Indiana Tribüne, Volume 21, Number 344, Indianapolis, Marion County, 1 September 1898 — Page 1

o A i o rS AA n Af sP O AA Aft W W O WH Office : No. 18 Süd EHabana Oteasze. Telephon 1171 ZndianapolK, Indiano, Donnerstag, den j. September 1898 Jahrgang 31, No! 3 14

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Frenzel irofhers, Ro. 1 West Washington StraHe, (Merchnnts National Bank.)

in europäisches Departement.

sungen aus alle Städte SuropaS. Schifföfcheine nach und von Suropa. An und Verkauf ausländischen Geldeö.

Testamente. 91 achlassenschaften. Die unterzeichnete GesUscbaft übernimmt Nachlasjenschasten und erteilt Rath bet der Ausfertigung Kon Testamenten, übernimmt auch Vertrauensposten unter denselben, wenn gewünscht. Die Sicherheit der Gesellschaft ist von allen Gerichten anerkannt. Ihre Organisation und Einrichtungen ermöglichen s ihr die Verwaltung von Besitzthum billiger und schneller zu besorgen, wie es einzelnen Personen möglich ist. Rathschläge in Betreff der Anfertigung von Testamenten, sowie in Betn ss der VertheNung von Nachlassenfchaften werden kostenfrei er theilt während ihre Dienste ai Trustees etc. zu mäßigen Preisen zu haben sind. The Indiana Trust Company Gssices : Stuft (vebaude. apital $1,000,000 UeberschuK 855.000 t LrS L 12. bis 17. September. VW Offen Tags und Abends. Abends beleuchtet. Schlacht von urd HF Pain'S Feuerwerk Abends. Keine reservirte Sitze. K I $ S E L S, Jeden Abend Conzert ! übn L'ffel kaxll sind di, nachsslzenden rü.stler aus dm Programm , L'llie VkaY, Plima Donna Eoprano. Wlattl Ärat. vhimpio Sake-Walkn. Lillian Hayden, EeriaSomic. Besfle Lamb. Ntzermelodien. Gb9. 3. 9t1ettS- Pian,-irtk. Jtdk Coatag zwei Vorstellungen in The FarmI r,..o. undA. ktrad. demHaupleingang zum, StalFairGroudgeqenübn. I F&l&'B&.TSE.l Natures Beauty Spot. Woche beginnend 29. Aug. 1893 : GrofjeS Konzert xegebe ou der z- P'air'barals Hapollo : au dreißig Coliste bestehend, jede Abend aus der erras,. Imi( frei. mWim mmimm Mmm . . . , i , m ii i k i VllflMIUIHMM,HM pi -- m rra-ITT-Fi8HDVICW lnrk! BiS auf Weiteres laufen die Wagen . der College Avenue und Union Bahn. ho Linien durch nach dem Fairviev XZark. ebenso wie die Waaen der Illinois Str. Linie jetzt. Transfers von und aus allen Linien. Wben Vand Sonntag Nachmittag und Abends, Columbia IIClllC. Gstnff&Willem, ... Gignithamcr. ' Dle besten Weine, Llquenre W 1 M. . uuu v,,Uuuuu Ecke Delaware und McEarty Straße. Die Halle, welche vollständig neu herge. Ä"S ÄÄISÄÄ böigen Preisen vermiethet.

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Wechsel, Creditbriefe und Poftanwei

Editorielles. Der Krieg ist vorbei, aber daS Sterben nicht. Indeß, Krieg und Tod I sind Geschwister. Die Nachrichten au? den verschiedenen Lagern find entsetz. lich genug. Ob all die Uebelftande. welche mit vielem riege verbunbenl waren und welche zum großen Theile erft jejt zu Tage treten, hätten ver. mieden werden können, das müssen dir sachkundigen Leuten überlassen. ES ist immerhin zu bedenken, daß Amerika biS heute kein MilitSrftaat war, daß man die in Europa übliche stetige Kriegsbereitschaft nicht kannte, daß in

Folge dessen an der Spitze der iitalUj0Bal. voynto giebt die Zahl der leitnng keine Männer vom bedeuten-1 t:. ... m.n.i.

