Indiana Tribüne, Volume 21, Number 345, Indianapolis, Marion County, 2 September 1898 — Page 2

l ZndwNK Tribüne.

ErschM nnd Sovlttazv. X)tc tägliche Triikne- kostet durch den Xrlgct (Cent per Woche, die SontagZ.Tribae'I Ut ptx Woche. Veid ,usne 15 Ztnt ?d CS Gents pn Net. Per Vft ukhllb bei Üb gchiSt f. V,raki,hlg V X? Iah. Wi 20 Süd Nlabarna Cttau Indianapolis, Ind., 2 September 98 Elende Soldaten. 1 231 eö mit fcn spanischen Soldaten auf btn Philippinen bestellt ist. davon gibt folgende drastische Schilderung eines in Manila lebenden Berliners einen Begriff: .Es ist erbarmungswerth, zu sehen, wie so vicle Schuljungen, tapser genug freilich, Krieg spielen müssen. Die knaöenwfte Erscheinung wird durch die fast burlesk ausschauende Uniform nicht vermindert, in leichter breitrandiger Strohhut mit -hoher, spitz zulaufender Krone, in der Form dem Hute des typischen Bühnen. Briganten ähnelnd, wie man ihn im .Fra Diavolo" und AlessandroStra, della - sieht, dann blaugestreifte Baumwolllittel und Hosen, von einem schwarzen Ledergürtel zusammengehalten. Das ist die Uniform, welche häufig durch' Schuhe mannigfachster Art lxrvollständigt wird; der größere Theil der Armee läuft barfuß, woraus zu erklären ist, daß 60 Procent aU?r Patienten in den Hospitälern an Fußgeschwüren leiden, die durch die scharfen Dornen tropischer Pflanzen hervorgerufen sind. Es gab einmal eine Zeit, wo das- fürSchuhe bestimmte Geld auch dafür ausgegeben wurde, aber das ist schon lange her. Mitte vorigen Jahres gewann die Regierung einen der großenPreise in der ManilaLotterie, und diese unerwartete Einnähme ward zum Theil dazu verwendet, für ein Regiment Schuhe zu kaufen. Der Officier, welcher die Schuhe zu kaufen hatte, wollte möglichst viel für das Geld haben, und so erstand er eine Sorte, die gut aussah und nach vierwöchigem Gebrauch zerrissen war. Bei den Dschungel Kämpfen wußten denn die Malayen auch diese Schwäche ihrer Gegner auszubeuten; sie machten die wenigen Pfade durch scharfe Tambusstücke. Stacheln. Ananasblätter u. s. w. für die barfüßigen Spanier, deren zarte Fußhaut an dergleichen nicht gewöhnt ist, geradezu unpassirbar. Die gemeinen Soldaten kann man nur bedauern. Es gibt da ganze Regimenter junger Burschen, vor Kurzem aus Spanien hierher gesandt, willig, muthig und kampfbereit, ohne eine Spur von Todesfurcht, leichtherzig und gutmüthig, ausdauernd und genügsam, aber sie können nicht kämpfen, weil sie es nicht gelernt haben, weil sie nicht zu Soldater: ausgebildet sind und ihre Oficiere nichts taugen. Sie können nicht schießen und verstehen nicht, die Bortheile, welche ihnen das Terrain bietet, zu benutzen, während die Eingeborenen in beiden Punkten shnen überlegen sind." Die spanischen Osficiere schildert der Gewährsmann' in dieser anziehenden Weise: Das Osficiercorps hat einen starken OperettenBeigeschmack. Dicke, Fallstasf-artige Gestalten in Officierkuniformen schwärmen in den Cafes und Bierwirthschaften umher oder fahren in den fashionablen Theilen der Stadt spazieren, sitzen auf den oberen Balkonen, lachen und schwätzen. Selbst bei den Kasernen sieht man Tische und Stühle unter den Bäumen außerhalb des Einganges und hier kann man den ganzen Tag Officiere herumlungern sehen, die offenbar weiter nichts zu thun haben, als fett zu werden. Da sie absolut nichts zu thun haben, möchUn sie da nicht zwei oder drei Stunden täglich über die Frage nachdenken, ob eS etwas Schlimmeres gibt als einen Officier, der auf dem Sopha in einer Bierschänke seinen Rausch ausschläft, wenn derFeind vor den Thoren steht?" Die spanischen ttrtegöauSgaben. m2a Estaseta- veröffentlicht einen Artikel über die Kriegsausgaben. Danach wurden vom 4. März 1893 bis 30. Juni 1898 ausgegeben: Die aus dem Berkauf von 322.944 billetes de Cuba von 1890 sich ergebenden 124, 211.274 Pesetas, gleichfalls der Betrag von 60.000 Uiotcn von 1886 28.924.4&1, Anleihe von 400 Millionen unter Garantie der Zolleinnahmen 372.000.000, Gewinn aus dea Fir.anzgeschästen in Paris. Silöeranlause usw. 4.331.691. Darlehn der Bank von Spanien untec Gelvähr von cubanischen Papieren 292.000.000, gleichfalls auf Zolleinnahmen 241,000.000, gleichfalls auf Steuereinnahmen 160.000.000, gleichfalls auf bt mit 4 Procent verzinsliche innere Schuld 145.000.000, Phiippinen-An-leihe 185.000,000. Zusammen 1,654,. 467,449 Peset s. Hierin sind aber nicht die bedeutenden Posten für Transport undMaterial eingeschlossen, ebensowenig die Kosten der Gehälter, Lebensmittel und Material für Cuba. Erstere sind noch unbekannt, letztere belaufen sich auf 320 Millionen Pesetas. Soweit sie also bis jetzt bekannt sind, betragen die Ausgaben 1874 Millicnen. Wir wissen, daß man sogar das Ergebniß der Nationalsammlung bereits in Angriff genommen hat, unÄ zwar im Betrage von 23 Millionen. Sind diese Ausgaben schon horrend, so sind es weit mehr noch die Aerluste an Menschenleben, die in einem zwecklcsen und unnöthigen Kampfe geopfert wurden., Bon März 1895 bis März 1897 sandte man hinüber 180.431 Soldaicn, 62.222 Officiere. 615 höheren Grades und 10 Generale. Da . auf Cuba bereits 12.000 Mann .standen, machte die Gesammtzahl des Heeres 200.000 Mann aus. .Die eigentlichen Kriegsverluste sind sehr gering: 1 General. 60 Officiere und 1314 Solda ten 'fielen aus dem Schlachtselde; 1 Geral, 81 Officiere und 704' Soldaten starben an ihren Wunden; 463 Offi-

