Indiana Tribüne, Volume 21, Number 349, Indianapolis, Marion County, 6 September 1898 — Page 1

o , - K r fiC O 00 W ft or o k l v w V y w j w vu' Office : Ns. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171 Indianapolis. Indiana, Dienstag, den 6. September J898 Jahrgang 31 Noj 349

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1 I Editorielles. Folgende treffende Bemerkung macht daS Philadelphia Tagblatt zu der DreyfuS-Angelegenheit : Die weitere Entwicklung der Sache ist nun abzuwarten. Tröstlich ist aber jeht schon einS, nämlich, daß in unserem demokratischen Zeitalter die 3n trigue ausgespielt hat. RauS muh eS : ob eS nun eine gefälschte Emser Depesche, oder eine Panama, ein Pa-

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namino, eine Hooley-Gründergeschichtei , . , , , i?i rao.

oder eine DrehfuS Affaire ist. 3n früheren Jabrbunderten. sll8 die Welt sich an den Höfen abspielte, da blühte die Intrigue; aber die demokratische Sonne leuchtet überall hin. Die Gewißheit, früher oder später auSgefunden z werden, verdirbt die Ränkespielerei. ür rankreick aber ist der Gewinn unmittelbar und groß. Die Armee". K II 'li! die,.sich aus ihre Tugend berufend, sich .,. UM .UVIIIV VlUlllV, lUy über das Gesetz stellen wollte, ist derart L...t:ri. v . c. -rr. moralilck diSkreditirt worden, dak nll. Gefabr von dieser Seite aesckwunde sein muß. Der militärische Ring ist ,erbrocken. die Sossnuna der klerikalen Reaktion in dabin, die R.vublik bat kick urairt. Sie ist an Vanama. ' ' w -w v m w w w g m Boulanaer. BoiSd.ssre und Meline nicht gestorben und eS ist der innere ' ' i I Zusammenbruch durch Verrottung nicht ,u befürchten, wenn sie nur eneraisü .uareikt und die Korruvtionäre ,er- " " T " I tritt. DaS Verdienst dafür, eS zu er,winaen. aebübrt Männern wie olal 3 und i.nua... h, i&i M r ---f - . w 7 o . 7 und allen Hindernissen getrotzt haben,! um der Wahrheit zum Siege zu derhelfen. Bis vor kurze? Zeit noch war! uiii iivuf wui i gz das einzige Land, das seine wissenschaftlich gebildeten oder mit! Talent begabten Männer an daS AuS - land verlor. Prof. Lombrofo eonsta-I tirt in der Vita Znternazionale", der jungen und sehr interessanten, von! Moaeta in Mailand herausgegebenen I Zeitschrift, mit Betrübniß, daß Italien!

letzt dasselbe Unglück erleidet. Zu verlern Zug der Delaware und Hudson Zeit Cavour'S lockten die Hochschulen! Eisenbahn mitten in einen dicht be-

der italienischen Halbinsel große Gei-I ster wie Sch.ss, Moleschott und andere an, die in ihrem Vaterlande nur Un-l dankbarkeit geerntet hatten und denen!

nun die reibeit winkte, deren man fickheb bereits todt. ,ebn so verlekt. dak

Bologna und Flo-

hui uiuuu. ijist uiupicu viiiuiui wie Pareto. Vantaleoni. Maffi. Amaldi, Cabrini in der Schweiz, Pae-1 chioni und Galantl in Oekerreiü ' ' ' ' ' t 7 q;rnn- N,s., r.,.. cti.i. "( imm,.. . -r tM u. HlAhl ffltMll4 ? I MM M V ctAMAMAfl! i "",iM'4",M im" uuw unmiui, einer der bedeutendsten Jünger Pasteur s, hat sich in Amerika niederae- . lassen. Italien befindet sich im Zustände eines solchenSiechthumS, daß selbst die dramatischen und die Ge-I frtnrtSPnnfrt dnrf nlf f tnft in sfl igv..... .,. Mitlf im

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f" T - j.-.w. " im Auslande. Eben dasselbe gilt von den

Malern: man denke nur an de Nillis.lnen am Dnn,rffa Wftnrntn sinn h'tir

I W Pittrara, Pasini, Raffaelli. Manner wie Enrico gerri, gogazzaro, Soloadore Farina, wurden in Deutschland i " Frankreich und Belgien mehr geschätzt, . . . w . Ct 1 l. . .1 i .in k.m . M vinrifiinni mAi Ul i;i IUKCUI (lUKUtil -UUIIMUUVli IVUI fl nur in einem sehr engen Kreise be- . kannt find. Als Grund dieser Auswanderung deS GeisteS" giebt Lombrofo FolgendeS an : Die konservative Partei in

