Indiana Tribüne, Volume 21, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1898 — Page 5
ZchlllflojlgKcit.
..Ich habe ?aSeretS wegen Echlatto flitett gebraucht., an btt ich längte al zwanzig Iah tt (tclitttn hab, nd ich kann sagen, das; Ealcarets Mlrmehr ffrlcichterung gebracht habku. als irqend ein andre Mittel, da ich je versuchte. Ich werde sie sicher meinen ffreuden empfehle, da sie alles da sind, al was sie empsohleu werden." Thok. Gillard. Elgin. Jll. naened. smadaft. rttam. Schmke (rat, nun gut, macde nie krank oder schwach, verursachen keine Echmerzen. 10c, 25c, Sie. Heile Verftopfnng. tnm Umr4j fM"T. 1,1. Iwiml, Rw Yr. 316 Tsl T"A Tl 4 s1 d erfüllst und garantiert von allen mi-lU-DAUjipotticteni ,ur HeUung der ladaks gnvohnheU. r.O.G.Mnff hat seine Oifice nack dem Willoughby Gebäude, No. 224 Neid Meridian Str., erste Etage, verlegt. Ofnce'Stunden : Bon 2 bi? 4 Uhr Nackmittagl Telephon : Osfice SVS Wohnung 930. Die Wohnung befindet sich wie bitzher : . IM Nord Pennsylvania Straße. Dr. WILH. H. KLUGE, Bade-Arzt im -:- Haughvill Sanltariurn.-:-! Bebandelt alle chronischen Krankheiten, U sonderi Rheumatismus, Podagra. Maaen.u. ,Ä?chttkraÄ URt l0mWe e' Ockeestunden von 1 bis 5 Uhr. Wohnung : Jrvingt on. Geld . . . zu verleihen ! nrner Bau-und Spar-Verein ' offertrt Geld zu den günstigsten Bedingungen. Rückzahlung nas Belieben. DIUU )IKC VVf U VCI orui'illll, VW I jeden eamstag den im Deutsch. Man spreche vor bei den Beamten, ode, HauS Albert . Metzger. Präfident. Zlrmin Voba. SekretSr. Varl S. Lieber, echahmeister. t Itcitc . ? . iNll ttMNN PUißvMzU Puppen und Vttppenköpse. OIias.jVXayßii6o 29 & 31 West Washingtonstr. fvinf NttttNilie Kabitalaulaae " Die Union Trust Co. osserirt Allen, welche Kapitalien anzulegen haben, Antheile in dem IAW'BUHjDIX einem e.suöckizen Gebäude, das an der Ost , i a . . L.IVa r .. Vif Vlft AV4..tt laiici ivüBC, vrzvttvriV m vi'viu4n Grundeigenihums- und Versicherungsagenten T: cw i u . : r . s;-v k.i I QCvuUt rulIO. J Hiyvnc iv vmu rundcigenihum jeint, welche n Ge. WJSS'sSS? . S L'", rlli. tv " - fänden regelmähige Dividenden adwirst. r c (. V V Qi! W(iiin V. I lonoern ou wi ,.v " :v Städte an ffin zunimmt Gewöhnlich können nur reiche eu folyes niyum besinn, bie bann ten gj siDtr UnilT CfTU V.VVV' (UUVC V. Nutzen auch Leuten mit wenigem Kapital zu gut. DleLokationundderyararier LttK'?? dö'ZSlft aUZZXu. Zrenzt? ' öolleuskuntt u e-en der Tp . Vif , BII10II JHlinSl t)0. KSiLLULL i Pffirp' sffiefSufce der ßefeHschait) 0. ns und ,122 Ost Market Str. ' Paini;& VarnisliCo Aue Sorten von Farben, Ollen, Pinseln für .Maler. Fensterglas H "wfP in allen Größen maplgften Preisen. eiMwut-4n ZZo. 420 Oft Wasbingtonstr. c-.i.l.x.- .wj Telephon .U4. Aergert Dich Dein Auge $ reike e tcht an, nd werfe I tibtvo Dir der end Dich a "l c r-1 3J4i iÖJÜX rj 1 1 ttf j pfc. VMs Myiniitr mvitimi um )4lkiiaii.h k-Hb.wa nw - , , IX31AMAP0L14-IND. Vir fflr DcUcKnae da Sthige l nsktttgt. unftltche ai erde schmertlo ,tgtZtt. Qrillen
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Ein Zlttglüä:siag.
