Indiana Tribüne, Volume 21, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1898 — Page 2

FTZLt

Cnsd 04XrJl a cvJvVW?W Oiivuu ErschenI agiiÄ und Somtta. DU tlU4( mtrilUnt k,ftt dq den Xxlitx 1 t ? ZI och, die fÄonwtaa.XrUtte'l Ltt per Joche. Bcib lustxrani IS Tetl dn U Sentt per Et. Per 99 inhalb li GUi gschi i Braric)llna P pv iHK. Cfii 10 C0 5Uaaa Zxtu Indianapolis, Ind., 2 Sehtember 98 entweichung aus dem GesängNlK. Di? Geschichte der Entweichung eineSl Einbrechers us dem Gefängniß in Swansea hat, wie aus London geschrieben wird, in nxiten Kreisen großes Aufsehn gemacht. Jetzt. xpo btx Entsprungene wieder in die Hände der Polizei gefallen, liegen, auch die Einzelheiten seines Entrinnens vor. Sie innern an aufregende Criminalromane und verdienen im . Zusammenhange berichtet zu werden. Der Ge fangene heißt Riverton und ist ein ungewöhnlich entschlossener und gesährlicher Mann. Es scheint, daß ihm der Gedanke gekommen war, den Fußboden seiner Zelle aufzubrechen und unte.r demselben einen Ausgang zu sin'den. Das erste Haupterforderniß zu diesem Zwecke war ein Brecheisen. Um ein derartiges Werkzeug zu erlangen, schraubtet? von der Mauer den elektrischen Eommunicator los und brach ein beinahe fublanges Stück Eisen ad. Mit diesem machte er sich dann an die Arbett und hob zwei Steinplatten des Fußbodens in der Nähe des Rostes der Wärmeleitung auf. Durni schlüpfte er in den sehr engen Lcitungscanal und schob sich glücklich hindurch bis in. die Heizkammer. Von dort schlüpfte er in ein?n weitern 12 Meter langen Wärmeleitungscanal und gelangte schließ, lich in eine Werkstätte, wo sich alles mögliche Werkzeug fand. Die schwere Thüre dieses Raumes war von außen verschlossen. Es gelang aber dem Verdrecher, mit den vorgefundenen Geräthen die Schrauben der Thür theils loszudrehen und theils abzubrechen. Mit einer Holzplanke und einem Stück Seil ausgerüstet, machte er daraus seinen Weg über eine hohe Mauer und sprang fast 10 Meter tief in den Garten des Oberwächters. Inzwischen, war es Tag geworden, und tl galt nun bei hellem Lichte' .noch eine , weitere Mauer zu übersteigen, die ihn von der Freiheit trennte. Auch das gelang schließlich, und nun wanderte Riverton in aller Ruhe vor den Wohnungen der Gefängnißwächter vorüber, bis er um die Ecke war und in vollem Laufe dem Schauplatze seines letzten Einbruches zueilte. Um neun Uhr Morgens klingelte er in dem kleinen Orte Sketty an einem Hause, das der Hasen-Jngenieur von Swansea bewohnt. Das Dienstmädchen öffnete und fand einen elend und zerrissen aussehenden Menschen, der erbärmlich um etwas Nahrung flehte. Die Herrin des Mädchens ließ sich erweichen und trug ihm auf, dem armen Menschen etwas zu essen zu ge ben. Der Entsprungene wurde in das Haus eingelassen, in die Küche geführt und gründlich gesättigt, wofür er sich mit großer Wärme bedankte. Für das schließliche Gelingen der Entweichung war dem Verbrecher seine Erscheinung ungünstig. ES fehlten ihm die Vor derzähne, und dieses besondere Kenn zeichen wurde alsbald von der Polizei in der Gegend bekannt gemacht. Als die Gattin des Hafen-JngenieurS von den fehlenden Vorderzähnen hörte, er innerte sie sich sofort, daß der Bettler um weiches Brot gebeten hatte, weil er Zahnschmerzen habe. Nachdem der Entsprungene seinen ersten Hunger gestillt hatte, wurde er augenscheinlich innerlich ruhiger, erkannte, daß er bei gutherzigen Leute war, und bat mit einem Scherz, sich Gesicht und Hände waschen zu dürfen, was ihm auch gestattet wurde. So kam er in die Lage. die Spuren zu entsernen.die das nachtlicheKriechen durch die Wärmeleitungs canäle zurückgelassen. Er war'zunachst wegen des Einbruchs nur - vorläufig verhaftet gewesen, befand sich daher noch in seinen eigenen Kleidern, so daß er, nachdem er sich gewaschen und gebürstet, von dannen gehen konnte, ohne aus der Straßesonderllchaufzufallen. In Cwondonkin Park bemerkte ihn aber doch ein Mann, der von seinem Entspringen gehört hatte, und benachrichtigte die Polizei. Nun wurde der Park abgesucht, aber nur ein Sack gefunden. Riverton hatte sich rechtzeitig aus dem Staube gemacht. Jetzt begann die Jagd in allem Ernste, und er suchte sich nun einen Schlupfwinkel in einer vernachlässigten Ecke unter einer rostigen Eisenplatte, wo ihm ein Sack als Kopfkissen diente. Der Hunger trieb lhn zedoch schließlich hervor, und er betrat ganz unverfroren . ein ländliches Gasthaus, das King'. Arthur's Hotel, wo den ganzen Morqen von nichts als seiner kühnen Entwelchung die Rede gewesen war. Man beobachtete ihn scharf und hatte bald keinen Zweifel mehr, daß er der. gesuchte Mann sei. Der nächstePolizist erhielt einen Wink, und mit Hilfe dreier starker Männer wurde nun Riverton überfallen, nach verzweifelter Gegenwebr bewältigt zu Boden geworfen und festgehalten, bis ihm die Handschellen angelegt waren. Acht fremde, beiden Aufsehern Boigi und Oppermar.n in Groninoen beschäftigte Arbeiter badeten in der Bode beim .großen Spring.- Der Arbeiter Martin Stanistawiök wollte den Arbeiter Anton Sowa das Schwimmen lehren. ' Sie umfaßten sich Beide, schwammen bis zur Mitte der Bode, tauchten mehrere Male unter und versanken. Der Arbeiter Kosniscny versuchte es, die Versinkenden zu .retten, .schwamm, hinzu, erfaßte Sowa beim Kopfes wurde aber von diesem umfaßt und mit in die Tiefe gezogen. Er-mußte deshalb von se!nem lobenswerthen Rettungsversuche Abstand, nehmen, um das eigene Leben TU 'retten.

