Indiana Tribüne, Volume 21, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1898 — Page 2

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Die tSgliche .Tribüne" kostet durch IcnStlgec i Senti per Woche, die Soniagrribae'S Sextl per Ioche. Selbe uf ixrut 15 Senil $n SS dtnU per vrt. Per P,ft Zerhlt di OUb sAgeschi Im v,rizhlng V JaH?. criu. 10 0üd Alabama Ctt&Zu Indianapolis, Ind., 30 August 1898 Taö. BerhSngnikz im Hai-Magen. . . In den ttxstindischen Gewässern spielen mehr als in allcn anderen Meeren abenteuerliche beschichten, und manche dieser werden erst neuerdings, in Verbindung mit dem amerikanischspanischen Kriege, wieder an's Licht gebracht. Dahin gehört auch die folgende Geschichte, welch unglaublich genannt werden müKte, wenn nicht Documente darüber im Museum zu Kingston, Jamaica. verwahrt wären. Man nennt diese Documente einfach die Hai-Pa-piere". und sie handeln von der Processirung und Aburtheilung des letzten amerikanischen Seeräubers, welcher in Westindien zur Rechenschaft gezogen wurde. Die Schriftstücke selber, welche sein Schicksal entschieden, haben ein so merkwürdiges Geschick gehabt, wie der Ring des Polykrates, der Zedern, wohlerzogenen deutschen Schuljungen und Leser der Schiller'schen Aalladen geläufig ist. Es war im Juli 1779. als Capitän Briggs, ein Amerikaner, dessen Vorname nicht auf die Nachwelt gekommen ist, im Bal.imorer Hafen den Schoonn Nancy" ausrüsten ließ, angeblich für den Handelsverkehr mit HolländischWestindien. Das Schiff gehörte zu den leichten Schnellfahrern, für welche die. Stadt der Monumente damals berühmt war. Briggs ließ die SchiffsPapiere auf Curassao ausstellen (das zur Zeit der Suche nach Cervera's Flotte viel genannt worden ist). Indeß kam das Boot niemals nach Curassao. Dagegen.lief.es eine der Bahama - Inseln an und nahm einige kleine Geschütze und Waffen für seine Leute an Bord. Auf den Caribischen und benachbarten Gewässern verkehr ten damals große Flotten , von .Segelschiffen, und die Gelegenheiten zur Seeräuberei schienen günstiger, als. je. Schon ehe ein Monat vergangen war, gelangte nachKingstoy,Jamaica, die Kunde, daß ein Seeräuber-Schoo-ntx in den benachbarten Fahrstraßen Kauffahrtei - Schiffe brandschatze, und man erzählte sich Wunderdinge .von der Schnelligkeit dieses Schisfes und der Kühnheit seiner Mannschaft. Eine Hiobspost nach der anderen, kam, und schließlich traf der Befehlshaber des britischen Kriegsschiffes Covert". Capitän Roberts, im Einverstandniß mit dem Gouverneur von Jamaica Anstal ten, dem unheimlichen Fremdling zu Leibe zu rücken. Nach etwa einer Woche kriegte er zwei Schiffe in Sicht, deren eine offenbar das andere verfolgte. Das verfolgende Boot entsprach in jeder Beziehung der Beschreibung des Seeräuber - Schiffes und zeigte keine Flagze, . während das - andere dle Sterne und Streifen am Vordermast zeiate. Sobald das britische Kriegsschiff auftauchte, suchte der Verfolger das Gestade zu erreichen; aber Spariow gleichfalls . ein sehr schnelles Boot, holte ihn ein und brachte ihn durch einen Schuß zum Halten. Capitän Briggs versicherte, seine Mission sei eine völlig friedliche, und berief sich aus seine Clanrungs - Papiere. Als aber der Befehlshaber des britiscken Schiffes die Papiere zu sehen verlangte, waren dieselben nirgends zu finden! Briggs selbst suchte alle Winkel nach ihnen aus, aber vergeblich. ' Robertö nahm den Schooner nach Kingston und . erhob dort die Anklage der Seeräuberei. Und nun begann ein hochinteressanter Proceß vor dem Ober - Admiralitätsgericht von Ja- . maica. " Briggs machte einen vorzüglichen Eindruck, und