Indiana Tribüne, Volume 21, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1898 — Page 1

o O A w M s rfO W A A y iy ly W V W o o Office: No. 18 Süd Mabama Gttafa Telephon 1 171. Jahrgang 21 Indianapolis. Indiano, Montag, den. 29. August 1898 Noj 341

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Di Glied, des Jrauen-Berein der Zionikirch std freundlich gebeten, an der Vendigung der Echwefter Anna KVeis. Mittwoch, den 21. August. Rachmittag i Uhr, vom Traunhause, R. 25 ord Desaar Etrab'.nd nm2Uhrvn dtrSi.nSkirch.u,.th,iliU. t kHI(M 0 Louise Raschbecher. Präs. Vl.V. Peters. Ce?r. FAIBBAETI NaturesBeauty Spot. Woche beginnend 29. Aug. 1893 : Großes Konzert gegeben vou der z- X'a.ir'bsmlc ITapollo : u dreißig Solisten bestehend, jede bend auf der twrafli. Zutritt siel. KISSJL'S. Jeden Abend Conzert ! ußer Ä fsel, apellt sind di nachfe-lgenden flitet bii cm viHluu"" . MWie 3?iat), P,ima Donna Sopran. , Mabel rat. Champion Sake-Salker. Lillian Hahden, Eeris-Ssmie. Beffie Vamb. egnmeladiea. 5baS. ff. RobertS- Piano-virtuos. a.w.. S. r7,,sVi,,n In arm V(Ut II W HIIIH flIV 3 . w - - 11 W Zkiffel ve. u,i, 3ä. irafee, dem Haupleingang zum siaic flau vieuim ici(iiuiii. Tieseld iZ l( Inten am 21. uad 23. August auf. Dib Bthe&s 8lne&1nLn BeselhduA IFairview Park! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der (Solls ne Avenue und Nnlon Bayn hos Linien durch nach dem Falkviev UZark. ebenso wie du Wagen oer Illinois Str. Linie jetzt. Transfers von und auf allen Linien. Wbe Band Sonntag Nachmittag und Abends Zur gefälligen Beachtung i Der Unterzeichnete bat die Apo he?e von Jos M. Dwyer. Ecke Morris Str. und Ma dison Ave., käuflich übernommen und bittet um gefälligen Zuspruch. Recepte werden prompt und zuverläjsig ausgeführt. ch'ungSvoll, Louis IHnU. Telephon 282. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. . SestKchrist zur Jeier der Vollendung deS Deutschen Hauses Brochirt 50c ; gebunden 51.00. Postpoito beträgt 15c.. 9,u habe in der Offt:e der .Tribüne.' (Kann auch bei der H. ieder vo.. t der uin ve, teiegrapo- no im rtchn Hau, gerau,, ciocn.j Geld zu verleihen ! -uxncx Bau- und Spar-Vcrcill offerirt Geld zu en günstigsten Bedingungen. Rückzahlung nach Belieben. Man spreche vor bei den Beamten, oder jeden Samstag Abend im Deutschen Haus. Albert f. Metzger. Prftdnt. rmio Bohn. Ckr,tar. Vati v. Lieber. earnHln. Paint&YarnisliCo Alle Sorten von Farben, Oelen, Pinseln k, i für Maler. Fenstergl a S in allen Größen zu mäßigsten Preisen. c?o. 2G Ost Wasbingtonstr. Telephon Mi, George MerrmaQB fsv&? FskZsnVestMsV, Ofsiee : 26 Oüd Deladareftr. CttZt : 120, 122, 124, 123, 12S Oft Vtlstr UlOtz 011. OgtTaa rdrZZt.