&t Pariser Pflanzenwelt.

Die Anlagen, die einen hervorragenden Schmuck der französischen Hauptstadt bilden und das .meiste dazu bei tragen, ihr einen heiteren und anmuthigen Charakter zu verleihen, gerneßen eine besondere Sorge und Pflege. Leider wird sie wenig belohnt, und es ist schon von verschiedenen Seiten arauf hingewiesen worden, daß die Pflanzen langsam ihrem Tode entgegengehen. Die Luft und der Boden der Großstadt sind ihnen nicht günstig. Staub, Rauch und giftige Gase, dazu kommen die aus dem Kaukasus eingewanderten Ratten, die von den Tunneln und Röhren aus sich überall unter dem Pflaster zwischen den Baumwurzeln hindurchgraben. Seit vier Jahren wurden die Bäume auch noch durch einen kleinen rothen Pilz befalUn, der die ohnehin siechen Pflanzen gänzlich zu vernichten droht. Es wäre sehr bedauerlich, wenn sich kein wirksames Mittel fände, diesem Geschick eine Wendung zu geben, denn Paris würde dadurch verschiedene seiner größten Sehenswürdigkeiten verlieren. Das eigenartigste Stück der Pariser Flora ist jedenfalls der Garten oder richtiger gesagt der Urwald, der ohne Zuthun des Menschen in ben Ruinen des im Jahre . 1870 zusammengjschossenen Rechnungshofes inmitten eines der verkehrreichsten Stadttheile emporgewuchert ist. Vor einigen Jahren untersuchte ein Pariser Botaniker, Vallot, die Pflanzenwelt dieses Gebäudes genauer und fand nicht weniger als 120 verschieoene Pflanzenarten in demsel ben. Auf dem Mauerwerke wucherten Vergißmeinnicht, Nelken. Mohn und Veilchen; die Trepvn.und die Capitäle der Säulen fowie -die Flächen der Fröntispicen waren geschmückt von Senf, Cichorien, Kressen, Spargel. Linsen. Salat und Kohl wild durcheinander, die rothe Tomate reifte im Schatten eines hohen Ahorns und stattliche Baume von Pappeln, Weiden, Holunder, Flieder und Steinobst erfüllten die Zimmer, die zur Zeit des Kaiserreiches von den Beamten des Finanzministeriums benutzt wurdcn, mit ihren üppigen grünen Zweigen. Die ehemaligen Fußböden sind mit einem Pflanzenteppich von Malven, Schirmblumen und Wolfsmilch bekleibet, an den Mauern ranken Epheu und Winde, hier wiegt sich die Aehre eines an diesem einsamen Ort verwehten Getreidekorns und dort leuchtet eine rothe Erdbeere. Um die wilde Poesie des Ortes Vollständig zu machen, nisten zahllose Vögel in dem alten Mauerwerke, die. in dem Pflanzendickicht der Ruine reichliche und bequeme Nahrung finden. Auch diese in so wundersamer Weise durch die Natur vom Menschen zurückeroberte Stätte wird bald verschwunden sein, da das alte Gebäude abgebrochen wird, um dem neuen Orleans Bahnhöfe Platz zu machen. Noch einige einzelne Bäume von besonderem Alter-'und besonderer Schönheit sind zu erwähnen. Die Herrlichste Ulme von Paris steht in der Rue St. Jacques im Garten einer Taubstummen Anstalt; sie führt den Namen. Sully - Ulme, soll aber noch ein Jahrhundert älter als der Minister Heinrichs IV. und von Mönchen des Klosters St.' Magloire gepflanzt sein. Der Riesenbaum hat eine Höhe von 160 Fuß. sodaß er alle Häuser d Umgebung weit., .überragt, und sein Stamm hat am Fuß einen Umfang von 20 Fuß. Dieser Baum ist anscheinend noch so kräftig, daß er noch nicht am Ende seines Lebens angekommen ist. Sonst sind übrigens die Ulmen, die früher die verbreitetsten Bäume in Paris und auf alten Landstraßen Frankreichs waren, aus der Hauptstadt fast völlig - verschwunden; außer der Sully -. Ulme stehen noch einige schöne Exemplare in den ChampsElys6es. die auch schon 175 Jahre alt sind und vom Herzog von Antin gepflanzt wurden. Im Bois de Boulogne steht vor dem Restaurant de Madrid die uralte Eiche, die den Namen des Königs Franz I. trägt, weil sie nach der Rückkehr .des Königs aus btx spanischen Gefangenschaft von seine! Schwester Margarethe, Königin von Navarra. gepflanzt worden sein soll; der mächtige Baum würde jetzt also 372 Jahre alt sein, Als der berühmteste Bauin von Paris wird jedoch die Kastanie, des 20. März." bezeichnet, früher von dem Volke der Frühlingsböte" genannt, weil sie mit ihrer frühen Blüthe den Eintritt des Frühlings anzuzeigen pflegte. Da die Kastanien sonst später blühen, so hat sick ein wahrer Sagenkreis um diese: Baum gewoben; die Royalisten glaub ten, daß der Baum früher blüht, wei an seinem Fuße erschlagene Schcheizer garden beerdigt'worden sind die Bö napartisten glaubten, der Baum blüh, dem Geburtstage des Königs von Ron zu Ehren .so früh. Wahrscheinlich ge hört er zu einer. besonderen Kastanien art. . LcudwirkbsJsstttSeS. . Klik'ball.! ' Der Klee, wenn auch nur Vorzugs weise eine Futterpflanze, ist heute zu einer Wichtigkeit in der Landwirthschuft gelängt.' daß er an Werth wohl kaum hinter Weizen und Mais zurück steht; denn dort, wo Klee gedeiht, ist dem Fccmer die beste Gelegenheit gegeben, sein Land zu. verbessern. Wir haben aber jeht so verschiedene Kleearten, daß für alle Klimate und für alle Bodenarten der gemäßigten Zone eine geeignete Art sich findet. Wo es für den gewöhnlichenRothklee zu trocken ist, gedeiht der Luzernenklee Alfalfa; wo die Feuchtigkeit des Bodens das Gedei hen dieser beiden Arten verhindert, tritt der Bastard - Alsykeklee an ihre Stelle. Wo der Boden zu arm zum Gedeihen des Nothklees, ist. , wächst.. derMammuth . Sappling - Klee noch zu einer solchen Höhe, daß er gute Heuernten liefert; andere 'Sorten, wie Hopfen-, Schoten und Weißklee, treten unter besonderen Verbältnissen in die Reihe; und wo die .ausdauernden 'Kleesyrteil