der ganz von ihm eingenommene amerikanische Consul setzte alle Hebel zu Gunsten seines Landsmannes in Bewegung. Äriggs selber aber vertheidigte sich noch besser, als der Consul es vermochte. Für Alles wußte er eine sehr einfache Erklärung zu geben. - Er versicherte, daß er von dem angeblich verfolgten Schiffe nur etwas Wasser gewünscht habe und, die .Passatwinde sein Boot aus seinem Curs getrieben hätten. Daß er seine Flagge nicht gezeigt hatte, erklärte er damit, daß der andere Capitän wegen der Stellung der beiden Fahrzeuge sie nicht hätte sehen können. Auch setzte er auseinander, wie' abgeschmackt es sei, sein Schisf, mit einer Bemannung von nur Sieben, ein Seeräuber Schiff zu nennen. Der Punkt, um den sich Alles drehte, waren aber die vermißten Papiere. Ihr NichtVorhandensein war sehr verdächtige andererseits aber war gar kein Beweis zu finden, so lange diese Papiere fehlten! Alles beruhte blos auf Jndicien. BriggS er- . klärte den Verlust der Papiere für einen höchst unglücklichen Zufall, den er absolut nicht, enträthseln könne, und rief aus: .Ich möchte keinesfalls mit einem Flecken auf meinem Charakter freigelassen werden, und ich bitte Sie, ehe Sie einen Spruch fällen, sich mit den Eigenthümern , des Schooners Nancy- in Verbindung zu setzen !" Die besten Anwälte waren vollkommen sicher. da Briggs frei ausgehen würde. Seine Vertheidigung hatte sogar den Capitän Roberts, der anfangs seiner Sache sp sicher gewesen, mit neuen Zweifeln ,.o;i mit persönlicher Bewunderung für ihn erjüllt. Binnen einer halben 5tu?te eö war halb 4 Uhr Nachmittags mußte der Gerichtshof seinen Spruch fällen.' Minute auf Minute verrann: Da geschah plötzlichetwasUnerhörteS! Man vernahm einen. Kanonenschuß von der Bai heraus, und gerade, als das Gericht geschlossen werden sollte, kam ein Officier von der soeben einge huitrsn Krieas Brig .Abern-

venny" hereingestürzt und legte dem Richter ein Bündel wasserbefleckterDo. cumente vor. Es waren die PaPiereder.Nancy"! Sie zerstörten die ganze Vertheidigung mit Einem Schlage. Und diese Papiere . (welche Briggs natürlich über Bord geworfen

hatte) waren. im Magen eines Haies gefunden worden, den die Mannschaft der Brigg an der Küste von Hayti ge fangen und ausgeschnitten hätte, um das Oel der Leber zu erlangen! Briggs und alle seine Leute wurden gehängt. Ein Sieg der Beredtsamkeit. Der Südländer von echtem Schrot und Korn ist nichts weniger als ein Freund des puritanischen ProhibU tionszelotismus und wo immer im Süden dieses moralische Unkraut wuchert, kann man sicher sein, daß es aus Neu England dorthin verpflanzt ist. So ist.es in dem Orte Falls Church. der, nur wenige Meilen von unserer Bundes - Hauptstadt in Virginia be.legen, eine Colonie von Vankees ist. Diese scheinheiligen Herren tummeln nicht blos das Steckenpferd der Prohi. bition, sondern haben sogar den Verkauf von Gefrorenem, Obst, Sodawas ser u. s. w. an Sonntagen verboten. Und in dem Friedensrichter Crocker hat Falls Church einen Kadi, der nur zu sehr gewillt ist, jede Uebertretung der von dem beschränkten Town Council" erlassenen Verordnungen mit drakonischer .Strenge zu ahnden. Als kurz nach Ausbruch des Krieges unweit von Falls Church daö verrufene Camp Alger errichtet wurde, fühlten die BeHürden des Ortes in sich den Beruf, auch, bei Onkel Sam's blauen Jungen" ihre lächerlichen Moralvorschriften in Anwendung zu bringen. Wenn ein Maröjünger aus Camp Alger nach Falls Church, kam, um mal die schädlichen Wirkungen des von Typhusbacillen durchseuchten Wassers mit einem Mint - Julep" zu Paralysiren konnte er sicher sein.'daß sein