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Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und TeMpttatU? lNNtt halb der letzten 24 Stunden 83 Grad, n'edrigSe 69 Grad.. SckisselS Badeanstalt. Was. sertemperatur 81 Grad. , m Haben Vollmacht. Washington, 28. Äug. General Alger sagte heute, der Chefarzt in Camp Whkoss habe Vollmacht erhalten, zu bestellen, waö er irgend brauche. Die Beamten im Medical Supply 'Departement haben Befehl, jede Requisition ohne Weitere? auSzu führen. Herr Alger sagte ferner, der Generalarzt Dr. Sternberg habe keine Untersuchung verlangt. Auch sei keine solche nöthig. B ES war Hunger. NewSork, 28 Aug. Ein Theil der Krankenpfleger und Pflegerinnen im Haupthospital von Camp Wickoff leidet an Dysenterie. ES ist Befehl gegeben, daS Personal zu verstärken, und dem Wärterpersonal mehr Zeit zur Ruhe zu gewähren. DaS 8 Ohio meldete bei der Landung 300 Kranke. ES stellte sich aber bei der Untersuch. ung heraus, daß 170 lediglich Hunger 'litten. Nachdem sie gegessen hatten, waren sie im Stande, das Hospital zu verlassen. 150 Mann find auS dem Hospital mit sechzigtägigem Urlaub entlassen worden. U e b e r t r i e b e n. Chickamaugü, 28. Aug. Die Krankheitsberichte von Camp Thomas find sehr übertrieben worden, wenigstenS von vielen Zeitungen. 5m Ganzen sind 1500 Erkrankungen vorgelommen, davon 500 TyphuSfälle, die Meisten davon nicht gefährlich. Im Sternberg-Hospital, wo 470 Kranke liegen, ist die Sterblichkeitsrate lj Mann per Tag oder drei alle zwei Tage, und doch wurden dorthin nur die schwersten Fälle gebracht. Dieö kann mit Recht als günstig betrachtet werden. DaS Hokpital erstreckt sich über 15 AcreS und besteht au 200 Zelten und 13 hölzernen Pavillons, jeder 18 bei 56 Fuß, mit Betten für 20 MlTtnf n r1 -- Sozialisten und Landtagswählen. Berlin, 28. Aug. Die verschiedenen lokalen Wahlausschüsse der Sozialisten haben sich über ihr Vorgehen bei den LandtagSwahlen schlüssig gemacht. In Berlin hat die große Mehrheit beschlossen, sich nicht an ihnen zu betheiligen, da unter dem DreiI Klassen. Wahlsystem, doch keine AuSsicht vorhanden sei, ihre Kandidaten zu erwählen. Dagegen hat man in BreSlau, Erfurt, Frankfurt, LebuS, Schleufingen, Bielefeld, Elberfeld, Eimbeck, Brandenburg und anderen Städten beschlossen, entweder eigene Kandidaten aufzustellen, oder die der greifinrügen zu unterstützen. In einer Anzahl anderer Distrikte haben sie beschlössen, offen an den Wahlen theilzunehmen. ES mag daS zu dem Ruin vieler Sozialisten führen. (Die Bedeutung deS letzten Satzes liegt darin, daß bei den preußischen LandtagSwahlen die Stimmenabgabe eine offene ist. D. R ) Wurde nicht erwartet. Berlin, 28. Aug. Auf eine besondere Anfrage wurde dem Correspondeuten der Assoe. Presse im auSvärtigen Amte mitgetheilt, daß die Regierung der Wer. Staaten Deutschlands Wünsche bezüglich der Philippinen nicht eingeholt habe, und daß man daS auch nicht erwarte. - Gegen die Mönche. Lond on. 23. Aug. Der Ausschuß der Philippinen in Europa hat dem Präsidenten eine Denkschrift zugehen lassen, welche sich mit dem, ihm, dem Präsidenten, zugegangenen Ersuchen der Röm. Kathol. Kirche in Amerika, hinsichtlich der kirchlichen Angelegen heiten aus den Philippinen beschäftigt. Der Ausschuß behauptet, die Sntfernung der Mönchsorden sei absolut nothwendig zur Hebung der Moral au den Znseln. In der Denkschrift wer, den besonders der Srzbischof Von Ma nila und die Bischöfe Von Nueda Qa godia und Rueva OagereS aufgeführt,

deren feindselige Handlungen gegen die Eingeborenen und Amerikaner, sowie gegen die Jesuiten und andere geachtete religiöse Körperschaften die allgemeine Verurtheilung fänden.

