Indiana Tribüne, Volume 21, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1898 — Page 3
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Der Toöts von Korror- IsLcrnd.
Stacan von Harry Shcg. (19. Fortsetzung.) Geaen elf UKr war da3 wZrsl? w
Fall. Der Kranke schlug die Augen Sie uns keine Zeit verlieren und komauf und machte eine matte Veweauna rnen Sie. Ich werde glücklich sein,
mit der ftano. Trinken!" hauchte er leise Der Arzt flößte ihm eine Medicin ein. welck? di. 9nsst,v uuUn mußte, wenn dies noch möglich war. - ' t er Criminalcommissär zog sein Notizbuch hervor und machte sich zum c-chreM, Er will itoTi&m iistrtfe b Wärter. Der (Kriminalist beugte sich auf den Patienten berab. Was wünschen Sie zu sagen? Der Kranke machte -ine gewaltige flsnftmrmm aitm (Zy. beike Andrö Gerfaut. osraiy genauer yat micy ermorden lassen aus dem Hinterhalt ich Es dauerte einige Minuten, bis der Verwundete fortfahren konnte: Schnell schnell ich muß Ba f. r i s- v ron Rheden Leipziger Straße eben auck Kimratn Rn,.H JA .... ,v.rj.v. -w..iiv l ich habe viel zu sagen zu aesieben'" , Dann übermannte Gersaut die cz&w,nfr uns r f;r ; nfim wv.vvv7V UV 4 Hl. iu VWHIUUUJi, I fm RnTtaMhTnriWum s?. w.
1 r iv w viv W v vy - r r . 1 I k , richt von dnn Morde im Thiergarten ten voll Schuhputzutenstlien die Straaroke CTiifMöiiiM unter tan Kriminal- durchzieht und für NNt Kleinigkeit
beamtcn hervorgerufen, lief gegen zehn Uhr vom Polizeirevier auf der Straußberger Straße folgende amtliche, wenig beachtete Meldung durch das Telephon ein: Die Frau des in der Koppenstraße wohnhaften, beschäftigungslosen Lithograpben William Strohbach hat Selbstmord begangen, indem sie Karöolsäure trank. Der heimkehrende Mann fand seine Frau todt vor. Moiiv unbekannt: vermuthlich hat die i U 'w0""'0 " w -w - rau im Delirium die That ausgefübrf d sie aU Koknkeitstrinkerin ... Ttnnnl Vnr - 1 ' ' i" - ' Vl.V. 23. Capitel. cv..n:...i'c. "tj rr.. 3 t;:tfi r.x Justizrath Gallus suhlte sich wie gexaccix, ai er am eiynaazisaoeno aus "i i crn P I
vzm icwiwüavn in . unuun raw zurück und packte schleunigst seinen Kalich ankam. Die Seereise, obwohl sie sten zusammen, wahrscheinlich, um den nur etwa sechs Stunden gedauert hat- Natb des alten fremden errn zu üs-
i. . t.,r:jt rxu,.c iuut iVui vauj iuy mf aciüuivcu, Da iq oer uanai, mit o osi. oub u ungebärdig zeigte und durch hohe WelTtt Yri' t i ! r i itrtrk irnriVnoti n,"t z. I c:;ff Atr,Mn s Mss;. v a iwB'vl, k ,, vmd, ruuaii.v v iicincn egll.s uvn 'juuiun uiuu , i - y f r i st) i i rtt2VnitrrTrti ?Aittt TithrAt IViAI I v,vä vh 7- . '.k .r.. m. als tz sich spater aus englischen Boden vn;.sfl sr nS uu v&i iiivuuu vuuuv uu z ftt,i- z m,-,s , V V V- SV VVVtvv Q - digkeit, daß er nur den einen Wunsch hegte, möglichst schnell in ein Bett zu kommen recht h ausschl Adresse R8 W ?V nJ Brieftasche, doch beabsichtigte er sich rr . yi r vorher mit Davis, der ihn ia zweifellos ania5nvuc ui luuiyc , uu nct-c. , i . . t flu. v v,,,, " j iiprmin iiiitvii iiii nipiru i 1111 r i 11 i nicht zu weit von derWohnuna des Detectivs entfernt liege. In diesem Falle wollte Gallus, um Davis naher zu sein, irgend ein anderes Gasthaus aufsuchen. Endlich brauste der Zug in die Riesenhalle des Victoriabahnhofes ein. er unizraiy ergriss eme lieine Handtasche und seine anderen Reisex . . n 'rr ? utenstlien und stieg aus. Da er Davis nicht persönlich kannte, so mußte er rumg roarien, ols er von iym angesprochen werden wurde. Es dauert, auch nicht lange, so naherte sich ihm ein grauhaariger, vornehm aussehender Herr, musterte Gallus zuerst ein wenig von der Seite. , . ir i r r ' I ruate oann unenijazioen an seiner goldenen Brme und trat endlich, den , W v I t I yllnderyut yosilch lusleno, aus iyn r r. I ZU. um iyn anzuiprecyen. .Herr Doctor Friedrich Gallus aus Berlin vermuthlich e , . I .Der bin ich und Sie darf ich um yren 'camen bitteni r j-M-k . am I Mich sendet Mr. Thomas Thornton So sind Sie Mr. Thornton nicht selbst?" rief der Justizrath enttäuscht, Ich rechnete mit aller Bestimmtheit darauf, ihn persönlich hier zu sehen. Mr. Thornton war auch beinahe schon auf dem Wege zum Bahnhöfe." antwortete der Herr mit der Brille, da erhielt er eine Nachricht von größter Wichtigkeit, welche sich auf den Sie intere Nirenoen Fall bezog. Er war hieraus gezwungen, seine ursprungliche rr ! o . r.i! v rr je. je. iüispoiniü ju anmin uno icg natg emem ganz o.noeren Theile von London zu begeben. Da er jedoch unbedingt beute Abend noch mit Ihnen sprechen mun. so veaunrag:e er mim, m mm f I einen seiner Agenten Sie in Empfang zu nehmen und Sie zu ersuchen, eme Nacht sein Gast in einem allerdings belazeidenen vause zu em. In der Eircusstreet? fragte GalT.. 3 iua. Q nem, da besmdet sich nur jem M m. m mm m Geschäftslocal: erZwohnt ein wenig außerhalb der Stadt. Bitte, lassen Sie uns keine Zeit v1:rlieren.Doch Gallus zögerte. Ich muß Sie zudoi' bitten, mir ein: Frage zu beantwort :n, sagte er: , i AM m führt Herr Thornton .noch einen anderen Namen, und wie uautet er?" Der Herr mit der goldenen Brille lächelte. .
