Indiana Tribüne, Volume 21, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1898 — Page 2

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Ctty ZkichiLt Ix VrIiltz.ns V o Ua. CfAi 18 CO VlaVams Strebt. JndwnapoliS, Ind., 25 August 1898 Jugendliche Arbeiter. Wie dk Zahl der in den Fabriken DeutschlankZ thätigen erwachsenen ssrauen gestiecn ist,, so hat auch ..die Zahl der jugendlichen Arbeiter und Arbeiterinnen doa 14 bis 16 Jahren, trotz aller Hemmn'sse, die die neuere Gesetzgebung der Ausnutzung der Arbeitskräfte der noch im Entwicklungalier Befindlichen entgegenstellt, m fo!ge der starken Vermchrung der gewerblichen Thätigkeit in den letzten Jahren sehr zugenommen. Die für 1897 erschienenen Jahresberichte der Negierungs- ud , Gewerberäthe geben an: In Preußen waren am Schlüsse des Jahres 1897 23.136 der Aufsicht der Gewerbebeamten unterstehende Fabriken u. s. w. vorhanden, in denen jugendliche Arbeiter von 14 16 Iahren beschäftigt wurden. Ende 1896 betruq die Zahl 21,955, Cnbe 1895 20.747. Es hat im letzten Jahre also eine Zunahme von 1181 Fabriken oder 6.4 Procen: stattgefunden. In Berlin und Charlottenburg waren 2489 Fabriken mit jugendlichen Arbeitern vorHanden gegen 2497 in 1896 und 2259 in 1895, so daß nach der starken Zunähme des Vorjahres jetzt eine Abnähme eingetreten ist. Am stärksten vertreten sind hie Fabriken mit fugendlichen Arbeitern im. Regierungsbezirk Düsseldorf mit 2921 (im Jahre vorher 2858), demnächst im Negierungsbezirk Arnsberg mit 2015 (1828). im Regierungsbezirk Breslau mit 1529 (1447) und im Regierungsbezirk Mersebung mit 1483 (1468). Die meisten Fabriken mit jugendlichen . Arbeitern zeigt von den einzelnen Gewerbegruppen die Industrie der Nahrunqs- und Genußmittel mit .3787 (im Jahre vorher 3680); dann folgen die Industrie derSteine und Erden mit 3469 (3320) und die Metallverarbeitung mit 3325 (3129). In allen Fabriken u. s. w. toattn insaesammtEnde 1897 132 352 Arbeiter von 14 16 Jahren beschäftigt gegen 121,266 in 1896 und 110.975 in 1895. Gegen das Vorjahr hat also eine Zunahme um 11.086 oder 9,1 Proeent stattgefunden. Unter den jugendlichen Arbeitern befanden sich 91.793 (im Jahre vorher 84.384) männlichen und 40.559 (36.382) weiblichen Geschlechts. Das weibliche Geschlecht hat hiernach bei den jugenUichen Arbeitern mit 11.5 Procent viel starker zugenommen, als das mannliche mit 8.1 Procent. In Berlin und Charlottenburg waren Ende 1897 10.115 jugendliche Arbeiter beschäftigt gegen 8407 und 8105 in den beiden Vorjahren; die Zunahme gegen 1896 beträgt mithin trotz der Abnahme der detheiligten Fabriken 1703 oder 20.2 Procent; darunter ist das männliche Geschlecht mit 10 Procent, das tveibliche aber, das eine Zunahme von 2795 auf 3942 zeigt, mit 41 Proc?nt btthei ligt. Eigenthümlich berührt es allerdings bei dieser enormen Steigerung, daß im Jahre vorher die Zahl der jugendlichen weiblichen Arbeiter um 556 gesunken sein sollte. Die bei Weitem meisten jugendlichen Arbeiter hat der . Regierungsbezirk .Düsseldorf mit 22.907 (im Jahre vorher 21.615). 'demnächst kommen der Regierungsbezirk Arnsberg mit 12.067 (11.438).. der. Neglerungsbezirk Breslau mir üsuy (6312) und der Regierungsbezirk Köln mit 6677 (5812). Unter den einzelnen Gewerbegruppen zählt die meistenmännlicken iuaendlicken Arbeiter die Metallverarbeitung mit 18.518 (20.2 Procent der Gesammtzayl). dann kommt die Maschinenind'lstrie mit 14.!. 