Indiana Tribüne, Volume 21, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1898 — Page 2

äaa 2si Zuviana 55ridüne. Erschein' 5aglily und SomttugV. 1 tSgll$cXrtftftnc" kostet bnTft den Xvlfe i Senil per die 3onta88Xrt&&e-l Scxtl pe, Ooche. vcide usve IS gctf ta SS Scntf v, XKtt. Vtx MIierhli d, Gttb ptgeschiSt U ,rHi,Hlng P t i. Cfnwi ia Oüd VlAbama Ctttlu Indianapolis, Ind., 19. August 1898 Spanisches Hofleben. In dem in den Staub geworfenen Spanien rüsten sich an allen Enden die Gegmr, dr.Dynastie, Republikaner wie (Xarlisten, zum Kampfe gegen das Herrscherhaus. Nur sötten dringt aus dem Madrider KönigZschloß etwas in die Öffentlichkeit, hier und da einmal eine Anekdote, ein witziges". Wort des Knaben auf-dem Throne, mehr oder weniger Phantasie das ist : Alles. Es ist daher wohl nicht uninteressant, einmal etwas Genaueres über das Leden, wie es sich gegenwärtig am spanischen Hofe abspielt, mitzutheilen. War doch dieser jetzt so stille und so wenig gekannte Hof einst der glänzendste in Europa, das Vorbild aller übrigen in allen Fragen der Etikette und des Ceremoniells.' r Im Norden Madrids erhebt sich auf einer Anhöhe der königlicke Palast, die Residenz Marie Christinens, eine Gebäudemasse.aus weißem Granits die wohl einen ganz stattlichen und formschönen Eindruck gewährt aber doch nichts von dcm imponirenden Aeuheren anderer Königsschlösserwie desjenigen in Berlin, der Burg in Wien oder des Pariser Louvre, an sich ht. Um so prächtiger ist die innere Einrichtung des Palastes. . i Bei dieser fällt dem Besucher zunächst der eigenthümliche Ueberfluß an Uhren aller Art auf. In einem Salon zählt man deren nicht weniger als sieben. Sie rühren von Ferdinand VII., dem Urgroßvater Alfonso's XIII., her, dessen Manie es war, Uhren und 'namentlich französische Pendulen zu sammeln. Die Sommersitze, welche der Königin - Regentin zur Verfügung stehen; .'sind das ehemalige Jagdschloß El.Parvo, das dicht an, der Stadt liegt.' ferner La Gränja, gegen das sie seit dem Tod ihres Ge mahls eine unüberwindliche, . vielleicht nicht so schwer erklärliche Abneigung hat, dann Aranjurz,: ein Feenpasast mitten in herrlichem Walde' gelegen, jedem Deutschen von der Schulbank her bekannt. Allen diesen Residenzen aber zieht die Königin ihre Billa Miramar in San Sebastian,dem!üahe .an .der französischen Küste gelegenen elegantesten Badeorde Spaniens, vor. Hier verbringt sie mit ihren Kindern regelmäßig die in Madrid, so gesundheitsschädlichen Sommermonate. In diefern Jahre wird ihr wohl auch dieseEr bolung versagt sein. ... Wenn auch das Leben bei Hofe ein im Veraleiche zu früherem Zeiten höchst einfaches ist, so ist derHofstaat doch im mer noch ein außerordentlich zahlreicher. Da ist der. Maiotdomo V der oberste Hüter, des PalasteZ da sind Jä germeister, Stallmeister, eine Unzahl Kammerherren, Wappenkönige u. s. w. ein ganzes Heer von Menschen. Dazu kommt noch der militärische Hos staat, der kaum weniger iKöpse zählt. r .:. ' , Vr. tif . c . ZU loni geyoien aucy vie Älaoaroe ros . euevardlere. welcye v : innere Schloßwache bilden, unddie' EScuadron de Escolta Real7. königliche B?gleitschwadron die 'den König bei Ausfahrten beschützt. Für die äußere Sicherheit des Monarchen sorat tx täglich wechselndes Truppencontingent, da aus einem Bataillon, einer Batterie und 25 Reitern besteht. Hat die Regentin .die Etikette üuf das Aeußerste, . schon JxXLi Sparsam keitsgründen, beschränkt, so gibt es doch immer noch Gelegenheiten, wo sie in ihre Rechte tritt. Dies war z, 23. bei der Geburt des jetzigen Königs der Fall. Da verlangte das Hosgesetz, daß - cr vas oen zur natw gekommene naolein splitternackt , von der Jnfantin Jsabella, der Schwester des verstorbe nen Alfonso's XII.. auf einer goldenen Schüssel den im Schlosse versammelten Ministern und Mitgliedern des diplo inatischen Norps herumgezeigt werde. Von imponirender Würde sind auch die Begräbnisse der spanischen Monarchen: Bemerkenswerih ist hler.folgendeSitte: Ist die eigentliche Feierlichkeit vorüber dann erhebt sich der Qberkammerherr gebietet Schweigen und lmet an dem durchsichtigen Crystall - Sarge seines todten. Herrn nieder. ' Dreimal beugt er sich an dessen Ohr und ruft: Sen nor! Sennor! Sennor!7.