Thun von einem Spitzel beobachtet und der Verkäufer eines kräftiaen .Tropfens zur Strafe gezogen wurve. So waren Aerhaftungen an der Tagesordnung, und der. Richter Crocker ' ließ es an schweren Strafen nicht fehlen. ' In einem Falle verurtheilte.er den Angeklagten zu einer Geldbuße von $300 sowie zu einer Freiheitsstrafe. . Das ging dem Advo-' caten A. A. Lipscomb. dem Vertreter des. Verbrechers", denn doch über die Hutschnur und er reichte eine Appellation ein. Diese gelangte an dem Gerlc,te zu Fairsax Court House vor einer Jury zur Verhandlung und letztere nabm einen amüsanten Verlauf. Bemerkt muß werden, daß die Geschworenen ' durchweg aus biederen Virginiern bestanden, die aus ihrem Mißfallen an dem puritanischen Regime in Falls Church kein Hehl machten. Zu der Verhandlung. hatten sich Neugierige in großer Zahl . eingefun den. Der Angeklagte leugnete nicht, einem Soldaten einen Mm! - Julep" verabreicht zu haben, und der Vertheidiger mußte deshalb die Geschworenen bei ihrer schwachen Seite fassen und deshalb begann er folgendermaßen: . Als , der' allmächtige Gott den Menschen schuf, schuf er ihn mit dem Durst." Dann ging er auf die verschiedenen Mittel zum Löschen des Durstes über und schilderte den Deutschen mit dem Bierhumpen und den Franzosen mit dem Champagnerglase, worauf er fortfuhr: Wir in unserem Lande haben den Bergthau" und unsere Lippen haben denselben gekostet. Die duftend? Münze fprießt auf dem Grabe eines jeden echten Virginiers und macht, der Mais- und Roggenessenz beigemischt, den Mint Julep". das amerikanische Nationalgetränk." Bei dieserWendung konnte man einzelne Geschworene .mit den Lippen schnalzen hön und lauter Beifall seitens des Publikums unterbrach den Redner. Als der Applaus sich gelegt hatte, fuhr der Vertheidiger fort: Virginia's historische Gastfreiheit ist in Gefahr! Die Kriegstrommeln dröhnen und Soldaten aus dem Norden, Süden, Osten und Westen lagern auf Virginia's Erde. Soll Richter Crocker, von Gottes Gnaden Friedensrichte? von Falls Church, uns zwingen, unsere ehrwürdigen Traditionen zu verleugnen und j den Dürstenden statt des ; stärkenden Mint - Julep- das faule Wasser aus dem Lager zu reichen? - Verdammet nur das Trinken! Der Grog liebende Matrose und der einem Trunke nicht abholde Soldat haben in Santiago die Spanier in den Staub yeworsen und Old Glory" zum Siege geführt. Sollen wir Mint -.Julep- proscribiren? Ich sage: Nein!". ; Die Geschworenen sagten auch Nein!" und' sprachen den Angeklagt: unter allgemeinem Jubel frei. Dafür übte der Town Council Vergeltung, indem er den Verkauf von Sodawasser, Gefrorenem,' Cigarren oder anderen Waaren verbot. Nur Arzneien,' Lebensmittel und andere nothwendige Dinge dürfen in dringenden Nothfallen- verkauft werden. Die erste Verhaftung traf einen Mann, der einem kleinenLungen für 3 Cents Erdnüsse verkauft hatte. ' und diesem Sünder folgte in Obsthauprer in's Gefängniß, von dem ein Soldat zwei Bananen erstanden hatte. Beide Uebelthäter wurden vom Friedensrichter Crocker prompt verurtheilt, doch werden auch in diesen Fällen Appellaiionett eingereicht werden. Thiere in per Bühnenwelt. Wenn die Bretter, welche die Welt bedeuten, wirklich diesen Titel verdlenen sollen, so müßte sollte man meinen au f. ihnen auch die Thierwelt ebenso reichlich vertreten sein, wie sie sonstwo im Gefolge des Menschen erscheint. Thatsächlich aber sind die Bühnenleitungen in dieser Beziehung so sparsam und zimperlich, wie nur möglich, auch da wo das-SM selber zum unmittelbaren , Auftreten ( der Thiere förmlich -: herausfordert' imd das bat allemal leinen, outen Grund.

