Indiana Tribüne, Volume 21, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1898 — Page 2
SaSiatta LrwAne.
Erschein Täglich und Eonmaz?. Die tZgliche PXxltintm kostet durch len Xtlge 1 ScntA per Ooch, die onnta.8Artt&t,J Lt pe rZache. Bclbc luf.Kracx USentS ke tt Tentt pVt. Vtx yft nierhali ht, V HMHWGWKG Wf ftUff tKVf Da. .v i nTifnirKiti tt CfMi in ca lubama ctt&lu Indianapolis, Ind., 29 August 1898 .LlnS dem Hinterhalt. ' DaS Kampfm aus dem Hinterhalt ! fcai bekanntlich auch rn den Landkampfen des jüngsten amerikanischspanischen Krieges häufig in wichtiger Factor und ist überhaupt in ixr modernen Kriegsfüyrung nichts weniger, als veraltet, obwohl vielleicht die Geschick, lichkeit darin früher da und dort größer war.- . In dem ersten näheren Bericht über das denkwürdige Gefecht -von -Las Guastmas, bald nach der Landung un fc:;r Truppen in der kubanischen Provinz Santiago, schilderte ein mehr enilzunanllzer, als geroienasicr uoi respöndent, wie die Steppenreiter Rough Riders-), während ihre Leute vor de:-i Feuer eines aus dem Versteck schießenden Feindes zahlreich stürzten,es verschmäht- hatten, sich natürliche Deckungs-Punlte oder Gegenstände zu nutze zu machen, und einfach todesverachtend darauf los gestürmt seien. Wäre diese Schilderung ganz zutrefsend gewesen, so hätten die Steppenreiter auch nach den Begriffen der modernen Kriegführung nicht nur kein Lob, sondern schweren Tadel verdient! Aber von Verschmähung der natürlichen Vortheile war gar keine Rede. Die Spanier hatten sich den Kampfplatz ganz allein gewählt, und natürlich ganz zu. ihren Gunsten, und die Amelüaner hatten bei dem Versuch, sie zu verdrängen und ihnen näher zu kommen, einfach keine andere Wahl, als den Angriff. über ein ganz offenes Feld hm. Im Uebrigen hielten auch sie sich'so weit, wie irgend angängig, an den, noch nie aus der Mode ' gekommenen militärischen Grundsatz :Mit möglichst geringen Verlust für die eigenen Leute den Feind möglichst zu schadigen. Diesen Grundsatz haiirn die Cowboys in den Grenzerkämpfen und Indianerkriegen sich gut genug einzuprägen gelernt. Es ist dieselbe Maxime, welche schon lm classischen Alterthum galt und von allen großen Feldherrn alter und neuer Zeit gewürdigt wurde. Wil de und civilisirte Völker stimmen in dieser Beziehung im Wesentlichen vollkommen überein, und Sitting Bull, und Moltke haben wenigstens darin auf dem gleichen Boden gestanden! Vielleicht sind die amerikanischen Indianer, wenigstens die wirklich txit gerischen Stämme, die geschicktesten. - gewandtesten Hinterhalts Kämpfer 'aller-'Aeiten gewesen. Davon )mukten ..fchLN-die Spanier auf-ihrm amerikanischen EroverungSzugen sruy genua überzeugen. So erzählt uns Cabeza de Vacain seinem Bericht über die verhängnißvolle Expedition von Narvaez nach Florida, i. 1. 1527, von Indianern, welche mit Erfolg Hinterhalte im Wasser wählten und, bis zum Hals im Wasser stehend, einen ganzen Hagel Pfle unter die Spanier sausen ließen, welche einen Strom überquerten oder am Ufer entlang , zogen. (Das war, beiläufig bemerkt, auch eine Lieblingsmethode der Scythna im asiatischen Alterthum.) Die spanischen Erober, welche so rach die Reiche der Jncaö und der Azteken.mit ihrer glänzenden Cultur, unterjochten, konnten in drei Jahrhunderten die Apachen New Mexicos, welche ihnen stets HinterhaltS - Taktiken entgegensetzten, ntcdt unterjochen! v ' ; . Unseren ' Colonisten brachten die Indianer manche gute . Lectionen in aleicöer Beziebuna bei. Die Colonial.Milizen Neuenzlands boten am Mu sterungstag einen recht imposanten man konnte sagen, furchtbaren i Anblick mit ihren Tschakos. Piken, Musketen u. s. w.und sie meinten Wun der, waS sie. damit gegen die rndianischer SahemS und ihre dunkelhäutigen Krieger zwischen' der' NarragansettBa; und Canada ausrichten konn ten. Aber als eö Ernst wurde,' zeigte eö sich bald,daß ihre schwerfallige-Aus rüstung nur. für die Parade gut genug war! Geaen die Indianer brauchten sie einfaH gute Flinten und genügend! Munition, und