Indiana Tribüne, Volume 21, Number 346, Indianapolis, Marion County, 3 September 1898 — Page 1

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' 4 - . O j i W ox yNL AV W V s r f w HP 1)WW'W M Office: No. 18 Md Mabama Gtcaßc. Telephon 1 171. Indianapolis, Indians, Samstag, den .2. September 1898 Jahrgang 21, Noi 34

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ittdergaeten. Eröffnung am 3. Oktober, im Zlnbau der Tabernacle-Kirche, Ecke der Elften und Meridian Straße, unter Leitung erfahren', r Lrhr ecinnen. Man adreffire : Dr. Wrn. Jneger, No. 13 Ost Elfte Straße. II 12. bis 17. September. ISP Offen Tags und Abends. ?Ibendi biliuchlkl. chlaclif von Manila urd IST Pain's Feuerwerk Abend. Keine reservirten Sitze. KISS Jeden Abend Konzert ! über giftet apelle sind dik nachfolgenden f ünfttet tiu ccin tH)iuuiin , L'llle VZaY, Prima Donna Coprano. V!abel ttravt. Lampion eake-Valker. Lillian HaydkN, Eerio-Somie. Besfle Vamb. egermelodie. ?baS.7k.Noberts- Piano-Birtuose. Jeden Cointag zwei rorsiellunqen in ,1h Farm. Kifsel ve. und :U. Straß, dem Haupteingang zum Elate?air Grounds gegenüber. FAIR BANK! Natures Beauty Spot. Woche beginnend 29. Aug. 1893 : GrofzeS Konzert gezeben'vou der z- Fairbaalr XTapollo aui dreißig Solisten bestehend, jede Abend aus der Terrasie. eintritt f ct. MtaSlrassiMsstatt IFsiirview Park! BiS auf Weiteres laufen die Wagen der (sollege Avenue und Union Bahn hos Linien durch nach dem Fairviev Park, ebenso wie die Wagen der Illinois Sir. Linie jetzt. Transfers von und auf allen Linien. Wlie., Band Sonntag Nachmittag und Abends Zur gefülligeu Beachtung ! Der Unterzeichnete bat die Apo heke von Jos M. Dwyer. $dt Morris Str. und Ma disoa Ave., käuflich übernommen und bittet um gefälligen Zuspruch. Recepte werden prompt und uverlüfslg ausgeführt ch:ungSvoU, Louis JPinlz. Telephon 282. Mnszig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest-KÄirlft zur Feier der Vollendung deS Deutschen Dauses Brochirt 50c ; gebunden $1.00. Postporto beträgt 15c. Zu habe in der Offne der .Tribüne. sa. auch bei der H. iedn Ho. , in der Office de? .Telegraph' und im Deuljchk Hanf gelaust werden.) Oeorg Rörrmsnu & L &ku U,Airv Wvji v v fcwvvvy Office : 36 Süd Delawareftk. talle : 120, 122, 124, 126, 12S Oft Pearlftr rcU&don 01 1. Offen Tag trab t. D. HZ. Eircgcllo, Leichen Bestatter, Wieder aus dem alten Platz, No. 221 u. 223 N. Delavare Str. Tel. 250. UllterftüLt die H CQ-lMi MM, betrieb da Union LaschZdche. Rö. 123, 140 und 142 Virginia Kinsuf, U 5!. 5omsrvitto,Maagn

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De.r Fall Dre'yfuS, welcher die Gemüther in Frankreich so tief aufregt und für welchen man sich in der ganzen Welt interssirt, ist durch daS Gestand niß deS Obersten Henri. und dessen Selbstmord in eine neue Phase getreten. ES ist nunmehr Aussicht vor Handen,, daß dem unglücklichen, unschuldig verurtheilten, DreyfuS Gerech tigkeit wird, aber daS Dunkel, daS bis jetzt über der ganzen Angelegenheit schwebte, ist noch keineswegs gelichtet, und die Hauptfrage, weöhalb man DreyfuS so beharrlich verfolgte, ist noch immer unbeantwortet. ES wird