Indiana Tribüne, Volume 21, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1898 — Page 3
Mistchfllim. .Tiamal lla ich l t Tage ohe ?thlgng wrikn. da ich nicht dazu im stände war vdne ii 2 au fei. stiei,, von Keinem kLasser. Chronische Z?rstopsung seit sieben Jahren brachte mich in diese schreckliche Lage; während dieser jieit habe ich tLUti gethan, wo hon ich Körte, aber keine Hilfe gefunden; so war mein &Vt? :v..t SrViaV üaiiS SS ! wenn lch rich ware. wurde ich k100sür ,ede Mal ge den. ein. solche Hilse ist., ylm., S. Hunt. . 1689 Russell St.. Tetroit. Mich, LAXlPi DON-DONS ngenebm. schmaSdaft. wirksam. Skdmkks nt, nm nt, machen nie kraut oder schwach, verurjachen. Ictnc Ckymrrzra. 10c,25c,5Uc. Heil? Verftopfung. tterilC Beardj rMaaax, talrag, IhIihI, New Tara. 322g C. C. EVENTS, TStf 1t $Vfl rtV 0fl ruijuiti Ouv11 "gl. 3iö. 8 Korb Pennsylvania Ttk. a S tolrb auf Wunsch anzewandt. Die Osffce vvn DiH.PINK und . Dr. COLE, besindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 Wie bisher. Dr. Louis Burckhardt, No. 1134 Sud Meridian Strafe. Sprechstunden: 9 Morgkn und 7 bend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Spre.chftundin: S 4 ?!acbmittag. Tel. 2:121. Dr. F. Wühler, iLttGstZNcEnrtyStr. - Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr Borm. ; 2 Hl 3 ihr Nachm.; 8 bis 9 Uhr AbmdS. Telephon 1446. vcAfruKbc : Gonntagk nnx üormittaal. WALTER FNANZ, ZahltArzt, so. 90' Ost Market Straße. Coffln Bleck. Atm 43. Osflct-Etunden: 9bii2Vm., IM 5 Km., 7 19 bend. Sonntag von 10 Uhr B. bil 2 Nir m RIPANS TABU1ES Are intended kor thUdrcn, ladici and all who prefer a rnediclnc dlsgubed 9S con fertloncry31 They nianowbehad (put tip in Tin Boxes, sevcnty-twt In a txücX pricc twcnty.sive Cents or ßvc boxes sor onc dollar. Any drucrist wul cet thern r 11 you insisr, ana tney rnay aivreys oe ebtamed by rcrnitting the pnee to JhcRipans Chemical .SfflHj5 BimiXE ST. :IIrTtlrTiIr;rlrfi ap i DaS Teutsch-Amerikanische g Kechisburcau I Ijolorial i von j! JI MARCKWORTII, n 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt ras älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll iu stine' Hände legcn, und versichert sein, daß die kleinsten, mt die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht? kenntniß prsn,pt und gemissenhaft er ledigt werden. f, K ? I Di ,sft'.ill Vifl, vsrmisstvr Lrds vi 33t3P ll wirb wöentlich t diesem klat:, erneuert teßEi TZX: KJ-i- ijz.vJrnlT-P. BO YEARS EXPERIENCE Tradc Mark rft1 Copyrights &C Anrne Mndlnff Sketch and decrtpton mf qxileklr MoerUin onr pinion Ire wnether &a Inrention in probnblr ptentble. Conimunic. tlonsstrtctlroonfldential. Ilandbookon Patent wnt Ire. Oldeut aeency sor enirinpatent. Patents taken throunth Mnnn Ct. recetT tpetiai notice, wttbout chanre, w tbe ScientiTic Jlinerlcan. A handsomely nin9tTatd weekly. JmzwI mrrolation of any aoienttfle Journal. Tenne. J year : fonr montha, f l. 8ul4 byall newwJealer. UUflN & Co."" New York Brauch Office. CS Y PU ViAhlngtoo P. U 4.. .i uesiaris M. Gierito. Stttför Buchbinder. 417 Oft McFarty Str. Ccke Last. Vp Stair. tttr arl tHßonf. 7 Statt traki tasmt itRusan it mim ,ra AdoSpDÄ Wtreji iOU rredoni A Right.) otary Public, Translator - Corrcsponöoiit etc. No970 West Walnut St
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Alte und Zunge.