Es ist interessant, die verschiedenen Thiere in Bllhnenrollen zu beobachten; und von den Zuschauer-Sitzen aus ist dies nur sehr unvollkommen . möglich. Viele möchten glauben, die Dressur der Thiere, mit der man ja auch in son-

stiger Hinsicht schon so große Erfolge erzielt bat. sei Alles, was zu ihrer ersolgreichen unmittelbaren Mitwirkung auf der Buhne nothwendig sei, und wenn sie auch nicht mit Verständniß" spielten, so könne ja die mechanische Dressur Alles ersetzen. Thatsächlich aber ist das meistens nicht der Fall, selbst nicht bei Thieren, die man in der Dressur am weitesten gebracht hat! Allerdings, wenn es sich um ausschließliche Thierspiele handelt, unter bloßer Leitung von Dressirmeistern, da mag sich die Dressur trefflich bewähren, von den Pferden bis hinab zu den Flöhen. Aber von Circussen soll ja hier nicht die Rede sein, sondern von wirklichen Schauspielen, in denen Thiere in Verbindung mit Menschen schauspielend auftreten sollen. Da hapert es, und die mechanische Dressur versagt gar oft, trotz aller vorherigen Proben. Denn hier ist eben ein gewisser, wenn auch bescheidener Grad von selbstständiger Mitwirkung nicht ganz zu entbehren! Die einzigen Thiergattungen, denen man eine Art wirklicher Schätzung des Schauspiels und ihrex Rollen brnn zutrauen kann, scheinen das Pferd and der Hund zu sein. Man hat zwar mit Affen schon manche amüsante BühnenEffecte erzielt; aber diese Thiere sind offenbar sehr oft geneigt, in ihren häufigen Prlvat-Streitigkeiten.daS Drama ganz zu vergessen und daher völlig aus ihrer Rolle zu fallen. .'. (Ungalante Spötter möchten zwar geltend machen, daß bei manchen Primadonnen Aehnlicheö gleichfalls vorkomme, aber sicherlich ' erhöht das auch in diesem Falle nicht den künstlerischen Werth.) Und selbst auf. die besten, .geeignetsten Thiere kann man sich nicht mit Bestimmtheii verlassen. Die amerikanischen Bühnen bieten besonders, . viele Beispiele hierfür ; denn sie haben seinerzeit'.' mit ihrem Hang zum Realismus, die meisten derartigen Versuche aemacht. Schon Hunderte von Malen hat man einen Joseph Jesserson gefragt weshalb im Rip van Winkle- daö Publikum den vielbesprochenen Hund niemals sehen dürfe. Diesen Hund. Schneider genannt, Hort man bestan dig, kriegt ihn aber nie zu sehen. Er wird herbei gepfiffen, aber er erscheint für das Publikum nicht. Die Zuschauer werden stets in dem Glauben erhalten, daß er soeben weggelaufen sei oder gerade komme, und daß sie ihn beinahe gesehen hätten, wenn nicht der Vorhang ein Bischen zu früh niedergegangen oder zu spät aufgegangen wäre. oder Nicht sonst etwas sich plötzlich da zwischen gestellt hätte. ' Dieser Hund würde sicherlich Rip erkennen, wenn er ihn nur sehen würde: aber er sieht ihn nie. und das Publikum kriegt nie den Hund zu sehen. Thatsächlich aber wagte es Jefferson Nie, ihn auftreten zu lassen, aus Furcht, daß er bellen oder den Tisch umstoßen oder sonst einen Schnitzer- im allerungelegensten Augenblick auf Kosten der Wirkung der Scene machen wurde. Indeß sind schon in anderen Fällen Hunde mit recht gutem Erfolg in Bühnenstücken verwendet worden. Ein wolliger kleiner Wauwau spielte z. B. die Rolle von Crab in Daly's Auffüh rung von Zwei Gentlemen von Verona- zum unaufhörlichen Entzücken der Zuhörerschaft und durchaus pro grammgemäß. Es hat dies James Lewis sehr viele Zeit, und Geduld ge kostet, und es schien ihm an dem Erfolg der Hunde-Rolle mehr gelegen zu sein, als an dem seiner eigenen. Und die Bedeutung der Schweißhunde, in Onkel Toms Hütte" ist genügsam' bekannt. E. H. Sothern hatte einen Hund,' der allemal unfehlbar im richtigen Augenblick seine Hand leckte; um dessen aber ganz sicher zu sein, rieb er allemal die Hand mit Wurst ein. Gewiß ist das Schwein im Allge meinen ein sehr schwer behandelbares Thier; aber in zwei Beziehungen hat es sich auf der Buhne als verlaßlich er wiesen: es quiekt immer heftig, wenn es gezwickt wird, und es trinkt Milch aus der Flasche. Das sind zwei Pro gramm-Nummern, welche bei uns ge wöhnlich ziehen". Auch viele andere Thiere hat man Nicht' selten m Buh nendicnst genommen: Kühe und Hllhner