Indiana Tribüne, Volume 21, Number 350, Indianapolis, Marion County, 7 September 1898 — Page 2

MMaus Trwüne.

ErZchn Täglich und rav;. Et taalW Attöttnc- kostet dukch fcenXtlaei 1 denti per Woche, die eonntaaS-.Xrtbünt'J f ctl per voche. Beide lufasrac 18 Cent WStntl per Z?i,t, Per V'ft eubnhalS c f5Ub gschicki l ,rZblhls P p? Iatzr. CffW! 18 Oüd SllUdSVZ CT& JndiauaroliS. Ind., 7 September 93 Der neue Robinson. Ein schweizerischer Robinson. Louis .de Roagemont aus enf, der dreißig Jahre unter Kannibalen in Australien gelebt hat und dessen Lebensgeschichte alle bisher bekannten Nobinsonaden an Seltsamkeit weit übertrifft, ist kürzlich in London eingetroffen und erregt allenthalben die größte Neugierdc. Der Parlaments - Abgeordnete I. Henniker Heaton schickte ihn mit einem Empfehlungsschreiben zu Um Herausgeber des Wide World Magazines Fitzgera!d. welcher die Schicksale diese Robinsons in einem Buchte veröffentlichen wird; die geographische und die anthropologische Section der British Association" haben ihn zu Vortragen aufgesDidert, und in Madame Tussauds Wachsfigurenfadrik will man sein Wachsportrait ausstellen. Zu Ansang der sechziger Jahre hatte sich Rougemont mit etwas Geld in der Tasche in Singapore an Bord des holländischen Schooners Vlieland" bezeben, dessen Capitän in der Timor-See mit Hilfe malaiischer Eingeborener nach Perlen fischte. Sie hatten guten Ertrag, und zuletzt fanden sie noch drei schwarze Perlen von unschätzbarem Werthe in den Muscheln. Der Capitän hoffte, mehr schwarze Perlen an jener Stelle zu finden, und obgleich die Zeit der alljährlichen- Wirbelstürme nahe war, beschloß der Holländer, noch weiter dort zu bleiben und den Perlen fang fortzusetzen. Dann kam der Sturm, und das Schiff strandete an einer jener Atoll" genannten kreisrunden niedrigen Koralleninseln, die zur Zeit der Fluth vom Meer üfospült wird. Der Capitän und die Vesatzung des Schiffes kamen um, und nur der Genfer mit seinem Hunde rettete sich auf die sandige Insel. Bei niedrigem Wasser konnte er jedoch zum Wrack hinüberwaten, und ganz wie Robinson Crusoe verborgte er sich vom Wrack aus mit Gerätschaften' und Vorräthen. Die Insel bot ihm Nahrung: Seevögel nisteten auf ihr und ihre Eier nahm er aus den Nestern, auchSchildkröten gab es auf der Insel. Trinkwasser verschaffte tx sich dadurch, daß er in ZZassern vom Wrack Regen'Wasser sammelte, und wenn solches nicht vorhanden war, destillirte er SeeWasser in seinem Kessel, indem er mit einem wollenen Tuche den Dampf auffing und dann die kostbare Flüssigkeit aus dem Tuche auspreßte. Aehnlich wie Robinson Crusoe machte er sich auch einen Kalender, und zwar dadurch, daß er Muschelschalen nebeneinander legte. Wahnsinn und Selbstmordgedanken bedrohten jedoch den Einsamen beständig, und daß er es zwei lange Jahre in dieser Einsamkeit aushalten konnte, verdankt er seinem Hund, dem er Predigten hielt, um sich die Zeit zu vertreiben. Oft watete er in das Wasser hinaus, um seinem Leben ein End? zu machen, aber er kehrte immer wieder zu seinem Hunde zurück. Dann versuchte er, aus den Wracktrümmern ein Boot zu fauen, d s g! g aber in Stücke, als er es vom Stapel ließ. Endlich kam einmal ein Canoe mit australischen Eingeborenen in Sicht, das vom Festlande weggetrieben war. Diese vier Schwarzen landeten an dem Atoll, sie machten dem neuen Robinson sein Boot seetüchtig, und damit erreichten sie das australisch 5?est, land etwa zwischen dem Cambridge wqit und oem ueens Charme!, an der Grenze zwischen West-Australien und Nord-Australien. Nun begann Rougemont's dreißigjährigeö Leben zwischen den Kannibalen, dessen Beschreibung ganz märchenhaft erscheint. Durch Gauklerkllnste. die er verstand, wußte er die Kannibalen in Respekt zu setzen und freundlich zu stimmen. Er erzählt, er habe Saltomortales vor ihnen ausgeführt und im Distrikt des Busches bei Nach! die Rohrflote geblasen. Er lernte mit Bogen und Pfeil um ben