einmal versagen, qiqx Ut einjährige Jncarnat- oderCrimssnklee alsLllckenbüße? aus. Hieraus erhellt, daß die Klage in vielen Gegenden: Hier gedeiht kcin Klee sehr der Einschränkung bedarf. Wohl gibt es Gegenden, wo keine Kleeart gedeiht; aber selten sind in unserem Lande genügende und ernsthafte Versuche in erschöpfendx'r Weise nach dieser Dichtung hin angestellt worden,' um jenen Ausspruch ?u rechtfertigen. Es kann dem Farmer nicht dringend genug angerathen werden. Versuche dieser Art im kleinen Maßstabe anzustellen; er hat hierbei Gelegenheit, schärfer beobachten zu können und werthvolle Erfahrungen zu sammeln, die dann, auf größeren Flächen angewendet, alle Mühe reichlich lohnen. Kurz, unsere Zeit verlangt, daß der Farmer nicht blos mit der Hand, sondern vor Allem auch mit dem Ziopfe arbeitet. Nachdenken wird uns bald davon überzeugen, daß Klee, nur als Futterpflanze betrachtet, seinen halben Werth erkennen heißt; mehr noch als das, der Anbau des Klees lohnt sich reichlich, wenn er gar nicht zur Heuwerbung dient, durch Verbesserung des Bodens. Ein Beispiel dafür bietet, sich in den Pfirsichgärten im Staate Delaware; durch Unterpflügen des Jncarnatklees halten die dortigen Obstzüchter ihre Pflanzungen auf billigste Art in Fruchtbarkeit; ohne Klee als Gründünauna wäre dies unmöglich, denn

