Indiana Tribüne, Volume 21, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1898 — Page 5

erstchfung. .Smnal din ich 14 Tage ohe Ethlana ge tocsen. da ich nicht dazu im staube war ohne titxt voa heiszem asser. Chronisch Virftopsung cit sieden lladn brachte riich in diese ichreckiicke Lage: während dieser $tt bade ich Alle yetyaa. wo oiiiq oorie. aoer ine V'Ue gesunoen; so war mim ftaH. bii ich anhna. SaSearet n atbranAtn. Ich habe tt ein bil dreimal laqlich Etudl. nnb wen ,ch ,ch Ware, würdeich lovjkr jede Mal ae den. eine solch HilZe ist ." ylme,L. .Hunt. isv neu et., ettvit. ZihQ. ttuimttm, fcimaittslft, wirksam. GAmfdoi out, tdn rif, akden nie krank vdkr (djiwft, verursachen leine merjen. lür,Sc,sioc. Heile Berftopsnna. ij Cemptaj, flirrn atrrml, tu Yrit. Z22jk Dr. WILH. H. KLUGE, Bnde-Arzt im -:- Haughville Sanitarium. -:- Behandelt alle chronischen Krankheiten, be sonderS RheumaiiZmus, Podagra. Maaenu. Lungenleiden, Nervosität und chronische Ge schlechiSkrankheiten. Osfictstunden von 1 bis 6 Uhr. Wohnung : Jrvington. r.O.G.Mnff hat sein Osftce nach dem Willoughby Gebäude, No. 224 No,d Meridian Str.. erfte Staze. verlegt. OtnceStunden : an 2 di? 4 Uhr Zkackmittag Telephon: Olnce 292 Wohnung 936. Die Wohnung befindkt sich wie bisher : 1137 Nord Pennsylvania Straße. Die Office von vr. H. PINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 34 Ost OhZo Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Eurekhardt, N,. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 9 Morgen und T iend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße, pre.ch stunden: 2 4 Nachmittag. Tel. 232.1. Dr. I. Wühler, 1L0 Gft PZcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bU 9 Uhr Vorm. ; 2 bis 3 1 1-1 r Stachm.-. 8 bU 9 Uhr AdendS. Telephon 1446. Bvrechftnnde : onntags nui Vormittaal. VZ H Alle Teutsche i,iken Seel'ach's Thee. (Deutsche Schweizer Kräuter.) Sr diseilizt tÄrivve. reinigt Blut. Ä.'!aen. rezulilt di eber. die Nier'N. bejördert tuhlzuoz ; tejotit? brauen zu empsehlen. Ceftrtti 5öc. Azcnle ve.luuzt. L. Leebach. Peru, Jll. EX I H ktundr w5rdn GonarrSa nd stutz au den un urganf hur CMnI,mt 4nrarkobni H Udkquelichkk,. $reil I fiWfi i m n. (Vm. . liwi i G K,?, UU .ui n V. O. ox .!. k ork. mm Paint&VarnishCo Alle Sorten von Farben, Ocken, Pinseln ?c. ' für Maler. Fenstergl a S in allen Größen zu mähigsten Preisen. C?o. 420 Ost Wasbingtonstr. Telephon Mi. ä mm ' 55 iI. 1 1 n U3 - SAR FIJCTURESs ORAirJ BOARDS AND AU, Tlru ilslti. Drcoo, Coppör, C:ic'c!cnd oN rCltchciu And Flctod UtonsllüCüs Wood, r.lorbla, &öt ; colfiln. Etc. CSORCC WU. HOFFMAflft tU KMnThnrirr m4 ywprine 29Qf ATW&(iiTeMOTIaiMot.iN 0 1 rniE BAR-KEEPERS FRIEHO. i. r T.TcS"nT7VTSiVtl " IXT Zum C!auf in Apotheken

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SsfcuerZll'.rccdricsdespHttipp Snucrampser. Ceryt'Fl I 'kr? ly the Gerrn.n Fra & Tt O No. 240 Mein lieber Herr NedaktionSr !