DaS gelbe Fieber. V e r a C r u z, Merkco, 28. August Hier ist daS gelbe Fieber aufgetreten ES sind, scharfe Maßregeln ergrissen worden, die Ausbreitung der Krank heit zu verhindern. Die StaatSbe hörden' haben Anstalten getroffen, um der Verschleppung der Seuche nach den Häfen deS Golfs entgegenzuarbeiten. Washington, 28. August. Dr. Wyman, Generlarzt deS Marine HospitaldiensteS, hat von seinem Assi stenten in Galvefion Depeschen erhal ten, welche melden, daß drei weitere verdächtige Fiebersälle vorliegen. Die Kranken find isolirt. Ihre Kleider und Betten sind verbrannt worden. Ebenso find etliche verdächtige Fälle auS Key West zu melden. . Ein merkwürdiges Sreign i ß. S t.'P e t e r ö b u r g, 28'August. Auf Befehl deS Kaisers NicolauS hat der Minister " des' Auswärtigen, Graf Murawjew am 24. d. M. den Vertretern deS Auslandes in St. Petersburg eine Note folgenden Inhalts überreicht : Die Erhaltung deS allgemeinen Friedens und die mögliche Reduktion der übermäßigen Rüstungen, welche auf allen Nationen lasten, stellt sich unter den bestehenden Verhältnissen der ganzen Welt als ein Ideal dar, auf welche? die Bemühungen aller Regierungen gerichtet fein sollten. Die Humanitären und hochherzigen Ideen Sr. Majestät des Kaisers, meines erhabenen Herrn, sind für diese Ansicht gewonnen worden, in der Ueberzeugung, daß dies erhabene Ziel im Einklänge steht mit dem der wesentlichen Interessen und legitimen Anschauungen aller Mächte und die kaiserliche Regierung hält den gegenwärtigen Augenblick sür sehr günstig,' um Mitel zu ihrer Verwirklichung zu suchen. Die internationale Diskussion ist daS wirksamste Mittel zur Erreichung deS Besten aller Völker, eines wirklich dauerhaften Friedens, und vor Allem der Einschränkung der fortschreitenden Entwicklung der derzeitigen Rüstungen. Die finanziellen Lasten, welche die Fortentwickelung zur Folge hat, nagen an der Wurzel der öffentlichen Wohlahrt. Die intellektualen und phyfischen Kräfte der Arbeit und deS KapitalS der Nationen werden größtenHeils abgelehnt von ihrer natürlichen Bestimmung und werden unproduktiv verbraucht. Hunderte von Millionen werden auf den Erwerb furchtbarer BernichtungS - Maschinen verwandt, welche, obgleich sie heute alS die höchste Leistung der Wissenschaft betrachtet werden, bestimmt sind, morgen .ihren ganzenWerth in Folge von neuen EntWickelungen auf demselben Gebiet zu verlieren. Die nationale Kultur, der wirtschaftliche Fortschritt und die Produktion von Wohlstand sind entweder lahmgelegt oder in der Entwickelung gehemmt. Ja, in dem Maße, wie jede Macht ihre Rüstungen steigert, um so weniger erfüllen sie den Zweck, den sich die Regierungen gesetzt haben. Die wirtschaftlichen Krisen, welche größentheilS dem System de? Rüstun gen bis auf's Aeußerste und der beständigen Gefahr zuzuschreiben find, welche in dieser Anhäufung von Kriegs Material liegt, gestalten den bewaffne ten Frieden unserer Zeit zu einer erdrückenden Last,' welche die Völker mehr und mehr Schwierigkeit finden, zu tragen. ES scheint klar, daß wenn dieser Zustand der Dinge fortdauert, er gerade zu der Katastrophe führen muß, welche man abzuwehren wünscht, und an deren Schrecken Niemand anderS als mit Schaudern denken kann. Diesen unablässigen Rüstungen ein Ziel zu setzen und Mittel zu finden um dem Unheil vorzubeugen, welches die ganze Welt bedroht, ist die höchste Aufgab.', .welche heute allen Staaten gestellt ist.' . Erfüllt von diesem Gedanken hat Sr. Majestät geruht mir zu befehlen, allen Regierungen, deren Vertreter am kaiserlichen Hofe beglaubigt find, die Abhaltung einer Conferenz vorzuschlagen, welche sich mit diesem ernsten Problem zu beschäftigen hat.

j Rom, 28. August. Die Note deS Zaren hat hier einen tiefen Eindruck 'gemacht. Einige Blätter zollen ihr