229 (15.5 Procent), und die Industrie der Steine und Erden mit 13.532 (14.7 Procent). B den weiblichen, iuaendlicken Arbeitern steht obenan die Textilindustrie mit 15.743 (38.8 Procent), dann folgt die. Industrie ,deij Nabrunas und Genukmittel mit 6242 (15.4 Procent). und die Industrie der Bekleidung und vieimgung nrn 4bc (11.4 Procent). j Oestohlene Juwelen. Ein großer Theil der Juwelen, die die tun Köniain von Holland bei ihur Krönung trägt, wurde seinerzeit, als Belgien nizch zu den Niederlanden gehörte, in Brüssel geraubt. Am 25. September 1829 verließ König' WilHelm mit seinem 5)os das Brüsseler Palais, um einige Tage :n der lsommerresidenz Laeken zu verbringen. Die Dienerschaft wär großtentheils beurlaubt worden', und im Palais verblieben nur noch wenige Angestellte. Zudem hatte man die Wache verringert, und vor der an der Place du Trone grenzenden Gartenmauer befand sich lein Posten. Dies war die einzige Stelle, wo ein Dieb eindringen konnte, was denn auch geschah. . In dem $ax ten hatte der Dieb eine schmale Leiter an ein Fenster des ersten Stockes des Palastes gelehnt, eine Scheibe zertrümmert und war in die Königlichen Gemächer gestiegen. In einem von diesen lagen in einem Glasschrank dieJu- , vxlen der Krone und der Prinzen von Oranien. folgenden Tages entdeckte man den Diebstahl. Die Spiegelscheibe bor n Junxten war geschickt herausgeschnltten worden. Die Untersuchung sührte zu keinem Ergebniß. Lange Zeit hatte man eine hohe Persönlichkeit vom Hofe in Verdacht. Sie wurde Monate hindurch von Agenten auf Schritt und Tritt verfolgt, doch hatte die 'niederländische' Regierung zugleich 50,000 Gulden Belohnung auf die Entdeckung des Thäters ausgesetzt. Um 23. Juli 1831, also fast zwei

Jahre nach dem Diebstubl. erschien bei dem niederländischen Gesandten Che valier Huygins in Washington ein Franzose Namens Jean Noumage. Ux einige Tage vorher dort eingetroffen war, und erzählte, daß er in einem französischen Gasthof zu New York einen Italiener mit Namen Palan getroffen habe und zwar in B5gle!tu?g seiner Geliebten, einer Brüssclcrw. Er. Noumage. habe alsbald die Gunst und das vollständige Vertrauen der letz!? ren erworben, und da habe sie ihm eines Tages geoffenbart, das: ihr Liebhaber Palari der Juwelendieb ton Brüssel sei. Der Gesandte strahlte vor Freude über diese wichtigen Mitthe:lungen, erkannte dem Angeber auf dessen Ersuchen schriftlich die Belohnung von 50.000 Francs zu und versprach ihm Stillschweigen. Die Polizei r gab sich auf Veranlassung Huygin's in den Gasthof Palari's und bemächtigte sich der vorhandenen Juwelen., die jedoch nur die Hälfte der Snile bildelen. Die andere Hälfte war, wie sich nachher herausstellte, in der Umgebung des gegenwärtigen Kirchhofs von Greenwood bei New Jork vergraben worden. .Roumage grub mit der Geliebten Palari's dieser versteckten Schmucksachen aus und war schon bereit, sie dem Ehevalier Huygins auszuliefern, ließ sich aber von dem Frauenzimmer verleiten und übergab dem niederländischen Gesandten nur sechs Juwelen. Die übn gen behielt er und reiste dann mit der Geliebten des Diebes nach Philadel phia ab. Von da schifften sich die beiden mit dem Schatze nach Liverpool ein, wo sie von einem französischenCriminalbeamten verhaftet wurden. Pa lariwure gleichfall dingfest gemacht und'alle drei verfielen nach ihrer Auslieferung den niederländischen Gerichten. Der Werth der damals gestohlenen Juwelen betrug mehr als eine Million.

