerin hätte den Beweis, daß der Verklagte bei der Untersuchung des Steines, sei es aus schuldbarer UnwiZenheit, sei es aus Mangel der gehörigen Aufmerksamkeit oder des gehörigen Fleißes einen Feh ler eaanoen babe, nickt erbracht und

es sei auch die Identität des von der Kl?.gssirma im Processe vorgelegten Steines mit dem von dem Verklagten seinerzeit 'Untersuchten Steine .nicht in's Klare gestellt worden.

Llttö dem Leben eiueS Brandstifters. In der nleder'osterreichisckM LandesIrrenanstalt in Jbbs befindet sich zur Zeit der 36jährige Bauernknecht Anlon Endres in Pflege, dessen psychologisch interessante Lebensgeschichte dem Direktor der bezeichneten Anstalt, Dr. Schlöß, Anlaß zu einer soeben veröffentlichten Abhandlung bietet. Es handelt sich um einen Fall wiederholter Brandlegung unter Einfluß des Alkohols, welchen Fall der Verfasser als impulsives Irresein bezeichnet, das dadurch charakterisirt si. daß zeitweilig Triebe zu bestimmten Handlungen, ohne daß deren Motive zum klaren Bewußtsein kämen, den Willen des Kranken überwältigen. Der vorliegende Fall erheische deswegen ein besonderes Interesse, weil eS sich um einen Menschen handle, der zwar mangelhaft gebildet und erzogen, jedoch keineswegs schwachsinnig oder im nüchternen Zu stände irgendwie Psychisch abnorm, wiederholt, im Ganzen , fünfzehnma!, unter dem Einflüsse des Alkohols Brand gelegt habe.. Die sehr erschöpfend behandelte Lebensgeschichte des Mannes sei in Kürze folgenderma ßen zusammengefaßt: Anton Endres wurde am 22. Februar 1878 aus der Untersuchungshast des Wiener Landesgerichtes der Irrenanstalt übergeben. Er war im September 1877 bei einer versuchten Brandlegung ertappt und auf Grund eines Gutachtens der Gerichtspsychia ter nach eingestellter Untersuchung an die erwähnte Irrenanstalt abgegeben worden. In dem Gutachten wird er als unzurechnungsfähig und gemeingefährlich bezeichnet. Es wird darin ge sagt, er habe im Kopfe ein eigenthümliches Gefühl empfundenes sei ihm der Gedanke aufgestiegen: Du mußt das Haus anzünden!" Er habe es versucht und habe Freude an den Flammen gehabt. In der Irrenanstalt erzählte der Mann seine Lebensgeschichte und berichtete auch über die versuchte Brandlegung, er habe damals drei bis vier Seidl Wein getrunken. Es seien ihm darauf so närrische Gedanken gekommen, endlich auch der, die Scheuer des Nachbars in Brand zu stecken. Es habe .ihm hinterher sehr leid gethan und er habe nachtraglich erst eingesehen, was Alles durch das Feuer hätte geschehen können; er hätte eine ganz ordentliche Strafe verdient. Der Mann war stets von unverdrossenem Fleiße, aber dem Alkoholgenuß ergeben, so oft er nur ausging. Am 5. Juli 1894 wurde er auf seine dringlichen Bitten als ge-heilt-aus der Anstalt entlassen. Schon am 10. März 1895 wurde er neuerdings in die Anstalt gebracht und zwar auf Veranlassung des Bczlrksge richts in Ibbs, auf Grund eines von den zwei Gerichtsärzten, ausgestellten Gutachtens, in welchem es heißt, der Mann habe in der Zeit vom November 1874 bis September 1877 nicht wenig: als beiläufig fünfzehn Brände ge stiftet, aus dem alleinigen Grunde, weil es ihm so in dn Kopf gekommen sei. daß er jetzt anzünden müsse. Nach sechzehnjähriger Jnternirung in der Nbbser Anstalt aus dieser entlassen. besagt