Indiana Tribüne, Volume 21, Number 338, Indianapolis, Marion County, 26 August 1898 — Page 2
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cUVWü uvuu Erschei Täglich und Sontsz. tl tSzttche ttib&ne kostet durch Icn Xxlge (Xcwtfr per Woche, die t3onntcia8Xrtaeaf Ic tl per Ooche. Veide ,usre 16 (Etats ,bn U Senil dn ritxat. fet Poft tuftertjaft bei (tb ISgechi h Cotf lcilna V X? Jahr. Cftu 1 C& rllabams CtreiL. Indianapolis, Ind., 2,', August 1898 1 Ale Gebeine des 5olumbuS. Welcher ' Gedanke wohl, glaubte man. beschäftigt in diesem Augenblicke die Spanier am meisten? Das Blatt a3 Provincias" von Valencia hat 'die Angelegenheit angeregt und nun wird sie in der ganzen spanischen Presse erörtert, die einmüthig die Forderung erhebt: Die Gebeine des Columbus dürfen nicht in der Gewalt der ketzerischen Amerikaner gelassen werden! Columbus liegt bekanntlich zu Haoana in der von den Jesuiten um 1725 erbauten Kathedrale begraben, und zwar in einer iu pelle, in der zu seiner Ehre Tag und Nacht tausend Kerzen brennen. Eine Nclicfbüste in der Mauer zeigt den Platz; darunter stehen die Worte: O ret:is e iina gen del ian (.V.on inil siylo.-i ilurad, uanlatloM t u la uniä y en la reiiH'iiibx'anza de muistra naciou" (Uebcrresle und Lildnis; des großen Columbus. der tausend Jahre überdauert, bewahrt in dcr Urne und im Gedächtchniß unserer Nation.) Xali ist aber nicht seine einzige Nuhestatte. Columbus starb 1506 in CeVilla. In seinem Testament verlangte er. in San Domingo (Haiti) begraben ZU werden; trotzdem begrub man ihn auf dem Kirchhose von Sevilla. Erst dreißig Jahre später (1530) wurde sein Wunsch auf Verlangen seines Sohnes ersüll-t; seine Gebeine wurden ausgegraben. nach Wcstindien gebracht und in der Kathedrale von San Domingo beigesetzt, aus der Insel, die er entdeckt, in der Stadt, die er gegründet und der er den Namen seines Vaters Dominikus) gegeben hatte. In Folge des Unabhängigkeitskampfes der Einkohner verlor Spanien die Insel an -Frankreich; der Friede von Basel (22. Juli 1795) bestätigte den Uebergang und der spanische Generalgouverneur Aristizabal erhielt den Befehl, die In. sel zu räumen. Dieser wollte die Gebeine nicht in fremden Händen lassen; er nahm sie mit sich nach Havana und ließ sie dort beisetzen. Dafür wurde er in Spanien sehr gepriesen, um so mehr, da die spanische Regierung vergessen hatte, im Friedensvertrag dafür zu sorgen, daß die ehrwürdigen Gedeine nicht in der Gewalt der Fremden blieben. Man erwartet jetzt, daß General Blanco ebenso handeln werde wie damals General Aristizabal. Die Presse verlangt, wie gesagt, einmüthig die Verbringung der Gebeine nach Spanien. Der Glofo" schreibt: Einer unserer größten und berechtigt, sten Ruhmestitel ist die Person des bewunderungswürdigen Christoph Columbus. dem wir die Entdeckung der Neuen Welt verdanken. Seine Ueberreste, die bis jetzt in der Käthedrale von 5avana ausbewahrt werden, können und dürfen nicht in der Gewalt der ZZankees bleiben und wir dürfen sie nicht in der Obhut von Verräthern und Ketzern lassen. Sie gehören Spanien und müssen nach Spanien zurück. In dem Augenblick, wo Spanien Cuba aufgeben muß, müssen die Reste Colon's, in die Flagge des trauernden Vaterlandes gehüllt, uns zurückgegeben weiden Der Jmparcial" schreibt: Wie im Romancero" können wir ausrusen: Verlassen wir das Haus, verlassen wir die Stadt, verlassen wir das Land; wir können es. Aber-wir dürfen nicht fortgehen, ohne unsere Laren mitzunehmen. Die Laren der lateinischen Rasse in Amerika, das sind die Gebeine des Columbus im bleiernen Sarae zu Havana." Die Epoca verlangt, daß man nicht wieder so vergeßlich sei wie 1795; man solle die Nuckgabe der Gebeme im Friedensvertraa feststellen. Was sonst Passiren könnte, wird in La Provincia" wie folgt geschildert: Diese Frage mteressirt die öffentliche eMinung von ganz Europa. An dieses Grab dürfen die Amerikaner nicht rühren, sie wurden es entweihen. Wer weiß, vielleicht wird die Kathedrale von Havana