xutolcM der Haupt stad zuroll , einer Ecke, und der CigarVaS überkam ihn eine so ta Mspan. H,rr mit der Brille schien ihn mit Fra- schäftsmann v mir habe, der kein nung und eine so überwältigende Mu- nn s,,sn:,n ZI, woss,n ? m..:;. r..,
und nach Genun eine? Tasse anrfu yss.s uns trt?t r wZi7, v..: m. w.:r.,rr.
Cffc.ä r., O V "v vv; v... ..V ...v...v, v i v viel -tuue UUi UC UUH iHI u 1 5 ttßen Thee sich ausstrecke, und ckiis. ;:.. s?2 Wr V ,m-
r . r rc ..11. I l Uiuiiviill. Itivill w V . . , ... asen zu dürfen. Er hatte die Bersckwieoen wi? ,in tei-tkt, " t? vf,. stsf,r, s-
eines hervorragenden Hotels, kslrft br Yiifthmtf TSAfTnh 7 .L'n.st,
Ich glaube gar, Se . mißtrauen nix; doch das ist nur rzatürlich und
entschuldbar cZ gibt in London zu viele Schwindler und Betrüger. Doch ich hoffe. Mr. Davis aus New York wird einigen dieser Gesellen bald den
daraus machen! Dr Jusilzrath streckte dein Fremden die Hand entgegen. .Entschuldigen Sie meine Äorficht." bat er; ich sehe jetzt, daß lch mich Ihnen anvertrauen kann. Lassen Mr. Davls recht bald zu sprechen. Die beiden Herren durchschritten die Bahnhofshalle wobei des Detectivs es. sich nicht nehmen ließ, m bcutföen &Ctrn tfanbtaföe 31t X W a f & k u. . W . C w "?ö auiwcn-ann auf H"?B. vor oem aynyoie, welcher im Scheine der zahlreichen Lampen ein Bild geschäftigen Verkehrs bot. . Der Herr mit der Brille beorderte durch eme Handbewegung emes der rn langer Reihe harrenden Cabs heran und nef dem Kutscher zu: 163 Grove Lane, Camberwell!" Dann wollte er m die Tasche greifen und das geforderte Fahrgeld, drei Schilling, bezahlen. Aber der Justizrath verhinderte ihn daran, mdem er rief: Das ist meine Sache. Hier, mein Freund!" Er hatte seine Börse gezogen und dem Kutscher, der über das qebrochene Englisch seines Fahrgastes läche!:e, den m -. V" i i -. V . m t. V!S emgeyanoigl. Mll) lM Jöefltm, bl Börse wieder zu schließen, wurde seine Hand unsicher, 'und mehrere klei?ere Geldstucke sielen zu Boden. So sott sprang ein Sylneooy , ein X, . f 7 .. . tff unge. welcher mit einem kleinen Ka das Geschäft der Stiefelreinigung besorgt, von feinem Standorte herbei und sammelte die Münzen auf, um sie dem Justizrath zu überreichen. Der aber ließ dem armen Burschen das Geld. Mach' Dir einen quten Tag," sagte er heiter; sollst auch wissen, daß es Ehrlstavend ist. mein Junge! Der Shlneooy versenkte schmunzelnd das Geschenk in seine Tasche, dann fragte er mit dem ganzen Stolz eines Sohnes Albions, welcher sich nicht gern vr i . " c rr , llzamen iaiZi. oo er oem enlieman :kt i,.:ri ? : . i mun. wuuu Ulla 111SL CIUS sinne ais Aevancye aeoen ourte. Äls 1 . u 1-. . . sein freundliches Anerbieten abgelehnt wnrd 3nn pr ftsfi rtnck fjtnm fSAifhf- , o3 r BvUMr' quartier", welches sich unter einem T ' dreiarmigen Gaskandelaber befand. i - 9 u f0lgen und sich einen vergnügten Ebristabend zu machen. Auch das Cab mit den beiden Herren . r- - t . naue um. TtsistiDpm ttdco Mirrh nnen 7 7. m p':: ,l ' . " ' epacttrager der kleine üotx des Juftiirntfia niiFrrcTslbn tnnrh(.n tnrrr m t"ij j o"-" , i m . , . . .... I Äi.t,n5.rou,t i? ticy icyneu seinem ettimmungsorie zu. fo;h,n eynrnfrrn HeS atT.pirnhrf : yi-ii o ;vvnfn mist, ihrnchen ,knt,fws hr "".::"7 V7; vermied es sogar, auf Fragen, welche das muß ja so sein. Davis hat seine Leute vorzüalick, aesckult." mn(h v,.m cY.,ri;lrrtic .nMn 7 - ... vJ -o v...- i scheinenden Fahrt hielt das Cab in eir c vner sreunoilmen L2lrane. Die vem ei v r - - i schäftstreiben der Themsestadt völlig r r f -ik. f r eniruar zu sem scyien. ie zgauer waren, soweit Gallus das bei der spärlichen Beleuchtung unterscheiden konnte, mit bübscken Voraärten dersehen und machten auch bezualick ihrer Bcmart den Eindruck netter kleinerVil- . - . i m, Arglos folgte er seinem Begleiter, der die öaustbür mittels eines kleinen Schlüssels öffnete. Ein teppichbelegter, durch eine rothe Ampel erhellter, langer Gang, von dem aus die Treppe in die oberen Stockwerke führte, wurde sichtbar. Hallo. Jim!" rief der Herr mit der Brille durch das Haus. Schwere Schritte kamen die Treppe ? i c , ri e . k . I mnunrer, uno oaro irano ein rienger, eine' Livree tragender Neger vor dem I V I emiazen. nrn . -n f tu m i 1 I cr. avis icyon.mere fragle oer grauhaarige Herr. noch nicht, &z. alluliere, er. "V A'm wird bald kommen ell, suyre vielen Gentleman m W tf l sein Zimmer! Folgen Sie