in The County Fair , Ochsen m The Old Homestead-, Rennthiere in Stücken, die im hohen Norden spielen. Elephanten und Kamele m Um die Welt in 80 Tagen-, u. s. w. Aber, wie gesagt, einigermaßen verläßlich sind nur Pferde und Hunde, und auch die nur sehr unvollkommen. Die seltenpen Vider. Sind die Biber schon überhaupt be! uns recht selten geworden, seit den altklassischen Tagen, der LederstrumpfGeschichten, so selten, daß Viele sich gar keine bestimmte Vorstellung mehr von einem lebendigen Biber machen können, so trifft dies in ganz besondcren Maße auf zwei Spielarten der Biher zu. Sogar in Montana, wo diese Thiere vielleicht, zur Zeit zahlreicher sind, als irgendwo sonst in den Ver. Staaten, und tvo ihre wundervollen Pammbauten noch heute da und dort den. Viehweiden. Besitzern gute Dienste zum Festhalten .der Wasservorräthe leisten, sind jene beiden Species fast nirgends mehr anzutreffen. 2 Die eine derselben sind die AlbinoBiber, mit ihrem schneeweißen Pelz und. rothen Augen. Schwerlich ezistirt irgendwo noch ein Albino - Biberpelz; jedenfalls'könnte ein solcher schon alö Rarität einen sehr hohen Werth beanspruchen.' Soviel man weiß, war ein Indianer, der am Wind River inMontana vor etwas über. 30 Jahren zwei junge Albino - Biber mit der Falle stellte, der Letzte, der einen solchen Glücksfang machte. Diesem Indianer gelang es auch, daö Nest der jungen Biber zu entdecken, wo sich noch - zwei andere sowie die Mutter befanden, und

merkwürdigerweise waren alle diese schwarz. , Beinah-e ebenso selten, wie der Albino - Biber, ist in unserem Nordwesten der Gold - Biber. Während aber der Albino nur . eine GelegenheitsSpielart ist. also zu den Naturspielen

gehört, bildet der Gold - Biber eine ständige Gattung. Am bemerkenswert thesten aber ist der Umstand, daß dieser Gold - Biber nicht etwa durch Ausrottung in unserem Lande so selten geworden ist, sondern man von ihm überhaupt erst in neuerer Zeit imNordWesten weiß! Vor dem Jahre 1880 war niemals ein Gold - Biber in den Ver. Staaten bemerkt worden; erst in jenem Jahre wurde in der Milk RiverGegend ein einziges Exemplar entdeckt, und seitdem ist ab und zu ein solches ermittelt oder auch gefangen worden. Früher hatte man stets vermuthet, das' die einzige Heimath der Gold - Biber Sibirien sei. Solche Beispiele (denn eine Herüberwanderung aus Sibirien erscheint völlig ausgeschlossen!) können zeigen, daß wir das Wild unseres eigenen Landes noch immer nicht vollständig kennen. Neue Sorte Fingcrhüte. Schneider und Nähmamsellen dürsten sehr erstaunt sein, wenn sie von Fingerhüten für Clavierspieler und Maschinenschreiber hören! Jedermann weiß indeß, daß bei den letzteren Beschäftigungen die Fingerspitzen, welche wichtige Nerven-Centren bilden und zu den allerempfindlichsten Theilen des Körpers gehören, durch die unzähligen raschen Berührungen mit dem Elfenbein u. s. w.. stark angestrengt werden. Die neuen Finger hüte nun sind dazu bestimmt, die erschütternden Wirkungen auf die Nerven - Centren zu mildern, und sollen besonders für weibliche Angehörige besagter Berufsarten empfehlenswerth sein. Sie bestehen ausGummi und Passen auf die Fingerspitzen wie die besten Handschuh - Finger; man macht sie in Partien, wobei man sich nach der Größe des getragenen Handschuhs richtet. Ein pneumatisches Ring - Kißchen bildet das Ende des Fingerhutes, welcher nicht nur schonend auf die Finger und Fingernägel wirken (auch das Aufspringen der Haut oder des Nagels verhindern), sondern beim Maschinenschreiben auch die Schnelligkeit der Leistung um mindestens 10 Proccnt erhöhen soll. Natürlich werden beim Maschinenschreiben keine vollständigen Partien solcher inaerkzüte gebraucht, sondern nur die am meisten benutzten Finger werden damit versehen. Zu besserem Lachsstudium. Bekanntlich ist man über die Lebens - Gewohnheiten unserer Lachse noch zum guten Theil im Dunkeln. Diese interessanten Wasserthiere verlassen die Ströme, während sie noch sehr jung sind, und gehen in den Ocean hinaus. Was aus ihnen wird, ehe die vollständig erwachsenen Thiere wieder austauchen, und wie lange es dauert, bis sie