nicht zu einem Wallfahrtsort, sondern zu einer Schaubühne. Man ' würde " Tourniquets einrichten und die Menge würde um Geld die große Sehenswürdigkeit, das Grab des Columbus, betrachten können. Vielleicht kauft auch ein Bar num den Leichnam des unsterblichen Seefahrres, zieht mit ihm durch alle Städte Amerikas und .zeigt , ihn den Neuarengen für einen Dollar die Per son, während in der Bude ein elektrisches Orchester den Nankee-Doodle dazu spielt!" Weiter heißt es in dem Blatte: Der Garten der Antillen ist für unsere Rasse ein ungeheurer FriedHof. Hier ruhen Tausende und Tau sende unserer Vorfahren. Diese Erde, die wir entdeckt und mit unserem Blute gedüngt haben, dürfen wir nicht den triumphirenden Siegern überlassen, ohne zuvor die Reste des glorreichsten der großen Männer Spaniens aus der Kathedrale von Havana genommen zu haben." Es ist eine' herbe Tragik, daß die Spanier aus dem Welttheil, den sie einst beherrscht haben, nichts mitnehmen als ein Häuflein Asche, und es ist für sie wiederum bezeichnend, daß . dieses Häuflein Asche sie mehr zu bekümmern scheint als alles Uebrige. So sehr lebt dieses Volk in der Vergangen heit und weiß nur vom alten Ruhm zu zehren. EineTheatertruppefür Sträflinge wird gegenwärtig in Paris zusammengestellt, um in Nounica in NeuKaledonien Vorstellungen zu geben. Wir empfehlen als Repertoir Stücke: L'assomoir", Der Rächer seiner Ehre" ua. m.
Gesichtstäuschungen. Wohl Jeder hat schon davon gehört, daß ein Mensch, dem eines seiner Gliedmaßen abgenommen werden mußte, noch später ganz deutliche Em-
vsindunaen ln dem sehlenven Körpertheile zu spüren glaubt. Man verstand diese Thatsache erst, als Johannes Müller die Thätigkeit des Nervensystems durch seine grundlegenden Arbeiten aufgeklärt hatte, und gewann die Ansicht, daß eö sich bei solchen Emvsindunaen um eine Reizuna der Nervenenden in dem übrig gebliebenen Gliedstumpfe handelte, deren Sitz von dem Gehirn des Betreffenden fälschlich bis in den abgenommenen Körpertheil hinein verlegt würden. Man hat aber neuerdings auch Fälle beobachtet, in denen ein solcher Nervenreiz an dem Gliedstumpfe gar nie stattgefunden hatte und, doch derartige Wahnvorstellungen entstanden. Die Opertrten yatten z. B. die deutliche Empfindung, daß das fehlende Glied nicht nur noch vorbanden wäre, sondern auch gewisse Bewegungen ausführte, die von ihrem Willen unabhängig wären. Unter Anderem treten derartige Tauschungen ein. wenn die betreffende Person durch ein unerwartetes 'Hundegebell in unmittelbarer ' Nähe oder durch eine Gruppe schreiender Leute erschreckt wird, also ,n ne liage kommt, m ver sie das feblende Glied, sei es nun Fuß oder Hand, wenn es noch vorhanden wäre, wahrscheinlich sofort benutzt hätte. Auch eine Empfindung von Kälte in dem aesnnven Gliede kann dieselbe Täuschung hervorrufen, indem der Ampuhrte wahrscheinlich von dem Wahne beherrscht ist. das entsprechende andere Glied müßte ihm ebenfalls frieren. Die Tauschung rann o weit geben, dak der Overirte sich mit Bestimmtheit einbildet, das fehlende Glied sei vorhanden, und zwar verschwindet dieser Druck angeblich in der Weise, daß das vermeintlich Glied immer mehr zusammenschrumpst, bis sein Besitzer nur noch den wirklich Vorhändenen Stumpf fühlt. Manche Amputirte aeben an. - das feblende Glied wirklich neben sich in ihrem Bette zu suhlen; sie spuren, wie das Glied beim Herumgehen mit den Bewegungen des Körpers hin und her schaukelt, und behaupten sogar, sowohl mit demselben alle möglichen Bewegungen ausführen, als die freiwilligen Bewegungen desselben willkürlich verhindern zu können. Personen, denen eine Hand fehlt, meinen z. B. denFingern derselben eine Stellung geben zu können, wie sie etwa zum schreiben - notywenvlg in. Schmerzen m dem fehlenden Gliede werden mit genauen Einzelheiten beschrieben; so wird ausdrücklich die Stelle angegeben, an der eine Wunde oder ein Geschwür sitzen soll. Manchmal ist diese Wahnvorstellung so stark, daß das nicht vorhandene Glied