Indiana Tribüne, Volume 21, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1898 — Page 2
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SüDfana Tribüne.
Erschein Täglich nnb Somttöf Die tZglich, Tribüne" kostet du?ch den rrlg J dtntX ptx Woche, die Sonntag?: rtba" Cent! per Woche. Veide uf asrac 1 Tt5 U entl p, ftontt. Vr Vft uierhalb bei , et gcht t ,ri,,hlng tz? , ÜUr. cmi 1 C& Vlabam trLe. Jattanapoliö, Ind., 27 August 1898 Gin Knabe alö Farmer. ' M Welt d. h.' der weitaus größte Theil des fruchtbaren Ackerlandes in ben Vereinigten Staaten ist längst vkggegben und heute findet der mittellose Einwanderer nicht, wie ungezöhlte Tausende früherer Ansiedler, auf Onkel Sam'S Domäne gutesLand in Hülle und Fülle, auf dem er sich mit Kraft und Energie zu einem unabhängigen Farmer emporarbeiten kann. Trotzdem aber hat der Ackerbau immer noch einen goldenen Boden", wie durch die Erfolge eines jugendlichen Farmers in Minnesota zur Evidenz dargethan. wird. Charley Johansen ist der Name des kaum dem Knabenalter entwachsenen Jünglings, der im gznzen Red River - Thale als der Bonanza Boy Farmer" bekannt ist, seine Geschichte ist wohl des Mittheilens werth. Vor 12 Jahren landete ein armer Teufel von Norweger, John Johansen mit Namen, der-außer einem Paare . irästiger Arme nichts besaß, in New Vork. Sein Ziel war der große NordWesten, zu dessen Erschließung neben den Deutschen die Skandinavier am meisten beigetragen haben. Nachdem der Mann drei Jahre lang schwer gearbeitet hatte, sah er sich im Besitz von zwei altersschwachen Pserden. einem Wagen und einigen Ackergeräthen und mit diesen irdischen Besitztümern kam er nach Crookstown, Minn. Aber das Glück war ihm nicht hold, denn ein Gaul verendete und der andere brach ein Bein, so daß er erschossen werden mußte. Das war ein sehr schwerer Schlag für Johansen, denn die beiden Pferde hatte er mit den Ersparnissen von zwei Jahren schwerer Arbeit gekauft. Aber der Mann verzagte nicht, r i t.n.i. v ..h. Ivuvelli aiueucic mcyl, wenn juuui und im Jahre 181)0 nahm er von einer Heimstätte von 160 Acres, ca. 30 Meilen von Crookstown, Besitz. Er kaufte ein Pferd, Holz sowie Werkzeuge und errichtete auf seinem Claim", eine ärmliche Hütte, in' welcher er den folgenden Winter schlecht und recht zubrachte. Im Jahre 1891 arbeitete JoHansen noch für Tagelohn, allein in der folgenden Saison bestellte er schon einen Theil seines Landes mit Weizen und aus der Ernte löste er genug, um seiner mit drei Kmdern in Norwegen zurückgebliebenen Frau das Reisegeld nach Amerika schicken zu können. Sein Weib sollte der strebsame Ansiedler freilich nicht mehr widersehen, denn um diese Zeit war Frau Johansen gestorben. Durch Vermittelung unseres Bundes Consuls wurden die Waisen, zwei Knaben und ein Mädchen, über's Meer in die neue Hcimath zum Vater gesandt. Glücklich kckn daö Trio in New Vork an. wo dasselbe berechtigtes Aufsehen erregte, denn der Reisemarschall" war der älteste. erst elf Jahre zählende Charley und weder dieser noch fein acht Jahre alter Bruder Frank noch das fünfjährige Schwesterchen Lena verstand ein Wort Englisch. In Charley's Kleidern - waren . die Reisebillets nebst dem Gelde der Kinder eingenäht und jedes derselben hatte an seiner Jacke einen Zettel mit derJnlchrist: Forward to John Johansen, Crookstown. Minn.. United Staates of America- angehestet. Glücklich trafen die Kinder bei ihrem Vater ein. Im Jahre 1896 erhieltJohansen, nachdem er fünf Jahre ununterbrochen auf seinem Claim" gewohnt hatte, die Vürgerpapiere und vomBundes-Land-amte einen Besitztitel auf sein Land. Bald darauf wurde er bei einem Un'falle sehr fchwer verletzt und starb, nachdem er als hilfloser Krüppel nahezu sechs Monate dahingesiecht hatte. Während dieser Zeit mußte der erst 15 Jahre alte Charlev nicht nur seinen kranken Vater pflegen und für seine jüngeren Geschwister ' sorgen, sondern auch das Land bestellen, um seine Angehörigen vor Hunger zu schützen. Nach Johansen's Tode wollte der den Kindern bestellte Vormund die Farm verkaufen, doch gelang es schließlich Charley's Bitten, dieses Vorhaben zu hintertreiben und ihm die Bewirthschastung zu überlassen. Er miethete gegen einen Antheil am Ertrage einen Knecht und während er mit diesem 'die schweren Arbeiten vcrrichtete, bestellte Frank und Lena den Gemüsegarten, und sorgten für die Kühe.' das Geflügel, die Hausarbeiten u. s. w. Die Ernte fiel gut aus und ein Getreidehändler aus Minneapolis. der den Staat : bereiste, übernahm Chckrley's gesammten Weizen zum Verkaufe und konnte