Indiana Tribüne, Volume 21, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1898 — Page 2
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Cffti 10 COS labsma Cft. Indianapolis, Ind., 24 August 1893 Auch ein KrltgSrtttkvttä'. 'Die Befürchtung, daß im Verlaus des Krieges zwischen den Ver. Staaten und Spanien da und dort auch neue Indianer - UnrulM (in Verbindung mit der Wegberufung von Garnisonen) . ausbrcchen könnten, hat sich so wenig bewahrheitet, wie die Befürchtungen bezüglich unserer Nothhäute überhaupt "in tn letzten paar Jahren. In unserer Zeit beschreiten eben die Rothhäute nicht mehr ohne sehr starke Provocation den Kriegspfad. Es ist aber interessant, gerade jetzt einen Rückblick auf die früheren Jndianerkämpfe zu werfen, namentlich im Vergleich mit dem hinter uns liegenden amerikanische spanischen Krieg. Einen solchen Vergleich brauchen die Jndianerkämpfe keineswegs zu scheuen, besonders wenn man sie als Ganzes betrachtet! Diese Kämpfe waren durchaus nicht so geringfügige Affairen, wie Viele vielleicht heute glauben, und selbst diejenigen darunter, welche von der weiter ostwärts wohnenden Bevöllerung fast unbeachtet blieben, da sie tben stets Grenzerkriege waren, kosteten große Opfer an Gut und Blut, wenn sie auch sehr wenig zur Gestaltung der Weltgeschichte im Allgemeinen beitrugen. Ihre finaneiellen Unkosten waren im Einzelnen verhältnißmäßig nicht groß, besonders da die modernsten Kriegs - Vorrichtungen, welche den abgelaufenen Kampf mit den Dons so kostspielig machten, dabei nicht zurVerWendung kamen. Der Krieg mit Spanien hat in den 114 Tagen, die er dau- . erte. rund 150 Millionen Dollars direct und indirect verschlungen. Die Jndianerkämpfe haben im Ganzen eine unberechenbare Summe gekostet; aber seit dem Jahre 1830 allein hat lediglich die Bundesregierung immerhin mehr als 100 Millionen Dollars an dieselden gewendet. Und Tc.usende amerikanischer Soldaten und Ansiedler sind in diesen Kämpfen umgekommen! Jndianerkriege waren W den Ver. Staaten außerordentlich häufig. In der Frühzeit der Vesiedelung des Landes durch Weiße gingen beinahe unausgesetzt solche vor sich. Gewöhnlich ergriffen die weißen Ansiedler, wenn sie kein Land mehr für Wampum, Perlen oder Rum kaufen konnten, gewaltsam Besitz von demselben, und auf die Einsprüche der Urbewohner erfolgte allemal Blutvergießen. Erst vor ein paar Jahren hörten diese Kriege ganz auf. Wenn wir aber auch nur bis zu dem genannten Jahre 1830 zurückgehen, so haben -wir von da ab noch 21 Jndianerkriege zu verzeichnen. Alle diese waren blutig genug, und viele derselben erforderten bedeutende TruppenAufgebote. Der Krieg mit den Eheyennes z. B., im Jahre 1864, machte es nöthig etwa 8000 Mann Unionstruppen aus den Heeren, die zur Niederwerfung der südglichen Eonföderation bestimmt waren, zur Bekämpfung jener Indianer zu verwenden. In diesem Feldzug fielen 15 bis 20 Indianer jeder dieser Gefallenen kostete rund 1 Million Dollars während Hunderte von Soldaten und noch weit mehr Grenz - Ansiedler ihr Leben verloren. Der erste Krieg in der genannten Periode war derjenige gegen Black Hawk- imJahre 1831, verursacht durch die Empörung der Sacs und Tozes über die Verletzung eines Landereien Vertrages, den die Bundesregierung mit lhnen abgeschlossen hatte. Gene ral Atkinson, welcher gegen den besagten Häuptling ausgeschickt wurde,' verlor ganze Compagnien seiner Truppen durch eme plötzlich ausgebrochene Cho lera - Seuche; in einem Fall z. B. blieben von 208 Mann nur 9 am Leben! Nachdem er sehr