deutllcher empfunden wird, .als das gefünde. Ein Mann,' dem eine Hand feblte.sedte' slck auf eknVferd. behielt die Peitsche in der gesunden Hand und griff mit demArmstumps nach dem Zuael: er fiel herunter, als er ihn nicht fassen konnte. Ein Anderer griff bei Tische wiederholt mit dem Armstumpfe vergeblich nach der Gabel, um sie zu fassen. Häufig sieht man. wie solche bedauernswerthe Krüppel sich gerade auf die fehlende Hand oder den fehlenden Fuß stützen wollen, dann natürlich das Gleichgewicht verlieren und zu Boden stürzen. Diese Erscheinungen treten auch bei Menschen auf. deren Geisteszustand im Uebrigen völlig normal ist. Wirkliche Geistesstörungen kommen bei Personen, die zu solchen nicht durch erbliche Belastung, Nervenschwäche oder Ausschweifungen veranlagt sind, nur dann vor. wenn die Wahnvorstellung lange Zeit fortgesetzt angedauert und zu einer fixen Idee geworden ist, von der sich das Gehirn des Betresfenden nicht mehr losmachen kann. . Irische Wäsche als Ozonquell, Der eigenartige Geruch, der frisch gewaschenem Leinenzeug, das ein wenig an der Luft gelegen hat, entströmt, rührt bekanntlich von ozonisirtem Sauerstoff her, den die Leinenwäsche in ihren Poren "aufspeichert. Der Grund, warum sich das Ozon in feuchter Wäsche ansammelt, ist noch nicht bekannt. Diese Eigenschaft der Leinwand kann man nun benutzen, um sich auf einfache und bequeme Weise Ozon selbst zu bereiten.. Man braucht nur Betttucher, welche längere Zelt feucht einem scharfen Winde ausgesetzt waren, hernach im Hause aufzuhängen; die Lust im Zimmer wird dann von er heblichen Mengen Ozon angefüllt. Jede Hausfrau-kennt ja den starken, oft durchdringenden, Geruch, den frische Wasche im Zimmer hervorruft; es gibt Personen," die ihn nur für kurze Zeit ertragen können. Daß dieser, eigenthümliche Geruch thatsächlich ..von einem reicheren Ozongehalt der Lust herrührt laßt sich leicht chemisch nachweisen, da starkes Jodpapier in einem derartigen. Zimmer bald blau wird. Ob die Reibung, welche der Sauerstoff der Luft erleidet, wenn letztere -bei Wind schnell über eine große, feuchte Fläch strömt, oder die schnelle Verdunstung oder schließlich elektrische Wirkung die Ursache der Ozonbildung in diesem Falle ist. steht noch nicht sicher fest. Je denfalls darf.man annehmen, .daß diese ozonlsirte Luft eine nicht unwichtige Rolle beim Weißwerden oder Bleichen, sowie beim Reinigen unserer Leinen wäscbe überhaupt spielt. 9" emSdigttrUnternehmung Sseist. Ein bedeutsamer Wandel schreibt man aus dem Innern von Kansas hat sich im .Sonnenblumen - Staate und überhaupt im größten Theile des sogenannten fernen Westens hinsichtlich der Stellungnahme der Bevölkerung zu neuen Unternehmungen und Plänen seit den berühmten Buhm-Tagen vollzogen. Alles ist diel ' zurückhaltender und conservativet geworden,' und die Tage des hastigen begeisterten Anbeißens aus alle tnöalicbenAroiecte ösfeat-
lichen fowie privaten Charakters werden wohl niemals wiederkommen! - Es war eine gloriose Zeit in ihrer Art. jene Buhm - Zeit, jene Tage des raschen, kecken Zugreifens. Damals konnte man sich kaum ein günstigeres Probir- und Experimentilland denken,
alsKansas mit seinen unternehwungslustigen Ansiedlern es war. Fast jedes Städtchen, fast jeder Flecken hatte einen jfvmdl(5IuiV' oder einen .Verband für Stadtverbesserung . oder y em o . ' jC . . V 3 " aucy ceyrercs oergician, unu c herrschte die schöne Gepflogenheit, so ziemlich in jeder Tagung eines solchen Verbandes sich zur Unterstützung von Fabriken. Eisenwerken. Schmelzwerken, Stärke - Siedereien und allem Möglichen unter der Sonne zu ver pflichten, was gerade irgend einem Atttgliede in den Sinn kam oder von auswärts her empfohlen und gepufft wurde. Man schwelgte förmlich in materieller und sonstiger Hebung der Gegend um jeden Preis, soweit das die Kräfte irgendwie zu gestatten schien nen. . Da stand z. B. in einer solchen Ver. einsversammlung ein Mitglied aus und erklärte höchst zuversichtlich, er habe der Stärkefabrikationö - Jndustrie einige Aufmerksamkeit gewidmet und habe in dieser Sache an einen sehr bedeutenden Fabrika.