Italien vermengt die Politik mit der Sozialökonomie und betrachtet jeden Mann, der nicht ihre Ideen über die sozialen Fragen theilt, als Aufrührer und Staatßfeind; die Folge ist eine

enorme Auswanderung alter hervorragender Intelligenzen. Die Städte und Provinzen machen sich zu Helfer. Helfern der Conservativen und merzen die großen Männer geradezu auö. So hat z. B. eine große Stadt wie Turin ihre besten Professoren fortgejagt, weil sie als Politiker den Ideen der Neuerer huldigten. 3n der Romagna. in Emilia ging eö ebenso Aerzte wie Gherardini und Curriari gingen freiwillig in die Verbannung. Man ist zu den traurigen Zeiten der Welsen und Ghibellinen zurückgekehrt. Lombroso schreibt wortlich : Wir haben keinen KrieSruhm mehr; wir haben weder Reichthum, noch Energie, noch politischen Einfluß trotz unserer Anmaßung. unS zu den Großmächten zu rechnen. Unsere einzige und unbestreitbare Anwartschaft auf Ruhm ist die Hervorbringung bedeutender Jndividualitäten. Und diesen Ruhm derkennen wir und bemühen unS, unsere Individualitäten auszurotten. DaSselbe geschah in Frankreich nach der Widerrufung deS Edikts von Nantes." ArchllMilhlen. Wetterbericht. Viel kühleres, schönes Wetter heute Nacht; schönes Wetteram Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der ithltn 91 föhinfctn 7 Krad i,dr!ast. ScbisselS Badeanstalt- Was. stemperatur 86 Grad AuS Camp Wikoss. S a m p W i k o f f, 5. Septbr. Von den 600 Mann, die der Trankportdampfer Roumania" gestern von Santiago hierher brachte, waren 200 ann f tan!' bsl in fcfl etena Ä.f.. c. "n-Po,pna.georaz.weroenmunlen. vas $IPII(U (ann valirnlkn ausehmen, bei Ankunft der neuen Zufuh befanden sich bereits 600 Patienten in den Z.lten und waren mit den neuen nrommnngen ziu meyr ranre vor Wden,alS untergebracht werden konn ll... r nr , ttn. n w muplen oayer aus oem Boden schlafen. Während die Kranken in daS Lager v r . , V M georacyl wuroen naroen zwei er,elv.n '"un ann naroen neme ,m ager General Shaster kam heute auS dem . r . m r . r "'nnons.ager. e,ne e,unven ist etwas besser. Er sagte, daß Camp Wikoff für einige Zeit noch im Bestand bleiben würde und obwohl viele Trup pen fortgesandt werden würden, so würde daS Lager doch mit Barracken für mehrere Tausend Mann aukgeu. tvvti. vinitui wtyuici tyu jetzt daS volle Commando über Camp stattet werden. General Shafter hat Wikoss übernommen. General WHeeler übernahm wieder daS Commando über die Kavallerie. Schwerer Unglücksfall. Coheeö, N. S , 6. Sept. Heute Abend fuhr an einer Straßenkreuzung setzten Straßenbahnwagen hinein, den selben vollständig in zwei Hälften spal tend. Von sünfunddreißig Personen, die sich im Wagen befanden, find acht sie sterben werden. Die Lzkomotivuut(( uuudi vu (urvuiiuiii, uvii diese Stelle lebr scknell ,n tan, hu eS Borschrist war, daß die Straßen I babneondukteure kor dem Keleise ab i ? 17 u i r I 7 ' ini,n nx ,,,s..,. k ?.; I ! tt . " l?f .., V V IM 06 b? V"!.,mFa. I AAIAaI ftMAt A MM M ili . wip irni. Die zerissenen und zerfetzten Men schenleibe? an der UnalückSstätte boten , einen grauenhaften Anblick. ' Cervera geht heim. CTf m u a 1 l a OTK t I ' ) u y u l I 9, 3IV., u. (fl. 1 i c . i p vwp VUlt.U VVI und die anderen spanischen Gesängewmwv VfffiVf V j V V V abreisen werden. Capitän Sulate hat den Dampser City of Rome" als Transportschiff für die Truvven er ...... , , warben. - . a . " DemTode nahe. Deadham, Mass., 5. September. Thom. F. Vayard, der ehemalige StaatSkretSr und frühere Gesandte in '.England ist den Tode nahe.

