Indiana Tribüne, Volume 21, Number 348, Indianapolis, Marion County, 5 September 1898 — Page 1

, ; o 'T A o 00 o A 00 AO ks vv ly w v v w y w v y Office : No. 13 Süd Mabama Strafte. Telephon 1171. Indianapolis, Indiano, Montag, '.den 5. September 1898 Jahrgang 21. Ncü 3 18

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Danksagung.

rermandten, Freund und ?!achbarn sagen wir hier mit sür dic unS gejiig:, Theilnahme an dem regrabntff unsern Gattin und Mutter Lena Rothe, sowie für die zahlreichen lurnenfptnben, rnib au h Herr Rev. S3ob so sür seine trostreichen Wort, unseren besten Dank. Gustav Notde ud lttnder 12. bis 17. September. IF Offen Tags und Abends. Abknd5 beleuchtet. Sciilaclii ccr von Manila urd IST Pain s ZZeuerwerk Abends. Keine reserdirten Sitze. Dis CiiiiQ: Sirassenkhn Cssslhchdt Faiirvicw IPark! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der College Avenue und Union Bahn hos Linien durch nach dem Fairviev Park, ebenso wie die Wagen der Illinois Str. Linie jeht. Transfer? von und aus allen Linien. . Wben Vand Sonntag Nachmittag und Abends. Zur gefälligen Beachtung ! Der Unterzeichnete bat die Apotheke von Jos. M. Dwher. Scke Morris Str. und Ma, dison Ave., käuflich übernommen und bittet um gefälligen Zuspruch. Repte ' werden prompt und zuverlässig ausgeführt. Achtungsvoll, TjOuis Phil:. Telephon 292. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest.Schrlft zur Feier der Vollendung deS Deutschen Hauses Brochirt 50c ; gebunden 51.00. Postporto beträgt 15c. ?a Haien in der Ossi? der .Tribüne." (Stmxt auch der i. ieber io. , in der Office des .Telezraph" und i Dtchn Hauje gekauft erden.) Georgs Merrmünn t ArU3yfi i m I ' f V FsichenveftMev, Office : 36 Süd Delawareftk. Vtälle : ISO, 12?, 124, 12, 12S Ost Pearlfl, ?eltvbon I l. Offen Tag und 5t. Amerikanische Geschliffene Glaser $2.50 pro Dutzend. Wasser Karaffen 91.75 per Stiick. $f(is. Vayßii 1 60 29 & 31 West Washington?,-.-MM Paint&YarnisliCo . Alle Sorten von Farben, Oelcn, Pinseln je. für Maler. Fenster! a S in allen Größen zu mäßigsten Preisen 52 Oft Washingtons!?. Telephon Ml,