nur diesem Schwarzen; er wird Ihnen Alle bringen, was Sie wünschen. Er ist der Diener des Mr. Davis und mit diesem aus Amerika gekommen." Kommen Sie, Sir. ärmste derNe ger und verdrehte dabei seine Augen, daß nur das Weiße der dicken Augäpfel zu sehen war. Ihr Zimmer liegt im zweiten Flur." Aber Friedrich Gallus stand an der ersten Stufe der Treppe, lehnte den Rucken gegen die Wand und machte I rrr; t n xcinc ancnc, auaj nur rnu tiwui Schritt der Aufforderung Folge zu leisten. Der Herr mit der Brille sah ihn I w m m . t li elgentvumlicy sor cyend von der eile an. Wollen Sie noch nicht aufJhrZiMmer gehen?" fragte er lauernd. ucem das will lch mchl! enlaea nete Gallus m. emem sehr festen und mnere Wuth nur mühsam verbergeninnere Wuth nur mühsam verbergen I ( Sm . . sm m. ven Tone. Jcy zieye es vor, Mr. T)avis auf der Straße vor dem Hause zu erwarten. Ein einziger Blick, welchen der angebliche Abgesandte des Detectivs dem Neger zugeworfen und den Gallus aufI m mr " Kl 11 w aesanaen, yane m oem euieren me e Wandlung hervorgerufen. Blitzartig war der Deutsche von dem Gedanken durchzuckt, daß man ihn in eine Falle gelockt, daß man ihn überlistet habe!
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a T .v...vj... o ..v.., iv. ovhahuuvh uuiui iuuji, tititti viurnuu
iÄuus an irrn neuie. antworten: er nmh ernrhim w, tiir im ob?r
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Und daß dies von denselben Gaunern l ausgehe, die er unschädlich zu rnach:n
oeZornmen war. daran zweifelte GalluZ ebenfalls keine Sekunde. Mit dem Bewußtsein der Gefahr, in der er sich befand, war jede Spur von Müdigkeit von ihm gewichen; der kleine verwachsene Advocat besaß ein tapferes, furchtloses Herz und verlor selbst in dieser kritischen Lage nicht seine Geistesgegenwart. Geben Sie den Weg frei!" herrschte er den Graubärtigen an. Ich wünsche das Haus zu verlassen!" Er wandte sich und wollte mit eini gen schnellen Schritten die Thür erreichen, aber ein mit kräftiger Faust geführter Schlag vor die Brust ließ ihn zurücktaumeln. r-Jch sehe, wir brauchen nicht länger Komödie miteinander zu spielen," stieß der Mann, der ihn in das Haus gelockt, hervor. Wenn Ihnen Ihr Leben lieb ist und Sie die Hoffnung nicht verlieren wollen, jemals lebend dieses Haus zu verlassen, so führen Sie sich ruhig und vernünftig auf. Folgen Sie diesem Schwarzen! Sie mögen während der Nacht ganz ruhig schlafen. Niemand wird Ihnen ein Leid zufügen, morgen früh aber werde ich mit Ihnen unterhandeln." Mit welchem Rechte halten Sie mich fest?" rief Gallus. Bilden Sie sich ein, daß ein Mann wie ich so ohne Weiteres in London verschwinden kann? Schon morgen wird man mich suchen und wird eine Armee von Detectivs m:inem Verbleib nachspüren und wehe Ihnen, wenn man Ihr Verbrechen entdeckt!" Morgen Abend werde ich verrnutblich kaum noch in London sein," lachte der Elende höhnisch auf, der Boden ist mir durch Ihren Herrn Davis zu heiß gemacht worden. Vorher .sollen Sie mir jedoch Reisegeld verschaffen doch darüber sprechen wir morgen. Gehen Sie jetzt." Gallus sah ein, daß hier ein Unterhandeln nichts nützen würde; er warf dem Schurken nur noch einen Köder hin. in der Hoffnung, daß er sich daran festbeißen werde. Sie sind vermuthlich Mr. Newport selbst?" fragte er. Wenn dies der Fall ist, so könnten wir vielleicht ein Geschäft miteinander machen und dabei noch ganz gute Freunde werden. Doch
Sie begleiten mich wohl nach meinem Zimmer: ich mache ?lbnen dort unter Nl,, Z. M,k4f fc di vivi uuiu mim jv4iuj4uy, vi. wtt inte'ressiren dürfte." Newport zögerte einen Augenblick, dann aber sagte er: Gehen wir!" Der Neger führte seinen Herrn und Gallus in ein im obersten Stockwerk belegenes, nicht übel ausgestattetes Gemach und ließ die Beiden, nachdem er auf Newports Anweisung Thee und In 1n1l3 f)sfr Vrni rtitfrtlrArtr " u uviuvvh" UHib"uwi v allein. Tw ey,tn:,Mit, Zr(ir,fl. tFvaT; ii .tu iintuiu i 4 14 1 1 1 v viuuuiiui J I ..'T7 . ' ' . 2;. mt ht w eringste Furcht, denn er war aus ern h;;t;-3 m;w.r wt-tt. r.rf ""a" Muv.if , v. Q'.