Sin Zollstreit

Berlin. 6. Sept. Die deutsche Regierung hat durch ihren Botschafter, Dr. von Holleben, in Washington, verlangt, daß dieselben Tarifermäßigungen, welche ranrretcy n oem neulichen Vertrage gewährt wurden, auch Deutschland unter der Klausel für meist begünstigte Nationen bewilligt werden. John A. Kasso'n, der spezielle Re-procitätö-Commissär der Ver. Staa ten, hat die Forderung abgelehnt. Eine Abschrift der Antwort ist hier eingetroffen. Amerika behauptet, daß die erwähnte Klausel aus diesen Fall keine Anwendung sinde. Deutschland behauptet, daß der Vertrag von 1828, dessen Bedingungen die Klausel enthalten, noch immer rechtsgiltig sei, weil die Ver. Staaten stillschweigend demselben zustimmten, und daß die Klausel durch den Vertrag von 1868 nicht aufgehoben wurde. Beamte des auswärtigen Amte lehm m P r CSM X 1 nen es vorlaunz av, tyre wnncaiui auSzusprechen. Fortschritte der Rebellen. London, 6. Sept. Der Korrespondent der TimeS in Manila sagt : Die regulären Züge werden morgen aus der Manila Dagupan Bahn zu laufen beginnen. Aguinaldo weigerte sich die Reparatur und den Betrieb der Bahn anders zu gestatten, als unter der Bedingung, daß keine auSländischen Truppen darauf befördert werden dürfen. Heute schloß er eine wichtige Alliance mit der Santiaglesia-Partei in den nördlichen Provinzen von Pangasirian und ZimbleS ab. Diese Partei hat 5000 Mann bewaffneter Truppen und hat bisher AguinaldoS Diktatur nicht anerkannt. Große Thätigkeit herrscht unter den Zäsurgenten im Norden von Manila. Vigan ist kürzlich besetzt worden, und eine Campagne wird gegen Baroman gesührt, wo die Spanier sich konzentrirt haben. Die Insurgenten sind im Besitz der ganzen Lagua-Bai mit AuSnähme einer einzigen Stellung. Dies steht im Widerspruch zu den Gerüchten von ernster Entfremdung unter den Insurgentensührern, obgleich AguinaldoS Unbeliebtheit ohne Zweifel steigt. Er' wird augenscheinlich jede Anstrengung machen, um von der spa-nisch-amerikanischen FriedenSconserenz eine Anerkennung der revolutionären Regierung zu erlangen. Seine Armee zählt sicher über 30,000 Mann, welche gut ausgerüstet und bewaffnet find. - -- D i e Krönung der jungen Königin. Amsterdam, 6. Sept. Die Krönung der Könlgin Wtlhelmme fand gesternuntergroßenFeierlichkeiten statt. Die Stadt war prächtig dekorirt. Hunderttausende von Menschen auS Stadt und Land drängten sich in den Straßen, um den Krönungözug nach dem Palaste zu sehen. Die junge Königin wurde vom Volke sehr herzlich begrüßt. Die spanischen Corteö. Madrid, 5. Sept. . Die CorteS traten heute zusammen. Premier Oa gasta legte ein Gesetz vor, durch welches die Oberhoheit über die Kolonieen auf gegeben wird. Der Präsident bestand auf Besprechung in geheimer Sitzung trotz vieler Proteste. und die Gallerieen mußten geräumt werden. ViS jetzt wurden bloß Routinegeschäfte erledigt : . : Der Fall Drey fuS. Paris, 6. September. Die Situation ist noch immer eine höchst un bestimmte. ES ist offenbar, daß man in Regierungskreisen besorgt ist, daß eine nochmalige Prozesfirung DrehfuS' böse Dinge anS Licht bringen wird, und eS ist daher ebenso offenbar, daß wenn nicht die öffentliche Meinung die Wiederaufnahme deS Falles forderte. die Regierung nicht an dieselbe dächte. Die Stimmung im Volke aber ist der art, daß etwas geschehen muß. DaS Gerücht, daß General Zurlinden, der neue Kriegsminister, zu Gunsten der Annullirung deS Urtheils gegen Drey fuS ohne weitere Prozefsirung deS selben sei, hat daher viel Wahrschein lichkeit für sich. Die Minister sagen, sie seien von der. Schuld DreyfuS' überzeugt, abe man müsse den UmsSvuna in der öffentliche? Meinung berücksichtigen.