bedeutende Verstärkungen erlangt hatte, besiegte Atkinson schließlich Black Hawck, (1. Au gust 1832), und Letzterer wurde von befreundeten Indianern gefangen genommen und starb 6 Jahre später. Dieser, noch ziemlich bescheidene Krieg, kostete den Onkel Sam direct 2 Millionen Dollars. Dagegen hat der zweite SeminolenKrkg (1835 bis 1842) unserer Regie runq allein 40 Millionen Dollars ge kostet! Ueber diesen Krieg und über die Rache des berühmten Häuptlings Osceober ist schon Vieles geschrieben worden, und es mag daher an vorne gender Stelle mit diesem Hinweis genug sein. Ebenso viel, wie der Semlnolen - Krieg, kofteteauch der schon erwähnte gegen die Eheyennes in Verbindung mit den, schon drei Jahre zuvor ausgeorochenen Kamvsen mit d,n Ärapahoes. . - Die übrigen neueren Jndianerkriege waren in financieller Beziehung meist von o.eringerer Bedeutung (doch kostete noch der kurze Sioux - Krieg von 1890 auf '91 der Regierung allein Mllllouen). aber ihre Menschen - Opfer waren sehr bedeutend. Bekanntlich führten die Indianer ihre Kriege fast stets in Guerilla - Stil, und daher ihre Ziemlich geringen direkten Ver lüfte. Im Ganzen sind in diesen Käm pfen aus jeden gefallenen indianischen Krieger 15 gefallene Soldaten gekommen! Alö der Richter Pan'ey von dem Gericht in Manchester einen Urtheilsspruch gefällt hatte, durch den einem 'Gerichtsdlener Namens. Taylor . weaen schlechter ??ühruna sein Attest aberkannt wurde, sprang Taylor auf und oab aus den luajt drei nevolverscküsse ab. Er verwundete ihn am Halsrund am Kinnbacken. Der An Oieifer wurde verhaktet.
lalisorniens curiosesteS (5ounty.
Dieser Titel gebührt unzweifelhaft dem County Alpine, das in Californien einzigartig dasteht und in mancher Beziehung wohl kaum irgendwo irf den Ver. Staaten seines Gleichen bar, höchstens gewisse Geqenden im wildeItcn" TexaS ausgenommen! Es ist in unseren Tagen geradezu erfrischend. sich ab und zu einmal in nnen solchen Erdwinkel zu verlaufen. Doch nein, das lst nicht der richtige Ausdruck; denn von selbst verlaufen wird sich wohl nicht leicht eine Menschinseele dorthin.' Das County ist nämlich von allen anderen Theilen Ealiforrnens aus beinahe unzugänglich, obwohl es im centralen Theile des Staates liegt. Um es z. V. von San Francisco aus zu erreichen, muß man erst nach dem Staate Nevada hinübergehen und dann eine lange und aefährliche Postkutschen - Fahrt von Earson Eity aus machen. Eine Tour von Sacramento nach .dem County Alpine nimmt mehr Zeit in Anspruch, als von Sacramento nach Teras oder nach Guayamgs am kalifornischen Golf! Gleichwohl gehört das County zum selben Congreß Distrlct. wie Sacra mento, und oft müssen die Stimmgeber in letzterer Stadt lange auf die Wahl berichte von dort warten, ehe sie wissen, wer sie in der Bundeshauptstadt vertreten soll. Dabei steht das ganze SnmmaeberRegister von Alpine County auf zwei kleinen Blättern und umfaßt nur 96 Namen, die auf, den zwei inneren Seiten zu finden sind! Gedruckt wurde dieses Register m San Francisco, denn die Kunst Gutenbergs ist ebenfalls noch nicht nach Alpine County gedrungen. Uelrigens ist 96 schon eine große Zahl, wenn man bedenkt, daß im ganzen County weniger als 350 menschliche Einwohner Hausen; von diesen leben nur etwa 100 in Familien, während die übrigen in Berghütten einsiedeln. Der einzige Flecken-ist die County - Hauptstadt" Mackleeville mit einer nominellen Bevölkerung von 143 Kopsen, wobei wahrscheinlich auch etliche Vierbeinige' mitgezählt worden, sind. Die zahlreichste Bevölkerung sind