-Dann richtet er sich wieder auf und spricht die vor geschriebenen Worte: Seinc Majestät antwortet nicht. Es ist also wahr, daß er todt ist. : : . .: Der Oberkcmmerherr, dem diese Rolle beim Tode .'des. letzten Königs. rtfr - -r T-r r? . . Bisons -vii., zufiel, war, wie neoenoel bemerkt fei, der Herzog 'von Sexto. Unmittelbar nach dem Begrabmß er hielt er von der Königin Regentin seine Entlassung.- Er und sie waren alte Feinde. Sie war einmal dazu gekommen, als er ihrem Gemahl, dem für Frauenreize allzu empfänglichen AlfonS XII., eine hübsche, französische Schauspielerin zuführen' wollte-undc hatte dem gefälligen Vermittler eine tüchtige Ohrfeige verabreicht. Die Königin Regentin ist unpopulär. Und daß sie es ist, von Anfang an war, kann Niemand bestreitertl .Ist ihre Unbeliebtheit doch in allerletzter Zeit derart gestiegen, daß sie oft absichtlich nicht mehr gegrüßt wird. ' Sie paßt allerdings wenig zu dem spanischen Nationalcharakter. - Die - Sliergefechte sind ihr ein Greuel, sie ist nicht einmal zu den National - Stiergefechten ex schienen, welche bel Beginn des Krieges unter dem Patronat des höchsten Adels veranstaltet .wurden. ,So etwas .verzeiht der Madrilene nicht Sie lst sparsam, schränkt alle unnützen Ausgaben ein, ist nie im Theater zu sehen. Damit bildet sie einen vollkommenen (Gegensatz zu ihrer Schwägerin, der

fir

Jnfantin Jsabella. Diese, die nach kurzer Ehe mit einem sicilianischen Prinzen, dem Grafen von Girgenti. Wittwe wurde, ist die Lebenslust selbst und darum so populär, daß Manch sie am liebsten als Regentin sehen möch-

ten. Sie fehlt bei keinem Stiergesecyt und ist die Erste, dem siegreichen Toero eine Blume zuzuwerfen. Jyre Börse steht allen Hilfsbedürftigen osfen, allerdings ist sie meist leer. Zwischen ihr und der Jiomam t woynt im Schlosse besteht trotzdem ein warmes Gefühl der Freundschaft. In neuerer Zeit verlautet, die Konigin Regentin werde von derAngst gepeinigt, man wolle ihren Sohn ermori r n i . V E. ven. 12 romml sau iagilcy vor, vag sie von der Mittagstafel, an welcher die Jnfantin Jsabella, der dienstthuende Hofstaat und die wachthabenden Ossiciere thcilnehmen, plötzlich aussteht und nach dem Zimmer, wo Alsonso XIII. mit seinen beiden Schwestern speist, hinübereilt. Nachts schließt die Hellebardiergarde die königlichen Privatgemächer ab. In ihrer Wachtstube unten, da, wo die Treppe mündet, ist immer eine kleme Abtheilung wach, und in den weiten Gangen patouilliren die Posten im -Arm ' ihre alterthümliche Waffe, mit der sie nur den Granden von Spanien ihren Gruß zu bezeugen haben. -.Laut schallen ihre Schritte durch die Hallen .des.Königsschlcsses, wenn Mahrid längst schon im Schlafe liegt. Aber bis tief in die Nacht hinein sitzt oft die Königin am Bette ihres Sohnes, in Angst und Sorge und im Gebet. Die-altej Krone von Aragon und Castmen tst'eme schwere Last auf dem Haupte eines Knaben, zumal in dieser Zeit. Westindische Orkan,. Die Orkanzeit' in den westindischen Gewässern' beginnt im August und dauert bis zum Oktober. Aus den Veröffentlichungen des Hydrographie schen BureauS in Washington ist ersichtlich.! daß die tropischen Wirbelstürme im AtlantischenOcean während des zniölfjährigen Zeitraumes 1885 bis 1896 im Juni 6mal, imJuli 4mal. im August 16mal, m September 24nisll und im Oktober 25mal auftraten. 