ihm nach AbWickelung des Geschäfts $1800 ols Reingewinn übergeben. . Dieser, glänzende Erfolg feuerteCharley noch mehr an und aus dem Erlös der Ernte kaufte er verbesserte Ackerbaugeräthe; fer?er miethete er zwei Knechte und eine Frau, so daß Frank und Lena die Schule besuchen konnten. Der Geflügelhof wurde vergrößert, in dieser Saison mehr Land mit Weizen bestellt, und auch Flachs gesät. Wieder heimste der juvzendliche Farmer eine reiche Ernte ein, deren Gesammtertrag mindestenS $6000 bringen wird. So hat Charley Johansen durch Fleiß unb Ausdauer mit Recht den Namen .Bonanza Boy Farmer- verdient. Der siegreiche Krieg hat die Liste der Postämter in - den Vereinigten Staaten um folgende Namen bereichert: Hobson. Va.. Siqsbee,Ark.'. Dewey. N. C Sampson, Fla., und Kila, KI. , ....
DerFallAnastaS. In jüngster Zeit ist wiederholt an den Ueberfall. der anfangs der 90er Jahre vomRäuberhauptmann Anastas auf den Orient - Expreßzug aus türkischem Boden ausgeführt wurde, crinnert worden, wozu die vor ungefähr sechs Monaten in Bulgarien erfolgte Verhaftung des Thäters Anlaß gab. Einer der damaligen Mitreisenden, der in die Berge geschleppt wurde, wandte sich kürzlich an das deutsche Generalconsulat in Sofia, um Näheres über die Festnahme Anastas zu erfahren, nachdem das Gerücht verbreitet war, man könne die Identität des Räubers nicht feststellen. Der Bescheid dieses Amtes lautete auch in diesem Sinne, nämlich, daß es bisher den bulgarischen Behörden nicht gelungen sei, unzweifelhaft festzustellen, ob der Verhaftete der Urheber des Raubanfalls sei. Aus Sosia wird nun aus bester Quelle über diesen interessanten Fall gemeldet: Interesse verdient vor allem der Umstand, daß der Ueberfall ein Racheakt gegen die türkische Regierung war. Anastas war einer jener kutzowallachischen Nomaden, die ihreSchasHerden von Griechenland nach Norden, der Türkei und Bulgarien, treiben, halbverwildert auch gelegentliche Räuber sind. Er wurde auf türkischem Boden einmal von einem Mutessarif aus geringfügigem Anlasse in's Gefangniß geworfen, dort sehr schlecht-be-handelt und nur gegen . eine ziemlich bedeutende Bestechungssumme freigelassen. Schon damals schwor der Mißhandelte der türkischen Behörde Rache. Es mag heute nur ein schwacher Trost für die von den damaligen Opfern des Ueberfalles.' ausgestandene. Todesangst sein, daß dem.Anschlage politische Motive zu Grunde lagen, dieses Moment gewinnt aber heute an Bedeutung für die Behandlung deSHäftlings Anastas in Bulgarien. Der Urheber des UeberfalleS erhielt 20.000 türkische Pfund als Lösegeld von der türkischen Regierung. Mit diesem Gelde machte sich AnastaS in Bulgarien ansässig und übte vielfache Wohlthaten an der armen Bevölkerung ' aus, die ihm die .Sympathien der Bewohner des Dorfes in der Nähe von Kutlowitza eintrugen, denen überdies der kühne Streich und die Schädigung des Sultans gewaltig imponirte. Bor ungefähr sechs Monaten versuchte ein, höherer Polizei beamter in Bulgarien wiederholt Erpressungen an Anastas und ließ ihn, als er einmal zögerte, das verlangte Geld zu beschaffen, verhaften. Es besteht in Bulgarien für Niemand ein Zweifel darüber, daß der in Haft Genommene wirklich der Urheber des Ei.senbahnüberfalles ist. Seit fast einem halben Jahre aber befindet sich der kühne Räuber im Sofianer Gefängnisse. ohne daß man .bei den Gerichten schlüssig darüber werden kann, ob er an die Türkei ausgeliefert, werden foll. 'Eine zu Gunsten von Anastas einberufene .Versammlung im früherm Aufenthaltsorte des Räubers hat sich entschieden für die Freilassung ausgesprochen und hat auch' eine Bittschrift in diesem Sinne an den Fürsten nach Sofia gerichtet. Es besteht hier offenbar das Bestreben, nicht direkt gegen den Volkswillen zu handeln und der Sache- des Sultans Schergendienste zu leisten, anderseits fürchtet man das .Aufsehen in Europa, wenn man den zweifellosen Urheber des Verbrechens Kaufen ließe. Daher das Zögern, da.'her die amtlich von bulgarischer Seite verbreitete Mähr, daß die Identität des Räubers nicht festgestellt werden könne. Wahrscheinlich wird im äußersten Falle versucht werden, dasVerfrechen als politisches zu behandeln, wodurch eine Auslieferung unmöglich 'gemacht würde. Die rührenden Erzählungen von der Armuth tes Häftlings und, , von seiner anscheinenden 'Schuldlosigkeit sind eitel Humbug. Es bedarf auch durchaus nicht der schwierig zu beschasfenden Zeügenschast der damaligen Reisenden, um die Jdenti'tät Anastas' zu beweisen, die hier vollkommen hergestellt worden ist. So steht heute dieser Fall!"