hin und, wieder eine Fehlernte, sowie v . . c ' ' ' er r . V or. alt meorigen Preise rouroen oie erWendung gekauften Düngers nicht lohnen. Der Rothklee ist. den anderen Kleearten ausgenommen der Alfalfaklee deshalb vorzuziehen, weil er bedeutend mehr und längere Wurzeln bildet. Der Rothklee entwickelt seine tiefgehenden Wurzeln aber erst vollständig im zweiten Jahre; er sollte deshalb icht früher untergepflügt werden. Die Verbesserung des Bodens wird durch Klee in dreierlei Weise bewirkt: Erstens, er nimmt einen großen Theil seiner Nahrung aus der Luft, nämlich den Stickstoff Nitrogen und sammelt diesen in seinen Wurzeln; verfaulen diese Wurzeln also im Boden,.so bleibt der Stickstoff für die folgende' Getreideart zurück. Zweitens, nachdem die grüne Masse untergepflügt ist. erhitzt sich dieselbe und geht in Gährung über; hierdurch wird der Boden erwärmt und gelockert, was besonders aus schwerem Lehm- und Thonboden von großem Werthe ist. Drittens, die feineren Wurzeln der Kleepflanze, die der Pflug nicht abschneiden kann, weil sie bis zu einer Tiefe von 68 Fuß in den Untergrund dringen, verfaulen, lassen aber feine Röhren bis in die feuchten Bodenschichten offen; diesen Wurzelröhren folgen die Wurzeln der nachfolgenden Culturpflanzen und gefangen so zu reicher Feuchtigkeit, leiden also nicht von Dürre, j Gute Füllen theure Pferde. Mit dem Steigen der Pferdepreise wird auch der Pferdezucht wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Es ist richtig, unserePferde sind bedeutend besser, als vor 25 Jahren; denn edle Thiere jeden Schlages sind in unserem Lande ausgiebig zur Zucht verwendet worden. Trotzdem finden wir noch sehr viele schlechte Pferde auf den Farmen, vielfach eine Folge vernachlässigter Bebandlung der Füllen. Der .Farmer sollte aber stets bedenken, daß nur ein gutes Füllen unter richtiger Pflege späterhin ein gutes Pferd abgibt, t Es ist jetzt im Herbst die. Zeit, die Füllen zu entwöhnendes sollte mindestens 4 Monate, besser noch 6 Monate. 6ei der Mutter bleiben. Wird die Muttermilch dem jungen Thiere zu früh entzogen, so wird es sogleich in seiner Entwickelung zurückbleiben, auch trotz des besten Futters; denn nichts fann dem Füllen in den ersten Lebensmonaten die Muttermilch ersetzen.' Muß das Mutterthier täglich arbeiten, so muß es sehr gut gefüttert werden um sein Junges gut ernähren zu können. j Wird das Füllen entwohnt, so ist es nothwendig, dasselbe, so weit von der Mutter entfernt unterzubringen, daß' es deren Wiehern nicht hören kann; bietet sick kein geeigneter Platz, so. sollte es zum Nachbarn auf die Weide gebracht werden. Sie beruhigen sich bald nnd haben, in zwei Wochen die Mutter oergessen. Bei knappem Futter und uicblich Bewegung übersteht auch di Alte die Trennung bald. .Zeigt 'das (futer Geschwulste, so reibe: man dasselbe, mit Fett oder mit Essig. und ge. pulvert Kreide ein. j Beim Füllen handelt es sich jetzt darum, sein Wachsthum nach jeder Richtüng hin zu fördern, d. h. solches Fut. ter zu verabreichen. daßMuskeln. Kno. cen und Sehnen sich voll entwickeln können. Im ersten Jahre - ist das Wachsthum des Pferdes am bedeutendsjen; man nimmt an, daß ein Pferd im ersten Jahre 15, im zweiten , im dritten 3, im vierten 1j und im fünften Zoll an. Größe zunimmt, j Hafer und Heu bilden das beste Futter für Füllen; gut ist es, wenn gleich nach dem Entwöhnen dem Haser etwas gekochter Flachssamen beigemischt nzird. Daö Heu muß durchaus staubfrei sein.- 5 Pfund Hafer per Tag sind anfänglich genügend, nach einigen Monaten steigert man die Ration auf 7 Pfund. Diese Futtermasse wird in Theile getheilt; denn ein Füllen soll mehrere Male deZ Tages, jedesmal eine kleine Portion erhalten. An Lecksalz und reinem. Trinkwasser darf es keinen Mangel leiden; letzteres .sollte nicht zu kalt sein. Ein Haupterforder niß für gute Gesundheit und Entwickelung. des Thieres ist. daß es täglich wenigstens mehrere Stunden sich , im Freien tummeln kann. Der Stall. muß trocken, rein und hell sein. Man gewöhne das Füllen zeitig an's Putzen; man nimmt hierzu die ersten paar Male einen Strohwisch, . später die Bürste und zuletzt die Striegel, Handhabe letztere aber sehr milde. Auch die Hufe verlangen Aufmerksamkeit, besonders beim . längeren Stehen im Stalle; es-lernt- gleichzeitig die Füße aufbeben und ermöglicht.' späterhin ein

leichtes Beschlagen. Veyandle das Thier stets freundlich und sanft. Schlagen und Schimpfen machte störrische Pferde. . Fruchtwechsel. In . einer geordneten Wirthschaft muß :in geordneter, wohl überlegter Fruchtwechsel herrschen. Als allgemeine Regel, besonders für ärmeres Land, gilt kurzer dreijähriger Wechsel. Dabei ist dann erforderlich, daß eine eigene 'Weide eingerichtet wird. Bei uns fpielen im Süden Baumwolle und Mais, im Westen. Weizen eine solche Hauptrolle, daß 'diesen alle anderen Früchte untergeordnet.werden und von regelrechter Fruchtfolge keine Rede ist. Bald treten dann die Folgen in allmäliger Verarmung des Bodens zu Tage. Eme gute dreijährige Fruchtfolge mit separater Weide ist: Mais, gut gedüngt; dann Weizen oder Hafer mit Klee; im dritten Jahre Klee für Heu im ersten Schnitt, der zweite untergepflügt und im Winter mit Dung direct aus otm Stalle überfahren. Nach 'einer dreimaligen Runde dieser Frucht folge ist selbst ' armes Land in einem vorzüglichen Kraftzustande, so daß die Ernten gegen früher die doppelten Erträge ausweisen. Doch ist diese Fruchtfolge nicht unter allen Verhältnissen und in jeder Gegend zu empfehlen. Folgende' Regeln sind bei der Feststellung einer Fruchtfolge zu beachten: . Ob die sich folgenden Früchte diesel ben Nährstoffe in gleichem Maße beanspruchen; dann, ob die eine tief-, die olgende slachgehende Wurzeln hat. Ob ie viel oder wenig Pflanzenreste in Stoppeln, Blättern u. s. w. zurücklassen - zur Neubildung von Humus. Welche Frucht frischen Dünger - gut vertragen kann und ob die sich folgenden Pflanzen, die eine oder die andere, den Boden lockert oder hart zurückläßt. Besondere Berücksichtigung verlangt der Markt; nämlich stets die Pflanzen zu ziehen, die avf dem nächsten Markte am besten zu verwerthen sind. Ferner ist auf rechtzeitige Bestellung Bedacht u nehmen. So ist in der oben angeführten Fruchtfolge Weizen nach Mais genannt. Da der Mais erst Ende September oder Anfangs October vom Felde kommt, so würde es in nördlichen Gegenden für Winterweizen. zu spät sein. Wo eine von der Fruchtfolge ausgeschlossene Viehweide gehalten wird, bietet sich der besondere Vortheil, daß ein besonders armes Feld mehrere Jahre als Viehweide verwen-

