Indiana Tribüne, Volume 21, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1898 — Page 2
StJDtctBct
Mwüne. Erscheu? täglich und SoMtaZs. Die tägliche XxMinf kostet durch den Xtlffec i 5mt per Ooche, die eomtttta8.Irioa-l it per Woche. Seide uf.?wc 15 Cents ,,n N Tent pn r?,t. yer Vft emi,hli i CUb geschickt I ,rHiihlg V pti 0t. Cfjwi 10 cc? auweia Cttcit SadiaLSpoliS, Sud., 20. August 1898 tt geyetmnikvolle Sklavenhändler Der Sklavenhandel mit Negern hat schon lange aufgehört, aber der Handel uiit weißen Sklavinnen steht noch in voller Blüthe, und wenn auch die Bemühungen der europäischen Behörden mitunter vonErfolg gekrönt sindwenn es gelingt, einen oder den ' anderen Mädchenhändler 'zu verhaften, so ist damit das verwerfliche Geschäft nicht im Mindesten lahmgelegt, denn die Verbindung der Mädchenhändler ist eine internationale und nur schwer ließe sich eine Razzia auf dem ganzen Continente veranstalten. An. stellenlose Dienstmädchen, Ver Zäuferinnm. Mädchen nus .besseren Familiei,, die: wegen i eines hauslichen Streites ihr Elternhaus verlassen haden, drängen sich die Mädchenhändler heran, machen ihnen ..glänzende Versprechungen, stellen- ihnen -Posten mit großem Gehalte mussicht-.die Mäd chen sind bald 'bethört und 'folgen den Agenten, ohne -zu 'wissen, 'wohin. Sie werden weit fortgefüyrt von der Heimath, weit fortgeführt von ihren Freunden und, auf sich selbst angewiesen. bleibt diesen Mädchen nichtS Anderes übrig, als sich in das Nnvermeidliche zu fügen; durch Hunger'und auch durch Mißhandlungen werden sie dazu gezwungen. In Süd-Amerika, SüdAfrika und Australien, wo der Mädchenhandel 'besonders blüht, nehmen sich übrigens zdie Behörden dieser armen Geschöpfe so gut wie gar nicht an; die selben sind unbedingt der Schande preisgegeben. Bor einigen Tagen ist .es der Wiener Behörde wieder gelungen,' einen' Mädchenhändler zuvrhästen.Der Verhaftete hat die Geschichte. seinesLebens genau erzählt, häreinen Namen 'und seinen Geburtsort, -angegeben, .hat - sich selbst des Mädchenhandels beschuldigt, and nun hat sich Erwiesen, daß' der Name des Jnhaftirten falsch sei. Dies hat er auch bei weiteren Protokollaufnahmen zugegeben, aber alle seine an deren Behauptungm hält .unbedingt aufrecht. Er behauptet, in Y jeder Stadt, in der er gelebt hat, einen andeien Namen geführt zu haben...und . er werde sich nun durch nichts beeinflusse lassen, seinen wahren Namen anzugeden. Bei seiner Verhaftung gab er an, Joseph Stein zu beißen, 33 Jahre alt und in Bukarest geboren zu sein. Seine Eltern übersiedelten sodann nach Warna und von dort nach Hermann stadt. woselbst jr i durch lüchi Hahre Schulunterricht genoß. Er kam dann nach Agram in Condit'o und im Jahre 1877 übersiedelte er mit seinen Eltern nach Wimz '.Sein Vater war Makler für Wucherer und hatte sich bei diesem Geschäfte 'bereits ' 'ein kleines Vermögen 'erworben.- Jaseph Stein trat als Comptoirist , in .ein Kleidergeschäst ein,- doch tamr er sich angeblich nickt mebr erinnern. -,wx fiif dasselbe befunden hat. Der.june Mann iver T.t.i. .!jtif-! ' i ' . , i: : uoit aoci icyinnnige 'islreicye, Ivuroe seines Postens verlustig, und als seine Mutter gestorben war. folgte ihm der Vater sein mütterliches Erbtheil in .der Höhe von 5000 Gulden aus; mit diesem Gelde reiste er uachAmerika. ' V Die Uebersahrt frt t im Jahre 1885 von Bremen aüs 'm Begleitung eines gewissen Bitzko auf dem Dampfer .Elbe- des Norddeutschen Lloyd t macht. In New Jork brachte er alsbald sein Geld, durch.' Ww er selbst angibt, haben ihn die Leidenschaften für Spiel und. Weiber zu Grunde gerichtet. Als er wieder aller Mittel entblößt war, ließ ix sich zum Militär anwerben und kam als Soldat nach PennsylvanKn. Daselbst wurde er in einem verrufenen Hause, beim. Spiele von einem Italiener schwer verwundet, kam in's'isprtaLnvdrer'Monate schwebte er zwischen Leben und Tod. Aus dem SpUale entlassen,: lernte er einen Doctor Gllido Kcller kennen, mit dem er gemeinsam einen Mädchenhandel von Europa nach Amerika begann. Er war in dieser..Zeit einiae. Male, auf .Geschäftsrei'n-, in Oesterreichs , und der Handel . xxi . .weißen Sklaven wurde schwunghaft betrieben. Dr. Keller wurde vor vier Jahren in Mezico verhaftet und seit dieser-Zeit betrieb Joseph Stem das Geschäft allein. Dies Alles hat derinhaftirte Mädchenhandler angegeben..- Dann aber'gab er zu, nicht Stein zu' heißet und' nicht in Bukarest geboren zu, sein. Er sagte selbst: Ich habe triftige Gründe, meinen Namen und meinen .Heimathsort nicht bekannt zu geben.i Durch nichts wird man mich dazu zwingen können: Ich habe in allen Ländern, in allen Städten einen anderen Namen geführt, um eben dadurch meinen - wahren Namen vergessen zu lassen!" i Ein Gaunerstückchen dreistester Art hat der 20jährige KaufuiannSlehrling Pechmann in : Leipzig dadurch ausgeführt, daß er inen Lotterie - Club Glück auf!- gründete, in welchem er Direktor, Aufsichtsrath etc. in eigener Person war.?.-Pechmann gab Antheilscheine zu 6.75 M. auS und hzt deren 290 abgesetzt, bis ihm die Polizei das Handwerk lente.- Hierbei stellte sich heraus, daß der junge Mann zwei Drittel der Einnahmen für sich selbst unbnui em .Driktel.'züm Ankauf von Zehntelloosen der sächsischen Landeölotterie verwandt hatte.. .Die Antheilscheine waren' sehr schon' ausgeführt, eine ganze Reihz hochangesehener Nausleute" prangte darauf 1 mit ihren Namen als .Directoren, Lotten: zai u.'s. w.