Ermüdung als Vergiftung. . Man ist neuester Zeit stark geneigt, eine ganze Reihe sehr alltäglicher nachtheiliger Vorgänge in unserem körperlichen. Leben einfach als Wirkung bestimmte? Gifte anzusehen, so ja bekanntlich auch den allgemeinen Verfall unseres. Lebens selbst, den tödtlichen Verlauf an sich geringfügiger Brandwunden, u. f. w. Eine unserer popu lär-wijsknschaftlichen Zeitschriften such' auch die Ermüdung, wenigstens gewisse Arten derselben, als einenVergiftungsProceß nachzuweisen, obgleich ohne die vielverschrienen Bacillen. hr Gedankengang ist dabei in Kürze folgender: Athleten wissen sehr wohl, und Gelehrte bestätigen es, daß Erschöpfung und Ausgehen der Puste" daher kommen, daß der Körper nicht im Stande ist, eine genügende Menge Sauerstoffe zu verbrauchen und Kohlensäure rasch genug auszuathmen. WenndieMuskeln eine rasche und forcirte Bewegung haben. so verlangen sie mehr 'Sauerstoss das wichtigste fluidale Betriebsmaterial des Körpers und geben mchr Kohlensäure an das Blut ab. als wenn sie sich in Ruhe befinden. Wenn Jemand so schnell läuft, wie er seine Beine bewegen kann, so vermag er diesen Schritt nur kurze Zeit aufrechtzuerhalten, wenn er nicht, wie ein gejaater Jöase, direct in seinen Tod läuft. In. folge der ungewöhnlich starken Muskelthätigkeit in diesem Fall wird eine Menge kohlensaures Fluidum in das Blut gestoßen, ohne daß es durch Ausathmen schnell genug wieder entfernt werden kann, und wirkt unstreitig als starkes Gift. Als solches wird es nach allen Theilen des Körpers, den Muskeln. Nerven und dem Gehirn, befördert. Durch die Nervenzellen, welche das Herz controlliren. wird auch dieses von dem Gift beeinträchtigt; und die Athmungs-Muskeln- natürlich werden in erster Linie vergiftet. Wir können dies nicht blos beim Tode manchenAth.
leten und Renner, sondern zum 'Thett auch in der Thierwelt veranschaulicht sehen. Die keuchenden Athmuttgs-Be-mühungen eines , verfolgten Hirsches, sein Taumeln und seine schließliche Halb-Bewußtlosigkeit sind ein gutes Beispiel acuter Selbstvergiftung, welehe im Tode endigt. Unsichtbare Tinte.