'In dieser Aeit sind also die Schiffe.' die die westindischen Gewässer und die Meere in der Nähe der Küste Nord - Amerikas befahren, keinen Augenblick sicher, daß sie nicht von einem Orkan überfallen werden, weshalb die Schifssfllhrer 'fotgsam auf alle verdächtigen Anzeichen,, die den Wirbelstürmen vorauszugehen pflegen, achten müssen. Die westindischen Orkane sind im Allgemeinen von derselben Art wie andere. Wirbelstürme,' nur daß sich das Centrum beim Beginn ihrer Wänderung stets bis zu einem gewissen Grade in westlicher Richtung bewegt, ganz in Uebereinstimmung mit der westlich gehenden Bewegung der Atmosphäre auf den niedrigen Breitengraden, wo diese Sturme entstehen. Ihre - Ausgangs punkte liegen an der nördlichen Grenze i m i rwr 1 ' ... oes uiuen isuneis am. nequaior, ungefähr zwischen zehn Grad und zwan zig Grad nördlicher Breite, und somit .östlich, von den kleinen-Antillen, also in Gegenden wo kein Gleichgewicht in den atmosphärischen Verhältnissen herrscht, sondern wo häufig Strome warmer Luft aufwärts streben, wäh-rend-die kälterend also dichtere Lust 7ri .' . 1 . ' r . Mll wemal! voi? auen seilen yeran strömt'un die entstehende Leere aus füllt, wöbel. sich der. Wirbel bildet. Dieser Wirbel ist anfangs wenig umfanareick' wahrscheinlich unter 100 Seemeilen .im Durchmesser, doch schwillt er schnell an, so daß derDurchmesser,' je nachdem der Orkan höhere Breitengrade erreicht, 500 oder sogar 1000 Seemeilen groß sein kann. Einer der fürchterlichsten Orkane, der jemals m Westmdien' stattgefunden, ging am .29.October '.1867 über St. Thomas hinweg. Am Morgen hatte das Wet ter noch kein beunruhigendes Ausseben. bis um 11 Uhr das Barometer sank und der Sturm zu rasen begann, was bis 12 Uhr dauerte, worauf eine halbe Stunde Windstille eintrat. Dann begann derSturm von Neuem, und zwar von der gerade entgegengesetzten Rich tung. Bei dem ersten Sturme hatte das Centrum nicht, die Insel erreicht, und es waren nur kleinere Fahrzeuge zu Grunde gegangen, doch zetzt bot der Hafen von St. Thomas in wenigen Minuten em Bild ärgster Verwüstung Die größten Schiffe wurden von ihren Ankerplätzen : gerissen, trieben an's Land und zerschellten. Die Bucht war bald von Wrackstucken übersät, und un Hafen widerhallte eZ von Hilferufen. 'Im Laufe einer Stunde waren bei St Thomas oder in der Nähe der Insel .60 70 Schiffe vernichtet worden außer den Schissen, die kleinere Sch'ä den erlitten. Die Stadt sah fürchter'lich aus,' 'von den Häusern waren' die Dacher gerissen, viele Gebäude lagen gänzlich .zertrümmert. ; Der Leucht thurm war eineRuine. Die Zahl der umgekommenen Menschen betrug 500 Wahrend die Pest dieses Jahr in Hongkong nicht schlimm auftritt baust sie desto ärger in Kanton.-' Tägliche sollen dort etwa tausend Menschen daran sterben. Die Schreiner sind längst nicht, mehr im Stande, eine genügende Anzahl Särge für die zahlreichen 'Opfer der Seuche zu liefern. Oft packt man vier oder fünf) Leichen zusammen :n eine Niste und beerdigt sie so. Die Leichen von Auswärtigen, die keine Freunde in der Stadt haben.' werden einfach in den Fluß geworfen. Eine Menge angsterfüllte Menschen lebt in Dschunken aus drm Wasser, in der Meinung, sie seien dort sicher vor Ansteckung. Die Krankheit verläuft meistens furchtbar schnell. In Kanton sind Fälle vorgekommen, wo von einer ganzen Familie, die des Morgens noch -in guter Gesundheit ihren Reis zusammen aß, am Abend Niemand mehr am Leben war. Man schätzt die Zahl der in diesem Jahre dort bereits an der Pest gestorbenen Personen auf 80,000. 'Europaer werden jedoch nach wie vor nur vereinzelt von ihr ergriffen - - '