Die Presse von Pari? sagt, daß die

Resignation CavaignacS in politischen Kreisen einen unangenehmen Eindruck macht. ' Man erkennt allerdings, an, daß die Unschuld DreyfuS' noch nicht bewiesen ist, aber man ist der Anficht, daß eine nochmalige Untersuchung zu einer Nothwendigkeit geworden ist. Ueber die Entdeckung der Fälschung Henri'S wird Folgendes mitgetheilt: Oberst Schwarzkoppen beklagte sich beim deutschen Kaiser über die wiederholten Angriffe der Anti-DrehfuS-Presse und versicherte ihm auf sein militärisches Ehrenwort, daß er nie mit DreyfuS in Verbindung gestanden habe. Der Brief, den ihm Oberst Panizzardi geschrieben haben soll, in dem der Name DreyfuS vorkommt, sei eine Fälschung Wilhelm theilte dem Reichskanzler Hohenlohe dieS mit und beauftragte ihn, durch den deutschen Botschafter der französischen Regierung mittheilen zu lassen, daß die Angriffe aufhören müßten. Graf Münster reifte deshalb am 10. August nach Paris und entledigte sich eines Auftrages bei Minister Delcasse, der Präsident Faure und KriegSminister Cavaignac informirte. . Cavaignac beauftragte darauf seinen persönlichen Freund Kapt. Cugniet, alle Dokumente nochmals zu prüfen. Derselbe fand, daß ein Brief, der Oberst Schwotzkoppen zugeschrieben war, eine Fälschung ei, und theilte dieS Cavaignac mit. Dieser gerieth in groe Wuth und beahl. Nachforschungen nach dem Fälcher anzustellen. Vertrauliche UnterHandlungen wurden mit Berlin und Rom gepflogen, und Wilhelm gestattete Oberst Schwartzkoppen, dem sranzösichen Militärattache in Berlin, dem Grasen de Foucould, auf sein Ehrenwort zu versichern, daß die angeblich zwischen ihm und Oberst Panizzardi gewechselt; Briefe eine Fälschung eien. . . -Die gleiche Versicherung gab Oberst Panizzardi in Rom dem französischen MilitSe-Attache Col. Girard Pinonniere ab. Beide Attaches reisten darauf nach Paris und berichteten Cavatgnac. ine) er liefe )btit Penr holen und sagte ihm, er sei daS Opfer einer Fälschung geworden. AlS Henri behauptete, die Briefe seien echt, wurde er mit den beiden Attaches konfrontirt. AlS Capt. Cugniet Henri die Briefe als Fälschung auslegte, schlug Cavaignac dem Obersten die Briefe inS Geficht, indem er schrie: DieS ist eine Fälschung und Sie sind der Fälsche,!" Henri wagte nicht, 'zu widersprechen, und es erfolgte darauf seine Verhafung. Wie die Sache sich auch jetzt entwickeln mag, so viel steht fest, daß die - französischen Militärbehörden furchtbar kompromittirt sind und das Vertrauen in sie eine starke Erschütterung erlitten hat. Man bezweifelt nicht mehr, daß Henri veranlaßt wurde, Selbstmord zu begehen. ES heißt auch bereits, daß in dieser Affaire eine Frau die treibende Kraft gewesen sei. General BoiSdtffre, der Esterhazy ausS Entschiedenste vertheidigte, soll ein Freund" der Frau gewesen sein, die Esterhazy in ihren Schutz genommen hatte. Der Krieg im Sudan. 2 o n d o n, 6. Sept. DaS Kriegsami erhielt eine Depesche von Omdurman von General Sir Herbert Kitchener deö 'Inhalts, daß die britische Flagge wieder über Khartum wehe. Die brltischen Verwundeten wurden nach Adadie gebracht. Die österreichische Schwester Theresä Grigolini und alle 'europäischen Gefangenen wurden gerettet. Sre definden sich wohl. .". ' Kavallerie wurde zur Verfolgung deS-Khalifen ausgeschickt, mußte dieselbe aber wegen Erschöpfung der Pferde, aufgeben. Dle Verfolgung wtrd aus Kameelen fortgesetzt. SHil7S.5!aHrlyien rAngekommen in : , Liverpool: Corinthia". von Boston; Umbria" und Cnsic" von NevSork. New I o r k : City of Rome" von GlaSaow: ..Cevic" von Liverpool. QueenStown: Belgenland" von Philadelphia. p in ES lohnt sich, Hood'S Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grrppe, Lungenentzündung, Dlph, teritiS oder Fieber. Hood'S Pillen sind von den auSge sachtesten Pflanzen sorgfältigst zube reitet.

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