Beifall, während andere Zurückhaltung oder Mißtrauen zeigen. London, 28 Aug. Der tandard sagt bezüglich deö Vorschlages deS Zaren : 3a England wenigstens wird der Vorschlag Achtung und Sympathie be gegnen. Der Gedanke ist würdig des jungen Monarchen. Leider ist nur klar, daß riesige Schwierigkelten zu überwinden sind, an welche der Zar vielleicht in seinem Eiser und seinem humanen Enthusiasmus nicht reiflich gedacht hat. Bei der Auszählung der Hindernisse der Erreichung deS erfolgten Zwecks erklärte der Standard, der Zar habe die Sache größentheilS selbst in der Hand, wenn Rußland seine drohende und ag gressive Politik in China und anders wo aufgeben wollte, so würde die Aera deS Weltfriedens um ein Erhebliches näher gerückt sein. Berlin, 28. Aug. Die Note deS Zaren war heute Nachmittag in allen Hotels und CafeS angeschlagen, wurde aber im Allgemeinen ziemlich cynisch besprochen. Ein hoher Beamter deS Kriegsministeriums bemerkte, daS sei ein guter Scherz für die Sauregurkenzeit. Wenn die Conferenz zusammentrete, werde Frankreich ohne Zweifel die Rückgabe von Elsaß - Lothringen fordern. Rom, 23. Aug. Hier glaubt man, daß der Zar sich zuerst der Zustimmung Oesterreichs und Deutschlands zu der Conferenz versichert' hat. Paris, '28. Aug. Der Figaro glaubt, daß die Conferenz zu Stande kommen wird, weil der Zar eine Ablehnung nicht riskirt haben wird. Den Plan aber hält er für chimärisch. (Allerlei. -ll, c i a t i Tu o t 0 1 i ist der Neger William Gleim. der in Powhat. tan County. Va.. ansässig ist. Vor 15 Jahren war seine Farbe tief dunkelbrc.un, doch itU it te vouflanoig wik. mit Ausnahme einiger dunkler Flecken an Gesicht und Hals. Glenn sagt, daß er am ganzen orper weiy geworden ist: er bat 18 Kinder, alle mit dunkler Hautfarbe. . Er erfreut sich der besten Gesundheit. Die der Maryland Steel Komvann von der russischen Regierung ertheilte Bestellung für 40.000 Tpns Bahnmaterial. bestimmt sur den au der transsibirischen Bahn, ist in der Hauptsache bereits zur Ablieferung gelangt. So wurde wtever dieser age nnn' Naltimore aus eine Laduna von 11.230 Stahlschienen. 460 Kisten Bolzen und 6799 Laschenschienen, im Werthe von zusammen ca. $79,000, nach Wladiwostock verschifft, was vereits die sechste Schisssladung war. VonWhatcomwirdgemeldet, daß die Lachspacker am unteren Puget Sunde über den schlechten Fang in dieser Saison klagen. Die Saison ist schon halb zu Ende, und während sonst in dieser Zeit schon 150.000 Ki. sten gepackt waren, beträgt die Zahl nicht mehr als 20.000. Wenn der Fang den Rest .der Saison noch sehr gut ist. werden vielleicht 75 Procent des Durchschnittsertrageö verarbeitet werden. 5 o 6 n E. 5 a n 7 e n. ein Far mer im nördlichen Theil von Vernon County. Wis.. fand einen schrecklichen f c f mi t. i . .fW ..W oo. . seine Pseroe muroen wltv Utt gingen mit dem Fuhrwerk durch, wo. bei sie einen etwa 30 Fuh hohen Abhang hinabstürzten. Hansen's Rücken brach an zwei Stellen und er starb aus der Stelle. Die Pferde waren so schwer verlebt, daß man sie todten mußte. Als 17 Jahre alter Jüngling trat Charles Lowery aus Portland. Me.. mit seinem Vater und fünf Brüdern beim AuSbruch deS Bürgerkrieges in Onkel SamS Dienste und alle sieben kamen mit gesunden Gliedern heim. Zur Zeit der LirginiuSAffaire nahm er abermals Dienste und während des jetzigen Krieges diente er als Matrose auf einem Blokadeschisse an der Südküste von Cuba. - Die 12jährigeTochtervon Herrn Kiefer in Plankinton, S. D.. wurde von einer Klapperschlange in daS Bein gerade über dem Fußknöchel gebissen. DaS Mädchen wurde sofort in ärztliche Behandlung gebracht, und obgleich es dem Arzte gelang, Geschwulst und Entzündung, die sich eingestellt, zu vertreiben, gab das Mädchen doch den Geist auf. Die Consti-tution deS Staates Süd Carolina 'schreibt vor, daß Geschworene im Alter von 21 bis 65 ?labren Neben müssen. Einem Verurtheilten wurde lektbin vom Oberaericht ein neuer Vro,ek bewilliat. weil ein Mitglied der Jury, welche ihn schuldig befunden hatte, über 66 Jahre alt ge. Wesen &ar-.