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Ausmusterungen. Washingtons. Septbr. DaS KriegSdepartement gab Befehl, daß daS 1. Ohio Infanterie Regiment in seiner Wassenhalle in Cincinnati auSgemustert werde, daß da? 1. Ohio Kavallerie und 5. Ohio Infanterie Regiment in der Central Waffenhalle in Cleveland ausgemustert werden, und daß daS 3,, 7. und 8. Ohio Regiment die keine RegimentS-Wassenhallen ha ben, in ColumbuS ausgemustert wer den sollen. Die Regimenter werden von den Lagern, wo sie sich jetzt besin den, direkt nach den Ausmusterung? Plätzen abgehen. -- ES war eine Ente. New Jork, 5. September. Die Nachriöt von Havana, daß General Luis N. Pando, der frühere CvmMandant der spanischen Truppen in Manzanillo, auf dem französischen Dampfer Notre Dame du Salut" mit 12,000,000 FrcS. von Cuba heimlich nach Spanien entflohen sei, erwieS sich heute als unbegründet, als der Dampfer Philadelphia," von der Ward Linie, hier ankam. General Panda war der erste, welcher von dem Schisse landete. Er behauptete, kein Englisch zu verstehen und fuhr, nachdem er für den Transport von fünf Stück Gepäck Arrangements getroffen hatte, nach einem Hotel, wo er einige Zimmer miethete. ' Sollte e ö A n d r e e sein? Chicago, 5. September. Eine Spezialdepesche von Winnepeg, Mass, sagt : Indianer, die auö dem fernen Norden in Dauphin ankamen, berichten, daß sie einen Eökimö antrafen, welcher ihnen von der Erscheinung eines fremden Mannes unter ihnen, der an den Ifern der Hudsons Bai aus den Wolken herabkam, erzählte. Unter den Weißen herrscht die Ansicht, daß der remde Mann Professor Andrer, der Nordpol-Luftschisserist. DaS gelbe Fieber. Jackson, Miss, 4. Sept. Von Oöwood werden drei Gelbfieberfälle berichtet. Der Gesundheitsrath beegte New Orleans mit Quarantäne und schloß die Stadt von allem Verkehr ab. G r e e n v i l l e, M,ss , 4. Sept. Von Bolivar wird ein Fall von gelbem Fieber berichtet. . Vielleicht eine Anspielung auf daS deutsch -englische Uebereinkommen. Hannover, 4. Sept. Die Garnison der Stadt und die in der Umgegend einquartierten Truppen wohnen heute einem Gottesdienste auf dem Waterlooplatze bei. Auf dem Platze st zu Ehren der in der Schlacht von Waterloo gefallenen Hannoveraner eine prächtige hohe Säule errichtet. Der Altar war vor der Waterloofäule, die mit Emblemen und Kränzen geschmückt war, erbaut. Kaiser Wilhelm wohnte dem GotteSdienste bei und hielt nach Schluß der Predigt eine kurze Anrede. Er sagte, daß die Truppen vor der Waterloosäule auf historischem Boden ständen. Er erinnerte dieselben an die Waffen brüderschaft der Deutschen und Briten bei Waterloo und bezog sich aus die Thatsache, daß nur wenige Stunden vorher eine englische Armee in Afrika einen Sieg über einen diel stärkeren Feind errungen habe. Am Schluß seiner Anrede forderte Kaiser Wilhelm die Truppen auf, drei Hochrufe aus die Königin Victoria, die Ehrenoberst der Mecklenburger Grena diere ist, auszubringen. Nachrichten au S demSudan. Die Einnahme von Omdurman. L 0 n d 0 n, 4. Sept. Depeschen, datirt NaSri Jttand. melden die Sinnähme vorlönldurman am 3 Sept. mit geringen Verlusten für die Engländer. Der Khalif ist geflohen. Hnn dertundfünfzig Gefangene wurden be freit. Die Verluste der Derwische find schwer. DaS englisch-egyptische Heer lagert jn der Wüste, westlich von der Stadt. Zeitig Sonnabend Norgen griffen

die Derwische daS englisch-eghptische Heer entlschlossen an. Nach einstündigem Kampfe mußten sie sich zurückziehen. Um 8 llhr 30 begann der Angriff auf Omdurman, dem ein Flanken-An-griff der Derwische vergeblich Einhalt zu thun versuchte. Um Mittag war daS Heer deS Khalisen, daS er persönlich geführt hatte, völlig geschlagen. Gegen 2 Uhr Nachmittags wurde Omdurman besetzt. Die Kavallerie verfolgt den

