Indiana Tribüne, Volume 21, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1898 — Page 1

? A 0 o M v: A-O 1l r ix i iVo wiiy k w w w Office : No. 18 Güb Mabama Otrafze. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiana, Mittwoch, den 24. August (898 Jahrgang 21 No! 336

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Porto Rico

Editorielles.

Mit der Affaire Drehfuß-Ester-hazy hat sich daS Kabel seit mehreren Wochen nicht beschäftigt. Die letzte darauf bezüaliöe Meldung war der 1 Bericht über kZe große Rede, welche Kriegsminister Cavaignae am 7. Juli in der französischen Deputirtenkammer gehalten hat, um dle Schuld des Alfred Drevfub ni beweisen. Er verlaS die lern deutschen und dem italienischen Militär-Attache zugeschriebenen riefe und Karten, deren Aechtheit er feierlich betheuerte. Seine Rebe erregte unaebeure Sensation, sie wurde als Afsiche in ganz Frankreich derbreitet. und daS HauS erklärte .mit allen gegen zwei Stimmen, daß an der Schuld deö Dreyfuß zu zweifeln, LandeSverrath wäre. Cavaianac aber wurde der HeroS und Bannerträger aller Gegner einer Revision deS Drehfaß. Prozesses, aller militärischen und antisemitischen Elemente, aller Dokumentenfälscher und Vergewaltiger deS Rechts, gar diese Elemente, die ..Cadaane." war mit der Rede deS Kriegsministers der gall Dreyfuß ein- für allemal abgethan. ES sollte aber ganz anders kommen. Wenige Tage nach dieser Rede Cavaignac'S ist Major a. D. Ssterhazy unter der Beschuldigung verhaftet worden, Briefe und Depeschen gefälscht zu haben, um den Oberst Picquart zu vernichten und sich aus tiefe Weise eineS gefährlichen, wohlunterrichteten Anklägers zu entledigen. Er ist angeklagt, unter Mithilfe seiner Geliebten, Madame PayS, jene Briefe und Telegramme hergestellt zu haben, die mit Speranza" unterzeich. net waren und den Zweck hatten, den Oberst Piquart bei seinen vorgefetzten &c4&t&n all einen nubriga.3iU guanten im Dienste deS sog. Drey fuS - Syndikats", als einen jeder Schlechtigkeit fähigen, rücksichtslosen Verleumder hiazustellen. Der Eavagne" kam diese Entdeckung sehr ungelegen; und noch schlimmer ward ihr zu Muthe, als sie die Wahrnehmung machen mußte, daß der Untersuchung?richte? BertuluS keineswegs gesonnen ei, die Anklage gegen Ssterhazy aus die leichte Schulter zu nehmen und den anderen Patron durchschlüpfen zu assen. Ihr Unbehagen erreichte aber den Höhepunkt, als im Laufe der Unersuchung der dringende Verdacht aufstieg, daß Esterhazy Mitschuldige m Großen Generalstabe habe und als i Verbindung damit die Namen Oberst Henry und Oberst Du Paty de Elam genannt wurden.' Die Sache nahm damit eine sehr ernste Wendung. AuS den Pariser Blättern der ersten Augusttage spricht eine mühsam unterdrückte Aufregung, die Erwartung großer Ereignisse. Frankreich steht unter dem Eindrucke, daß die DreyfußAffaire in ein neues, hochernsteS Stadium getreten sei, daß der bevorste hende Prozeß gegen Efterhazy SchreckicheS enthüllen werd5. Man glaubt daS dumpfe, anheilverkündende Grollen deS Vulkans zu vernehmen, wenn man in einzelnen Blättern die Befürchtung lieft, daß der Militärpartei jetzt kein anderer AuS weg geblieben sei, als ein Staatsstreich. Die Dinge seien so weit gediehen, daß diese Partei sich vor die Wahl gestellt sehe, den ungeheuren Irrthum deS Kriegsgerichts von 1894 die Verurtheilung deS DreyfuS einzugestehen, oder Zur Gewalt u areifen. Viele halten die letztere Eventualität für die wahrscheinlichere, schon weil die Blut that in de? Luft liegt". Wer sollte sie am LoShauen verhindern ?" fragt Octave Mirbeau, der sonst nicht zu den nationalen Pessimisten gerechnet wer den kann. Etwa Herr Felix Faure ? Etwa Herr rissen ? Etwa die Kam mer, die schon daS volle Maß ihrer Erniedrigung gezeigthat? Etwa daS Volk, die willenlose Herde, die sich von der Boulange zu Eavange treiben läßt? Etwa daS Gesetz 7 Giebt eS noch Rich ter in Frankreich ?" Und der GauloiS": ..Die Sache muß auf der Straße auSgefochten werden. Mitan derenLöorten : verbannen, todtschlagen, zusammenkartätschen müssen wir Die, die unS unbequem sind." DaS sind nur kleine Stichproben de durch den Prozeß Ssterhazy heraufbe schvorenen Ltimnangen und vefürch tungen. WaS xwird das Ende de Dreyfnß-HandelS sein ?