-.ten geschrieben und ihm Proben des Welschkorns gesandt, welches in der Umgegend gewon nen werde. Darauf sei ihm eine Reihe höchst ermutigender Antworten zugegangen, und er bitte um die Nachsicht des Verbandes, während der Secretär die Güte haben werde, die betreffenden Briefe vorzulesen. Das geschah denn auch allemal, und man konnte nicht sagen, daß die Zuhörer darüber nngefchlafen wären, im Gegentheil war das Publikum ein so dankbares, wie man es sich nur wünschen konnte. Und das Ende vom Liede war: wenn jener Fver ein anderer Fabrikant irgend einen Vorschlag machte oder eine LandVergünstigung für die Anlegung einer Fabrik verlangte, so wurde dies ein stimmig gutqeheißen, im Namen des Fortschritts und Gedeihens des Gemeinwesens. Eimal ließ ein Iowae? Fabrikant einer bestimmten Sorte von. Kummet das Anerbieten stellen, seine ganze Einrichtung nach einem geWissen Kansaser Städtchen zu verleaen, wenn man ihm 510.000 zahle, und siehe da! er wurde schleunigst herbeitelegraphirt, und das Geld wurde so schnell aufgebrocht, daß er es nachher ewig bereute, nicht das Doppelte verlangt zu haben. Solche Beispiele ließen sich noch eine ganze Menge erzählen. Und noch um die Zeit des letzten Pullman-Streiks (also vor vier Jahren) kam bekanntlich ein Vertreter der Streiker nach Hiawatha und überzeugte dieEinwobnerschaft davon, daß die Ausständigen eine sich gut zahlende co-operative HolzwerkFabrik begründen könnten, wenn man ihnen die erste Hilfe dazu leiste. Ganz kurz darauf trafen 40 oder 50 der Streiker ein, zogen mit der amerikanischen Flagge durch die Straßen und ließen ihr neues Heim hochleben. Die Bürger stellten ihnen ohne vieles Federlesen ein Gebäude und die nöthige Arbeits - Maschinerie. Das Unternehmen nahm indeß einen. traurigen Ausgang. Nicht als ob es an guten, tüchtigen Arbeitern unter diesen Leuten gefehlt hätte, aber leider fand sich sehr wenig Absatz für die Erzeugnisse ihrer Arbeit, und schließlich liefen selbst die letzten Arbeiter davon, nachdem sie wacker, aber vergeblich für. ihre Ezistenz gekämpst und oft nur von wenigen Cents pro Woche gelebt hatten. In diesem Falle war ja Alles gut und ehrlich gemeint gewesen; aber die braven Kansaser fielen auch auf gar manche Schwindel- und CranksProjecte 'rein. Viele Kansaser Städtchen waren darauf erpicht, unter allen Umständen Erziehungs - Centren" zu werden, und haben tüchtige Geldsummen in Colleges" gesteckt. Gewöhnlich stand der reichste Mann der Ansiedelung in einer ofsentlichen Versammlung aus und sprach in enthusiastischen Worten davon, daß die Kinder eine bessere Er ziehung brauchten, als die Eltern genossen hätten. Dann erbot er sich, ein Landstück dasür herzugeben. Andere schöne Reden und Anerbietungen folgten,' bis die lokalpatriotische Begeistcrung den Siedepunkt erreichte. Einer verpflichtete sich, 520.000 zu zeichnen. wenn die Uebngen zusammen ebenso viel zeichnen würden. Wups war das Institut gesichert", das Bauen ging los. Nur sehr wenige dieser Prairie Colleges haben es jemals zu einem ge funden Dasein gebracht. ' Heutzutage ist das Alles bedeutend anders geworden. Man kann nicht' sagen, daß ' es an Unternehmungsgeist fehle; aber kühle Zurückhaltung zeigt sich auf der ganzen Linie, und AlleZ wird sehr nüchtern überlegt und wenn es ausgeführt wird, nicht mit gebora tem Gelde aufgeführt! Die lvenia übrig gebliebenen Vertreter jenes keck Zugreifenden UnternebmunasaeitteZ der Vuhm-Tage haben in Kansas kein Feld mehr; vielleicht können sie noch in Oklahoma oder in Tiefhafen Städten des Südens da und dort ihr Ideal sinden. Nicht mehr fern mag die Zeit sein, daKansaö in der Handelsgeschäft lichen Welt den Ruf, des konservativsten aller Staaten hat! Rückschläge und Krisen dürften es aber auch viel besser gerüstet finden, als zuvor. . . Fahrstraßen für Luftschisse. !9 ist die Frage, ob jemals - das Luftmeer für den Verkehr von Menschen in ähnlicher Weise ausgenutzt oder, richtiger gesagt-überwunden werden wird wie der Wasserocean du Erde. Man ist geneigt, die Erfüllung solcher Ideen in einer freilich mehr oder weniger entfernt .zu . denkenden Zukunft als höchst wahrscheinlich oder gar als selbstverständlich zu betrachten. So' überflüssig bei dem gegenwärtigen anfängerhaften Zustande der' Luft schifffahrt Grübeleien über ihre möglicbe Entwicklung zum eiaentlicbenVer-