-i. anaa a "T,U Mord zu begehen, oder der es für lohBewegung. Die unerschütterliche Rübe iWM imhnmrt, ihm- . . ; ,s.;. iuuivc i uuuiuj 1 1 i (. uu vii uwuicu Manne der in einer so gefährlichen ... Wnn nwt, I,ni Viinkt? fL Iv v v ftvvv v v v r v fände er sich zu Hause in seinem Bu ' 1 v a i au. Was mich hierher nach London geführt bat." fuhr Gallus fort, das wissen zweifellos so ut Ynt ick selbst. Sie baben rnick abaewnaen. damit ick meinen Äweck nickt erreiche. ' . Ich wollte mir Gewißheit über das SkZcksal der Hinterbliebenen des unglücklichen Eldors v. Fels verschaffen; Mr. Davis. den Sie als einen aeschickten Detectiv kennen, wollte sie mir aeben Sie haben zu verhindern aewunt. dan Davis mich traf, ich kann daher mit Davis das Geschäft nicht machen. Nun wohl. Mr. Newport. warum machen S ie es nicht mit . . . . ' mir! Newport sah den Justizrath über ' ' I W rascht an. ' . Scherzen Sie mit mir?" fragte er m aedehntem Tone. Sie konnten ich leicht denken, datz mir wenig scherzhaft zu Muthe ist, doch ich versichere Sie noch ausdruck lich. es ist mein voller Ernst. Ich schließe mit Ihnen das Geschäft ebenso gern ab, wie ich es durch Davis hätte besorgen lassen. Eigentlich, wenn wir der Sache auf den Grund gehen, wäre dieser Mr. Davis doch nur der UnterHändler aewesen. der mir von Ihnen ob auf gütlichem oder feindseligem Wege, mag dahingestellt bleiben die von mir gewünschten Enthüllungen verschafft hätte. Gut. ich b:n jetzt durch fYbrc liebenswürdige Umsicht in der angenebmen Lage, meine Waare von I r . e n . nun, sagen wir oreiN von oem Fabrikanten rnrect zu beziehen! Newport wußte nicht, was er eigent lich erwidern sollte. Trieb dieser I . mm . Mann mit ihm sem Spiel, wollte er sich über ihn lustig machen, oder war der sonderbare Antrag ernsthaft gemeint? Gallus seinerseits bemerkte mit aroner Genuattzuuna. oaN'er m den Gedankengana semes Gegners be its Bresche gelegt er fuhr letzt das schwere Geschütz vielstelliger Zahlen aus. Sie mögen recbt gut über meine Intentionen informirt sein," fuhr er in seiner gemüthlichen Auseinandersetzung fort, und doch wissen Sie viel I ... m. ' . leicbt nickt, dan ich m der aanzen Fels'schen Erbschaftsangelegenheit eigentlich nur die Interessen eines der reichsten Berliner Bankiers vertrete, der die Auffindung der Wittwe Eldors
und seines Kindes zu einer Art Sport für sich gemacht hat." . - .
Sie meinen den Baron v. Rheden?-
unterbrach der Engländer den Sprechenden. Auch über ihn und seine Absichten sind wir orientirt." Um so besser! Sie werden alsdann wissen, daß Rheden schwer reich ist. und daß es ihm als eineBagatelle erscheinen muß. fünftausend Pfund Sterling zu opfern, wenn er seine Nachforschungen damit endlich von Erfolg gekrönt sieht." Fünftausend Pfund!" rief NewPort, indem es in seinen Augen hinter den scharf gelchliffenen Brillenglasern aufblitzte. Er beißt an, dachte Gallus, laut aber fügte er hinzu: Fünftausend Pfund, und die schaffe ich Ihnen im Laufe von drei Tagen, wenn Sie verständig sind. Vertrauen sollen Sie Mir dabei gar nicht. Sie halten Mich hier nach wie vor gefangen, erlauben mir zu lesen und zu schreiben, was ich für gut halte, und besorgen meine Briefe an den Baron Rheden nur. nachdem Sie sie gelesen haben. Nach spätestens drei Tagen wird Rheden hier einireffen. Ihnen gegen genaue und erwiesene Angaben über die Familie Fels das Geld in einer von Ihnen selbst zu bestimmenden Weise einhändigen und dann ja, dann werden Sie die Güte haben, mir die Freiheit zurückzugeben. Ihr Thee ist übrigens ausgezeichnet; wo kaufen Sie den, wenn ich sraoen darf?" Newport horte die letzte Frage gar nicht; er war aufgesprungen und durchmaß mit erregten Schritten das Zimmer. Plötzlich blieb er vor dem Justizrath, der sich gerade seine Tasse mit dem aromatischen Getränk wieder füllte, stehen und versuchte vergeblich, den Advocaten mittels eines durchdrinzenden Blickes einzuschüchtern. Ich geh auf Ihren Vorschlag tm, sagte er fcharf; ich kann dem Baron volle Aufklärung über'den Verbleib der Wittwe sowohl wie des Kindes geben. Ueber Letzteres u nicht emmal unser Berliner Geschäftsfreund unterrichtet. Handelt man gegen mich ehrlich, so werde auch ich es thun. Im anderen Falle nun, ich wäre dann nicht vcrantwortlich dafür, wenn Ihnen, mein Herr, etwas zustieße. Ganz wie m den Abruzzen, lachte Gallus. Sie betrachten mich als eine Art Geißel. Aber gut. das ficht mich Nicht an. Unser Geschäft ist abgeschlössen und morgen soll das erste Telegramm zu Baron Rheden hinüber flattern. Für heute gestatten Sie mir wohl, mein Lager aufzusuchen Sie können sich von meiner Müdigkeit kaum einen Begriff machen. Ich hoffe unter Ihrem gastlichen Dache ausgezeichnet zu schlafen." Sie