Sie verpfändete Flotte. Die einzige Nation, welche jemals ihre Flotte verpfändete, war die Hawaii'sche, unter dem famosen Kanaken König Kalakaua. Gerade jetzt, angesichts der Angliederung der Hawaii Inseln an die Ver. Staaten, mag das spaßige Geschichtchen in's Gedächtniß zurückgerufen sein. Bei einer seiner Besuche am Goldenen Horn kam Kalakaua auch nach unserem fflotten - Bauhof von Mare Island, und was er da sah, imponirte ihm dermaßen, daß er eine Flotte als dringendes Bedürfniß" für sein Reich empfand. Ehe die Sonne untergegangen war, hatte er ein Kausfahrteischiff angekauft, welches er mit so schwerem Eisen panzern ließ, wie der Rumpelkasten vertragen konnte. Dann ließ er aus Honolulu eine Mannschaft kommen, welche auf das Schiff gebracht wurden, nachdem besonders prächtigeUniformen sür sie zusammengeschneidert worden waren. ' Schon längst hatte Kalakaua ein lüsternes Auge auf die Samoa - Inseln 'geworfen. Eines Tages nun berief er die Officiere seiner Flotte vor sich und gebot ihnen, nach Apia zu fahren und jene. Inseln an sein Königreich anzugliedern. Ziemlich .wohlbehalten, aber sehr 'heruntergekommen und schrecklich hungrig und durstig trafen die biederen Kanälen schließlich dort ein. Die gastfreundlichen Samoaner beHandel.ten sie indeß als Ehrengäste und gaben ihnen eine Schmauserei um die andere. So , ging es monatelang weiter, ehe der 'eigentliche Zweck dieser Fahrt bekannt wurde, dann aber entgingen die Kanälen mit knapper Noth dem Massacrirtwerden. Sie erreichten ihre Flotte", hatten aber gar keine Vor-rathe-zum Abfahren. In ihrer Noth wollten sie die Flotte den Samoanern verkaufen, fanden aber keine Kauflust. Endlich gelang es ihnen, die Flotte für so viel Geld zu versetzen, wie sie zur Heimfährt, brauchten. Bei ihrerAnkunft in Honolulu wurden sie eingesteckt, aber der gute Kalakaua ließ sie bald wieder springen. Das.ist.die Geschichte der einzigen verpfändeten" Flotte; sie hätte einem Iiodenstein alle Ehre gemacht!
Die DumDm.Oeschosse. . Ueber die Wirkung der Dum-Dum-Geschosse, die im letzten .Kriege der Engländer gegen die Afridi' solches Aufsehen erregt haben, hat der Professor sder' Chirurgie in. Tübingen Dr. p.'. Bruns sehr .interessante ,i Versuche angestellt.' Bekanntlich machten die britisch - indischen Truppen im letzten Kriege an der Nordwestgrenze Indiens die Erfahrung, daß sie mit ihrem LeeMetford - Gewehr, das im Allgemeinnrdem deutschen Militärgewehr M. 88 entspricht, gegen die zähen VergvölUz zu wenig ausrichteten. Trotz des Kalibers von 7.69 Millimeter und der Anfangsgeschwindigkeit von 6.10 Mejerkam es zuweilen vor, daß so ein wüster Berggesell mit - einem halben Dutzend Kugeln im Leibe fröhlich zu Fuß anmarschirt kam, um sich imFeldlazarett behandeln zu lassen. Da kam man auf dem genialen Einfall", den Nickelmantel der Geschosse an der Spitze abzufeilen, so daß . 5 Millimeter weit der spitze Bleikern, sichtbar würde. Das war das berüchtigte Dum$m Geschoß, so genannt nach -sei-icm Herstellungsort, der Dum Dum Drdnance Factory. der großen englischen Munitionsfabrik bei Calkutta. Die indischen Ssipahi gaben dem neuen Geschoß den Namen Ek Dum", das Augenblicksgeschoß, weil eö augenblickllchesstoxpioF power" besaß. Professor v. Bruns hat nun mit dem deutschen 'Militärgewehr M. 83 und der Mauser'schen Rückstoßpistole gehau in der Dum '- Dum Art zubereitete Geschosse an Leichentheilen versucht und darüber ein 'interessantes kleines Heft erscheinen lassen: Ueber die Wirkung der.Bleispitzengeschosse." fluf größere Entfernungen. 600 Meter und mehr, wirkt das neueGeschoß nicht sonderlich anders, auf kürzere Strecken 'dagegen mit ' geradezu schauerlichen Verwüstungen. Beim Eintritt in Fleischtheile staucht sich die Bleispitze und sprengt den Nickelmantel von vorn und hinten in 2 -7-3 Millimeter breite Streifen, die sich nach hinten, umbiegen und beim weiteren Vordringen - die Wunde unglaublich vergrößern, sodaß er Ausschuß'eine über 20 Centimeter klaffende Spalte vorstellt. Trifft das Geschoß dagegen auf Knochen, so zerspritzt das Blei, und der .Nickelmantel zerschellt in kleine und kleinste Theile, die dicht gesät, wie die Röntgen-Auf-nahmen erkennen . lassen, . die .ganze Wundhöhle' durchsetzen. So sind die Geschosse in ihrer Wirkung ohne Zweifel den durch die Petersburger Abma chung von 1868 verbotenen Explosivgeschossen gleich Und müßten Nachtraglich ebenfalls auf den Index gesetzt werden, da man