Indiana Tribüne, Volume 21, Number 350, Indianapolis, Marion County, 7 September 1898 — Page 1
o o rl M o 6 rlC v 0 O K Vft .o W V w ibs iy y o Office : No. 18 Qüb CHö&an Gteaße Telephon 1171 Indianapolis. Zndiano, Mittwoch, den 7. September (898 Jahrgang i ivit Noj330
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12. bis 17. September. Offen Tags nnd Tlbends. Abends beleuchtet. 0 clilaclii von Manila uvd ÜST" Pain's Feuerwerk Abends. Keine reserdirte Sihe. I I l8 ii itf IFairview IPark! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der RoUtat Avenue und Union Bahn hos Linien durch nach dem Fairviev Park, ebenso wie du Wagen der Illinois Str. Linie jetzt. TranöfttS von und auf allen Linien. Wben Band Sonntag Nachmittag und Abends Deutscher . . . Kindergarten. Eröffnuna am 3. Oktober, im Anbau der TabernacleKirche, Ecke der Elften und Meridian Straße, unter Leitung erfahren r ebr rinnen. Ulan adrefsire : Dr. Win. Jaeger, No. 13 Ost Elst: Straß-. :; l: l:d es li Nord JllmoiS Sir. Unterricht in alle., Fächern der Musik. Dreizeh gkprüfte Lehrer. Die Schule wird am 13. September wieder eröffne:. Anmel' düngen werden von der Sekretärin; Frl. Esther .Willeox. im Schulgebäude en!zrgeng:nommcn, oder von Frau Flora M. Hunter. Herrn Karl Schneider, Herrn OJiver Willard Pierce, Direktoren. Dr. W1LH. H. KLUGE, Bade-Arzt im -:- Haughville Sanitarium.-:-23r handelt alle chronischen Krankheiten, besonders Rheumatismus, Podagra, Magen u Lungenteibkn, Nervosität und chronifche Ge Zch'.echtSkrar.kheiten. OZfictstunden von 1 bis 5 Uhr. Wohnurg: Jrvington. r.O.G.Mnff hat seine O'ftce nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 Noid Mridian Str., iße (Zitage, verlegt. Osnck'Ttunden : Von 2 113 4 Uhr Naiimittag Telephon : Office 202-Wohnung 930. Die Wohnung brflndit sich wie bisher : K-37 Nord Pennsylvania Straße. Zur gefalligen Beachtung.! Der Unterzeichn?te HU die Apo heke von Jos, M. Dwher. Scke Äorris Str. und Va dson Ave., käuflich übernommen und bittet um gefälligen Zuspruch. Recepte werden prompt und zuverlässig ausgeführt chtungZvoll, Louis Phil r Telephon 282. Fünfzig unermüdlichen deutschen" Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fcst.Säirift zur Feier der Vollendung deS. Deutschell Hauses Brochirt50e; gebunden $1.00. Postporto betragt 15c. Hu habe in der Offh der .Tribüne. " (Kann auch iei der H. Lieber So.. i der Oisice de? .Telezraxh und t tni$t auj cuaui wtxvtn.) George Merrrnann jv&weK. T 1 t&'&&4? .ti';?x-H - . -Ut, JsnvepMeV, Office : SS Cüb Delawareftr. t U2 ; 120, 122, 124, 123,' 123 Ost ?elstr OtZm 011. Dflen Lag ab;.
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Lditorielles.