Da es mit der Zauberei heute überHaupt nicht mehr so slott gehen will, wie. im fröhlichen Mittelalter, so kommt es schon vor. daß ein Zauberer den Gelehrten um Rath angehen muß. So geschah es neulich in England, als ein Zauberer von einem bekannten Pharmaceuten ein Recept für eine unsichtbare Tinte zu haben wünschte. Die Tinte sollte beim Schreiben unsichtbar sein und erst dann aus dem Papier erscheinen, wenn sie dem Dampfe von Ammoniak, Aether oder Chloroform ausgesetzt würde. Der Zauberlehrling hatte mit verschiedenen Recepten, die ihm von Autoritäten seines Gewerbes angegeben waren, kein Glück gehabt, und so wandte er sich denn zuletzt an die Wissenschaft um Hilfe. Der Gelehrte wußte zunächst auch keinenRath. kam aber bald aus einen Ausweg, den sich vielleicht unfere Leser auch merken mögen, wenn sie an Zauberstückchen ein Vergnügen haben. Man nimmt eineLösung von salpetersaurem Quecksilberozyd und schreibt mit dieser LLsung mittels einer Gänsefeder auf wei. ßem Papier. Die Schrift ist. auch nachdem sie trocken geworden, unsichtbar. Dann gießt man eine kleine Menge einer starken Lösuna Ammoniak auf denBoden eines großen cylindrischen Glasgefaßes, welches sich schnell mlt Ammonmkdampf füllt. Hält man nun das beschriebene Papier einige Sekunden lang, in das Gefäß, so ist beim Zurückziehen, die Schrift in deutlichem Schwarz sichtbar geworden. Wird schon dieses kleine Experiment bei Unkundigen seine Wirkung nicht verfehlen, fo gibt es noch ein anderes, das auch eine wirklich praktische Bedeukung erlangen kann, z. B. für Liebesbriefe, weshalb wir Mütter für heirathsfähige Töchter fchon bei Zeiten vor scheinbar unbeschriebenen.aber mit besonderer Sorgfalt aufbewahrten Papieren warnen möchten. Zu diesem Experiment gehört eine sogenannte sympathische Tinte, deren Schriftzüge zunächst unsichtbar sind, nach Belieben sichtbar gemacht werden können, dann aber wieder verschwinden. Dazu benutzt man eine sehr starke Lösung von Phenolphthalein. Die zunächst unsichtbare Schrift mit dieser Flüssigkeit erscheint plötzlich in einer schönen rothen Farbe, wenn man sie einige Sekünden in das oben beschriebene Gefäß mit Ammoniak hält. Haucht man das Papier an, so verschwindet die Farbe wieder ebenso plötzlich. Bei einigem 'Nachdenken kann man solche Tinte zu 'hübschen Versuchen benutzen. Etwas an Zauberei erinnert auch, die , neulich von dem Physiker Russell entdeckte Eigenschaft der Druckerschwärze, im Dunkeln und aus der Entfernung auf die photographische Platte zu wirken. Die Entdeckung dieser Thatsache hat sogar Veranlassung gegeben, an das Vorhandensein noch einer weiteren unsichtbaren Strahlenart zu denken, deren Wirkung den Vorgang erklären .soll. Wie derselbe nun auch zuStande kommen mag. so hat er neulich einem Photographen inen merkwürdigen Streich gespielt. Er wollte eine gewohnliche photographische Platte zu einer Aufnahme benutzen, die seit fünf Jahren m lhrem ursprunglichen, noch niemals geöffneten Pappkasten. gelegen hatte.. Sie wurde. auf einen schwach beleuchteten Gegenstand gerichtet. Zttach der Entwickelung der Platte erwartete der Photograph natürlich ein Bild des aufgenommenen Gegenstandes, zu sehen, wie groß war ahn sein Erstaunen, als er auf der Platte eine Abbild dung der Annonce erscheinen sah, die auf der Außenseite des Pappkastens für die photogräphifche Platte aufgeklebt gewesen war.' Da eine Täuschung ganz ausgeschlossen war. so muß auch hier angenommen ' werden, daß dn Druckerschwärze dieser Annonce durch den Pappdeckel des Kastens und durch drei Bogen von braunem Packvatver hindurch innerhalb der fünf Jahre auf ut'fi.. m ii . ' . 1 oie pyoiograpyiicue Plane oerari gewirkt hatte, daß dieselbe das Bild der Buchstaben ausgenommen hatte und für eine weitere Aufnahme unbrauchbar geworden war. GerneinnüylgcS. Rothwein hält sich, wenn ein Theil der Flasche geleert ist. schwer' Man muß etwas Provence! darauf gießen, das man später leicht mitWatte entfernen kann. Wjll man den Wein nicht lange verwahren, so genügt es, die Flasche liegend zu halten, so daß der Wein den Kork berührt. ' Um festzustellen, ob eine Senkgrube oder ein Brunnen Sticklust enthält, braucht nur eine brennende Laterne an einem Seil auf den Boden, niedergelassen zu werden; geht das Licht aus, dann ist Stickluft vorhanden und es ist Selbstmord' in das Loch hinunter zu steigen. Die Stickluft läßt sich aber in ganz einfacher. Weise, der-, treiben. Man läßt einen. Eimer mit ungelöschtem Kalk hinunter uno gießt Wasser darauf. Während der Kalk sich nun auf dem Boden der Grube löscht, erzeugt er Hitze, die Stickluft -wird erwärmt und entweicht nach oben; in kurzer Zeit ist der Brunnen' oder die Senkgrube dann frei von dem tödtlichen Gas. Das fatale Springen der E i n m a ch e g l ä s e r, das selbst beim vorsichtigsten Einfüllen nicht vermieden wird, verhütet man durch das Vorwärmen der. Gläser. Dann taucht man ein reines Kuchentuch in heißes Wasser, wringt es aus. breitet es auf dem Tische aus, stellt das Einmacheglas darauf und schlägt das Tuch um daS Glas. Selbst das heißeste Obst kann nun ohne Gefahr des ZersprincenS der Glaser eb;::fti!U t:n.