und Tbiere und Menschen damit erlegen, und er lies ebenso unbekleidet umher, wie die Kannibalen. Er nahm auch eine Kan, nibalin zur Gattin. Sobald als möglich suchte er aber wieder zu Weißen zu gelangen, und da seine Frau ihm sagte, daß im Osten weiße Männer wären, aina er mit ibr auf eine weite Wanderung durch Busch und Steppen onwarts. (sie erreichten endlich das Meer; Rougemont meinte, es sei das Korallenmeer, aber es war nur der groke Golf von- Carventaria. Nun wanderten sie nordwärts an der Küste , entlang, um die Ansiedelung der Weißen zu finden, sie fanden aber keine und nacb 18monatlicber Abwesenbe!t während welcher sie manche Abenteuer erlebt hatten, sahen sie. daß sie wieder an verselden Stelle angekommen wa ren. von der sie ausgezogen. Das merkwürdigste Abenteuer au dieser Wanderung war das folgende Rouaemont Körte einmal von kiscken den Eingeborenen, daß sich bei einem Gtarnrne zwei weiße Frauen als Gefange befänden. Er ging bis zu dem Stamme und fand diese Frauen m Besitze des Häuptlings, der sie au einem Schifsbruch gerettet hatte. Rou gemont wollte die beiden englischen Mädchen mit sich nehmen, der Häuptling weigerte sich aber, sie herzugeben. Ein Ringkampf wurde verabredet, in dem Rougemont den Häuptling töd tete. Dann fuhr er mit den beiden befreiten Gefangenen und seiner Gattin in einem Canoe auf's Meer hinaus. Ein Schiff kam alsbald in Sicht; sie ruderten ihm entgegen, ein Boot voll ßizgtioxtntn begleitete sie. .D Ein.

geborenen erhoben ein Freudengeschre, das man auf dem Schiffe für eine feindselige Demonstration ehielt, und darum segelte das Schiff weiter, ohne daß Rougemont sich und seine Schützlinge hätte retten können. Bei der Er-

reauna. ln der die Flüchtlinge sich vefanden, brachten sie das Canoe zum Kentern, und in Folge dessen ertranken die beiden' weißen Madchen. Zehn Jahre wanderte Rougemont dann als Wilder umher, und endlich versuchte er durch eine Wanderung nach dem Süden civilisirtes Gebiet zu erreichen. Vom 15. südlichen Breitengrade wanderte er bis zum 25. hinun ter. Er stieß hier auf weiße Manner. die sich aus einer Forschungs - Expedition befanden, diese hielten ihn aber für einen Wilden und begrüßten ihn darum mit einer Salve von Blenugeln. Rougemont gab es nun auf, wieder zu civilisirten Menschen zu kommen. Er zog, stets von seiner schwarzen Gattin begleitet, wieder nordwärts und hielt sich dann zwanzig Jahre lang. im nördlichen Theile von udaustralien. etwa unter dem 2ti Breitengrad, auf. Als dann seine Gattin starb, gab sie ihm den Rath, nach Südwesten zu.geh.m, wenn er Weiße treffen wolle. Er that es und kam nach Coolgardle. wo er zuerst von Goldsuchern gesehen wurde. Seine erste ffrage an diese war: Welches Jahr ist dies?" Der einsame Mann war ganz aus der' Zeitrechnung her aus. Die Goldsucher hielten ihn erst für irrsinnig. Bon Cöolgardie ge1 I m . ., iL, " iangie nougemonr nach Melbourne und von dort nach Europa. Er will nun in verschiedenenLändern Borträge halten über seine Erlebnisse, zuvor will er aber in der heimathlichen Schweiz r.:.. .r.x.ix i . ttt.r et ... inuc aquyumtvic lseiunoyeir narren. rc . r-rfi .'. ' t wax ,cyon in oer cyweiz, um dort nach etwa noch lebenden Verwandten zu suchen. In Zermatt hörte eine alte englische Dame ihm zu. wie er seine Geschichte erzählte, dann sagte sie mitr;,?ferY .... :c ' iiivsuuu zu um; nriner imann, was müssen Sie Alles gelitten haben! Aber warum. umAll,s in.d.r W.'lt, schrieoen ite venn nicht nach Hause?" . Ausgrabungen an der Lippe. Das Laaer bei Dolbera. 