Indiana Tribüne, Volume 21, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1898 — Page 1
o K rr A rlO v. O A W A0 OP Tt AA yV l9 l iVo v V O ky v w W Office : No. 18 Süd Mabaa Gfcaße. Telephon 1171 Jahrgang 81. Indianapolis. Indiana, Sonntag, den 2. August (898 NoZ333
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Nachlaffenschaften. Die unterzeichnete Gesellscbast übernimmt . -j .r1 . , iii.il x. v Nachlaenicyastm uns rriyeul 7 usserllgung von leitamemen, ucermmnu auch Vertrauensposten unter denselbm, wenn gewünscht. Die Sicherheit der Gesellschaft ist von allen Gmqten anerkannt. Ihre Organisation und Einrichtungen er m&ctii&en e ibr die Verwaltung von Besitz thum billiger und schneller ,u besorgen, wie eö nnzelnen Personen moancy Rathschläge in Betreff der Anfertigung von Testamenten, sowie in Betn ss der Verthlung von Nachlassenschasten werven wiirnrw theilt während ihre Dienste ei Trustees etc. zu mäßigen Preisen zu h7ben sind. Tho Enäiana Trust Company Cfsices : Truft Gebäude. Kapital $1,000,000 UeberschuS $35,000 1 M'il m im Fairview. IPanMk! Bis auf Weiteres laufen die Wagen der College Avenue und Union Bahn' hos Linien durch nach dem Fairviev Park, ebenso wie die Wagen der JlliuoiS Str. Linie jetzt. Transfers von und auf allen Linien. When Band Sonntag Rachmittag und Abends. "ksirbmk." Natures Benuty Spot, i tt. vf P. Woche. Greker musikalischer Carneval der Fairbank Konzert Kapelle, bestehend aus 2 Solisten. Montani BroS. Orchester auf der Terasse jeden Nachmittag und Abend. Zwei Epezialltäten auf dem Programm bilden $ie Schmiede im Walde" und DoldY'S militärisch Fantafte Vom Herd zum Schlachtfeld. Mahlzeiten zu allen Stunde im Eßzimmer dei Casino. Gute Bedienung, annehmbare Preise. Nord Illinois Str. und Fall Creek, einen lock westlich von Camp Eolgrove. Straken bahnwagm von der Ecke von Illinois Str. und äLashington Str. alle 5 Minuten. Eintritt frei ! WM W M 12. bis. 17. September. IST Gffen Tags und Abends. Abends beleuchtet. Schlacht von Manila uvd ET Pain's Feuerwerk Abends. Keine reservirteM Sitze. KISSSL'S. .Jeden Abend Conzert t. &ffl Kavtüt find it nchslg,da kä,ftln aus dem iprigramm , filjlie tüatf, Prima Donna Ecxra. Nabel ra?t. SHamp,, a',-alkr. L.-:!an Hayde. ttioSornlc. esft, germldi. da. I. Noiext? - Pian-Virtu.s. 2dt Eointa, tl Vorstellingta a .THt Fan JTifltl v. und JS. etrajt, dm Hupttg zu Etat jait Grd gezenübn. ViIld Killt Ixtün am Ll.uud 23. Iigust aus. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Ssrehens in Znpianaolis pon THEOPOR STAFFEL. Sest-Schrift zur Feier der Vollendung deS Deutschen Hauses Srochirt 50c ; gebunden $1.00. PostPorto beträgt 15c. z hab, i Ui Ojft: d? .Tribiia,. sLann auch li in c. uo p., uipct 9t .xcuflTapg- muo ivf r,tch aujc tuui IM.) Unterstützt die S i-lli U9, ittrtti5,o,'.Nto CJafCaltea. Uo. 183, 1 nd 142 Vkauna Od.,. U Q. Qomervillo. Nesagn