reyrsmiltel sein mögen, so ist eine Betrachtung doch nicht ganz werthlos. Es läßt sich nämlich mit einiger Bestimmtheit voraussetzen, daß die Luftschiffe
der Zukunft auf ihrer Reise durch das j Reich der Winde ebenso wenig eine , ganz wlllkürllcheStraße verfolgen wer-, den, um von einem Orte der Erde zum andern zu gelangen, als die gewöhnlieben Schiffe im Reiche der Wogen. Die Vergleichbarkeit beider Meere, des Oceans und der Atmosphäre, erstreckt sich auch vornehmlich auf das Vorhandensem von Strömungen, deren Laus ein mehr oder weniger gleichmäßiger bleibt. Freilich sind die Meeresströmungen im Wasseroceane, wie überHaupt das Wasser in seinem Verhalten immerhin noch zuverlässiger ist als die Luft,' beständiger als die Winde; aber in manchen Erdgebieten namentlich in den Strichen der heißen Zone beiderseits des Aequators, wehen die Winde (Passate. Monsune u. s. w.) doch für lange Zeit des Jahres fast regelmäßig aus derselben Richtung. Diese Luftströmungen zu benutzen, wird ohne Zweifel eine bedeutsame Aufgabe htt zukünftigen Luftschifffahrt sein, und es läßt sich auch nicht verkennen, daß dadurch schon vor der Erfindung eines genügend lenkbaren Luftschiffes ein nützlicher Verkehr auf Luftstraßen in gewissen Ländern der Erde ermöglicht werden würde. In einem Aufsatze der Ardilves de Mdecine navale hat der Franzose Le Dantec u. a. auch auf solche nach seiner Meinung näch.stliegende Aufgaben der Luftschissfahrt hingewiesen. Zuerst denkt er an eine Benutzung der Windverhältnisse in Jnner-Africa zur Durchquerung dieses Ertheils auf dem Luftwege. Der Plan ist nicht ganz neu: schon 1894 wurde er von Dex und Dibos ausgesprochen, blieb aber unversucht. In der heißen Zone wehen gewöhnlich Winde von Südosten, während in etwas höhern Schichten die Lustströmung umgekehrt nach .Südosten hin gerichtet ist. Man könnte daher, mit einem Lustschiffe von der Ostküste Afrikas etwa in Jnhabimbi aussteigend, mit großer Sicherheit darauf rechnen, vom Winde nach der Westküste bei San Paolo de Loanda getragen zu werden, wenn das Fahrzeug sich nicht zu hoch über die Erde er. hebt; um denselben Weg umgekehrt zurllckzulegen, müßte das Luftschiff in höhern, vomNordwest-Passat beherrschten Schichten der Atmosphäre bleiben. Da sich die Gürtel der Passate mit dem Gange der Sonne verschieben, so würden die Luftfahrstraßen freilich nur in kleinern Erdstrichen das ganze Jahr hindurch unverändert benutzbar bleiben, sich sonst aber ebenfalls nach der Jahreszeit nord- oder südwärts verlegen. Le Dantec denkt ferner an den sogenannten Alize, der mit großer Beständigkeit von Nordost her über die Sahärische Wüste weht; man könnte ihn benutzen, um schnell und verhältntßmäßig gefahr- und mühelos von Nordafrika, etwa von Tunis oder Tripolis aus, zum Tsad-See zu gelangen. Der Südost-Monsun, der während des Sommers nach Asien hineinweht, würU Luftschiffe zu sonst unersteiglichen Höhen des Himalaya tragen und mit ihnen etwa das Material zur Errichtung von Wetter- oder Sternwarten. Der kühne Gedankenschwung desFranzosen richtet sich endlich aus ein anderes.' für ihn besonders bedeutsames Ziel. Im Falle des nächsten Krieges zwischen Frankreich und .Deutschland sollen die häusig und ziemlich beständig wehenden SUdw'inde dazu dienen, eine schnelle und regelmäßige Verbindung nach Rußland hin über Deutschland weg zu ermöglichen; daß diese Verbindung allerdings gewöhnlich nur eine höchst einseitige sein würde, da man dadurch wohl von Frankreich nach Rußland, aber nicht umgekehrt Nachrichten