Well, jetzt wäre liner jo roibber Igejcttelt. awwcr ti war cn harter iSchapp. Ich hen off Kohrs die Lizzie.was meine Altie is, allein dazu tende geloste un ich hen mich in dieMien teim e wcnia in die Missus Wedeswei ler ihren Saluhn gesetzt un hen Bier gedrunle. Wisse Se, wann mer so lang nit in en Platz war, dann guckt alle's different zu einem. Die Missus Wedesweiler Hot sich en forschtkläh Wartender kriegt un da Bißnes wero jetzt in en arig feine Weg geronnt. Ich sin froh, bikahs ich war'n 'sick un- teiert von de ganze Tag in de Saluhn hocke. Die Missus Wedesweiler sagt, sie deht off Kohrs eckspeckte, daß ich ihr Bißnes e ivenig im Auge halte deht, das meint, dafe ich den Bartender t wenig watsche deht. Well, do hen ich jo keine Absckzeckschen nit gehabt, in deKontrollehr, do hen ich doch e gute Ecksjuhs bei mei Altie gehabt, als emol e wenig ost in den Saluhn zu gehn. Ich chen die Lizzie alles verzehlt un sie Hot gedenkt, do könnt mer nit hlfe, bikahs ich hätt doch den Mister Wedesweiler geprammist, daß ich zu sein Bißnes tende wollt un es wär jo schon gut genug, daß ich nit mehr hinnig die Bahr zu stehn brauche. Sell hätt se dorchin un dorchaus nit gegliche. Ich könnt mich in Riegahrd von das Drinke nit kontrohle un hätt dann for zu soffere. Sehn Se, sell war sennsibbel getahkt un ich hen mein Meind uffgemacht.daß ich so wenig wie möglich in den Saluhn gehn wollt, höchstens Morgens, Mittags un Qwends un dann zwische de Zeit als emol. Wisse Se, ich gleiche jo aach nit de ganze Dag in de Saluhn zu hocke. Mit die Kids do hen mir lattse Batter gehabt. Se wollte unbedingt behrfuttet gehn un sell Hot die Lizzie nit gewollt. So ebbes is gut genug in die Kontrie, awwer in die Zittie do denke die .Leit. mer wär nit ehbel, die Buwe Schuhs zu kaafe. Die Fellersch brauche aach noch behrfuttet zu laafe, die gucke aach mitaus das toff genug. Wie se so viel gebattert hen, do hen ich zu die Lizzie gesagt: fto? Guttnes Sehk, dann loß se doch laafe. wie se wolle." Do is awwer die Lizzie mähd geworde. )sf Kohrs," Hot se gesagt, wann se immer von Dich proteckted wer'n. dann is kei Wunner. deft se mich nit meinde. Es is zu bähd, wann e Frau ke! Suppohrt an ihren Mann Hot. Well ich hen den Kehs drappe losse, bikahs die Lizzie Hot io doch immer recht. Usf eemol ls mich aach Widder eingesalle, daß ich die Jntenschen gehabt hen. mich e Boot zu bilde. Dats de Stoss, hen lch zu mich gedenkt un sin reiteweg in mein Bahrn gange. Richtig un schuhr genug, do hen' ich plentie Ruhm gehabt, den Schapp zu duhn un ich hen reiteweg gestart, den alte Stoff, wo drin gelege h?t, autseid in die Jahrd zu schaffe. Die Lizzie Hot das nit gegliche, sie Hot gesagt, die Janrd deht gucke, wie en Sekkendhend Schapp, awwex ich hen nicks drum gewwe. Wie ich Ruhm genug gehabt hen, do hen ich mich e wenig Informehschen verschasst, in Riegahrd zu was for e 5ieind Wutt ich jubse muß. Einer von die Rehbersch bot gedenkt, ich mißt Hartholz nemme. bikahs sahftes oh deht zu lesig das Wasser dorchlosse. Der Annere sagt. for de Lands Sehk. nor ke! Hartholz, bikahs sell is viel zu schwer, das geht in leß denn no teim an de Battem of de Sieh. Well, do hen ich jetzt geYanne un hen nit gewißt, was ich duhn sollt. Do Hot mich der Milchmann. wo doch e ganze Latt Boots Hot, en Peunter odder zwei gewwe. Du bist t Rindviehch, Phil.