damit ' kämpften sie hinter Flsen, Bäumen, Büschen u. dergl. hervor in derselben Wkise, wie es die Indianer thäten. , ' Die Lectionen waren manchmal kostspklig genug für die Grttiz.Ansiedler, toie die lange Liste ton- 'Massacres zeigt! Aber alle mexikanischen Ansiedler eigneten sich beim Weiterbringen der weißen Civilisation nach Westen zu diese Tactik . an, und die gründliche Kenntniß derselben ist spater in vielen Gefechten des Revolutionskrieges den amerikanischeü Patrioten gegen die Briten und deren Miethlinge zugete gekommen. Erst langsam lernten, die Briten ebenfalls die Tactik deö Buschkampfes" im indianischen Sinne, und ihre Nichtbeachtung derselben war eö. welche u. A..die Niederlage BraddockS und andere.' bemerkenZwerthe britische schlappen herbeiführte,' als die Rothrd'cke gegen die Indianer uub Franzosen in Amerika kämpften. -Unter den Indianern selbst , hatten es 'die. schon erwähnten Apachen wahr scheinlich am allenveitesten in derKunst des Kampfes aus dem Hinterhalj gebracht und denselben am vielseitigsten entwickelt. Sie konnten oft selbst an den unglaublichsten . Stellen. Deckung ; finden und sich ' unsichtbar machen, z. I. auf ganz offener Wüstenfläche.- wo s!e Alcali-Staub über sich streuten und Büschel Sandgraö in ihr Haar steckten, so daß sie grnz wie ein Theil der Würt.t aussahen! , ,' . Mancher ist nur bescheiden, . :il das ein Verdienste erhöht. i
Kurzlebige Mnderffloraö. . In der Thierwelt gibt es EintagS. fliegen und andere kurzlebige Geschöpfe? aber das Leben dieser, wenn sie keinen gewaltsamen Tod finden, erscheint immer noch lang nicht im Vcr-
gleich zu dem Leben gewisser Pflanzen. Eine der allermerkwurdigsten dieser ist die sog. Thaublume, welche in dem berühmten, schon manchmal geschilderten kalifornischen Todesthal" auftritt und aus gutem Grunde nur sehr Wenigen bekannt ist! Inmitten der schrecklichen Oede jener Sandwüste nämlich, wo die Gebeme so vieler Menschen und Tbiere bleichen, und außer einigen verkümmerten, solchen Gegenden eigenthümlichen Unkrautsträuchern absolut nichts Lebendes aufzukommen scheint, gibt es regelmäßigen, der Zeit der frühesten Morgendämmerung eine ganz kurze Periode farbenprächtigen Wachsthums, die so rasch verfliegt, wie ein Glücksträum. Ehe der Morgen kommt, fällt ein starker, von den Winden aus benachKarten Gebirgen herbeigeführter Thau in nebeligen Schauern über die ausgedorrte Ebene des Todes, und eine oder zwei Stunden vor dem Sonnen Aufgang gibt der feuchtgewordene Sand, in Verbindung mit seiner warmen Unterströmung, der Thaublume ihr Leben. ' Sie bildet eine der seltsamsten Launen der Mutter' Natur. Sobald dasrste Licht sanft im Osten aufzüglühen' beginnt,' öffnen sich dann Myriaden herrlicher kleiner k fleischfarbener Blumen, die so wundervoll schnell durch Feuchtigkeit und Hitze aufgeschössen sind! . . Aberznoch viel schneller vergeht diese poesievolle Herrlichkeit wieder. Sobald die ersten Sonnenstrahlen über diesen Augenblicksgarten fallen, küssen sie die Thaublume zu Tode. Alle diese Blümlein verbleichen und verschwinden, als ob sie niedergemäht würden, und binnen etwa fünf Minuten hat der Sand wieder sein gewöhnliches, todesartiges Aussehen, und gluthheiß haucht es von unten und oben. . . Nur wenige beherzte und vomGlück begünstigte Menschen haben jemals diese Erscheinung geschaut und Anderen davon .berichten können. Artesische Berieselung. Mit der . künstlichen Bewässerung sind tn Sud - Dakota Kochst zufrieden stellende Erfolge erzielt und dadurch ist de? Beweis erbracht worden, daß die wasserarmen Gegenden dieses Staates durch dieses Mittel ebenso er tragreich gemacht werden können, wie die fruchtbarsten Distrikte des NordWestens. Besonders gute Ergebnisse hat die artesische Berieselun gehabt. Unterirdische Wasserreservoirs finden sich nahezu überall in Süd Dakota östlich vom Missouri und in diesem ungeheu' Gebiete sind Hunderte von artesischen Brunnen erbohrt wordenj vie.oas besruchtenoe NaK liefern. In den