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Die Schlacht bei Manila. New Jork, 20. Aug. Der World" wird über die Schlacht bei Manila berichtet : Der Verlust der Amerikaner war 9 Todte und 22 Verwundete. Die Verluste der. Spanier werden einschließlich Todte ud Verwundete aus mindesten 200 berechnet, und etwa L000 wurden durch die Einnahme Manila'S zu Gesungenen gemacht. Ungeheure Vorräthe von Munition und Proviant sür Landheer und Marine fielen in die Hände der Amerikaner. Durch 4 Schanzgräben, die 2 Mei len lang waren, wurde der Feind, der von panischem Schrecken ergriffen wurde, hinter die Feflungömauern Manila'S zurückgetrieben. Dort ergaben sich die Spanier. Als auf der Amtswohnung deS Stadtcommandanten das Sternenbanner ausgehißt wurde, da brach Gen. ZaudeneS in Thränen auS und die Mitglieder seines StabeS bargen ihre Gesichter in ihren Händen. Gegen halb 9 Uhr Morgens hatten die Truppen ihre Stellungen eingenommen. 4 Reserve-Bataillone hielten die Pasay-Landstraße besetzt, während die allgemeine Reserve, ö Bataillone, im Rücken von Gen. Geeene daS Territorium zwischen der Bucht und der Malate-Landstraße besetzten. Um 9 Uhr dampfte der Monitor Monterey" langsam vor Manila quer durch die Bai. DaS Flaggenschiff Olympia", der Kreuzer Raleigh" und daS Kanonenboot Petrel" folgte. Vor Gen. GreeneS Truppen befanden sich zwei chavzgräben deS Fein deS, dahinter befand sich der kleine Fluß Rio Cingalon, während sich dahinter daS Pulver-Magazin, ein alteS Fort, befand, daS durch ein sechSzölligeS Geschütz, ungeheure Wände auS Sandsäcken und Schanzgräben im Süden und gegen daS Meer hin verstärkt war. . Gen. Andersen befehligte die auS zwei Brigaden bestehende Division. Plötzlich gegen halb 10 Uhr eröff nete die Olympia" mit ihren 6-zöll. Geschützen auS einer Entsernung von 4:)00 SardS daS Feuer aus Manila. Die Truppen jubelten laut und schwenkten ihre Hüte. Die ersten Geschösse sielen kurz, aber immer wieder öffneten sich die ehernen Schlünde der Geschütze und spieen Feuer und Verderben; die Geschosse schlugen immer dichter in die Befestigungen deS Feindes ein. Die Raleigh" und Petrel", von deren Masten die Sternenbanner wehten, versuchten auS einer Entsernung von 3500 JardS ihre 5- und 6-zöll. Geschütze. Geschoß auf Geschoß fiel in daS Fort, und die Spanier zogen sich in panischem Schrecken nach Manila zurück. Dem Einschlagen jeden Geschosse folgte daS Auffliegen von Trümmern hoch in die Luft. Bald gab der Feind auch die Schanzgräben vor General Greene'S Brigade auf. Die Spanier zogen sich aus den Schanzgräben in die Reisfelder resp. Sümpfe zurück nnd begannen von dort auS ihren Guerilla-Kampf. " - DaS Fort dar mittlerweile von den Spaniern völlig verlassen worden, und dem Geschwader wurde daS Signal zum Einstellen des Feuers gegeben. Die Truppen deS Coloradoer, Califprnier und deS 13. 3af. Regimentes jagten die Spanier durch die Straßen von Malate. Auf der Flucht warfen die Spanier ihre Gewehre sammt Patronen von sich; ihre SZuzgraben waren mit Mauser-Patronen theilweise gefüllt. Die Amerikaner setzten ihnen nach eroberten die Luneta-Vatterie und trieben sie hinter die Mauern der Stadt. Gen. Greene zog um die Stadt herum und besetzte Binondo, nördlich vom Pasig Flusse, wo er sein Haupt quartier aufschlug. Unterdessen war Gen. McArthurS Brigade, auf dem rechten Flügel, in die bestigfiea Kämpfe verwickelt. Die Spanier zogen sich zurück, Gen. McArthur ruckte in die Stadt und errichtete sein Hauptquartier in Malate.