damals nicht ahnen konnte, da solide Bleigkschosse selbst zu Explosivgeschossen werden können. Fürsorge sür die 5Äullinder in der Schweiz.Aus der Feder des Lehrers Hans Schmid bringen Pernstorfer's Deutsche Worte" eine hochinteressante AbHandlung über Die Fürsorge sür Nahrung und. Kleidüng armer Kinder in der Schweiz".' Dieser Arbeit liegen der Hauptsache nach die Ergebnisse einer Enquete, welche das eidgenössische statistische Bureau bei den Lehrern erhoben hatte, zu Grunde. Die Zahl.der Volksschulen, bezieyungswelse Schulgemelnden beträgt in der Schweiz rund 3900. die Volksschülerzahl wird mit 475.000 unaefäbr .richtig geschätzt sein. Die obenerwähnten Erhebungen des statistischen Bureaus erstrecken sich auf 380.723 Schüler. wovon 26.504 mit Nahrung und 20.126 mit Kleidung versehen wurden. Wenn man nun an diesen Zahlen, die sich aus der höheren Schülerzahl . von 475.000 Schülern (statt der.in dle Cn.' auete ewbeoaenen 380.000) eraebende
Correktur anbringt, so geht man nacy der Anückt Sckmids nickt weit fehl.
wenn die Zahl der von der Schule mit. Nahrung bedachten Kinder auf rund j 30,000, der mit Kleidungsstücken beschenkten auf 35.000 bis 40.000 angenommen wird. Nack den Eraebnissen der schweizerischen Schulstatistik hat, c r. r i! : unn' oieie tfuijoigc ois jcgi iuuu ui xxw Schulen beziehungsweise Schulgemeinden Eingang gefunden, das heißt von 3900 Primärschulen bezw. Schulgemeinden verabreichen ca. 1100 (23 Procent) an 30.000 bis 40.000 oder durchschnittlich 35.000 Schulkindern (7 bis 8 Procent der gesammtenVolksschülerzahl der Schweiz) Nahrung oder Kleidung, oder beides zusammen. Im Halbcanton Unterwalden ob dem Wald hatten im Jahre 1591 die seit dreißig Jahren zusammengelegten Fonds der einzelnen Gemeinden bereits 991,818 Francs betragen, die für die armen Schulkinder zur Verfügung stehen. Nach dem Jahresbericht von 1893 94 sind für Nahrung und Kleidung armer Schulkinder folgende Summen verausgabt worden, und zwar für das Jahr 1892 93: Mittagssuppe 6188 Francs. Bekleidung armer Schulkinder. Arbntsstoff für Armenschulen u. s. w. 3660 Francs, zusammen also 9848 Francs. Der Schul-Jnspector des EantonS rühmt in seinem Berichte über die Schuljahre 1892 93 und 1894 95 besonders die Fürsorge, indem er schreibt: Und woran hat man seit 20 Jahren in unserm Lande am meisten gestiftet? Antwort: An die armen Schulkinder ' für Mittagssuppe, . für Bekleidung u. s. w.. was wieder der Schule zugute kommt, der Schule nützt und frommt." In diesem Eanton ist es gelungen, in allen Gemeinden für den MittagStisch der armen Schulkinder zu sorgen. Noch Anfangs der siebziger Jahre war es erst eine Gemeinde. Im Eanton Vaselstadt verordnen die Bestimmungen betreffend die Gesundheitspflege in den Schulen vom 27. Mai ' 1886 unter anderem auch Folgendes: Wenn ein Lehrer bemerkt, daß ein Schüler einen ' seine Entwicklung schädigendenMangel an Nahrung leidet oder wegen unzureichender Kleidung oder schlechten Schuhwerks seine Gesundheit, Schaden zu nehmen droht, so soll er dem Schulvorsteher Mittheilung machen. Dieser wird trachten, die ihm geeignet erscheinende Abhilfe zu treffen, fei es durch Besprechung mit den Eltern, sei es durch' Empfehlung an die Schüler Commission oder Lukas - Stiftung, oder auf andere Weise. In einzelnen vorkommenden Fällen ist er berechtigt, die einemKinde fehlende, aber dringende Nahrung auf Kosten der Schulkasse sofort herbeizuschaffen." Ferner hat der Große Rath betreffend die Fürsorge für unbeaufsichtigte und verwahrloste Schulkinder unterm 4. März 1889 folgenden Beschluß gefaßt: Der Große Rath des Cantons Baselstadk beschließt auf Antrag des Regierungsrathes zum Zweck' einer vermehrten - staatlichen Fürsorge für unbeaufsichtigte und verwahrloste Schulkinder: 1. Der Regierungsrath wird ermächtigt. Kinderhorte einzurichten, in denen Schüler der Primär, schulen, die der elterlichen Aufsicht entbehren. außerhalb der Schulzeit an den Wochentagen beaufsichtigt und beschäftigt werden können, und es wird hiefür ein jährlicher Kredit bis, auf 5000 Francs für die. baulichen Einrichtungen bewilligt. 