gesagt, daß Oberst Sand Herr, der an der Spitze des ZnsormationS- oder Intelligenzbureaus stand, ein eingefleischter Judenhasser war und daß eS ihm darum zu thun war, die Juden auS der Armee (worunter hier der Offizieröstand zu verstehen ist) zu vertreiben, aber man kann kaum annehmen,. daß man zu diesem Zwecke ein solch teuflisches Complott wie daS ge gen DreyfuS geschmiedet habe. ES fragt sich bei der ganzen Sache immer noch, warum man sich bemüht hat, alle Verdachtmomente von Esterhazy abzulenken. Selbst wenn man die Verfolgung DreyfuS' an Stelle EsterhazyS m w einem Zufall zu mrelven will, rer ebensogut einen Anderen als DreyfuS hätte treffen können, so hat man noch immer keine Antwort auf die ftraae. warum man Esterhazy schonen wollte Oberst Henri soll in einem hinterlassenen Briefe gesagt haben, daß er die Fälschung der guten Sache wegen begangen habe. WaS war hier die gute Sache ? Man kann sich nicht denken, daß Henri die Fälschung auS eigenem Antrieb beging. Wer noch in Verbindung damit stand, ist noch ein Räthsel Dr. Vermuthung, daß S Paty du Clam war, lag für Jeden, dem die früheren Vorgänge noch in Erinnerung find, nahe. ES heißt auch, daß du Clam verhaftet werden soll. Und nun vergegenwärtige man sich, daß Paty du Clam mehrere Unterredungen mit DreyfuS hatte, daß er die Behauptung verbreitete, DreyfuS habe die Schuld gestanden, daß er (Paty) schließlich als er DreyfuS verließ, eine Schießwaffe liegen ließ, womit er andeuten wollte, daß DreyfuS sich erschießen solle, waö derselbe aber im Bewußtsein seiner Unschuld nicht that. Wenn eS nun whr sein sollte, daß Paty du Clam um die Fälschung gewußt, oder gar dieselbe veranlaßt hat, welch ein Abgründ von Schlechtigkeit und Schurkerei würde sich da vgr unseren Augen öffnen. 3n der ganzen Welt außerhalb Frankreichs hat man DreyfuS längst für unschuldig gehalten. Wie heute noch der Kriegsminister zögern kann, an die Unschuld DreyfuS' zu glauben, erscheint ganz Unbegreiflich. Aber man muß der gegenwärtigen Regierung wenigsten? daS Zeugniß ausstellen, dab sie im Gegensatze zur Regierung MelineS daS Vertuschungsverfahren aufgegeben hat und daß sie sich bemuht, Licht in die Sache zu bringen. So weit wenigstens ! Einstweilen ist .freilich nicht ausgeschlossen, daß auch sie an einen Punkt gelangt, wo sie sich furchtet, weiterzugehen. Die Ehre der Armee ist so weit nicht grettet worden. Die Schande kann Frankreich nicht mehr gänzlich abschütteln, aber eS kann sie durch rücksichtSloseS Vorgehen zu einer halben machen. Der Vorwand, daß internalionale Rücksichten eine Vorlage deS BeweisMaterials verbieten, läßt sich nicht mehr aufrecht erhalten, nachdem daS Dokument, daS eine fremde Macht als betheiligt erscheine ließ, sich als Fälschung erwiesen hat. Die Ehre Frankreichs verlangt jetzt nur eines, das ist die völlige Lüftung deS Schleiers, der noch über der Sache liegt. AmhlMWli. Wetterbericht. . Morgen Nachmittag vielleicht Ge witter und zeitweilig kühlere Tem j rtfc . A f . peraiur. yoqit emperaiur in nerhalb der letzten 24 Stunden 93 Grad, niedrigöe 73 Grad. J . M. Mm W m XT m t2ouitiaLJslDdnLrslif. nsaisertemperatur 86 Brad.