und Leute schicken könnte, bekümmert Herrn Le Dantec nicht. Werthlos sind seine Betrachtungen jedenfallö nicht. Die Benutzung der beständigen Winde wird für" die Luftschiffahrt ebenso von Bedeutung werden müssen, wie es die Benutzung der Meeresströmungen, um -die sich der amerikanische Capitän Maury ein un sterbliches Verdienst erworben hat, für die Oceanschifffahrt geworden ist. Durch die Benutzung der Meeresstromungen verkürzte sich der Seeweg von New Jork nach Californien um Süd afrika herum von 180 auf 100 Tage, die Weltumschiffung von 250 Tagen auf 4 Monate. Hl Von Jnlande. Der höchst gelegene Plan, der von Menschen bewohnt wird, ist das Zollhaus von Ancomarca in Peru. Dasselbe liegt 16.000 Fuß über dem Meere, i ' Die Hauptstadt von NordDakota war die erste Stadt in den Ver. Staaten, welche sich den Namen Bismarcl beilegte. Seitdem haben 12 andere Postämter diesen Namen angenommen. Als der achtjährige Sohn von Ole Keen in Grandin, N. D.. eine 5cuh zur Tränke führte, verwickelte er sich in das Leitseil, wurde umgerissen und von der davonlaufenden Kuh geschleift und getödtet. De r.Po st mei ster üon Pickens. ein Neger Namens Daniel Ambrose, machte dieser Tage sein Testament und vermachte in demselben .das Postamt mit allem Zubehör seinem Freunde Pinkerton auf Lebenszeit. .Vom Blitz getroffen und augenblicklich getödtet wurde Martin Nashford in Almonte, Ont. Man fand zwei kleine Löcher 'an der Seite seines Kopfes und war ihm ein Schuh vorn Fuße gerissen worden. JnAlt-NewYorksindim beendeten Schuljahre 214.000 Schüler in 291 Schulen von 5,375 Lehrern nd Lehrerinnen unterrichtet worden. Außerdem konnten 18.92t wegenMangels an Raum keine Aufnahme finden. In Mexico besteht eine Jury aus neun Geschworenen und eine einfache Majorität aibt- das Verdikt ab.- Wenn alle Geschworene überein-' stimmen, lst eme Appellation gegen daz Urtheil unzrläsNa. . . j
Auf Stanfords Ranch nahe' Cana. Butte County, Cal., ist durch einen Blitz ein Getreidefeld in Brand gesteckt worden. Ca. 1500 Acres Getreibe, viele Meilen Zäune u. s. w. sind dem entfesselten Elemente zum Opfer gefallen.
Eine Tonne Wasser aus dem Atlantischen Ocean ergibt nach Verdunstung 81 Pfund Salz. wäh. rend aus dem gleichen Quantum Wasser des Stillen Oceans nur 79 Pfund Salz gewonnen werden. DaS Wasser, des Todten Meeres enthält 187 Pfund Salz pro Tonne. P r e ö c o t t, A r i z., nimmt die Ehre in Anspruch, in dem spanischamerikaniscken Kriege den ersten Freiwilligen gestellt und die erste Compagnie in's Feld geschickt zu haben. Der betreffende Freiwillige ist Capt. O'Neill von den wilden" Reitern und ihm zu Ehren soll in genanntem Orte ein Denkmal errichtet werden. JnWildNice.N.D.,wurde der 19 Jahre alte Franzose Alex. Cosette, während er seinePserde von einer Erntemaschine abspannen wollte, vom Blitz getroffen und augenblicklich getödtet. Dieses ist der vierte Unfall, der in diesem Sommer vom Blitz dort zu verzeichnen ist. Furchtbare Hitze herrschte fungst in Walla Walla. Dort stieg das Quecksilber auf 113 Grad im Schatten, während bisher 103 die höchste Hitze gewesen war. In den letzten zwei Wochen hat das Thermometer zwischen 91 und 113 Grad geschwankt. Der 12 Zährige Sohn von John Jennings in Wellington, Kan.. kam in einem Weizenbehälter von Carter und Moodier um's Leben. Er spielte mit einem anderen Knaben und sprang dabei in den Behälter, aus welchem der Weizen entfernt wurde. Er wurde hineingezogen und erstickte. In den Ver. Staaten gibt es, wie Einer, der viel Zeit haben muß, ausgerechnet hat. 4000 Schauspielerinnen, 35.000 Musiklehrerinnen und Virtuosinnen, 11.0(0 Malerinnen, L.800 Schriftstellerinnen, 600TheaterUnternehmerinnen und 890 Journal!stinnen. VomVlitzeerschlagen wurfcnt bei Waddington, N. Y., der 70jährige Farmer Henry Colburn und sein Knecht Herbert Osier auf dem Felde, während sie eine Ladung Getreide nach Hause schassen wollten. Das Getreide und Colburns Fuhrwerk mit zwei Pferden verbrannten. Die Hudson County Sec