det werden kann, wodurch dann die Fruchtbarkeit eines solches Feldes ganz bedeutend erhöht wird. S ch a t t e n b ä u m e. Besonders für den Ansiedler in baumloser Gegend ist es eine wichtige Frage: Welche Baume soll ich pflan zen? Besondere Beachtung verlangt die Auswahl, wenn d:e Gegend im Som mer regenarm und im Winter rauh und kalt ist. Gegen Dürre kann der Far mer seine ausgesetzten Bäu7ne viel mehr schützen, als in jenen trockenen Gegenden meist geglaubt wird, nämlich durch mehrmaliges Bearbeiten der Baumreihen mit dem Cultivator und durch Bedecken der Erde rings um den Stamm mit Unkraut, Stroh, Dung u. s. w. Wer es nicht aus eigener Erfahrung weiß, glaubt es kaum, wie dankbar sich .die jungen Bäume für solche Pflege selbst in beißen, trockenen Sommern durch frisches Wachsthum erweisen. Es mögen hier die Namen einiger Bäume folgen, die der besonderen Beachtung werth sind: ' Der eschenblätterige Ahorn Box Eider gedeiht vorzüglich auf unseren nordwestlichen Prairien und zeichnet sich durch schnelles Wachsthum aus; wächst beim Verpflanzen sehr leicht an. Der Zuckerahorn Sugar Manie gedeiht besonders in der oberen Seereaion; doch finden wir ihn von Neu Fundland bis Sud - Carolina. Er wächst langsam, ist einr unserer besten Schattenbäume und erfreut das Auge durch feine schönen Formen. Neben werthvollem Holz liefert er den bekann ten Ahornzucker, der aus dem im Fehruar und März abgezapften Saft ge kocht wird. ! Ein Baum, der viel mehr vor unseren Farmerhäusern zu finden sein sollte, ist die fchöne europäische Linde European Hasswood. Sie gedeiht vorzüglich auf den feuchten Prai rie der großen Flllss:. Sie hat be 'sonderen Werth für den Bienenfreund, .da ihre zahlreichen Blüthen reiche Honigweide geben. ' Der schwarze Wallnußbaum .Black Walnut verdien! wegen seines werthvollen Nutzholzes Beachtunz. (?r wächst langsam und die Nüsse sollten dort gelegt werden, wo der Baum seinen Standort haben soll, da alle Nußbäume das Verpflanzen nicht gul vertragen. ! Unter den Nadelhölzern sei besonders für kalte Gegen.de die europäische Lärche Enropean Larcli genannt. Dieser Baum widersteht dem rauhesten Wetter und wächst sehr schnell. Das Verpflanzen muß ganz zeitig im Frühjahr ausgeführt werden, bevor noch die Knospen zu treiben beginnen. Er hat ein werthvolles Holz fpr Bauzwecke. I Die Douglas - Tanne Douglas Ifir stammt aus den Gebirgen UN serer Pacificküste und findet sich dort von Britisch - Amerika bis Mexico: Sie erreicht eine außerordentliche Größe und zeigt sehr schnelles Wachsthum; doch verlangt sie reichen Boden und ist empfindlich gegen Hitze. In Deutschland finden wir diesen Baum bereits in ausaedebnten Wäldern. , ,, ' i . ' . .' l Zwischen Deutschland 'Und Schweden wird noch in diesem 'Jahrs ein neues Telegraphenkabel gelegt werden, das sich von Saßnitz nach Ärelleborg erstrecken soll.. - Das erste directe Kabel zwischen . Schweden und Deutschland wurde 1806 auf der Linie von Trelleborg nach Arkona auf. Rügen gelegt; bis dahin ging der telegraphische Verkehr zwischen Schweden und Deutschland, über Dänenwrk. und zjvar mit Hülfts ' Oeresundrabelö das. 1855 eröffnet worden ar. 'T

Da Jnlsn.