südlichen. CountieI gibt es zweiund dreizöllige Brunnen, deren Tiefe zwischen 100 und 400 Fuß variirt wahrend im Norden die Brunnen bis, zu emer Tiefe, von 1200. Fuß gehen In manchenGegenden haben zwei- und dreizöllige Brunnen weniger als $100 gekostet und mit dieser aenngen Aus gäbe ist Wasser zur Berieselung ausgedehnter Landstriche gewonnen worden. Die größere Akefe des artesischen Bassins im Norden macht Brunncnanlagen von größerem Durchmesser und zwar bis zu acht Zoll nothwendig. In Brule County gibt es 35 solche Brunnen. die insgesammt viele Millionen Gallonen Wasser pro Tag liefern. In einer Anzahl von Townshlps wurden artesische Brunnen ausschließlich zum Tränken des Viehes angelegt und diefe dürfen nur mit einstimmiger Genehmlgung aller Steuerzahler für Rieselzwecke benutzte werden.: Die letzteren Zwecken dienenden Gräben, in welche daö Wasser aus den Brunnen über die Felder geleitet wird, haben eine Gesammtlänge von mehreren hundert Meilen. , Einzelne Brunnen dienen übrigens' ausschließlich zum Betriebe von Kraftanlagen. Während dieser Saison wurden in Brule County an 10.000 Acres 'aus artesischen Brunnen bewässert. . Die Ergebnisse waren so günstig, daß 'in der 'nächsten Saison die Berieselung noch weiter ausgedehnt werden soll. Zuerst wurde diese Art der Bewässerung auf der Hunter-Sal-zer Farm, welche 800 Acres PrairieLand umfaßt, eingeführt. Der betrefsende artesische Brunnen, welcher ungefähr 1000 Fuß tief ist. hat bis zu der Sandstein Formation acht Zoll und von. da an sechs Zoll jm Durchmesser; ' liefert .1200 Gallonen N in der Minute, was zur Bewässerung von 1200' Acres' ausreichen würde.. Vocsichtsyalber läßt man das Wasser nicht in seiner ganzen Mächtigkeit, sondern nur 780 Gallonen in der Minute fließen. Die Herstellungskosten betrugen seiner Zeit 53500, doch würde heute eine gleiche Anlagenur 3000 kosten. Neben dem Brunnen? und zwar auf dem höchsten Punkte der Farm ist ein rundes Reservoir ? von fünf- Acres Größe angelegt worden. auS welchem daS Wasser in Gräben, die sich auf natürlichen Bodenerhebungen hinziehen, auf die Felder geleitet wird; diese Gräben haben bei einer Breite von 6 bis, 7 Fuß ewe Tiefe von zwei Fuß. m . m r w r " U!S vie aneilicye erieieiung ncy noch im Stadium des Experimentirens befand, hielt man es für nothwendig, die Gräben stets bis zum Rande voll Was. ser zu haben., allein die Erfahrung lehrte, daß dies den Saaten nicht nur nicht Nützlich war. sondern ihnen sogar schadete, da das durchsickernd Wasser das Erdreich zu ' naß machte. Aus diesem Grunde läßt . man jetzt das Wasser nach erfolgt Berieselung unter das Niveau der Felder fallen. . Ein gewöhnlicher artesischer Brun nen. wie er sich im centralen Theile des Staates östlich vom Missouri überall erbohren läßt, füllt, ein Fünflcres-' Reservoir in acht Tagen und . hieseS entleert sich während der Äerieselungssaison in ca. 36 Stunden: damit kön
nen 1000 bis 1200 Acres bewässert werden. Die Anlage der Gräben, von denen vier für eme Viertel Section Land genügen, kostet 35 Cents pro Ruthe, weniz die erforderlichen Arbeitskräfte gemiethet werden müssen;
für ine Viertel Section neuen ncy oie-. lelven aus ca. z4. xvenn oa lvreich einmal bis zu dem blauen Lehm ordentlich durchnäßt ist. kommt genug Feuchtigkeit an die Oberslache, um ven Pflanzen das erforderliche Naß zu liefern. Ein Mann, der mit der Lage des Landes vertraut ist, kann in fünf bis sechs Stunden 20 Acres berieseln. In den centralen Theilen des Staates hat man mit der artesischen Berieselung den Weizenertrag von 10 Bushels auf 20 bis 30 Bushels pro Äcre gebracht. Gn Asyl des Friedens. Eine einzige Stätte in unserem gronen Lande ist unter allen Umständen vor feindlichen Einfällen sicher, felbst wenn ringsum der wüthendste Kampf toben und bie Kriegsfurie Zerstörung auf Zerstörung häufen sollte. Denn dieser Erdenwinkel ist durch den mächtigen Arm internationalen Vertragsrechtes geschützt. Es ist dies namuch die Rothe KreuzFarm im Jndiana'er County Law