Roman von Emil Kaiser. (Fortjetzung.) Sie trat ihm herzhaft auf den yuk. itm zu 1tUUatn baf l6r 5-r? obneblN UUl U xuüc .t,uP warm genug sei. Ueber sein Gesicht ging bei dieser Liebkosung ein breites Lachen, wie ein Sonnenstrahl, der über eine Düngerstätte gleitet. Dann stand er auf und aina KinauZ. Er katte zu ! thun. Zwar die Ziegelei lag still. Die Meister, mit Ausnahme des alten Wcbers, feierten ja die Feste ihres Tyrannen mit, aber Kierkejaards eigenes Geschäft blühte. Der umsichtige Mann hatte nämlich in letzter Zeit angefangen, den Arbeitern Schnaps auszuschenken. Es geschah das in aller Stille, denn Kierkeiaard wollte weder dem Baumeister l dadurch Umstände verursachen, noch die BeHorde durch ein Concessionsgesuch belästigen. Ihm genügte es. im Verborgenen Gutes zu thun, deshalb hatte er das Schnapsfaß gewöhnlich in seinem Wohnraum unter einigen Decken versteckt, damit nicht der Blick des Eintretenden gleich daraufhin gelenkt weide. Heute nun konnte der Schnapsverkauf h'.er nicht stattfinden, an einem solchen Freudentage . aber den armm Arbeitern ihren einzigen Genuß ganz zu entziehen, dazu fühlte Kierkejaard viel zu sehr mit ihnen. So hatte er das Fäßchen in einem der Ar.bauten aufgestellt, die seiner Hütte ein so malerisches Ansehen gaben. Der Raum war früher em Stall ge wesen, aber mit dem Faß im Hintergründe sah er sehr helmlich auö,.wie der Raum, in dem Schnaps verschenkt wird. Zum UeberfluK liefe aber Kier kejaard noch einige Strohmatten auf dem Boden ausbreiten und schuf so einen Ort. der dem Elysium zu vergleichen war, mit dem einzigen Unterschiede, daß man dort das Getränk umsonst erhält, hier aber dafür bezahlen mußte. Der Ausseher fand bei s:incm Rundan, daß sein ältester Sprößling dem Schenkenamte mit hinreichendem Geschick vorstand. Die Leute hockten zum Theil auf den Strohmatten im Stalle, zum Theil standen sie draußen umher. Die Stimmung war eine gehobene ; man ließ Frau Sophie hochleben. als Kierkeiaard kam. aber ein Anlaß zu Befürchtungen daß näm lich jemand gewaltsamerwelse dem Knaben sein Amt abnehmen mochlag noch nicht vor. So kehrte der Festgeber beruhigt zu seiner Gesellschaft zurück. Er hatte die Thür seiner Hütte noch nicht wieder erreicht. da sprach ihn Heinrich Schellberg an: Hört, Kierkejaard. auf em Wort. Der Anaeredete nickte dem Besucher mit schmunzelnder Freundlichkeit zu. Gibts wieder ein Geschäft zu machen? Kommt nur erst mit herein. Meine Frau hat Namenstag. Ach. ich wollte euch nur sagen, datz der Tonius Pätz gestorben ist. gestern, im Rhein ertrunken. , Wie. der Tcnius todt? stammelte Kierkeiaard. Der Speck seiner Wangen wurde weiß. 3a. wie ich euch sage. Ader wikt ihr auch, daß das für uns beide eine unangenehme Geschichte werden kann? Warum gerade für uns? Zum Teufel! fluchte Heinrich. Er hat, doch noch die Pläne von dem. . . Ihr wart ja dumm genug, sie ihm zu geben. Wenn die jetzt gesunden werden. dann wird das eine nette Schweinerei. Kierkejaard stierte den Andern wie geistesabwesend an. Hm ia, das ist allerdings eme dumme Geschichte. Er kratzte sich geraume Zeit über die schlecht rasirte Wange; es scharrte, wie wenn man eme Herdplatte mit Asche putzt. Meinen Sie denn, daß die Plane so leicht gefunden werden? sagte er endjich, Wenn er sie zu Hause aufbewahrt hat. doch wohl sicher. Aber es kann doch niemand wissen. wie er daran gekommen ist, meinte Kierkejaard. sicherer werdend. Am Ende wird man den Tonius selbst für den Dieb halten, und dann ist man froh, wenn dlk Sache aar nicht auskommt. Das ist wahr, mußte Hemnch zuge ben. Ganz gereift, grinste