2. Der Regierungsrath wird zur .vermehrten Unterbringung von verwahrlosten Schulkindern . in Besserungsanstalten oder in auswärtigen Familien ermächtigt und erhält hiefür einen jährlichen Kredit bis auf 2000 Francs." In musterhafter Weise wird für dir Speisung der Schulkinder gesorgt, wie die . Jahresberichte des ErziehungsDepartements bezeugen. Die jäbrl'chen Auslagen sür die Supvenverth?:-, lung sind auf ca. 9000. bis .10.000 Francs gestiegen, die immer auf freiwilligem Wege aufgebracht wurden. Nun wird auch alliahllich einmal on den vier Primärschulen für diesen Zweck eine Schülercollekte gemacht, die ieweilen 3000 b:S 4000 Francs ergib. Von den 7267 Schülern des Jahres 1895 wurden 1921 Kinder verpflegt und 2121 Kinder mit Kleidern versehen. emelnuühigcS. Flanell weiß zu machen. Man löst 6 Pfund Marseille! Seife in 25 Gallonen Regenwasser auf und fetzt der Auflösung 2 bis 3 Psd. Salmiakgeist hinzu. Wenn man in dieser FLs. sigkeit denFlanell wäscht und ihn dann gut ausspült, so wird derselbe niemals gelb. . ' Kaktus zum BlLhen zu bringen. Kaktuö. die nicht blühen wollen, durchwintert man in einem warmen Zimmer, und stellt sie womöglich in eine halbduljkle Ecke, wo sie bis Anfang April nicht mehr begossen werden. Dann giebt man den Pflanzen nur einmal in der Woche ein wenig kaltes Wasser. Anfangs Mai stellt man sie an ein sonniges Fenster und vermehrt das Wasser jede Woche 'ein wenig, bis zum September, wo man die Pflanzen allmälig wieder in den Ruhestand treten läßt. Citronensaft. Um Citronenfast ausgiebig zu gewinnen, rolle man die Frucht zuerst auf einer Tischplatte unter der leicht aufgedrückten Hand so lange sanft hin und her, bis sie weich geworden ist. Nun schneidet man 'sie der Länge nach durch und - drückt sie gut aus, am besten mit einer Citronenpresse, wobei alle Kerne beseitigt werden. - Kann man Nägel oder Schrauben nicht gut in hartes Holz eintreiben, so braucht man sie nur mit etwas Seife eintreiben, und sie lassen sich leicht einhämmern. Nelken in einem Jahr zweimal zur Blüthe zu bringen. So bald eine Nelke verblüht ist,' schneidet man sie ab. daß von der Samenknospe nur noS eine Linie Neben bleibt. Nacb i
vier bis sechs Wochen'Äühl' der Stock alsdann zum zweitenmal. , Gegen Ameisenin Wohnhäusern. Töpfen. Mistbeeten etc. ist ein wirksames Mittel Kampfer, wovon Stückchen in die Nester, Gänge und Schlupfwinkel des Ungeziefers gelegt werden. Eine Mischung von 2 Theilen gepulvertem Schwefel und Majoran soll dieselbe Wirkung haben. FilzigcewordeneStrümpfe wieder weich zu machen. Wolle filzt weder von heißem noch von warmem Wasser, sondern von der Seife; man darf also in wollnen Sachen keine Seife zurücklassen. Man verfahre beim Waschen wollener Sächen folgendermaßen: die betreffenden Kleidungsstücke werden 24 Stunden vor Beginn der Wäsche in kaltem, weichem Wasser eingeweicht; sind die Strümpfe sehr verfilzt, so muß' man sie noch länger, etwa 48 Stunden in weichem, kaltem Wasser lassen. Dann werden sie heiß in Schaum von weißer Seife rechts und links gewaschen, zweimal in stets frischem, d. h.' erneutem heißen Wasser. Auf keinen Fall er laube man, daß auf Wolle mit einem Stück Seife geseift wird,, daö kann Wolle nicht vertragen. Sind die Strümpfe gut gewaschen, so werden sie sofort in kaltem, weichem Wasser gut gespült, damit alle Seife verschwindet,' und sie können dann nach Bedürfniß wieder 24 Stunden in kaltem, weichem Wasser liegen. Ob man sie in der freien Luft, auf dem Boden oder ' wo anders trocknet, ist ganz gleich nur muß man sie sobald sie halb trocken sind, in die Länge und Breite ziehen und ihnen die gewünschte Form geben. Sehr praktisch sind die hölzernen Strumpfformen. Die halb abgetrockrieten Strümpfe werden übergezogen und an einem warmen Ort rasch fertig getrocknet. Nach etwa 20 Minuten kann man wieder ein anderes Paar überstreifen. Daß man gestrickte wollene Röcke quer aufhängen muß, weil sie sich fönst über Gebühr in die Länge ziehen, wird allbekannt vorausgesetzt.' Frivolitäten zu waschen. Mit Unrecht hat man die'Frivolitäten in einen schlechten Ruf gebracht, nämlich: daß sie sich schlecht waschen