eiere und 8164 Soldaten, die verwundet waren, wurden geheilt. Dagegen huben das Sumpffieber, das Helbe Fieber und andere seuchenartige Krankheiten wahre Verheerungen angerichtet : 313 Officiere und 13.000 Mann, 127 Officiere und 40.000 Mann erlagen anderen Krankheiten. Auf 1000 Mann Verlust entfallen: 10 auf dem Schlachtfeld Verwundete oder Gefallene oder nachher den Wunden Erlegene, 66 Todeöfälle durch gelbes Fieber. 201 durch andere Krankheiten und 143 in's Vaterland Zurückgesandte. Die'Zahl der Verwundeten und Kranken, die nicht heimgesandt worden, beläust sich auf etwa 20.000 Mann. Es ergiebt sich also, daß von 1000 nach Cuba geschickten Mann 521. mehr als die Hälfte, am 1. März 1897 verloren waren. Demnach dürften dieVerluste auf Cuba mindestens 100.000 Mann betragen. Amtlich schätzt man das gegenwärtiq auf Cuba befindliche Heer auf 180.000 Mann, darunter 70.000 Freiwillige. Das beweist daS Zutreffen obiger Zahlen. Der Wasserstoss'Thermometer.

Das internationale Institut für Maße und Gewichte in Paris hat die Einführung deS Wasserstoffthermometers für genaue Wärmemessungen beschlössen. Man hat Wasserstoff gewählt, weil man einenKörper brauchte, dessen Volumen sich möglichst proportional der Temperatur vermehrt; ein GaS war.demnach um so vortheilhafter, je genauer es daS Foriotte-Gay-Lussac'fche Gesetz befolgt, d. h. je mehr es diejenigen Eigenschaften besaß, die man den .permanenten Gasen" beizulegen pslegt. Daß es' streng genommen überhaupt kein Permanentes Gas gibt, stand seit lange fest; nur war bisher derBeweis dafür noch nicht vollständig geführt, da es noch nicht gelungen war, den Wasserstoff (und außerdem daS später entdeckte Helium) zu verflüssigen. Noch im Jahre 1896 konnte der Physiker Olszewski in einer Abhandlung über die Verflüssigung von Helium aussprechen: So weit auch meine Versuche getrieben werden konnten, daS Helium bleibt ein permanentes GaS und ist augenscheinlich ebenso schwer zu verflüssigen wie Wasserstoff". Dieser Forscher wollte zwar den Wasserstoff zu einem Nebel verdichtet haben, auch Caill.tsch und Wroblewsky hatten angegeben, daß eö ihnen gelungen sei. flüssigen Wasserstoff zu erhalten, doch galten ihre Versuche nirft für einwandfrei. Jetzt endlich ist es dem englischen Physiker Dewar gelungen, flüssigen Wasserstoff in beträcht'licher Menge zu gewinnen. In einer Vorrichtung, deren Construktion und Bau ein Jahr gedauert hatte, erhielt er unter einem Druck von 180 Atmosphären und unter einer anfänglichen Abkühlung auf 205 Grad Celsius den Wasserstoff in Tropfen und fing ihn in Gläsgesäßen mit mehrfach versilberten Wandungen auf. deren Zwischenräume luftleer gemacht und auf 200 Grad Celsius abgekühlt waren. Innerhalb 5 Minuten waren 20 Kcm. Wasserstoff