Feind. Die englischen Verluste betragen et. wa 160 Mann, die ägyptischen 200 Karl Neufeld wurde lebend und gesund ausgefunden. Derselbe war seit dem Sommer 1887 in der Gefangenschaft der Derwische gewesen. Er war der letzte wichtige gefangene Europäer. Er ist ein Mediziner, hat in Leipzig stu dirt. liek ttck in Assuan nieder, kr schloß sich, als der Mahdi austrat, den Engländern als Dolmetscher an. 1838 rettete er eine Abtheilung englischer Truppen und wurde dafür Zum Armee Lieferanten gemacht. Neufeld deponirte sein Geld in einer engl. Bank und sandte grau und Kind nach Leipzig. 1887 begab er sich mit einer Karawane auf einen Zug, der muthmaßlich den Zweck hatte, Slatin Pasha zu befreien. Dabei wurde er verrathen und gefangen genommen. ES hieß damals, er sei enthauptet worden. Später erfuhr man, daß er in Fesseln gehalten wurde. Schließlich traf ein Brief von ihm auö Khartoum ein, in welchem er schrieb, er werde gut behandelt. Als dem Khalisen aber gesagt wurde, er sei ein englischer Spion, kostete ihm daS beinahe daS Leben. Er wurde vier Jahre in Keten in Haft gehalten. Schließlich, alS das Pulver dem Mahdi ausging, mußte er ihm eine Pulverfabrik erichten. . AlS solcher beschaffte er Salpeter. Aber er wurde noch immer als in Feseln gehalten beschrieben. AlS der Mahdi starb und der Khalif anS Ruder kam, schmückte er daS Grab desselben auS, dessen Dom die Kanovenboote zerstört haben, und er that daS so schön, daß die Wittwen deö Mahdi tiesgerührt" waren. Dann versuchte er sich in allerlei Erfindungen, besonders versuchte er sich n der Anfertigung von Prägestempeln und einer Münzpresse. Auch hatte er die Proklamationen deS Khalifen ab. zufassen. Er verfaßte Bücher, die er illustrirte. AlS Slatin Pascha floh, fürchtete man für sein Leben, wie sich etzt ergeben hat, ohne Grund. Der Fall DreyfuS. P a r i S. 4. September. Herr Cavaignac, der Kriegsminister, ist zurückgetreten. Der Rücktritt ist wegen Meinungsverschiedenheiten mit den anderen Ministern über die Räthlichkeit der Revision deö DrehfuS-ProcesseS erfolgt. DaS Resignationöfchreiben Cavaignacö lautet : Ich habe die Ehre, Ihnen meine Resignation zu überreichen und Sie zu bitten, dieselbe dem Präsidenten zu unterbreiten. Zwischen unö besteht eine Meinungsverschiedenheit, welche, wenn sie verlängert würde, die Regierung lähmen müßte, zu einer Zeit, in der sie zu einem einstimmigen Entschluß kommen muß. Ich bin nach wie vor von der Schuld DreyfuS' überzeugt und genau so ent schlössen wie früher, einer Revision seines Prozesses Widerstand zu leisten. Ich fürchte mich nicht vor der Verant wortung, aber ich kann sie nicht über nehmen, wenn ich nicht mit dem Haupte der Regierungabereinstimme, der an zugehören ich die. Ehre habe. P a r i , ö. Sept. Präsident Faure ist zurückgekommen. DaS Ministerium wird morgen zusammentreten um über daS Gesuch der grau DreyfuS um eine Revision deö Prozesse ihres Mannes zu berathen. Die Minister find wohl überzeugt, daß die öffntliche Meinung durch nichts anderes mehr be friedigt werden kann, alö durch eine Revision. Nach dem Soir" will der Präsident die Minister morgen veranlassen, die Revision nicht zu bewilligen. Daö Gesuch der Frau Drehfuö um eine Revision ist an den Justizminister gerichtet und ist mit der Entstehung neuer Thatsachen" begründet. Der Oischos von Chalonö verveigerte Henri ein kirchliches Oegräbniß.