Humoreske von Vaul Bliß. Es ist ia llgmtin Wannt. & ks Sf S.T.5 SSm.' M , fx. ev.w... ,.ffw.n (nMbmslr rostt,? 2 Ta?r ,fT iikt p,." f.rf, tartW r&t SbaÄin 27V segelst gewesen, man hatte die halbe SIÄ'ÄKI Ä?ÄL AfZ i ;Ä SS letzt auch der Kater. jetzt auch Herr Waldemar Ritter stöhnte aus tiefster Brust auf und richtete sich vom Lager in die Höhe. Ach, der Brummschädel! Ein neuer, noch schwererer Seufzer entfuhr dem geplagten Mann. Und dabei dieser entsetzliche Durst! Mit zitternd? snnh nTtff er nnsftl jjfii ziliernoer iano griff er nacy, der Wasserflasche, die auf dem Nacht?!albt I tischchn stand. Aber die Hand griff nicht sicher genug zu. so dab die Fla. sche zur Erde fiel und n Scherben zer. jjrr,, 1 ! " Herr Waldemar lächelte resignirt nd dachte: na. der Tal sing, ja gut um ci icuic iui wswuiu i deshalb niefit I sVs..r:x ..c : I rZ" i" "mK" Lr : nannter gemüthlicher Mann, den so leicht nichts aus semer Ruhe bringen konnte. Um zehn Uhr kam die Wirthin, um ihn zu wecken. Als er das energische Klopfen an der Thür hörte, rief er : Gut, gut. ich bin schon wach!- Dann l ? - 1 o CY1 .11 war er rnii einem oag aus ocin eil heraus. Als er an den Waschtisch trat und die Wasserkanne aufhob, entglitt auch diese seiner zitternden Hand und fiel auf das Becken, so daß beide Theile in Scherben zerfielen und das kalte Wasser ihm über die Füße lief. Das war das zweite Mißgeschick. Jetzt lächelte Herr Waldemar. wieder. obschon es ihm gerade nicht angeitf)m r ;cn.n .s m Frau Wirthin in der Beziehung keinen Spaß verstand und ihm sehr ansehnliche Preise ,für die zerschlagenen Sa , c, uc uic jcuuuuycucu ju'i U)Zll UlllCUJJlClC , UUKUClll UV i i; sich seine gute Laune dadurch nicht chen anrechnete ; trotzdem aber ließ er kerd-rben , UClvCliCil. I Zwei Minuten später erschien m., fflritin; f'L o,(L Mls U.u u wrn iiup. " I u wkn und schrie- T ich arm zu Kuien uno ,qrie. .aaj, W) arme 7flUU . ' r: v: rr. r. rt, r. n. i Lächelnd beruhigte Herr Waldemar si- ind-m er ste- ylber lassen S doch nur, Frau Krause, ich ersetze Ihnen selbstoirständlich Das können Sie gar nicht!" jam..t. rz. ..kt.. v,2 r,x wnVwnn l tllltl lik IVllIll, VU V IIIIW V4lVlltVII von meiner Grobmutter. und die haben ganz unbezahlbaren Werth!" fn hnthiß CSrr WnThmnr si I will dich rupfen! Aber er schwieg und ließ die empörte Frau ruhig austo-' den. Das hat mindestens dreißig Mark gekostet!- rief sie endlich laut tLU VVVI V VJV W4 VVV - 1V ' 9 i ' ' I weinend. Uiittv. I Stumm nahm er seine Börse, zahlte der guten Frau drei Goldstücke und sagte lächelnd: So. nun wird diese schwere Wunde ho fentlich bald ' MlL rr rnirSpr slTTrtn rnnr ,.iie ,? I freudig: Na. gottlob, hat nun diese entsetzlicheJunggesellenwirthschaft bald 'I fc V wv j.yvivlv,,,',lv'l ein Ende: nur ein Paar Wochen noch, dann werde ich mich verloben, und dann soll die Hochzeit bald folgen! Und er ging an den Schreibtisch, wo er die Photographie eines hübschen ..i ' c v r fÄ.' ii Madchens aufhob und sie lange mit f th VTnrlitriKn 0sii-rt KtrnTitpsp nuuuuiuiwi uyi I Inzwischen wlk Nrau Kraule, die W auffavend schnell beruhigte, andenii.x.r deres Waschges Vi. 1TrsiwVrv mvlM.,Wii.i.s , u-p Hoden Einhalt geboten. Nachdem Herr Waldemar gefrül rjerrnifete er hTHbTIrfi U'm, I "7 f ' U r.