aufgefangen. Ueber die Temperatur deS flüssigen Wasserstoffes bekommt man durch die Erwähnung folgenden Versuches eine Vorstellung. Eine mit Luft gefüllte Röhre wurde in den flüssigen Wasserstoff gebracht und bedeckte sich sofort an der abgekühlten Stelle mit fester Luft. Eine. Röhre , mit Helium, die in den flüssigenWasserstoff eingeführt wurde, erfüllte sich alibald mit einer Flüssigkeit. Damit ist aber bewiesen, daß die Condensationstemperatur des Heliums über 'der des Wasserstosfes liegt. Was den flüssigen Wasserstoff an sich betrifft, so ist er klar und farblos und zeigt kein Absorptionsspektrum. Der Siedepunkt ist noch nicht bestimmt, doch dürste er 20 bis 30 Gr. über dem sog. absoluten Nullpunkte liegen. In dieser Annäherung an eine Grenze, jenseits deren die Körper vermuthlich völlig veränderte Eigenschaften besitzen, und nicht allein in dem Nach--weis, daß es kein permanentes Gas gibt, liegt ein außerordentlicher Fortschritt der Wissenschaft. Im Jahre 1823 wurde von allen Gasen zuerst Chlor durch Faraday verflüssigt, wozu eine Temperatur von 40 Grad Celsius oder ein Druck von 4 Atmosphären erforderlich ist. Allmälig ist man durch Anwendung starker Abkühlungen und hohen Druck dazu gelangt, alle andern Gase. mitAusnahme des Wasserstoffes und de5 Heliums zu verflüssigen, und hat Temperaturen bis etwas über 200 Grad erziett. Noch in jüngster Erinnerung sind die erfolgreichen Arbeiten Prof. Lünder Wiesbaden zur Verflüssigung der Luft. Wenn Dewar jetzt die Temperatur bis auf 240 bis 250 Grad Celsius hat erniedrigen fön nen. so ist damit ein weiteres bedeutendes Stück auf dem Wege zum absoluten Nullpunkt zurückgelegt. Künstliches iwetß. Wie auö den Berichten über den in Wien abgehaltenen internationalen Congreß für angewandte Chemie erhellt, ist eö dort, dem Dr. Lilienfeld, einem Schüler Emil Fischers und Du Bois Raymonds, die Ausgabe aelungen, Eiweiß synthetisch (künstlich) dar. zustellen. Eine der schwierigsten Ausgaben der organischen Chemie ist die Synthese von Eiweißkörpern, indem man trotz, der allergrößten Anstrengungen keinen Einblick in die Consti tution dieser hochmolekularen Verbindüngen, gewonnen hat und auch nicht einmal ein annähernd wahrscheinliches Bild über die Gruppirung der bisher gewonnenen Spaltungsprodukte im Eiweißmolecül besitzt. Trotz dieser immensen Schwierigkeiten haben es viele Forscher versucht, die Synthese der Eiweißkörper durchzuführen. Die auf diesem Gebiete vorliegenden Arbeiten von Grimmaux. Schützenberger u. A. haben jedoch zu gar keinem positiven Resultate geführt, indem die gewonnenen Produkte nur sehr entfernte Ähnlichkeit mit Eiweißkörpern hatten. Auch Dr. Lilienfeld hat im Jahre 1894 im Berliner physiologischen Institute eine svntbetiscbe Arbeit in die