'iv&hmhr östlich von Hamm, und die Bumannsbürg, 2 Stunden westlich von Hamm, galten bisher bei den Alterthumsforschern unbestritten als römische Castelle, und man baute darauf die mannigfachsten Hypothesen'über das römische Befestiaunasivstems im westlick? Deutschland, die Römerzüge und die t . erillcyielt ver Varusschlacht. Die westfälische Alterthums - Commission hat nun unter der Leitung der Profes,oren uormnau und ttopp aus Münster und des Museums - Direktors Schuchhardt aus Hannover an diesen . .i veioen bleuen Ausgrabungen veranstalten lassen, die zu 'einem überraschenken Ergebnisse geführt haben. Das Dolberger Lager zeigt einen nahezu quadratischen Grundrik: die UmWallung besteht aus einem einfachen Erdwalle mit vorliegendem Graben. Im Innern des Vierecks fand ' man nun in einer Tiese von 1,5 Meter eine etwa 30 Centimeter starke Schicht von Holzkohle und Holzasche, die vieleKnochen und Scherben, sowie einzelne Eisensachen und eine kupferne mit Email geschmückte Fibula enthielt. Sämmtliche Fundstücke mit Ausnahme der Fibula weisen ihrer Beschaffenheit nach auf das 9. bis 11. Jahrhundert, und man muß annehmen, daß die wahrscheinlich aus spätrömischer Zeit stamwende Fibula durch Zufall dahin versprengt worden ist. Aehnliche Ergebnisse stellten fick bei den Ausarabunaen in der Bumannsburg heraus. Diese Burg bildet auch ein Alereck, aber ohne Außengraben, was bei römischen Befestigungen unerhört ist: daaeaen sinden sich doppelte Außenwälle, die für die alten Sachsenburaen kennzeichnend sind. Die Funde waren denen bei Dolberg gemachten durchaus ähnlich und deuten auf daS 11. öder '12. 5kabrhundert. AuS diesen Gründen sowie auch aus der Lage und den Ortsnamen geht wohl ohne Zweifel hervor, daß beide -Burgen tveder römische, noch sächsische oder fränkische Heer- oder 5statlonslager, sondern . sruhmittelal terliche Her'renburaen sind, 's st diese, Ergebniß insofern überraschend, als es den bisherigen Annahmen über die Thätigkeit der Römer an der Lippe einen schweren Schlag versetzt, so eröffnet es andererseits einen erfreulichen Ausblick nach einer . andern Richtung hin. Blsheran fehlte es an zedem An halt dafür, wie man sich eine alte Ger manenfesie, z. B., diejenige, in der Se gestes von den Leuten ' "des Arminiu! belaaert wurde, zu denken bat. Biel leicht ist mit diesen Ausgrabungen, ein TCinnfYifin nncf Vir Kr TZnrü D ö n wvv vv v schung gegeben. ' ' Kurios, Mittel gegen die See ttranryett. Der Capitän eines ' großen tranS atlantlschenDampfers machte unlängst die Bemerkung, daß er ein steinreicher Mann sem könnte, wenn er so viele Zwanzlgmarkstücke desäke. wie es nach Ansicht der zahllosen Passagiere, die er bereits an Bord seines Schiffes gehabt Heilmittel gegen die Seekrankheit gäbe.' Jeder Reisinde scheint etwas Besonderes zu wissen,' dessen Anwendung von unfehlbarer Wirkung sein soll, wenn sich das . schauderhast unheimliche Gefühl" bemerkbar zu machen droht. Wenn auch nur der zehnte Theil all dieser so warm empfohlenen Mittel in der That'den Erfolg hätte, der ihnen von' dem . naiven Publikum angedichtet wird, so würde das Mal de Mer längst seine Schrecken verloren haben.' So behauptet. ein wohlgenährter Sohn des schönen ' Cachsenlandes, daß man,- wenn man der Seekrankheit- wirksame Widerstand entgegensetzen wolle, beständig etwas gauen müsse. ' Er' selbst be sorgte dies auch' mit rührender Gewissenhaftigkeit, indem er un'ablässig'seine Kinnbacken in Bewegung setzte. Der autt Mann blieb allerdinas von iedern

Nebelsein verschont, doch würde dles wohl auch ohne sein probates Mittender Fall gewesen sein. Eine junge Dame, die bereits das Nahen der ersten Symptome des Mal de Mer zu fühlen glaubte, wandte sich in ihrer Angst

an den Capitän mit der Bitte, daß er doch einen seinerMatrosen. der dieselbe Fahrt schon dreimal gemacht, ohne die Seekrankheit zu bekommen, deaustraaen möqe. sie zu küssen. Der Kuß eines solchen erprobten Seemannes sei das einzige Mittel, das helfen konnte. Da das junge Mädchen sehr hübsch war, meinte der Capitän schmunzelnd, daß er selbst die Fahrt auch schon oft genug munter und gesund zurllckgelegt habe und ein Kuß von ihm sicher ebenso helfen würde. Erröthend ließ die Schöne es sich gefallen, daß der forsche Capitano ihr ein paar derbe Seemannskusse gab und tapser veherrschte sie dann