Die Ladronen. Auf der directen Route zwischen Mittel - Amerika und' Japan und China belegen, werden sich die Ladronen - Inseln besonders als Kohlenstatwn nützlich erweisen, wenn der Panama - Canal eröffnet wird. Früher bildeten die Ladronen eine Kohlenstation für alle .'Schiffe, welche zwischen Amerika und Asien segelten. Besonders waren sie das Rendezvous für die Walfischfahrer. Trotz ihrer strategischen Bedeutung schenkte die spanische Regierung den Inseln wenig Veachtung. bis die Jesuiten sie unter der Regierung Philipp's IV. colonisirten. Die Ladronen. die .Räuber-Jnseln". bestehen aus 16 Inseln. Vier speiende Berge befinden sich auf der Gruppe. Die größte Insel ist Guam oder Guajan. Auf dieser befindet sich die Hauptstadj San Jgnacio de Agana. Als die Spanier von den Ladronen Besitz errissen, hatten sie' 100.000 Einwohner. Aber die spanische Regierung zwang d Eingeborenen, in Guam zu wohnen. Dort hatten sie nicht genug zu leben, und fanden auch kein Obdach. Jetzt gibt es nur 7000 Eingeborene aus den Räuber Inseln. Der Zweck der Spanier, war, den großen britischen Seefahrern die Einnahme don LebensMitteln abzuschneiden. Die Eingeborenen waren theilweise von derselben Rasse, welche die Carolinen und Haloaii bewohnten.' .Die Ureinwohner jmd aber allmälig verschwunden Die jetzige Bevölkerung der Ladronen besteht aus Mkömmlingen von Mexikanern, Spaniern und Tagalons' (Filipinos). Sit reden ihre eigene Sprache. Seit 1825 hat die spanische Regierung die Inseln als Verbrecher - Colonie bcnutzt.. Früher waren die Ladronen reich an natürlichen Hilfsquellen. In den letzten Jahren aber. mußte jährlich ein Schiff von Manila abgesandt werden, um der Noth zu steuern. Die Insel Rota ist voll von Schweinen, welche die amerikanischen Walfischfahrer dor! gelassen hatten und die sich außeror deutlich vermehrt haben. Saipan und Rota hat ein Amerikaner gepachtet. Er beschäftigt 300 Arbeiter zum Einpökeln' von Schweinefleisch. Dieses verkauft er an die Walfischfahrer oder theilweise nach Guam. Auf der Insel Tlnlan befindet' sich eine Anstalt für Aussätzige.. Aber Aerzte, und .Psleger haben, sie nicht. Die 7 Hauptindustrie auf den 'Ladronen bildet gegenwärtig die Destillation von Alkohol und 0losnutten. uiaeluyrt werden nur K.leider, Lebensmittel und Spirituo sen: Der Alkohol geht nach den Caro linen. Neu - Guinea und den südlichem Inseln. In der letzten Zeit hat ma. auch Kampfer auf den Näuber-Jnselr angebaut,.' Dieser wird nach Hongkong und Japan ausgeführt.- An de, Spitze der Verwaltung der Insel gruppe, steht - ein spanischer Oberst. In den letzten Jahren hat es nicht ar Aufständen gegen dessen Diktatur ge fehlt. Ein Gouverneur wurde ti schössen. ' ' i ff . M - . .viapnan 2JC c u 0 u g u 1 1, oa Erfinder r .Whalevack" - Bauart, ist der Ansicht, 'daß nächstes Jahr DamPfer von Superior direkt nach Europa fahren lönnen. Er sagte hierüber: Nächstes Jahr wird der canadische Canal dem Verkehr geöffnet werden und den Dampfern der großen Seen ein bedeutend weiteres Feld gewähren. Boote mit 20Y0 bis 2200 Tonnen konn'en dann direkt vonDuluth nach Mon--' treal und Quebec gehen unv von dort aus europäische Häfen anlaufen. Der neue QivqI Qttatttt Booten von 270 Fuß Länge und 14 Fuß Tiefgang die Durchfahrt. Ich erwarte zuversichtlich, innerhalb . der nächsten fünf Jahre eine Flotte von wenigstens 100 derartigen Schiffen zwischen Duluth und europäischen Häfen fahren zu sehen. Feine Bezeichnung.'.: .D:r Astronom Dr. X. soll ja der Opernsängerin Frl. Mizzi ., recht den Hos machen!" B.: .O. dieser Ge. sangsstern gucker!Vererbung Kinbermav cfcea: Immer schreit der'Kleine,'.Herr Baron, wenn er nichi auf den Handengetragen wird!- Baron: Das hat er von seiner Mama aeerbt."