Vorgestern war Labor Day. Wir haben unS schon manchmal gefragt, wie eS komme, daß in Amerika keine wirksame politische Arbeiterbewegung zu Stande kommen will. Beschränkt man sich darauf, die Ursache in ErscheinungSformen zu suchen und von intellektuellen Ursachen abzusehen, so zeigt unS ein Labor Day der Ursachen genug. Velracylen wir nur oie an stitution deS Labor Day. im Allgemeinen. ei der Einführung desselben hatte man jedenfalls den Zweck im Auge, dem Tag einen demonstrativen Charakter zu geben. Aber da zu demonstriren, wo kein Widerstand stattsiedet, ist eine sehr schwierige Auf gäbe.' Die Einführung deS Labor Day stieß auf keinen Widerstand. Wie der amerikanische Arbeiter sich stets nur mit unbedeutenden Kleinigkeiten ab giebt, so drang er darauf, den Labor Day zu einem gesetzlichen Feiertag zu macken. Auch dieS geschah. Natürlich lag darin keine Errungenschaft für die Arbeiter, nicht einmal ein moralischer. Denn nun feierten Geschäftsleute und Fabrikanten auch Labor Day, und die Feier verlor jeden Klassencharakter. Der Tag wurde zu einem Tage der Ruhe und deö Vergnügens, wie andere Feiertage auch und eS iß ganz gewiß noch keinem amerikanischen Arbeiter am Labor Day ein revolutionärer Ge danke zu Kopf gestiegen. Der amerikanische Labor Day zeigt sehr deutlich, um wie diel schlauer die amerikanische Bourgeoisie ist alS die deutsch?Sndifche. Der deutsche BourgeoiS widersetzt sich der Feier deS ersten Mai und droht seinen Arbeitern mit Entlassung, wenn er eS wagen sollte, an diesem Tage zu seiern, und der deutsche Arbeiter wählt dafür 56 Sozialdemokraten in den Reichstag, welche dem Bourgeois Angst und Schrecken einjagen. Der amerikanische Bourgeois feiert den labor-day mit, und der amerikanische Arbeiter stimmt dafür dankbar für die Politiker der Bourgeoisie und überläßt dieser die Gesetzmacherei ohne Einsprache. ' Wenn die deutschländischen Arbeiter ein Fest haben, dann werden natürlich auch Reden gehalten. Aber von wem? Nun von einem Bebel, einem Liebknecht, einem Singer oder sonst einem der Bourgeoisie verhaßten' Sozialdemokras. ' Die Polizei paßt gnzu aus, daß denselben kein aufrührerisches Wort entschlüpft und überhaupt nichts allzu Aufregendes gesagt wird. Landäthe und Bürgermeister pflegen sich bei deutschen Arbeiterfesten nicht ein zusinden. Die amerikanischen Arbeiter ersparen der Polizei in dieser Beziehung viele Arbeit. Sie laden den Gouvernor," den Mayor oder einen angesehenen Advokaten alö Redner ein und so ist nicht die geringste Gefahr dorhanden, daß ein Wort der Unzufriedenheit fällt, geschweige ein aufrührerischer Gedanke zum Ausdruck kommt. " Großartige Harmonie und Zusammenfriedenheit ! Großartige Gleichheit ! - - Die Reden, die bei solchen Gelegenheilen gehalten werden, sind natürlich dann auch darnach ! : Vorgestern hielten Gouvernör Mount und der Advokat Beveridge den Arbeitern Reden. Man weiß nicht über waS man sich mehr wundern soll : über die Znwissenheit der Redner, oder die der Zuhörer. Der Erste erzählte, wie von zwei Arbeitern die Beide gleichen Lohn bekamen, der Eine sich aus die Verbesserung einer Maschine warf und durch -ine Ersindung reich wurde, der Andere sich mit der Dressur seine Hundes abgab und arm blieb Und der Andere gab den Arbeitern die tröstende Versicherung, daß der Begriff Arbeiter heutzutage ein sehr umfassen der sei und nicht nur den Mann be deute, welcher daS Land pflügt, son dern auch den Mann, welcher die Mil-nr"i--C-tt!f-.r!r''' ' v uonen maotz oer enoaonen.ln ewegung setzt, den Großhändler usw. Wenn, der Eisenbahnpräsident und der Großhändler auch Arbeiter find, dann nimmt allerdings die Arbeiter frage eine eigenthümliche Gestalt an und wenn in Erfindungen die Lösung der Arbeiterfrage zu suche ist, dann, ja dann warten wir rnit der Lösung der Arbeiterfrage, bis jeder Arbeiter eine neue Maschine erfunden hat.. Und solches Zeug lassen sich die Arbeiter