sem Sinne ausgeführt. Sein damaliger Ausgangspunkt war der Aethylster der Amidoessigsäure. Durch Condensation dieses Körpers mit ana logen Estern des Tyrosins und Lencins hat Lilienseld - damals einige Gramm einer Substanz dargestellt, die den Peptonen und Albumosen sehr ähnlich war. Diese Arbeit bezeichnete Dr. Lilienfeld schon damals nur als einen schüchternen Versuch zur Lösung des Problems der Eiweißsynthese, da das damalige Verfahren zwei große Fehler besaß, welche darin bestanden, daß 1) daS Ausgangsmaterial, d. h. die betreffenden Amidosäureester, nur in geringen Quantitäten zu beschaffen sind, 2) daß die Umwandlungsprodukte des AethylesterS der Amidoessigsäure ungemein leicht zersetzlich sind. Infolge dieser Labilität waren die damit hergestellten synthctisch n Plodukte von Fall zu Fall verschieden. An diesen Schwierigkeiten scheiterte die Fortsetzung der Untersuchung in diesem Sinne und nun versuchte Dr. Lilienfeld aus den Amidosäuren als solchen synthetische Eiweißprodukte m bekommen, indem er sich an die Arbeiten von Schützenberger, Grimaux und Pickering anlehnte. Alle diese Versuche, die Jahre in Anspruch nahmen, haben im Großen und Ganzen kein positives Resultat ergeben, indem der Vortragende nicht einmal die Behauptungen angezogener Forscher experimentell hat bestätigen können. Vor einiger Zeit ist eö jedoch Dr. Lilienfeld endlich gelungen, auf einem verhältnißmäßig außerordentlich einfachen Wege' einen Körper synthetisch darzustellen, welcher als synthetisches Pepton bezeichnet werden muß. Die ausnehmend große Einfachheit des Verfahrens verfetzt Dr. Lilienfeld in die Lage, die ganze Synthese von Anfang bis zu Ende den Zuhörern zu demonstriren und an der Hand dieser Demonstration die Synthese zu erläutern, wodurch alle Zweifel an der Richtigkeit seinerVehauptungen in glänzend überzeugender Weise zerstreut wurden. Das Verfahren beruht auf der Condensation von Chenol mit Amidoessigsäure unter Zuhilfenahme von Phosphorozydchlorid alsCondensationsmittel. Nach einigen Minuten war die Reaktion vollzogen und Dr. Lilienfeld fällte aus dem Reaktionsgemisch das Chlorhydrat des synthetischen Peptons mit Alkohol und Aether auö. An diesem, vor den Augen der Zuhörer dargestellten synthetischen Pepton demonstrirte Dr. Lilienfeld alle Reaktionen, welche in überraschenderWeise die vollständige Identität des synthetischen Produktes mit natürlichem Pepton bewiesen. Sowohl die Färbungsreaktionen, als die Fällungsreaktionen und die Löslichkeitsverhältnisse stimmten haarscharf mit denjenigen der natürlichen Peptone Uberein. Nachdem der Vortragende auch die elementar analytischen Zahlen für Wasserstoff,' Kohlenstoff und Stickstoff mittheilte, war die Synopsis erschöpfend genau und die chemische Identität vollständig bewiesen. Infolge dessen muß der nach dem Verfahren von Dr. Lilienfeld synthetisch dargestellte Körper als der erste synthetisch dargestellte Eiweißkörper bezeichnet werden. In Bezug auf den Nährwerth machte Dr.' Lilienfeld insofern eine außerordentlich interessante Mittheilung, als er angab, daß diesbezügliche Versuche im Gange seien und ihre bisherigen Ergebnisse beinahe mit voller Sicherheit dahin lauten, daß das synthetische Pepton als Nährstoff natürliches Eiweiß vollständig ersetzen kann. Dr. Lilienseld stellt die Publikation der diksbezllglichen Ergebnisse für die allernächste Zeit in Aussicht. Selbstv?rständl'ch ist durch diese Arbeit der physiologischen Ehemie ein ganz neues und hochinteressantes -Gebiet erschlossen, indem durch analoge Condensation der Homologen dis Phenols und des Glykokolls eine unabsehbare Zahl von synthetischen eiweißähnlichn Produlten zu erzielen ist. Die Bearbeitung dieses Forschungsgebietes nimmt Dr. Lilienfeld, welcher sich das Verfahren' in allen Staaten patentiren ließ, für sich in Anspruch. Aber nicht allein vom wissenschaftlichen. auch vom Volkswirthschaftlichen Standpunkte ist die Möglichkeit der künstlichen Darstellung von Eiweißkörpern von größter Bedeu-tung.

Gin Petroleumkrieg. i Amsterdam, Ende August. , 'Wenn zwei Wölfe oder andere reißende Thiere sich gegenseitig zerflei sehen, ist es den Umstehenden schließlich gleichgültig, welche der beiden Bestien der anderen den Garaus macht; bedenklicher wird die Sache schon, wenn der siegende Theil mit ungestilltem Heißhunger dem Publikum zuleide geht und an ihm seine Freßgier befriedigt. Ein ähnliches Schauspiel spielt sich im Augenblick in der Stadt. Amsterdam ab. Vor etwa ächt Jähren degänn die American Petroleum Company, eine Gründung der amerikanischen Standard Oil Company, in hiesiger Stadt ihre Thätigkeit und verkaufte das Petroleum im Kleinhandel zu demselben Preise, wie die Großhandler an die Kleinhändler. Die natürliche Folge war, daß eine Grohfirma um die andere in dem ungleichen Kampf unterlag und daß sie gezwungen wurden, sich mit der amerikanischen e,eu,chast entweder vollständig zu verschmelzen oder als Agenten in ihre Dienste zu treten. Die American Petroleum Company hatte sich zeitig die Pacht sämmtlicher Behälter im ganzen Lande zu sichern gewußt und in Amsterdam verfügte sie nicht nur über ihre eigenen Behälter, sondern auch über diejenigen, die früher, im Betrieb der Amsterdam'schen Petroleumhafengesellschaft und dann in demjenigen der Stadt Amsterdam selbst gewesen waren. Mit kleineren Grossisten machte die Gesellschaft noch weniger Federlescns: sie eröffnete kurzweg Läden in ihrer unmittelbaren Nähe, verkaufte das Petroleum unter dem Preis und vernichtete dadurch jeden Mitbewerb. Die amerikanische Gesellschaft war also