Der russische Abrüstung-

Vorschlag. Berlin, 4. Sept. Der Aussehen erregende Vorschlag deö Zaren hat hier während der Woche daS allgemeine Interesse in Anspruch genommen. SS ist zweifellos, daß die Regierung dem Borschlag sehr wohlwollend gegenüber steht, auS Ueberzeugung und ohne Hintergedanken", wie ein Beamter deS auswärtigen AmteS Ihrem Correspo deuten gegenüber bemerkte. Deutschland wird sich ernstlich um daS Zustandekommen der Conferenz selbst, und dann um die Erreichung deS Zieles, soweit eS erreichbar ist unter mensch lichen Verhältnissen, bemühen. ,, Obgleich der Verdacht der Franzo sen, daß Kaiser Wilhelm für die Proklamation deS Zaren verantwort lich sei, nicht zutrifft, so ist eS doch rich tig, daß er mit ihm deS Oefteren eine theilweise Abrüstung besprochen hat, und der Reichskanzler, Fürst Hohen lohe, und der russische Minister deS Aeußeren, Graf Muravilff, haben während deS letzten ZahreS ebenfalls ihre Ansichten über diese Frage auS getaucht. Herr von Bülow, der Mi niste? deS Auswärtigen, lud die sremden Diplomaten zu einer Besprechung nach dem auswärtigen Amte ein, um ihre Ansichten kennen u lernen und ihnen die der deutschen Regierung mitzutheilen. Aber da die meisten Glieder deS diplomatischen CorpS . ihre Ferien genießen, so war die Zusammenkunst wenig besucht. Der amerikanische Botschaftssekretär Herr I. G. Jackson benachrichtigte unseren Botschaster, Herrn Andrew D. White, der sich in Hamburg aufhält, von der Einladung und dem Zweck der Bersammlung. Aber in Anbetracht, daß keine 3n struktionen von Washington vorliegen und der eigenthümlichen Lage, in totU cher sich die Ver. Staaten jetzt vor dem Beginn der Friedensverhandlungen befinden, hielt eö Herr White für angebracht, nicht zu erscheinen, und mit dem auswärtigen Amt in dieser Sache n keine Verhandlungen zutreten. Die Botschafter von England, Rußland, Oesterreich und Italien kamen speziell deshalb nach Berlin, der spanische Gesandte nahm dagegen nicht Theil. Ein Vertreter der französischen Botschaft war dagegen anwesend. Wie man hört, find die DreibundsMächte für den Borschlag eingenommen, und England stand ihm wenigstenS sympathisch gegenüber. Alle diese Mächte werden an der Conferenz heilnehmen, unter der Voraussetzung, daß der jetzige Besitzstand der einzelnen Mächte bei den Verhandlungen keine Rolle spielt. Der Vertreter FrankreichS gefiel sich in der Rolle deS stummen Zuhörers. Im auswärtigen Amte glaubt man, daß Frankreich in Kurzem eine versöhnlichere Haltung einnehmen werde, obgleich sein Beitritt zu den Beschlüssen der Conferenz sehr zweifelhaft sein wird. Die Ansichten der Presse und deS Publikums sind sehr verschieden. Die inspirirte und die radikale Presse begrüßen den Vorschlag mit Freude. Die agrarischen, militärischen und zum Theil auch die konservativen Blätter verhehlen ihr Erstaunen nicht, und trauen der Aufrichtigkeit deö Zaren nicht. Der Vorwärts" nennt den Vorschlag eine Falle". Die Ham burger Nachrichten sagen, wenn Fürst BiSmarck noch lebte, würde er sagen, der Vorschlag habe nur den Zweck, später, wenn der Krieg da sein werde, die Welt aus ihn hinzuweisen. CC)WnaC)TC)Un Angekommen in : New Aork: Etruria" dnd Nomadic" von Liverpool; Champagne" von Hadre; Statendam" von Rotter dam. Boston: Catalonia" von Lider Pool. Southamvton: ..Nordland", von New Sork. London: Minnesota" von Philadelphia. H a v r e : La GaScogne" von New Sork. '.. Salzfluß tritt oft auch be; kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood'ö Sarsapanlla, der große Blut reiniger heilt Salzfluß. Hood'ö Pillen wirken Vorzuglich nach der Mahlzeit und kuriren

Kopswt). 25.

allerlei.