jede Anwandlung von Schwäche. Noch seltsamer dürste das Mittel eines älteren Herrn erscheinen. der sich bei den ersten Anzeichen einer stürmischen See mitten auf Deck niedersetzte, eine Photographie in Cabmetformat aus der Brusttasche nahm und sie mit einem merkwürdig zornigen Ausdruck in seinem sonst sehr gutmulylgen isejichr anllarrre. In Dieser Situation verharrte der Betrefsende stundenlang. Zuerst glaubte man, daß die Photographie die Angebetete des Herrn vorstellte und hier und da nickten sich die Leute bereits bedeutungsvoll lächelnd zu. Da wagte einer der Passagiere nach der Ursache seines sonderbaren Benehmens zu fragen und bereitwillig erklärte ihm dieser, daß er das Bild seiner Schwiegermutter betrachte, um sich durch die bitteren Gefühle, die dieser Anblick in ihm erwecke, gegen die Seekrankheit zu schützen. Ein anderes männliches Individuum machte sich aus Furcht vor dem Uebel gar einer strafbaren Handlung schuldig. Eines schönen Morgens entdeckte nämlich der Capitän, daß man in seine Caiüte eingebrochen war und seine beste Uniform gestchlen hatte. Die Sache erregte sofort großes Aussehen und die Mairosen, die sich im Geheimen löstlich über den Spaß amüsirten, hielten überall Nachsuchung. Selbst die Passagiere erster Cajüte blieben nicht verschont. Endlich sah man die vermißte Uniform aus der Gegend der Schiffsküche dahergeschwankt kommen und die darin befindliche Person näherte sich, eine Schlangenlinie beschreibend, der Reling. Beim Anblick des todtblassen Gesichts verrauchte der Zorn des vestohlenen Capitäns, der nun mit amüsirtem Lächeln die Entschuldigung des Missethäters entgegennahm. Jch habe immer geglaubt, die Capitänskleidung sei so eingerichtet, daß die Seekrankheit einem darin nichts anhaben könne", stammelte der Mann; aber ich merke schon, daß ich mich geirrt habe. Sie können die Uniform sofort zurückbekommen. Herr Capitän; mir hilft sie ja doch nichts." Mehr gefährlich als albern, aber thatsächlich von gewünschtem Erfolge erwies sich folgendes Heilmittel: Während einer sehr stürmischen Reise von England nach Indien stürzte eines Tages der Steward nach der Commandobrücke und meldete mit entsetztem Gesicht, daß sieben Passagiere erster Cajüte todt in ihrer Berth" lägen. Sosort begab sich der Capitän in Begleitung des Schiffsarztes nach den bezeichneten Cajüten. Thatsächlich lagen die Passagiere bleich und starr, anscheinend leblos auf ihren Betten. Der Arzt stellte eine flüchtige Untersuchung an und entfernte sich, um nach wenigen Minuten mit einem elegant gekleideten Franzosen zurückzukehren. Dieser Herr wird Ihnen die gewünschte Aufklärung geben, Capitän, bemerkte der Doctor und mit einem sorglosen Lächeln näherte sich der' kleine Franzose den blassen stillen Schläfern und erweckte einen nach dem andern. Monsieur war nämlich ein berufsmäßiger Hypnotiseur und hatte sich als solcher erboten, für ein Honorar von 25 Frcs. Jeden in mesmerischen Schlaf zu versenken, der nicht unter der Pein des Mal de Mer zu leiden haben wollte. Ohne diese Störung hätten die Hypnotisirten nach der Meinung des Magnetiseürs ruhig und ungefährdet schlummern können, bis Bombay erreicht w?rden wäre. K Emopmschc'Nundschau. Provinz Brandenburg. A f r I i n. Der Biercomum IN Berlin erreichte im Jahre 1897 die ,iattliche Zahl von 3.574.501 Hektolllern, so daß auf jeden Berliner Einwohner 206, Liter kommen. Das Opfer eines Pistolenduells, das in de? Umgegend von Berlin' stattgesunden hat. ijt ein. Dr. med. Bagens aus Livland geworden. Er, wurde mit einer schweren Schußwunde im Unterleib in die königliche linik eingeliefert, wo er bald daraus verstarb. Ueber die Ursache des Duells wird das strengste Stillschweigen beobachtet. 2i Gegner des Dr. Vagens. gleichfalls ein Medlziner, stellte sich sreiwlUlg ver .laaisnwaltschakt. Der Kaufmann Ciamiinb Kokn, der vor länaerer Äeit wegen betrügerischen Banlerotts von hier r i w . m W W firft f yiucgiig gcivoiocii ium uuv von der hiesigen wtaatsanwallicyasl stkckbr!,sl!ck versolat wurde. lU in einem londoner Fwtel ermittelt und f,fWtinn,mMi worden. 