und nach der Wasche lhr hübsches Aus sehen verlieren. Dem ist, aber nicht, so. Richtig behandelt, sehen sie auch nach der Wäsche wie neu aus. Sie . wollen aber gut und sorgsam behandelt wer den, wie die echten, ' feinen Spitzen, dann lohnen sie auch jegliche Mühe durch ihr hübsches Aussehen.. Zum Waschen bediene man sich einer Flasche oder! eines Fläschchens, ' fr nach der Größe des zu waschenden Gegenstan des.' Um die Flasche heftet man ein reines, weißes Flanell- oder Leinenläppchen, befestigt darauf vorsichtig uiid ordentlich die Frivolitätenarbeit und darüber noch em Lernenlappchen Dieses so ausgestattete Fläschchen thut man in heißes, nicht kochendes Seifen Wasser und läßt dies abseits vomFeuer 15 Minuten ziehen; herausgenommen, spult man die Flasche in kaltem Was ser gut nach.' Erst jetzt löst man die Umhüllung und befestigt die noch feuchte Kante links aus einem mit ei nem sauberen Tuch ausgestatteten Kissen oder Plättbrett mit vielen (bteck nadeln in den Pikots; je mehr ausgespannt, desto schöner wird die Spitze. Mit Seiner sehr schwachen Auflösung von 'Gummi arabicum oder Gelatine betupft man mittels eines reinen Lei nenläppchens den Gegenstand. Erst völlig getrocknet nimmt man ihn ab und erfreut sich an seinem schonenAus sehen. Natürlich wird dieses letztere Verfahren nur angewendet bei feinen, mit vielen Pikots versehenen Sachen, z. B. Jäckchen. Haubendeckel, Kragen. Ueberzug zu Tollettenktssen u. s. w. Lei einfache Gegenständen, Kanten und jdergle.ichn ist dies Verfahren un nöthig. 00 In!. - Ein Vorfall, der seines Gleichen sucht, ereignete sick in Henderson (5cu,ltt1 5?h l!n ymtrfcn ----j mwwyw 0 1 V .Zwei Männer wegen rieoMbrHes vvfiFiai ..Vt .: t..xi. v. cw. uiiv ciuci uiuujic u?u zinuc ren ohne weitere Bewachung nach dem County Ges"ngntß. Die Gefangenen hießen Albert Brown und ' A. L. Wright. und der Constabler.Ed. Melton. der sie verhaftete, übergab 'bern Brown die Uebelsührungspapiere und stellte ihn unter Wright'L Aufsicht Beidi Gefangene bestiegen den Zug und lieferten sich geaenseitiA. in der County Jail in Henderson ab. '. Der . Tramp . Dampfer .Energie- lief, vollständig mit Chinesen bemannt, aus dem , himmlischen Reiche der Mitte kommend, tm New Yorker Hafen ein und ging am Fuß der Market Str. vor Anker. Die BundesHUfsmarschälle David Kausner. und John' Haron wurden beauftragt. ' das Schiff zu bewachen und , das Landen von Chinesen zu verhindern. Gegen 9 Uhr horten die Beamten ein eigenthllmliches Geräusch. . Sie sprangen hinzu, und fanden, daß einige Chinesen in einen Nachen zu steigen . und an'S Land zu. kommen versuchten. ' Die schlitzäugigen Gesellen wurden 1 nach dem Schiffe zurückgetrieben und es ward der Koch Lam Po. der Rädelssuhrer der Bande, gefangen genommen. DerDampfer ist hauptsächlich mit Thee befrachtet. ' -: 'Das Städtchen Vernon Ky., war der Schauplatz einer Schießaffaire. die jedenfalls den Tod eines Menschen-, zur ' Folge haben' ' dürfte. Deed" Dwyer schoß 'in kaltem Blute seinen Bruder John Dwyer und seinen Schwiegervater Lafe Kennedy nieder. An dem Aufkommen deö Ersteren wird gezweifelt. Zwischen den Betheiligten hatte seit längere? Zeit Uneinigkeit bestanden. Nachdem es wieder einmal emen Streit gegeben, bewaffnete sich .Deed- mit seinem Jagdgewehr und begab sich nach dem Hause seines Schwiegervaters, welcher , ' rr.it John Dwyer auf der Veranda vor demHause saß. I Deed nahm auf dem Fahrwege vor dem Hause Aufstellung, zielte und schoß die beiden Männer nieder! John erhielt eine Scbrotladuna in das Ot
ficht und in die rechte Seite, wahrend Kennedy weniger schwer verletzt wurde. Der Zustand Dwyers gibt zu ernsten Befürchtungen Anlaß. Während der durch die Blutthat hervorgerufenen Aufregung ergriff der Mordbube die Flucht. Als mehrere Arbeiter im Bahnhofe von Süd - Cumberland, Md., an einem geschlossenen Waggon vorübergingen, vernahmen sie ein dumpfes Klopfen, das aus dem Innern des Waggons zu kommen schien. Beim Erschließen der Thüre des Waggons trat zum größten Erstaunen ein gänzlich nackter Mensch heraus, der sich nur mit Mühe auf seinen Beinen halten konnte.- Der-Mann. theilte den erstaunten Leuten mit, daß er in der Nähe von Rockwood, Pa., v?n Räu bern überfallen worden war. Nachdem die Wegelagerer ihn seiner Baarschaft und Kleider beraubt .hatten, banden je ihm Hände und Füße und schlössen ihn in den Waggon. Nach der Mittheilung des Mannes, der sich Wm. Williams nannte, war die2hat vor. 5 Tagen verübt worden.- Die-Bahnan-gestellten veranstalteten unter sich ein Collekte, von deren Resultat man den Unglücklichen, der bis zu einem Skelett abgezehrt war, kleidete und mit Nahrung versah. Die Augen von Carbolsaure ausgebrannt und' mit anderen gräßlichen Verletzungen im Gesicht liegt: Eugen Lentz. Eigenthümer des Eagle Hotels in Ralston, auf den Tod darnieder. Unter der Anklage, den Bedauernswerthen so fürchterlich zugerichtet zu haben, wurde Frau Betty' Walsh. eine ' Dienstmagd im Eagle Hotel-, verhaftet. Die Megäre! hatte. Lentz eine halbe Kaffeetasse voll .Carbolsäure in's Gesicht gegossen, wobei dem Unglücklichen die Sehkraft auf. beiden Augen zerstört, fowie Nase. Mund und Hals fürchterlich verbrannt und zerfressen worden waren. Bei ihrer Verhaftung gab .die Walsh offen zu, daß sie Lentz die Däure in's Gesicht gegossen habe, und zwar .aus Rache dafür.' daß derselbe ehrenrührige Geschichten über sie verbreitet habe. Als