Mittel gegen B I enen -oder Wespenstiche. Wird man von ganzen Schwärmen angefallen, so lege man sich schnell auf die Erde und bleibe ruhig auf dem Gesichte liegen, bis der ganze Schwärm vorüber ist.
.Wurde man dennoch gestochen, so lege . man. frische Erde oder nassen Thon - . . ... r jr.i . t . auf. ooer macye cmenumjcuiag von raltem Wasser oder zerriebenen Kartofsein, den man beim Warmwerden so oft erneuert, bis Hitze, Geschwulst oder Schmerz sich mindern. Auch wird kaltes Salzwasser oder die Einreibung mit fetten Oelen als vorzügliches Linderungsckittel empfohlen. Aus weißem Hvlz sind Fettflecke durch starkes Einreiben mit in Essig gelöstem Bolus zu entfernen. Man lasse nach dem Einreiben einige Zeit stehen und wasche dann mit warwem Wasser nach, firniß und Oelfarbenflecke sind durch vorsichtiges Abwaschen mit Lauge zu beseitigen. Möbel von, Fliegen- und anderem Schmutz zu reinigen. Man. macht von gewöhnlicher, zartgeriebener Stärke, mit Salatoder Olivenöl vermischt, einen dünnen Teig,. taucht ein großes Stück Baumwollwatte hinein und reibt die Lackund Politurmöbel damit ab, bis aller Fliegenschmutz davon gewichen ist; dann wird mit reinen Wolltüchern blank gerieben.. Schnitzerei und Dreharbeit benöthigen für Vertiefungen weiche Bürstchen, auch kann man bei letzteren die Zipfel von Lappen durchziehen.. Obstflecke aus weißer Wäschezuentfernen. Welche Hausfrau hätte? nicht schon Kirsch- oder Heidelbeerflecke u. f. w. auf ihrer TischWäsche bemerkt und in dem Bewußtsein, daß diese nur schwer zu beseitigen sind, sich darüber geärgert. Alles Reinigen mit Laugen und Abkochungen hilft da nichts das einzige, schnellen Erfolg verbürgende Verfahren zur Beseitigung solch' ärgerlicher Obstflecke ist ein Bleichen der. Farbe derselben mit Eau de Javelle, einer chlorhaltigen Flüssigkeit, die man in jeder Apotheke bekommt. Man gießt einen Theil da von in einen. Unterteller, thut heißes Wasser hinzu und legt die befleckte Stelle des Wäschestückes hinein. Verschwindet derFlecken nicht bald, so muß noch etwas Eau de Javelle hinzugethan werden. .Auf alle Fälle. ist eine tüchtige und mehrmalige Nachspülung in rei nem. Wasser erforderlich, weil sonst das Gewebe leiden würde. Ausgetrocknete Wa.schzuber wird fast' jede wiederkehrende Wäsche in der heißen Jahreszeit der Hausfrau mit' unfehlbarer Sicherheit descheeren und eine mühselige Dichtung nöthig machen, welche nicht dazu beiträgt, die Laune.der. Hausmutter rosiger zu, gestalten. Um sich bei dem Dichtmachen läk.gere Arbeit, zu ersparen, ist es rathsam, .die Zuber innen und außen längs der Fugen langsam mit kochendem Wasser zu begießen, welches das Holz sehr rasch zum Ausquellen bringt und so die Dichtung bewirkt. Um. nicht allzu, große Wasserfluthen bei diesem Dichtmachen' herbeizuführen. tt)ut man gut, dieZuber vorher, mit stark angefeuchteten Sagespanen oder Heu zu füllen. , 1 Beim Waschen farbiger K i n d e r k l e.i d e r und Knabenanzüae wird man oft trotz der garantir ten" Wafchechtheit das J'neinanderlaufen der Farben erleben und manche un liebsame Enttäuschung nach der Wa fche erfahren. Man thut deshalb bei allen farmgen Zeugen gut,, sie von vornherein in warmem Salzwasser mit neutraler Seife zu waschen, sie einige .Minuten in, kaltes, mit etwas Essig versetztes Salzwasser zu legen und dann sofort zu spülen und für's Trocknen vorzurichten: Zu beachten ist, daß alle farbigen. Sachen :m Schatten trock nen müssen.. Grünes G e m ii s e mundet zweisellos'um so besser, je frischer es ist, und jede Hausfrau', sollte im Sommer niemals in den Markthallen oder gär 'auf offenem Wochenmarkt, zu später '!t...C jt. c c .Siunoe loren lniaus macqen, oa oie Sonne schön die 'Gemüse welk gemacht hat. . Ebenso wenig aber' darf man das zu früher Pkorgenstunde gekaufte Gemüse, in 'heißer Jahreszeit bis ' zur Verwendung unbedeckt, offen in war mer . Küche' aufheben : man muß die Gemüse sofort in einen irdenen Tops packen, die Oberfläche leicht besprengen, den ?