vte unbeschrankte Gebieterin der Lage und sie schickte sich eben an, mit der größten Rücksichtslosigkeit ihr thatsächliches Monopol auszubeuten, indem sie im vorletzten Winter anläßlich eines

, kurzen und unbedeutenden Schneefalls den Petroleumprcis alsbald steigerte als ihr plötzlich und unerwartet ein mächtiger Gegner entstand. Denn im November 1897 wurde in Amsterdam eine Zweigstelle der Pure OilCompany errichtet, ebenfalls einer amerikanischen Gesellschaft, die den Krieg aegen die Standard Oil Company auf dem Pctroleummarkt bis jetzt bis aufs Messer geführt hat. Einzelne Grossisten, die noch aufrecht standen, ergriffen begierig die Gelegenheit, sich der Pure Oil Company anzuschließen und bei ihr einzukaufen, während andere Firmen, die sich der American Petroleum Com'pany bereits unterworfen hatten, diese verließen und ins Lager der Pure Oil Company übergingen. Infolge des scharfen Mitbewerbs beiderGescllschafjen ging der Preis des Petroleums natürlich rasend bergab, das Liter kostete im Einzelverkauf nur noch 7 Cents, ein Preis, bei dem der Einzelverkäufer nur noch mit Mühe bestehen konnte. Da die Pure Oil Company hauptsächlich den Kleinhandel begünstigte -und dadurch der anderen Gesellschaft merklichen Abbruch that, organisirte letztere einen Karrendienst, durch den das Petroleum direct an die Wohnungen der Verbraucher gebracht wurde, und der Preis für 2 Liter sank infolge davon auf 9z Cents, wodurch der Kleinhandel vollständig lahm , gelegt werden muß. An diesem Handel sind aber bis jetzt 1000 bis 1500 Straßenverkäufer beschaftigt gewesen, während 3 4000 Ladenbesitzer ebenfalls Petroleum verkauften. Vor ein paar Tagen hielten Vertreter dieser beiden letzten Gruppen eine Versammlung ab, in der sie über ihre Lage berathschlagten; man kam aber zu keinem Beschlusse, da ein Theil der Interessenten zu der einen, der ande're zu der andern Gesellschaft hielt. Es ist zwar eine Thatsache, daß zahlreiche wohlhabende Leute ihren bisherigen Kleinlieferanten noch denselben Preis bezahlerr wie früher, allein der große Haufe, der hier doch allein in Betracht kommt, kauft eben da. wo er die Waaren am billigsten erhält. Und was wird das Ende vom Liede sein? Daß beide Gesellschaften sich in eine einzige verschmelzen werden, um dann mit vereinten Kräften das Publikum auszubeuten, ist bei ihrem ursprünglichen Gegensatze ausgeschlossen, sie werden sich wohl noch bis auf weiteres auf Tod und Leben bekämpfen, bis die eine oder die ändere die Segel streicht, was aber angesichts des Capitalreichthums beider sich noch sehr in die Länge ziegen kann. Vorderhand werden die Zwischen- und Kleinhändler die Opfer des Kampfes; aber wenn dieser zu Ende gesührt ist, dann wird unfehlbar das Publikum an die Reihe kommen. Als ein glücklicher Umstand darf es doch betrachtet werden, daß die Pacht der der Stadt Amsterdam gehörigen Behälter wie auch die Pacht des von der American Petroleum Company benutzten Grundes und Bodens, wodurch diese ein natürliches Uebergewicht über ihre Mitbewerberin hat. im nächsten Jahre abläuft; die Stadtverwaltung wird dann dafür zu sorgen haben, daß die Interessen des Publikums krustig gewahrt werden, wie man dies auch seinerzeit in Hamburg mit Erfolg gethan hat. . a m m Vom Jnlande. 'Auf mindestens 11,000.000 Äallen wird mt diesiahrige Baumwollenernte in den Ver. Staaten gechäkt. In - den amerikanischen Streichholzfabruen genügt ein Pfund Phosphor zur Anfertigung von einer Million Zündhölzchen. - .Sehr theuer war das Le den des dieser Tage rn Rlchmono, Va., plötzlich verstorbenen Herrn - I. N. Aaughn; er hatte dasselbe, für das hübsche Summchen von Z293.000 versishat; 'Eine halbe Million Nähmaschinen werden in den' Vereinigten Staaten von 65 Fabriken, deren Anlägekapital sich auf Z20.000.000 belauft und die an. 100.000 . Menschen beschäftigen, alljährlich producirt. . C'e r v e r ä" i st i n L i m e st o n e. Me..'ein Hadn von deinem Eiaentbü-i mer benamset worden. Der Gockler wurde vom Blttz getroffen und ihm ape Schwanzfedern bis auf zwer ausgerissen, trotzdem aber blieb er am Leben.' ' .. ; i jJn den Kohlenbergwerk ken der Erde sind etwa H Millionen Arbeiter beschäftigt, davon 535.000 in rd 1 1 v . nn vcv i. . rn i . . -iigtuiiv. OKßj.KAÄj irv oen Jüereimgun Staaten. 285.000 in Deutschland,' 100.(00 in Bllgien und nahezu 46,003 iri Rußland. . . .v t Bis jetzt hat der spanischajnerikanische Krieg 65 Neü Engländsr an Todten gefordert. Unter - die-' ser Zall befänden sich 55 aus Massas chusetts, 5 aus New Hampshire, 3 aus Mine und' seiner aus Vermont bzw.' Rhode Island' ' - ;' I m ' v e r f l o s s e n en W i n t e r trurde Andrew Burns auf der Jagd iN ' Oregoa von . einem Schneesturm überrascht und ' dabei' erfror ihm 'ein Arm, der amputirt werden : 'mußtet Kürzlich .'erlitt er auf der Jagd einen Hiitzschlag. und dieser mächte .seinem Leben ein Ende.' ...... !Mit einem Lasso. wurde, von der Bemannung deS Schleppdam-. pferZ Castle'.auf der Fahrt von New Haven nach New. London bei Faulkner's Island, ein Schweinesisch von'9' Zfuß Länae und 250 Pfund Gewicht lebend gefangen und nach der letztgenannten Stadt gebracht. . . Der Farmer John Frisby in der Nähr von .Shobonier,. Jll. mähte Unkraut.'mit einer Sense im Hofe, während sein vierjähriger Söhn um ihn herum sprang und ihm.-als er zuhieb, direet vor die Sense -gerieth' Dem unglücklichen. Kinde wure ein' Bem vollständig, das andere theilweisi vom Körper trennt.