VervOJah'realteMo'rde.r Patrick McDonald, welcher 30 Jahre .im Zuchthause zugebracht, hat. ist vom Gouverneur Scosield von Wisconsin, begnadigt worden. McDonald hat in Door Eounty einen Mord begangn und war auf Lebenszeit in's Zucht Haus geschickt worden. Es war ihm ein Ochse gestohlen porden' und er hatte einen Bewohner eines Nachbarortes des Diebstahls beschuldigt. Der Mann insultirte ihn und tödiete dann den Ochsen vor seinen Augen. Dies versetzte McDonald in solche Wuth. daß er seine Flinte ergriff und den -Mann niederschoß. . In das HauS der Susie Eolston in North Smithfield, W. Va.. drang Nachts eine Schaar von ca. 250 Weißkappen, und holte die Insassen, sechs Frauen und drei Männer, aus den Betten heraus. Ohne daß den Leuten Zeit gegeben wurde, ihre Kleider, Werthsachen oder Geld mitzunehmen, wurde daö Haus mit Dynamit in -die Luft gesprengt. Die Insassen wurden dann getheert und gefedert und bis Tagesanbruch eingesperrt gehalten. Anscheinend wird nicht der geringste Versuch gemacht, der Thäter habhaft zu werden, und die Volksstimmung scheint dahin p gehen, daß nichts Unrechtes geschehen ist. Admiral Schley ist nicht blos ein wackerer Seeheld, sondern auch ein galanter Schwerenother, was er kürzlich bei einer Gelegenheit bewiesen hat, als ihm eine Anzahl in Weiß gekleideter Mädchen von - einer Jacht aus eine Ovation darbringen wollten. Als er dies von seinem Riesenschiff Brooklyn- aus gewahr wur de. verbeugte er sich mit einem wohlgefälligen Lächeln und bemerkte prompt: Meine Ansicht von den BeZiehungen der Marine zu den Damen ist diese, daß unsere Arme ihr Schutz' und ihre Arme i:nsere Be lohnung sink" JnDerVai von San Zran, cisco trug sich ein schlimmer Unfall zu. Eine Dampfbarkasse des Transport? Kämpfers Saxndia" machte ein: Probefahrt, und Capt. Hart hatte dazu Frau Chas. Parton, die Gattin ei nes Maklers, und Frau Cone und Frl. Peters aus Red Bluff eingeladen. Alles ging gut, bis der Regierungsdampfer McDowell" von hinten herankam und infolge mißverstandener Signale die Barkasse überfuhr. Alle Insassen der Barkasse wurden gerettet, bis auf Frau Paxton, welche ertiank. z Auch eine Chinesin mit ihren drei Sprößlingen hat nun Onkel Sam auf feiner Pensionsliste. Die betreffende Pensionärin ist Cih Cum, die Wittwe Pascal Martin's, eines Matrosen der Bundes Marine, welcher sie im Jahre 1885 in Shanghai heirathete. Der Ehe sind drei Kinder entsprossen. Die Wittwe erhält für sich 53 monatlich und $2 für jedes Kind. Fast jedes fremde Land steht auf der Liste der Pensionen Onkel Sam'ö, nur China fehlte bisher. Diesem Mangel ist nunmehr abgeholfen. ! Als Jeremiah Row und sein Sohn William von Hagerstown, Md., eine Jagdpartie in die Berge machten, fanden sie nahe Rouzerville eine Oeffnung in einer Sandbank und bei näherem Nachforschen in der Höhlung eine aus rohen Brettern zusammengeschlagene Kiste mit Musselin bedeckt. In der Nähe waren noch andere Bretter, und im Grase lagen ein menschlicher Schädel und eine Anzahl Knochen, die auch solche ineS menschlichen Körpers waren. Wie die Leiche dorthin gekommen, ist ein Geheimniß; wahrscheinlich ist sie später von irgend einem Thiere, vielleicht einem Hunde, ausgescharrt worden. ' An dem als Großman'S bekannten Uebergange der Atlantic Coast Line unweit von Petersburg. Va., trug sich ein grauenhafter Unfall vor. Als I. P. Coudry. ein wohlhabender Farmer von CheiterfieldEounty. mit seiner Gattin und seinem Söhnchen in einem Buggy von einer Spazierfahrt zurückkehrte, wurde an dem Bahn - Uebergange das junge, vor den Wagen gespannte Pferd scheu und rtß das Gefährt fammt den Infassen auf die Schienen, gerade vor i nen von -Richmond kommenden und nach Petersburg bestimmten Zug. Alle Insassen wurden auf ker Stelle getödtet. Jüngst wurde der acht Jahre alte Sohn von John Borchers in Maynard, Ja., erschossen und nach einer Behauptung des jüngeren Bruders war die Blutthat von einem unbekannten Radfahrer verübt worden. Als der Vater des Knaben den jllngerm Knaben über die Einzelheiten der That befragte, verwickelte sich dieser in Widersprüche und als Herr BorcherS feinm eigenen Revolver besah, fand er, haß eine Kammer entladen war, worauf der Junge ein Geftandniß ab legte. Gleich, nach der That fuhr, ein junger Mann an der Farm vorüber, was den jungen Mörder auf dieJdee brachte, den Verdacht auf ihn zu lenken. Wäre der unschuldige Radfahrer von seinen Verfolgern, eingeholt won.den, so wäre ein schrecklicherLynchmord sicher gewesen. In einer wahren. Nuß. schale hat Capt. W. A. Andrews, welcher bereits, viermal den . atlantischen Ocean in einem Cat-Boot gekreuzt bat von Atlantic, City. N. die Reise' über , das große Wasser7 anaetreten.! Diesmal benutzt, der kühne Schiffer ein noch kleineres Fahrzeug als bisher. Dasselbe ist zusammenlegbar und führt den bezeichnendenNamen Phantom Ship.- Dasselbe, ist mit Büchsen - Conserven verproviantirt. Seinen Wasservorrath nahm Capitän Andrews in großen Flaschen mit. So'bald! eine derselben geleert ist, wirft er sie mit Nachrichten von sich über Bord. Er erwartet, in ungefähr-2 Monaten auf den Azoren zu, landen. Cäpt. Andrews trug sein Boot heute unter 'dem Arm. bis .an's Wasser, . klappte ! dasselbe äusein ander, und . jla$ jn .Bit:, ;. "

A New York cornrnnter on one o( the New Jersey suburbaa roads, a trong, virile man, th picturc of hcalth and manljr vigor, a hearty eatety ono wbo eajoys life in all its phascs, says of WpZMS Tafotuiles " I am not the sort of peraon to oft! require rnedicines and I am specially opposcd to pills. They are too violent in their action for mc In the case of any irregularity I had always rdied upon tfae use of fruits until one 4ay, on a railway journey, a friend direcied roy attention to Ripans Tabules and gare me some frcm a supply he had in hia hand-ba?. I afterwards made use of them as occasion offered, and the result was so entirely all that could be desired that I now dcpend upon Ripans Tabules in the case of any irrcgularity of the bowels or derangement of the digestive apparatus."