-.y.i ...... Uhr. Er durchsuchte das ganze ZimmXf Frau Krause that dasselbe, aber die Uhr fand sich nicht. Jetzt wurde er ein wenig erregt, denn dil Uhr war ein 0Vi rnrinir Xmu rnnff TmAt Im nisch: Vielleicht haben Sie gestern die Uhr gar nicht mitgebracht. Sie waren s,hp hter." nr, s.Zr ,711,,!, er rauf: Erstens war ich nicht dermaßen nem Knall floa die Thür zu. Tiurnrni Verson. backte er nur. und suchte dann weiter nach derllhr. das kann ia vorkommen. Stt haben ' . , Ihren Stiefel gewiß für den Uhrpant . M j-sliryailen. . . .T- , , , Er ärgerte sich: aber trotzdem antwartete er nickt darauf. Als er aber Vlt hm. sah er, daß sowohl das iti s ...x v.i o::r.cf -ii cGlas, wie auch das Zifferblatt zerhroin. nnh ' iihi.yiini C.KT4.M V . uui ivui, uuw uudi ifywn uic S'IS"' f ' i. f. Frau Krause bemerkte sein Erstaun nen. Und um ihren letzten .Trumpf auszuspielen, sagte sie lächelnd : .Da Sie gestern aber gar nicht so heiter waren, o welvcir vsic iyuciiinu mui annehmen, daß ich Ihre Uhr zerschla - gen habe, sondern wissen, daß sie be - nitS eitern Abend so tnvalkd war.' Obne seine Antwort abzuwarten, derschwand sie. Nun war Herr Waldemar wullzeno. Er verwünschte alle Kneiperim im all. gemeinen und die gestrige im besonde. ren. und Ickmmr No) ls ur rveuer,
heiter, daß ich nicht mehr gewußt ha- "n cmiuniv f,' Gluck zu haben, denn er. sah seine ben sollte, was ich thue, und zweitens die Fmger an den Mund .legte. rSam foc6tn n bic Haupt.Allee ni ist das überhaupt meine Sache." -Aber selbstverständlich! Verschwie- biegen. ' Das empörte Frau Krause. Mit ei- S? wie das Grab! Damit empfahl sofort stürzte er dahin. ei
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Nach emer tencifiunDe lam iyrau meyv VuBua, Uu ev uammeut in urnti und die gelben Frucht? n tzen. Krause zurück; sie lächelte spitzfindig, ihm die ungewisse Vorahnung aus. Straßenkoth rollten.' reichte ihm die Uhr hin und meinte: daß dieser sainosc Tag na ewige bei ' Di Alte. kurz entschlossen, grift .Sie lag in Ihrem rechtenStiefel. aber artige Ueberraschungen für ihn brm- ach dem Paletot dey Herrn, und
daß etwas öerartsges nicht wieder vor-
rommen loute. Eme Stunde später kamBesuch. Ein I. V f? jr . , I ftTri fritth V r.X .rY. I k n,' " " H"rmar ihn . ILÄ. " ? wmhw, um ui ucc itrrunu lieg oerÄrte' s crirl; Lieber Waldemar, Du mußt mir eiuen Gefallen erweisen: pumpe mir An ÄSÄbÄS n j 0 ä.,bs,vrs..nd,ich. aUnn. Welt gab fr atomar die 100 S ' würde. Als der geplagteMann wieder allein umi, uucucgic er, was nun zu DCgtN I .:cr.-i. . ... I nen war. Das leuchtete ihm nun bereits ein: Jetzt kam es nur darauf an. nffa?. t....i. it .1 : i I Inrnfi flln.RI it. I 1 1 . f. I ' I rn ivus itiuii iicuic iiKii. nur mii i u wMluy fl" u ucüu , .. x.;,.?.... Yfivvy Yluy4 WlUi JU nuAxa . . bn a z tt noch überlegte kam d ßl J Natürlich mutzten auch dabei wieder ein Paar yffi &n $t&S! ffiÖ 1:T' i'7 1 VT l"' xr. .It... rn. . .li. . . mumuiucu mußic, llN0 ZUM Schluß gar die Anmeldung seines Ons kels. der aus Prenzlau kam. und dem I