Die Insurgenten folgten Um Vor
rücken unserer Truppen. Wir versuch ten, sie auS der Stadt zu halten, doch fanden wir das unmöglich. Sie drangen in Haufen von Tiusenden ein, besetzten die leerstehenden Häuser und begannen die Plünderung. Malate und Ermita, die Refidenz-Bezirke ManilaS, wo die reichsten Kaufleute usw. wohnten, sind von ihren Bewohnern völlig verlassen. Die amerikanischen Truppen vertrieben die Plünderer und versuchten den Plünderungen seitens der Insurgenten soviel wie möglich Einhalt zu thun, doch laufen noch fortwährend im Hauptquartier Klagen darüber ein. SpanienSAnspruch. Washington, 20. Aug. Berichte von Spanien melden, daß Sagasta Anspruch auf Entschädigung für Eigenthum Spaniens auf Cuba und Porto Rico macht. Entschädigung nämlich für Kasernen, VerwaltungSund RegierungögebSude, Festung?werke usw. In offiziellen Kreisen ist man der Ansicht, daß Svanien zu diesem Anspruch nicht berechtigt ist. Nach Hause. Washington, 20. Aug. SchafUi telegraphirt : Der Jucatan" ging heute mit 500 Mann, der Santiago" mit 600 Mann und der Hudson" mit 600 Mann ab. Die Flottenparade. New Jork, 20. Aug. Die Flottenparade heute war eine großartige Affaire. SampsonS Flaggenschiff New Jork" führte dieselbe an, dann kam SchleyS Flaggenschiff Brooklyn", dann die Massachusetts", Oregon", ,?öwa"7- Indiana" und TexaS". Diesen großen Schissen folgte eine Menge kleinerer. Von den Forts auS wurden die Schiffe im Vorüberfahren durch Geschützsalven begrüßt und an den Ufern drängten sich hunderttausende von Menschen,. die deö HurrahrusenS nicht müde wurden. Keine Truppen nöthig. W a s h i n g t o n, D. E., 20 Aug Gen. Shaster hat daS KriegS-Depar-tement benachrichtigt, daß nach einer Berathung mit Gen Lawton, Befehlshabe? deS Department? Santiago, eS nicht für nöthig. bekunden wurde, noch mehr Truppen nach Santiago zu schicken um Ruhe und Ordnung ausrecht zu halten, d. h. nachdem daS 6. reguläre und 23. KansaS Regiment dort eingetroffen sind. Katholische Interessen. Washington, 20. August. Heute Morgen vor der Kabinet.Sfitzung machte Erzbifchof Ireland dem Prästdenten seine Aufwartung. ES heißt, der Erzbifchof sei beauftragt, bei der Regierung Vorstellungen bezüglich deS Schutzes der Interessen der katholischen Kirche in unseren neuen Besitzungen, besonders Porto Rico zu machen. DerKaiser in Mainz. Mainz, 20. Aug. Kaiser WilHelm kam heute Morgen in Begleitung des Großherzogs von Hessen hier an. ES ist dies sein erster Besuch der Stadt seit seiner Thronbesteigung. Die Stadt ist festlich geschmückt. Der Kaiser ritt vom Bahnhof in die Stadt und wurde am Triumphbogen vor dem Schlosse vom Bürgermeister begrüßt. Der Kaiser erwiderte: Ich danke Ihnen, ehrwürdiger HerrBurgermeister, für Ihr herzliches Willkommen. Ich bin kein Fremder in Ihrer Stadt. Als ich als Knabe hier war, ' empfing ich Gedanken, ähnlich denen, welchen Sie eben Ausdruck verliehen. DaS heilige römische Reich deutscher Nation siel, weil eS keine nationale BafiS hatte. Sein Untergang wurde durch Mangel an Patriotismus und Zu fammenhalt herbeigeführt. Das deutsche Reich von heute entstand auS dem tiefgefühlten Bedürfniß der Eini gung und eineS gemeinsamen HaupteS und der Liebe zum Baterlande. Ich bin entschlossen mit all meiner Kraft daS Werk meines Großvaters zu erhalten und den Frieden, der unS so theuer ist. DieS zu thun' bin ich bloß
im Stande, vcnn wir uns die Achtung