Gelbfieber. Washington, 3. Sept. DaS Marine.Hospital-Departement erhielt heute offiziell die Nachricht, daß in OSwood, Miss., 10 neue Fälle von

gelbem Fieber, entdeckt worden find. Weitere Angaben über die dieSbezüg lichen Einzelheiten etc. fehlen. ,- Ausmusterung. Washington, 2. Septbr. Die nachbezeichneten Freiwilligen-Organi-sationen wurden heute zur AuSmuste rung beordert : DaS 1. Penna. von Knorville nach Philadelphia: daS 2. Penna. von Montchanin nach Phila delphia; daS 3 Penna. von HuntSdille nach Philadelphia; daS 18 Penna. von Camv Meade nach PittSburg; daS 4. Wisconsin nach Camp Douglaß, WiS.; daS 71. New Sork von Montauk nach Camp Black; daS 1. New Jersey von Camp Alger nach Sea Girt; daS 32. Michigan von Chickamauga nach Camp Eaton, Mich ; daS l. Ohio von Zäcksonville nach' der Wassenhalle in Cincinuati; daS 8. Ohio von Montauk nach ColumbuS, O.; daS 15 8. 3 n - diana von Knozville nach Indianapolis; daS 3 Ohio von HuntSville nach ColumbuS, O.; daS 2 Skord-Carolina von SimonS Island, Ga., nach Raleigh; daS 1. und 2. Alabama von Zacksonville nach Mobile; daS 3. Ver. Staaten Freiwillige Cavallerie von Chickamauga nach Old Fort, Omaha; das 2. Mass. von Montauk nach South Framingham; daS 1. Süd.Carolina von Sacksonville nach Columbia, S. C.; und zwei ESkadror nen iJQto yavauerle von yunisvlue nach ColumbuS, O. D a S L o o S derSoldaten. C a m p W i k o f f, Z. Sept. , Heute starben achtzehn Soldaten im Lager. N ew Ulm, Minn., 2 . September. . Lieut. LouiS Müller, vom 12. Freiwilligen Minnesota Regt., langte am Montag vom Chickamauga Park mit Krankenurlaub hier in Begleitung deS Lieut. Koch an. Als er ankam, war er nicht mehr im Stande, zu gehen und konnte vor Schwäche nicht mehr sprechen Man hielt dies Anfangs für die Folgen von Reife-Ermüdung, biö daS Fieber stündlich schlimmer wurde; letzte Nacht starb er. Der Präsident, in Camp W i k o s f. Camp Wikosf, 3. Sept. P,äsident McKinley und KriegSsekretär Alger kamen heute Morgen per Extrazug hier an und wurden enthusiastisch empfangen. DaS dritte Cadallerieregiment eökortirte Beide vom BahnHof nach dem Lager. Sie fuhren in einer Kutsche und sämmtliche StabsOffiziere begleiteten sie. Gen. Shafter ist krank am gieber. Aus Porto Rico. Guyama, Porto Rico, 2. Sept. Nach der Abreise deS Gen. MileS erieß Gen. Brooke eine Order, durch die er den Befehl über die Truppen auf der Insel annahm. Die Brücken längS der MilitärStraße wurden ausgebessert und am Samstag Morgen wird General Brooke den Marsch nordwärts beginYr M m - nen. Wayrlqetnttq wird ver Marse) nach San Juan 4 Tage in Anspruch nehmen, und 'hofft de? General sein Hauptquartier in Rio PiedraS, einer Vorstadt, aufzuschlaLen. -t-t Sin bis zwei sind gen u a. Berlin, 2. Sept. Eine halboffizielle Notiz sagt : Nachdem zwischen den Ver. Staaten und Spanien ein FriedenS-Verhältniß wieder hergestellt ist, ist der Befehl erlassen worden, daß die Stärke deS deutschen