LAXIR BONBONS jA tzMMtz RWVCfl6TPPfUNG ll, : V ntM MMU , . ttrr

00 ? Eine schauerliche Familienscene hat sich in Unterbuch (Bayern) abgespielt. Der Gütlerssohn Joses Antesberger, 22 Jahre alt. verLangte von seiner Mutter Geld und mißhandelte sie, als sie es ihm verweigerte. Darüber gerieth der Vater derart in Zorn, daß er nach der SchießWaffe griff und auf seinen Sohn einen Schuß abfeuerte, wodurch dieser leberög fährlich rerl tzt würd'. D!e bei. den Gütlerseheleute werden als fehr slißig und fparsam geschildert, der ungeraihene Bursche steht nicht im besten Rufe. . ' I n Pfortzheim machte der verwittwete Biiouteriefabrikant . M. Dopf feinem Leben ein Ende, indem er eine Dosis Cyankali . nahm. Das ist innerhalb weniger Jahre der dritte Selbstmord in der Familie. Erst erhängte sich eine Tochter des jetzt Verstorbenen, als dieser das Mädchen daran hinderte, sich nach Neigung zu derheirathen Bald darauf suchte seine Frau den Tod in den Wellen. Der nun erfolgte Tod des Mannes Hid wohl auf die durch die früheren Vrkommnisse herbeigeführten zerrücten Familienverhältnisse und damit verknüpfte seelische Störung zurückzusühren sein. Nahrungssorgen warcn nicht vorhanden. ! Eine -drastische Jllustration zu der viel gerühmten Berliner Intelligenz liefert die folgende vegetarische Verlobungsanzeige: Als ein durch Gottes grenzenlose aüte zusammengesürtes, glückseliges hochbrautpar bitten wir al unsere liben mitmenschen um hel unt rerne nntfreude. Jungfrau Elise Otto, di tochter der ferwitweten Frau Elwine Otto, geb. Buckendahl, unt ires ferftorbnen gemals, des weiland sprachlerers Emil Otto aus Berlin unt der opsthochbauer Gustav Forke, der älteste son des rentners Traugot Forke, Phil, dr., in Karrenzin bei Neuhaus an der Elbe, unt seiner ferstorbenen gemalin, Frau Berta, geb. Syassen, aus Boitwarben in Oldenburg. Berlin NW., Schifbauerdam 34. unt vegetarische OpstHaukoloni Eden, Bz. Pozdam. Im erntemonat 1898. i Ein katholischer Prie. per aus dem Zulustamme, der erste Zulukaffer, der die Priesterweihe empfangen hat, ist in Begleitung des Trappistenabtes Franz in diesen Tagen. in London ingetroffen. Er heißt Müller, ist ganz neuerdings in Rom in den geistlichen Stand aufgenommen worden und wird sich demnächst unter feinen schwarzen Brüdern dem Missionswerke widmen. Daß der, neue schwarze Missionar sich der weitverzweigten weißen Familie der deutschen Müller angeschlossen hat. erklärt sich wahrscheinlich dadurch, daß die Trap Pisten, die unter den Zulus eifrig und mit Erfolg als Missionare totnen; zahlreiche Deutsche , in ihren ' Reihen zahlen. Der Taufpathe des P. E. K. Müller wird dem schwarzen Täufling auch wohl seinen Familiennamen bei gelegt haben. ' .; Unter den Mannschaften der. Garnison Saarburg sind meh rere Thvbüsfälle vorgekommen und bereits eine ziemlich starke Anzahl Erkrankt in'S Lazareth verbracht wor.den Es -wird vermuthet, daß . die Krankheit aus dem ganz nahe gelegenen Dorfe Hof, in welchem der Typhus fast permanent ist, eingeschleppt wurde. Da aber in neuerer Zeit an verschiedenen. Orten in Kasernen Masseuerkrankunaen vorgekommen sind, ist man in großer Besorgniß. .Es werden umfassende'.Maßreaeln getroffen, um' die Krankheit auf ihren Herd zu befchränken.? Militärärztlicherseits' soll man der.Ansicht sein, der Verbreitung der Seuche am besten dadurch Einhalt zu thun, daß man die Truppen sofort in's Manöver abrücken läßt. Das Auftrefyi des Typhus gerade bei der jetzigen .hzißen Temperatur, hat in der Bevölkerung sroße BeforLniß erzeuat.

tmeim

lleOullougli & Reinhard, Nechts-Amvalte Zimme? 303 305 Indiana Trust Gebäude. Telephon 1017. CCT Herr Steinbaxd trnpfliU ftch lifontirl li fctaticM tsublthra. 2. SSTl'EISD, Deutscher Advokat, ' Zimmer 91, Lombard Block, 27 Ost Wasbinaton Strafe. I Offizielle Linie für daS 32. National Encampment G.A.R.&W.R.Cvom 5. bis 0. September '98 $2,25 (. S2.25 Tttfrt werten am 3 , 4., 5., 7. n. 8. September ve,k,ut. Sech reguläre Paff aierzüae verlassen Jndia napolt Z.2orm. 4J5$0Tin, 7 form. 10.50 2.4S Naam. und 6 20 nbrrb. Ue taqll mit uknadme des 7 Uhr orm. und 10 5) Vrm. HuaeS. m D enkoa. den S Sevt gebt ein Sveial!ua Mittag um 12 Ubr mit den Beamtn des Depar ment von Indiana und vrichledeuen Posten oo vier co. m Mittwoch, den 7. Sepmber verläbt iin Vpeilalzna die Stadt um s iitjr torgen. Berg'ffen Sie nicht, bau die Vii ftour in den Union EentvalBak bok einlZust, demationalen und StaatS'Departement Hauplquartt'r gegen der. P. ZN. Bronson. A. G P. A. Die populäre Wlwin), lirji Tsi'.rwn . tft die beste Linie ach G I:H G A G 0. Vier Lüge! ' RcrUffr ctMaAtaBfil 1 7 00M 11 MM " r lZ5LNm achtt llkll.st i. kir.aa (lSOOOTt k5Ldend ' 840H 7138m Afiic treffen litt tlm i 3 30$rn 7 658m öuictrenc ter et.... i4Wim it71tm Täglich auSge. Sonntag. -Die neuesten derbefferten Osstibuls Qngen, Wngnsr Schlnfwgen elegante Yarlor-Wageu und (Zßwageu. Lokal'Schlafwage in Jndianapoli? steht ua mndend derett. erläht Sdicag 3 45 Vkoraen. an jede, ftclt ach 9 so dend, denützt werde. - ' zsWeKWalbtnatonetraKe C?'lJM.nfRf8 Union Bahnhof. IRafla&u ä,ia'XJni(C9 . ,tt ,e. ahnhos und . .trab. Geo. W. Hayler, 2). $. 9. Eincinnati Züge ! l). R. & B. & E.- ; llbfahrt Indianapolis Ankunft Cincinnali Lbfahrt i 45Vm kunft 780Bm . !tm , um . oom Ö5M . I0 46in , 14öM . . 4 45M . 7 00m Dayton Züge, bfabrt , 7 4Km iaeo C. H. & D. N. Ankunft Dayton Indianapolis . Abfahrt 8v5m nkunft IZtUVm , , tVHlrn , . 7 5Sm . II os . '10 45 . Z45M 4 45Nm . 7 Toledos Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt nkunft Ankunft Änd'vl : Toledo : Detroit fahrt 10 45Frn nk'ft 46Nm nk'ft 84Wf . . 7 mim 4 098m , IKB ) genomme 4öotagk. Tilket-Officen : Union Otation und No. 25 Qeft Oashinzton Cttaft, QCtl