- Hot er gesagt. ..warum froogst de mich nit?, ich will dich ebbes sage, du gehst un kriegst dich Pappler Wutt, sell kannst du tesig bende un du kriegst e strenges diesentes Boot un das is all. was du willst. Sehn Se, sell war doch annest gesproch un ich sin aach gleich rn die Lumberiahrd un hen mich das Wutt geordert. Ich hen mich aach noch wenig Tuhls kriegt un en ganze Peil Täcks un Spelks un dann hen ich gestart. Bei Galle, do sin awwer die Fetze gefloge.! wei, ich hen geschafft, wie en Nicker, ua die Lizzie Hot gesagt, wann ich ebbes vernünftiges duhn sollt, dann deht ich nit so schaffe. Am zwaate Daa, do hen ich schon arig teiert gefiehlt un ich hen alle haswe Stund in de Saluhn gemißt, for mZch e wenig zu riefresche, Am vxvU Daa. do hen ich so wiek gefiehlt, wie in mei 'ganzes Lewe noch nit, awwer das Boot hen ich hawe müsse un wanns mich e Fohrtschen gekost hätt. Do .sin ich dann zu en Karpenter gange 'un hen mich zwaa von seine Manner qehelert. wo for mich hen schasse gemußt un es tell juh. do Hot die Geschickt annersckt geschasst! Es Hot nit lang qenomme, do Hot das Boot schon sei Schehp gehabt un ich hen Mich druff gesrxit, wie e Behbie uff en Ahldebsocker. Die Liz zie is alsemo! in den Bahrn komme. Hot awwer immer mit ihrn Kopp geschehkt. Die ftids hen all ihre Gäng von die ganze Stritt erbeigeholt un ich sag Ihne, die ganze Bahrn wax voll von Mensche. Die Kahrpentersch hen arig große Dorscht gehabt un do den ich dann immer den Johnny gejuyst. for de Graule? zu xosche. Ich mei selbst sin alseinol in de Seiler gange un hen nach mein Stoff geguckt un hen aack alsemol e Dreppche genomme. Nck zwei Daa. do war das Boot fer tig bis uffs Pehnte. Well, sell hen ich r ri (V mmi Irr tiDi macye lonne. aj v luu Pebntschapv die .Pehnt .krieat.

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awwer dann 'die Dohr gNackt, bikahs die Pehnt sell Hot e Surpreis gewwe

solle. Denke Se emol, was ich sor en Eidie gehabt hen. Ich hen daS Boot rett weit un blüh gepehnt un es Hot geguckt wie e Juneitet Stehts Fläck. Wie die Pehnt drei war. do hen ich d:e Hos angedreht un hen das Boot voll Wasser laafe losse, bikahs ich hen doch ausfinne wolle, ob's aach kei Hohls Hot, wo das Wasser dorch kann. Am nächste Morgen do war noch kein Droppe erausgelaafe un ich hen domit qepruhft, daß das Boot ahlrecht war. Jetzt war also gar keine Dehnscher mehr, daß ich mit mei Bootche hmgeyn deht. wo Mäckintie hin is gange. Nit weit von unser Haus do hot's en Pahnd un den hen ich for den TreielTripp rn mei Aegt gehabt. Ich hen mich en Eckspreßmann geheiert, for das Boot hin zu dreiwe, bikahs ich hens doch nit hinschlaafe gekonnt. Der Johnny Hot in meinMeind gerufe, daß ich doch aach unner alle Zirkumstenzes e Boothaus hen müßt, for das Boot anzuteie. Bei Galle, sell war t gute Eidie. Ich möcht nor wisse, von wem der Bub die Schmahrtigkeit Hot, von mir nit. das is schuhr. Well, ich sin dann reiteweg fort un hen mich so e