2aö Problem der GÄhruttg. Der Eongreß für angewandte Ehemie, welche dieser Tage in Wien stattfand, hat in dem Vortrage des Professors Dr. Eduard Büchner aus Tüdingen über seine neue Theorie der Gährung seine Sensation gehabt. . 1 .s t t :ri

Prof. Aucyner'S yeorie rißi oie vzi zellenfreien Gährung." Die alkoholische Gährung des Zuckers hat, wie Buchner ausführte, schon vielfach das Interesse der Natur forscher erregt. Zahlreiche Theorien über das Zustandekommen dieses Prozesses folgten einander, bis die bahnbrechenden Arbeiten Pasteurs, begonnen in der Mitte unseres Jahrhunderts, zur endgiltigen Aufstellung des Satzes führten: Keine Gährung ohne Organismen!" Im Speziellen betrachtete Pasteur den Vorgang als einen physiologischen Akt. eng und imtrennbar verknüpft mit d?n LebensVorgängen der Hefezellen. Andere Forscher dagegen, wie Moritz 'Traube, Berthelot, Liebig und' Hoppe-Seyler waren der Ansicht, daß die Hefe., ähnlich wie sie einen bestimmten chemischen Stoff, ein unorganisirtes Ferment oder Enzym, das Jnvertin" produzirt. welches Rohrzucker in Traubenzucket und Fruchtzucker spaltet, auch eine unorganisirte Substanz erzeuge, der die Gährwirkung zukommt. Aber so anschaulich diese Theorie war, es fehlte jeder experimentelle Beweis, denn niemals konnte trotz vieler Bersuche eine Trennung des Gährvermögens von den lebenden Hefenzelleu erzielt werden. Die Pasteur'sche Theorie blieb also unbedingt Siegerin. Die gegenwärtige Generation ist in der Anschauung Pasteur's aufgewachsen. Als nun Professor Buchner im October 1896 experimentelle Thatsachen in die Hände fielen, die für eine zellenfreie Gährung zu sprechen schienen. stand er ihr begreiflicherweise zunächst sehr zweifelnd gegenüber. Erst nachdem zwei Monate später wiederholt Versuche genau zu den früheren Ergebnissen geführt hatten, erfolgte die Veröffentlichung. Danach ist es möglich, aus Hefe einen zellenfreien Saft auszupressen, welcher Zucker in Gährung versetzt. 5vas Versahren zur Herstellung des Preßsaftes. unter wesentlicher Beihilfe des Herrn Privatdocenten Dr. Martin Hahn im Münchener hygienischen Institut ausgebildet, ist kurz folgendes: Frische Münchener untergährige BierPreßhefe, bei 50 Atmosphären Druck entwässert, wird mit dem gleichen Gewicht Quarzsandes und einem Fünftel des Gewichtes Kieselguhr sorgfältig vermengt und hierauf in einer eigenen (Hugershoss'schen) Zerreibungsmasckine zerrieben. Der Prozeß wird erst unterbrochen, wenn die anfangs staubtrockene Masse von selbst seucht geworden ist und sich zusammenballt, bis also Flüssigkeit aus dem Innern der Zellen ausgetreten ist. Nun setzt man die teigförmige Masse, in ein Tuch eingeschlagen, in der hydraüli schen Presse einem allmälig gesteigerten Drück bis zu 500 Atmosphären auö. Der abfließende Preßsaft tropft direkt aus der Presse auf ein gewöhnliches Faltensilter und wird in einem durch Elswasser gekühlten Gesäße ausgesan gen' um einer Veränderung des Saftes schon während der Bereitung möglichst ' ' -r r 'r k . rr vorzuveugen. er sricye sepree saft stellt eine gelbliche, im durchfallen den' Licht fast klare, sonst opalisirende Flüssigkeit von angenehmem Hesege ruch dar; er enthält viel Kohlendiozyd gelöst, welches beim Erwärmen auf 40 Grade zu entweichen beginnt. Als interessanteste Eigenschaft deZ Hefepreßsaftes muß aber bezeichnet werden, daß er Zucker in alkoholische Gährung zu versetzen vermag, in der selben Weise, wie die Hefe selbst. Man hat'den als alkoholische Gährung bezeichneten Zerfall von Zucker ln Alko hol. und Kohlensäure bisher niemals mit Sicherheit beobachtet, ohne eine entsprechend ausgedehnte Vegetation von Hefepilzen m dein Flussigkeitsge misch wahrzunehmen. Reine Zuckerlö sung geht niemals. in Gährung über; wenn man aber die zur Ernährung des Hesepilzcs unentbehrlichen Substanzen hinzusetzt, so genügt die Aussaat sehr geringer Mengen solcher Hefepilze, um alkoholische Gährung hervorzurufen. Alle Thatsachen schienen demnach da für zu sprechen, daß die Gährung durch die Entwicklung bestimmter Orgar.ismen veranlaßt werde und daß die alko-. holische Gährung schlechthin identisch sei mit den Resultaten des Stosfwech sels jener Organismen. In 50 Einzelfällen, die sich über den Zeitraum von 18 Monaten vertheilen. hatte Vuchner keinen einzigen Mißer? folg beobachtet. Aus allen Beobachtungen wurde der Schluß gezogen, daß le bende Hefezellen zur Einleitung der al koholischen Gährung nicht nöthig sind Der Gährungsvorgang darf daher nicht alö physiologischer Akt, das heißt als complizirter Lebensvorgang aufgefaßt werden, vielmehr wird er durch eine enzymähnliche Substanz, die Zymase". eingeleitet, welche in der Natur allerdings nur in den lebenden Hefezellen entsteht. . In Aidin ist die Haremssklavin Turkieh Hanum im Alter von 130 Jahren verstorben. Dieselbe wurde schon in ihrem 14. Jahre von ihren Eltern an einen türkischen Gutsbesitze? dieser Stadt als Sklavin verkauft, dcr sie zu seiner Favoritin hob. D t e Frau des Qekonomen Dürr in Bettinshausen wurde durch eine sogen. Selbstschuß - Vorrichtung tödtlich verletzt. Ihr Mann hatte, um seinen Obstgarten gegen Diebe zu schützen, einen Böller mit Kieselsteinen geladen und so angebracht, daß beim unbefugten Oeffnen der Gartenthür die Entladung erfolgen. mußte. Die Frau vergaß, , , vor dem Betreten des Gartens, die Vorrichtung abzustellen.' und bekam 'die ganze Steinladung in Brust und Unterleib. Die Verletzungen sind furchtbar und Rettung ist ausgeschlossen. .