können jedenfalls mit dem Gefühle absoluter Sicherheit zur Ruhe gehen," sagte Newport verbindlich; dort ist eine Glocke, wie Sie wohl bemerken. Sie haben nur nöthig, sie in Bewegung zu setzen, und Jim wird sofort erscheinen, UM Ihre Befehle entgegenzunehmen. Und nun gute Nacht und auf Wiedersehen!" Der würdige Newport empfahl sich, und Gallus hörte, wie Jener den Schlüssel zweimal im Türschloß herumdrehte. Also wirklich gefangen!" sagte er zu sich selbst. Aber Zeit gewonnen. Alles gewonnen. Ich hege nicht den geringsten Zweifel, daß ich ganz heil und unverletzt aus dieser Schlinge den Kopf herausziehe, und zwar ohne daß fünftausend Pfund geopfert werden. Die Fenster sind natürlich vergittert, das war nicht anders zu erwarten, und vor der Thür dort dürfte der stattliche Nigger Wache halten oder zum Mindesten seinen schwarzen Leichnam zum Schlummer ausstrecken. Na, hosfentlich schnarcht der schwarze Bengel wenigstens nicht, damit ich nicht gestört werde. Kurioses Abenteuer das. Was Davis nur abgehalten haben mag. zur rechten Zeit auf dem BahnHofe zu sein?" Inzwischen hatte sich Gallus entkleidet und nachdem er die Lampe verlöscht, sein Lager aufgesucht. Aber der Schlaf wollte doch nicht so schnell sich einstellen, als er gehofft. Jetzt., da das Dunkel ihn umgab und er. in dem fremden Bett ausgestreckt, seine Gedanken zu sammeln versuchte, begann doch das Seltsame seiner Lage ihn zu bedrücken. Ungeheuerliche Bilder tauchten vor ihm auf. bis endlich seine Denkkraft vom Nebel des Schlafes umwallt wurde und ihre Thätigkeit versagte. Aber viel unruhiger noch war die Nacht, welche Davis verbrachte. Als der Detectiv vom Bahnhofe m seine Wohnung zurückgekehrt war mit der traurigen Gewißheit, daß der Justizrath in die Hände Newports und seiner Helfershelfer gefallen war, entledigte er sich so schnell als möglich seiner Verkleidung. Nachdem er so sein ursprüngliches Aussehen, das eines energischen, thatkräftigen Mannes in mittleren Jahren, zurückerlangt hatte, zog er sich in sein Schlafzimmer zurück, um ungestört über die Mittel und Wege nachzudenken, die er zur Befreiung des Deutschen einschlagen könne. Der alte Kriegsveteran, Mr. Eooper, der den Tag über das Haus deS Detectivs gehütet, war nach Davis' Rückkehr nach Hause gegangen, und so befand sich denn der Amerikaner allein. Wohl noch niemals vorher hatte Davis in seiner langen und erfolgreichen Praxis so aufrichtig gewünscht, einen Ausweg aus dem Dunkel zu finden; er strengte seineDenkkraft auf's Aeußerste an und verwarf doch alle Pläne und Beschlüsse, die er faßte. Diesmal war er selbst rathlos. Wie sollte er in Erfahrung bringen, wohin der geriebene Newport fein Opfer geschleppt? London ist groß und besitzt Tausende von Schlupfwinkeln, welche von Uneingeweihten gar nicht zu erreichen sind. Und dann erfüllte der Gedanke, daß die Schufte Galluö ein Leid anthun könnten, den Detectiv mit Wuth und Entsetzen.
DaviS warf sich schließlich auf sein
Bett und fchlummerte einige Stunden, fir um K 1TfT TrtfTTf V? SMsfitfr Vu I MVfck MUt J , MVlb V IV V 1 V I et vorher auf diese Zeit gestellt hatte; er sprang aus. kleidete sich an und verließ das Haus. Mit dem ersten Omnibus. der an diesem Tage die Tour zurücklegte, fuhr er nach dem VictoriaBahnhof. Er wollte von hier aus nach 17, TftpnpTn sTrr (tirnst ht (Shitr W8 v vuvi i inv ffMi vv ' f i Verschwundenen verfolgen. Vor dem Bahnho sgebäude brannl,n NI5 Wir 5TfcmTf im Wompnv fftfX bnsckt, KZ, sikhnrftrHrifr stnHifar. tot ankommenden und abfahrenden Vassaaier?. 'frftolchrnbnirn nh M,nmt,n her Bahn Wie Figuren eines Schattentheaters durcheinander. Davis benann ff ine Arbeit. ,r eraminirte die Gepäckträger, die Kutscher der Eabs vergeblich. Niemand konnte ;u t,c:.ss:.vuic wciicuiytiiuc viuiu4i4 ycden. Minmu bia sckiau e er sick aus dem weiten Platze vor dem Bahnhofe um, ob nicht irgend Jemand zu erspäYen seidener mit emwer Aussicht aus
erfolg befragen könne. Drüben an Ich heiße Davis und havum Entder Laterne mit den drei leuchtenden schuldiguna zu bitten, daß. ich mich ge-
Gasarmen stand ein Polizist und ließ, sich die Stiesel putzen. Davis fiel n, oak auck seinem Sckubweii tm wenm Glanz nickits schaden könne, und er trat an den Stand des StiefelvuKers beran. ' I Dieser, ein aufgeweckter irischer
Junge von etwa zwölf Jahren mit im Hause dieses würdigen Herrn Newbrennend rothem Haar und einer Hu Port!"