er Nurora, Ind., fing! Neal Swang einen Fisch, der nur einen Kopf, aber zwei vollständig ausgebildete Leiber haite; die Kuriosität wog 4z Pfund. Da die Fischmißgeburt sich in einem Netze befand, wurde

sie von dem Fischer nicht rechtzeitig genug bemerkt, um lebend aufbewahrt zu werden. 104TonnenwiegteineLocomotlve der Pennsylvania Bahn, welche dieser Tage einen fast drei Viertel Meilen langen, aus 130 beladenen Waggons bestehenden Frachtzug (im Gewichte von 5212 Tonnen) 132 Meilen (von Altoona nach Harrisburg) in 12 Stunden beförderte, eine ohne Gleichen dastehende Leistung. Präsident McKinley raucht seit Kurzem sein Pfeifchen. GeneralAnwalt Griggs kaut Tabak, GeneralPostmeister Smith raucht Cigaretten; Sekretär Gage raucht Cigarren und kaut Tabak und Sekretär Alger ist ein leidenschaftlicher Raucher. Die Sekretäre Day, Bliß und Long huldigen dem edeln Tabak dagegen nicht. Um heftige Maqen schwerzen zu stillen, verließ Nachts die 33 Jahre alte Frau Jda Gaal, No. 28 Jay Str. in Newark. N. I., wohnhaft, das Bett, um einen Scbluck Branntwein zu nehmen. Sie ging im Dun keln an den Wandschrank und glaubte anz sicher die richtige Flasche ergreisen zu können. Die Frau trank mit kräftigem Zu?I und stieß einen 'Schrei der Verzweiflung aus: sie batte Salzsäure getrunken. Nur nothdürftig' bekleidet eilte Frau Gaal flüchtigen Fußes aus dem Haus und nach der Brücke in Orange Str., um sich in den Kanal zu stürzen, wurde aber von den' Poltzisten Van Riper und Seipel ergriffen und in einer rasch citirten Ambulanz nach dem deutschen Hospital gebracht, wo die Aerzte erkannten, daß eine Ret. tung unmöglich sei.' Die Frau starb vier Stunden später und war fast bis zu ihrem Tode bei vollem Bewußtsein. DieFarmdesHerrnJohn Z i p p' in Schumannsville, fünf Meilen von Neu Braunfels, Tex. wurde von acht Mexikanern überfallen, welche wußten, daß Herr Zipp am Tage zuvor einen größeren Posten Korn verkauft hatte und das Geld im Hause haben mußte. Einer der Rau der versetzte Herrn Zipp einen schweren Schlag über den Kopf, der lhn be wußtlos machte, worauf Frau Zipp den Räubern einen Theil des im Hause befindlichen Baargeldes auslieferte. Ein Sohn des Hauses hatte sich jedoch inzwischen herausgeschlichen und be nachrichtigte den Sherisf Seidemann in Seguin von dem Vorgefallenen. Als der Sheriff mit seinenLeuten kam, hat ten die Räuber zwar schon das Weite gesucht, allein Frau Zipp hatte in einem der Räuber einen in der Nähe wohnenden Miether erkannt. Als man an dessen Haus kam. lag er auf der Gallerie und stellte sich schlafend. Er war jedoch bewaffnet und suchte zu entfliehen. Als er auf mehrmaliges An rufen nicht stehen blieb, schoß der Shensf auf ihn und todtete ,?m sofort. DerzehnjährigeBavid Sorensen in Atlantic, Ja., sprang in dem Getreidespeicher in einen Behälter, der gerade mit Haser gefüllt wurde, der durch einen Schacht in einen unter dem Speicher stehenden Bahnwagen ge leitet wurde. Das Kind mußt elen diglich ersticken, ehe Hilfe zur Hand war. : Beträchtlichen Schaden haben lm Staate Vermont schwere Ge Witter