tion des Bayerischen Nationalverbandes. die Commodore Schley zum Ehrenmitglied. erwählt hatte, erhielt von demselben den folgenden freundlichen Brief: Ver. Staaten Flaggenschiff Brooklyn". Guantanamo Bay. Cuba. Hudson County Section No. 1, Vayerischer Nationalverband. Herrn Louis Gleichmann, Secretär. Geehrter Herr! Ihren liebenswürdigen Brief vom 16. d. M. habe ich erhalten und in BeantWartung desselben muß ich sagen, daß ich das Vorgehen Ihrer Section als eine außerordentlich Ehre für mich betrachte. Meine Vorfahren kamen im Jahre 1737 von Pfalzburg nach diesem Lande und die Familie Schley wohnte seither in Maryland und Georgia. Es macht . mir besonderes Vergnügen, die Ehrenmitgliedschaft anzunehmen und bei der ersten Gelegenheit, wenn ich in New Aork bin, werde ich mich freuen, Ihrer Versammlung beiwohnen zu können und mit den Mitgliedern Ihres Verbandes bekannt zu werden. Mit hoher Achtung für Sie stlbst und meinen besten Wünschen für den fortgeseluen Erfolg und Prospentät Ihrer Section verbleibe ich Achtungsvoll Jlir W. S. Schley. Commodor'e. Ver. Staaten Marine. im Vom Auslande. V e i R e c o g n o s c i ru n - gen in den Bergen stürzte der Hauptmann Meurgey vom 157. Linien-Re-giment aus Digne auf dem Col de Fer in einen Abgrund und blieb fofort todt. An der Universität von Genua wurde Fräulein Esther Bonoml zum Doktor der Medizin promovirt. Es ist dies der erste Fall in Italien, daß eine Frau den Doktorgrad erhält. Eine seltsame, aber recht bezeichnende Anzeige findet sich in einem Berliner Blatte: Ein Student der Medizinwünscht ein gut erhaltenes Skelett gegen ein Fahrrad neueren Systems zu vertauschen. In Algier fand man den 45jährigen französischen Tischler Dufour in seinem Häuschen in Mustapha Superieur bei Algier ermordet vor. Die Mörder sind zwei Frauen, die Geliebte Dufours und deren Mutter; sie haben ein vollständiges Bekenntniß abgelegt. In der Kaserne des 2. württemb.: Infanterie Regiments zu Ravensburg legte der Soldat Hertneck im Scherz mit dem Dienstgewehr auf seinen Kameraden Schmidbleicher aus Vaihingen an; der Schuß krachte und Schmidbleicher stürzte mlt durchschösse nem Schädel zu Bodr.w ist inzwischen seinen Verletzungen erlebn. Das Gewehr war mit Zielmunition geladen. Ein schreckliches Unglück ereignete sich in dem Gute Wesselshöfen. Dort war man mit dem Auödreschen von Rübsen beschäftigf, wobei der Arbeiter Klotzki das Einlegen in den Dreschkasten besorgte. Bei dieser Beschäftiguna wurde er von den -Dreschflügeln -erfaßt, in die Dreschtrommel hinabgezogen und ihm bei dieser Gelegenheit ein Arm und der Köpf abgerissen. Die kleinste selbststän dige politische Gemeinde im Deutschen Reiche dürste der fiskalische Gutsbezirk Hohenrade bei Plön sein., Zu demselben gehören die Försterei Hohenrade und 13 Inseln im Ploner See, von denen nur die durch einen - Damm mit dem Festlande verbundene große Insel bewohnt sird. Gutsvorsteher ist der jedesmalige Förster zu Hohenrade und sem Stellvertreter der Pächter der Qxottn Insel. Die auö iztl 5wmilien
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says; "I couldn't recoiumeod this remedy s heartily as I do l I didn't believe in it. I am not rnuch of a medicinc taker. I am opposed to medicine, on principle. There ought to be co need of medicina just as there ought to be ao porerty but there is. If people lived nght they would bc well. Sunwhine, air, exercise, fun, good food plenty and not too much re the best tnedidnes, the natural ones; bot men are tied to their desks, and women to thelr hörne carea. and both are tied to fashion. Civilized exbteace is artlficial and need artificial rcfulators. . I recommend Ripans Tabules nd Ulce them myself. I know thejr are both hannless and effoctlve. (I Know what thej are made of.) Thejr are tha best remedy I know anything about for headaches, or Indigestion, or billousness, or any sort of slucgishne&s In the lystam. And tney are la the handlest possible shape to carry in the pocket."