man' der Frau im County-Gefängnisse sagt daßLentz nach Ansicht der Aerzte Nicht! mit oem Leben ..davonkommen würbe, warf sie den Kopf zurück und lachte laut auf. " i. Der- 9 Jahre alte Fred Chapman, ein Sohn der in der Nähe von i Stephenport, Ind.. ansässigen Frau Roy Cox, wollte, mn seinen beiden alteren rudern ihren Onkel Mor ton Ashby besuchen; die Mutter erlaubte es aber' nur den Letzteren, worllbet der Junge so erregt wurde, daß er kurze Zeit, nachdem die Bruder fortgegangen waren verschwand. Als ihn die Mutter vermißtes glaubte sie, daß er seinen Brüdern nachgelaufen fei, und 'bekümmerte ;sich nicht weiter um ihn. j Als: dieselben aber .am Abend ohne ihn zurückkehrten, wurde die Familie ängstlich,' und man durchsuchte alle Räumlichkeiten im ' Hause ' und stA kX, C . M( 1 L )0se. n oer olyeliuno eines ksiau les bot sich den erschütterten Angehörigen ein schrecklichem Anblick dar. . Fred ying'dort als Leiche. Er hatte sicb einen Hälfter um den Hals gelegt und daran -aufgehängt. 'Der Vater des Jungen lat'vor einigen JabreN eben falls? Selbstmord begangen, indem ,er m eme Cisterne sprang. ,Seme Mutter stammt aus einer der Prominente .s:en Familien von Warrick County. OS CfofUtttfe i i Zahlreiche Opfer fordert das Texasfieber ' unter den ' Rinderund Pserdeheerden am Kmgs Rirer in Californien. Die Seuche grassirt dort schon seit Jahren, aber in diesem Jahre tritt sie aanz besonders verheerend auf und hat sich schon nach anderen Dlstnkten hin ausgebreitet.' Es werden sogar auch Schafe davon befallen, die sonst gewöhnlich davon frei sind. Man sürchtet, daß die Seuche ungeheureVerluftej anrichten wird, da in wenigen Tagen über 200 Thiere verendet sind. . Ein paar Dezi - und CentiMillionäre, wie Rockefeller, Morgan. Hyde' etc., Mitglieder des berühmten Jekyl Island Millionär - Clubs, sinden tie Gesellschaft in diesem Club t je r.i . irjr i.-. i .. . iuj0w gu iv . smicyi und grunoen deshalb in einem anderen Theile der gleichen Insel einen ganz exclusivenneuen Llub. den Sans Souci-, den Club der Sorglosen. ' Diese Exklusivität ' erinnert an des Wiener Rothschild'S geflügeltes Wort: Heutzutag' glaubt schon ä jeder Lausangel-, der a ttuwn ooer zwa hat, er is ä Millionärl" ' : Etn trassflömischer Diebstahl ist in der Stadt Rostow am Don -verübt worden. Der namhafte Sprachgelehrte Ter . Abramjan (frü her Redakteur der dortigen russischen Zeitung) hatte.in fünfzehnjähriger Arbeit ein Neüeö Wörterbuch der alten und der jetzt gebräuchlichen armenischen .Verkehrssprache in armenischer und' russischer Sprache zu Stande gebracht und sein 70 Bogen starkes Werk bereit? drucken lassen. Die ungesalz ten Druckbogen wurden bis auf Weitereö in einem Keller abgelagert. Als man jetzt zur Brofchirung. des Werkes schreiten wollte, entdeckte man, daß der strößte. Theil, davon (etwa 110 Pud) gestohlen und an die kleinen Kramläden der Stadt als DUtenpapier verkaust' worden war! . ' ' ? Ein seltsamer UnluckZfall durch. Elektricität,, ereignete sich' jn Guatemala.. j Em schwarzer Geler verfolgte eine langschwänzige Amsel. 'zwei Vögel, die in den Strabin dieser Stadt Mittelamerikas ganz etwa .Gewöhnliches, sind, und gerietb . . : rk .11 o 1 1 . r i zwischen zwei elluna.solao.ie. . Zva-. durch käm ein Kürzschluß' zu Stande, und det Geier wurde getödtet.' Ein Elektriker der Gesellschaft, Oskar Marenholtz, von Geburt ein-Deutscher und etwa 30. Jahre alt wollte die Leitung wieder in Ordnung bringen und saßte den schon halb gerösteten Geier bei dett Beinen.' Wie vom Blitz erschlagen fiel der Jnttnieur hin: der Stroms war auf ihn,,ütergegasen -und .hatten ihn
cetödtet. Er war der vierzehnte Un-
1 I
A machinist in St. Louis relates that for eighteen montts hit life had betn perfect torture by reason of pains and general bad feeiing arising from indigestion, but haring read about Ripaes; T&lbMles
he said: " I made cp my mlnd at last to try tiera, and they ar great 1 I now use them every now and theil, and have no more Indigestion, no bad feeiing, and my appetit b mach bettcr. Everybody that uffers from indigestion should try them."