weiter dieses Gutachten, habe sich der Mann in seine Heimathsgemeinde begeben, sei dort bei einem Wirthschaftsbesitzer in Dienst getreten und jeden Sonntag betrunken gewesen. A.n 13. Januar 1895 einem Sonn tag wollte er den eben stattfinden den Feuerwehrball besuchen, wurde aber, da er schon viel getrunken hatte. abgewiesen, worauf er in anderen Gasthäusern weitertrank, dann Brand legte und am folgenden Tage verhaftet wurde. In der Anstalt gab er jetzt an, er sei zum Feuerwehrballe nicht eingelassen worden, obwohl er den Eintritt bezahlen wollte. Dann habe er in einigen Gasthäusern mehrere Kruge Vier getrunken. Nach 2 Uhr Nachts sei er nach Hause gegangen und habe sich dabei gedacht: Wartet nur, wenn Ihr mir das Vergnügen nicht gegönnt habt. so will ich auch das Eure stören. Dann habe er ein Bündel Holz ange zündet und dieses an eine Scheune gelegt, damit die Feuerwehrleute aus rücken sollten.' Auf weiteres Befragen gab er an, im Ganzen vierzehn oder fünfzehn Brände gelegt zu haben, und zwar iedesmal im Rausche. Gegen wärtig befindet sich der Mann in der Ibbser Irrenanstalt, wo er in fleißi ger Arbeiter, still, ruhig und beschei den ist. jedoch immer Hang zum Trin ken zeiZt. Zweifellos liegt hier ein un ter der Einwirkung des Alkohols auf tretender Trieb zur Brandlegung vor. Der unverbesserliche Trinker dürfte sein Veben in der Anstalt beschließen. Der Schauplatz eines grauenhaften Unglücks war die Ort. schaft Langenfelde bei Altona gewor-, oen. Der B:erhändler Viel, wollte mit seinem Bierwagen, auf welchem neben ihm sein siebenjähriger Sohn, saß. über das Gleis der Altona.-Kal-' tenkirchener Eisenbahn fahren. Im selben Augenblick kam ein Kaltenlir chener Zug herangebraust und kollidirte mit dem Bierwagen, der' nicht schnell genug über das Gleiö hinweg kommen konnte. Viel wurde durch den Anprall vom Wagen geschleudert.i siel auf das Straßenpslaster und kam mit einigen inneren Verletzungen davon. sein Sohn aber, der sich noch, im letzten Augenblick an den Wagen klammerte, verlor den Halt, fiel hinunter und gerieth unter den Zug.'derihm das rechte Bein abriß und amganzen Körper entsetzlich verstümmelte. Der bedauernswerthe Kleine wurde, unter dem Zuge hervorgezogen und inboffnungslosem Zustande in die' elterliche Wohnung geschafft. Der Wagen 'ist total zertrümmert. Das-Pserd könnte sich zur rechten Zeit losreißen und ging durch, wurde jedoch später wi?d ein-gefangen.- . . . . .

Deutsche Ookal5?ac5rtSteu. Hessen-Darmitadt. Darmstadt. Die Hosbuchhandlung von August Klingelhufer feierte ibr 100 - iäbriaes Bestehen. Wegen

Majestätsbeleidigung . erkannte die Strafkammer gegen den uerisuyrer Leonhard in Rüsselsheim auf 4 Monate Gefängniß. D i e b u r g. Bei emem nqngen $t witter scklua der Blid in die große Halle Math. - Weidig's. und im Nu stand das ganze Gebäude in hellen Flammen. Das Feuer fand sehr reiche Wrtfrnm rn hn nrfihtn SSoIl 5?U kuifHiif ... o i V t Tf und Butter - Vorräthen: auch wurden ca. 200 Centner Salz, welche in dem Gebäude lagerten, vernichtet. Das eben im Drusch befindliche Korn Karl Ender's und eine Windmühle Alois Webers wurden ebenfalls von dem wüthenden Elemente verzehrt. D i e n h e i m. Ihr 50 - jähriges Ehejubiläum begingen die Eheleute Bürgermeister Stark. ' . G i m b s h e i m. Beim Baden ertrank . der Schusterlehrling . Georg Spies. Im Johann Maurer'schen Wohnhause kam Feuer zum Ausbruch; derBrand konnte bald unterdrückt wer-den.!