Geschwadert in Manila auf ein oder zwei Schisse vermindert werde, da sie während , der FriedenS-Unter-Handlungen, zum Schutze der Deutschen und ihrer Interessen dort hinreichen werden. . Der Fall Dreysus. Paris, 2. Sept. Paris war nicht in solcher Ausregung seit dem Fall von Sedan, wie eS jetzt ist.' Immer mehr Stimmen werden laut, welche eine Revision deS DreyskS-ProzesseS derlangen. Mehrere hohe Ossiziere drohen mit Abdankung und mit yublizirung der Thatsachen, um die Regierung zum Handeln zn zwingen, von wahrscheinlich DreyfuS feindlicher Gelte wird behauptet, daß eine Revi-

fion deS Prozesses Thatsachen ergebe werden, welche einen Krieg mit Deutschland unvermeidlich machen. Mehrere der Minister find außer SandeS und ein Beschluß bezüglich der

Revision ist nocb nickt aefaßt. Alle Minister find aber für Revision, auZ genommen Cavaignac, der daraus besteht,- erst die Untersuchung deS Kriegk Ministeriums iu beendigen und der , j überhaupt nur dann in eine Revision willigen will, wenn die Enthüllungen keine andere Wahl lassen. General .Pellieux ist wüthend dar ' l 'iiiih u m.B ihn fn ...-e-., i.stt baß man ihn so getauscht hat. über. Er sagt, daß er während deS ZolaProzesses von einem Geschworenen um Beweise für die Schuld DreyfuS' ersucht worden sei nd daß er gehört ' r i habe, daß die Geschworenen den Bencht deS Hauptmanns Nenau, uver daS angebliche -Geständniß DreSfuS'l wünschten. AlleS indeß, waS er erlangen konnte, war der gefälschte ! . .. m n ! e rief Hen,. Pellleux verlangte seine Entlassung, weil , er nichts .mit Leuten zu thun haben woll,, denen jeder Sinn für Ehre fehlt. , a, fcsi n ..a ,,,.. ..x... Zola halt sich noch immer verborgen. Er schrieb an Iran DreyfuS einen GratulationSbrief. Obwobl der aekälsöte Äriek wei .,..,,,.;,., ..kk..I mIui.Z geschr.eb.n wurde, fragt sich daS Publlkum doch mit Bestürzung, wie schwach die' Beweise gewesen sein müssen, welche u der Verurtheilung führten, wenn eS solcher Mittel zu ihrer RechtIriinunn hihntfip serngung vevursle. ir o i :n i-ll n s i Der Kriegsminister laßt alle Doku-I mente, welche in den Prozessen Drey sus und Zola eine Rolle spielten, auss Sorgfältigste darauf untersuchen, ob nicht noch andere Fälschungen Vorhanden sind. , Die Deputirtenkammer tritt erst im Oktober zusammen und man hofft, daß! sich bis dahin die Gemüthex beruhigt 1 ' 7 T I ttW u,.-Vn yaven werden. ,tn rn- j rc v ! Der Einzige, welcher über denk Selbstmord Henris nicht erstaunt war.I st Piauart. Als ibm im Gefängnisse die Nachricht üb.rbracht wurde, sagte 7. . . ' I U "ZI T , " schrecklicher Schlag für seine zunge Frau und seinen Sohn. Piquart hat Laborie. den Anwalt ZolaS ersucht, alle Bemühungen um Wiedererlangung seiner Freiheit einzustellen, er könne . . , ul . varten biS zum21. September, wenn ix it wixot uns innen Nliagerni gegenübtreten könne. Oc)ls?s. Nachritten. Angekommen in : . NewSork: Augusta Victoria" von Hamburg; Ohio" von