LAXIR SHyiRsropnsH 1i .. " . tcMMn ' . 7
gestellte der Gesellschaft, der innerhalb eines Jahres durch den elektrischen Strom sein Leben verlor. Der Architekt Raulin in Paris , ist beauftragt worden, den großen Festsaal der 1900er Weltausstellung in der Mitte der großen Maschinenhalle des A?!arfeldes zu erbauen. Dieser Saal, wird in Bezug auf Fassungsraum und Ausdehnung jedenfalls: alles bisher Bestehende weitaus übertreffen. M. Raulin hat den Plan dieses Monstre - Saales, der 12 bis 15.000 Plätze, fassen wird, soeben beendet. Der Saal wird aus fünf amphitheatralisch übereinander aufgebauten Stockwerken bestehen; die oberste Ausschmückung sollen Colossalarcaden bilden. .die von riesigen Säulen getragen werden. Sechs Monumentalthore und zwei' Paar breiter Treppenaufgänge sollen rechts und links in xfyi hineinführen. Der Wandelgang wird von, einer sehr geräumigen Terrasse gebildet werden und fünf Reihen von Stufenbänke i besitzen, von denen jede 1500 Sitzplätze haben wird'. Die Reihen sollen bis zu der kreisförmigen Bühne führen. dtV90 Meter.im Durchmesser hat: ! (5 i n ' v o n M i n d e n kommmder Kutschwagen, in welchem Frau Restaurateur Starke aus Porta. ihre drei Kinder und ein Lehrmädchen, sowie drei andere Personen saßen und der von dem Schlachter Simon geleitet wurde, hielt an der Wegschenke beim Großen Kurfürsten", als ein Güterzug vorbeifuhr. Als der Jug vorbei war.! ersuchte Simon -den SchrankenWärter, ihn den kurzen Weg über die Bahngeleise bis zum Großen Kurfürsten"' fahren zu lassen. Entgegen seiner Jnstruction öffnete der Schrankenwarter die Schranken 'und der Wagen fuhr 'auf die Schienen. ' In diesem Augenblick erfaßte der von Mmden lom mende Eilgüterzug das Gespann. Drei Personen flogen im Bogen aus dem - Wagen und kamen mit dem 5 i rrrjcr?r ' cyrea uno einigen Ävursungen davon, während Frau Starke "auf der Stelle aetodtet wurde und zwei Perso nen sehr schwere, die anderen leichtere Berlekunaen davontruaen. Simon erlitt neben anderen Verletzungen ei nen Beinbruch. Die Pferde sollen verletzt und der Wagen zertrümmert sein. m ? cyi x.. rYY r cr zei zwei ticij" iv" tvcittg nung auf Wiederherstellung vorhaaden setn. Daß der Staat Kentucky noch .immer der blutige Grund" ist. wirdzdurch die Thatsache bewiesen, daß während des vor einigen Tagen begonnenen Specialtermins des Kreisgerichts von Laurel County nicht wemger als fünf Mordprocesse zur VerHandlung gelangen werden. Der Hauptfall ist der von James B. Howard. welcher beschuldigt ist. den alten George Baker im April 1898 in Clay County ermordet zu haben. Die anderen. Angeklagten sind ,D. D. Howard.' welcher Joe Messer ermordet hat; Merida Hacker, John Sandlin und James Hacker, welche einen Mann Ramens Barger in Perry County erschossen hatten; James Toliver, der Mörder von John Morgan Croß.' und Noah Taylor, der Mörder von Than Sn ellin s.' ' Schon wieder befinden sich falsche. 510 - Schatzamtsnoten in Umlaus und .sind dieselben so gut ausgeführt, daß nur ein geübtes Auge sie von guten Noten unterscheiden kann. Die falschen Noten sind von der Serie 1891. Buchstaben C", Plattennummer 18. Tillman. Register. Morgan, Treasurer, mit Portrait von SheridaX Das allgemeine Ausseben der Noten ist gut. Die Ziffern sind dunkelroth anstatt von Hellem Carmmroth. In Gesicht und Haar des Bildes. Sheridans sind einige weiße Flecken, und ein Laubgewinde läuft über den Buchstaben m5r. wahrend dasselbe auf auten Noten den Buchstaben gerade berührt.. Die Falsificate bestehen aus 1 ?! - Os - l- 1 1 . r zwrl luaen Pvpicr, oie zusammen ge-, klebt sind; die seidenenFäden sind vor. fanden. - " " i
Coke. Coke.
Än Vilumpen .zerkleinert. ricketl rvnne Sit btkommen in Ux Osst In Ind'polis Bas Co. Sio. 58 Süd Pennlhldania Str. . Deutscher Advokat, Zimmer 91, Lombard Block, 24 Ost Wasblnaion Strage. ELcursion nach Chesterfield, Sonntag, 2. August. $1.00 Rundfab. 8l.O! I ,b..rch. dn Splrl.uri.n . Versammlung. ttrazug rnläbt Zndianapoli 7. 