der andere. Und wenn sie selbst, . die Alten, nicht darauf kommen, daß der Tonius die Pläne gestohlen hat. so will ich ihnen ... wohl daraus, yelfen. cy wiu iqncn schon die Holle so yelk machen, daß sie aern 'den Mund halten von der Geschichte. Kommen Sie, nur jetzt mit herein. Es -ist eine seine Gesellschaft da, Slk brauchen sich Nicht zu geniren. Heinrich hatte zu emer andern Zelt die Einladung des Aufsehers wohl abgelehnt, heute aber brannte ihm die Geschichte von Tonius' Tod auf der Zunge; hier wußte noch niemand etwas davon, hier konnte er noch Ehre damit einlegen. So trat er mit Kierkejaard in die Bude, und er hatte noch kaum eine dampfende Tasse Kaffee vor sich stehen, als er schon aus dem Floße war und den Ertrunkenen die halsbrecherischsten Kunststücke vollführen ließ, bis dieser endlich hintenüber ins Wasser schlug. Reiners Antheil an der Bergung der Leiche ließ er uncrwähnt. Die Aufregung der Gesellschaft wuchs. Die Frauen weinten und klagten. besonders Sophie zammerte um ihren Neffen, daß ö einen Stein hätte erbarmen können. Die Männer machten ernsthafte Gesichter und faßten die ?ache philosophisch auf. Ja.es gibt wunderbare Zufälle, saate der ine: ' Wir müssen alle sterben, meinte ein anderer. , Es hätte doch wahrhaftig auch einm andern treffen können, als arad so'n lustiaen Kerl, saate Kierkeiaard. indem
! lf still dem Todten ein Glas Brannte wein weihte. Ja, das ist wahr, ein fideler Kauz
war er, stimmte Heinrich bei, und alle, die dm Ertrunkenen gekannt hatten, nickten Bestätigung. Heinrich wartete, bis sich die Aufreaung etwas gelegt hatte, ehe er mit ' rjCi " rrt . r jf 1 i. . e. . neuem, icywerem escizun gegen ole i stung ihrer Herzen anrückie. Es ist doch merkwürdig, daß die Frau Rizen alles vorausgewußt hat, sagte er nachdenklich. Sie ist schon gestern Nachmittag heruntergekommen zu der Mutter und hat gesagt: Es gibt ein Unglück heute. Es steckt mir waZ in den Knochen. Ich glaube, Frau Pätz, das geht Sie an. Die Frau Pätz hat ste ausgelacht, aber ste ist ganz ruhig geblieben und hat gemeint: Ich wollte nur, Ihre Söhne wären wieder zu Haus. Für die ist heute kein guter Tag. Auch dieses Thema fand Anklang bei der Gesellschaft, und jeder gab zu, daß in der Nixen etwas Besonderes stecke, nur der dicke Setzcrmeister entpuppte sich als ein ungläubiger Mensch ohne religiöse Gottesfurcht, wie die Kohlenhändlerin voller Abscheu feststellte. Diesmal betheiligte sich auch Frau Gerhardt an dem Gespräch.- Jawohl, sagte sie, indem sie ein Gläschen Banille hinuntergoß, die Rizen ist eine sehr kluge Frau. Sie hat mir gleich aesaat. daß der junge Overmann meinen Mann bestohlen hat, und davon hat weder die Polizei noch irgend sonst ein Mensch .eine Ahnung gehabt. Kierkejaard und Heinrich sahen einander verständnißinnig an, und jene? bemerkte: Sie ist die gescheiteste Frau, die es gibt. Was die sagt, das ist so wahr wie das Evangelium. Frau Sophie hatte sich endlich ein wenig über den Verlust ihres theuren Neffen getröstet und wollte nun von der Frau Baumeisterin, gern etwas Näheres über den Diebstahl hören, aber Heinrich ließ dies Gespräch nicht aufkommen. Er setzte seinen Angriff auf die schon stark erschütterten Herzen fort und ließ jetzt alle seine Batterien spielen. Mit großer Anschaulichkeit schilderte er seinen heutigen Besuch bei den Pätzschen Eheleuten, und mit einem wahren Behagen vertieste er sich in das Aussehen der Leiche des Ertrunkenen. Den zusammengepreßten Mund, die in Falten gezogene Stirn und vor allem die wettaufgerissenen Auaen. die sich trotz aller Bemühungen nicht schließen