angerichtet. So wurden z. B. 15 Ortschaften in Bennington County schwer heimgesucht. Mehrere mit Getreibe gefüllte Scheuern und 13 Wohn Häuser wurden vom Blitze . getroffen und theilweise gänzlich eingeäschert. Der angenchteteSchaden übersteigt den Wertb von 550.000. : Vom Auslande. I Gegen 6 Uhr Abends gwg peultch der ehemalige Spezereiwaaren Händler Qsazuler n Begleitung einer Frauensperson durch die Bauerngasse in Mainz. Eine zweite Frauensperson, Namens Susanna Baumann, die dem Paare folgte, versetzte dem Schüler mit einer Scheere einen Stich in den Nacken, der den sofortigen Tod zur Folge hatte. Die Thäterin lebte lange Jahre mit dem Ermordeten im Concubinat und ist Mutter mehrerer Kinder. In Arleö für - Tech entkam ein Stier, der zu einem Gefechte bei Gelegenheit der Kirmeö benutzt werden sollte, seinen Wärtern, und drang während der Messe in die Kirche ein, wo ein allgemeiner Schrecken entstand. Die Frauen stiegen auf die Kan. zel und verbargen sich hinter den Pfeilern. Der Geistliche flüchtete in die Sacristei, während der Stier, ob de? ungewohnten Umgebung erstaunt, einige Stühle umwarf und sich dann von seinem Wächter ruhig festnehmen ließ. In Fahr (Bayern) ist der weit und breit bekannte Obsthändler Josef Kirch gestorben. Er war dadurch interessant, daß er bis in die zwanziger Jahre als Mädchen aalt. In der Taufe hatte er den Namen Josefine erhalten, hatte dann, als Näherin gelernt und trieb inen Obsthandel. Erst in seinem 23.' Jahre wurde lein Geschlecht erkannt und er vertauschte seinen Mädchenanzug mit Männerkleidern. Er stellte sich zur Militärmusterung,' wurde aber nicht für tauglich be-' funden. Vor vier Wochen slug er an zu kränkeln und starb an einem Herzleiden. Vor einigen Jahren hat Professor Peter - Göttingen auf dem Brocken ein Versuchsfeld einaerichtet. aus dem die verscytedenarttgiten vin hau und Culturversache gemacht werden. Mit jetzt in der GLttinger UniversitätSchrontk berichtet wird, wa ren im letzten Jahre sowohl an den Alpenpflanzen - Culturen wie an den m r 1 l m 4. .. Zveriucyen mir oarien laoelyoiern erfreuliche Fortschritte zu - beobachten. Namentlich gedeihen die außerhalb deS eiaentlicben. Versuchsfeldes mit aröeren Bäumchen ' begonnenen Anpflaaiun&n nach QunlS. MnAeil cnifctj

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1 1 had what the docton call Indigestion " sald the procervman. " and

I iuflered from it day and night. I trlod several doctor, tole electric treatment, in fact everything that I could hear of, but nothin; did na any good and I made up my mind there was no help for mo only to gtin and bear it. One day, however, I bought a box of

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and It aeems to me the sirst dose toolc efTeet. I have been talring them ever ainco whenever occasion arises, which is not ölten, and they havo aurcly worked wonders with me. When I look back cm the past and then on my present condition, it seems to me that I am a nw man. I am enjoying elegant health now, but I reust &ay that Ripana Tabulea were a God-send."