ihr volles Wachsthum erreicht haben, darüber weiß noch kein Mensch etwas Bestimmtes. Jetzt aber sind zwei Mitglieder der Bundes - Fischcommission auf den Gedanken verfallen, eine große Anzahl dieser Thiere zu m a r k i r e n und dann wieder schwimmen zu lassen, sodaß das betreffende Zeichen noch erkannt werden kann, selbst wenn sie erst nach Jahren wieder erscheinen. Unlängst hat man an Lachsen des californischen Sacramentoflusses den Ansang damit gemacht. Das Markiren geschieht nicht etwa mit dem Brandeisen, sondern entweder durch das Wegschneiden einer kleinen fettigen Flosse am Rücken des Fisches, gerade vor der Schwanzflosse, oder durch die Befestigung einer kleinen metallischen Marke, die numerirt ist. an einer der Flossen oder einem Kiemendeckel mittels eines feinen Drahtes. Letzteres Verfahren soll bei erwachsenen, ersteres bei jungen Thieren angewendet werden. Ueber den Erfolg wird man erst nach, einigen Jahren etwas S'ckeres sagen können. pariser ötraszenmusik. Von Anna Brunnemann. Mitten im hastenden Treiben und Drängen des ewig wechselnden Pariser Boulevardlebens, im Geschrei ambulanter Verkäufer und umherjagender Zeitungsträger, die den neuestenSkandal in die Welt posaunen, vernimmt man noch oft genug den wehmüthigen Klang einer Drehorgel und das jämmerliche Kratzen einer Dorffiedel, zu deren'Tonen der näselnde Gesang eines Straßensängers hörbar wird. Und urplötzlich fühlt man sich bei , diesen seltsam anheimelnden Klängen aus dem großen Weltenbazar zurückversetzt in den spießbürgerlichen Jahrmarkt eines Provinzstädtchens. Andächtig lauscht das geschäftige .Pariser Volkchen mit wenig verwöhnten Ohren den umherziehenden Musikanten; um die Mittags und Feieabendzeit ; besonders stehen in den Verkehrsstraßen Arbeiter. Näherinnen. Wäscherinnen in dichten Reihen um sie her und merken. sich die neuesten Lieder, um sie bald darauf bei, ihrer Arbeit nachzusingen und nachzupfeifen. Die Elite unter diesen fahrenden Spielleuten- besteht aus solchen, die in der glücklichen Lage, sind, sich ein Instrument zu kaufen. - Da ist zunächst der Drehorgelspieler. Beschränkt sich sein Zuhörerkreis auf das Publikum der Vorstädte, so zieht er in der Regel mit einer Riesenorgel umher, die sich wie ein Rollwagen fortbewegen läßt.' Meist fuhrt er noch eine Anzahl Vilder. Darftellungen von Mordgeschichten mit sich, die er mit tragischen G, sten erklärt. Treibt ihn jedoch sein künstlerischer Ehrgeiz bis in das Innere der Stadt, in die Höfe der vornehmen Häuser, oder will er gar Böulevardier- werden so darf r'natürlich nicht mit einem so großenApparat arbeiten. Er durchzieht dann die

Strafen mit einem leurzk iragoaren j Instrument und verbreitet die neuesten . Volksweisen. Walzer, und . Couplets, wofür mancher Sou in die Sammelbüchse fällt. Ist der Künstler ein rt l--1 r. tcr.i tn TI t r' rr?

jirupfti, ü f'cBl Cl viucu winuv Standort zu haben und weiß sehr larmoyante Weisen herunterzuleiern. Aus der Orgel ist dann eine Tafel angebracht, die in möglichst kühner Zeichnung den Unfall veranschaulicht, bei dem' der Arme verstümmelt wurde. Freund Leiermann hat auch Feinde, doch diese weiß er gar geschickt zu seinem Vortheil zu benutzen. Genau merkt er sich denHof. in denr ihm gleich beim Eintreten von der Hand eines allen Gelehrten ein blankes Silberstllck zugeworfen wird, mit dem Bedeuten, sich schleunigst zu entfernen. . Selbstverständlich wird er am nächsten Tage wiederkommen und so fort, bis der Herr Professor' hinter seine Schliche gelangt und seine milde Hand verschließt. Ein geschickter Leiermann soll in Paris sieben bis acht Franken von solchen Musikbarbaren- täglich erbeuten. Weit störender für die Studien alter Gelehrter .und für die Sonntagsruhe braver Bürger sind die Piston- und Posaunenbläser, die sich gleich in Gesellschaft.' mindestens zu " zweien einfinden. Ihre künstlerischen Bestrebungen. die leichten Fiorituren des Pistons mit den monotonen Grundbässen der Posaune zu vereinen, scheitern zumeist . an mangelndem Gehör oder an der Qualität der Instrumente, und fast ist es unbegreiflich, was das Pariser Volk an solcher