rence. mitten ln der Kalkspat Zone und auf zwei Meilen vom Whitesluß bewassert, :m Ganzen782 Acres umfassend. Sie bildet seit fünf Jahren sozusagen einen riesigen Schrein jener vielgenannten Gesellschaft, welche zwar ihr amerikanisches Geschäfts Hauptquartier nach wie vor in der BundesHauptstadt hat, indeß in diese Farm eine Stätte zur Anhäufung und Hervorbnngung von Stoffen und Vorräthe für alle plötzlichen Nothfälle und für große Calamitäten besitzt. Das Rothe Kreuz hat .dieses wlcktige Besitzthum kraft einer Schenkung inne. und die edlen Geber sind Dr. Joeph Gardner und seine Gattin mBedord, Ind. Dr. Gardner machte den Bürgerkrieg in wundärztttcher Stelluna mit und wurde ln emer der Schlachten vor Atlanta vernZundet Die erste Anregung zu der Schenkung gab übrigens seine Gattin, welche vor ihrer Verheiratung dem Rothcn Kreuz angehörte. Zur Zeit befinden sich Beide mit Mrs. Barton auf Cuba. , Noch immer weiter soll die Vedeu tung dieses FriedenheimeL ausgebildet werden, und es ist u. A. auch von der Errichtung einer Ausblldungsschule für Verwundete - Vkleaerinnen und von der Gründung eines Hospitals für Verletzte der Eisenbahnen auf der Farm die Rede. Eine neue Getreidekrankheit. In der letzten Sitzung der Acade mie des Sciences" in Paris hielt Pro fessor Guianard einen Vortraa über die von L. Manain entdeckte und Pietain". benannte Getreidekrankheit. Die Erkrankung der Cerealien tritt nach diesen Ausführungen in feuchten Iahren sporadisch auf und richtete besonders in den letzten Ernten großenSchaden an. Die äußeren diagnostischen Merkmale sind zahlreich; das Aussehen der erkrankten Getreidefelder kommt den von Weidethieren zerstampften und zertretenen 'Feldern gleich; die nach allen Seiten hin- und herqeneiqten und geknickten Halme lieaen förmlich waaerecht übereinander und vervollständigen das Krankheitsbild. Man vermuthete lange Zeit vor den angestell'en Untersuchungen eine Krankheit kryplogamischer Natur und überzeugte sich spater von der Richtig keit dieser Voraussetzung. In sorgf'altlgen, von Herrn L. Mangin vorge nommenen Versuchen gelang es. auf eine Gattung ..parasitischer Pilzarten zu stoßen, die lm Herbste aus den er krankten Strohhalmen vegetirt, und er erkannte später, daß diese, mit noch einer anderen Art die Erreger der Krankheit seien. Es handelt sich um die hauvtsächlich am unteren Halmende fortkommendenLeptospheria- und Ophiabolus - Arten. Von diesen ist die Erste der Krankheitserreger, wah rend die zweite Gattung bei der Ins! ciruna des Getreides blos eine untergeordnete Rolle spielt. Es ist ferner erwiesen worden, daß die Abnahme der Ernte in feuchten Jahren äußerst selten dem Wasserubersluß. sondern viel mehr dem Pilze zuzuschreiben ist. ttünstlich, einheimische Perlzucht. ' Seit Jahrhunderten schon ist in ge wissen Theilen Asiens, besonders am Riwa - See im mittleren China, eine' interessante Art künstlicher Perlenzucht aus Süßwasser - Muscheln im Schwange; in neuester Zeit hat man in unserem Lande, und zwar in Iowa. Versuche alinlicher Art mit einigem Erfolg unternommen, und ein Mitarbeiter. eines unserer Magazine,' welcher solche Expenmente anstellte, schreibt jetzt darüber: Die Muscheln mit denen ich meine Versuche anstellte, sind die rauhschaligen Unios (Süßwasser - Venusmuschein) des Cedarslusses. Eine oder mehrere Muscheln von einem Theil des Flukbettes. welcher Muscheln von be sonders glänzender innerer Schalenseite liefert, läßt man in der Sonne liegen, bis die Doppelschalen auseinanvergehen. Mit einem rasch, eingetriebenen Keil in der Oeffnung wird die Muschel unverzüglich wieder in Wasser getaucht.- damit' sie am. Leben erhalten fif.;. KT Vv iL .1 i v.iv. ivmu Iliil einer kleinen Zange sorgfältig Ux sogenannte Mantel (die recht undlinke Hautfalte, welche sich vom oberen Rand des Rumpfes a,us erhebt) etwas in die Höhe gehoben. und man läßt ein Kügelchen vonWachs oder eine Glasperle oder irgend einen anderen gewünschten .kleinen Artikel, den man mit Perlmutter überzogen haöen möchte. 'zwischen den Mantel und die Schale hineinfallen. Dabei muß man sich hüten, auf den besagten Keil zu, drücken während die Muschel ihren Widerstand gegen den gewaltsam eingeführten Fremdkörper zeigt; denn sonst Werder? .die Muskeln des Tbieres