MWMjlen.

Wetterbericht. Kühlere schönes Wetter heute Nacht; schönes Welter Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 93 G?ad, niedrigste 74 Grad. ScbisselS Badeanstalt. Was sertemperatur 80 Grad. Ausmusterung. Was h in g ton, 24. August. Man erwartet, daß der Präsident morgen den Befehl für Ausmusterung von 100,000 Mann Freiwilliger aus dem Dienste der Ver. Staaten bekanntmachen wird. Die Liste der auszumusternden Trup pen ist nahezu vollendet. ShafterS Bericht. Washington, 23. Aug. Fol gender Bericht lief von Shafter ein: Kranke 900, Fieberkranke 31. Neue Erkrankungen 74, Hergestellt 85, geflorben 8 DaS Transportschiff ..MinnewaSka" mit 25 Mann deS 1. Distrikt Eolumbia; 2 Compagnien deS 33. Michigan Regimentes; daö Ballon-Detachement deS Ingenieur - Bataillons und 35 Pferde der leichten Batterien segelten heute von hier ab. Der Specialist" mit 4 Ossizieren, 110 Mann und Pferden von der leichten Batterie werden bald absegeln. (Gezeichnet:) Shaser. ii Der Katholikentag. M i ! w a u k e e, WiSe., 23. Aug. ES war 11 Uhr Vormittags als der D. R K. Eentralverein wieder in Sitzung trat. Der Sitzung wohnten heute, fünf Bischöfe, darunter ein Erzbischof, bei Zwei derselben hielten Anreden und einer davon verkündete eine Ermahnung, die direkt von Rom kam und die Mitglieder der katholischen Vereine drängte, bei Rückkehr nach ihren Wohnortenden Worten, welche fast direkt vom Papste kommen, die größmöglichfte Verbreitung zu geben. Diese Aeußerungen wurden vom Bischof Sebastian Gebhard Meßmer. D. D., von Green Bay, WiS , der gerade von seiner Pilgerfahrt nach Rom zurückgekehrt war, gethan. Er sprach über die Schulrage. Bischos Meßmer nahm nicht nu? einen ravical oppoftlloneuen Standpnnkt gegen Erzbischof Jreland bezügich der Schulen ein, sondern sagte den Mitgliedern de? deutsch. amerikanischen InterstützungS-Vereine, daß die Pro paganda in Rom die Stellungnahme viele? de? englisch sprechenden Kathoiken dieses Lande? in der Schulfrage mit großem Bedauern betrachte, während die Stellung der deutschen Kathoiken als richtig anerkannt werde. Die Worte des PavsteS. wie sie Bischof Meßmer heute verkündete, lauteten dahin, daß eS zu bedauern sei, daß so viele Katholiken ihre Kinder in die öffentlichen Schulen anstatt in die Gemeindeschulen schicken. Bischof Schwebach, welche? de? nächste Redner dar, sagte, er stimme allem bei, was Bischof Meßmer gesagt habe. Südliche Solonie. K a n s a 3 Eit y, Mo , 24. August. Barvett Pruzan, ein wohlbekannter hiesiger Kaufmann, steht an de? Spitze einer Bewegung für Gründung einer Iudencolvnie in Porto Rico. Er sagte: ES haben schon nahezu 50 Familien versprochen, sich mit anzuschließen : je de dieser Familie kann von Z500 biS Z5000 in daS Unternehmen stecken und alle stimmen darin überein, daß wir eine kommunistische Colonie gründen. Wir hoffen, am 1. Januar abfahren zu können. Unglück im EarnegieTunnel. P ittSburg, Pa., 23. Aug. 3m Carnegie-Tunnel, an der ChartierSAbtheilung der Pan Handle-Eifen-bahn, durde gestern eine Anzahl von Arbeitern durch den Einsturz einer Tunnelwand lebend begraben und fanden 8 Manner unter der Erde ihren Tod und mehrere wurden tödtttch derletzt. Mehrere italienische Arbeiter, deren Namen unbekannt sind, wurden leicht verletzt. Die Leute varen damit beschäftigt. den oben erdähntea Tunnel,, gerade