Katzenmusik ertragen kann, ohne davonzulaufen oder die Missethäter wegen groben Unfugs einsperren zu lassen. Gewöhnlich sind die wackeren Burschen brotlos gewordene, entlassene Musikanten aus verkrachten, ambulanten Theatern oder entlassene Arbeiter solcher Fabriken, in denen ein Arbeiterorchester besteht. So ist z. B. eine bekannte Chokoladensabnk wegen ihrer Fanfarenbläser berühmt. Oeffentliche Bälle, vor allem aber Volkshoch-! zelten sind die fetten Tage solcher Musikanten: die Vosaune bietet in! ihrem geräumigen Innern Platz, um Vorrathe für mehrere Tage mit fort zunehmen. Das echte fahrende Volk, in dem noch viel Romantik steckt, stellt Jtauen; die braunen Buben und Mad? chen ziehen mit Harmonika oder Fiedel umher und verdienen weit mehr durch ihre Gluthaugen und schwarzen Locken als durch ihre Kunstleistungen. die jedoch die erträglichsten unter der reichen Volksmusik von Paris sind. Hinter der Poesie der kleinen Italiener steckt freilich in derRegel die traurigste gesell schastliche Prosa. Auch sie haben ihren Impresario- der sie ihren Eltern abmiethet, d. h. Kost und Wohnung für sie zusagt und ihnen die elementarsten Griffe ihrer Kunst zu lehren verspricht. Was die Kiemen dann verdienen, ge hört ihm. Manche tragisch Kinder geschichte, bei deren Lesen die weichher ziqen Kleinen aller Länder Thränen vergießen, mag auf Wahrheit beruhen, nur daß keine Gräfin oder Prinzessin den fahrenden Sänger zum Schluß als Kind anerkennt. In der Nahe der Place Maubert wohnen viele solcher Unternehmer mit ihren Pensionaren, und in diesen armseligen Schlupfwinkeln suchen sich auch die Maler gern ihre Modelle zu einem Bambmo , ei ner Mignon- aus. Zu den bekanntesten, wenn auch nicht immer beliebtesten der Pariser Musikantentypen gehören gewisse Spe zialitäten. die oft nur ein mit Abscheu vermischtes Mitleid zu erwecken suchen. Es sind dies Unglückliche, die trotz verstünlmelter Gnedmaßen allerhand Instrumente handhaben; da giebt es einen Zwerg, der Flöte durch die Nase bläst; Einarmige, die jämmerlich geigen; Cu de jattea (Elende ohne Beine), die in einer Straßenecke kauern und Ziehharmonika spielen u. s. w. Gewisse Gestalten gehören, wie ,n an deren Großstädten, zur Physiognomie bestimmter Platze. Straßenecken. Brü ckenpfeiler und Kirchthüren; Paris hat sich so an sie gewohnt, daß ihr cn rXiLv ., -lll,iqwliiveii ein kleines reignig oe deutet. i Die Leute, die mit erstaunlicher Be harrlickkeit. in dürftiaite Kleiduna ae hüllt, Wind und Wetter Trotz bieten. verdienen sich aus diese Weise übrigens bisweilen ein Vermöaen. Neben den Bettelmusikanten lassen auch simple Liebhaber ihre . Jnstrumente ertönen; ein Flöte spielender Droschkenkutscher pflegte, noch, vor Kurzem seine am Vlakstation durck zarte, kunstvolle Fiorituren und Trilier zu enizuaen. Eine alte Hafenistin . mit weißem. m 9 lazilcyr ge,cyeite!tem Haar zieht des Sonntags von Bas-M'.udon bis Suresnes, durch aanz Paris hindurch und' emzuai vle Liebespaare mit lyren melancholischen Weisen. Einzig in seiner Art aber ist der Homme orchestre-, ein Virtuose, der durch allerhand erfindungsreiche r' .! . . Mecyamömen im Stande ist, em ganzes Orchester in 'Bewegung zu setzen und einen wahren Höllenlärm zu vollführen. Auf dem auvte labt er durch fortwährendes Schütteln einen cyineil,cyen Hut, ver ein ganzes VIockenspiel trägt, tanzen; m der Rechten hält er ein Corner, k piston; mit der Linken schlägt . er in .angemessenen Zwischenräumen .kräftig, auf eine Pauke, die sein Rücken tragt; schließlich gelingt es ihm durch bloßes Beu-' gen des Knies noch irgend ein viertes Instrument, Cymbal oder dergleichen in Bewegung zu setzen. Was Wunder, daß man aus Schonung. für feine Ohren den Ehrenmann lieber gehen als kommen sieht und gern einigeSouS zu diesem, Zwecke opfert! - .Die frohe Sängerschaar sieht eine Stufe Dieser in der Straßenkünstler schast. . Ihre Armuth läßt .. den Ankauf eines Instruments nicht zu; s können sich nur, um ihren schmelzen den Liebesromanzen Nachdruck zu ttrleihen, mit einem Violinisten verbinden und dann die Hörer . doppelt entzücken. Selten sind ' hie . Oalladen.