5?euer ent stand in der Buckdruckerei der Gebrü der Nadetzly. Ritterstraße 78. aus dem Hose m einem Quergevauve. gelana der 5?eüerwebr nach einstündiaer Thätigkeit, den Brand auf seinen Herd zu beschranken.' Außer Maschlnen auch . das Haus beschädigt. Aus Gram über den Tod von Frau und Kind hat sich der Tischler Wilhelm Scraetschmann aus der ittugenerttratze 14 in einem Wirthshause' der Brunnenstraße erschossen. Genau vier Wochen früher hatte der' seit anderthalb Jahren verheirathete Mann sein ftind begraben. Während er tiefgebeugt denHeimweg antrat, erreichte ihn unterwegs dieHiobsbotschaft, daß feine Frau, die an den Zrolgen der Enthjn-

düng im Krankenhause lag, ihm gleichfalls durch den Tod entrissen sei. Diese Schicksalsschläge hatten den Mann schwermüthiz gemacht. In der Rostocker Straße ' 28 ist das izjährige in ßhrfeiiie Kosckanz in Abwe-

UV v I V I seivheit der Eltern ' verbrannt. Das Kind muß mit Zündhölzern gespielt ' . NC. I haben, wodurch die leioer fingen. Weil er sich mit seiner. Braut Lberworfen. hat sich der in der! v . n ' - fi - - r?C . UtitV. I Neuen nonignraijr iu -winHuivc I Y " . , lJt W . 3 O.Cm I Vcyneloer epernza uu -ccvch yuium ' , r m . 1 1 i inen; er eryangle M. neryaslel wurde der Barbier I. Enel aus Lichtenberg, Frankfurter Chaussee 4, der sick in zabllosen Bällen Veraeben aeaen die Sittlichkeit zu Schulden kommen ließ. Etwa 50 bis 60 Kinder sollen dem Unhold zum Opfer gefallen sein. Er wurde dem hiesigen Untersuchungsgefängniß eingeliefert. - Provinz Ostpreußen. K ö n i g s b e r g. In der Nähe des Circus wurde der 33 Jahre alte Maler Wilhelm Werner mit Messerstichen am Kopf todt aufgefunden. ' Da an der Stelle nur wenige Blutstropfen 'bemerkt wurden, so ist anzunehmen, daß Werner anderwärts erstochen und dann erst dorthin geschleppt worden ist. Er war dem Trunke ergeben, zänkisch und führte kein glückliches Familienlebch. In der Knochenmühle in Dammkrug gerieth der Arbeiter Balzereit aus Lawsken bei dem Umrühren des Knochenmehles unvorsichtigerweise in die Trommel. Der Kopf des Verunglückten wurde vollständig zerquetscht. Der Mann hinterläßt eine Frau und vier unerzogene Kinder. B a r t e n st e i n. Die 17jähr!ge Tochter des venstonirten Lehrers Kisielnicki bekam im Gesicht , ein kleines Geschwür, das sie ausdrückte und weiter nicht beachtete. Am Abend begab sie sich zu einem Vergnügen und machte sich nach derHeimkehr nochmals an dem Geschwüre zu schassen, das bereits zu schmerzen begann. Es trat Blutveraiftuna ein und in wenigen Tagen war das blühende Mädchen eine Leiche. Das Dachgeschoß des Wohnhauses des Landwirths Schneider brannte nieder. . Provinz Wkftpnnßnl. D a n z Z g. Während eines Streites brachte der 17jährige Arbeitsbursche Otto Kreft dem 20jährigen Matrosen Kuschnitzki lebensgefährliche Messerstiche bei. Sodann überfiel er den auf der Straße stehenden, ganz unbetheiligten 14jährigen Schüler Willy Kirschwehr, dem er snn Messer m den Kopf stieß, so daß der Schüler lautlos zusammenbrach. Als nun einiae Volizeibeamte erschienen, flüchtete sich Kreft m eine Scheune, wo seme Festnahme erfolate. Baumgart. Auf dem .hiesigen Kirchhofe fiel bei einemBegräbniß nach dem letzten Spatenstich der Todtenara ber Luck vor der versammelten Menge um und tvar auf der Stelle todt Ein Herzschlag hatte semem Leben em En de aemackt. ' D i r s ch a u. Dem wegen schweren Wuchers verhafteten , Friedrich Oskar Morgenstern, der nach Danzig transportirt werden sollte, 'gelang es, aus dem hiesigen Bahnhos zu entweichen. Provinz Pommern. Stettin. Bürgermeister Diesebrecht beging seinen 70. Geburtstag, aus welchem Anlaß lhm von dm stadtischen Behörden zahlreiche Ehrungen zu Theil wurden. Der 30jährige Arbeiter Adolf Wegner. welcher mit dem Auskarren von Ballast