Jaeob Katz'S Warze. Ganz friedlich stand der Grocer Jacob Katz in seinem Groceryladen an Brook Avenue und 149. Straße in New York, als ihn plötzlich der rauhe

Arm des Gesekes in Gestatt eines Blaurocks packte, trotz alles Wach geschrien, graußer Herr Polizist, hob ich doch nix getohn!" Wie erstaunte er aber erst, als ihn der Blauro bis zum Esser Market Polizeigericht brachte und dort, vor den Richter führte. Noch größer ward aber sein Staunen und noch langer sem Gesicht, als eme Frau mit wüthenden Geberden und ihm fremden Zügen dem Richter versicherte. dieser Katz sei. ihr Kak. der Mendei Katz, der sie vor drei Jahren schmählich verlassen habe. Vergebens betheuerte Jacob seine Unschuld, vergebens rief er: Ich bin der Jacob Katz und nicht der Mendel!" .Glaaben Se ihm Nischt, Herr Richterleben. er ist es, es is der Mendel!rief die Nrau. die auch Katz hieß und außerdem den schönen Namen Feige trug,.werd'lch doch kennen den Menbei!" Und dann ging sie um ihn herum und besah den zitternden Jacob wie ein Pferdekenner ein Pferd besieht. Er ist es, Herr Richterleben, es is der Mendel wie er leibt und lebt. De Statur, de gebogene Bein, de faingelockte Hoor und de Nos Herr Richterleben, an der Nos erkenn' ich ihn sicher.Soll mich strafen de? Gott meiner Väter rief der Beschuldigte. Euer Ehren, ich bin's -wahrhastig Nicht. Sie muß sein nicht recht bei Trost, meschugge muß se sein, Herr Richterleben, hab' ich se doch nie nischt geseh'n in mei'm Leben.Richter Wentworth verzweifelte schon den Fall lösen zu können. Seden Sie sich den Mann noch einmal recht genau an, sprach er zu Feige.vielleicht finden Sie em besonderes Kennzeichen.- Und Feige ging nochmals um den armen Jacob herum und besah ihn und rief: Herr Richterleben. er sieht accurat wie mein Mendel, de ganze Figur und besonders de Nos ', aber die Warze hmter'm linken Ohr, Herr Richterleben, die macht' mer irre. Mei Mendel hat kein' Warze, und mei Mendel hat auch ande Hoor, und auch die Noos' is eppes anders, Herr Richterleben, ni? for ungut, aber es es doch nischt mei Mendel." Und JacobKatz wurde entlassen und fuhr froh heim, und als er heimkam, umarmte er seine Frau und sprach: Kitty". sprach er. Kitty, Du hast mer oft gesagt: Laß' Der wegmachen de Warz' hinter'm Ohr. De Warz' hat mer gerettet vor Schmach und Schande und Gefängniß und Strafe als Blga mist sag' mer nischt mehr von der Warz', sie is mer heilig, sie is mer nischt feil um 100.000 koschere Dollars. Gebenscht sei de Warz'!" . Neues vom Jellowstone.Park. Man hat mit der Thierzucht in dem weltberühmten riesigen Nationalpark, welchen Onkel Sam m den Nellow stone-Landen unterhält, theilweise unerwartete Ergebnisse erzielt, worüber der letzte Jahresbericht des dienst thuenden Superinlendenten, Major Pope, ewige bemerkenswerthe Aus kunft bietet. Die dortige Thierwelt wächst rasch und gewaltig, aber nicht so ganz in den gewünschten Richtungen. Das große' vierbeinige Schmerzenskind der Verwaltung, der Büffel nämlich, hat an diesem Wachsthum noch immer so gut wie gar kemen Antheil. . Ein sehr schmeichelhaftes Aeuaniß für die Aufsicht in dem Riesenpark ist das ge rade nicht; denn man geht kaum fehl mit der Annahme, dvß noch immer häufig genug Büffel im Park, wegen des großen damit verbundenen Ge winnes, ungesetzlicherweise erlegt werden. Auch wird gerade heraus erklärt. daß die Haltung von Anwohnern der Umgegend noch immer eine feindselige zu i nennen ist, und diese sogenannten Ansiedler noch lange nicht alle geneigt sind, der Regierung überhaupt das Recht zur Aufrechterhaltung eines öffentlichen Parks, im öffentlichen Interesse zuzugestehen. - Sonst aber gedeiht so ziemlich alles Wild in diesem Nationalpark geradezu wunderbar; u. A. ist der Park ein