unserer NachbareN wahren. Dazu ist Eintracht und die Mitwirkung deS ganzen deutschen Volkes nöthig.' De? Kaiser bemerkte serner, daß er sich freue zu sehen, wie die Stadt sich entwickelt habe und wünschte ihr fernereS Gedeihen. Er schüttelte dem Bürgermeister die Hand und ritt unter den Beisallrufen der Menge hinweg. Beträchtliche Aufregung wurde letzten Abend durch die Verhaftung von fünf Franzosen hervorgerufen, welche in deutsch-feindliche? Weise demonstrikten. DaS spanische Kabinet. Madrid, 20. Aug. Die Regierung hat beschlossen, daraus zu bestehen, daß die Kapitulation von Manila nach der Unterzeichnung deS FriedensProtokolls keinen nachtheiligen Einfluß für Spanien bei den FriedenSverhandlungen haben darf. Die Regierung ist entschieden der Ansicht, daß die vom Kommandeur der Stadt Manila unterzeichnete Kapitulation nicht als eine Uebergabe der gesammten PhilippinenGruppe angesehen werden darf. Alle Anzeichen deuten darauf hin. daß die FriedenSverhandlnvgen sich hinziehen werden. Die Opposition?Parteien verdoppeln ihre Agitation für die Einberufung der CorteS und eS heißt, Tenor Sagasta werde Zweifelhaft, obgleich er bis jetzt mit dem Minister deö Aeußern. Herzog Almodovar de Rio die Einberufung der CorteS und ihre ausgedehnten' Debatten für unvereinbar mit den FriedenSverhandlungen hielt. ES ist möglich, daß die CorteS nach der Wahl der städtischen Vertretungen um die Mitte September zusammentreten werden. Faule? Zauber. P a r i S, 20. Üug. In der heutigen Sitzung der Deputirtenkamme? theilte der Kriegsminister mit, daß Graf Ferdinand Walfin Esterhazy, welcher der eigentliche Verfasser deö Bordereauz im DreyfuS - Falle gewesen sein soll, vor eine Untersuchung? - Commission geladen werden soll, deren Zusammensehung die Pariser Militärbehörden bestimmen werden. (Natürlich um die Wahrheit zu unterdrücken. D. R.) Die TimeS" kritisirt. L o n d o n, 20. Aug. Die TimeS" fährt fort die Haltung der Amerikaner zu kritifiren. Ihr Correspovdent in Havana meldet, daß dort Tausende von Frauen und Kinder verhungert seien, weil die Amerikaner ihre prahlerische Erklärung nicht hatten auSführen können, Havana in 14 Tagen zu nehmen. Die Lage auf Cuba werde auch in den nächsten Jahren nicht besser verden, einerlei, ob die Insel annektirt werde oder ihr vollständige Unabhangigkeit gewährt werde, da die Jnsurgenten sich in ihren Erwartungen, reiche Beute zu machen, vollständig getäuscht sähen und deshalb ihre bisherige Haltung nicht ausgeben würden, unter dem äußern Scheine einer Politischen Ergebung ein Räuberleben zu sühren. allerlei. Wie Hanni Gefreiter wurde. Humoreske vpn Rud. Haches, Der Hanfli -r eigentlich Johannes Stadelmüller -r-- ist einer m intelligenten Menschen, die es fertig bringen. die gröftten 5tartoffelfl zu erzielen. Beim Militär. ny diese staatlich nickt hoch genug zu schätzende Eigenschaft wenig?? hocy veranschlagt wlrd, galt 5anni als dumm, sogar s .... ehr dumm nannte man ihn. Die Welt kennt Hanni längst, wenn auch nur per Renommee, denn dreiviertel aller im letzten Jahre gedruckten und , nachgedruckten Kasernhoflüthen verdankt die undankbare Welt indirect unserem Öanm. Warum er über Gefreiter wurde. das weiß sie nicht, das wissen nur drei Personen, nä, ilich der Herr Sekondelieutenant )., der Einjährige Meyer - Müller und meine Wenigkeit. Letztere verdankt dieses Geheimniß dem genannten Einjährigen, der es ihr der Wenigkeit neulich auf Wache erzählte. Wer es noch nicht wissen sollte, der sei hiermit ein für alle Mal davon in KenntniK aesekt. dak der fornii nickt
Zuerst Qualität dann
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und den Zrauen und ein herzlicher Empfang Allen, welche die Gastfreundschaft von Indianapolis auf die probe stellen oder den werth dieses Stores als Verkäufer moderner Kleidung prüfen wollen. Doppeltes Interesse sollte sich jetzt für eine Begebenheit zeigen, die geringere als halbe Lisenbahnraten veranlaßt hat und die Sie in Indkanas bestem Store bringt, gerade nachdem die neuesten Waaren einge troffen sind.