ubnyens, die Klapperschlangen. Dcck ganze County ist nur mit einem einzigen Doctor, einem einzigen Advocaten und einem einzigen Barbier gesegnet, ebenso mit einem einzigen Hotel. . Doch sloriren immerhin 4 Kneipen und 9 professionelle Glücksspieler häntiren das Kümmelblättchen und den Revolver. Hier blühen noch die Grenzerzeiten in ihrer vollen'Glprie. unv. es ist nicht daran zu 'denken, daß es so bald anders würde! . Reichlich 755 Quadratmeilen ist das County groß, aber kaum 3000 Acres eignen sich für Farmzwecke, und die meiste Landwirthfchaft. welche ' hier vorkommt, besteht in Schafzucht. Es ist ?um größten 'Theil Gebirgsland, und noch heute sind mehr als die Hälfte der Einwohner Bergbauer, aber recht armselige. Vor Jahren war das County. der Schauplatz ausgedehnten Gold- und Silber -.Bergbaubetriebes, und damals war die Bevölkerung von Mackleeville allein auf. 2000 oder mehr Seelen i gestiegen. Oestliche Capital!sten verloren", einen großen Haufen Geld bei jenen Unternehmungen, und traurige Verödung folgte in den Bergwerken und Stampfmllhlen... Uebrigens ist es sehr schwer, festzustellen, wie die Bevölkerung heute, in materieller Beziehung steht. . Das Einschätzen von Eigenthum fürBesteuerungszwecke ist lebensgefährlich, und man erzählt sich z. B., daß der Assessor in manchen Fällen, um -nicht seinen Hals auf's Spiel zu setzen, in aller Stille auf den höchsten benachbarten Berggipfel gekrochen sei und von dort Äus nach dem Augenmaß dieSchafweZden einaeschätzt habe! , f Sintemal aber kein Mensch gerne Steuern zahlt, sollte man diesen Umstand den' biederen Bewohnern des Lumpen - Countys nicht zu hoch anrechnen. Es sind sonst verhältnißmäßig sehr auskömmliche Gesellen, und Rechtshändel '.ind äußerst selten bei ihnen. Daher vergessen die guten Leute oft ganz und gar, wer ihke Beamten sind, oder verwechseln sie in der komischsten Weise. Und das County - Gefängniß in der Hauptstadt- Mackleeville obwohl es nur aus zwei Zellen' besteht.' 7 scheint noch immer viel zü groß zu sein.' - -wenigstens hat seit elf fahren kein einziger Gefangener darin gesessen. Indeß bestehen. auch in dieser Hinsicht eigenthümliche. Gepflogenheiten. Wenn der Sheriff eine Verhaftung vornimmt was aber selten genug vorkommt so pflegt er seinen Gefangenen, einfach an einen Baum anzubinden bis die Proceß - Verhandlung erfolgt.- Unter rjr.ji- n ti . V. st -. icyiecyicr usl rönnen aljo vle,untersuchungs Gefangenen", nicht . leiden. Wird der Häftling bei der Verhaftung schuldig gesprochen, so wird er wiederum zu Einzelhaft- in,. Mackleeville verurtheilt. Das bedeutet in der Regel nur, daß er ehrenhalber, den blecken nicht verlassen darf, bis seine Zm her um -ist. , . . , !, - Diese Region ist auch ein der wenigen in unserer Republik wo .loch heuteftets dcrs Amt' den Mann sucht-, und nicht umgekehrt. Der BeamrenApparat ist ein ziemlich vollständiger, obwohl theilweise zwei Aemter von derselben, Person -bekleidet werden, welche dabei noch ganz gemächlich ihre Schafe züchtet oder den Schmiedehämmer schwingt oder sonst etwas treibt; alle Aemter bringen aber so verzweifelt wenig ein, daß sie nur als Ehrenämter" geschätzt werden. -Der Einfachheit balber - ist . die Werkstatt des Grobschmiedes in Mackleeville zugleich sein Gerichtshof", und wer sich etwa der Mißachtung des. Gerichtshofes schuldig macht, braucht zwar keine Abstrasung um 55 zu fürchten,' dafür aber mag ihm sehr plötzlich der Schmiedehammer an den Kopf fliegen. Eine .neue Glorienzeit mag für dieses schöne County anbrechen und die Bergwerks - Industrie - aus ihrem Dornröschen SÄlunimer '.erwachen,