- ' ' -u LttMl. M U n ch e n. ' ' Erschossen hat sich der 24 Jahre alte Kammerdiener H gert mit einem Revolver in der Wohnung seiner Mutter. Der Unglückliche litt schon seit längerer Zeit an Trübsinn, was der Grund zum Selbstmord gewesen zu sein scheint. Als die Feuerwehr zur Landsbergerstraße hinausfuhr, bestiegen während eine? Arbeitspause - ..drei -Malergehilfen, welche jm Innern eines Neubaues, und zwar im, vierten Stockwerke, sich auf'hielten, eine Fensterbrüstung, - knieten sich darauf und 'hielten sich alle Drei beim Hinausbeugen an einer am Jenster vorbeiführenden Latte fest. Diese brach unter der übermäßigen Belastung und die drei Arbeiter stürzten in die Tiefe; zwei sind ihren Verletzungen sofort erlegen, der Dritte ' wurde in's Chirurgische Spital gebracht. Von den Todten ist dn eine der 26jährige verheirathete , Ausgeher Michael Roth, der zweite' der 20 Jahre alte Anstreicher Sebastian Eberlein, Der Verletzte ist der 18jährige Maler Karl Malle. A l t ö t t i n g. Verhaftet wurde der Bäckermeister August Englhart im Ernst'schen Sommerkeller unter' dem Verdachte der Brandstiftung. Am 24. Juli brannte nämlich die mit 12.000 M. versicherte sogenannte Moosmühle in Zolling bei Freismg. deren Besitzer Englhart ist, vollständig nieder. Der Verhaftete soll TagS vorher in der Nähe von Freising gesehen worden sein und vermag sich über diese kritische Zeit nicht auszuweisen, A m b e r g. Vom hiesigen Landgerichte wurde der 73jährlge Johann Langhammer, Gemeindearmer von Pfeffertshofen bei Neumarkt in O.7 zu 6 Monaten Gefängniß . verurtheilte weil er auf der Staatsstraße Neu markt ' Kastl gegen 100 Stück junge Alleebäume, Fichten- und Ahornbäumchen theils beschädigt, theils abgeschnit. 4en hat. A n s b a ch. Dahier feierten die Schuhmachermelsters - Eheleute Peter und Justine Mohrenhardt in bester Gesundheit und voller Rüstigkeit ihr goldenes Ehejubiläum. Herr Mob renhardt zählt 78, seine - Gattin 73 Jahre. Frammering. . Ertrunken ist der Gütler Georg Bergmaler von Moos. Der Verunglückte lehnte sich sorglos an das morsche Brückengeländer. dieses brach zusammen und Bergmaier stürzte in das ziemlich tiese AltWasser. WürttuÄug. Stuttgart. ' Das Tapezierund Möbelgeschäft von Heinrich Brückert feierte sein LOjähriges Bestehen. Dietershausen. Das Anwesen der Wittwe Blank brannte gänz licb nieder. ' , .; , E b i n g e n. Tödtlich überfahren wurde von einem Eisenbahnzuge das 2jährige Kind deö Müllers Metzger. ;' E ß l i n g e n. Der durch das Hagelwetter jüngst angerichtete. Schaden beläuft sich für dieGesammigemarmng der Stadt Eßlingen auf 85.000 M. Friedrichs Hafen. Beim Kiesabladen fiel der 22jährige Tagelöhner Menschenmoser aus Löwenthal von einem Segelschiff in den See und ertxgnk Hölzern. Der 23 Jahre alte Lakob Grimm, welcher bei Sonnen? Wirth Scheuber hier seit 12 Jahrey ununterbrochen im Dienst steht, wurde von einem Pferde, das er ausspannen wollte, derart an den Kopf geschlagen-, daß er nach zwei Stunden, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu hzb.'n, starb. Kalw. Der 15jährige Gipserlehrling Binder von' Stämmheim