perlen von fertigen Kleidungsstücken. Unser zweiter Stock ist seit der UmWandlung im vorigen Jahre berühmt geworden durch sein großartige? Lager und seine glänzende Auswahl in fertigen Kleidungsstücken. Alle Kasten und Schränke find letjt schon mit Perlen der Kleidermacherei gefüllt, neue seidene Blusen, Anzüge, seidene Röcke, Unterröcke etc. Diese Woche wird unvergeßlich bleiben durch Einführung euer Moden in diesen Sachen. Außerdem durch die Herabsetzung der Preise vo Sommersachea. Die warmen Tage find noch keineswegs vorüber und solche Gelegenheiten sollten benützt werden. Reduzirte preise in Sommerkleidungsstückeu. Wasch-Anzüge, Zacke und Rock, ob Linnen, Drill oder Crash, bis alle weg find ZUM valben Vrelfe. Pique Röcke. Beachten Sie folgende yreiöherab. setzung. I allein vier Waschbecken voll Erbsenbrei zu essen vermag, sondern, daß er auch ganz großartig pfeifen kann. Gcaen Hanni's Pfiff ist der einer Lokomotive ein Zephlr - Säuseln. Ihm verdankt Hanni die Knöpfe. Es war nämlich bei der BataillonsVorstellung. Alles war bisher tadellos ausgefallen und Excellenz wünschten nur noch ein kleines Gefecht zu sehen. Im Verlauf desselben sollte Hannl's Zug ausgeschwärmt im Sprung vorgehen. Em schneldlger Sprung wird ausgeführt. Auf das Commando' Nieder! versinkt der ganze Zug mit einem Schlag. In kerzengrader Linie liegt die ganze Mannschaft flach aus dem Boden. Seine Ercellenz der General gallopirt heran. Er ist sichtlich zufrieden. Lieutenant ). laßt em Schnellfeuer eröffnen. Mu wahrer Wollust verknallen die Leute ihrePlatzPatronen. Gut!- ruft Seine Excellenz. StoPfen! Herr Lieutenant!" Lieutenant I. greift nach seiner Signalpfeife, er greift nochmals danach er wird blaß, dann roth. Großer Mars! Er hat seine Sianalpfeife vergessen. Dies ayes ist nur eine zehntel Sekunde; dennoch hat der Emzahrlge Meyer-Muller. der neben dem Lieutenant liegt, sofort den Sachverhalt erfaßt und unter dem betäubenden Knattern der Schüsse schreit.er seinem Nebenmattn in's Ohr: Harnn, pfeif! Ich zahl' a Maaß Bier!Der General glaubt durch dasKnattern der Schüsse nicht gehört worden zu sein, er reitet näher und tust mit Donnerstimme; Stopjen! Herr Lieutenant!" Im selben Moment aber ertönt ein Pfiff, kurz, schrill, einfach hypnotisirend und wie durch Zauber schweigt das Feuer. .Sehr gut. Herr Lieutenant! haben gute Lungen. Freut mich stets, wenn zunge Ossiciere so kerngesund sind. Leute sind gut disciplinirt.Noch ist der Lieutenant I. zu betäubt von dem Eindruck, den seine wunderbare Rettung auf ihn ausgeübt, obwohl er gesehen,- wie und durch wen sie erfolgt. Nach der Kritik ruft der Compagniechef seine Ossiciere, drückt ihnen sein Lob aus, besonders demLieutenant Z)., dessen Zug am besten vom ganzen Vataillon gearbeitet. Selbst das Pfeifen des Herrn Lieutenant hatte Excellenz noch besonders erwähnt. .Haben Sie noch etwas zu bemei-, ken, mein lieber Y.?" fragt de'fom. pagnitchef, als dieser st;cuny ßehen