aus einem Kahne beschäftigt war, stürzte dabei in'sWasser. Die angestellten Rettungsversuche blieben erfolglos. A l t - D a m e r o w. Bei dem Eigenthümer und Fischhändler Albert Kosbab brach auf dessen Boden Feuer aus. durch welches . da? Wohnhaus nebst Stall, sowie auch das daran stoßende Wohnhaus und der Stall des Halbbauern Heinrich Gühl ab brannten. ' ' Provinz CcdlesroZg'HolstelN. A l t o n a. Geschäftsmann ' Klafki suchte sich durch einen Revolverschuß gegen die Schläfe zu . tödten. Klafki wurde schwer verlekt dem Krankenhause übergeben. Wegen fahrlässi ger Tödtung erkannte die Straskam mer wider den Wärter Kroll auf eine Woche Gefängniß. Aus unbekann ten Günden hat sich der ArbeiterSchir mer erschossen. Ahrentsee. Arbeiter P. Kuhrt hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Behmhusen.. Infolge Scheu Werdens des Pferdes wurden die Ebe frau des Hofbesitzers Boje Paulsen und lhr Sohn aus dem Wagen ge schleudert. Während das Kind unbe schädigt blieb.erlitt Frau Paulsen recht schwere Berletzungen. Provinz Schlesien. B r e s l a u. Der im hiesigen Gefängniß internirte. "zum Tode verurtheilte Lackirer Kühn, welcher an der Wittwe Kartte einen 'Raubmord, verübte, unternahm einen Fluchtversuch. Kühn entkam den Aufsehern und überkletterte die Gefängnißmauer. 'wobei er entdeckt und festgenommen wurde. Alt-Jauernick. .DasMnei? dermeister Elter'sche .Ehepaar beging die' goldene Hochzeit, .'der Mann' zugleich sein SOjähriges Meifieriubiläum und sein 50jähriges Ottsjübttäüm. !G le i w i tz. Gegen den Bergmann Johann LiS aus. Paulsdors. erkannte die Strafkammer auf ,ein Jahr Gefängniß wegen '.Majestätsbeleidigung. ' Provinz Posen. ' ; Posen Der Unterosficier Kühne vom hiesigen Füßartillerie-Regiment ist in der Warthe ertrunken. -'Jn der Tischlerei des MöbelhandlerS 'Julius Königsberger, die sich in einem vierstöckigenGebäude' befand, brach Feuer aus. dem das ganze Gebäude zum Opfer fiel. Auch die benachbarten Wohnhäuser wurden in Mitleidenschaft gezogen.' Insgesammt wird ' der' Schaden auf 400.000 Mark geschätzt. Bärsdorf. Der seit mehr als 30 Jahren auf dem Nitteraute Bars

dorl'ediensteie Größlnecht JUng wurde beim Anschirren der Pferde von einem der Thiere geschlagen. Als Mitarbeiter in den Stall kamen, fanden sie Jung neben den Pferden todt vor. Birnbaum. Beim Einfahren des Roggens stürzte der 83jähr:ge Eigenthümer Josef Wittchen aus Kähme so unglücklich- von - einem beladenen Erntewagen, daß er überfahren wurde und nach zwei Stunden starb.

Provmz Sachfen. Aken a. d. Elbe. Eine Feuersbrunst äscherte hier drei Besitzungen ein. Der Ackerbürger Regeler, der noch Sachen aus einem . brennenden Gebäude retten wollte, kam :n den Flammen um. Artern. Eine förmliche Velvttmordmanie herrschte hier in den letzten Tagen. Der Arbeiter Spangenberg suchte und sand den Tod in den Wellen der Unstrut. danach erhängte sich der 80jährige Nachtwächter Ernst und serner!.erhängte sich der 39 Jahre alte Landwirth Koch. ; Erfurt.: Plötzlich nrsinnig ge worden ist der Bauunternehmer Haber; er wurde der Irrenanstalt m Haue zuaefübrt. ' Der Schwindler Vogel von hier, der Vielsache Betrügereien verübte, ist in Fürth in Baiern festgenommen worden. . Provinz Hannover. . ö a n n o v c i.1 Das 4jähr. Söhn chen des Arbeiters Naphie wurde von einem Lastfuhrwerk udersayren. ner Knabe erlitt dabei einen Bruch des Rückgrates, der seinen Tod herbeiführte. Der 25jährige Kellner Paul Müller stürzte sich mit seiner Bra.lt in die Leine.' Einigen Arbeitern gelang es, das Mädchen zu retten, während Müller ertrank. ! A ch i m. Im benachbarten Borstel .ist die Gastwirthschaft Zur ländlichen Erholung" abgebrannt. Der jetzige Miether Alfs und der eigentliche Besitzer des Hauses W. Baß wurden als der Brandstiftung verdächtig festgenommen. - ! Ä e r z e n. Ein Raub der Flammen wurde das Wohnhaus des Dachdeckers Hundertmark. ! G e e st e m ü n d e. Der Heizer des Fischdampfers