Durch dke Zwistigkeiten ihrer Söhne ist großes Leid über zwei angesehene Familn in Baton Rouge, La., gebracht worden. Gegenüber dem Ginhouse- von Tobiaö Brothers,' im nördlich gelegenen Theile der Stadt, hatte Harry Kleinpeter, ein Student der St. Vincent Akademie, den unbewaffneten Eddie Kretz, Sohn von Louis Kretz, durch einen Schuß aus seiner Doppelbüchse getödtet. Neun Schrotkörner waren dem Verstorbenen direct unter dem Herzen in die Brust gedrungen. Die Gründe, weshalb die beiden jungen Leute in solch' erbitterter Fehde gelebt, sind nicht bekannt geworden. Der Mörder wurde vom Sheriff Joung festgenommen und in das Gefänaniß emaeliesert. Eine wahre otte Korah scheint das Riche'sche Immune - Regiment, das sich zur Zeit in Galveston. Tex., befindet, zu sein. Major Edmonds hat gegen, die Officiere und Mannschaften Klagen erhoben, in denen sie bezichtigt werden, anständige Damen belästigt und sich ungebührliche Freiheiten gegen diese herausgenommen zu haben. Ferner sott der größte Theil der Mannschaften statt sich im Lager aufzuhalten, wie eine wilde, unbändige Horde die Straßen der Stadt zum Schrecken der Bürger unsicher gemacht haben. Andere Anklagen sind: Schießen in den Straßen; das Nichtgrüßen der Neger - Officiere von Crane's Regiment; das unrespectvolle Betragen der Officiere unter sich; das Pistolenabfeuern im Lager zu Tages- und Nachtzeiten; daö Herumlungern der Officiere in den Hotels und noch viele andere. Aor etlichenTagen passirie ein Bürger daS HauS von C. F. Strahle rn McCune, Stern:, und wurde durch den dem Haufe entströmenden Gestank und die unzähligen Fliegen, die sich an dem Fenster angesammelt hatten,, aufmerksam gemacht. Er betrat daö Haus und fand den Besitzer aus dem Bette liegend. das Gesicht zur Wand gekehrt. Derselbe muß bereits mehrere Tage todt gewesen sein. Auf dem Tisch neben dem Bette befand sich eine Tasse, die noch Spuren von Strychnin zeigte. Die Untersuchung ergab, das Strahle das Gift in einer Apotheke gekauft hatte, angeblich um Ratten zu tödten. Der Verstorbene war 63 Jahre alt und hinterläßt neun Kinder, von denen sechs in Illinois und drei in Kansas leben. Man glaubt, daß Strahle, der einsiedlerisch lebte, seines Lebens überdrüssig gewesen ist. O. F. Wright von Harris" bürg, Wash., und sein 12jähr!ger Sohn Ralph, wurden bei Aachots vom Felsen geschwemmt und ertranken. Herr und Frau Wright, ihr Sohn und Tochter und Frl. Valentine trasen zu Magen in Waldport ein und die ganze Gesellschaft ging fischen. Die Mädchen wurden der Sache bald überdrüssig und kehrten in's Lager zurück. Frau Wright folgte ihnen bald darauf und ließ Vater und Sohn auf den Felsen. Da sie Abends nicht heimkehrten, stellte man eine Suche an, allein bis Mitternacht hatte man keine Spur von ihnen gefunden. Man vermuthet, daß der Knabe vom Felsen fiel und daß. der Aatcr beim Versuche, ihn zu retten, umkam. Herr Wright war 41 Jahre alt, in Jndiana geboren. Er war ein Mitglied der Ä. O. U. W. und zu einer Zeit Coroner von Linn County. Sein Bruder Malier lebt in Spokane. Eine saubere Gesellschaft scheinen die im Camp Black liegenden Nekruten des 71. Regiments zu sein. Von den 307 Mann befinden sich nämlich nur mehr 80 im Lager, der Rest hat französischen Abschied genommen, und alle nach den Long Isländer Bierdörfern gesandten Patrouillen sind nicht im Stande, auch nur einen der Verschwundenen ausfindig zu machen. Wahrscheinlich sind die meisten nach New gork gegangen und haben dort die Uniformen ausgezogen, weil ihnen das Soldatenspielen nicht mehr behagte. Mittlerweile hat man die noch übrig gebliebenen 80 Mann unter so scharse Bewachung gestellt, daß wohl keiner mehr wird entlaufen können. Außerdem sind ihnen die Gewehre abgenommen worden. Dem 71. Regiment ist bekanntlich in dem officiellen Bericht über die Gefechte vor Santiago der Vorwurf der Feigheit gemacht worden. Eine hübsche jungt. Frau, elegant gekleidet . und mit glitzernden Diamanten geschmückt, begleitet von einem jungen Mann?, reist nach Herzenslust durch das westliche Connecticut und das östliche New Jork, und vertreibt sich die Zeit mit Pferdediebstahl. Die Methode des Pärchens ist folgendermaßen: Sie miethen das beste Gespann, welches in irgend einem Leihstall zu finden ist, und fahren auf Nimmerwiedersehen davon. Am nachfien Orte wird daS Gespann verkauft oder vertauscht (aber nie ohne BonuS" für das Pärchen). Sobald der Verkauf gelungen, wird ein neues Gespann gestohlen und weitergefahren. Von Rozbury, Conn., bis nach Danbury und von dort über die New Vorker Staatsgrenze bis nach Brewster ist die Spur des Diebespaareö verfolgt worden, und fast ein Dutzend Klagen liegen gegen dasselbe vor.

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Ein zerrüttetes Nervensystem Schlieklich Herzbeschwerden. sudd.it wiederhergestellt durch Dr. SW' Nervlne.