. . , , . der praktische? Sksahrung stehe konn-I,.

ten und daß die ganze KriegSmaschinerie ,i neu eiii werben rnup.e. müssen es deshalb dahingestellt sein . , aff.n ob ...d .i and., Land ... tu glttch.n Umßänb.n die Sache b.ss., vmft halte. S, iff auch f.,.., , b'd'nk'n, daß im ,,.,. nicht all,, rau,g.s.H. w..d. kann. wi. 3.. 8. oer ngriss au aunago zu o gauz. i lich ungünstiger JahreSzeit durch . daS Einlausen der spanischen Flotte daselbst zur unvorhergesehenen Nothwendigkeit wurde. Wohl aber ergiebt sich auS all den Borgängen die verbrecherische RücksichtSlofigkeit, mit welcher gewissenlose 1 m ÄÄ' stlKt mlU UUV C CTfllCPl NU)I die gefährliche Schwäche einer Regie rungSform, unter welcher derartige Hetzereien von Erfolg begleitet sein können. SS ist ja so selten, daß bei uui der ruhig überlegende Verstand zu? Geltung gelangt, sondern zumeist die Leidenschast, die Phrase, daS Schlagwort. Von den Interessen, welche dahinter stecken, ganz abgesehen, ist eö auch die Phrase, daS Schlagwort, der Appell an die Leidenschaft, aber nicht en den Verstand, welche als Mittel gebraucht werden, daS Land in eine Politik deS JmverialiSmuS. der Srvantto der . . . w,e MSN 11 k I0NN NkNNkN wlU, 'kveN- . m '. . . ..... raue aoer in eine aoenieuerllOe volltik zu drängen. Wie weit daS gelingen wird, bleibt abzuwarten, jedenfalls haben zur Zeit bie größte Schreier daS Wo:t. Ihnen öffnen die Zeitungen ihre Spalten weit lieber als den Ruhigen und ve sonnenen. Die Einen schmeicheln eben dem nationalen Dünkel, die Anderen aber nicht. Unkranicklier nn,i nk fst N,R hx l'N der Krieg hervorgebracht. i " i-r j v, ,.U V.. V. i v. wtiiiii vi ii vtii (iiuuy(u I w 5MI,U 8wl r ncrqicrnru Beamte und Generäle au,g.fchi.n (.r:x. .w rx.. & . ns.i I wird und welcher eiat. dak man Eine n&i ftnnt Mh hrt. m . j," . ' 7 ""T ""V v wenigsten besitzt dle Presse davon Schon während des Krieges zeigte sich dieS in der Veröffentlichung von Vor kommnissen und Anordnungen, velöe nicht zur Kenntniß des Feinde, hätten sn,n i.ilt kaufen " i Umschrift und Ueber, treibnnaen bt Wtn Zustände in Un Lagern in aufregender Weife auf, und , , versuchten, die Eifersucht zviI 1 l l "r schen Sampson und Schleh zu ve?..Zf,,.. ütm nifit oar erst iu söake .fall. , S tki darin. stA tu - - r w ,-----, w r

i. Pi n 3MIrH mwn M 1. Sllwoi, der Beamten und Offiziere zu achen.'gimenteS, die gestern auf den Dam-

Da find neuerdings die Angriffe, welche Gen. MileS auf die KriegSleitung in Washington macht, höchst unerquicklicher Natur. ES scheint, daß der KriegSsekretär sich Gen. MileS gegenüber dasselbe erlaubte, waS Kaiser Wilhelm SiSmux gegenübe? that.