westlich von der Ortschaft Carnegie,

auSzugraben. Die Arbeit geschieht wahrend der Nacht, um den Verkehr während deS TageS nicht zu stören und war nahezu vollendet. In letzter Nacht waren die Leute damit beschäftigt, ?.aggor.S mit loSge löste Geröll zu beladen, alk die eine Wand deS Tunnels plötzlich auf sie siel und sie lebendig begrub.' Die abseits stehenden und verschont gebliebenen Arbeiter begannen sofort, ihre Unglück lichen Kameraden auSzugraben und fanden acht Leichen. Sine Anzahl der Verschütteten wurde lebend, aber mehr oder veniger schwer verletzt auS ihre? furchtbaren Lage be freit. Sin Spezlalzug brachte die schwer verletzten Männer schnell nach dem West - Pennsylvania-Hospitale. Die Todten wurden in die Carnegie Morgue gebracht. Nordamerikanischer Zoll verein. M cr,ic 0,24. August. Hier wird vielfach die Idee eineS Nordamerika! sehen Zollvereins besprochen, welcher die. Ver. Staaten, Canada, Mezico und dielleicht Centralamerika ein schließen soll. In Mexico ist man der Ansicht, daß man die Zölle auf amerikanische Waaren entbehren könne und daß die materielle Entwicklung der Ver. Staaten zum großen Theile dem Freihandel zwischen de einzelnen Staaten zuzuschreiben sei. Interessanter Prozeß in Aussicht. Berlin, 24. Aug. Die verleumdungSklage deS norwegischen Dichters Björnstjerne Björnson gegen die Münchener Neuesten Nachrichten" mag sich zu einem sehr sensationellen Prozesse gestalten und vielleicht daS an den Tag 'fördern, vaS man bei der Verh an U un g deS Dr?fn4 Falles-i dessenverschiedenen Phasen sorgsam derborgen hielt. De? Dichter sagt, e? werde den DreyfuS-Zall in den deutschen Gerichten aufrollen und beweisen, daß der Reichskanzler Hohenlohe äußerte, Graf Walsin Ssterhazy sei allein der Schuldige. m4 Keine Spur von Andrer B erlin, 24 Aug. Dle ELpedition, welche unter Führung von Theodor Berner im Mai ausbrach, um nach Professor Andree, dem Nordpol-Bal-lonfahrer zu suchen, ist nach Hammerfest zurückgekehrt, um sein Schiff für eine weitere Fahrt auszurüsten. Er hat bis jetzt noch keine Spur von Andree gefunden. SchlimmeAuksichten. London, 24. August. Der St. Petersburger Korrespondent der Timei" sagt, daß man große vefürchtungen wegen deS Ausfalles der Ernte hege. 3n sieben Distrikten deS Gou, vernementS Kasan und in den GoudernementS Samara, Saratoff, SimbirSk. Viataka und Perm ist die Ernte beinahe werthloS. Selbst der Landadel fordert bereits Regierungsunterstützung und eine HungerSnoth steht bevor. SS wird berichtet, daß in einigen Gegenden die Bauern die Geteeidehäufe? de? Gemeinde erbrechen und Getreide nehmen. DaS Finanzministerium schickt Agenten auS, um die Lage zu prüfen und Korn zu kaufen. , ,,, i. Die Emfer Depesche. ' London, 23. August Seit vierzehn Tagen veröffentlicht die London TimeS" Mittheilungen deS Dr. Moritz Busch, deS Vertrauten ViSmarck übe? Letzteren. Busch läßt ViSmarck FolgendeS sagen : Man konnte bereits bemerken, daß der König begann, alleS hinunterzuschlucke vd bereit dar, ein zvetteS Olmütz einzustecken. Ich war damals in Varzin und fuhr durch Wuftrov, wo der Pfarre? vor seiner Thür stand und mich grüßte. Ich beschrieb mit dem Säbel einen Zug durch die Lust, zum Zeiche, daß der Lrieg loSgehen wurde. Aber in Berlin varen dle Nachrichten nicht gut. Ich telegraphirte dem König, daß, den er Oenedetti nochmals empfange, ich meine Demis ston geben vürde. ' Als keine Antwort kam, telegraphlrte ich, denn er Vene detti nochmals empfange, hätte ich daS als gleichbedeutend mit der Annahme meine? Entlassung betrachtet. Dann kam daS Telegramm AiekerJ.' dop J00 Zeilen. UoltU und Noon stifte lch dann zu rrt und Eiiiitctrlisia,