er als Bärenführer" durch die Resi- aber habe ich es als eine direkte Beleldenz dienen sollte. I digung empfunden, als man mir heute
Plötzlich klopfte es. Herr Walde-
mar rief herein, und gleich darauf Milchmädchen auf offener Straße umtrat ein kleiner, sehr erregter Herr I armt und abgeküßt. Es bedarf wohl
ein. Sie sind Herr Ritter?- begann er schnell. Erstaunt sagte Herr Waldemar: Der bin ich. Aber was wünschen Sie I von mir?- I .Ich heiße Meier. Sie haben oesiern Abend meiner Frau das neue Seidenkleid begossen.und außerdem haben Sie sich auf meinen neuen Hut gesetzt. Das macht zusammen 137 Mark, die ich hiermit von Ihnen als Schadenersatz fordere." Dem armen Herrn Waldemar wur- l de es schwarz vor den Auaen. Er I .,, ' - ' ..5."' . r r it r r I lnn sich absolut auf gar ev , . r . L''7iffl"J V Behauptungen," sagte Herr Meier, -W rt,.f,.K. .r... I " ui,tt, uuvm it iuj miuiu Abend auch schon verpflichtet für den S(abtn aufzukommen.' rn , rn e. I un gui. enigegnele err aioe"iat IU9 roa ia? oeriproajcn oaoe, tte lch naturlich auch. Bitte lassen r Ihre Adre Ich werd, "o fenoen. jjizxzi lyai, wie lym aeiKl-1 f , . , ! , P"; unb "g dann mit kurzem Grusj . m.. is V"1 uiwiui jyicvxi uuem I FVI , Vnv Hirrn4ti mW? CTS.. I f I . I iwui, vuuuu u, tu uu jüuiuci ui miivjt -ciui W4ui I gen. Aoer umfonu. ur vesann sicy I p , m i. I out rein gar nlazis meyr 'cur oas nzll r.B ,Y lSK stern Abend mit seinem aellebten Mad- I ii.it. ii n . . I n verlobt hatte vorerst - allerdings imiiaj, oap er oieferyaio oon eiL öan3 5m,tn;" en. ""5s 6ejf" 8C I Vw" S01""1 auI ßerordentlicheErelanlk wurd:a zu bege-1.; . V p. k . 7 I Yen durch ctNC fOlCNNC Feier im NgsttN I Freundeskreise. Er wußte Wohl, da l aues eyr u, ,g gewesen war aoer au li - p' t , i r r r i 1 Emzelheiten konnte er sich absolut mcht oefinnen. I Doch seinem mangelnden Gedächtniß sollte bald abgeholfen werden. Bald daraus erschien der Oberkellner des velre enven 'euaurants t mm . , . .. r..:. sa.... I " fc . ,-, rm.i k.".. WI. .N.- ..,.t.t. .lUkd gestern verzehrten ?p"'n un "'?N''. w"n ' rv.. r. iTn,T en. lieber Franz, begann Herr Äalmar yavi x oenn nicyr gefiern chON bezahlt?" - - , , Der Oberkellner machte em sehr piw ij , i1"1!,' 5Inb: r. ntfculbtgen err bitter, aber gestern oder Wt Wn& em klem wenig l heUer.'so daß Sie mcht mehr in der Stimmung waren, die Rechnung durchzusehen und mich des aVb auUitJetlt0-einfL w.r. Hr Waldemar lächelte über diese taktvolle Ausdrucksweise, und dann beZ?h'te schweigend und gab natürlich nen oer gefazmeioige arcon. t . p ri und verr waldemar war wieder , rm. i allein. Jetzt war ihm absolut nickt k.,:. ' " i. 1 1 I gen wurve. Er hatte nur zu Recht, denn wenige I CfYl . I w l. Mm. V - CYT !if. . l annuicn jköicj lara ver juia elnei 1 r ,, . , - 1. Nacht-Eases. prasentlrte ebenfalls eme Rechnung über 37 Mark für verzehrre yiköre und Erfrischungen und erin. J.i. c v-c :-r.,.. ... nerte daran daß infolge einer Kleinen I ' . V?. L.' fr f ijyiangcici uic yiu plegkijcyelve cinaedrückt worden sei. , Auch auf diese kleine $rtler konnte de, geplagte Bräutigam sich ab solut nicht besinnen. Aber da erschien auch schon der i vigcni oer plegviven 1 luna. um sich nach den Verm'ögensver 1 Hältnissen Herrn Waldemarö zu erkunI diaen. Und wiederum einige Minuten spattx trat ein Schutzmann ein, der mit lauter und ernster Stimme Herrn Waldemar Ritter'' ersuchte, ihm auf I daö Polizei'Aureau zu folgen. , Ais rne vier verren gegangen waren