vorreden und Redner, die solches Zeug
schwatzen, bestellen sie sich für den Arbeiterlag, Leute welche von den tretbenden und bewegenden Kräften innerhalb der wirthschaftlichen Welt nicht die blasse Ahnung haben und auch nicht haben wollen, denn daS würde sich mit ihrer Stellung nicht vertragen Dieses ganze Gebühren ist um so widerlicher, als eS auf der ganzen Erde kein Land giebt, in dem sich die Arbei ter so leicht gesetzliche Zugeständniss erringen könnten, alö in Amerika wenn sie eS nur verstünden. - ZlrchlNlhrilhleli. Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 80 Grad, niedrigke 51 Grad. SebisselS Badeanstalt. Was serlemperatur 86 Grad. m Kaplan MeSntyre. - Washington, 6. Sept. DaS Marinedepartement ist durch Untersuchungen zu dem Resultat gelangt, daß Marinekaplan 3os. P. MeZatyre von der Oregon" in der That die bekannten Aeußerungen gethan hat, wonach der Oregon" allein der Sieg vom 3. Zuli zuzuschreiben war, und daß der Kaplan über Admiral Sampson, Capt. EvanS und mehrere andere MarineOffiziere sich sehr abfällig auSgesproeben und EvanS sogar der Feigheit beschuldigt hat. DaS Departement hat deshalb ein Kriegsgericht gegen McZntyre eingesetzt. Der Kaplan ist zur Zeit auf Urlaub in Denver. SanFraneiöeo, . Septbr. Kaplan McJntyre äußerte sich heute sehr verwundert über daS Vorgehen deS Kriegsdepartements und erklärte, seine Aeußerungen seien von der Presse falsch wiedergegeben worden. Keine Grausamkeit. Washington, D. E.. 7. Sept. Admiral Dewey wurde unlängst aufgefordert, Angaben, daß die spanischen Gefangenen in Händen der Znsurgenten grausam behandelt würden, zu untersuchen. Heute Nachmittag lies vom Admiral Dewey eine Kabeldepesche ein, in welcher er sagt, daß die Berichte wahrscheinlich durch die Thatsache entstanden, daß die Insurgenten nicht im Stanke waren, die nothwendigen Vedürfnisse der kranken spanischen Gefangenen zu befriedigen, weil Mangel an Aerzten und medizinischen Borräthen herrscht. Er sagte, er wäre nicht im Stande gewesen, irgend velchen Beweis für grausame Handlunge der Insurgenten zu finden. -4 Kosten und Verluste. Washington, 7. Sept. Die Kosten deS Krieges belaufen sich : Für die Armee ouf - - $7 8. 500,000 Für die Marine auf - - 36,000,000 Summa - - ZI 14.500,000 Die Verluste sind folgende: Armee. In Schlachten getödtete Ossiziere - - - - 33 3n Schlachten getödtete Mannschaften ----- 231 Durch Krankheiten gestorben - 1.500 Verwundete Offiziere und Mannschaften - - - - 1,450 Summa - - 3,214 Marine. 3a Schlachten getödete Offiziere - 1 In Schlachten getödete Mannschaften ------ 13 Ertrunken ------ 1 Verwundete ------ 38 Summe 53 Gesammtsumme - - - 3,267 ,,, Die kubanischen Znsurgenten in Noth. Washington, 6. Sept. Gen. Nunez von der cubanisl)c Armee, ist auS Cuba hierher zurückgekehrt und berichtet, daß unter den Insurgenten große Noth herrscht, besonders, weil sie ihre Fourage- und Raubzüge nicht mehr die früher machen können. Die Spanier erschweren ihnen diese Gele genheit noch, um Conflikte und Gevaltthaten zwischen Amerikanern und Cubanern herbeizuführen.
Unfall der Iowa".