nen Stumpfnase, verrichtete sein Geschüft funk und gewandt und begleitete es dazu uock mit munteren Reden. Er Katte wobl dem Volizisien. soeben eine lustige Geschichte erzählt, denn dieser lackte und saate: ' ' : ' v 1 1 . 1 , , Da hast Du Dir Wohl eine- vergnügte Nacht gemacht, Patrick, mit oem Gelde, das Dir der Deutsche gener kranken Mutter aebrackt und die andere die habe ich für mich verwendet, einmal ordentlich warm gegessen und dann einen feinen WeihnachtsPunsch getrunken und ein Packet Cigaretten aeraucdt. Ab. das war e ne au e . . . . . 1 Zeit!" Wünschtest wobl. Vatrick. dan beute wieder ein Deutscher ankäme, der eine anovou Geld fallen ließe und es dem ehrlichen Finder schenkte?" Davis hatte längst aufgehorcht. Sobald der Polizist abgefertigt war und er selbst seinen Fuß auf den kleinen Kasten in die eiserne Fußform hineingestellt hatte, begann er' ein geschicktes v..nr rc -c r. :r.r viiLjtuuiö UU"Z los ergab, daß der Woblthater des Jungen, der ihm die kleinen Münzen überlassen. Gallus. sein Begleiter aber Newport selbst gewesen sein müsse. Von Letzterem besaß Davis durcfc sei- - 1 nen Agenten Jnger oll lne genaue Personalbeschreibung. Und in einem Cab sind die beiden Herren fortgefahren?" forfchte der Detectlv. Hast Du gehört, wohin? Nein, Sir: als der Engländer dem Nutscher diesen Befehl gab, stand ich noch hier unter mmier Laterne. am." w.n tn.. 1 ,.irji. c o rr.f r,. uroe l u oen in mer oes aos v.v"i"?r."" i"vfci rlfinnert Yntrfn TNit tf fnfotH?." Hundert Schilling gegen emen. daß 5 t Am A At ? C1V m Im V a w ? D I E" ZZt"r. rl ;:UIM r"' raoerigen anen un feme oueg n icuucu iv öwi viu iu . iw ihm seine rau die Butterbrote für den aanzen Taa einvackt und nicbt duldet. r im n?,ftar,rAnt WL st ftnU &nnhmich . WTT ntnrnmnrir, v VV VI . ' - in der Nähe?" W.. VV4..V....U Der Stiefelputzer fchaute sich prüI r I I T fend um. Nein, Sir, aber ich denke, er wird bald hier sein. Allright. ich bleibe hier rmd fobald Vr er kommt, mache mich aufmerksam aus ihn; Du follst emen Schilling haben, wenn Du es prompt besorgst! -Patrick that einen Freudensprung. Noch einen Extraschillmg em war mes Abendessen. Punsch und Eigarzt ten stiegen lockend vor seinem geistigen Auge auf. Er hielt natürlich Mit ruh render Sorgfalt Umschau, aber es wurde heller Morgen, und die große Uhr am Bahnhofsgebäude zeigte auf acht, bis er endlich auf emen Heranna henden Wagen zeigte und freudig aus rufen konnte: Da kommt der Sandwich-Bill!" ; Der Detectiv winkte den Kutscher heran. J mu r t vaoen fete ae lern Äveno emen deutschen Serrn aefabren. der mit dem Neunub?,ue angekommen war?" fraate er. Sandwick-Bill beiabte. So werden Sie mir angeben konnen. wohin Sie ihn gebracht haben?" .Natürlich! Die beiden Herren stieaen vor emem ause m trove Lane. ' - . . Camberwell. aus; ich glaube, es war die Nummer 163 ia aewik. das war sie " Heben Sie während der Fahrt einen Streit im Wagen vernommen?" Ganz und gar nicht; die Herren sckienen alte freunde zu sein " Ich enaaaire Sie auf Zeit. Brinu ' . . aen (Si mick zunäcblt nacb dem näcksten STColirnnM-irf,. Aber fabren Sie schnell!" Eine Viertelstunde sväter bielt das Cab vor einem gewaltigen Gebäude, zu dem eine Freitreppe emporführte. Dabis verschwand hinter der eisenbeschlaacnen Thür. Als er eine Stunde spater wieder die Strafe betrat, war er nickt mebr allein, zwei Beamte bealeiteten ibn: in seiner Vrusttascke bara der Detectiv das. was er nach langem Bemühen erreicht hatte: einen VerHaftsbefehl gegen Newport und Genossen! . . . . Wuchtige Schläge gegen die Thür ineö Zimmers schreckten Galluö jah feineö aus einem Schlummer auf.
Das will ich meinen. Sir," lachte schlag belegt?" forschte Gallus hastig. W kleine ttlokcyen von ver wae,
der Junge, es war ein glattes Ge- Davis antwortete: Es ist Alles in- welche man m kochendem Wasser oder schäft, nicht einmal die Stiefel wollte, er so guter Ordnung, wie wir es uns nur gleich in der. Suppe gar werdm läßt, sich dafür von mir vunen lassen." wünscben können. n diesem fiause Hechtfrikassee. Ein scho'-
Der Justizrath richtete sich aus, rieb