trat Frau Krause 'mit elner 'Nabarln ein. ' ' - Nu. sehen Sie doch blos, wie er hier alles zuaerlchtet hat jammerte
S? fTDtrtfttn M iiiuuum, vu4 1 V... iww armt und geküßt." . Die beiden Frauen sahen sich an. sä? I0ä Unb9in8n bann tti" &.a9 .am fr Wldmar re? h,,. ff? a;. ÄÄÄS nau. darum würd allks bkigekgt. nur SmX ' . m. rx . ; Er wollte sich eben niederleaen. um ein Schläfchen zu machen, als ein Heu' rn r t:: : t . iler rief für lin llvgrgevctt Ivllii. Jitternd vor Freude riß er den Um scklag ab. denn er erkannte sofort die e. Crjs..:ci r.:... Afn.(;ät.i.i!l Ajuiiuiuiiiii iciuci uuctiticii nsf. rP. VZ Iniirk r frfrrr 2 j i u. n. tu, . Usu, un :.?.' m,;, k 1""" vm ujfc vuutuy u( wie ein tooiag ins kficyi. . Der Inhalt des Briefes war folgen. der: " : Mein Herr! ' ! Ich hätte nie gealaubt. daß. Sie mich derartig compromittiren würden! Erstens war es eine ganz unerhörte Indiskretion von Ihnen, daß Sie g stern Abend vor ,Jhnn 'Zechgenossen unser Geheimniß ' preisgäben.. Darin Vormittag erzählte. Sie' hätten das nlmt er t der rwarmuna. van zwlschen uns alleS aus ist. i Mit Hochtung 5 athe Braun.Endlich kam der zu Tode erschreckte Mann wieder zu sich. Auch dieser letzten Beschuldigung wußte er nichts entgegen zu halten. Er besann sich "noch immer auf rem gar nichts. - Was nun thun? - Er überlegte lan ge. Endlich beschloß er. einen rührenden Abbitte-Brief zu schreiben. j Schnell holte er Papier und Tinte. und begann in flehenden Worten um Veneibuna zu bitten, als aber der. r n nt.r, 7.:"'.'" 0 Si1 12 M . rrrV i.c.r rJ ttttgte Mann das Tmlesab um. so tu it i i. I v- cn- e; v. Vx:ti:ri ' T "'"" "j goß. ?ts.X ,,K Vr,ntfvnS snft r r.A' iyuun .v v inach dem LSschdrücker um. als er it aber nicht gleich fand, nahm er in -der rr O.rx . i Erregung oas anium oamii dz mic aur. .. ai oic bm schehen war. merkte tt semen Irrthums nun st Plötzlich, siel ihm em. daß es vlel-'j Iklckt vom be er ei. oerion ia, um , ' ,, , ' " Entschuldigung , zu iltten. Deshalb "?m " J'"'ff3 UNO fUIC DmflUÖ. XJCNN Cl WURIC. OaR Meine erzensionigin aue aagc voi I . r. . ... ' . " ? . V - f eines ois zwei fpazieren zu geie pfleate. I ö ls er um die nächste Ecke bog wnnte er einen Menschen an. der auf. r.: ar .:. m..,... ss! ICllKtii JVf mini oumiimuiHi vui'. e. Natürlich siel das schöne Gebäck z en Schmutz. Der Mensch '.fluchte unb ettcilc. Hrr Waldemar war ch nicht höflich. Schließlich entstand ' m?-ns,n kill UU VV. nwjnii w. , rllfirti i-nr inh 5,rr Naldemr Mark bezahlte und sich in eine Droschke rettete, um weiteren Unannehmlichkeit . tcn gU tgehen. Mupr v-r rm Yurnnh hslfc , c;z. iun ;n unnVudMnn W rtm vtw ,; NZerf,sNi,n neJ VIUUMI V V V V "W tW r,..,f v,u.u. (l- Sofort sprang der geplagt. I I?" Bf"3" lr.