tI 12. ... m in die Berliner Zeitungen rücken. Und in dir That, eS ging so, die Franzosen nahmen eS außerordentlich übel." Von denPhilippinen. London. 23 Aug. Die Vssoe. Preß sagt, daß die Junta der Philip, pine - Insurgenten in London eine Deplsche von Manila erhielt, in welcher gemeldet wurde, daß dle Reibungen jwischen Aguinaldo und den Amerikanern aufhören. Laut den Nachrichten der Junta betrachteten die 3nsurgenten die Generäle Merritt und Andtrson alS Martinettoö und befürchteten, daß sie spanische Methoden gegen die PhilippinoS annehmen würden;, die Insurgenten hatten aber von Anfang an großes Vertrauen zum Admiral Devey, den sie wie einen Vater chteten und für den größten Amerikaner in Manila halten. Dle Junta glaubt, baß alle Reibereien bald aufhören und keine Schwierigkeiten mit den Insurgenten entstehen werden, wenn die Amerikaner die Philippinen behalten. Manila. 23. August. Die Gerüchte über Wirren zwischen den Eingeborenen und den Amerikanern find zum größten Theile unbegründet.Thatsache ist, daß die Insurgenten nicht villig' waren, sich aufzulösen, bevor amerikanischer Schutz gesichert ist. -HKifc vank, delche durch Gerüchte über eine übergroße Notenausgabe zu? Unteryötzung btt spanischen Behörden entstanden war, führte zu einem Andrang aufjeneSZnftitut. Die spanischenvankHäuser kamen der Bank aber zu Hilfe und verhinderten die ZahlungSeinstellung. DaS Geschäft geht jetzt gut. Die Hindernisse im Pasig. Flusse, der durch dl, Stadt fließt, find entfernt und die Wasserwerke sind wieder in Betrieb stelltGut,.daß der Krieg zu Snde ist. P onee, 23. Aug. Die Krankheiten unter den amerikanischen Truppen mehren sich; eS liegen jetzt an tausend Fälle von Malariasieber, Ruhrund einigen TyphuSsieber - Erkrankungen vor. DaS Klima hat absolut keine Eigenschaften, die der Genesung der Patienten günstig waren, und Generalarzt Greenleas hat dringend empfohlen, daß die Kranken so schnell wie möglich nach dem Norden gesandt werden. SS wird berichtet, daß in San Juan daS gelbe Fieber herrscht; Nachrichten deS Generalarzt Greenleaf bestätigen dieses Gerücht aber nicht. ,,,,' Sin neue?D?eibunb. L o n d o n, 24. Aug. Der Madri der Korrespondent de? TimeS" be hauptet, daß zwischen Rußland, Frank reich und Spanien eine Allianz abge schlösse vordcu sei, um dem englisch deutschen Einflüsse in Marokko zu be gegnen. ' ' ' , m OyissS'Nsyriyten. Angekommen in : Nev S ork: Friedrich der Große" von Bremen. QueenStovn: WäSland" von yhiladelphia; Majeftie" von Nev Sttk. allerlei. . Vret unschuldig Verurtheilte fanden vor demSchwurgericht in Rouen Genugthuung. Im Jahre 1893 wohnten in dem Dorfe Puteau?, Arrondissement St. Dnis."zwei Schwäger, der unverheirathete Model lirer Jamet und der verheirathte Mechaniker Leger. Leger unterhielt ein Verhältnis mit einer von ihrem Manne geschiedenen jungen Frau Verney, die a!3 Magd bei den Eheleuten Laroche in Puteaux m Dienst stand. Dle älteste Tochter der ledtern. Eugenie Laroche. 'welch damals 12 Jahre zahlte, begleitete die Magd auf allen Ausaangm. Eines AbendZ .nahm die

mi vie uingc lagen, moon war außer sich. So war auch Moltke; ersah plötzlich ganz alt und kraftloS auS. Ich fragte Moltke, ob er füe einen solchen Kriez vollständig bereit sei. Er antvortete, daß, menschlich gesprochen, man auf den Sieg hoffen dürfe. Dann machte ich aus de 200 Zeilen der DepeseZe20 und las sie ihnen dor. Sie meinten, in dieser Weife werde eS gehen Und dann sandte ich daS Telegramm so an alle unsere Gesandten, natürlich nicht nach Paris, und ließ eS