5 Uhr Morg und w w m m v v Ercürfioncn nack Städten . ' , .tuCiitiAis Ullvuiv r . i . ot -..n. vnmay. ucjui. "'d verläßt Indianapvli um 7.4b Uhr Vorm. cub Union tl, und Wabah ut die asiadrt um b.nu uyr xaqm Cincinnati Züge ! C. I. & D. R. R. Abfahrt Indianapolis Abfahrt 3 458 . ' 8 b5M , . I4?Vm , ' i Mixn m , 5M ' , 7 18k m Ankunft Cincinnati. kunft 70V za ftoottm 7 4SM lOUnKni Dayton Züge, (5. H. 6?D. N. N. Abfakrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahrt 8 L'Sm , , - zsm 4 m-n 7 0032m nkunft 11 03 Km . , 2 SS . e Vim , . - 7 KSNm , 1100 Toledo & Detroit Züge, c. h & r. r. Abfahrt Ankunft Ankunft! hhl Toledo : Detroit Wfatjrt ifl n nk'ft Nm Ank'kt 8oN V V VW wrF , . (-7wat' . ovrn . isrn Ausgenommen onniagk. - Ticket.fficen : Union Station und! No. 25 West Washington Straße, Ecke Meridian. - I Die Populäre UVh :lg'N) . ist die dellk vinle nach m ict a Vier Z ü ge!Verlssen Jdinavl! ( 7km llMSrn 13 Nm li acht nkuft tn Chicago ooMt H Sicnb I K MÄH 7 238m treffe hier ei.... Z.Z?? 7ö5m . tiM. . Ä ' i nw Täglich aukaen. Sonntag. DienkUkste verbefferten . Dcffcifettlc CDagcn, )SNer ScyWfwNgen eugate I tlor CJafleti nd Vßvag. CofoiC34laftt(iofn i ktMk ftrit m I mbendber.tt. I BfA&XSStihT UUX . Ze Wasbi.atvn Stbe TtnthljfPftS Union Bahnhos, ViafaAn wlr sktt,. Bahnhof un. U. Ettab. 5v. X7; Hnyler, D. V. V, ATEAKI 4rtattofcfft9 twek ny Uirty inUliifMa pmotf-k , wko rMd tod writa, u4 b. IM tMio,.ai wm tmammnommty, k. tm aus Tkr TkMa4 , Hmm Iaarla (Me m toraUtiM. kftom Ihr BtJ wU' also fcnlM ft MUom iptoyMt mhlck Jo tm mn thu itnooit. Ü mamtn tot m rnrntt winnM M ber, Kjudly od teklr nt I hmt m. rarkar trmm ah OMrie n , ,,,,, I , I mr Mafät m ptwrtattt WM apiuyaaaBt a flüV
Big Bahn
m
MMjlS'NMchr
von IlSTOIANAPOLIS. keber'kandlungen. nide, Leather & Belting Ca, 125 . Meridian SL Schule und Stiesel (Retail.) Schauroth & Ckx, 18 O. Washington St Pianos und INusikalien. (Zariln & Lennox, 31 Ost Market St. Lebendes Vieh. Mcrcliants Union Stock Yards. Barbcr A. & Co. M. Seils & Ca Tolin, Totten, Tibbs & Ca Stockton, Gillespie & Co. Clark, Wysong & Voris. kandwirthfchafl. Geräthe u. lVagen Holten W. B. Mfg. Ca, 177 O. Wasb. Gale Mfg. Ca, 117 W. Washington St. IL T. Conde Irnplernent Ca, 27 H. CapltOl ATC Bau und Leihvereine. German- American Bldg Ass'n, 100 N. Delawart International Bldg & Loan Ass'n 23 Ost Market St. Indlana Mutual Bldg & Loan Ass'n Journal Gebasude. Zuckerwaaren, (Wholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Dreschmaschinen. Minneapolls Thrasbing Machin Ca, 117 W. Washington St Riemen und Leder. Lailor & Smith, 137 S. Meridian St Schnittwaaren. Murphy, Hlbben & Ca, 97 S. Meridian Erwin, D. P. & Co., 100 S. Meridian Apotheken. Sloan Drug Ca, 22 W. Washington St Thierärzte. Greiner L. A. 138. East St. Feuer.Versicherung. McGillard Agency Ca, 83 O. Marke, 3CC Cream. Furn'as R. W. 112 N. Pennsylvania St '. ZNilcherei. Indianapolis Creamery, 52 Mass. At. i - Trust Compagnien. Indlana Trust Ca & Safety Vault The Marion Trust Ca, Monument Placo Grundeigenthum und Versicherung. Spann John S. & Ca. 8 Ost Market Bauholz. Coburn Henry, Georgia St . tt.JGT4i V V Q CIVW Tanner & Sullivän, 116 & Meridian Sl Putzwaaren. Fabnley & McCrea, 140 S. Meridian St Bäckereien. rrw -k a. a. M m M, , arrb aggar izarery. l Tel. SQQ. Bryce's Bakery, 14 Ost South St schuhe und Stiefel lwholesale.) I TT JJ1 O n ' e m n , I enuncjcs uuoper, . Menaian 3t hüte. Handschuhe etc. Nendrickson. ISer & Ca, 89 S. Merid. Eisen und Schmiedewaaren. Van Camp Hardware & Iron Co., 7 3. Illinois St Hildebrand Hardware Co., 52 S. Merid. Ltnj mau. oü iry ja, t Q. juermion ou Francke & Schindler, 35 S. Meridian. Clemens Vonnegut, 184 & 186 R Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 59 S. Mexidian. Farben, Vel und Glas. Lurdsal & Ca, 34 S. Meridian St I Indianapolis ialnt & Uolor Ca, 40 Hassacaussetts Are. Wagen und Kutschen. Irvln, Eobbins & Ca 32 0. Georgia St Plumber Artikel. McElwalne, Richards & Oa, ca W. Jlaryiana st. Spiel und Aurzwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Extracte und Gewürze. TlisOrocers Mfg. Ca, SOS. Pennsyt , Banken. - . M ÄÄ LPttai Diatlnai, 21 b. Meriaian St I i indiana National Bank. I ' Gummiwaaren (Wbolesale.) Indiana; Kubber Ca, 127 3. Meridian. " , TZZZTTTZ r ucqwaavcn lUJOoutale.) Cooney, Seiner & Ca, 17 H South St : Bücher unl Schreibmaterialien. Ind. Root Ar Siatlnnonr rv - ?d . Meridian Lt Kommission ZNerchants. Syerup Sc Oa, 22 S. Delaware St Keach J. L., 62 S. Delaware St Dkoguisten (Wholesale.) Indianapolis Drug Ca. 21 IZ. Mary land rvn,s rü Mo ir,..ot Ward Lros., 72 8. Meridiin St Groceries (Wholesale.) Schnull & Ca, 60 S. Meridian St ' SeTerin, Ostermeyer & Ca, öl S. Meridian St Kotne, weiia& Bauer, 123 & Meridian u uonnor m. & ua, 47 S. Meridian St Perry J. C. & Oa, 23 TV. Georgia St , ... . QDCtCaltXt UND Ssltfel. Indianapolis Harnes3Ca, 10 McCrea. NoUlday & Wyon, vs S. Pennsylvania. Vefen und Yeerde. Ilome StOTe Oa, 79 & Meridian St kebens.Versicherungs.Oesellschaftta The Indlana Life Ina. Oa. llcatnent, Placj
MlMr, wk ara aaaawx ara Tr meh. It 1 Ci r lfiirnxrv,i2.:' "rUfl.Ü, !.UX3. , tm a-., ...
tt,l