wenn erst einmal die Edison'sche Erfindung betreffs bedeutend 'billigerer Aussonderung des Metalls aus den Erzen . (auf elektrischem Wege) allgemein gebrauchsfähig sein wird. Zum Tichborne.Jall. . Aus Australien ist dieser Tage ein
Mann in London angekommen, der den letzten Schleier des Geheimnisses von der Geschichte des echten und fal- . sehen Tichborne entfernen zu können behauptet und damit zugleich den gegenwärtigen Sir Roger Tichborne in den Stand setzen will, deNSensationsProzeß noch einmal aufzunehmen' und dadurch den vollen Besitz des Vermögens des verschollenen Sir Roger Tichborne zu erlangen, während er jetzt nur über den vierten Theil desselben verfügt. Es ist allerdings merkwürdig genug, daß dieser neue Zeuge, ein ältlicher Mann Namens Healem. sein Geheimniß beinahe dreißig Jahre bei sich behalten haben will, und daß er nichts von sich verlauten ließ, als die ganze Welt nach Tichborne - Zeugen durchsucht wurde und alle englischen, amerikanischen und australischen Blätter täglich in langen Artikeln über das Tichborne - Drama berichteten, und 1ab er erst jetzt, nachdem Orton, der Prätendent, begraben ist, sich aufmacht, um' sein Geheimniß zu offenbaren. Immerhin ist die Thatsache, nay Orton so viele Einzelheiten aus Sir Roger Tichborne's - früherem Leben wußte, nie vollständig überzeugend aufgeklärt worden; es ist nicht unmöglich,.daß der neu aufgetauchte Zeuge den Schlüssel dieses Geheimnisses besitzt und oab für lyn Grunve vorlagen, dasselbe erst nach Orton'ö Tode bekannt m aeben. Dieser muen Darstellung zufolge soll Sir Roger Tichborne, der. wie man weiß, an Bord der Bel-la-, auf der er von Rio de Janeiro abaeseäelt war. Schiffbruch erlitt, nachher in Australien gelebt und zusam- , . j CY i t men Mil oem nacymaiigen ralenocnten Arthur Orton und einem gewissen Creßwell und Morgan eine Schlächterei betrieben, haben welche den Goldgräbern in der jetzigen Stadt Mary borough Fleisch lieferte. Das Vieh, das sie schlachteten, sollen sie nicht immer gekauft, sondern bisweilen auch von fremden Heerden,weggetrieben haben. .. Sie lösten dann das Geschäft aiif, und dabei fielen jedem Theilhaber 1700 Pfund Sterling zu. Arthur Orton und Creßwell traten nun in die Dienste eines gewissen Davis, und Sir Roger Tichborne ging mit ihnen. Sie lebten in der beständigen Furcht, wegen ihrer Vieh - Diebstähle einmal eingesteckt zu werden, und, wie man glaubte. schickte Sir Roger Tichborne sein Geld einer Dame in Sydney, welche es als angebliches Eigenthum eines Anderen aufbewahren sollte. Außer den 1700 Pfund Sterling soll Tichborne für Lstr. 800 Goldstaub besessen haben, den er verschiedenen Goldgräbern abgekauft hatte. . Er wollte das Land verlassen und hatte den Goldstäub angeschafft, um die wahre Herkunft seines Besitzes geheimhalten zu können. Während die drei Gefährten bei Davis in Stellung waren, verschwand Sir RogerTichborne plötzlich, und wie der nen aufgetauchte Zeuge glaubt, ist er ermordet worden. Tichborne soll gern getrunken und in der. Betrunkenheit Vieles verrathen haben, was Arthur Orton in sein Notizbuch schrieb. Diese Aeußerungen, die Tichborne in der Betrunkenheit that, sollen seinen Tod uttd Alles, was darauf.solgte, verschultj haben. Orton und Creßwell, so sagt, der neue Gewährsmann, hielten immer zusammen, und sie conspirirten gemeinsam gegen Tichborne. Als dann aberdie That geschehen war, gelang eS Orton, Creßwell in eine Irrenanstalt zu bringen, und . er selbst