stürzte vom vierten Stockwerk. des Neu. baus der Färberei der 'Vereinigten. Tepplchsavrtten herab; er war m im.; zer Zeit eine Leiche. K i r ch h e i m u. T. Stadtpfarrer John ist an' die Stiftskirche in'. Stuttgart, berufen worden.' v . . ; . r Krailsheim.l Bei der Schultheißenwahl im benachbarten Honbardt wurde Oekonom Georg , lZober, Sohn;' deS : seitherigen Schultheißen, zum Ortsvorsteher gewählt. Schuhmachergeselle. Friedrich Schneider :wurde. wegen.wiederholten Diehstahls verhaft te,t. , " ,. . . , . ; " Laimnau. Zum hiesigen Orts Vorsteher wurde Gemeindepleger Mäq thias Leuthner in Apflau gewählt, l ' . Vsda.'. ' ! . K a r l S r u he. Landescomm: sär Geh. Oberregierungsrith Ejr.il Bechert ist in Folge eines Schlaganfalls im 56. Lebensjahre vcrschilocn. Sein öOjähriges Diesijübiläu'N feierte, der Hofküchenmeister. Louis L'huillery. Infolge Sinsturzes dcs Treppenhauses in einemNiubau 'wurde tu 0jr.:to nauni 5.:'edr!ch Ent

mann aus 'Leopöldshäfen schwer bcrletzt. B e r n a u. VoinBlitz erschlagen wurde der 19jährige -ohn er W'ttwe Schmalz. B r u cd s a l. Die Leiche des vor

einem Vierteljahre verstorbnrnTromPeters Hecht ist wieder ausgegraben worden. Der Verstorbene soll infolge einer Zahnoperation, welche 'oon einem hiesigen Zahntechniker mit e.ner l.nreinen 5taae voraenommen worden war. an Blutvergiftung .gestorben sein. Jm Beiseln emer Gerichtscommljsion und des betr. Technikers fand die Oekknuna der Leiche statt. Ober- und Unterkiefer. wurden zurückbehalten :.nd oarn die'Leiche der Erde wieder übergeben. D u r l a ch. Durch Feuer wu:de das Wohnhaus des Uhrmachers Maler theilweise eingeäschert. Dr. Ni'debrandt. Stabsarzt a. D.. r.'?schied ganz plötzlich in Rintheim, wosi'.bst er einen Krankenbesuch vornahm. Ein Herzschlag soll die Ursache sein:s Tcdes gewesen sein. Epplngen. Ueber er hiesigen Gemarkung entlud sich ein schweres Gewitter. Zwei Blitzschläge in einem Zwischenraum von 3 Minuten zündeten an zwei verschiedenen Seiten der Stadt, in der Brettener Vorstadt und Adetthofer Vorstadt. Der Brand verbreitete sich schnellstens, zumal man die Hilfe vertheilen mußte. Etwa 13 Gebäude, meistens Scheuern, und andere Oekonomiegeb'äude wurden ein Raub der Flammen. E t t l i n g e n. Conditor Hch rcttete ein Kind vor dem Tode des Ertrinkens in der Alb. F a h r n a u. .Die Frau des ZimmermannS Vogt aus Basel, die hi?r bei' Verwandten ' zu Besuch weilte, stürzte sich aus einem Fenster des weiten Stocks. . Sie wurde schwer Nrlctzt in'S hiesige Krankenhaus gebrach:. 1 Rikinpfalz. Spei er. Das Lokal , der hiesigen Socialdemokrat'i. die Wirthschaft zum Schwcncn". welche dieser Tage der Schauvlad einer aroßen nächtlich: Rauferei war. muß künstig laut Polizeibeschluß um 10 Uhr Abends geschlossen werden. Wegen Beleidigung des Pfarrers Matthes in Heiligenstein verurtheilte das Gericht den Ackerer Michael Herrmann zu 10 Tagen Gesangnik. Dannstadt. 