zu sehr angestrengt, und "ihre Leipungsfähigkeit verringert sich. Nachdem der erwähnte Gegenstand solcherart an dem Theil der Muschel eingeführt worden ist. welcher die beste Farbe zeigt, läßt man den Mantel rubia wieder in seine vorige Lage sinken
und zieht den Keil heraus, sodaß die! Muschel zu ihrem normalen Zustand zurllckkebren kann. Die so behandelte Muschel setzt man in einem Teich oder einer Bai aus, welche im Winter Nicht fnü.fnmnttM- arftittL Nack secks Mo, mt y - , naten, oder 'höchstens einem Jahr, wird die Muschep'der Methode aller dieser Thiere folgend, den Fremdkörper, welcber ibr sebr unangenehm sein muß. mit einem schönen, durchschimmernden perlmutterartigen Ueberzug verkleidet kaben. welcher fest an derSchale hängt. Gewöhnlich bleibt noch ein Theil des betreffenden Gegenstandes über der Schale frei, aber das natürliche Wachsthum der letzteren vollendete wahrscheinlich später in allen Fällen die Umhüllung, wenn man sich nicht weiter darum kümmert. Durch sorafältiae sachverständige Arbeit kann man jenen Gegenstand wieder entfernen, sodaß man eine beträchtliche reine Perlfläche von ent sprechender Gestaltung hat. Freilich ibr öandelswerth nur ein geringer im Vergleich zu vollkommeneren, ganz naturllch entstandenen Perlen. Es giebt 'Chinesen, welche sehr geschickte Meister in dieser Kunst sind und kleine Buddha- und sonstige Gestalten und Symbole in SüßwasserMuscheln erzeugen, indem sie entsprechende kleine Staniol- und sonstige Gebilde in die Muscheln in ähnlicher Weise einführen, wie oben geschildert. Uebriaens maa es Einem bedünken. daß dieses Verfahren auf eine arge Wasser - Thlerqualerer ymauslaust! Borleser im hohen Norden. Von Leuten, welche noch jetzt eine Industrie aus dem Vorlesen von Neuigkeiten machen, ist zwar in Berichten aus gewissen asiatischen Ländern und auch aus einzelnen südeuropäischen Plätzen öfter die Rede gewesen. Daß aber in Amerika, bei unserm höchstemwickelten Zeitungs - Neuigkeitenwesen, findige Nankees auf die nämliche In dustrie verfallen und sie erfolgreich treiben, erscheint im ersten Augenblick wie ein schlechter Witz. Und doch ist es nüchterne, dollar klingende Thatsache. natürlich nicht im Centrum unseres civillsirten Lebens. aber immerhin in einer wichtigen Gegend, nämlich in der Klondlke - Re gion. So erzählt man neuerdings aus Dawson City: Ein pfiffiger gankee kriegte hier das erste Exemplar einer Zeitung, welche einen Bericht über die Zerstörung .des Kriegsschiffes Maine" enthielt, in die Hände. Flugs miethete er em leerstehendes Schankwirthschafts Gebäude (ein verhältnißmäßig sehr großes t'ini stöckiges Blockhaus), schlug überall ani deutungsvolle, vielversprechende Bull letins an und verkündete, daß er eine vollen Bericht in der besagten Riesen Halle" am Abend vorlesen werde: Ein tritt 2 .vennyweights" in Gold (dem Werth nach zwischen $1.50 und $1.75 schwankend) pro Person. Wirklich erschienen mehr als 200 Goldgräber zur festgesetzten Stunde hinterlegten ihren Goldstaub und nahmen die volle Fassungsl'ähigkeit des Lokals in Anspruch. Es ging da her. wie es im Mittelalter oder in noch viel älterer Zeit in Europa öfters berge gangen sein mag, nur wahrscheinlich noch weniger zahm, und der Unterneh mer heimste über $300 ein. Noch gar manchmal während des Krieges wurde das Gleiche wiederholt. Auch Schwindel bemächtigte sich dieser Industrie hatte aber merkwürdig kurze Beine bei diesen Gluaslagern. Meik Zjabersack's Achreibebries Geöhrter Mister Edithor! Die Selma Hot e neie'Eidie gehatr. vtx kyrist. was ihr Hosbend is, un ich. mir hen's nit gegliche, awwer die Selma bot's aealicke un sell bot's aesettelt. Mer hen emol uff en schöne Owend beisamme gesosse. Die Selma yot e wenig sehnzie Ärweit geschasst