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toeuttöt OokaI5daSriSten. Hcssm-DarmltM. D a r m st a d t. Kammer Chorist Franz Pfeffer, der dem Hoftheaterchor über 40 Jahre als Viltglled angehörte, ist gestorben Vad Nauheim. Der Ponzei gelang es, hier einen von der Staatsanwaltschaft Plauen in Sachsen lange Zeit gesuchten Verbrecher, den wegen Betrugs, Urkundenfälschung und betrügerischen Vankerotts steckbrieflich verfolgten Handelsmann M. Höhlig aus Brunndöber, zu verhaften. B i n g e n. Vom Dache gestürzt ist der Dachdeckermeister Georg Schäser. Er wollte den kürzesten Weg zum Abstieg benutzen, anstatt über den Speicherboden und die einzelnen Stockwerke zurückzukehren. Sein Wagniß hatte zur Folge, daß er beide Arme brach und auch sonstige Verletzungen erlitt. Bodenheim. Verschiedener Unterschleife wegen wurde der 22jährige Briefträger Schubert verhaftet. Den 102. Namenstag feierte in verhältnißmäßig bestem Wohlsein die Wittwe Christine Codmi. geb. Stilger aus Caub. welche sich seit mehreren Jahren bei ihrem Nesthäkchen-, dem 61jährigen Ackersmann Carl Codini dahier aufhielt. . Bävmr. München. Auf dem Karlsplatz' gerieth der städtische Vezirksinspector Karl Nicklas. der mit einem Fahrrade fuhr, unter die Pferdebahn und. erlitt dabei so schwere Verletzungen,. daß er im Hospital starb. Das Hotel , und Restaurant Oberpollinger ging durch Kauf aus dem Besitze des Herrn Jacob Schwarz' jun. an die Schweizer Firma I. Laßmann über, die auch den Volksgarten in Nymphenbura erworben hat. Der Kaufpreis beträgt . 2.400,000 Mark. A i d e n b a ch. Der Ziegelringofen des Bürgermeisters Haberl wurde durch Feuer theilweise zerstört. Ansbach. Das 18 Jahre alte Fräulein Clara v. Keller, eine Tochter des Bürgermeisters v. Keller, verschied auf dem Heimwege zur Wohnung plötzlich am Herzschlag B a m b e r g. Der Einjährig-Frei-willige Droschel aus Regensburg hat sich mit seinem Dienstgewehre .n der Kaserne erschossen. Furcht vor geringer Strafe soll angeblich das Motiv sein. Hierlbach. Stadel, Stalluna und Schuppen des Oekonomen Unger sind abgebrannt. F ü x i h. Der bei der Vereinigung der bayerischen Splegelglassabnken be dienstete Kassirer Franz Gnau hat sich der Polizei selbst gestellt unter der Angabe, eine größere Summe unterschlagen zu haben. Bis jetzt wurde ein Fehlbetrag von 17.600 Mark festge stellt.' Umgang mit lüderlicher Gesell schast war der Anlaß der Untreue. , Kaufbeuren. Der Stadtschrei ber Wllstendörfer ist gestorben. K r 0 n a ch. Die, Strafkammer in Bamkerg verurtheilte den. Gastwirth I. Wolfrlna von hier, der nach unarti gen Jungen einen alten Besen warf und dabei einem zehnjährigen Knaben das linke Auge derart verletzte, daß es entfernt werden mußte, zu emem Monat Gefängniß. Landau a. I. Der Müller Obermaier von Harburg fuhr Getreide ein. und gingen ihm die Pferde durch. Als Obermaler die Pferde eingeholt hatte, stürzte eines derselben und fiel auf Obermaier so unalücklich, daß dieser 'schwere innere Verletzungen erlitt,' denen er erlag. Ertrunken ist ln Frammering der Gütler Georg Berg maier von Moos. Der Verunglückte lehnte sch sorglos an das morsche Brückengeländer, dieses brach zusammen und Veramaier ' stürzte in bo3 ziemlich tiefe Altwasser und ertrank. Württemberg. . S t u t t g a r t. Im Souterrain des Königsbaues brach Feuer aus. Nach dem die' Feuerwehrleute m das von Kaufmann Stottele gemiethete Magazin eingedrungen waren, wurde jede Gefahr beseitigt; der große Blumenla- . v i r t ven von oilieseranl Micyer, ver am stärksten gefährdet war, wurde vor, sichtshalber geräumt. E b i n g e n. Dem bisher in der Wohngaas'schen Dampffärberei dahier angestellten Taglöhner Lindner wurde gekündigt. Um sich nun dafür zu rachen, öffnete er m der folgenden Nacht das Ventil der Dampfmaschine " und ließ den Dampf ausströmen. Lindner, wurde aber dabei, so. stark verbrüht, daß er starb. Am anderen Morgen fand man ihn todt im DampfkesselHause liegen: " ' hingen. Im Wohnhause des: Bauern Reichert kam Feuer aus.' das