'Die hiesigen Mitalieder des .Bundes der Landwirlye kauften vor Kurzem eine Dreschmaschine. weil der hiesige Dreschmaschinenbesitzer bei der Stichwahl zwischen Ehrhart und Mcchtershelmer socmldemokratisch gewählt haben soll. Deidesheim. Die Eh'frau des Winzers Ad. Leim wollte, vom Felde heimgekommen, schnell das Mit tagessen bereiten. Um nun rasch das Feuer anzufachen, griff sie zur Petro leumkaime: diese erplodirte durch die auflodernde Flamme. Jm Nu stand die unglückliche, erst 25- Jahre alte Frau in hellen' Flammen, die ihr schreckliche Brandwunden am ganzen Körper' Kopf, Gesicht. Brust und Leib verursachten. ElsatLithringen. C o r n y. Die Gendarmerie von Pagny a. d. M. verhastete den 17jährigen Gärtner Pilgram von hier, der sich einesSittlichkeitsverbrechmS schuldig gemacht hat. Metz. Der 39jähr!ge in Aachen gebürtige Arbeiter Karl Hintzen rief im Tanzlokale des Wirthes Osterkorn .Vive la Fran-. W'gen Ausstoße.'s aufrührerischer Rufe erhielt Hintzen von der Metzer Strafkammer die exorbitant hohe Strafe von einem Monat Gefängniß. Mecklenburg. 'Schwerin., Jm Schweriner See ertrunken ist ein bejahrtes Ehepaar, das sich in Stern's Hotel unter dem Namen Rentier Renard und Frau au Potsdam in das Fremdenbuch eingetragen hatte. Das Ehepaar hatte allein in einem Boot eine Fahrt un!ernommen. Hagenow. Der Blitz zündete in dem nahen Kirch - Jear und l'gte daselbst' die Barner'sche Häusler in Asche. Oldenburg. Da ken d o'r f. Der Arbeiter Claus Hinrich Dresel fand beimSandgraben einen schnellen Tod. Eine unierhöhlte Sandschicht kam in's Rutschen und begrub den Unglücklichen unter sich. Eutin. Major v. Bülow. welcher im Begriff stand, nach . Bremen überzusiedeln, i wurde b.'im Gewehrrei n'rgen von einem Seschoß, das durch den Leib und Rücken drang, schwer verwundet. Der Nestor der Volksschullehrer im FUrstenthum Lübeck, Oberlehrer Kruse Hierselbst, ist im 91. Lebensjahre sanft entschlafen. ffreie Städte. Hamburg. Der in Sportkreisen sehr bekannte Kaufmann Grllscher, früher Procurist einer bedeutenden Tabaksfirma, der erst vor etwa zwei Jahren etwa 100.000 Mark erbte, ist mit Hinterlassung bedeutender Mech-sei-.' und anderer Schulden von hier flüchtig geworden. Der schon einmal in Hast genommene und dann nieder freigelassene hiesige Rechtsanwalt Dr. Dellevie ist ' abermals unter der Beschuldigung des Betrugs in Unterfuchungshaft genommen worden..--Der auf dem Schleppdampfer Gebrüder Wrede? bedienstete Koch Karl Thiel ist über Bord gefallen und ertrunken. - Daö bei den Eheleuten Pohlmann in der Rostockerstraße dienende Mädchen Frida Mariens sprang angeblich aus Verzweiflung, weil es in einer kaum glaublichenWeise geqäult worden sein will, aus demKüchenscnste? der r. sten Etage auf die Straße rnd wurde schwerverletzt,, mit gebrochenen Beinen, nach dem Krankenhause gebracht. Nach wenigen Stunden verstarb das Mädchen. Cr:q. Asuel. Hier hat der 39jährkg.e Christian Rubin von Grindelwald set nen L0 5ka5re altn Mitarbeiter MÜ1

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An Iowa edltor was cornpelled bjr a serious lege ok djrspcpsia to leave officc work and seek relicf bjr travel. Rest and change belpcd bim, but," he relatw, " I could sind no real relief from th ftwfaLfits of Indigestion, wbich still overtook me at times, until one day a druggist, at Tconu, in the State of Washington, recommeaded ' me to try - AftlS TaWes I did so, and in less than twenty-four Kours could feel a marked hange for the bett, and froci that day to this I hare used thom with commendable results wbenever I have feit mj oli ailment be . ginnlng to get in Its wo. 4."