altie Schehntie an den Pahnd geheiert. wo ich das Boot anlacke konnt. Soweit wär also alles in e feine Schehp qewese. Ich hen die Missus WedesWeiler inweitet, den erschte Tripp mitzumache. Sie Hot awwer gesagt, sie deht nor unner die Kandlschen tscheune, wann die Lizzie mitgehn deht. Die Lizzie Hot awwer ressjuhst. bikahs se Hot gesagt, sie wollt sich nit blamire. Mehbie se Hot gedenkt, das Boot wär lappseitet un deht nit schwimme. Well, ich hen aach nicks drum gewwe un hen mich t koppele gute Fremde rnweitet. Off. Kohrs hen ich e wenig Lunch un aach ebbes zu schwabbele nach den Pahnd geschickt. Die zwei Fellersch sin schon in Zeit komme, wisse Se, wanns ebbes zu esse un zu drinke gibt, wo nicks koste duht, dann kann mer einige Zeit an so Fellersch diepende. Jetzt is aolb der Eckspreßwage komme un dann hen ich erscht den Barn ussgemacht. Do hätte Se awwer emol sehn solle. wie se all surpreist Ware. Jeder Hot gesagt, selles Boot deht einiges biete un es w'är mit einem Wort e Pietsch. Awwer was denke Se, was jetzt gehäppent is. Herr Redaktionär! Wirbt Leit das Boot autseit hen schaffe wolle, do hen mer ausgefunne, daß es viel zu groß war, for dorch die Dohr zu gehn! Mer hen alle mögliche Wege getreu, awwer es Hot nicks geholse, mer konnte das verzollte Boot nit eraus kriege. Ich hen reiteweg die Dohr Widder gelackt un hen gesagt, ich hätt noch ebbes an den Boot zu fkckse. bikahs unner keine Zirkumstenzes ders die Lizzie ebbes von erfahre. Herr Redacktionär, könne Sie mich nit e wenig Informehschen gewwe, was ich in den Kehs duhn soll? Duhn Se's. plies, un ich mache 's Widder ahlreu. Womit ich verbletwe Jhne Ihrn liewer Philipp Sauerampfer. ,,M' Libelle". Von Rudolph v. Rosen. Ja libelle hieß sie sich und eS hatte keine treffendere Bezeichnung geben können für dies leichte, graziöse und wie eine Libelle m der Lust gautelnde weibliche Wesen, das aus Son nenstäubchen geformt zu sein schien und den Dust keuscher SchonheN um sich verbreitete. Die Libelle" machte ganz Antwerpen daS heißt, was die jungen und alten Herren anbelangt verruckt, als sie in der Gesellschaft des Directors Priantoni in dem nicht sehr geräumigen, aber eleganten Eircus in der Rue Jerusalem aus dem schlaffen Telegraphendrahte arbeitete inmitten eines künstlichen Blumenhaines und wahrend der Mgnögejepplch einen mit Binsen, Schilf und Wasserrosen maler, r i i "w i. nicx vertonten eicn persinsüiazie. Ueber dieser täuschend markjrten Wassersläcke schweb e hie Libell?- in einem bsaugrijnen Trjcotkostüme, einem schillernden ftpps per .Wasserjungsei" mit den großen Äugen und den hübsch geschwungenen Fühlhörnern auf dem aschblonden Haar, an den zarten Schultern die silberglänzenden, durchsichtigen Flügel tragend, ähnlich denen des glöMuster genommenen Insekts, die Tgige lvespendijnn und Arme und Beine von hewundernswe.r ther Reinheit der LinM. MeS war zart, flaumig an dieser jungen Künstlerin und die dunklen Augen in dem pikanten Gesichtchen haschten lieblich nach Beifall wie p wirkliche Libelle nach der Süßigkeit Blumenkelche. Ahnten es Alle, welche der' Drahtseilkünstlerin rauschenden. Applaus spendeten, dqß Njnon schon