ich denke es Kot en ?!nsebrschen for Dreß gewwe solle, mehbie aach ebbes annerschter. for all was ich weik. Der Christ Hot do gesosse un Hot sei lange Peis geschmort un ich hen das Pehper geleje. Die ttlds Yen in's Bett gelegi un es war so schön still in's öaus ecksäcktlie wie ich's . gleiche. Do sagt die Selma. sie wisckt. se hätt e wenig mehr zu duhn. Wie ich das gehört hen. ba, is mich daö Pehper aus die V..V . . r r jyiinp georapp!. too eooes yen icy m mei ganzes Lewe nock nit aebört. Als e Ruhl komplehne die Wimmcnfohks immer, vatz se zuviel zu duyn hen un die Selma sagt jetzt grad das Kon trehre. Ich hin die Selma angeguckt, ob se nit am End krehsig geworde is. Awwer se Hot ganz sensibbel geguckt un ich hen nicks ausfinne könne, daß ebbes die Matter mit sie war. Sie sag': Ich meine, was ich sage,, guck emol hier, de Kids wer'n alle Dag größer un könne schon ganz iesig selbst Kehr von sich nemme, mir hen das große Haus un ebaut vier Ruhms, wo mir gar nit juhse . duhn. ' Kompenie hen mir keine zu eckspecte, also denk ich, wär's das Allerbeste, wann mir e paar Ruh.ns verrente dehte. ' Mir hen keine Eckspenzes nit un das Geld könne mir M gut juhse. i Ich brauche for de Winter e.neies Kehp un en neie Hut un e neies Dreß un daö will ich dich iteweg sage, ich will so kei tschiepe Stoff, ich will t Sielskin Kehp, ' un biselds daö nicd ich noch en ganze Peil annere Stoff. Wei.- ich hen gar nicks anzuziehe un ich muß mich schehme an die Stritt zu gehn." 2)u niedst gar mr dich zu schehme, u guckst einigen Weg schön.- hen ich gesagt. awwer sie Hot for das Kompliement nicks gewwe. sehot nit emol geschmeilt. . Meil," Hot se gesagt, ich mache jetzt kein iZonn. un du weiiit aut aenua. bah ich
kicks anzuziehe hen."De5Zhrist Mächt sei schöne Wehtsches un ich will, aach emol e wenig Schoh mache. ZZor den Riesen, denk ich, mir; besser verrente die Ruhms un mache e wenig Geld derbei." Jetzt Hot der Christ gesprochn
Do werd Nicks draus Hot er gesagt. ich rönne kein Bohrdinghaus mehr, ich 1 sin sick und teiert von. Mir mache Geld genug for unser diesentes Lewe mache zu könne un daö is all, was mir brauche." Die Selma Hot dann gefrogt: Wer is Hauskieper in unser 5aus? ich denke ich sin. Well, wer Hot zu die Ruhms zu tende? Ich denke, i ch hen. In Konzekwenz belange die Ruhms zu mich, un ich kann mit duhn, was ich zu duhn gleiche. Sieh?" Der Christ Hot noch e Zeit lang gekickt un dann hen ich aach e Wort odder zwei gesproche. Ich hen gesagt: Sieh hier Selma, ich gleiche deine Eidie dorchin un dorchaus Nit. Ich sin hier, was mer uff deitsch der Star Bohrder heißt, awwer deselwe Zeit gleich ich doch nit in e rehgller Bohrdlnghaus zu lewe, das duht mich nit suhte." Do sagt awwer die Sel ma, es war aach gar Nit ihre Intenschen, e Bohrdinghaus zu rönne, sie wollt nor e paar Ruhmersch nemme, wo se nit viel Batter mit hätt. Mehbie e paar diesente Lehdies odder e koppele Schentelmänner. Der Christ sagt,' well, wann se dann ihren Meind usfgemacht hätt, Rumersch zu nemme, dann deht er denke, sie besser deht e paar junge Lehdies in's Haus nemme, do hatt se schuhr de wenigste Batter mit. Die Selma Hot mich de Wink gewweln sagt, ich wär schuhr nit derfor. daß se Lehdies in's Haus nemme deht. .. Do hen ich awwer gesagt, O, eih dont noh.- hen ich gesagt. ' Wie die Selma gemerkt Hot, daß mir beide in Fehwervon Lehdies Ware, do Hot se gesagt:' Nicksie, Schentelmänner komme mich in's Haus, un das settels it." Ich muß sage, de anner Weg wär mich liewer gewese un den Christ aach, awwer for die Pressent war nickö zu mache. Die Selma Hot de nächste Morge gestart, zwei Ruhms uffzu fickse. se Hot sich osf Kohrs noch plentie Stoff kaufe gemißt, awwer sie sagt, das Geld, was se do gespend hatt, das deht se schnell Widder eraus kriege. Wie mer am Owend von die Zittiehahl heim sin komme, do wäre die zwei Ruhms schon verrenk, .zn den eme Frontruhm Hot en alter Bätscheller ge wohnt un in den annere, wo nach die Jahrd zu gange rs. Hot en Mann