New-Sork, 6 September. Wie die Tribune sagt, hat gestern i Trockendock No. 3 in dem Vrooklyner X4.:Rtt.tt nk.,n hnt &ATrtÄt I wuiji vvuuyv iiu v m u v schiff Iowa" betroffen, indem bur, die sogenannten Sea CockS die Ma schienenraume unter Wasser gesetzt wurden, alS daS Schiff wieder flott gemacht wurde. Der Umfang deS Schadens läßt sich bei der Zarückhal tung der Beamten nicht feststellen. Das gelbeFieber. New Orleans, 6. Sept. Dr Carter vom Marinehofpitaldienft sagt, daß er nach sorgfältiger Untersuchung gesunden habe, daß in New Orleans zur Zeit kein Fall von gelbem gieber vorhanden sei. Jackson, Miss., 6. Sept. Dem StaatSgesundheitSrath wurden vier Gelbsieberfälle in TahlorS Station und drei in Orwood gemeldet.. AuS Lazarethen und Lagern. N e v S o r k, 7. Sept. 3n Camp Wikoff starben gestern fünf Soldaten 3m Hospitale befinden sich jetzt 891 Mann, von denen 150 am Typhus leiden. Viele ReconvaleSzenten gingen heute auf Urlaub. 5 a m p W i k o f f. 7. Sept. DaS 8 Ohio freiwillige Regiment verließ heute Nachmittag um 2 Uhr Camp Wiksff und fuhr nach Hause ab. AuS den Reihen der reguläre Truppen wurden heute weitere Desertionen gemeldet. Die Desertionen mehren sich infolge der Meldung,, daß ein Theil der regulären Armee nach Cuba zu Garnisondienftea zurückgesandt werden soll. L e r i n g t o n, Ky., 7. Oept. DaS 5. Missouri Regiment fuhr via Lsuikdille nach KansaS .City sb um bort ausgemustert zu werden. Heute trafen 100 barmherzige Schwestern zur Pflege kranker Soldaten ein. 3m Hospitale befinden sich 660 Mann. NevSork, 6. September. Der TranSportdampfer Ehester", Capt. Dann, traf heute Nachmittag von Ponce, Porto Rico, von wo er am 1. September abgefahren dar, hier ein und brachte 60 Offiziere und Civilisten und 1150 Mann. Unter den an Bord befindlichen Offizieren waren Brigadegeneral Schwan und Stab und Origadegeneral HaiaS und Stab. Während der Fahrt starb Capt. M. H. Smith, von Compagnie ' K. deS 4 Penns. Regiments am Malariafieber. Die Leiche wurde hierher gebracht. Im Schiffshospitale befanden sich bei Ankunst 6 Patienten, von denen 5 am TyphuSsieber litten. m Schwerer Unglück, fall. Hogan Sbnrg, N. S, 6. Sept. Zwei Bogen der internationalen Brücke der Nev Jork und Ottawa Eisenbahn über den St. Lawrence Fluß stürzten heute plötzlich ein, achtzig Menschen, welche aus der Brücke arbeiteten, mit in die Tiefe reißend. Die Zahl der Todten und Verwundeten ist noch nicht festgestellt. Von den 82 Arbeitern haben sich soweit nur 33 wieder ge meldet. ES ist wahrscheinlich, daß alle übrigen ertrunken find. LiS jetzt hat man achtzehn Leichen, gefunden. Die Ursache deS Unglücks lag darin, daß einer der Uferpfeiler der im Sau begriffenen Brücke unterwaschen war und sank. Da, G. A. R. Encanpnent. Cincinnatt, 7. Seplbr. Bei schönem kühlem Wetter setzte sich heute Vormittag um 10 Uhr die große Parade in Bewegung. Als die erste DiVision ihre Marsch beendet hatte, vartete die letzte immer noch auf den Anfang desselben. Die Betheiligung an der Parade scheint trotzdem nicht so groß zu sein als in früheren Jahren. , ,, Die Walfischfahrerf.l otte ! verloren. 'Sangraneiieo, 7. Sept. Eine Cpezlaldepesche auS Seattle, Wash., an den Eaminer" meldet, daß ein Brief vom Capt. Dovning deS Dampfers Wolcott", datiri, 3uneau, den 29. August, an Austin Claiborne, den Lokalsgenten der Pacific Stream Whaling o." angekommen sei, welcher meldet, daß alle Schisse der Oalsischsahrer, die in Eis feftgefroren waren, verloren find. Uaon, Capitän deS Seannie" sei wahsfing ge-