begab sich nach England, mit seinem eigenen, Creßwell's und Tichborne's Gelde versehen. Letzteres hatte er der Dame in Sydney dadurch abgelockt, daß er sich ibr aeaenüber für Tichborne ausaab. Der. Mann Namens Healem, der diese Geschichte erzählte, ist zusammen mit seiner Frau als Zwischendeckspassagier des Dampfer Britannia" der Penninsular & Oriental - Gesellschaft" in London angekommen. Während der Fahrt haben sie nie gemeinsam ihre Schlafstelle im Zwischendeck verlassen. weil sie dort Werthsachen und Papiere v.:. r: . c n.t :ri. quicicn, uic ic wiii utyiuiciiicr oes Schisses nicht anvertrauen wollten. EuropöischeBandschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Der Rechtsanwalt Kurt Busse ist. wegen Unterschlagung von Geldern, die er Zur seine Clienten ver innahmt hatte, verhaftet worden. Bankier Eugen Merckell, der vor kurzer Zeit unter der Firma Merckell'ck Co. Neue Friedrichstrabe 43 em Bankge schäft' kleineren Umfangs eröffnet hatte und vorzugsweise das Kurengeschäst betrieb, ist verschwunden. Steckbrieflich verfolgt wird von der Staatsanwaltschaft am Landgericht II der Bauunternehmer Otto Sammler aussRlzdorf, der wegen verschiedener Vergehen eine längere Freiheitsstrafe zu verbüßen hat.. Als der Dachdecker Bowlewski von dem Begräbniß seiner Ehefrau heimkehrte wurde ihm sein 8 Jahre alter'Pflegesohn todt ins 5 Haus gebracht. Das Kind war von vem! Ilzahrigen Knaben Wundrose am Görliker Ufer in den Kanal gesloßen ; worden. ?' Zu . einem l harten Kampf kam es zwischen den Brüdern Paul, und Hermann ' Beuster,; Hoch straße 38 wohnhaft. Aus qeringsügi ger Ursache gerieihen sie Nachts, etwas angetrunken, in .Streits der in der Wohnung im Finstern die Lampe wurde vom Tisch gerissen in Thätlichkeiten überging. Paul, der jüngere Bruder, erhielt außer anderen Verletzungen 3 Messerstiche in die linke Halsseite. Um seine Schwimmkünst zu zeigen, sprang der Gürtler Dinow aus. der Reichenbergerstraße .bei einer Dampfervarthie nach Karolinenhof jn's Wasser. - Er ging, wahrscheinlich l infoltt Schlaganfalls unter und er-
ank. Bei einem Ztmmerdranve sollen dem Baumaterialien - Händler Laßberg. Lindenstraße '13. -els Tausendmarkscheine verbrannt sein, die in t'mtm Frauenunterrock in einem Schrank verwahrt waren. Merkwürdlgerweise ist nur der Schrank mit Vm lA,lde verbrannt. Nach länge
rem Leiden verschied der Director des Andreas - Realgymnairums. Proseor Adolf Sämann. Der Verstorbene war Mitglied der Ober Militär Examinations - Commission. Dir erst 16jährige Stephan v. Helvety, der in . r r i fl l einem hiesigen Wemgejcyasl ange,ieui war und in der legten Zeit Zeichen - i . . i 4aI . X rfy i st rfy ! von U)weiIItUlt tMWwl llu 141 seinem Zimmer. Gegen den Restaurateur Franz Waas. der zuletzt im ?,ntri,m sin Restaurant innebatte. ist Voruntersuchung wegen Betruges und m. i r r r schwerer urkunoensailcyung eroisnei worde.n. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den Regierungshauptkassenboten Hellwig, der aus dem Haupttresor m mehreren Fallen zusammen 32.000 Mark in Goldrollen gestohlen und dafür Rollen mit Kupfermünzen untergeschoben hatte, zu fünf Jahren Gefängniß. A I l e n st e t n. Der Füsilier Muller von der 9. Compagnie des hiesigen 4. Grenadier Regiment ertrank beim Baden im Langsee. B a r t e n st e i n. Das Kindermädchen Louise Valentin aus AbbauFriedland hatte dem ihr anvertrauten Kinde zur Beruhigung- einen Löffel Petroleum eingegeben. Die Strafkammer verurtheilte . die Valentin . wegen Kor Perverletzung zu zwei -.Monaten