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Zu $1,49 Röcke, welche $2 00 kosteten $1.98 $2 75 $2.49 $3.25 $2.98 f, $4.00 n n n $3.50 alle Pique Röcke, welche bis $7.60 kosteten. Tailor made Anzüge. Die Frage, welche gute Waare höher schätzt alö die unbedeutenden Aenderungen, welche die Kleider einer Saison von der der andern unterscheiden, können einen Anzug von wirklichem Werthe auswählen. Wir haben 60 bis 00 Anzüge von FrühjahrSftoss, sehr passend für den Herbst, aber diel billiger als neue. ES find Anzüge darunter zu $10, $12.60, $15, $17 50 und $20, die von $7 50 bis $10 mehr werth find. Neues. Die ersten Waaren der Saison in Kleidungsstücken. Einige davon find in unseren Fenstern.
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vlei'ot, wahrend' die andern Herren abtreten. .Möchte Herrn Hauptmann darauf aufmerksam machen, daß der Einjäh-rig-Freiwillige Meyer - Müller, sowie der Gemeine Stadelmüller sich in letzter Zeit besonders lobenswerth geführt haben." .Schön, mein lieber I., sollen beide die Knöpfe kriegen!" Als am Ersten des nächsten Monats beim Dienstbefehl bekannt gegeben wurde, daß der Einjährige MeyerMüller und der Gemeine Stadelmüller zu Gefreiten befördert werden, da prägte sich ein Staunen auf aller Züge aus. Selbst der Feldwebel, der danach lechzte, zu wissen, wieso gerade diese zwei befördert werden, murmelte gistig: .Ja, es geschehen noch Zeichen und Wunder!" Trotzdem aber weiß er nichts. Natürlich, wenn der Hanni selber nicht weiß, wie er zu den .Knöpfeln" kam, wie soll's denn dann der Feldwebel wissen? Lukant terridle. Mutter: .Beim Husten. Greti, hält man die Hand vor den Mund." Greti: .Aber bei mir, Mama, fliegen ja keine Zähne heraus." Bauern - Spekulation. .Dees is a' verbot' Weg da muß der Herr fünf Mark Straf' zahl'n!" J, warum bringt man da keine Warnungstafel an?- .War ja eine da aber da is uns kein Mensch 'nein'ganga!" Anstrengendes Studium. Studiosus Schnick: Na, Mensch, tut' am frühen Morgen bist Du noch so müde? Studiosus Schnack: Ja, weißt Du. ich habe die ganze Nacht studirt! Studiosus Schnick: So? Was denn? Studiosus Schnack: Wen ich wohl noch anpumpen könnte. lngelevk. Hast Du Dich bereits in das Universitätsleber: eingelebt?" Studiosus: .Ausgezeichnet! Wenn ich jetzt das Schlüsselloch 'mal doppelt sehe, ich tresf' doch gleich das richtige." , , , Wer einen Eatarrh heilen will, muß mit dem Blut a.n sangen. Hood'S Sarfaparilla beseitigt die Nrsache dieses Uebels u.ud heilt Katarrh dadurch, daß U dü5 Blut reinigt. Haad's Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den Nagen. 25.
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