(U Drunter, ti entstand roieder ein Auflauf von Menschen, aber der Gaul l i v0.. unh ging zu Fuß weiter. GUn aU ct ben Damm überfchrei Ifn wnM- fnrn .Zn. Ifriiilfct Vn I ,. ,, UUty st. Der Straßenschmutz spritzte hoch aus und besudelte den hellen Paletot unb ba3 Beinkleid des schon so arg gequälten Herrn Waldem!?. trat er in daS erste beste sm;pts.skin8 liek sZck tonn, CSn ahi. m r-wigen, bezahlte zwei Mark und pilgerte endlich hofsnungsfroh weiter. Endlich erreichte er ' ohne weiteren s.z. treffen hoffte. Jetzt schien er übersab. dak vor ibm .i. tt. 5?rn 1 1 f. j ' X V V V rV,, sak. die Avselilnen kilbat sieke altk ixmu remi,, fö rfc ü""W'.!"'.: 1 w,.p,.,r I da der arme Waldemar fort wollte. . it cnftlfchf Mte i-r r-J. It. . ' , tbMder. blS Vlt dül tiNI QRXt CcJ 1 i . leichten Symmerrockes in dn Hand hielt. ' ' - ' V Nun stand Herr Qaldem da und . . " iuiiv yv. v -muw.iv4. i hatte nur einen Schooß an seciern I L . . . ' I Paletot. Natürlich gab da vttd einen Menschenauslauf. und ebenso l;. t; k,.,,' c..,. m.int tvieder. und da Alle umher laut lach, ten. warf er der Alten auch heul o mißhandelten , Paletot ' noch zu und lies seiner Dame im bloßen Rock nach. " ' ' "" ' Endlich hatte er sie erzeicht. ! Er begrüßte sie seh? -höflich. aber war kalt und förmlich.'' -. 7 - Du thust mir. bitter :Utteäk5l iFi ttnmmfUf t flfeti Ynnr toa angeWe.rt. als ich diesen dummen I Streich beging.- ' - Uni) sie darauf mit Ernst und
Würde: Ein Mann von Erziehung darf sich niemals so weit vergessen." Aber ich war ' so voll von der Freude, daß Du mir gestern das Iawort gegeben hast!" Das ist doch kein Grund, sich sinnlos zu betrinken!" Käthe, ich bitte Dich, vergieb mir ! ES soll auch ganz gewiß nicht wieder vorkommen!" bat er flehentlich und griff nach seinem Taschentuch, um sich den Angstschweiß von der Stirn zu wischen. In diesem Augenblick sah sie ihn an. Und urplötzlich begann sie zu lachen, laut und fröhlich, ' aus vollem Her-zen.-Das verstand er nicht. Fragend sah er sie an. Ia, wie siehst Du denn aus!" rief sie immer noch lackend, der reine Kameruner!" Nun besah er sein Taschentuch und begriff alles: der Tintenfleck! ja so, ja so! Er sah in einen Taschenspiegel. Stirn und die rechteBacke war schwarz, die rechte Hand auch.' Wüthend warf er das Tuch fort. Sie aber lachte weiter, so daß er
nicht anders konnte, als schließlich auch mitlachen zu müssen. Dann sagte sie: Nun fahre nur gefälligst schnell nach 'Hause, denn mit einem solchen .Mann .kann ich doch wirklich keinen Staat" machen!" Im nächsten Augenblick saß er dereits wieder im Wagen, als er ihr eben noch einen letzten Gruß zunickte, da sah er an . ihrem herzigen, frohen Blick. daß . sie ihm alles verziehen hatte. Und so kam eS denn auch wirklich. Noch an -demselben Tage verlobten sich, die beiden Liebesleute, und zwei Monate später traten sie vor den Altar. Aber, Herr Waldemar hat auch sein Wort Lehalten. Niemals wieder hat er über ' den Durst getrunken. Dieser eine Unglückstag.. hat ihn für immer turnt. KStx ö ficht fg. Clara: Emma muß' irgend etwaS über mich geklatscht haben." Anna: Wieso. woraus