Gefängniß. Provinz Westpreußen. Dqnzig. Das hiesige Landgericht verfügte die Beschlagnahme des polnischen Liederbuchs Der Harfner" von Szurzynski, dem früheren Leiter des Posener -Domchors, ' wegen stark aufreizenden Inhalts. Auf seinem Posten am Olivaer Thor wurdeNachts der Musketier Kunkel von,, der 10. Compagnie erschossen ' aufgefunden. Bisher konnte nicht festgestellt werden, ob Selbstmord vorlag oder unglücklicher Zufall den Tod des Soldaten verschuldet hatte. Christ bürg. Bei Ausübung seines Berufes abgestürzt ist der Dachdeck Franz Leppert; er war auf der Stelle kodt. ... : Dir schau. Infolge einer verhängnißvollen Verwechslung der Flaschen trank der PolizeisergeantSchmidt Karbolsäure; er starb bald darauf unter entsetzlichen Qualen. Schmidt hinterläßt eine Wittwe mit sieben Kmdern. Provinz PoMcrn. Stettin. Auf dem. hiesigen Bahnhofe gerieth der 41jährige Bahnbeamte Schütt beim Ranairen zwischen die .Puffer zweier Eisenbahnwagens Er wurde vollständig zerquetscht; dq Tod trat auf der Stelle ein. Am, Bollwerk wurde der 15 Jahre alte Willy Brauner aus Wien angehalten, der schon wiederholt seinen Eltern entlaufen war. Er wird auf Veranlagsuna der letzteren durch einenKrimlnalbeamten nach Wien zurückgebracht werden. Cöslin. An den Folgen einer ungeschickten Hühneraugen-Operatlon ist in Polzin. wo er sich zur Kur aufhielt, der Kaufmann I. Meyer von hier gestorbene .... , .... Provinz Ccklesvig'Holsteiu.' Schleswig. Als lästig sind aus Noroschleswig ausgewiesen worden ein Kaufmann Outzen in Hadersleben, Müller Hansen in Fol, Hofbesitzer Hojer in Osterlindet und Meierei-Ver-Walter Bildstrup in Oesby. ' A l t o n a. Der Sohn des hiesigen Mööelhändlers Jvensder Tischlerge. selle Jvens, ein wiederholt ? vorbestraf, ter Mensch, der. bei seinem Vater einen Einbruch verübte und 300 Mark stahl, hat sich im Untersuchungsgefängniß er hängt. . -' ' Blankenese. Der , langjährige Rendant der . Spar-. und Leihkasse, G. Breckwoldt, ist im 50. Lebensjahre einem Schlaganfall erlegen. C i s m a r. Schlächtermeister Steen und' Frau feierten das Fest der goldenen 'Hochzeit. K l e n s b u r g. Wegen Majestatsbeleidigung verurtheilte. ..die Serienstrafkammer den Meieristen Gelstrup aus .. Scherrebek zu einer' ' Gefängnißftrafe von drei Monaten. . . Provinz' SÄesien. Ä r eL l a u. Nach, langer Krankheit starb im 77. Lebensjahre der Medicinal - Assessor und Kreisthierarzt Dr.'Karl Ulrich. Der Verblichene hat hier über 25 Jahre amtirt. Der Kaufmann Otto Rumbaum von hier ist auf einer Radfahrtour bei Annaberg in Sachsen um's Leben gekommen. .' Bischdorf. Infolge' ScheuwerdenS des Pferdes stürzte die Ehefrau des .Stellenbesitzers Samuel Kutzner vom' Wagen, wober sie tödtlich verletzt töürde. Groß- (Stockt g t. Das drei, jährige TLchterchen des Bäckermeisters Engmann ertrank in einem hinter dem Hause befindliches Wasserloche.. Cjrünberg.' Mit der Untersuchung der Weinpflanzungen ) auf die Reblaus und'der Obstdaume auf die San Jose . Schildlaus ist der Kunstgartner Naumann beauftragt worden. Hlermsdorf. Nach 43jahriger Amtsthätigkeit tritt Kantor .Günther am.1. October d. I. in den Ruhestand. I a u e r. Rentner Gottfried Hübner i feierte mit seiner Gemahlin daö Fest der goldenen Hochzeit. yrrviPefn. .Posen. Der Militärfiskus laufte 6500 Hektar Land nordostwärts von Prosen zur Anlage eines großen Truppenübungsplatzes. Der Schutzmann Josef Bartkowiak von hier, der von der Strafkammer wegen vorsätzlicher und unberechtigter Vornahme einer Verhastuna ict Amt zu vier Monaten Ge-!