lassen wollten, malte er mit peinlicher Treue seinen Zuhörern vor. Die Frauen faßte ein Gefühl wie Ekel bei dieser Beschreibung, und auch die Männer verstummten und saßen in sich gekehrt. Frau Gerhardt hatte sich arade zurAbwechslung ein Glas Schiedam gönnen wollen, sie hielt die Flasche in der bebenden Hand und starrte mit en schon vom beginnenden Rausch gerötheten Augen den Erzähler unverwandt an. Endlich, als, dieser geendet, kam sie mit der Frage heraus: Und so sieht einer aus, der zuviel Wasser ge trunken hat? Diese thörichte Bemerkung löste die ängstliche Spannung. Man lächelte, man lachte, und als sich die erstaunte Frau, die sich des Unsinns, den sie vor. gebracht hatte, nicht mehr bewußt wur de. hastig im Kreise umsah, und dabei die Liqueurflasche ihrer Hand entglitt und den halben Inhalt in ihren .Schoß entleerte, da brach das Gelächter mit solcher Gewalt los, daß niemand mehr zu Worte kommen konnte. Sophie war die erste, die sich soweit faßte, daß sie ihrer Schwägerin beisprang und ihr beim, Abputzen behilflich war. Der Rock war ganz durchnäßt, auch die Taille hatte ihr Theil mitbekommen, aber Sophie behauptete. daß Branntwein keine Flecken mache. . Die Gesellschaft hatte sich eben emigermaßen wieder beruhigt, und das Gelächter sprang nur noch hier und da in kleinen Wirbeln auf. als vom Eingang der Hütte her eine befehlende Stimme vernehmbar wurde. Was ist das für eine Zucht? Wer hat hier einen Feiertag anzuordnen, von dem ich nichts weiß? Gerhardt trat in den Rum. Hint.r ihm drängte sich der 5)aufe der Arbeiter. die er aus ihrer Gemüthlichkeit bei der Stallschenke aufgestört hatte. Eine peinliche Stille folgte denWorten des Arbeitsherrn. Kierkejaard. was sind das für Anstalten? Ich denke, das gute Wetter ist nicht dazu da. um zu faulenzen. Det Angerufene trat vor. Trotz und Angjl kamen und gingen in seinem aufgedunsenen Gstcht. Meine Frau hat Namenstag. Was geht das die Arbeiter an? rief Gerhardt. Sind Sie hier der Herr. oder bin ich es? ' ( Er trat drohend auf den fetten Burschen zu. Dieser retirirte einige Schritte. . Und was soll es heißen, daß Sie hier einen Schnapsladen einrichten? Ich wünsche gar nicht, daß die Leute überhaupt Branntwein trinken. Aber natürlich. Ihr eigenes Haus riecht ganz nach dem Gift. Wenn ich Ihre Schenkwirththätigkeit zur Anzeige bringe, so werden Sie bestraft. Ich habe den Schnaps den Leuten umsonst gegeben, vertheidigte sich Kierkejaard. Er hatte das nicht mit besonders starker Stimme gesagt, aber die Draußenstehenden hatten es doch vernommen. . Hurrah, Kierkejaard soll leben! brauste der Nuf der Rotte. Er hat uns den Schnaps geschenkt! Was will der Baumeister? Werft ihn raus! Gerhardt störte sich nicht an die hinter seinem Rücken johlende Menge, er wandte sich an die Meister im Zimmer. Ihr solltet euch schämen, daß ihr euch von diesem versoffenen Faulpelz zur Unordnung verleiten laßt! Herr Baumeister, ergriff der Aelteste derselben das Wort, das sagen Sie wohl, aber wir sind hier eingeladen, und da können wir nichts anders. Sehen Sie nur, Kaffee, Schnaps und Kuchen, so gut haben wir es nicht alle Taae. . -