Alger korrespondirte direkt mit Shaster, trotzdem MileS sich alS Leiter und Oberftcommandirender deS FeldzugeS auf Cuba betrachtete. U ld nun bedient sich MileS der Zeitungen, um seinem Grimm Lust zu machen. Correspondenzen werden dabei veröffentlicht, welche kein Ossizier zu veröffentlichen daS Recht hat, und eS ist klar, daß solche Zänkereien und solche Publikationen weder die Achtung vor den Olsizieren, noch die Achtung vor den Washingtoner Behörden vergrößern, noch die Disziplin im Heere stärken. AlleS in Allem genommen, find die Folgen und Nachwehen unseres Krieges noch schlimmer alS der Krieg selbst. Vergebens aber wird man sich anftren- . . a. rr C. . gen, lrgenvwo eiwav uie zu nnoen, daS der Krieg unserem Lande gebracht hat. VmWalhnlhlen. Wetterbericht. arnel, sööncS Wetter heute Nacht Iunfc Freitag. Höchste Temperatur in. Ntthalb der letzten Stunden 91 Grad. niebriaste 73 Grab SSisselS Badeanstalt. Was. sertemperatur 84 Grad. Die andere Seite. Washington,!. Sept. Kriegssekretär Alger empfing heute den Beti&t bei Ke. Bovntön über die .Ru. , nh . den svitälern de l?.amv I KHlt VI9 AUUl wuy. ?kiu(ve ..1 a. kSiibt Alle btn verschiedenen Hospitälern alS vortresflich, Nahrungsmittel und Ber. hff ' hft,rtmmrt rtl1Är,:A,v f "BHHI Hl V V V U.M. M MMIM(III f, ., f( . . g.,,wä.ti,.n Zu. 9Mln f toi( ( ... hÄ a,anh, nix, hai , B 5., Nachlässigk.il ftallg.sun. 3n Bezug auf die Beschuldigung, daß die Kranken Hunger gelitten hatten, meint er, daß daS daher komme, daß die vom TyphuS-Fieber Genesenden fortwährend Essen verlangten, daß man diesen Forderungen aber selbst, verständlich kein Gehör schenken konnte, wwwmmWw v . a.. I) di..u..i.w .sund ..b. . z.k, . xk vtftttvt )ivi 0 ' r Cj V vv. Nachlässigkeit Seitens vieler Offiziere an vielen Stellen große Unreinlichkeit herrscht. Er schließt seinen Bericht, wie folgt : Meine Ansicht ist, daß die meisten Interviews mit Kaplänen, Rkgimentöärzten und Anderen in dielen Zeitungen falsch und unbegründet sind, den schmutzigen Zustand auSgenommen, an dem ihre eigene vlaq m m t m M m w . rf- ' laingrel! Lqulo war. slacy meiner Ansicht ist von Vielen nur deshalb Klage über Wassermangel und den un gesunden Zustand deS Lagers erhoben worden, weil die Betriffenden auS dem Dienste entlassen werden möchten. . Nach Hause. Washington. 21. Aug. DaS Marivedepartement erhielt eine De pesche von Ponce, Porto Rico, meldend, daß die Kriegsschiffe Puritau", Amphitrie", Terror", Hannibal" und Montgomerd" heute Morgen von Ponce nach Newport, N. I., ab dampften. De? Hauptzweck ist, die Mannschaften de? Schiffe auS dem tro pischen Klima ach nördlichen Gewäs sern zu bringen. G u a h a m a, Porto Rieo, 21. Aug. DaS Hospitalschiff Relies" fuhr heute mit 76 TyphuSkranken der hiesigen Hospitäler und 25 kranken Männern von Ponce nach Boston ab. Noch immer Klagen. New So? k, 21. August. De? TranSportdampfer Allegheny" tra heute mit 200 Nana deS 9. Mass. und Un Rest deS 1. Illinois RegtS. von oantiago bei Montauk Point ein. Bte Holpttaietnr.qtungen find noch iann ungenügend und mußten in vorige? Nacht ISO kranke Soldaten . e l m nanlen upoose negea. anPatt mit geldbetten versorgt zu der- . . im 9 . ... . 0Cn vlC eyrzayi v,e,e? Kranken

pser Berlin" in Montauk Point an.