schließt Du ' daS?" Clara: Na. als ich sie heute traf, hat sie mich zweimal geküßt."' Eln guteö Kind. Karlchen: Papa, gieb mir doch fünfzig Cents; ich will sie emem armen, lahmen Mann geben." Vater: .Wer ist denn der arme, lahme Mann. Karlchen?" Karlchen: .Der Kassirer im Circus!" " ' - Fatale B e st a t i a u n g. Frau (die eben den . Diener fortgejagt hat): Jette, Sie sind Zeugin, daß der Johann vorhin sagte, ich sei eine dumme Gans! Jette: Jawohl und ich werde es vor Jericht mit Ver- - -r. A i ... inieien oeiiangen: Ein Ausstattungsstück. Schmierendirektor (zum Dorfwirh): lüsxx geben morgen em Aus tattungsstück. Bitte, leihen Sie mir einige Kartoffelsäcke wir brauchen Tep piche." .OSönbeit sitzt im Olut. Keinek Olnt bedeutet reine Haut. Ohne diese keine .(Schönheit. Cakcareiß, Candy'Cathartic' reinigen daS vlut, kräftiaen die Lebe, und entfernen alles Unreine aus dem Körper. Fangen Sie heute an, Yusteln, Oeschwüre, Mitesser und so veiter zu vertreiben. - Ochönhett für 10e. 3n allen .uvotheren. Zusrieoensiellung aarautirt. 10c 25c. 50c , o 5
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Da wir Alitglieder des Vereins von Raufleuten sind, werden wir mit Anderen den Eisenbahn-Zahrpeis während des K. of P Feldlagers vom 22. bis 27. August zu. rückerstatten. ,
Steckbrieflich g e s u ch l wird vom Amtsgericht Charlottenburg der frühere Neltstallbesitzer Graf Friebrich Hohenthal. der am 21. Mai 1872 zu Schloß Pich2u bei Wuizcn geborcn ist. und eine Gefängnißstrafe von zwei Monaten zu verbüßen hat. Der Graf gehörte zu jenen Personen, die im vorigen Jahre einen Bahnwärter an der Wetzlarer Eisenbahn im Grunewald durchprügelten. In ganz Europa ist Serbien noch der einzige Staat, in dem auf Gewohnheitsdiebstahl die Todesstrafe steht. Seit vielen Jahren war es üblich, daß in den Fällen, wenn die Gerichte wegen Gewohnheitsdiebstahls auf Todesstrafe erkannten, die Begnadigung eintrat und die Verurteilung aus längere Kerkerstrafe folgte. Nun ist aber unter dem jetzigen Ministerium eine strengere Richtung eingetreten, die Begnadigungen werden seltener und es ist auch der so seltene Fall vorgekommen, daß ein Todesurtheil wegen Gewohnkeitsdiebstahls vollstreckt wurde. Mit Vitez war von seiner Jugend an ein Dieb und wurde schon vor mehreren Jabren wegen Gewohnheitsdiebstahls zum Tode verurtheilt, aber be gnadigt. Kaum nach längerer Kerkerhaft frei geworden, stahl er wieder, das Todesurtheil wurde abermals verhängt und jetzt fand zum zweiten Äal keine Begnadigung statt. Als man Vitez ankündigte, daß er sich zum Tode vorbereiten solle, sagte er: Es ist gut. daß man mich hinrichtet, denn, wenn man mich wieder begnadigt hätte, würde ich mich, selbst umgebracht haben; ich wäre nach langen Jahren doch wieder frei geworden, aber zu alt und zu schwach zu einem ehrlichen Erwerb, aber auch unfähig zu einem tüchtigen Dieb!" Das Schwurgericht in Troyes verurthcilte den früheren Bürgermkister Damoiseau von RouillySt. Loup, der seinen Schwiegersohn erschossen und auf seine Tochter zwe' Schüsse abgefeuert hatte, zum Tode.
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