Gerhardt bemerkte mit Schrecken, wie weit die Zuchtlosigkeit in seinem Betriebe gediehen sei. So rächte sich die Vernachlässigung ; man erkannte ihn nicht mehr als Herrn an, man widersetzte sich offen seinen Befehlen. Auf die Wahrnehmung hin, daß er in seinem eigenen Bkt.i.b so wenig An sehen mehr genoß, fand Gerhardt doch seine alte Thatkraft wieder. Fort mit euch, an die Arbeit! rief er heftig. Die Schmauserei hier hört auf, es ist kein Feiertag heute! Das find ich stark, hörte man Heinrich Schellberg vernehmlich, genug murmeln. , Die Ploegbaase standen unschlüssig da, während draußen die Arbeiter schrieen:. Wir arbeiten heute nicht und wenn er uns für die Stunde einen Thaler bezahlt! Ich habe mein gutes Zeug an, sagte der Setzermeister, indem er breit die Arme auf den Tisch legte. Ich thue heute nichts mehr. Schurken! rief - Gerhardt. . Wer heute feiert, kann auch den ganzen Sommer über feiern! Bei mir formt keiner mehr einen Stein, der sich jetzt widersetzt! . Das lassen wir uns nicht gefallen-, klang es ihm entgegen.und Kierkejaard pflanzte sich in seiner ganzen Breite vor dem Baumeister auf. -?&ai wollen Sie überhaupt hier m
meinem Hause? kreischte er. . Ich bin hier Herr, und ob ich hier Kuchen essen oder arbeiten will, das geht Sie gar nichts an! Bravo! riefen die Arbeiter draußen, auch die Meister in der Bude nickten Beifall und traten mit drohender Miene näher, auf den Herrn zu. . , Daö ist Aufstand! rief Gerhardt. Glaubt mir, daß ich euch das nicht ver gessen' werde! Sie würden gut' thun, hier in mei nem Hause den Mund zu halten, sagte Kierkejaard frech. Ich schmeiße Sie sonst hinaus. - ' . Hinaus! echote der Chor der Ar beiter.' Da entstand plötzlich eine Beweguug unter.ihnen einige. fühlten sich zur Seite, geschoben .auch. Gerhardt, ''er die Hand, erhoben-hatte, um auf seines Aussehers - unverschämte Worte eine schlagende Erwiderung "zu geben, erhielt Z einen . unsanften. Stoß, und öann pflanzte sich ReinerOvermanns ohe Gestalt neben ihm auf. Das ist ja hier eine. schöne Geschichte! rief ter Ankömmling. Fünfz'g Arbeiter gegen einen Herrn! Da will ich mich doch zu ihm stellen, sonst ist es gar zu wenig! -.,..... Seine Worte klangen höhnisch, und dieser Hohn traf die aufgeregten Meister. Sie senkten vor Reiners verächtli--chen Blicken die ihrigen zu Boden. Aber Kierkejaard ließ sich nicht einschüchtern, er fühlte sich in seinem Hause. Was haben Sie hier verloren. Sie Lump? schimpfte er. Wie Reiner so aüf.das . fette Gesicht hinabsah,' das sich bemühte,' ihn' mit. Blicken zu durchbohren da. mußte er lachen. Er faßte mit der, rechten Hand Kierkejaard beim Kragen und riß, ihn zurück, mit der linken fuhr er in die Brusttasche und hielt dem Machtlosen dann die ver rät her! sche Quittung unter die Nase. - . , igorlsezunz folgt.) M 1 LandwirthseiästltiöeS. . .Die Wiesen im'Her'bst. .Die allgemein herrschende Meinung, raß wir in diesem Lande nicht so üppige Wiesen infolge zu trocknen Klimas haben können wie. drüben, im alten Vaterlande, darf wohl nur. für die reenarmen Gegenden Geltung haben; die Hauptursache ist zweifellos die, daß den Wiesen und dem Grasbau überHaupt hierzulande sehr wenig Ausmerk samkeit zugewendet wird. Klee, Timothe und als Aushülfe der Millet bilden für die leisten Farmer die ganze Liste der angebauten Gräser. Und doch ist die. Heuernte der bedeutendste aller Erträge auf der. größten Anzahl der Farmen. Wo es an Heu fehlt, fehlt es .'überall in der ganzen Wirthschaft. 23 Farmer5, Erfolg in Dollars und Cents hangt an derKette: viel Heu viel Vieh, viel Vieh. viel . Dung, viel Dung reiche Einten. reiche. Ernten grobe Einnah men. Daß unsere Getreidearten des Dunges bedürfen giebt jeder Farmer zu; :di Gräser auf der Wiese aber wachsen und gedeihen ohne denselben, das ist eine gar nicht so selten ange troffene Meinung. ES wird dabei übersehen, oder ist unbekannt, daß alle unsere Getreidearten zu derr Eräsern gehören; bedenken wir dieS. so muß eS uns doch bald klar werden, daß alle Gräser, auf Feldern sowohl wie auf