kamen. New I ork, 31. Aug. Bierzehn der aus dem Transportschiffe Allegheny" von Santiago zurückkehrenden Soldaten starben während der Fahrt nach Montauk Point. Major Brown, welchem daS allge. meine Hospital in Montauk Point unerstellt ist, hat jetzt verordnet, daß die Sümpfe, welche neben dem Hospital iegen, aufgefüllt werden und daß der Grund mit dkSinfizirenden Flüfsigkeien besprengt werden soll. Dr. Brown hat serner verordnet, daß alleS TrinkWasser vor dem Gebrauch gekocht werden soll. John Wagoner, von Comp. H. deS 17. Ver. Staaten 3nf. Regiments, der von ColumbuS, Oi stammt, erhängte sich heute am Pfosten seines ZelteS. Der junge. Mann hatte bei Santiago gekämpft und wurde dort vom Nervensiebe? befallen. Man glaubt, daß er den Selbstmord beging, als e? unbewacht im Fieberwahn war. 3m allgemeinen Hospital von Monauk Point starben heute vier Mann. Ein englisches Urtheil. New Jor k, 21. Aug. Die Londoner Saturdah . Rediew," welche kürzlich Chauncey Depew eine ange. strichen Puppe und einen Protz nannte, spricht sich über Amerika wie olgt auS: ES giebt natürlich in de Ber. Staaten viele ehrenhafte PrivatPersonen, aber wir haben an diejenigen zu denken, welche daS Bolk in seinen sozialen, politischen und bürger. ichen Bräuchen vertreten. Gesellschaft-. ich ist daS Volk schmutzig im höchsten Grade; seine Gerichte und bürgerlichen Institutionen find korrupt, seine poliischen Parteien verkommen. ES hat nichts beigetragen zur Selbstachtung der Menschheit. 3m egentheil,"eS hat der Welt gezeigt, wie weit ein civilifirteS Bolk moralisch sinken kann. j De? Fall D re h s u S. F ä lschung und Selbstmord. ES. wi?d Licht. Paris, 21. Aug. Oberftlieutenant Henry hat sich im Gefängniß mit einem Rasirmesser den Hals abgechnitten. Der Brief, den er selbst geschrieben hatte, war angeblich ein Brief eineS deutschen GesandtschaftSattacheS an einen italienischen Attache und wa? eineS jene? geheimen Doku. mente, aus welche hin DrehfuS verurheilt wurde. Der Brief war in sehr chlechtem Französisch geschrieben und dieS führte zuerst zur Vermuthung, daß er gefälscht sei. Henry war nämich ein Bauernsohn, besaß wenig Bildung, hatte sich aber durch Tapferkeit und Pflichteifer zum Ossizie? aufge. chwungen. SS wird vielfach angenommen, daß Henry den Brief auf Veranlassung eines höheren OssizierS schrieb. Die DrehfuS. Angelegenheit ist damit wieder in den Bordergrund gebracht und erregt lebhafteres Interesse als daS Manifest deS Zrren. General BoiSdessre hat dem Kriegs. minister feine 'Resignation als Ehef deS Generalstabs eingereicht, Eavaig. nac aber hat sie erst angenommen, alS BoiSdessre darauf bestand. Esterhazy ist vorläufig auS der Ar mee entlassen worden. Die Minister hatten zwei stürmische Sitzungen unter dem Borfitze deS Prä fidenten, scheinen aber noch nicht zu einem Entschlüsse gekommen zu sein Die Mehrzahl der Minister sieht ein. daß eine Revision deS DreyfuS-Pro zesseS zur Nothwendigkeit geworden ist, aber Kriegsminister Eavaignae besteht darauf, daß Henrys Schuld nichts an der DreyfuS' geändert hat. ES ist unmöglich, die Aufregung, welche in Paris herrscht zu beschreiben und die Minister ziehen eS deshalb wahrschein lich vor, mit Borsicht zu handeln.. Gen. Gonse hat alS Unterchef deS Generalstabs refignirt, aber Cavaignac hat die Resignation nicht angenommen. SS ist nicht unwahrscheinlich, daß die Deputirtenkammer zu einer Extra ptzung einberufen wird. Die DreyfuS feindlich gesinnte Presse ist dollständig verblüfft, während die ihm freundliche Presse in hellen Jubel auSbricht. ES heißt, daß Cavaignac entschlos sen sei, die Sache bis auf den Grund zu verfolgen und eine Wiederaufnahme deS Verfahrens gezen Dreyfut r-ird nunmehr fü? unvermeidlich gehalten