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LAXIR BON -BON & KURIEREN t'NÄ, tS iU. 7 bestehende Gemeinde zählt zur Zeit 11 Einwohner. I n dem irischen County Down ist der älteste Einwohner des Vereinigten Königreiches, der Postmeister von Scarva, Robert Taylor, gestorben. In Irland ist es nichts Ungewöhnliches, daß Einer nicht weiß, an welchem Tage und in welchem Jahre er geboren ist. Taylor's Alter wurde aus 119130 Jahre geschätzt. Bis zu seinem Tode war er im Vollbesitze aller seiner körperlichen und geistigen Fähigleiten. So viel ist gewiß, daß Taylor während der Revolution des Jahres 1793 als Pfeifer von Scarva nach Dublin marschirte. Seit Beginn der Universitätöferien sind auf Veranlassung des Chefs der Moskau - Kursker und Nishni - Nowgoroder Bahn auf diesen Linien zahlreich? S'.udent n probeweise als Controleure angestellt worden und dieser erste Versuch hat sich glänzend bewährt, da die Studenten durch ihre Gewissenhaftigkeit und verständige Arbeit der Bahn bedeutenden Nutzen gebracht haben, während sie andererseits sich auch beim Publikum durch ihre Höflichkeit einen guten Ruf erwarben. Nunmehr sollen auch die anderen russischen Bahnen beabsichtigen, während der nächstjährigen Ferien ausschließlich Studenten als Controleure anzustellen. Das Gehalt für diesen Posten schwankt zwischen 35 und 50 Rubel monatlich. Zahlreiche Kinder spielten auf der Landstraße von Oirbeek niich Cumptich in Belgien, als plötzlich das Töchterchen des Feldhüters Verzin vermißt wurde. Beim Absuchen der Umgebung fanden die Gespielen das Kind auf dem Hofe eines BauernHauses, wo ein mächtiger Schäferhund es vor sich auf dem Boden liegen hatte und seinen Kopf zernagte. In seiner schrecklichen Arbeit gestört, schleppte das '.Thier sein Opfer schnell in seine Hütte. Auf den Lärm der übrigen Kinder eilten Nachbarn herbei und.besreiten die Kleine, die schon bewußtlos war. Der Hund hatte ihm die Schädeldecke zermalmt, ein Ohr abgebissen und öals und Brust zerfleischt. Bei Klosterneuburg wurden zwei Mädchenleichen, die an den Händen mit Taschentüchern aneinandergebunden waren, aus dem Wasser gezogen. Die Identität der beiden Selbstmörderinnen ist bald festgestellt worden. Beide Mädchen lebten zuletzt ständig in Wien. Die, eine hieß Elisablh Köhler und war 22 Jahre alt. die andere, Therese Brunner, zählte 20 Jahre. Eigenthümlich ist das Motiv des l Selbstmordes. Wie nämlich festgestellt wurde, haben beide Mädchen, die miteinander in inniger Freundschaft lebten, vor einiger Zeit eine Kartenschlägerin besucht, die ihnen prophezeite, daß sie beide, und zwar in kürzester Zeit, im Wasser sterben würden. Diese Wahrsagung der Kartenschlägerin hat auf die Mädchen,' die beide hysterisch veranlagt und nervenkrank' waren,' einen solchen Eindruck gemacht, daß sie den Entschluß faßten, die übrigens schon seit längerer Zeit gehegte Absicht, freiwillig aus dem Leben zu scheiden, zu verwirklichen. Wenige Tage nach dem Besuch bei der Kartenschlägerin beglich die.Köhler ihre kleine Sch'neiderrechnung, ordnete ihre Sach,n. und darauf fuhren die beiden Mädchen nach Klosterneuburg. - um dort den Selbstmord auszuführen. Daß die Vermuthung, die Prophezciung der Kartenschlägerin habe eine ausschlaggebende Rolle' gespielt eine richtige ist, geht aus einem Zettel hervo?; den Therese Brunner in ihrem Gebetbuch zurückgelassen hat. In dem Zettel heißt is: Ich bitte tausendmal um Verzeihung, wenn ich Sie beleidigt oder gekränkt habe. Jch' sage meinen besten Dank allen, die. mir. im .Leben GuteK erwiesen haben. Es ist bestimmt in Gottes Räth!- Beide Mädchen wurden auf dem Klosterneuburger FriedHof beerdigt.
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