Wiesen. deS DungeS bedürfen. Aber auck'die ErkaKruna Bai t&,un& ftim , . -7 0 v icjt t.ri"ii w.r. , uciiraaj ücnaiigi, paß ein gure M gung Wunder auf' den Wiesen wirkt, daß die Erträge der Wiese dadurch leichter verdoppelt werden' können- alS dir des Feldes ist eine bekannte Tiatfach; Was. heißt- das aber auf einer Farm: . Doppelter Hemtrag. auf bis Wiese gegen frühere Jahre? ES heißt, wenn - Wiese und Weide gleichen Schritt mit einander halten, und das sollten sie. eine .doppelte Anzahl Virh kann gehalten werden. Die daraus sich ergebenden. Erfolge, fiir . die andern Glieder der Kette liegen klar zu Tage. Sicherlich wir können unsern Dung nirgends besser verwenden, als auf Wiesen und Weiden und zwar im Herbst. ES. heißt .jetzt die .Pflanzen stärken und kräftigen, damit fi stark in den Winter kommen und Kalte und Schnee ihnen nichts anhaben können. Wie früh und wie kräftia 'beainnt dann im Frühjahr auf . solch im Herbst gedüngten Wiese das Pflanzen leben und zu welcher Ueppigkeit wach sen die Graser in kuer Äeit beran Wer hat nicht schon von den Wiesen im alten Vaterlande gehört, die jähr lich drei und selbst vier Sänitte r aeben: in diesem Lande stiebt, t sol kaum. Auf kleinen Flecken mögen totx t?ohl einen 'derartigen Ertrag antreffct, fcen größeren Flächen dieser Art ist mir Utes) nieji fcfcr.r.t) Ci tczr.tn d!:ltl!:3 t:x a:r titzti te
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Die atte Geschichte. Liebe ift unbesonnen und impulsiv. Sie denkt nicht an die Folgen. Sie sieht nicht weiter als heute. Nicht ein einziger Gedanke aeht so weit wie morgen. Cupido's Pfeile fliegen ftracks nach jungen Frauen, welche nicht in dem Zustande sind. ,u heirathen. Jede Woche werden Hunderte von Bräuten zum Altar geführt, welche physisch untauglich für den Eheftand und seine Folgen sind.
0 ( 0 Der Ehestand bringt (
In .:. ' v ct.a. 1 v 7 l -curiiu !e mau iaroaa tu roenn irgrno Ci w ä ein UMulÜJvl ffj? Mutterschaft ift - wird es sich am inde zeigen. den Kampf um's Leben aufzunehmen. Es wird von Ansang an ohne seme eigene Schuld gehemmt sein. . . . e nmiffitÄ stark und gesund ,u sein. Es thut's nicht, zusagen, daß es unmöglich ift. denn es g.ebt für Frauenleiden keine Entschuldigung. Es hat nie einen Fall geaeben. der nicht zu heilen gewesen wäre, wenn er beizeiten behandelt worden wäre. Jede KranWt hat eine Anfang. Sie ift am An ang eine Kleinigkeit. Dann ist sie leicht ,u kuriren. raneil
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ist ei Medizin die Frauenleiden kurirt. ' Kluge Mütter gebe ihn ihren Töchtern, wenn sie daS zwölfte Jahr ernichen. Wen Störungen um diese Zeit ihren Anfang nehmen, werden sie immer schlimmer. Bis der Hochzeitstag herankommt, ift die Krankheit so weit vorgeschritten, daß Heirath unschicklich ift; aber nichts kann die Liebe abhalten. . McElree'S Wine of Eardui kurirt jedoch weiben Fluß, Ge6krmuttervorfall, unregelmäßige Menstruation und ähnliche Leiden,- nachdem sie schon ziemlich vorgeschritten find,' Heilung tritt aber nicht. so rasch ein. ES ift autzer Frage, daß eine Krankheit nicht in ( einer Weise kurirt werden kann, die schon seit Jahren angewachsen ift. . , '. - ' McElree'S Wine of Eardui erleichtert daS Sindbett. Er setzt die Organe in perfekten Zuftand für daS Erscheinen deS neuen Weltbürgers. Er lindert die Schmerzen fs, tafe sie . erduldet werden können. Jede, hoffnungsvolle Mutter sollte sich durch denselben für die kommende VrüfungSftunde vorberet ten. -