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giebt Zeugnik über den erhaltenen Nutzen von Dr. Attles' Mitteln. 0 giebt leine verantVlNliche Stellung I V aus Erde alS die eine Lotomotidführer. yüon seinen stetigen Nerven, klarem pf. sicherem Äuge und volftändiger Eelbftbeherr schung hängt die Sicherheit de Zuge und da Leden der Pafiagiere ad. Dr. Mit,' Xervtne und anderen Mitte find besondn geeignet, die Herden stetig, den opf klar und die geiftigea gSdiaktitkn iinbeeintrachtigt 111 erhalten. Lokomotivführer F. W. McEoy. früh do 1323 Proadwa. Counril Blufft, der aber jetzt t 3411 Humboldt Ltraie. in Denver wohnt, schreibt, daf, rr Jahre lang an Verstopfung litt, wa ihm krankhafte, nervöse nd illiöse opfweh derursachte. und seine Gesundheit wurde völlig wiederhergestellt durch Dr. Mil' er, ve,. unv Lkdkr.Pille. Ich empfeh Dr. ile' Mittel herzlich. Dr. Milek' Mittel werden durch alle potheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste lasche nützt oder da eld wird ,urücker, stattet. Buch der die 'Srankheiten deS Her,en und der Sterve' frei. Adresse: r-, ' 5 t;.2z? 5mSö necterp 5 tts-ZS, UML' D r. M ! l e M e d i e a l ,.. El.'hart. Ind. Verney das Kind zur Kirmes nach Neuilly mit, während Jamet und Leger mitgingen. FolgendenTages machte der Vater des Kindes auf dem Polizeiamte die Anzeige, daß Leger, Jamet und die Magd Verney Abends vorher seine Tochter nach der Insel Grande Jatte gelockt und Jamet das Mädchen dort mit Hülfe feiner Begleiter vergewältigt habe. Leger und Jamet wurden sofort verhaftet, betheuerten ihre Unschuld, wurden aber auf Grund der ÄusfaLrnde.Erkgevre- Laroche- und der nachträglich gleichfalls verhafteten sfrau. Verney zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurtheilt, während die Verney auf 7 Jahre ins Zuchthaus geschickt wurde. Jetzt nach 3 Jahren rückte die Eugenie Laroche mit demGeständnib heraus, daß ihr Vater selbst jenes Verbrechen an ihr begangen und sie unter Todesdrohungen . gezwungen habe, die andern zu beschuldigen. Auf ein nun mit ihr angestelltes Verhör erklärte auch die ehemalige Magd Verney, daß das' angebliche Verbrechen auf der Insel 'Grande Jatte erfunden und auch sie durch Todesdrohungen von dem Vater des Kindes genöthigt worden sei, die beiden Verbannten zu beschuldigen. Darauf wurde das Wiederaufnahmeverfahren verfügt, daS mit der Freisprechung der Verurtheilten endigte. Zugleich wurde den beiden Männern eine Entschädigung von 30, 000, der ssrau Verney eine solche von 10,000 Francs zurkant. In Kurzem wird daö elektrische Licht auch in den Gemächern des Papstes strahlen, die bis dahin nur durch Oel erhellt wurden. Der Papst verfolgt die Arbeiten mit großer Aufmertsamkeit und kümmert sich um viele Kleinigkeiten. Um das Licht zu er'.engen, wird .man die Kraft eines .Aquilone- genannten Wasserfalls bei oem leoninischen Thurm benutzen, der von den Wassern des Sees von Braxciano (ca. 20 Meilen von Rom) geiveitt wird. Mit cnvßer Feierlichkeit wird am 1. Januar 1899 di Einführung des elektrischen Xllchls gefelert roerden. MIM Salzfluß tritt oft auch bei kaltem Wetter, die innere Hand ergreifend und andere Körpertheile Hood's Sarfaparilla, der große Blutreinige? heilt Salzfluß. . H o o d'S Pillen dirken Vorzuglich nach der Mahlzeit und kuriren Kopfveh. 25. Der 5ew York Ztsss. lMsblirt 1S53.) Ä:e.,. Butterick Mnfter l Jeder Kauf berechtigt sie zu einer , j Stimne, bei unserem ! Schwert Contesjg. Zwei elegante Schverter' erhalten die zvei CaptainS, welche daS yubli kum für die populärsten erklärt. Werfen Sie Ihre QerkaufScheckS nicht veg. m S G3 ES

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