U ViWi VrW x? JkTV ffMii

' err Edward Ha rdy, der jovial Mana il3 fl des grobe Stores der Shepperd Lo. S, zn Braceville. Jll.. schreibt: ftch war nie einen Tag krank t meinem Leben, bij 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlassung, das, ich meine Ctelle nicht versehen konnte und zu medt,?i,iren ansangen mubte. Ich versuchte unsere Lokal-Aerzt, und einen in Joliet. aber kciner konnte mir helfen und ich dachte, ich würd, sterben. Ich wurde verzagt und stand unsZgliche Angst au. Sonnte weder essen, noch schlafen und ruhen. e5 schien U könne ich nicht eriftiren. Nach Berlaus von sechs Monaten war ich nur ei Schatten und zuletzt wurde mein Herz ergrij sen und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechZ oder acht Flaschen von Dr. Ntilei' ervine. die mir von Ansang an Linderung brachte und mich schlicblich kurirte. Der größte Ckgen meine LebenS." Dr. Mile' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven arantie; die erste . Flasche nützt oder da; Geld wird zurückerstattet. Buch über die Krankheiten deö Herzeu und der Rerven frei. Adresse: i&mZ't'j OV vsi c wcrvino Hsstörea j lt!th tjjiy Dr. Mil,MdtealE .. lkhart. Jd. Etne nette Wirthschaft, das .Q?itzelwesen" zu fördern, herrscht in Monigomery County. Md., wo in Folge der Temperenzschrullen der Bettern vom Lande Prohibition triumphirt, d. h. dem Namen nach, denn zur Zeit nimmt es die Arbeit der ganzen Polizeimacht und der Countykasse in Anspruch, den Flüsterbuden" auf den Leib zu rücken. Das Gesetz garantirt dem Angeber die Hälfte der Strafe. Zwei solcher würdigen Repräsentanten des indirekt besoldeten Spitzelthums liegen sich nunmehr vor den Gerichten in den Haaren, wer von ihnen in einer Anzahl Fälle zu dem Sündengelde, das ungefähr $475 ausmacht, berechtigt ist. Ein Mann, Namens Howard O. Emmons, und ein anderer Namens Warren Choate, wollen vom Sheriff den erwähnten Betrag haben, und dieser hat die Entscheidung den Gerichten überlassen. Choate ist ein Grund eigenthumsmakler. - WerWireerorder Pariser Libert6. Julius Frank, von dem es ursprünglich hieß, daß er einen Schlaganfall gehabt, hat sich durch zwei Revolverschüsse in den Kopf getödtet. Das Motiv der That ist Lebensüberdruß. Herr Frank kam gegen 10 Uhr Vormittags in sein Redactionsbureau und erhielt von einem' seiner Mitarbeiter eine unangenehme Nachricht, die ihn indessen nicht sehr zu beunruhigen schien. Der Genannte war übrigens seit Wochen melancholisch und verSchlossen gewesen. Etwa gegen 1 Uhr ertönten plötzlich aus seinem Cabinet zwei Schüsse und man fand, als man herbeieilte, den Selbstmörder in seinem Lehnstuhle sitzend und aus zwei Kopfwunden blutend vor. Lassen Sie mich! Ich fühle den Tod nahen, doch fürchte rch ihn nicht l" sagte er zu den Bestürzten. Man brachte ihn in seine Wohnung, wo er bald darauf verschied. Herr Julius ZZsrank war etwa 45 Jahre alt, Oesterrelcher von Geburt, ursprünglich Geschäftsmann und seit IS Jahren naturalisirter Franzose. Herr Frank hinterläßt eine Wittwe und 2 unmündige Söhne. Der DamvfomniöuS für den Personenverkehr auf dem Lande soll demnächst im nördlichen England auf einer ganzen Reihe von Strecken zur Verwendung gelangen. Die erste Linie wird die Verbindung zwischen Newcastle und Hull LberSunderland herstellen. - Die Strecke ist ziemlich hügelig, allein bei mehreren neuerlichen Versuchen legte der große Omnibus die Strecke Newcastle-Dur-ham, ca. 15 Meilen, mit 20 Fahrgästen ohne Aufenthalt in zwei Stunden zurück. Der Preis für die Beförderung wird auf dem Fuße von einem halben Penny die englische Meile berechnet. Schlägt der erste praktische Versuch ein, so werden weitere Strecken sehr rasch aufgeschlossen werden. In der Hauptstadt hat man mit dem elektriscken und Dampfomnibuö zwar zahlreiche angeblich günstige Versuche gemacht, aber praktische Verwerthung im regelmäßigen Dienst hat diese Beförderung bisher nicht gefunden. Auch die elektrischen Motorendroschken gewinnen nur langsam Boden in der Gunst des Publikums. Ihre Zahl ist übrigens neuerdings wieder vermehrt worden, und es sollen zur Stunde über 100 in Betrieb sen. (D. IE. ISLvegel, LsiHsn - Bestatter, Wieder auf dein alten Platz, No. 221 u. 223 NDelsr?sre 6fr. Tel. 250,

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