Oberst Piquart, der längst den Brief

als eine Fälschung bezeichnete, befindet fich noch in Haft. 3n Nancy hat ein Mi!i:ä?gericht einen Soldaten zu dreimonatlicher Hast und 600 Francs Geldbuße derurtheilt, weil gerufen hatte : ES lebe Zola!" DaS Sosvitalstöiff ..Oli. ' w 1 rr bette" de? funken. Fernandina, Fla., 2l. August. DaS Hospitalschiff Olivette," welche nahe der Quarantäne-Station lag, ank heute Morgen um 7:20 in mhfteiöser Weise. An Bord deS Schiffes befand fich ei Hospitalcorps von 25 und eine Besatzung von 45 Personen, die alle ohne Verletzungen entkamen. Niemand weiß anscheinend, wie daS Unglück entstand und da keine Untersuchung biS jetzt stattgefunden, so bleibt die Sache vorlaufig ein Geheim. niß. Uebernahme der Regierung Haag, 31. Aug. Königin Wilhelmine trat heute nach ihre? MündigWerbung die Regierung der Niederlande an. . Ihre Mutter hatte bisher die Nkgentschast geführt. , QHiflS'NaHriyten. Augekommen in : Queenötown: Servia" und Germ?nie" von New Jork. Southampton: Lahn" und Barbarossa" von Bremen. Rotterdam: MaaSdam" von New Sork. London: Victoria" von New Iork. ' Halifax: Corona" von GlaSgov. allerlei. :mmet uvviaer scbUfct in dem Badeorte Asbury Park, N. I.. die puritanis.che Unduldsamkeit in's Kraut. Die Ocean City Association ist aeaen das Baden am Sonntaa und da bisher Samstags die Badeanzüge für Sonntag gemiethet wurden, sind die Badhausbesitzer angewiesen worden, Sonntags ryre aoeyauier rncyt zu öffnen und Samstaas keine Badeanzüge zu vermiethen. What next? Ueberaus reich fallt , n diesem Jahre die Ernte im Staate Oreaon aus. Dle Welzenernte wird fich auf mindestens 45.000.000 Bushel belaufen, wovon niedna aesmadt Lb.000.000 Bushel exportirt werden dürften. Der Ertrag von Hopsen wlrv aus 12 14 Millionen Pfund veranschlagt und auch die Erträge von Obst, Kartoffeln, Heu, Hafer und Gerste werden großartig sein. JnPrinceton, Ky., wollen die .Reform Leute- die Wirthschaften vermittelst Dynamit in die Luft sprengen. Sie haben einem reichen Manne Namens Phil. Feerg, dessen Wohnung fich über einer Wirthschaft findet, eine Warnung zugehen lassen, in welcher Herr Feerg ersucht wird auszuziehen, wenn er nicht mit in die Luft gesprengt werden wolle. An die Stadtväter ist die Aufforderung ergangen, die Wirthschaften zu schließen. Eine unerwartete Freude und Ueberraschung ist dem ehemaligen Friedensrichter CollinS in Harrison, N. I., zu Theil geworden. Sein längst als todt beweinter Sohn Edward Charles, der im Alter von 15 Jahren aus dem Hause entsloh, als die Eltern noch in Jersey City wohnten, ist nach 30jähriger Abwesenheit zurückgekehrt, um den alten Vater aufzusuchen, was ihm erst nach längeren Mühen gelang. Der Sohn ist ein wohlhabender schästsmarm w Boston. Von Ncw Vork au'Z haben drei Engländer nach einer bemerkenswerthen Reise um die Welt die Heimfahrt nach London, anaetreten. Sie haben eine Reise von 19.000 Meilen. 3000 darunter zu Fuß. hinter sich. Es find dies John Fester Fräser, ein Londoner Journalist und Autor, Edward Lunn, ein Bruder des bekannten Vertreters englischer Interessen im Orient und F. H. Lows. welchel an .der Expedition theilnahm, um Photographische Aufnahmen von den durchstreiften Gecr.den ZU machen. Die jungen Leute verließen London am 13. Juli 1896; sie durchführen aus oem Zweirad Belgien, Holland. Deutschland, Oesterreich. Ungarn und Rumänien, -die Steppen des südlichen Rußlands, überschritten den Kaukasus und setzten die Reise durch Armenien und Perfien nach Indien fort, um die chinesische Grenze unterhalb Thibet zu passiren. Nach Durchquerung deS himmlischen Reiches ging'S über Japan nach San Francisco; aus dieser Seereise lernte Herr Fräser Fräulein Amelia Lawrence, die Tochter eines Millionär - Minenbesitzers in Seattle, kennen und lieben und verbeiratbete sich mit ihr vor zwei Monaten. Von San Francisco gmg eö durch skevada nach Ouiaba. von dort nack Cbicaas und über dieiacara-Fälle nach New Oork.