fängmß verurtheUt worden war. wurde' zu vier Wochen Gefängniß begnadigt.' Flötenau. Die Altsitzerin Schmelzer ist in ihrer Wohnung ermordet und beraubt worden. Der Thäter, der 40 Jahre alte Arbeiter
Eduard Krause, ist verhaftet. ?knowrazlaw. Der erste Kassirer der Damvfmühle von Grabski. Wilkonski und Co.. Paulus, ist nach Unterschlagung von 30.000 Mark flüchtig geworden. Provinz Sachsen. Maadebura. Das Dienstm'adchen Bertha Holburg aus Wanzleben ist. als es sruy Morgis von emem Balle zurückkehrte, in dem Hause ihrer Herrschaft. Ulrichstraße 8, zwei Stock aus dem Fenster auf den Asvbaltbos gestürzt, wobei derSchädel zertrümmert wurde, soraß der Tod .sofort emtrat. Der Redacteur der hiesigen Sacksenschau . Bruno Kreuk. i i we gen Zeugnißverweigerung in Haft genommen worden. Burg. Unweit des hiesigen Bahnbofes lieken sich der Unterofficier F. Sackse von der 3. Compagnie des Magdeburg. Train-Bataillons No. 4 und die aus Gr. SaUe stammende Emmy Rademacher von einem Zuge überfahren. Beide waren seit December 1896 verlobt; den Grund zum Selbstmord glaubt man in der Unmög...'ijc m v r . iazieii einer cqciuqen -ucroinvung u chen zu cküssen. . Hal b e r st a d t. Beim Ueberschreiten ' des Bahngeleises wurde der Weichensteller Christian Behrens vom Zuge überfahren und sofort getödtet. Provinz HaMover. 'Hannover. Als der Rittmeister und Compagnie-Chef beim Hannoverschen Train-Bataillon No. 10 Frielinghaus von der Callinstraße und nach der Hahnenstraße ritt, fcheute sein Pferd. Der Reiter wurde abgeworfen und' lebensgefährlich verletzt. Der Primaner Ebeling. Sohn des in der Ostermannstraße wohnenden Partikuliers E., weilte auf dem in der Nähe unserer Stadt liegenden elterlichen Gute. ' Bei einem Spazierritt mit einem ihm von seinem Vater gekauften Pferde stürzte E. und kam so Unglücklich zu Falle, daß er das Genick brach und auf der Stelle todt war. Bülkau. Der einjährige Sohn des Gemeindedieners Fick fiel in einen Graben und ertrank. Vor zwei Iahren verloren die Eltern auf. die gleiche Art ein Kind. Nach dem ersten Unalücksfall wurde das Grundstück sogleich umzäumt, diesmal kroch der kleine Knabe durch die osfenstehende Pforte und fand dann seinen Tod im Graben. -E l b.i n g e r o d e i. H. Der Geschirrführer Karl Stechard von hier wurde auf der Chaussee von hier nach Rothehütte überfahren und so schwer verletzt, daß der Tod nach 5 Minuten eintrat. Provinz Westfalen. . , M un st e r i. W. . Der frühere konservative Abgeordnete Strosser, Direktor der hiesigen Strafanstalt, ist gestarben. . . i B o ch u m. Oberlehrer Dr. Vurkhardt wurde auf dem Heimwege von zwei Messerhelden überfallen und durch' Messerstiche so erheblich verletzt. daß er i r's Krankenhaus gebracht werden mußte. ; Pommern. Der Bergmann Heimarni wurde auf dem Nachhausewege von feigen Messerhelden hinterlistig überfallen, niedergeschlagen, durch einen Stich in die rechte Vrustseitc schwer verletzt und beraubt. Es hat sich nun herausgestellt, daß der Hauptthäter derselbe 19jährige Arbeiter Führer aus Mitten ist. der an demselben Abend den verheiratheten Arbeiter Reinhardt aus Witt.n auf freier Slraße und aus reiner Mordlust durch Messerstiche tödtlich verletzt hat. . Dortmund. Professor RittersHaus aus Dresden.ein geborener Dortmunder, besuchte mit einer Anzahl Studenten auf einer Studienreise die Maschinenfabrik Deutschland. Hier gerieth Rittershaus mit einer Hand in eineHobelmaschine und wurde so schwer verletzt, daß er sofort ins Krankenhaus gebracht' werden mußte. Rhkinprevin K ö l n. Sein 50jähriges Berufsjubiläum beging der Metteur Johann Bünnagel. Seit 38 Jahren ist derselbe in der I. P. Bachem'schen Buchdruckerei (Kölnische Volkszeitung) thätig. , Aachen. Der Begründer und langjährige Leiter des ZeitungsmuseumS" Herr Oskar von Forckenbeck ist auf seiner Besitzung in Wassenberg im 76. Jahre gestorben. 'Barmen. Wegen Unterschlagung von Geldern in beträchtlicher Hohe wurde der Kassirr Aloys Siefer festgenommen, der lange Jahre in 'einer Fabrik thätig: war. . Soweit bis jetzt festgepellt werden konnte, beläuft sich die veruntreute Summe auf etwa 20. 