Schillinghörn-, . Hermann Rothe aus Gronau, stürzte in die arbeitende Maschine hinein; er war auf der Stelle todt. . Provinz Westfalen. , M ü n st e r.' Weihbischof Dr. WilHelm Cramer feierte sein '60jähriges Priesterjubiläum. A l t e n h a g e n'. Als Opfer ihres Berufes starb die barmherzige Schwester Opportunä infolge eines Leidens, welches sie sich bei der Pflege eines Kranken zugezogen hatte, im jugendsichen Alter von 24 Jahren. , i A r n s b e r g.' Bon einem schmerzlichen Schlage betroffen wurde die Familie deS. Gasatbeiters Dirker von hier. Derselbe war mit seinem 7Jahre alten Söhnchen nach Wennemen auf Besuch zu Verwandten gereist. Dort fiel der 'Knabe in einen Brunnen und ertrank. . 'Büren. Zu Willebadessen starb der Lehrer a. D. Franz Erich im Alter von 94 Jahren. Er war der Letztle bende der Zöglinge des ersten Kursus (1825 bis '1827des hiesigen -Semi-nars. . ' , . Nbeinpryvmz. Elberfeld. In . einem . Anfall von. Schwermuth yängte sich in KLnigstein. wo er zur Kur weilte, der Baumelster BroseniuS von hier. Um ein Heiraths Hinderniß zu beseitigen, beging der Pferdeknecht Johannes Köhler in Mettmann eine Urkundenfälschung. Seine Braut war katholisch und wollte nur einen katholischen Mann heirathen."Da v:rschwi.'g er', ih denn,' daß er evangelisch war uud änderte daö Wort evangelisch" in seinem Taufscheine in 'katholisch" um. As s sie! sich .später am Standesamte eintragen ließen, wurde die Fälschung . . rv oemerik. . omer, oer lnzwllcyen lyaisachlich zur katholischen Kirche übergetreten ist,'; wurde wegen Urkundenfälschung , zu der geringsten 1 zulässigen Strafe. . zu emem Tage Gefängniß, vqn der Strafkammer verurtheilt. jEsfen a. d. R. Spurlos verschwunden ist d 14 Jahre alte Frieda Ohligschläger. Man vermuthet daß das stark. entwickelte .Mädchen .einem Mädchenhändler in die Hände gefalleil'ist. . ' V ' v ; " : ; PrrdzlHessen-Nassau. : ,. ' :ka s s e l. ' Die Kasse der 7. Compqgnie des Infanterie - Regiments No. 167 ist gestohlen worden.. Bon dem Diebe hat rnan noch 'keine Spür. ' r Nach längerem Leiden starb der Mitbegründer des . hiestgm Werkmeist, r-BerbandeS. Heinrich Leigob. LZurghaun.: Der 15jähr. Sohn des Stadtmllllers Rudolph rettete das 4sihr. Söhnchen ' de? 'GerichtsvollzieHers Schillerdas in den Mühlgraben gekürzt warvom .Tode: des Ertrin M, ' " J . : ZEaen h ei m Auf offen Straße erstach' der Täglohner Adam Quanz d Brurmenmacher Joseph Med von Bornheim nach kurzem Wortwechsel.' Auch der Fuhrmann Karl Riedler aus Sdrnheim erbielt von dem Wütherich en Messerstich in .den .Unterleib. Ouanß würd verhaftet. . " ! " ' ÄitteidrrtsÜZ BtzzteL lt aunschweig.. Lebendig verbrannt ist der Z jqhrige Sohn der in er'allersleberstratzf wohnenden Eheleute' Häarstilch, alödie Elte'ln zur 'jrcht gegangen waren. ' - .!Pnsen. ' Ertränkt hat sich die Frau des Großköthers JB, Klenke Zm Dv'rfteiche.' Frau Klenke hat vor kurzer Zeit versucht.' sich den Hals durchzuschneiden arztliche 'Kunst konnte ihr damals noch das Äben erhalten. Kurz vor dieser That nahm Frau Klenke dä Abendmahl.. Später äußerte sie, sie habe Gott mit ihxemTode ein wohl, gefälliges Opfer bringen wollen. ; Got ha. In dem Hause Gr'adlerStraße No. 1 fiel ein 10 - jähriges Mädchen, di: Tester dr Wittwe !?i-

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A rniddlo-tged kdy residin near Stiarpsbarg, Ky., relatei that It was while reading h loca 4per one daj that she sirst taw an adrertisemont of

and "that adrertisement, ha saja, in speaking of It, "haa indeed brought relief to me. For two years I had been a constant tuffertr from dyspepsia and feit that mj ca.se was bejond hope. After trying raany remedie without success J. had succumbed to the last ing disease, Rlpans Tabules sared me, and only those who have been prey to painful digestive disorders and have been denied th hxxories which the table ms afford ca appreciate the value of creo ona Ripans Tabule."