Urne merswilrdiae Berichtigung bringt die neueste Nummer der .Nowosti-. Warschauer Blätter hatten berichtet, in einer Privatklinik der Stadt sei an einer älteren Frau eine schwere Operation mit Oeffnung der Bauchhöhle ausgeführt worden. Nach einigen Monaten sei diese Frau gestorben, und bei der Sektion habe man als Todesursache eine Pinzette festgestellt, die die Aerzte bei Vornahme der Operation in der Bauchhöhle der Kranken vergessen hatten. Wie nun der Sohn der gestorbenen Frau, die von dem Professor Kossinöki und einem Dr. Solmann in der Privatklinik des letzteren operirt worden war, den .Nowosti- schreibt, lebte seine Mutter nach der Operation noch sieben Monate und starb unter großen Qualen. Die Nachricht, eine- Pincette sei im Leibe der Todten gefunden worden, müsse jedoch als unbegründet bezeichnet wer. den: man fand in ber Todten zwei vergessene Pincetten. Ein schwedischer Gelehrter, Martin, der fich längere Zeit in Moskau aufgehalten hat, namentlich um die unermeßlichen historiscben Reichthümer näher zu untersuchen, rie sich in der Schatzkammer des Kreml befinden, hat dieser Tage eine Aufsehen erregende Entdeckung gemacht: der größte Theil der überaus kostbaren Silbergeräthe und Silberschmucksachen, welche daselbst aufbewahrt werden, haben fich als Geschenke erwiesen, welche schwedische Köniae im Laufe der Jahrhunderte den russisch, Herrschern dargebracht haben. Diese schwedischen Geschenke, weit über hundert an der Zahl, sind zumeist vcn kolossalen Dimmsionm und von ausgesuchter Arbeit, und S erweist sich nun. daß die meisten derselben in den berühmten Werkstätten w Augsburg und Nürnberg verarbeitet worden sind und somit einen Theil der von den Schweden während deö dreißigjährigen Krieges gemachten Kriegsbeute aus. machen - Ende vorigen Jahres machte eine Nachricht von einer bedeutsamen Erfindung die Runde durch eine Reihe von Zeitungen; ein junger Elberfelder Techniker Namenö Strauß sollte eine .Dauerkohle" für elektrische Bogenlichtlampen erfunden haben. Eine Londoner Firma, so hieß es, habe dem jungen Erfinder 2 Millionen Mari für seine Erfindung geboten und ihm als Extravergütung eine großartige Villa in einem milden Klima, wohin sich der inzwischen hm. genkrank" gewordene Erfinder zur Wiederherstellung seiner angegriffenen Gesundheit begeben sollte, zum' Geschenk gemacht. Dann hieß eS plötzlich, der bedauernswerthe junge Mann sei der unhcilbarenKrankheit erlegen. Alle diese Nachrichten hatte der Erfinder" selbst in die Presse zu lanciren verstanden; denn wahr war daran kein einziges Wort. Richtig war dagegen, daß der junge Mensch nach England gegan gen war, weil ihm der Staatsanwalt wegen einer Reihe grober jöetrügerelen am Zeuge' -flicken wollte.- Inzwischen war er denn auch irgendwo dingfest ge. macht und in's Elberfelder Gefängniß eingeliefert worden. Dort aber stellte es sich heraus, daß in seinem Oberstübchen nicht alles richtig war. und die Beobachtung seines Gciskszustandes führte schließlich zur Ueberwei sung an die Provinzialirrenanstalt v Grafenberg bei Düsseldorf. Er soll nnbeilbar tieisteskrank sein. '

hiesiges. ' '

Mit dem heutigen Tage be ginnend dürfen Kinder unter fünfzehn Iahren nach 8 Uhr Abends fich nicht meh? auf den Straßen aufhalten. DieS bestimmt Paragraph 1 der Cu?few Ordinanz. Meerschkumpfeifen, lange deut sche Pfeifen, Cigarrenspitzen u., bei Wm. Mucho, 199 OS Washington Olr. AlS der Maschinist des CourthauseS, Archie Hall, heute früh die Thür zum Kesselraum öffnete, fand er in dem Raum einen zerbrochene Kaugummiautomaten. DaS Ding ist jedenfalls gestohlen. Man brachte gestern Nacht einen Mann, der seinen Namen alS JameS Sltine von West Virginia Sammend angab, nach dem Stadthospi tal. De? linke Fuß va? in de? Nähe deS Fußgelenks zermalmt, wie auch die rechte Ferse. Er hatte fich zu nahe an den Big gou? Geleisen in Nord 3u dianapoliS schlafen gelegt und va? von einem dorüberfahrenden Zug getroffen worden. Eltlne ist seiner Angabe nach 19 Jahre alt. Rheumatiömnßw Rücken in den Schultern. Sükten. Aenkeln Elbogen oder . Handgelenken enfteht durch zu viel Saure im Olut. Hood't varsapanua Heilt !,lheumatiSmuS. Hood'S Pillen find die beste Absüh?-und Lebe?-edizia fü? gamilienebrauch. 25.

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Durft ist eine zur Klasse der Gemeingefühle gehörige Empfindung, welche unS übe? mangelnden Feuchtigkeitsgehalt im Körper unterrichtet und vor. einem heftigen verlangen nach Ersatz dieser verlorene Feuchtigkeit begleitet wird. ' Die zunehmende Hitze ma,n'

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