öpf fest zudecken und möglichst kühl stellend Hat man dies aber inmal versäumt und , findet das Gemüse beim Gebrauch welk vor, so taucht man es rasch in sehr kaltes, frisches Wasser, schüttelt die Wässertropfen ab und legt es nun so lange m, em . verschlossenes Gefäß U& es wieder frisch, geworden. Nur im , äußersten. Nothfälle legt' man :bic Gemüse, längere Zeit . in Wasser. Man muß dann aber bei: der Lubereitung jdu durch, das Wässern ausgelaugten Nährsalze durch Zuthat . von Fleischeztract ersetzen. , , ,, i ; ' r -J ,s Zwei Turner,: Wilhelm . nolyuem unv - Fnedrtch .Stork in Fröndenbera (Westfalen), die sscls'nack, inem Trinkgelqge.. de.s; .Turnvereins WM- A ! Ut M. m. M. . .X V ! i . uu ,v?t!t .s,,l!ivcgc. vxjailven, grreiyen mit einander in ' Wortwechseln . Noth-stein-stieß seinem Geg,:r ein Messer in den Hatt; unb" verwundete Stork so schwer, daß: tteser in kurzer Zeit, an Verblutung' starbt .. y r.n su.rcyterlich'er Un!o7ucksfall ereignete tfck in eine? Kauk.schukfabrik zu Püteaux iner Nahe (Tlk.Is ' rr ' rnrr , c i ; - uy 4u". V5iu ajjani semerne, daß .ein. Parker Rauch aus einer :Faorikabtheilunq herausdräna und alarmirte. die. 'Arbeiterschaft,' d es auch oalv gelang, das.. Feuer zu loschen.' Als drei der Arbeiter und d'er,Passant jedoch behufs Erklärung des Brandes näherl traten.' erfaßte der 'erste der drei in einer Reihe, hintereinander auige-' stellten Männer einen' elektrischen Leitungsdraht, der gerissen war. und er flütafc sofort, ebenso )uU-fein; beiben Begleiter, wie vom Blitze getroffen, zu Boden.' Der eleNrische.I 24.000 Bol ten starke Strom durchzog ihren Küi.. per und führte den sofortigenTod herbei. . ;
6a Jnlcknr.
Einen unglücklichen A u sgang hatte eine Fuchsjagd, die bei Hamilton in Ealdwell Eounty. Mo., veranstaltet wurde. Acht Männer und Knaben wollten einen Fuchs, der stch in eine Höhle geflüchtet hatte, ausgraben, als plötzlich eine steil abfallende Erdschicht sich löste und die Leute verschüttete. John Starker, dessen 13 Jahre alter Stiefsohn und James VtcKee kamen zu TodZ und Ezra Barker und Elarence' Baer erlitten lebensgefährliche Berlekunaen. Auf der Zuchtfarm de.3 Herrn Joseph D. Lucas zu GreenWood bei Bridgeton, Mo., wurden füns werthvolle Nenner, Breda", Florence Lucas", Jnez", Queen Fafi" und Kindoonette", vom Blitz erschlagen, als sie, unter einem Baume Schutz vor dem Unwetter gesucht hatten. Zwei derselben standen noch ausrecht, als man sie fand, waren aber todt; . zwei andere Pferde wurden betäubt. In eclatanter. Weise ist der weit verbreitete Aberglaube, daß der Freitag ein Unglückstag und dreizehn eine Unglückszahl fei, widerlegt worden. Am Freitag, den dreizehnten August, erfolgte in Washington die Unterzeichnung des Protokolls der Friedenspräliminarien, das doch gewiß als ein glückliches Ereigniß anzusehen ist. E i n s ch l x mm er Unfall ereignete sich in Richland. Wisc., wobei der 11jährige John Brooks sein Leben verlor. Er spielt hinter dem Hanse mit dem Sohn von Philip Jllian, als derselbe eine Flinte im Gras liegen sah. Er hob sie auf und richtete sie auf seinen Gefährten Brooks, wobei ausrief: .Paß auf. ich schieße Dich!" Im selben Augenblick ging der Schuß los und die Kugel traf den kleinen Brooks im Kopf, ihn auf der Stelle tödtend. Der kleine Jllian war fast wahnsinnig vor Verzweiflung über seine unbesonnene That, da er und der kleineBrooks immer die besten Freunde gewesen waren und keine böse Absicht