Big Bahn

iincinneti, I.,

Mdjöjte

lcpcifcr ron INDIANAPOLIS. keder'händlungen. HJde, Leather &.Beltln? Co., 125 . Meridian Schuhe und Stiefel (Retail.) Schaurotli & Co., 18 O. WashingtoaSt Pianos und ZNusikalien. Carlln & Lennoi, 31 Ost Market SU Lebendes Vieh. Mercliants Union Stock YarcU. Barber A. & Co. M. Seils & Co. Tolin, Tottcn, Tibbs & Oo Stockton, Gillespie & Co. Clark, "Wysong & Voris. kandwirthfchafl. Geräthe u. U)agenHolten V. B. Mfg. Co., 177 O. Wash. Gale Mfg. Co., 117 W. Washington St H. T. Conde Implement Co., 27 Uapitol Ave. Bau und keihvereine. (ZervaanAlllerioan BIdg Ass'n, 100 N. Delaware a International Bldg & Loan Aes'n 23 ust Market Su Indiana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal uebxude. Zuckerwaaren, (lvholefale.) Daggett & Co., 18 West Georgia St. Dreschmaschinen. Mlnneapolis Thrashlng Macliine Co., . 117 W. Washington su Riemen und Leder. Tajlor & Smith, 137 S. Meridian St. Schnittwaaren. Murphy,' Illbben 6 Co., 97 8. Meridian Erwin, D. P. & Co.. IOC S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Co., 22 W. Washington St CHierärzte. G reiner L. A. , 18 S. East St. Feuerversicherung. McGillard Agency Co., 83 O. Marke 3ce Crcam. Furnas R. W. 112 N. Pennsylvania St. Milcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. Ay. Trust Compagnien. Indiana Trust Co. & Sasety Vault The Marion Trust Co.. Monument Placa Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Ca. 8st Ost Marke! Bauholz. Coburn Henry, Georgia Sk Weißblech. Tanner & Sullivan, 116 S. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 140 S. Meridian St Backereien. The Parrott & Taggart Bakerr, Tel. 300 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel slvholesale.) IlenSrleKs & Cooper, 85 S. Meridian St McKee R. & & Son, 102 S. Meridian. hüte, Handschuhe etc. ITendrlcksoD, Lefler & Co., 89 S. Merld. Eisen und Schmiedewaaren. Van Oavar) Hardvare & Iron Co., 73 S. Illinois St. Hildebrand Hardware Co.,528. Merld. tayrnan & Cary Co., 63 S. Merldion SU Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 R Wash. Eisen und Stahl. nolliday W. J. & Ca, 50 S. Meridian. Farben, Gel und Glas. Burdgal & Co., 34 S. Meridian St. Indianapolis Paint & Color Co., 40 Massachussetts Are. wazen und Kutschen. Irvin. Qoddins & Co., 32 O. Georgia BL plumber Artikel. McElwalne, Richards & Co., 62 W. Maryland st. Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt. Extracte und Gewürze. The (Zrocers Mkg. Co., 80 S. Pennsyl. Bansen. Capital National, 28 8. Meridian SL ! Indiana National Bank. Gummiwaaren (Wholesale.) Indiana Rubber Co,, 127 S. Meridian. Blech waaren (Wholesale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 E. Soutb SU Bücher und Schreibmaterialien. lud. Book & Stattonery Ca. ' 75 . Meridian SU Commission Blerchants. Syerup & Üa, 22 S. Delaware SU Keach J. L., 62 S. Delaware SU Vkoguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca, 21 JL Mary land Ward Broa., 72 L. Meridian SU Grocerits (Wholesale.) Schnull Ca, 60 8. Meridian SU Severin, Oster jneyer sCa, 51 S. Meridian SU Kothe, Wells & Bauer, 128 S. Meridian O'Connor M. & Ca, 47 S. Meridian SU Perry J. a & Ca, 26 W. Georgia SU Geschirre und Sattel. Indianapolis Ilarness Ca. 10 McCrea. Nolliday & Wyon, 96 S. Pennsylvania. Gefen und Yee.de. Home Stove Ca. 79 3. Meridian SU kebensVersicherungS'Gesellschaften The Indiana Life Ins. Ce. Monument Pltcej

Zttt!i-J. 1 . i

' !