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n Nomanzen. Couplets, wie vielleicht zu vermuthen nahe liegt, frivol, schlüpfrig am liebsten schreien die armen Teufel mit südlicher Leidenschaft oder sentimentalem Schmachten sinnige Liebeslieder. feurige Treueschwüre herunter, die noch stets begeisterte Zuhörer finden. Zugleich sucht der Sänger mit dem feilbieten des Textes ein Geschüft zu machen: Vorwärts, Ihr Jungen, kauft Das Lied an den Mond! Du hübsche, kleine Braune. Es nickt der Mond dir zu!" Nur zwei kleine Sous für das schöne Lied! Jetzt werden wir Die Mylten" singen, die der Baronin Rothschild gewidmet sind vorwärts. Musik!" Der Bursche springt auf eine Bank, einen Stein, der Fiecler kratzt Jammcrtöne au seiner Fiedel zusammen und beginnt dann mit wachsendem ' Feuer: Nun sei des blühenden Gartens Thür geschlossen; die Myrthen sind verblüht, verwelkt, die Rosen." Oder: Im Frühling war's, wie zählten zwanzig Jahre" u. s. w. Dann kommen Die verwelkten Veilchen" an die Reihe, eine Romanze, die besonders unglücklich Liebenden warin empfohlen wird und sogar häufig Thränen entlockt. Besonders zahlreich sind die Frauen, die sich auf diese Weise ihr Bettelbrct verdienen. Je älter und häßlicher die Sängerinnen werden, desto schmelzender singen sie von der Liebe Lust und Leid und ihren zwanzig Jahren. Sehr oft lassen sich diese Frauen von gemietheten Kindern begleiten, um die mitleidigen Seelen noch tiefer zu rühren. Gar drollig hört sich mitunter solch ein andauernder Singsang an, der nur von den fallenden Kupfermünzen unterbrochen wird. Die Sonntägssängerin stellt sich im Hofe auf und beginnt, das Auge prüfend auf alle'Fenster geheftet: Geliebter komm, sieh wie der Frühling lacht! Wir pflücken Flieder nun und Rosen. Mit unsern zwanzig Jahren laß uns kosen, Sieh, wie dieVlumen weckt die LenzesPracht! O Theure, hör' Ich danke, lieber Herr " den Vogel traut, Heb' auf Leontine " der zärtlich singt Danke, kleines Fcäulein mit süßem Laut usw., Sänger mit weniger schmelzenden Stimmen legen sich auf das politische und revolutionäre. Lied. Dabei bekommt man schreckliche Dinge zu hören von der Unterdrückung des Volkes durch die Großen; doch geht man fehl, wenn man hinter diesen Burschen dem'agogische - Agitatoren vermuthet. Der König amüsirt sich", die Hirn gersnoth", oder wie diese schauerlichen Balladen sonst heißen mögen, haben noch Ludwig den Fünfzehnten zum Helden; das sentimentale Publikum der Pariser Höfe zieht eine mit markerschütternden Worten vorgetragene Schauerromantik den tendenziösenLiedern vom modernen Elend vor. Die Sänger schonen ihre Stimme ebensowenig wie die Ohren der Hörer;' in günstiger Jahreszeit ertragen sie mit unverantwortlichem Leichtsinn ihr entbehrungsreiches Dasein und begnügen sich wie Diogenes mit der primitivsten Behausung. Ihr ärgster Feind aber ist der Winter, der sie in die bitterste Noth, ja sogar. dazu treibt, sich lieber eines kleinen Vergehens wegen in sicheren Gewahrsam bringen zu lassen,, statt zu verhungern oder zu erfrieren. ' Lacht aber der erste -warme Fruhlingsstrahl über dem Häusermeer von Paris, so ist alles Elend vergessen und die Lust zum Vagabundiren packt die leichtlebigen Grillen wieder, die um keinen Preis ihrLoos mit dem der fleißigen Ameise vertauschen möchten. Concurrenzneid. .Wa rum haben Sie eigentlich solche Wuth auf die Vorgesetzten . Ihres. Mannes, Frau Sekretär?" .Weil die meinem Alten auch waö zu sagen haben." 1

MUIES re packed kor physicians in large bottles, each containing one hundred and fifty Tabules by count. These packages being intended for phy. sicians' nse-, are not adrertised or aecompanied by any circulara or other adrertising matter, but any druggist will supply one wbenever reauested to do so. A Western doctor relates an experience with one ot these special packages as follows : A few days ago I ordered sotne more from Chicago, andwhen a patient, forwhom I intended oneof thebottles, opened it. he found withia a tone wrapped in paper, much resembling a diamond, and which he will have et and wear in his shirt bosora. Now, I want to know," asks the doctor, " if it i the custora to occaslonally put , in a little gern like that ? If it isn't a diamond it is a fair substitute, and if oae is put in occasionally, I think I am as much cntitled to reeeive one as any of your numerous patrona, for I am constantly employing and commending the Tabules in my practice."

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