sich die Augen und fchaute sich derwun Vr I ittr sTO n VnAr r? tr3 itrf. VVt Mitt V Wtk)W.tf ttr' I kannte Zimmer, dieses Bett, die Lampe dort auf dem Tische Alles war ihm so fremd. Ah. die Erinnerung, die sich plötzlich einstellte, erklärte ihm die ganze Lage. Aber ehe er sich irgend welche Einzelheiten in's Gedächtniß zurifrfr? fnnnt hnrit r s,Zn, W.-r wvm vl ivf - v I men rufen: Doctor Gallus Doctor Friedrich sitaTTitS TmS c?Z? TOtt ,imm (Sriritnt r,(tr her torftia ratb auf bin NüKen. Yrfi fitn ,S " rt.f hnrr hrslitftpn ,Zn? Stimme, ich' Davis Thomas Thornton. wenn Sie wollen." . )cr ftrff irr An ckl''iss,l im Schloß." rief eme andere Stimme, so öffnen Sie doch!" c x n m t.r:jf. r, jui uucyicu .uycuuiiuc fiuuy uic Tbür auf und der iusi zra b sah sich einem Herrn gegenüber, der ihm mit glückstrahlender Miene die Hand cntgegenstreckte und ausrief: stern um zehn Minuten verspätete und Sie hierdurch Bekanntschaft des Psfnmp Wemvryrt mack?n mukt?n. Sehr erfreut,, Ihre Bekanntschaft zu mackeir. Mr. Davis. Aber Säe aeftntkn mir cfetipn rrKirt- ßtststiinn I f J ' " " ' ' I " I auszudrücken-.. Sie' Kier zu seben. bier WaS diesen Ehrenmann ansangt," entgegnete der Detectiv, so- werden (Sie ibn unten im Narlor wiederfin-d-n. dürfen ibm iedock nickt Übel1 - 1 1 nehmen, wenn er Ihnen nicht die-Hand zum rnckt. Der Aermsie ist an 10 VJ 7 -1- 1 dieser einfachen Höflichkeit verhindert,, da ihm die Hände mittels einer Stahllette aus dem Rücken gefesselt sind.!" ewvort fccrbaf itil" Endlick unsckädlick amnckitDock, beenden Sie cbre Toilette und kommen Sie, denn Sie müssen auf dem Polizeigericht die formelle Anklage gegen Newporti wegen Angrifft, und 5?reibeitsberaubung erbeben.. Das ' brmat den Sckurken vorläuf a h min die eiserne-Thür und ich habe Zeit und Geleaenbeit. die anderen Anklaaen aegen ihn zu formuliren und rechtskräftm gellend zu. machen." Hat man seine Papiere mit Bebefindet sich das aesammte Arbeitsma-' terial des Herrn Newport., und man muß dem Schuft nachsagen, daß er seine Angelegenbeiten kaufmännisch betrieben hat. Alle Papiere- sind acten- . .. ...... , v. t. . . maTjig georonei. imix werben uns ot Erlaubnin vom Ricbter auswirken, noch heute die Papiere einer Durchsicht zu unterziehen." Gallus schüttelte dem Amerikaner die Hand. Zhnen danke ich meine Befreiung sagte er., ich bin Ihnen für. das Leben verpflichtet." Aber Davis lehnte den Dank energ.sch ab. Ich habe nur gutgemacht,, was ich verschuldet. Und das wäre mir übn aens kaum ttelunaen. wenn, nickit br . 0 -o-r 7Meibnack, saesckenk an den- St efelI . i r rv, . . , . ouizer Micu au? ziuxt ricunae. ?our, ae krackt kätte " .Also, wenn ich nicht: die kleinen Geldstücke aus meiner Börse, verloren. säße ich eßt wabrscheinUch noch in der walt dieses würdigen Newport, m,inip frtTTi!3 InAÜ.Mnh Wirn Ä :iV:r - " ' .y y . uz halle ich Mittlerweile cmgelleidtt I i ri II C -w i t I - 44Mta Atl se m 1 mx (1. l4ltö " ... ... O- . . .. . ? t . - ... 1105 0lc ppen rnnao, in oas. zu. eoe"c i.uHaaumHcj. I MJa.yv lTvhl. nVys-irl? ..((Ali jtuu uuuuu vka. zwischen den beiden Beamten stand und düster vor sich hinbrütete, konnte er sich doch, so gutmüthig er sonst sein I rH tvrAv IlatMAM hhniinhA WflmA. iiivuytt, uuvi iarnvii yuyuvuutu jvut rung nicyi erweyren. .Guten Morgen, mrnx. Hext;" sagte er, .ich yabe in Ihrem Hause vortresslich geschlafen. Ich danke Ihnen, daß Sie mir für diese eine Nacht em Unterkommen gewährten,, und WM Ihnen, um mich zu revanchiren, für manche Jahre freies Quartier verschaffen." Ein wuthflammender Blick, der hinter den Brillengläsern hervorschoß, antwortete ihm. Im Polizeigericht wurde mit NewPort kurzer Proceß gemacht. Auf die beschworen Aussage des Justizraths hin und im Hinblick darauf, daß Davis. sich anheischig machte, binnen wenigen er v. rn . i ;a . r. .. . i. . r. Aagen ven eweis zu erormgen, oav. man es in Newport mit einem der gefährlichsten Gauner Englands und dem thätigen Mitgliede einer interna tionalen Schwindler- und Erpresser bände zu thun habe, wanderte er ohne Zulassung don Bürgschaft hinter Schloß und Rregel. I rr i : . t . rt r . v y . . ty aois uno auus ivurocn oeooum'ächtigt, die Papiere des Verhafteten gemeinsam mit einem Assistenten des Untersuchungsrichters einer aründlichen Musterung zu unterziehen. (Fortsetzung folgt.) . , I .tVWHllVmUIHk
sen verruyrt man ein wenig Ulie
Ebemann sbeim zweiten Labnensckrei von der Kneive Keimkebrend. ZU der kampfbereiten Gattin): Ja. wie oesaat. Eulalia. ick wein sckon. ick bin ein rechtes Unthier. ich habe Dein ganzes Leben verbittert; 's war ein wirklrches Malheur, daß Du t mit mir be kannt wurdest; hättest Du richtig ge bandelt, so wärst Du sckon seit Lanaem in's Wasser aeaanaen urck bättesi Dick ertränkt, aber nur der armen Würmer willen haltst Du aus, und wenn's nicht anders wird, so schreibst Du Deiner lieben Mutt ...! So. Gott sei Dank, nun habe ich Dir ja I - - - M wohl Aves vn der mtt berunt redet. Ich' kann also gleich eM-, fent
Für die Mche.