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rad Bohrer von Kieintütz:! turn Hol zen ermordet. Baden. Aargau. Verunglückt ist an Stanserhorn der 22jährige Markus Guggenheim von hier. Er hatte den Berg in Gesellschaft mehrerer Freunde erstiegen. Der Verunglückte ist todt. Basel. Joh. Schmidhauser, Lehrer an der oberen Realschule, ist ir. Sörenberg. wo er sich zum Kurzebrauch aufhielt, verunglückt. In Begleitung von zwei anderen Kurgäster. hatte er einen Ausflug auf's Rothhorn beschlossen. Etwa zwei Stunden vom Kurhause entfernt, verließ Schmidhauser den gewöhnlichen und ungefährlichen Weg, um abzukürzen, stürzte und wurde als Leiche ausgehobzn. B o t t m i n g e n. Das dem Adolf Stöcklin, Wegmacher, gehörende HauZ sammt zwei Scheunen und Stallungen ist bis auf den Grund niedergebrannt. Die Bewohner entkamen mit knapper Noth. Das Vieh wurde gerettet, das Mobiliar verbrannte. ' Burgdorf. Die Kriminalkammer hat die 18jährige Magd Marie Vöstger von Unterstcckholz wegen Kindesmords, begangen in Madiswyl, zu zirei Jahren Zuchthaus und zu den Kosten verurtheilt. Oestmeich-Ullzara. Wien. Ein langjähriges Mitglied des Hosburgtheaters. Herr Friedrick Wilhelm Bayer, ist nach längere? Krankheit im Alter von 64 fahren gestarben. Der 40 Jahre alte Max Taborelt. welcher seit vielen Jahren bei verschiedenen' groken Firmen Ver. trauensstellen inne hatte, wurde wegei Unterschlagung von 36,000 Gulden verhaftet. Gestorben ist die 70jährige Köchin Anna Fischer, welche durch volle 56 Jahre bei einer und derselben Familie gedient hatte. Anna Fische? diente beim kaiserlichen Rath Nicolaus Eberhart, VIII., Langegasse 25 wohnhaft. Der 61jährige Hausbesitzer Joseph Rent erschoH sich auf den. Dachboden seines eigenenHauses, Döbling, Obkirchergasse 15. Der dein Hauptpostamt zugetheilte Postcontrolleur Benedict Müller, im 17. Bezirke. Bergsteiggasse No. 14 wohnhaft, ha, seinem Leben dadurch ein Ende bereitet. daß er sich im Gebäude des HauptPostamtes am Fleischmarkt mit einem Papiermesser den Hals bis zur Wirbelsäule durchschnitt. Frau.' Anna Eubik übergoß in eifersüchtiger Erre gung ihren Schwager Alois Eubik mit Vitriol und trank dann selbst den Re,? der Flüssigkeit. Sie starb im Allgemeinen Krankenhause. Die Gattin deö früheren Holzhändlers Heinrich Weißhappel, Frau Antonie Weißhappel, geborene Oehler,' hat sich in Stockerav mit Chloroform vergiftet. Das Mo tib des Selbstmordes waren zerrütt Vermögeusverhä'tnisse. Dieser Tage gelangte die Soci6t6 Entomologique de France in Paris in den Besitz der ersten Spm-nenseide-Milster. die ihr Herr Georges Richard aus Tamatava eingesendet hat. Das neue Product ist seiner Prodenienz nach . aus Madagaskar und wird aus den feinen Spinnenfäden der auf der Insel einheimischen Art Ne phila rnadagascarensis ' erzeugt. Diese Spinnenart ist sehr groß und heißt auf Madagaskar Halabes-. Die Seidenmuster sind gelblich und haben einen Stich in's Goldqlänzende. Wie auö einem älteren Reisebuche über Madagaskar hervoraeht. wird der Stoff auf eine sehr einfache Art gewebt, indem man nämlich die langen Fäden aus dem Hintertheile der Spinne hervorzieht und ' sie auf eine ' Spindel dreht. , Auö der Schule. Lehrer (den Begriff genügsam" erklärend): Denkt euch in einer Pfanne sind zwei Knödel, ein großer und ein kleiner; welchen würdest Du nehmm. Pcherl?" Der kleine Pepi: Den kleinen.?' Lehrer erfreut): Recht; kannst Du mir aber auch sagen warum?" Pepi: Weil i Schläg' vom Hans krieget, wenn i den großen nebmet!" "

Aergert Dich Dein Auge

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