den Dachttuhi des Gebäudes zerstörte: Der Schuhmacher J.Heuze von hier hat sich mit Hinterlassung bedeutender Schulden von Hause entfernt: Es lief nun die Nachricht beim Schultheißenamt ein, daß sich derselbe in der Wesiernach bei Laupheim ertränkt habe.Hall. Vor dem hiesigen Schwurge-. richt stand unter der Anklage des' Mordes der ledige 42 jährige Gesangene des Landgefängnisses Andreas Suir von Donaualtheim ; in Bayern, der den Aufseher 'Kocher mit einer Schusterkneipe derart in den Leib gestochen hatte, daß er nach ca. sechs Wochen starb. Der Angeklagte wurde zu einer'Zuchthausstrase von 8 Jahren verurtheilt. ' ' ' ; : Heilbron n. Ein unter dem Ver. dacht des Meuchelmords an dem Forstwärt Schnauder inhaftirtes Mitglied einet Wildererbande,' F. Jakob ' vön Rohrklinge bei Oehringett, hat ein Gestandniß abgelegt. Jakob hat am 15. Juli den Forstwart im Walde erschossen. Mergelstetten. Im Wald wurde die 24 jährige Forstwartsfran Rieck ermordet aufgefunden.' Die Leiche ist entsetzlich verstümmelnder Kopf skalpirt. die Augen ausgestochen, der Leib aufgeschlitzt. Vermuthlich liegt ein Lustmord oder Racheakt von Wilderern vor. Murrwanaen. Wohnhaus und

Oeconomlegebaude des Sägewerkbe- j sitzers Karl Moll sind niedergebrannt. N e u h a u s e n a. d. E r m s. Beim Kirschenpflücken stürzte der 32 - jäh- j rige verheirathete Schuhmacher, Joh. m . m . i v-o on:;j

Reich vom Baume und brach das Rückgrat. Der Unglückliche wurde noch lebend nach Haus gebracht, starb aber infolge der schweren Verletzung. Der Vater des Reich wurde vor wenigen Jahren vom Blitze erschlagen. Baden. Vruchsal. In der Durlacher Straße in der Scheune des Vartholomäus Siegele brach Feuer aus, welches dieselbe, sowie ein anstoßendes Hauschen des Landwirths Armbrust vollständig zerstörte. Der geistesgestörte August Höpferich soll das Feuer angelegt haben. B ü sin gen. Beim Baden im Rhein ertrank der 16jährige Buchdruckerlehrlmg I. Meßner aus Watterdingen. D u r l a ch. Bei der vom Bürgerausschuß vorgenommenen Ersatzwahl für -, das verstorbene GemeinderathsMitglied Albert Grimm wurde Emil Lichtenauer. Direktor der Drahtseilbahn gewählt. Der verheirathete Malergehilfe Karl Sulzer stürzte im Hanse des Schremermeisters Storch vom Marsardenfenster in den Hof und erlitt so schwere Verletzungen, daß er denselben im städtischen Krankenhaus erlegen ist. Am Neubau des Ankerwirths 5rnecht fiel der Zimmerlehrling Karl. Weinbrecht von Wössingen ein Stockwerk hoch ab und zog sich schwere Verletzungen z Dürrheim. . In einem Anfall von Geistesstörung erhängte sich die Frau des Salinenarbeiters Schreule. Engen. Das goldene Ehejubiläum feierte der Landwirth Vincenz Helmle mit seiner Gattin. E.ttlingen. Auf der Brücke über! den Mühlkanal an der Wasenmühte verunglückte .der'Zug-Revisor Heußer. Der Beamte schlug beim Controlliren der Wagen mit dem Kops gegen den Brückenpfeiler und zog sich einen Schadelbruch und andere schwere Verletzungen zu. Fürstenberg. Goldene Hochzeit feierte der Altbürgermeister Joh. Nepomuk Zahn mit seiner Gattin. Gengenbach. Gerbereibesitzer August Herb wurde einstimmig zum Bürgermeister gewählt. Gern s bach. Die Wohnhäuser des Bäckermeisters Max Heidinger und Gustav Veck's gingen in Flammen auf. Nhcinpsalz. Speyer. In den letzten Tagen sind in Speyer, Landau und vielen an dern Eisenbahn-Stationen Damen angenommen worden, um sich für eine Ende September abzuhaltende Pru fung im Telegraphendienst auszubllden.! 