LAXIR kJJ BON-BON yk jSKiRf6T0PfUNQ .sj v . rmfiwm, Xl "'"g"

allerdings wegen de5 VatTndaueL aus den Brocken wieder verlegt werden, wie überhaupt die Sahnarbeiten ziemlich störend aus den Betrieb deö Versuchsseldeö einwirken. Die Culturen von Stauden und einjährigen Gewächsen sind ganz besonders gut gediehen. ' Der Polizeiossizier Mommaerts aus dem Brüsseler Vororte St. Josse wurde, als er im Begriffe war, zur Verhaftung eines Anarchisten Namens Williams zu schreiten. mit Revolverschüssen empfangen. Der Anarchist flüchtete sich auf der Straße nach Löwen, wobei er fortfuhr, auf die Passanten zu schießen, welche ihn aufhalten wollten. .Zwei Passanten wurden verwundet. Der Rasende wurde schließlich festgenommen und auf daS Politticommissariat gebracht. Der Polizeiossizier begab sich darauf in die Wohnung Williams', wo sich zwei andere Anarchisten befanden, welche auf den Offizier Feuer gaben. Der Offizier erwiderte das Feuer und traf einen Anarchisten an der Kehle. Der Zustand desselben ist hoffnungs los; der andere wurde verhaftet. Der Offizier ist leicht am Daumen verwundft. Williams ist ein Anarchist der That und schon mehrmals mit der Polizei in Conflict gerathen. ' Im Dorfe Wygoda bet Przemysl inGalizien wurde ein furchtbares Verbrechen verübt. Unbekannte Thater ermordeten den 86iahrlgen Ju den Haber, dessen Schwiegertochter, seine Schwester und ein elfjähriges Kind. Em Madchcn wurde fo schwer verletzt, daß es kaum mit dem Leben davonkommen wird. Die Thäter,- die durch das Fenster eingestiegen waren. sollen drei fremde Bauern fern, welche in das Dorf kamen, um zu plündern. 'Ein eigenartiges Culturbild enthält die folgende Mittheilüna aus Sharatow in Rußland: Die Bäckersfrau Manutewitsch wurde auf die Klage eines Concurrenten ' zu 20 Rubel Strafe verurtheilt, weil sie die Semmel größer gebacken hat, als die Duma vorgeschrieben hatte, ohne die Preise zu erhöben. ' Beider es! elgungoer Dreischusierspitze im Sextenthal in Tyrol sind Rechtspraktikant NaagerLandshut und Professor BuchenbergAugsburg todt abgestürzt. Ein dritter Theilnehmer der Parthie. Prosessor Zott-Landshut, und ein weiterer Herr waren von einem Führer begleitet und sind der Gefahr entgangen. Naager und Buchenberg hatten die sehr schwierige Parthie führerlos unternommen. waren aber geübte Bergsteiger. ' Buchenberg war früher Volksschullehrer, hatte das Gymnasialabsolutorium nachgemacht und Philologie studirt. Der bekannte Forschungsreisende Dr. Hermann Meyer unternimmt eine neue Forschungsreise nach Central . Brasilien und in daö Schingu ' Gebiet. Die Abreis erfolgte am & August von Leipzig aus. Zunächst reift' Meyer nach Rio Grande do Sul. Anfangs Januar trifft er in BuenosAireS mit seinen drei wissenschaftlichen Begleitern, Dr. Koch - Gießen. Dr. Mannsfeld - Dresden und Dr. Hilliaer - Berlin, zusammen. Die Ausrüstung ist eine außerordentlich sorgfältige und umfangreiche. Die eigentlich Expedition in daö Schingu-Gebiet beginnt im März 1899 und dauert bis Ende December 1899. . ' Ein Soldat deö in Spezia garnisonirenden 23. Infanterie - Regiments' Namens Gastaldo Ceresa, der nach einem Streit mit einem Kameraden betrunken in die Caserne zurückkehrte, ergriff dort in einem Anfall von Wahnsinn ein Gewehr und gab auf seine Umgebung Feuer.' Zwei Soldaten wurden getödtet. Darauf verlieh Cerefa die Ca ferne und feuerte auf die Schildwachen, die das Feuer erwiderten, ohne jedoch zu treffen; sie selbst blieben unverletzt. Ceresa eilte veiter und tödtete auf seinem Wege seinen Baue?., Dann. warf er sich aus,, die Erde, und es gelang, ihn festtunfhmm-

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