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?ut haben' wie drüben, wenn wir unsere Wiesen düngen und ihnen die sonst Nöthige Pflege zukommen lassen. Der Dung gehört, aufs Maisfeld", wird uns entgegnet. Wohl;, wenn wir unseren Stalldung im Herbst als Kopfdüngung für unsere Kleefelder verwenden, so wird der dem Klee folgende Mais ohne vorher noch eine besondere Düngung zu erhalten mehr Kraft im Boden finden, wenn der zweite Schnitt des Klee als Grün, düngünq für Mais untergepflügt wird, als wenn zuletzt der Stalldung für den Mais allein gegeben wird. Die Gründüngung fällt eben so viel reicher aus und die frühere Kopfdüngung ist ebenfalls noch zu einem Drittel für den Mais vorbanden. Alle Dunaerde vom 'Hofe. Dom Melkplatz, vom Nande der Dunggrube, her, alles giebt emen außerst werthvollen Dung für die Wiesen und Grasfelder jetzt. Auch Holzasche und Kalk und alter Mörtel, sowie feiner Schutt von alten Bauplätzen sind ausgezeichnete Dünger.für diesen Zweck. . Aber- mit dem Düngen allein ist nicht gethan. Die Wiesen, besonders alte Wiesen vermoosen. Das Moos ist aber em Feind der besseren Gräser, wo, Moos wächst gedeiht kein Gras. Das Moos hält zu viel Feuchtigkeit, so faulen die Graswurzeln und saure Gräser nehmen den Platz der guten ein.. Die Zerstörung und Entfernung des'iMooS geschieht aber 'leicht und sicher, durch . Eggen der Wiesen im Herbst. Es wird hierdurch Moos und faule, zu dichte Graswurzeln losgerissen und an die' Oberfläche gebracht, und die zerrissenen gesunden Wurzeln werden zu neuen Trieben gereizt. War der Bestand guter Gräser bereits sehr dünne,so lohnt er sich auch,' nach dem Eggen und Düngen elwas gutenGrasr v . jf r c"- fjt i r. i ja men oocy inun. vics maji zu ipai geschehen ; i auszustreuen. Guter Same werthvoller Gräser muß hierzu verwendet werden und nicht das Gesäme vom. Heuboden; denn das enthält' zum weitaus größten Theil nur Samen von allerlei Unkraut. V e r b e s s e r u n g leichten B o - . . den & .i-.- . Der Boden, der westlichen Prairien gehört zum größten Theil nicht zu den leichten Bodenarten; wohl hat derselbe in vielen Gegenden durch fortgesetzten Raubbau schon bedeutend an . seiner ursprünglichen Fruchtbarkeit ' eingebüßt, aber er ist, infolge seines reichen HumuS- und Nährstoffgehaltes bei einigermaßen geeigneter Pflege und Bearbeitung doch noch immer ein reicher Boden gegen die ausgesogenen leichten Äodenarten und Sandböden in Ost undjSüd.Der Westen hat nun zwar noch! viel unbebautes Land, doch wird dasselbe heute von sicheren Händen zu verhältnismäßig hohen Prrisen . feil gehalten. Die' Zeit, in der man eine Heimstätte guten Landes fast kostenlos erwerben konnte, ist dahin. So treten die billigen aber armen LändereZen in südlichen und östlichen Staaten mehr in den Vordergrund. Für Käufer solchen Landes und für die Farmer, die bereits solchem Boden ihren Lebensunterhalt abringm müssen,' ist die Frage eine äußerst wichtige: Wie verbessert man leichten Boden, Sandboden? Mag es gleich von vornehereln gesagt sem, nicht durch die fortgesetzte Verwendung von Kunstdünger Fertilizer , wie eS eine vorherrschende Meinung rn diesen Gegenden ist. .Das ist allerdings eine ketzerische. Ansicht und wird derselben von den Händlern und Fabrikanten des Kunstdüngers wobl auks , i' i i Cböatdl fit 10 Olrtt. nebet . Olut bedeutet seine Haut. Ohne diese. keine Ochönheit. EakcaretZ, Ceud) Eathartic reinizen tat Ok-r, kräfti-n die Lebn nd e-tfer-jsen c2ei Usrebe cu3 ten Körper. .l)2-::n Cit heute cn. u2el-, Ce-