2) t o 1 5 y e t m. Infolge emer Petroleumexplosion hat Frau Keim das Leben eingebüßt. , Frankenthal. Eine Vaugenossenschast zum Bau von Arbeiter Wohnhäusern wurde hier begründet. Außer vielen hiesigen Geschäftsleuten beteiligen sich auch zahlreiche Arbeiter daran. Die Versicherungsanstalt der Pfalz erbot sich. 500.000 M. zu 3 pCtj zur Verfügung zu stellen. Im württcmbergischen Schwarzwaldbad Freudenstadt starb Kommerzienrath herm. Mllndler. seit 1858 Direktor der weltbekannten Kuhnle'schen Ma schinenfabrik dahier. j:' Elsaß-Lothringen. . Metz. Im Vorort Sablon stürzte der Maurer Maguin von hier aus der Höhe des zweiten Stockwerks vom Gerüste und erlag den bei diesem Sturze erhaltenen Verletzungen. . 57) h t r f r 0 n n. . . Der alte L. !eraling von hier wurde wign -Bcdächts der Brandstzstung m das Amtsgefangniß nach Niedcrbronn transportirt. ; ' Mecklenburg. " Schwer in. Der Maurer Lübow. welcher im vorigen Herbst mit seiner Frau aus Amerika zum Besuch bei Zseinen Eltern in Waren eintraf, wurde, weil er seiner Militärpflicht hier nicht genügt hatte, sondern heimlich ausgewandert war. zu nachtraglieher Ableistung der Dienstzeit in das Grenadier - Regiment No. 89 eingestellt. . Nach etwa sechsmonatlicher Dienstzeit ist er wieder von seinem Truppentheil zur Entlassung gekom men. Außerdem ist ihm auch die wegen unerlaubten Auswanderns zudiktirie Geldstrafe erlassen worden. " C r i v i tz. Seinen ?0. Geburtstag beging 'der älteste Einwohner der Stadt.Kirchenrath Haeger, in voller körperlicher Frische. Oldenburg. ' O l d e n b u r g. Im benachbarten Dönnerschwee wurden beim Spielen in einer Sandluhle.der 11jährige Sohn des' Cigarren machers Wüöbenhorst und' der 13jahrige Sohn des Eisenbabnschlossers Tiaden. beide in Clävemanns Stift zu Dönnerschwee wohnhaft, verschüttet und getödtet. ! Freie Städte. . H a m b u r g. Der 60 Jahre alte Hausmakler .Körner hat sich bei der Billhörner Brücke mit einem Revolver in j den Mund - geschossen, so daß die Kugel im Gehirn stecken blieb. Der Töd' trat augenblicklich ein. . Der vorjährige Knabe Karl Ko? wutde an den Vorsetzen von einem Motorwagen der BarmbeckerStraßenbahnlinie überfähren und so schwer verletzt, daß er hoffnungslos darniederliegt. Der achtjährige Knabe Giese in der Oberaltenallee wurde von einem Motorwa. gen der elektrischen Straßenbahn über-sah-und getödtet. Senat und Bürgerschaft haben den Bau einer Anstalt für Augenleidende in Aussicht geriommen.' Auf dem großen freien Ylatz hinter dem Seemannshause wird gegenwärtig ein Hafenkrankenhaus erbaut. ; ; I ' Yr I N e sü. Gestorben Ist Hob. Bollen-

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'For a nurnber of years past I 9uffered untold agony from dyspepsia, and how to get rid of it I did not know. I tried every remedy sriends could sugjrest, still I jjot no relief, and my business demz sedentary, that es abookkeeper, it was ßetting alrnost unbearable. I often had to lay off for a day or two. I consultcd our family physician, but the medicine he prescribed for me only gave temporary relief. Finally I was induced to try Ripans Tabules. It was not ionjj before I feit Rreatly relieved, and now.thank God, I have not lost a day in the List ycar. I can fully recommend