ge lebt, wo von seine Fraa sepperehtet war. bikahs sie war so orfel tschelles an ihn. In den Christ sei Haus, do Hot er aedenkt. daß ilft sei Altie allein losse deht. Er Hot uns, wie er so um halb nach sechs Uhr fort is ' gange un for den Kieh gefrogt Hot, verzehlt. daß sei 5?raa en rebaeller Dewwel is. Sie hätt e schreckliches Temper un wann sie ihre SpelleS kriege deht, dann deht se alles obseit baun stelle, deht alles was in's 5)aus wär. verschmäsche un das letzte wär immer, daß sie ihn an die Stritt werfe deht. .Wer die Zirkumstenzes könnt Niemand wunnern da er nit mehr mit se lewe wollt. Die ffraa wär so tschellus, daß er in ihre Pressenz noch nit das Pickscher. von seine Grändma betrachte derft. bikahs sie deht denke, er wollt e Masch an die alte ffraa mache. Es war schuhr. Hot er aesaat. daß sei Altie aach .hierher komme deht, wenn se auösmne oeyi, daß er. hier gerent hätt. ; Mir sollte se awwer nor emfacq auswerfe, bekays er wollt nicks mehr vonse wisse. Do Hot derChrist Widder ganz wie.Poliesdirekter gefieht. Hot '.se - dann e speschel Sein, so daß ich se rekonneise kann?". Hot er gefrogt. .Zehs,- Hot der Mann gesagt, se Hot e Wahrt an .ihre Nos. die is ebaut so groß, wie e gutselst Pietschstohn un dann ihr Tem-per.- ; Well .sagt - der Christ, die wolle mer schon - -täckele, awwer ich denke, sie werd schon nit die Gahl hen. in e Haus zu komme, wo der Sherriff und der Bliesdirekter, wohne.- Die duht einiges,- Hot der Ruhmer gesagt un dann is er - fort . gange. Mir sin dann später aach e wenig fort, gange, for eins zu packe un wie mer grad den schönsteDorscht gerehst hatte, do kommt der Saluhnkiepelk zu den Christ un sagt, sein kleiner Bub wär autseit un l hätt Messetsch for. ihn, er sollt ihn aach en Bretzel mit bringe. Der Christ un ich, mir. sin autsej4 ,un do Hot der Dick gestanne un sagt, mir sollte reiteweg emol heimkomme, selle Lchdie wär do. Bei Galle, do hen mir .awwer Aage gemacht. : Mir hen. schnell noch ein zum Abgewöhne, gedrunke undann sin mer heim ' geschowe. . , Schuhr a img, do Hot die Selma in die Hahl bei t Lehdie gestanne. ;;D Christ Hot ge sagt: Mäddem, toa2 : kann ich for Jhne duhn?.' -Do. Hot se " gesagt, sie wollt en Schentelman sehn, wo hin gerent hätt. Ich hm schell e Matsch geleit, for nach ie Wahrt, zu gucke, awwer sie Hot en Wehl in Front von ihr Fehr gettohre un ich hen nit ecksäcktlie ausmache, könne, ob die Wahrt do roar. Off Kohrs hen ich. e Zunder Spatt gesehn, awwer ich hen nit schuhr gemißt, was es war. Ennihaü hew ich mein Meinduffgemacht,! .'daß eö bet Schehdoh von die Wahrt war. 'Ich hen e Mohschen zu den Christ' gemacht un der Hot gleich angeketschp . Mitäus t. Wort zusage, Hot er die' Sellerdöhr usfgemacht, Hot - die Lehdie en Pusch gewwe'un drünne warse. k So.'hoter gesagt, wannJhne Ihr Tentper e wenig abgekühlt is. 'dann -fäiäVSej mich Äorr, dann -ich t koppele BlieSmänner rettig, for Jhne nach dii Stehschen zu bringe. So e Spitseier,. wie Sie. könne' mer. einige ZeitMtz Well, mehbie die Fraa - chot ängvwe Ich hen schuhr gedenkt, sie dehlie Kitz kr!e. An sckloofe -war nit zu denke , mir hen- bis Um elf Ähr dö gesosse n . . ,,, i-t -'z.f an die Stritt, oo yor e -groye acraur gestanne, wo nit ausmache - gekonnt Hot,, was das for e Gehaller war' Uff eemol. do is die Dohr uffgeschlosse worde ün der Nuhmer- Upixtin; -.. i r:- i " v 3iann Yen tcy ge,agr,.Ve ?en..uns schon en schone Truwel gemacht Jktz ICZ - c i
Ihr Fraa is do un mir heiVfe in SclTtt geworse." Do sagt der Feller: .SchentMänner. sell K xxL
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or" complexion that we all admire can't be imitated successfully. It can't be achieved without good digestion. The daintiest cosmetic on earth cannot rival Ripans Tabules as a complexion maker. They sweeten the stomach, promote sound digestion, and regulate the bowels. When all these functions are in good workirig order the blood is purified and nourished, and shows glowing and brilliant in the cheek.