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vandalia. Abgang Postzug 7 00 Cd xpreß 11 20 SItn Expreß 12 40 Nm Acmodation 7 20 Vm Expreß .. 4 00 Nm Erpreß R10 9rn Ankunft Expreß r. 40 rn Expreß 4 4 , vm Accomodatisn 10 00 5m Expreß...... 2 35 Nm Schnellzug 7 15 Vm Accomadstion 120NM Eleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis und Eleveland Division. Nbgang-Expreß 41 Ln. Expreß i35 Vm Expreß 10 35 ?m Limited Expreß 11 15 Vm Erpreß 25 Ankunft Expreß 4 10 Nr Expreß 11 30 Vm Limited Expreß 8 45 Ad Expreß 310 Nm Erpreß 10 50 91m St. LouiS Division. Abgang Expreß , 7 30Vm Likmteo Expreß 11 45 Vm Expreß 11 N Nm Ervreß. tSalicb 3 50Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 V.rn xpreß 10 30Vm Limited Expreß 5 30 Nm . Expreß 610Vm Thieago nd CincinnaU Division östlich. Abgang Schnellzug3 45Vm 7 00Vm 10 50 Vm 2 45 Nm .ccomooatton tsgltz Accomodation Postzug.... Accomsd. snur Sonntags). , Accomodatisn 6 30 Jta Ankunft-Rushville Accomodation. vo kzua. 11 40 Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 6 40 No Schnellzug 1105Rm Chicago und Cincinnati Division westlich Abgang Accomodation 7 10 Vm Sanell.Post 11 45 Vm Lafayette Accomadation 5 15 Nm Scbnellwa . ' 12 30 Vm Ankunft Schnellzug 8 30 Vm asayette ccomodansn . . . I do im Cchnellpost. 2 35 Nm Accomodation K 45 Nm Peoria Diviston veftlich. bgang Expreß.. 7 25 Vm Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation 4 35 Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 80 Vm Danville Accomodaton....lO 30 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß S 16 Nm Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 20 Vm Accomodatisn ' Expreß 8 25 Nm Ankunft Expreß 11 3 Accomodation Expreß..... 9 00 Lake Srie ndMftern. Abgang Expreß 700 Vm . Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Schnell'Exxreß. Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 V vitprcp iu ?im 1 Expreß 6 00Nm Pittkburg, Kineinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 5 00Nm Lolumbus Accomodation. . 30 Vm Expreß 5 50 Vm ' Richmond Accomodation... I 30 Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond ccomodatian 9 0 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation....... 3 15 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Khicago Division via Kokomo. Abgang Expreß... 11 35 Vm Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30Bm Expreß 8 20 LouiSville Division. Abgang Expreß 3 40 Vm LouiSville Accomodation.. . L 19 Vm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 15 Vm Schnellzug 1130Vm Accomodation 5 50 Nm Spejial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Dahton Abgang -MaU..'. S05Vm. Abgang Expreß 8 45 Vm Cincinnati AccomorMsn . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45 Nm Expreß .' S45Nm Ankunft Accomodation. ...11 45 Vm Expreß 12 45 Vm Expre i 7 50Nm Expre i 10 35Vw Exz'reö S 60 85m Ankunft MaU 60 Vni Indianapolis und vincennes. Abgang Expreß . ; L 15 Vm - BincenneS Accomodat . . 4 00 Nm Ankunft AincenneS Accomodai enlO 40 Vm Expreß 4 53 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Lm Expreß 4 60 Km Snkunst Expreß 9 25 Vm Expreß 3 10 Nm Expreß S 45 Nm Indianapolis, Decawr und Western. Abgang Expreß ... .... ........ L 15 Vm' Äccomodation 3 45 Nm . ' Schnell. Expreß. 11 10 ?!m Oskunft Schnell.Expreß 3L5Vm ' Occonudation 10 40 Vm Erpreß... 4 40Vm Chicago, Indianapolis und Lonitdille. ., .Nonon Noute. ÄbLang Expreß 12 55 Vm Flyer.. 3 85Nm Kail.: 7 00Vm Expreß (via 11 60 Vm Ankunft Expreß 8 30Vm Stil. 7 65 Nm Expreß (via I D & O) 2 40Nm onon FlN. 4 87 Nm - - . , ' . rr . 'r--f . r-t rrr lij x.i4Vwi.w.jv lrj;nr::il ::" :;; VziX .irelir 'c;;.:;: . , r ... -ir;;' .u?.y. ic s : ' : r f-:iIir.;fj, ...-.t. r"? i.n