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to all who are afflicted as I was, that One Gives Relief." rücher, cm Veteran des Sonderbundskrieges. Im Gefechte von Gisikon wurde Völlenrttcher don einer ftitgel getroffen und für todt angesehen; als hiervon Bericht nach Aesch kam, wurde ihm dort das Cndichm" geläutet und der übliche Gottesdienst abgehalten. Seither ist ihm. dem todtGeglaubten, noch ein langes Stück Leben bcschieden gewesen. D a v 0 s. Ein zwölfjähriger Knabe dcs Hoteliers Frei stürzte be!m Alpcnroscnsammeln über einen 10 Fuß hohen Fels köpf und erlitt so schwere Vcrletzungen, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Gebenstorf. Während eines schweren Gewitters wurden hier mindestens 50.000 Ziegel auf den Dächern und mehrere tausend Fensterscheiben zerschlagen; der Schaden an Kulturen und Obstbäuinen. Getreide und Neben geht über 100.000 Fr. In der Spinnerei in Windisch sind über 3000 Fenstelscheiben zertrümmert. In Unterwil bei Turgi sind ganze Dächer eingeschlagen. G y s w i l. Im Alter von 80 Iahren starb alt-Negierungsrath Alois Enz. Oclierreich-llnilr.l. Wten. Den 100. Geburtstag feierte in voller geistiger Frische Joses Listritzky. Dcr Hundertjährige ist in Wessely in Mähren geboren und von '7f Fleischhauer. Dieses Gewerbe übte er noch bis vor zehn Jahren aus. Zwischen dem Gesandtschafts-Atta-ö;cc !aron Haimerle und dem OberlL'utcnant Grafen Szapary fand ein abelduell unter verschärften Vedin grngrn w.gen einer Dame statt. 23. id Dututen sind schwer verletzt. Aus Tvurt vk17l?Z?-?'-t.rafe weqcn eines schlechten Schulzcugni'js'll sich der 16jährige Gymnasiast Nober Wander durch einen Nevolvcrschuß getobtet. Der in Wien, 7., Hermann gasse Nr. 4 wohnhaft gewesene Schneidergchllfe Franz Mayer kam von Gablitz zum Bahnhofe nach Purkersdor! und jagte sich dort eine Nevolverlugcl m die Brust. Beim Neinigcn eines Abzugscanals wuiden die Arbeiter Peter Houtek sowie Franz Wawra aeiöd tet. Bei einer Nauferei in Hernald5 wurde derGeschastsdiener FranzWohlmuth von dem Hilfsarbeiter Adolph Hiabal erstochen. Wegen ausgedehnte? Betrügereien wurde der Kaufmann Alexander Kertesz verhaftet. Freistadt. Lieutenant Nudolph Elison Edler v. Nidlef vom 11. Infanterie - Regiment, hat sich von seinem Garnisonsorte Freistadt nach Pisek begeben und sich dort erschossen. Groß-Veckerek. Der Krämer Anton Nauschau erschlug seine schlafende Frau und drei Kinder mit dcr Holzhacke und erschoß sich dann. . Luxemburg. V r a ch t e n b a ch. Die ' 58jährige Ehefrau des pensionirtenLehrers Heisbürg machte einen Spaziergang Lber'ö Feld. Eine Stunde später wurde sic als Leiche aufgefunden. Ein Herzschlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht. Kay l. 'Der beim Böllcrschießen verunglückte Phil. Bris aus Platen is in Folge der erlittenen Verlehunie' gestorben. Der Verunglückte war nick, verheirathet. A n g e p a ß t. Was, Du trinkst schon früh am Morgen und noch dazu im Bette Bier?" Ja, is' ja auch Lagerbier!" KeinGrund. Freundin: . .... und weshalb hast Du den Antrag des Geheimraths abgelehnt?" .Weil ich einen Andern liebet Freundin: Aber das ist doch kein Grund." Prosaisch. 9ta. Männ chen, Du bist ja so in Gedanken.Ich denke eben über em Gedicht zu Deinem Geburtstag nach.- .Ach. ! .; V 777. . (IT' . I roetfet Du. dichte mix lieber einen neuen j

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