vorlag. . Der in Benton, Wis.,ansäßige Bergingenieur und Mineraloge Frank Gelling verli ß nul ch Morgens seine Wohnung, begab sich zu der Eureka Grube, wo er in der, Eigenschaft als Ausseher beschäftigt war,, trat in das Pulverhaus, worauf sofort ' 40 Pfund Dynamit in die Luft flogen. Die Ezplosion war meilenweit vernehmbar. Nach der Explosion fand man nur noch kleine Trümmerstücke des Hauses und ein Bein des Opfers der Explosion. Man ist allgemein der Ansicht, daß Selbstmord vorliegt. Gelling war ungefähr 55 Jahre alt und hatte Bergbau .in Süd - Afrika, California, Alabama und anderswo betrieben. Er hinterläßt vier kleine Kinder., : Ei n e e i g e n t h ü m l ich e Selbstmordversuchs - Affaire ereignete sichlim Hause No. 1818 Ost Fayette Straße zu Baltimore. Daselbst wohnt Simon' C. Potrow, ein 40 Jahre alter Mann,' welcher früher in Gettysburg. Pa., eine Gastwirthschaft betrieb, in Folge der Hoch - Licenz aber das Geschäft aufgeben mußte. Potrow liegt jetzt am Delirium Tremens darnieder, und als er in dem seinem Bette gegenüber hängenden Spiegel sein Bild erblickte, sprang er auf, ergriff einen Revolvcr und feuerte' fünf Schüsse aus das Spiegelbild ab. Der große Spiegel wurde natürlich vollständig zertrllmmert, und befriedigt von dem Erfolge legte der Rasende sich wieder zur Ruhe nieder. General Sylvanus Cobb Boyllton, einst ein Schützling Daniel Webster's und Freund Henry Clay's, sitzt im Ludlow Str. Gefängniß zu New York. Er ist etwa 70 Jahre alt und seine Widersacherin in einem Prozeß. ein Frl. Serre, Zäblt 80 Jahre. Sie hatte ihmZ10,000 gegeben, angeblich, um sie in gewissen Papieren anzu(legen, er behauptet aber, um damit zu .'speculiren. Das Geld wurde verloren, Frl.Serre klagte und gewann denProzeß. Im Glauben, daß Boynton sich vor dem Gefängniß fcheuen würde, er.wirkte sie einen Haftbefehl, doch Boyn--ton scheute sich nicht. Er meldete sich selbst beim Sherisf und will seine sechs Monate absitzen, nach deren Verlauf er Mit Miß Serre quitt sein wird. . :Ein überaus wtderwärt i'Q t x Anblick wurde vielen Hunderten. von Personen zu Theil, die sich am Bahnhofe der Pennsylvania Bahn in Äewark, N. I., eingefunden hatten, um dieWilden Reiter" bei dem Abmarsch zu..bewunderu. In den anstoßenden Eagle.Tub Works" an der ersten unj Greene Avenue baumelte nämlich. Ivon der Straße aus sichtbar, 'der LeichUUill. yu4 V5 vllrlu KtV i na'rd von No. 40 Hudson Straße. I . JttZ aU li. ICI I sl Leonard, der in der Fabrik als Wäch--ter angestellt worden war, hatte in der Nacht vorher Selbstmord begangen und seine Leiche blieb so lange hängen. .'bis der Coroner erschienen war. Man -hatte es nicht einmal für nöthig' gehalx r.:jt t . v t: ' ., ze, oei, .ciuuuiii zu veocaen, oamtt er von denPassanten nicht gesehen wer?den konnte. .Der Kinder schütz - GesellSchaft in Paterson, N. I.. wurde ein Fall unglaublicher. Nohhelt gemeldet. Die siebenjährige Alice Smith war seit Jahren das Opfer ihrer in Pompton Ääkes wohnhaften Stiefmutter. An dem kleinen, schlechtentwickelten Körder würden 41 Wunden entdeckt. Wie M, Kleine erzählt, wurde sie von der .Stiefmutter wegen kleiner Vergehen . ' l p . , M!) an anoen uno ttunen.aevunden. 7die eine Hand dann auf einen Holzklotz gelegt und mit einer Axt verstümmelt. rv I Ti ? i M . . W anderen eiegenyeilen neckte das Weib die Hände deS Kindes in eine? Tovk kochenden Wassers. Das Unglückliche Opfer ist für immer zum Krüppel aemacht. Eine ältere Schwester, Jnez, Y . ' ..Lrj. an.:r ' . ipu IN aomitycr wcic gemarxeu root .den sein. Beide Kinder wurden von &r Kinderschutz - Gesellschaft in Obgenommen, und es sind Schritte einaeleitet worden, um die unmensü--liche Mutter gerichtlich zur Rechen schast zu ziehen.