Hull. Hamburg: Fürst ViSmarck" von New Jork. Liderpool: Bovic" von New Sork. Genua: ..Kaiser Wilbelm" von! New Aork. .. . . . Allerlei. Im Gerich tssqale vor Landrum in Atlanta. Ga., Nichter brackit' Mm. R.iir, fxn'nrtWrr 9Mrsln der Conföderirten. dem angeblichen Verführer seiner Tochter. James Phillips, mit einem Messer eine wahrscheinlich tödtliche Halswunde bei. Ein Proceß, den Bain's Tochter. Frau-Mary Siafe, gegen Phillips qn-I nrfirprtnk fnH fnTfi it ss!vf,s,,n I ü"a VV. IVM.V j)Ml VtUIVMiV kommen, doch die Anwälte des Beklagten erwirkten alsbald einen Aufschub. Ynnrüfor Wnln hmri in mf Vriftfe daß er sich auf Phillips stürzte und ihm die Kehle aufschnitt. Die Gerichtsdiener entwa fneten Bgin und legten ihm Handschellen an. l?.lv,s.s.s rMihiTl Jesse Crabbs und Tochter von Peter Grahqm. der bei Westminster. Md., wohnt, wurde todt in ihrem Bette ge. funden. Vor einigen Tagen war die nur 15 Jahre alte Cora von dem Aeltesten Solomon Stoner mit Crabbs getraut worden und zwar gegen den Willen der Eltern. Diesen, lana es. ihre Tochter wieder nach ihrem Hause zurück zu locken, und da das Leben der Jungverheiratheten ungemem schwer gemacht wurde, beschloß die von ihrem Gatten fern gehaltene Frau, ihrem Dasein selbst ein Ende zu machen. Sie nahm deshalb Arsenik und dieses Gift r.".&.. it.. vw ' imjuc ivicii 4,ov yeroer. EinabscheulicherDovvelMord ist in McComb City. Miss., an dem hochangesehenen, bejahrten Ehepaar Scott Causey und Frau beaangen worden. Der ruchlose Mörder er schoß zuerst den Mann, der in seinem Zimmer ssß und die Zeitung las, mtt einer Doppelflinte und brachte ihm noch mit einem Dolchmesser eine ttaksende Wunde in die lsnl; Seite h.

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Tel. 1721. Als die Frau, die mit den JSoxbtxtu tungen zum Mittagessen in der Küche e, . r ?,, . . . ' i r p y "ri , . - beschäftigt war, den Schuß vernahm nd sä.i-nk nuC ,, HZlfe zu holen, richtete der Mordbube seine Waffe auch af die'Frau und scyotz sie über den Haufen. .Unter der ?lim7Tn' w oppelmoro veri.fci TvHn HvtK 4 VniiT Cf Mf ' Am es A steh in Victor. Col.. wollte beim Nachhausefahren mit einer vuyre olz etliche Steine aus dem ' che einige Schritte vor dem Gespann lagen. Er lleß deshalb den Waaen. in dm ck sein ,ebnjähriger Sohn befand, stehen und schritt auf das Hinderniß zu. ' Die A"de wurden in derselben Minute I unp rannicn oen erg qinao. . A,,snrasl,n m N?.s n einen Stein wurde der Knabe aus Ldcm Wagen geschleudert und fiel so unglücklich, dak das Hinterrad des Wagens über seinen Kopf weaainä. Als der Vaterem Kind aufhob.schlug 3ungf enmaI bie j 'j nd lispelte seinem Vater zu, daß er nicht so schlimm verletzt sei, im nachV Äugenblick jedoch leuchte er seinen zug aus. I V V 9 0 0 N h?n oan 57..r,.t mltt I "" vfc XJIVUllUU. durch Doder Str. i fnfi r hnr hlm Hause No. 13 ein Frauenzimmer. Na - I t) Ol i 1 ... mens Kate Ark, bitterlich weinen. Auf seine Frage, was ihr