Am ßM' Euv tcy komme grad ewend von met Fraa un ich hen Widder mit se usfgemacht un morge muhf ich Widder zu se.Do hen mir uns awwer angeguckt, als wann mer uns im ganze Lewe noch rnt gesehn hätte. Ja, awwer for Guttnes Seht, hen ich gesagt, wen hen mirdann in deS'eller gew o r f e?" Ja. sell is doch nit mei Bißnes," Hot der Ruhmer gesagt. In dieselwe Minnit is der annere Ruhmer. der Bättschler heim komme. Der war ganz eckseitet un sagt, was die Matter mit den Seller wär, er deht e Weus höre, die ekwehntet zu ihn saude deht. In de größte Hurrie Hot er die Sellerdohr uffgelackt, Hot e Lämp geleit un is daunstehrs. Do hen mir die Bescheerung gehabt! Die Lehdie wo der Christ in de Seller ge worfe Hot, war den Mann sei Ehntie, wo ihrn letzte Wille in sei Fehwer geymacht Hot un wo er die Welt von gedenkt Hot! Es Hot e schreckliche Auseinandersetzung gewwe un de nächste Dag Hot die Selma e Sein an das Fenster gepehst, wo druff gestanne Hot: Zwei fornischte Ruhms for Rent." . Mit viele Riegards Juhrs truhlie Meik Habersack. Eskweier un Scherifj von Apple Jack. Holy Terror Kauntie. ' Wider das Spazterengeyeti. Im Iah 1702 erließ der Rath zu Luneburg folgendes Edikt gegen das Spazierengehen: Demnach wier Bur germeister und Rath der Stadt Lünebürg nicht ohne sonderbaren Mchfal len wahrnehmen und erfahren müssen, daß allerhand verdächdiges Spatziergehen so woll des Abends Späht. auch des Nachts auf den Gassen allhier unter jungen ledigen Mannes und Weibes Persohnen bevorab die Sonnund Feuertage einreihe und in Schwange gehe, und einer von dem anderen dazu verleitet un verführet werde, worauß vielfältige Gottes gerechte Rache, über Stadt und Landt ziehende Laster, Unzucht, Mord und Todt'schlag entstehen, wie denn der jüngst verwichenen Tagen' bey dergleichen Begebenheiten sich zugetragene klägliche und bedauerliche Fall Stadtkundig ist, und am Tage lieget, man aber tragenden Obrigkeitlichen Amts wegen diesem Unwesen nachzusehen keinesweges gemeinet ist. Alß wird auch solches verdächtige Spatziergehen hiermit ernstlich ein für allemal prohibiret und verbohten, maßen zu nachdrücklicher Vollstreckung dieses Edicti. und Verbohts die hiesige Straßen und Gassen mit allem Fleiß visitiret, und die sich findende Uebertrete so fort zur Haft gebracht und mit empfindlicher, auch nach Befindung öffentlicher Strafe andern zum Ezempel und Abscheu ohnnachläjssg angesehen werden sollen, wornach sich ein Jeder zu richten.! und ü.r Schaden und Ungelegene heit, zu hüten ' hat. Decrctuin in Benatu Lllneburg am 14. September 1702.? Daß die Anfänge d e s deutschen Kriegervereinswesens bis in die Zeit nach den Freiheitskriegen zurückreichen, ist ziemlich allgemein bejannt; daß es aber einen Verein gibt, der ,noch zur Lebzeit Friedrichs des Großen gegründet worden ist, dürfte Vielen neu sein. Dieser nachweislich älteste deutsche Kriegerverein ist der Wangeriner (Kreis Regenwalde), der dieser, Tage sein 112.. Stiftungsfest feierte. ' Ein Amazonenclub rad fahrender Damen" ist in Berlin gegründet worden. Er zählt' bereits 24 Mitglieder, die zu den Sitzungen in Männerkleidern .erscheinen müssen. Einige übermüthige Damen lieben es sogar künstliche .Barte anzulegen. ' AIs Getränk ist im Clüblokal nur Bier gestattete aNchen ist erbeten.' Sammt. liche Damen, haben-'männliche Spitznamen. In den Sitzungen soll es sehr I lustig hergehen!
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