ICSTs . . fy . r t o f f 1 1 u c Für lever v" 4"ui t" r f?uzeln kkin, daß sie eine gehäufte Untertasse voll ergeben. Durch Zusatz mger Spargelstangen und Vllze. soetwas Blumenkohl wird die MlIUNg veriemerl. cllNMeyr ZtliaUl , , t r 0 YI i m ememSuppentoPf $ Unze Buti"' i le! IC TC l zuaeoeai aus NillZI zu heißer Stelle des Herdes so lange, bis Alles gleichmäßig weich ist. Die Butdarf dabei. Nicht anbreNNLN. Sodann gießt man ein Quart kochenden u uu, uu 31 cm uugramm geschälter und m Stucken gefSnittener roher Kartoffeln hinein. ?r"u funden rochen, bis Alles aufoelait iit immecki mernaca 7. I r i ' ' 'r i " 15.1 c - was weißem Pfesfer ab, macht noch einen Zusatz, von guter Bouillon und gießt die wurzige Suppe durch einen Durchschlag, ab.. Kalbs-zunge mrt Blumenkohl. Man kocht mehrere Kalbszungen in Salzwasser beinahe weich, häutet sie ab, schneidet, sie ln gleichmaßige Scheiben und dünstet diese in Butter vollends gar. Inzwischen kocht man eine große Rose Blumenkohl m Salz- . rr- tt I- . Y waijer weich, zerlyelil i.:e. in emzcine Röschen und ordnet diese zierlich zwu schen die irr Scheiben geschnittenen Zungen. Einen Theil der Blumenkohlbruhe gießt man zu der Butter, in der die Zungen gedämpft wurden, nachdem man einen Kocklöffel Mehl oamn verruyrr i)al..wurzl vie auce mit gestoßener. Muskatblüthe und sein , . geyaaler llronenicyaie uno zyr iic . T- 1 r t t r mit drei. Eidottern ad, worauf man sie oer oen tumenioyz gieuu uzvizu lu R cu c n. icc kwk chen eignen sich vorzüglich für Weinund Weißbiersuppen als Einlage. Man bereitet, dieselben,, indem man 1012 gute Aepfel brät und durch em Sieb treibt. Zu 2 Unzen Butter, welche mit ebenso viel. Zucker zu Schaum gerührt 1 n 1 . rr 11 r' v . . n 1 r, flivi man orel.looiier, cra gc no. ßene Zwievack, 300 Gran geriebene Mandeln, die abgeriebene Schale einer Citrone, den Schnee der drei Eiweiße uno me ourcogeiiieoenen mu, mii Alles recht gut unter einander und ner vorgerichteter Hecht wird in Stücke geschnitten und mit Butterstuckchen m eme feuerfeste Porzellanschussel gelegt. Man giebt mehrere Glas Aepfelwem. einige Citronenscheiben, mehrere feinA.tn!A4. r3TvVTY VAtifi ffriitf 'a ui4"'ui vv nach dem malzen des i aes oiejen mit geriebenem Weißbrot und stellt ihn verdeckt in einen heißen Ofen. Er wird 15 biS 20 Minuten gedämpft, dann löst man ein Dritte! Unze Lre- , rr- t , 1. cm 1 jt lgs knacr m eiwas 15, webt dies, nebst emigen Löffeln Dicker laurerayne airoen unu, uamy i ihn offen noch kurze Zeit. Brühreis wird als. Rand um das' Füla.ssee gelegt. G e s ch m cdnt e. Ente mrt K apern fauche.. Man kocht die Ente in Wasser unter Abschäumen und Hinzufügung von Salz. Gewürz, und Lorbeerblatt weich; dann bratet man ste in Buller braun und richtet sie mit der Kapernsau an;, zu dieser stellt man mit Butter die. genügende Menge Braunmchl,. her,, welche man: mit einem 25""""" ' Glase Weißwein ablöschte man giebt sodiet üi$a er om Äruye yinzu, aiö man Suce zu haben wünscht; zwei Löffel Kadern, einiae Citronen chel I I I ' T W J I - t CYY den. tUVCL& AUatT tver UNO aacu I ' . -V. - . ... - . &r Ente, beides kleingeschnitten, laßt man m Her lernte eine yaive toxunoe I i C ... (Yt l. lochen uno leg! oen raien zulci einige Minuten, hinein, ai ir 23 Ui u n d 55U in. Hierzu smd Aale. im. Gewicht von 2 bis 3 I rv r t l fl . YY . r'..Cl I PUNQ' QM QeUCXieilCJU iUU UUÜttl dieselben aut.. reidt sie mit (balz ad und schneidet sie in. etwa drei. Finger breite Stücke. Dann, bedeckt man den Boden tntr großen. Kasserolle mit einigen schäbig geschnittenen Zwiebeln, ganze Pfefferkörner, Salz und etwas Salbei hinzufügend. Die nebeneinander darauf aeleaten Aalstücke werden mit leichkm Aier überaossen. das üe bedecken u.ß, auch gibt man 1 Unzen Butter nachdem das Bier Zn's Kochen gekommen und oeschäumt worden ist. eine halbe Unze Liebig's Fleeztract hinzu. Sobald der Fisch weich geworden ist, wird er aus dem Sud genommen. dieser durch ein Sieb gegossen, in c , . rr n . ::jc vie ali.eroue zuluuccvctt, mu uumi großen Glase Rheinwein und itror r , p .n ; i neniail aeicyaril uno mu emem häuften Theelöffel, in Wasser zerquirl- , mm rf-i rr C I tem Kartosjelmey!. neon zö uiooi tern abgezogen. Man fervirt den Fisch, der ein wenig in der fertigen Sauce gezogen hat, mit dieser übergosfen und reicht dazu in Butter und ge-. wiegter Petersilie geschwenkte Kartof feln. KoKl mit weißerSauce. Man schneide einen schönen Kohlkopf. wie zu Schmorkohl, koche ihn m fc?aiz Wasser und lasse ihn dann auf emem Durchschlag ablaufen. Während des I " . . Ort. .11 mit Mebl in einer Kasserolle, läßt e2 aber nickt braun werden, gießt dann. Sahne oder Milch dazu, thut Salz sehr wenig Pfeffer. Zucker nach Ge. schmack und etwasMuskatblüt.he U.; Ist die Sauce fertig, fo thut, man den ri . ' i cm s ...c. Jtopl oinein, iaßi cm paac xfiai. uaj JL t. . i c Cfir-t wallen uno gieoi iyn oans zu r Wiener Rostbraten m.tt Salat und Compvt. Ditz von einem altschlachtenen, saftigen Rippen, Lck geschnittcven Rostbraten werden geklopft, mit Pfeffer und Salz be streut, mit im wenig noolauch ge spickt, über starkem Feuer aus dem Nost I M . . . r. 9 F. . . h gevraien. roooe, man wm mi Butter beträufelt, und fosort mit Sa. Ui und Cornfot zu Tisch: gibt.
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