fehle, sagte ste, tyr Mann i eben verwundet aus Santiago zurückgekehrt und läge im Sterben sie aber habe kein Geld, um hm Medizin u kaufen. .Man soll mcyt sagen, vatz Henry Crowley cmen - - i - , Sel0en 'tei5en , iBt' Mx'n? l "" (TvAVnTcH ttrnTtA AI. TW ! W. VI -wiw4h iiurnuu Vüiiv 1 Vtt W Ir imif ;.r. n i vtv Uv der BrooklynUe der in Thränen Aufgelösten in'ö Hauö. Kaum aber war er drinnen, als die Thüre zuflog, er j be Öiiscn wurde unb Qrn au3 der inneren Westentasche $40 enommm wurden, sus sein Hülfegeschrit hj kgm ew Polizist, der die Ark verhaftete, ihr Spießgeselle entkam jedoch. DerLZjähriaeDavidHasseit, der Sohn eine5 wohlhabenden Mannes von Greenfort. L I.. wurde von elnem Aachtauöslug als Jrrsinnig zurückgebracht.. Hassett fuhr mit der Aacht Madellne- von Greenport ab. Auf der Höhe von Newport wurde er zwei Tage später plötzlich von Raserel befallen und schlug alles :n der Kabine kurz nd klein. Der Eapitän deS Bootes war nicht im Stande, den Rasenden zu bändigen und signalisirte um Hilte. Ein Soldat von Batterie A, 1. Bundes Regiment, erschien als sein Retter und brachte den irrsinniaen jungen Mann zu dem Polizeichef von Newport. Unter Aufsicht eines Polizisten wurde Hassest sodann wieder mit der Madeline" nach Hause gesandt. Kr fall ,u kiek- ioarett, " ' " U T ' I ' haben. Die Spinnerei Steinen bei Lörrach brannte infolge SelbstentZündung gänzlich nieder. Obwohl über ein halbes Dutzend Feuerwehren schnell zur Stelle waren, konnten nur die Nebengebäude gerettet werden. Zwei Personen wurden schwer verletzt und ein 23jähriges Mädchen stürzte so unglücklich, daß es noch am gleichen. Abend starb. Der Schaden betragt insgesammt eine halbe Million Mark. Um die arbeitslos gewordenen Arbeiter ; zu lcfn. Üb je in Z n oopeiiai bcow Kt. . 2 e i x .9 wu rden in M"! tm vornehmer Russe, eme rusfische DaMk UNb tlü DXimüU WegkN Dlebstahls und Betrugs verhaftet. Der Russe, ein Baron, soll in kurzer Zeit ir flQ .w, "uriV r S.endes Vermögen in den hiesigenSpielsalen verloren und darauf Mit dem Asiaten Spielmarken gestohlen und diese hei dem Glucksspiel im Cursaal nit Erfolg verwandt haben. Schließltch wurde der Betrug von den Croup z benierkt worauf die Fremden diese zur Mithülfe hei den Betrügereien ö herleiten versucht haben sollen. Die russische Dame wurde auf freien Fuß iWfet. . E i n e P a r i s e r T y e a t e r. p"Vessm ,nahm , sei längerer Zeit. theils GesundheitL. theils des Zeltvertreibeö halber. MorphiumelnspritzunLn und pachte dabei die Beobachtung, daß ihr Korper nach einer etwas starittfn snrtsia tn trtnni!mitmn im leren Dosis einen eiaentbumlichen Ge ruch ausströmte. Diese Wahrnehmung brachte sie auf den Gedanken, dieselbe Prozedur der subkutanen Injektion auch mit verschiedenen Parsums zu versuchen. Groß iW VW Fude. als sie NUN bemerkte, dah ein TO w wb.f ?kumduft, 'ob: den die richtige Pariserin nun ewmal nicht leben kann der gber vahch d FMdt ylcht

der Stadt.