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"I am 42 jeara old," said a Philadelphia bookkeeper, " and have always led an Indoor life. I hav been a great sufferer front constipation, and my lim has seemed to be out of Order almost all the time, aod my facc looked yeUew. Some time ago a neighbor of miac suggested that I try y
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and I did -so. I now taVe them whenever occasion arises, and feel mach better. My bowels act well, and pcople teil me my face has taken on a more healthy look. I osually take one Tabule every daj and another at night before getting in bed."
LAXIR BONBONS f , KURIEREN VER6T0PrUNÖ .r:r-: ;.. Ä M tuuorm AMtMM . vn Den acjtecs: ' ) e r General st abs hauptmann Alexander Ritter v. Wasserthal in Hermannstadt, der seit einem Jahre verheirathet war, lebte mit seiuer bildhübschen Gattin in, glücklichster Ehe. Er glaubte blindlings ' an die Treue seiner Frau. Dieser Tage überraschte der Hauptmann den DragonerOberlieutenant Goriboldi im SchlafZimmer seiner Gattin. Nach kurzem Wortivechsel zog der Hauptmann den Säbel und versetzte dem Oberlieutenant zwei lebensgefährliche Stiche. Abends ist Oberlieutenant Goriboldi den Verletzungen erlegen. Der l'ungp in Bonn verstorbene Professor der Rechte Julius Born hat die Stadtgemeinde Berlin in erster Linie zu seiner Universalerbin mit der Bestimmung eingesetzt, daß sie verpflichtet sein solle, seinen Nachlaß zum Besten armer, verwaister oder verlassen Kindes welcher der Erziehung der , Armendirektion unterstehen' zu verwenden und sie nach vegetarischen Grundsätzen zu ernähren. Der Erblasser versteht darunter die Ausschließung aller Nahrungsmittel, welche von to'en Thieren herrühren, wie Fleisch. Fisch u. a. m.. dagegen die Ernährung durch Pflanzenkost bezw. durch ErZeugnisse des lebenden Thieres, wie Milch. Butter. Käse. Honig. Eier. Der Nachlaß darf niemals mit anderen städtischen Fonds vermischt werden. Er söls vielmehr getrennt für sich allein und; mit dem Namen .Professor Borns ve'qetarianisches Kinderhaus" durch ein besonderes Kuratorium verwaltet weiden. ?!ur die Zinsen des Nachlasses sollen zur Verwendung kommen, das Kapital darf niemals in Anspruch genon.men werden. Das Kuratorium soll aus drei Mitgliedern bcsteben. Es soll zedoch nlemals ein Arzt in das Kuratorium gewählt werden. Das Magistratscollegium hat be "chlossen. das Vermächtnis anzunehNen.' ' Ja einer, wärmlandischen Gemeinde hatte derKantor, jüngst Urlaub . bekommen, und ein guter Freund von ihm, ein musikalischer Eisenbahnschaffner, sollte als StellVertreter einspringen. Die Gemeinde war in der Kirche und der Schaffner stimmte den Psalm nach allen Regeln d?r Kunst an. Dann folgte die Pre-digt.-' Der Schaffncr, der Nachtdienst gehabt hatte und sehr müde war. schlummerte selig ein und beachtete nicht, daß der Pastor seine Nede beendet hatte und nun der Augenblick gekommen war. einen neuen Psalm zu spielen. Ein menschenfreundlicher Nachbar weckte den Organisten-Stell-Vertreter, der schlaftrunken auffuhr und ?mit Stentorstimme der entsetzten Gemeinde verkündete: Lazaa 15 Minuten! Nach Ehristlnehamm Karlsstadt Kiel Charlottenberg umsteigen!" Im Velodrom zu Toulon sollten große Stiergesechte zu Gunsten der Opfer des Unterganges der Voürgogne- .stattfinden. Die berühmten Cuadrillas Chuffero undMetodo'sollten auftreten. Es hatten sich an 4000 Menschen zu dem Schauspiel eingesunden. Als man 1j Stunden vergeblich auf den Peginn der Gefechte gewartet hattewurde plötzlich bekannt, daß die Veranstalter Alazraki und Grcvemitden Eintrittsgeldern durchbrannt seien unddie Toreros 'nicht arbeiten" wollten.. weil man sie nicht bezahlt habe.- Die Menge mächte ihrer Wuth über die Enttäuschung durch Zerstörung der Tribünen u. s. w. Luft und steckte schließlich, die Arena .in Brand.' ( Die Zuschauer flohen entsetzt von dannen. während die Panzerschiffe des Geschwaders und die Garnisonverwaltung Truppen nach der Brandstätte entsandten.,. Mit Mühe gelang es. das Feuer von einem nahen Pulverthurm abzuhalten. Die ganze Arena war bis Abends 7 Uhr zerstört. Mehrere Personen. darunter der Schifftcomman- j dnt ke.No?i:s. wurden verwundet. I
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