perheirathet, jg sogar recht vornehm verheirathet. war und daß sie einzig und allein nur ihren Gatten liebt? ... Schon als kleines Mätzchen litte sie zu dem Grafeu Nrosper &,o:; Norvllle mit Ehr furcht aufgesehen, wenn jhz Bater ihm das Reitpferd vorführte und der junge Aristokrat sich geschmeidig m den Sat t schwang. Pinon war hje Tochter eines Reitknechtes und sannte blos tnrn vlttr Krn it Tl7itH YrnT V yuyi vtill JU ihrem. ßeZikhteff davongelaufen und trieb sich irgendwo rn dem großen Paris umher. Linons Batr trank stark, er perlor hie Stelle bei dem ßrafen Norville, sank immer tieser pnd stieß Wirtes Abends sein Töchterchn znit. Fußj über die Schwelle, peil er dasselbe' nicht, mehr ernähren konnte, Wie eine Katze einfach aus die Straße geworfen, lief Ninon scheu geduckt an w Häustrsronten hin und ...(.trf 'ii r l l yx enonc? matt aus caa yarte Pflaster hin. So fand sie Papa An toine, ein alter Circuömann, und wurde NinonS Lehrmeister. .Doch follte sich Mr. Antoine nicht lange der rfolae der von lbm .gemachten" Lt I belle erfreuen.' denn das Alter und des

Absynth wakfen ihn zu den Todten. Ninon, das reizende Mädchen von sechzehn Jahren, verliebte sich in den etliche Dreißig zählenden Grafen Norville. der ihr Schönheiten in's Ohr flüsterte und im Hinblick auf die glänzenden Gagen die Libelle heirathetc. ohne ihr verrathen zu haben, daß er nur mehr Schulden hatte und in Folge unlauterer Streiche in der guten Ge sellschaft unmöglich geworden war. Der Graf war der Gatte der Tochter seines ehemaligen Reitknechtes geworden. Das kommt im Säculum der Nivellirungen auch vor und der gute Graf Prosper brauchte ja dieses kleine Geheimniß nicht auszuposaunen. Ninon fühlte sich durch die Heirath hoch geehrt, sie liebte den Grafen und riskirte allabendlich auf dem Drahte ihre gesunden Glieder, um ihrem geliebten Manne Geld zum Verspielen geben zu können. Was war aber auch Prosper für ein Mann und welchem vornehmen Geschlechte gehörte er an! Wenn er davon sprach, daß ein Norville Truppencommandant unter dem großen Prinzen Cond6 gewesen und ein anderer Graf dieses Namens die Belagerung von La Rochelle in der Suite

des Cardlnals Richelieu Mitgemacht, daß ein dritter Norville als getreuer Hofcavalier König Ludwig XVI. in den Revolutionstagen unter dem Beile der Guillotine geendet hatte dann schwoll das Herzchen der zarten Äbelle vor Stolz und sie wollte ihren Prosper schier verzehren in heißer Liebesgluth. Die Vorstellung im Circus in der Jerusalemerstraße wurde wie gewöhnlich gegen Mitternacht beendigt. Die Libelle, welche ihren Prosper ja stets erst am nächsten Morgen nach- einer mit Hazardspiel verbrachten Nacht zu erwarten gewöhnt, war. hatte sich in ihren Reisemantel gehüllt und war durch Regen und Wind an der Rubens - Statue vorbei in die enge und alterthümlich winkelige Rue de'Mer geeilt, wo sie in einem der schmalen Häuser ein annehmbares Logis bewohnte und auch bei ihrem Heimkommen ein wärmendes Feuer im Kamin und kalten Abendimbiß zum Thee vorfand, den sie sich selbst zu bereiten pflegte. Ninon, die liebliche Libelle, saß allem, trotzdem so viele Emladungen zum Souper ihr zugekommen