000, Mark. ,. Duisburg. Im Mischraum der mechanischen Weberei von Otto Böntttger brach. Feuer aus, welches sich sehr schnell verbreitete. Viel Rohmaterial und 'Maschinen wurden vernichtcfc ; Der Schaden ist bedeutend ; dieleArbeitel innen sind beschästigungs loö.l . ; : . HkslkL'Naa. Kassel. Die 15jährigen Realgymnasiasten Karl Pickert und Ludwig l Riemen schneide? sind, nachdem sie 1600Mark baares Geld gestohlen hatten,! spurlos, verschwunden. . Frankenberg. In einem Anfalle von Geistesgestörtheit erbLngte sich der pensionirte ' Landbriesträger Maurer. : . Frankfurt. In der. Dr. Bockenheimer'schen Klinik starb der als Fahrer in derBinding'schen Bierbrauerei beschäftigte unvtrheirathete Jgnaz Lechner an den Folgen einer Blutver giftung.: Die Vergiftung rührte' vom Äiß einer Katze her. -rD langgesudte JZitäü&x Enderä. nannt
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sn N , K7 Blatter, Ist von den, Criminalschutzleuten Gehrmann und Bornwieser verhaftet worden.H a n a u. Bei ememGewltter schlug der Blitz in das Wohnhaus des Landmanns Wilhelm Leer; das Dach ds HauseZ wurde hierdurch vollständig zerstört. Sitteldentsche Staate. Alten bürg. Der Herausgeber und langjährige Leiter der Altenburger Zeiiung-, Commissionsrath und Hofbuchhändler Oscar Bonde, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Am Neubau des Fürstenkellers stürzte der Maurerpolier Franz Lippöld bei Verrückung einer großen Gypsverdachung vom vierten Stockwerk auf die Straße herab, wobei die Gypsverdachung auf den Unglücklichen fiel. Ein Schädelbruch, Oberschenkelbruch und Rippenbruch führten fast unmittelbar den Tod des Verunglückten herbei. Braun schweig. In der Aktienbrauerei Streitberg" kam Feuer aus, das zwei über den Eiskellern gelegene große Gebäude einäscherte. ' Espenfeld. Großfeuer äscherte drei Gehöfte ein. Viel Vieh kam in den Flammen um. Georgenthal. Frau Landrath Margarethe Vreslau, geb. Tränhart, verschied nach schwerem Leiden. G r. - F l ö t h e. Der Tischler Keck stürzte von dem Neubau des Landwirths Bode und zog sich schwere Verletzungen zu. Jena. Einen sonderbaren Selbstmord verübte der Handarbeiter Röder. Der Lebensmüde hatte sich in den städtischen Anpflanzungen ein Plätzchen ausgesucht, sich um den Hals den langen trockenen Stengel eines Schlinggewächses gewunden, die Enden desselben an zwei nebeneinander stehenden jungen Fichten befestigt, sein Körpergewicht auf die Schlinge wirken lassen und so im Liegen ausgeharrt, bis seine Seele den Weg in das dunkle Schattenreich gefunden hatte. Motiv: Furcht vor gerichtlicher Strafe. . Sachsen. Dresden. Die älteste Frau Dresden's, die Rentiere Abrahamson, feierte ihren 102. Geburtstag bei ziemlicher körperlicher und geistiger Frische. Die Greisin wohnt seit 50 Jahren bei ihrer 74jährigen Schwiegertochter. Das goldene Ehejubiläum feierte der pensionirte Bahnmeister Friedrich AugustiKottwitz mit seiner Gattin. Auerbach. Das dem Trödler Hofmann gehörige Wohnhaus brannte nieder. B a u tz e n. Beim Baden in der Spree ist Rittergutsinspector Marx aus. Seidau ertrunken. Beucha-Vrandis. Der in der Nahe von Beucha-Brandis pationirte Schlagzieher Mauenhof wurdt von einem Eisenbahnzuge überfahren. Der Unglückliche erlitt schwere innere Verletzungen. C'ö l l n. Beim Baden ertrank der aus Schlesien gebürtige Schlosserge selle Günther. D o r f st a d t. Nachts brannten die Wohnhäuser des Webers Friedrich Morgner. und des Stickmaschinenbesitzers Franz Morgner nieder. Frei berg. Eine für die gesammte Gerbe-Jndustrie und deren Nebingewerbe wichtige Anstalt, die deutsche Versuchsanstalt für Lederindustrie, wurde hier eröffnet. Nach kurzem Leiden verstarb Professor Georg Wilhelm Oehler. ein langjähriger bewährter Lehrer für Naturwissenschaften und Mathematik am Gymnasium Albertinum: Das hiesige Schwurgericht verurtheilte' den Holz-' drechsler Heinrich Moritz Reuther aus Heidelberg wegen vorsätzlicher Tödtung des Korbmachers Gottlieb Dietel zu 12 Jahren Zuchthaus. Geringswalde. Die privileyirte Bogen- und Scheibenschützen.' Gesellschaft- konnte ihr 400jährigeS Bestehen feiern. -
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