OtV; i Square östlich vom CourthanS. N. chfolger von Haueisen & Hartmann, Columbia Halle. Utüte Tnrtelsuppe btutt Abend bei Joe Gang und Jacob Willem. Besucht unS! lange, denn ihr Arzt machte sie aus vle verhangnißvollen Folgen aufmerksam. die bei Verwendung von nicht ganz i nein Parfüm entstehen, ja sogar mit einer Blutvergiftung enden könnten. Das Einspritzen von Wohlgerüchen unter die Haut, das m gewissen galaw ten Kreisen schon zur Manie geworden war. wird also wohl wieder verschwln den. In Ne u. Beuthen hielt sich seit einiger Zeit eine 60jährige Frau, dieWittwe Groyer auS RussischPolen, auf. Sie hatte sich bei einer Fleischerfamilie eingemietet und mischte sich in die ehelichen Zwistigkei' ten ihrer Wirthsleute. Sie hielt lange Reden gegen die Ehe und fand schließ sich aufmerksame Zuhörer bei den Nachbarsleuten. Ihre Zuhörerschaft wurde immer großer. Sie gab sich für den Engel Gottes auS Rußland" aus und veranstaltete religiöse Andachten im Hause ihrer Wirthsleute. Die Polizei fühlte sich veranlaßt, dem Unfug zu steuern. Em Schutzmann, der mit der Verhaftung der Groyer beauftragt wurde, begab sich nach deren Wohnung. Die Groyer sowohl wie die zahlreichen Anwesenden widersetzten sich den An ordnungen des Beamten, der sogar von der. blanken Watte Gebrauch machen mußte. Die Russin konnte erst mit Hilfe eines zweiten Polizeibeamten festgenommen werden. Die Schwindlerin wurde dann übe? die russische Grenze geschas U E s i st davon die Rede. daß das Aquanum, das, zur Weltaus pellung von 1878 am Abhänge des Trocadöro eingerichtet wurde und dort nach dem' ersten Glänze ein ziemlich verlorenes Dasein führt, für 1900 nach der Terrasse des Tuüerieengartens oder vielmehr unter sie verlegt werden soll. So hofft man der Einrichtung größeren Zuspruch zu sichern, aucy wird für die Colonialausstellung Raum aeschasft. Diese, die man anfang? nach Vincennes und dann wieder nach dem Parke von Saint-Cloud. also weit ab von der eigentlichen AuS stellung, verbannen wollte, allerdings in der Absicht, ihr eine möglichst große Ausdehnung zu gönnen, soll nämlich den ganzen Trocadero mit Einbezie' hung einiger nahen Grundstücke ausfüllen und so einen Flächenraum von nahezu 100.(XX) Quadratmeter emney men. Im Jahre 1889. als die Colonialauöstellung die Seine - Quais zwischen dem Marsseide und der Invaliden Esplanade bedeckte, verfügte sie nur über 47.000 Quadratmeter. ' Rauber drangen in da ehn West von Simferopol gelegene Herrschaftsgut der Fürstin Chunkalowa. erdrosselten die Fürstin und deren beide Gesellschafterinnen, raub ten verschiedene Werthsachen und ergriffen hierauf die Flucht. Ferner wurde ein räuberischer Ueberfall auf dem Landgut Kefeli ausgeführt, wobei der Wächter, dessen Frau und ein Kind erschossen wurden Das Horel d ' An g l e -terre in Kopenhagen war in letzter Zeit in den Ruf gekommen, daß es dort zuweilen spuke-. Man hatte des Nachts wiederholt ein in weiße Laken gehülltes Gespenst durch di Gänge wandeln sehen und regelmäßig am folgenden Morgen die Wahrnehmung gemacht, daß Geld und Werthstücke abhanden gekommen waren. Es unterlag nun keinem Zweifel mehr, daß das unHeimliehe Gespenst an Kleptomanie litt. Infolge dessen faßte der Portier Muth und stürzte sich eineö Nachts auf das Gespenst in demselben Augenblicke, in welchem es einen eichenen Schrank aufbrechen wollte, der zur Aufbewahrung von Werthgegenständen diente. Da zeigte sich denn, daß es sich um ein W sen von Fleisch und Blut handelte. Es war ein starker Bursche, der den Portier zur Seite stieß, zum Fenster hinaussprang und entkam. Die Polizei ist jetzt dem Gespenst auf der pur. welches den Portier aLein um etwa $15W gebracht bat. ,,, Wenn ih? ein gute Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen. die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Oarsaparrlla. Gebraucht uun Hood'S. Hood'SPillen heilen Orechreiz, lopsschmerzen aut de Nazen und unverdaunchrert.

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