waren; sie aß. zufrieden und von der sie umgebenden Stille angeheimelt nach dem Geräusch im Circus. ihre Lachsbrodchen und Westphaler Schinken. Den zierlichen Leib, den ein entzückend arrangirtes Neglige umschmiegte, druckte Ninon m die Kissen' emer Fhaiselongue und eben wollte sie nach ihrem angefangenen Roman . langen, als drunten die Hausthür aufgesperrt wurde. Ninon hörte es deutlich. Jetzt fiel die Pforte wieder in'sSchloß und nun knarrte die schmale Holztreppe unter Schritten. Wer konnte das sein? Madame Janson. die Hauswirthin, schlief'schön lange, eben so die flamandlsche Magd. Sonst wohnte Niemand in dem Hause. Oder nr r. x war s Prosper i a ja er mußte es wohl sein, denn auch die Wohnungsthllr wurde aufgeschlossen. Prosper mein guter, süßer Die Laute erstarken auf den Lippen der jungen Frau und schreckhaft weit geöffnet starrten ihre Augen einem fremden, sehr elegant gekleideten Manne entgegen, der seltsam lä chelnd und dann doch einigermaßen betroffen seinen Hut drehte und keine Ansprache sand. orn färbte Ninons Wangen und lhre weißen Fähnchen gruben sich in die Lippen ein: ihre Hand machte eineGeberde der Entrüstung. Meine reizende Libelle " Weiter kam der junge Lebemann nicht, denn er sah die hellen Thränen über Linons Wangen laufen Und hörte ihren halberstickten Ausruf: Was wagen Sie, mein Herr? Ich bin eine anständige Frau und liebe meinen G$U?n!" , . , Der Ewdrwgjjng konnte seinen Blick nicht loNösen pyn der rgrisend''N Wwt der Wellt. .Madame, ich gsqubH Ihnen! stammelse er, Wollen Sie m vergeben V Wer gab Ihnen die Schlüssel dieses Hauses?- fragte Ninon dumpf. Der Fremde zögerte Sei . lieben Ihren Gatten lieden - ihn von ganzem Herzens forschte er und Ninon aniMvs, hegeisterjz Ich Ziehe ihn Ms wil mein Heben!- Dg e.r.klqrt.e der Zunge Herr: Nn enn Ihr Gemahl mag mich zur Rechenschast ziehen, Ich heiße Ducamp unh msin Pqpa ist Schiffsxheder, Ich habe in ' einer Anwa sung voq ioller Hauye. Hn. Prospe.! Norpiffe hie HauMlW! ui der Tasche escgMii.lt.. Ehrend in siartenspie.! yerttest . gewesen. Ich pußte, daß ich Sie allein zu Sause anireffe? würde o, Madame, nNNM Sie mich einen Elenden! ... D, cqmp stürzt? wt, Am nächsten Tage konnte thn Pr.sspe, M zum Duett federn m war v?rre.ist, Zhr Vircuö Pr.i.antyfli ging naZ Brüssel. Dort machte. Graf Prvspei hie Bekgnntschaft einer reicken Mtim und achtete nicht her Thriin die sei r?.r . m l YM? lveu yttge m dem wm her ältliche Dame konnte er wieder m heben IneZ Aristokraten ich Pterve und, Equivage wm uno m m tuurnen Er w ieß Ninon. ach mebr? er kam mit seiner, tW n i.ne Loge. heS Gti ... r!t.r. n ' m..b. 5. w iue nurzt.e rjor uusn guna vom Drahtseil und wurde oh mächtig von inm in die ManSae Ztümnhe.n He.rru w ihre Garderode sttragen. war unverletzt gevite kff ugcb dem Sturz; der Arjt con natnte vtes, über ihr war zum Sterben öde im Herzen. Drei Tage kaa sie in ihrem düsteren Hotelzimmer. Am Morgen des vierten Tages fäKn nn lunger wenueman H,e.n w& camp bei ihr. Sie. ew ven Er IWt ihr die. Hanhl nd sagte ihr. daß er sie aus der Manage getragen .foifc-. .Madame!-, sprach r: 534

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