Der Dampfer Alki" hat diesen
Brief gestern Nachmittag von Suneau hierhergebracht. Herr Claiborne glaubt jedoch, daß nur die ursprünglich im Eise seftgefeorenen Schiffe in Point Oarrov zerstört worden find. Darunter find Jesfie H. Freeman," Wanderer," Belvidere," Orca," Rosaria." Nevport Fearleß" und-3eannie." - 1 Nicht todt. P a r i S, 6. Sevt. Die Regierung stellt in Abrede, daß DreyfuS todt ist. Da der Präsident die Hauptstadt der lassen hat, so ist für eine Weile nichts Neues zu erwarten. Pari,, 7. Sept. ' Der Gaulois" veröffentlicht unter Vorbehalt" die Mittheilung, der Kriegsminister sei offiziell in Kenntniß gesetzt worden. Gras" Walsin-Ssterhozy beabsichtige, oder sei dazu gedrängt worden, binnen Kurzem öffentlich einzugestehen, daß er der Schreiber jenes vielgenannten Bordereau" sei, aus Grund dessen s. 3. die Berurtheilung deS Artillerie HauptmannS im Großen Generalstab, Albert DreyfuS, erfolgt ist. Die Weizenernte von i. N.S.W. Sydney, N. S.W, 6. Septbr. 3m Neu. Süd. Wales beträgt die Anbaufläche für Weizen in diesem Jahre 1,500,000 Acker, oder 26 Prozent mehr al, im Vorjahr, und man erwartet einen Gesammtertrag von 15 Mtllionen Vusheln. Krieg, recht. Pana, 3ll., 6. Sept. Die Stadt wurde heute unter KriegSrecht gestellt. Der Sheriff gebrauchte '.diese Vorsicht, um einen Zusammenstoß zwischen den streikenden Bergarbeitern und den Neger, welche ihre Stellen einnehmen sollen, zu verhindern. . Bis jetzt , sind ilt ns unbelästizt geblieben. .Ans stand aus der 3nsel Candia. (Creta ) C a n v i a, 6. Sept. .Ein Zusammenftoß zwischen britischen Beamte und Muselmanen, welch Letztere gegen die europäische Verwaltung demonstrikten, fand heute statt. 3n verschiedenen Theilen der Stadt entstanden blutige Kämpfe und Viele wurden getödtet. Man befürchtet weitere Unruhen während der Nacht. Die Unruhe begannen in der Weise, daß die Türken in die Bureaux der christlichen Beamten einzudringen versuchten. Man hatte zum Schutze derselben Militär ausgestellt und dieses sah sich genöthigt zu schützen. Daraus entfernten sich die Türken und kamen bewaffnet zurück. Sie drangen in daS von Christen bewohnte Stadtviertel und schössen durch die Fenster, steckten auch mehrere Häuser in Brand. Später: Die Türken haben die ganze Stadt in Brand gesteckt. 3m Hafen befand sich zur Zeit bloß ein britisches Kanonenboot. ES heißt, der britische Consul sei getödtet worden. London, 6. Sept. Vier Kri.'gSschiffe gingen von Canea nach Candia ab' und e, ist kein Zweifel, daß die Stadt Z''.? Zeit bombardirt wird. Die Flotte in den kritischen Gewässern steht unter dem Befehl de, französischen Admiral, Pottier und besteht au, schiffen der Großmächte, Deutschland ausgenommen, daö sich von der gemeinschaftlichen Verwaltung der Insel zurückzog. !De? Aufstand war unerwartet, obwohl man wußte, daß die Türken unzufrieden waren und zwar besonders deshalb, weil sie sich nur in den Städten aufhalten durften, während die Christen sich über die ganze Insel bewegen durften. 3talien stimmt zu. Rom, 7. Septbr. Der Popolo Romano" meldet, daß die italienische Regierung beschlossen habe, daS FriedenSzirkular Zar Nikolaus' zustimmend zu beantworten. ""-i England und Deutschland. London, 7. Sept. Die Pall Mall Gazette sagt, daß sie bestimmte 3nsormation habe, betreffs de, Bestehens eine, deutsch. britischen Uebereinkommen, in Bezug auf die beiderseitigen Interessen in China, Afrika u. s. v. Die Commission in Porto Rico. Ö a n 3 u an de PortoRieo,
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