Vor wenigen Tagen starb in. dem Schloß Schiltern der Gräfin Aichelburg die älteste Frau von Niederösterreich, Frau Elisabeth Neuberger, im Alter von 104 Jahren. Die Greisin war die Wittwe eines Schaff-

ners, der m graslichen Diensten gestanden hatte. Die Hundertvierjährige war viö zu ihrem Tode körperlich und geistig vollkommen frisch und war nie in ihrem Leben krank. Einer ihrer Söhne ist dir kurzer Zeit im Alter von. 70 Jayren geftorven. In Verbindung mit dem Hospital für Seeleute in London soll eine Specialschule für das Stuolum rroplfcher rankheiten errichtet werden. Es soll besonders für iunae Aerzte, die in den Dienst des Colonialamles treten, dienen und das Hospital, an das die Schule anknüpft, bietet die für ihr Studium wichtigen Fälle stets in Hülle und Fülle. Die Gesammtkosten des Unternehmens werden auf t5,ixx) veranschlagt, das Colonialamt yal finanzielle Unterstützung der sprachen und ein Appell an's Publi kum um freiwillige Beiträge ist ergan gen. . .. . Infolge von Vrefivolemiken fanden in Algier zwei Degenoueue ftatt, und zwar das erste zwischen dem Herausgeber des Blattes .Antijuif-, Max Regis, und dem Journalisten' Hennequin, welcher am Arm verwundet wurde, und das zweite zwi chen outs Neais. dem Bruder von Max Regis, und dem Redacteur eines ocalblattes, Nicalse. Letzterem wurde der Arm durchbohrt. Ein entsetzliches Familiendrama hat sich in Altona abgespielt. Der 50jährige Schreiber Ei? denbaum, ein jähzorniger Mann, der seine Frau oft mißhandelte und bereits einmal den Versuch gemacht hat. sie zu erschießen, kam Nachts in angetrunkenem Zustande nach Hause; ohne jegliche Veranlassung versetzte er seiner schlafenden Frau mit einem Hammer mehrere wuchtige Hiebe auf den Kopf, so daß sie blutüberströmt und besinnungslos im Bette liegen blieb. In demselben Augenblick, als der brutale Mensch wiederum zu einem Hiebe ausholen wollte, stürzte sein sechsjähriges Söhnchen, nur mit einem Hemde bekleidet, m das Zimmer und warf sich weinend auf seine Mutter. Der Unhold schlug auch daS unschuldige Kind-' cyen nieder. Inzwischen hatten Nachbarsleute die Polizei verständigt, die alsbald erschien und den Thäter gefesselt abführte. Die 5?rau wurde in hoffnungslos m Zustand, i s städtische ttrankenyaus gebracht; der Sohn hat verhältnißmäßig nur leichter Verletzungen davongetragen. D ieserTaaewurdeaan; nahe bei Tunis, auf der Straße nach Älferta. em stadtbekannter reicher maltesischer Kaufmann. Herr. Licari, der sich mit einem Bekannten auf einem Wägelchen nach seinem Landgute bec. , tr:c '.m . huu, vun ui, vsicuiancin angefallen und nach verschiedenen Mißhandlungen mit auf seine Brust gesetztem Revolver zur Ablegung eines Eides gezwungen. wonach er. bei Todesstrafe für sich und seine ganze Familie. Stillschwöiacn zu beobachten und 10.000 Francs Lösegeld zur Stelle zu mm y V Ichaffen yane. Herr Licüri. sich durch den Eid nicht gebunden haltend, hatte auch Muth genug, sein Abenteuer der Polizei anzuzeigen und die als Araber verkleideten Pollzel-Aaenten. die fick der Mörder zu bemächtigen suchen sollten, zu begleiten. Der Ort des Zusammentreffens und das Erkennunas zeichen, das Schwenken rother Taschentücher, waren genau ausgemacht worden. und wirklich fanden sich auch zwei der Banditen an Ort und Stelle, um das Geld in Empfang zu nehmen. Sie fielen aber, ohne sich nur vertheidigen zu können, in die Hände der herbeieilenden Aaenten. denen es in den nächsten Tagen auch gelang, die übriaen orer vinaselt zu macben. Hiesiges. Vom 1. September an wird Herr Franz Büddicker von Eleveland, O. die Verwaltung der Walhalla Wirthschaft übernehmen. Nach vierjährigem unermüd lichem Suchen gelang eS Samstag Nacht schließlich einer in Bay City, Mich., wohnenden Frau George Thaldorf ihren durchgebrannten Ehemann in Indianapolis zu entdecken und wegen böswilligen BerlassenS verhaften zu lassen. Er und eine grau England waren vor vier Jahren miteinander auS Bay City verduftet und seine Frau, die ohne Mittel mit ihren Kindern sich hatte durchschlagen müssen, hatte sich fest vorgenommen so lange zu suchen, biS sie ihn finde. Nachdem sie sichere Informationen erhalten hatte. daß er und grau England in Zndiana poliS wohnen, kam sie am Samstag mit ihrem jüngsten Knaben hier an. Als sie plötzlich mit dem Kinde, daS seinen Vater nicht mehr erkannte, vor ihm stand, brach der Mann vor Reue

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