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IHer, geb Urdan, vom ö. Stock aus im Zwischenraum des Treppenhauses in den Hausslur hinab. Das Kind erlitt äußer mehreren schweren Verleßungen am Kopse eine Gehirnerschütterung. 'Ei tz u m. Die 25 - jährige Dienstmagd Recke aus. Schliestedt, welche bei dem Oekonom Bockenkamp im Dienste war, wurde todt im Bette vorgesunden. Die Recke, welche in nächster Zeit ihrer Niederkunft entgegensah, wollte Tags darauf ihren Dienst verlassen, um bei den Eltern Wohnung zu nehmen. ' ?H a r z b u r g. In der Niemeyer'schen Mühle brach Feuer aus. Der Besitzer selbst war nicht zugegen, er hatte sich. mit seiner Familie beim Anbruch des Tages auf den Weg zum Brocken gemacht. Das Feuer griff mit rasender Geschwindigkeit um sich, verheerte die ganze Mühle und das angrenzende Wohnhaus des Milchhändlers Marx. ! Saüseu. Dresden. ' Bei dem BrigadeRennen aus dem Truppenübungsplatz Zeithain stürzte Prinz Albert mit dem Pferde und zog sich eine nicht bedeutende Verletzung an der Stirn zu. Der Commandeur des zur Zeit in und bei Meißen manövrirenden sächsischen Pionier - Bataillons. Oberst Krille, ist von einem Unfälle betroffen worden.. Auf einem Recognoscirungsritt bei Löthain begriffen, stürzte plötzlich das Pferd und Oberst Krille erlitt hierbei einen Schlüffelbeinbruch. A l t g c r s d o r f. Goldene Hochzeit feierte das Traugott Hille'sche Ehepaar. Beim Baden ertrank hier der, Fabrikarbeiter Prasse aus Hetzwälde. ' 7 A u e r b a ch. In der Göltzsch ertrunken ist das 7jährige Söhnchen der ledigen Fabrikarbeiterin Auguste Krau. Börnichen. Infolge Btttzschlags brannte das Gehöft des Gutsbefitzers Röscher nieder. .'C h e m n i tz. Der hier statinonirte Schaffner Heinrich Wilhelm Herold ist Abends auf dem Heimwege beim Uebersteigen der Bahnhofseinfriedigung abgerutscht und auf die Stufen des Einganges , des von der Peterstraße nach der oberen Akt'cnstraße führenden Tunnels gestürzt. Er erlag seinen Verletzungen. ... C o m m ich u. Aus LebensÜberdruß ertränkte sich im Rittergutsleiche'der LOjährlge Handarbeiter Gotthelf Greif.' " ,D e u be n. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich dieser Tage in der Lederfabrik von F. G. Sohre... Beim O'esfnen eines Kesselventils rcnrde'dei daselbst angestellte Gerbermc'.sier Haustein von" 'ausströmendem heißem Dantpf am ganzen Körper schrecklich verbrüht. f lEckartsberg. Wegen Sittlichkeitsverbrechen, begangen ln ci. 30 Fallen an Schulkindern, :o:r) dcr flüchtige Lehrer Görlich verfolgt. 'sslöha. Als sich das M.rige Söhnchen des Schmiedemeisters Barthel spielend im Garten aufhielt etwa 200 Meter vomGrundmann'schen Steinbruch entfernt entlud Nch im genannten Steinbruch ein Sprengschuß, wodurch Steinmassen bis in den Garten geschleudert wurden und um Kinde die Hirnschaale zerschmetterten. .Glauchäu. Wegen Unterschlagung Zm Amte und Betrugs wurde der Schutzmann Heinrich Kummer in Trachau vom ' hiesigen Landgericht zu 9 Monaten'Gefängniß verurtheilt. iitcttrfl. Luxemburg. Die den Kindern Schmitts zugehörigen zwei GeschäftsHäuser in der Bahnhof Avenue unb Bonnewegerstraße wurden für 86.000 Francs :. att , den- Unternehmer Michel Letz versteigert. - . Bonne w.e'g, Ein am Bahnizoft belegener Schuppen der Wittwe Poup lier. welcher zur Zubereitung von Ebemikalien diente, wurde durch eine Fe ersbrunst gänzlich eingeäflynt.

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