wahres. Paradies für .das Rothwild' die wenig beliebten. Covaten und 'die schwarzen Baren geworden. Nament lich die letzteren sind so merkwürdig zahlreich geworden, daß sie beinahe ei nen Gemeinschaden bilden, wenigstens als arge Belästigung empfunden werden. Im Winter dringen sie gern, in Lagerhäuser und Versorgungs-Sta tionen ein und zerstören große' Quantitäten Vorrathe. Un) beim Oessnen von Büchsen, in denen sich eingemachte Lebensmittel befinden, scheinen. sie eine beinahe menschliche Intelligenz zu be künden. Allerdings hat noch kein Augenzeuge entdeckt, wie sie diese Büchsen eigentlich ausmachen? aber der hm terherige Befund scheint ihrer Einbre cher- und Diebs-Geschicklichkeit ein sehr schmeichelhaftes- Zeugniß auszustel len. . Es soll auch gar nichts Seltenes sein, daß man von einem Hotel aus an einem einzigen Nachmittag ein Halbdukend dieser zottigen Gesellen sich an Abfällen weiden sieht. ! Major Pope empfiehlt daher m semem Bericht. manche dieser Bären an zoologische Sammlungen zu verkaufen. ' Sparsam. Mme. A.: Findn. Sie wirklich, iuß es sparsamer ist. wenn S das Mittagessen selbst zube reiten?- Mme. B.: Gewiß, mein Mann ißt dann nur halb so viel wie sonst.Die Nase. Künstler: Nun. Madame, sind Sie mit Ihrem Pouträt. zufrieden?- Dame: O. es ist sehr gut, nur die Nase gefällt mir nicht.- Künstler: Mir auch nicht, aber es ist genau die Jhre.Familiär. Baron (zu seinem Diem?) : Johann, damit Du es nicht zuerst von anderen Leuten hörst, mache ich Dir die Mittheilung, daß ich demnächst heirathen .werde.- Johann: Da gratulire ich dem H:rrn Baron zu unserer Braut.-

Nlttitarische Prüfsteine. Humoristische Plauderei von ffrhrn. v. 'Schlicht. Ecksteine sind' bekanntlich nur dazu da, daß man an ihnen zu Fall kommt.

Mit tödtlicher Sicherheit fährt em Anfänger iln edlen Sport des RadfahrenS direkt auf den Eckstein zu. auch wenn dieser ganz versteckt ,m Graben steht, bricht sich seine Beine oder Arme und dankt dem Schöpfer, daß wenigstens die theure Maschine nicht in die Brüche gegangen ist. Im Unglück werden die Menschen bescheiden dies alte Wort ist noch älter als alt. Der Ecksteine gibt es genug m diesem Leben. Man mag sich noch so viele Mühe geben, ihnen aus dem Wege zu V nrn.!.n L 4" . o geyen, oen ucingnen geiingi oies Kunststück nur. Die Meisten straucheln und sie merken dies erst, wenn sie mit einem Hoppla- die Beine ineinander verwickeln und mit ihrer Nasenspitze einen Bohrversuch in den mehr oder weniger wasserreichen Erdboden aus? führen. Man fallt viel schneller hm. als man wieder aussteht. Manche erheben sich überhaupt nicht wieder und zu diesen 'gehört die große Zahl Derer, die mit einem lauten, vernehmlichen Hdppla- über einen der vielen mili tärischen Ecksteine sielen. A-urea aetas erat,. singt Ooid ach ja, frü her gab es auch beim Militär eme kostliche Zeit, da gab es nur einen einzigen Eckstein. Der lag groß und breit, AlIm sichtbar, an der Majorsecke, wer ihn dennoch nicht sah. wurde von guten Freunden und Bekannten darauf aufmerksam gemacht, ein Achtungmachte ihn aufmerksam auf die Gefahr, die ihm drohte. Sprang er schnell bei Seite oder wußte er geschickt um den Stein herumzugehen, so war er gerettet, lief er aber dennoch, trotz aller warnenden Zurufe, direkt darauf los ja dann war ihm-nicht zu helfen' gegen zu große Ungeschicklichkeit ist kein Kraut gewachsen. So war es früher und jekt? Die Ecksteine vermehren sich wie die Kaninchen.' Wer als junger Lieutenant eintritt also Jeder thut gut, sich bei Zelten nach einer passenden El vilstellung umzusehen;' wer Abends mit dem Helm zu Bette geht, weiß nie ob er nicht am nächsten Morgen mit dem Cylinder aufsteht. Ja, ja. die Zei ten sind schlechter geworden. Wo sind die guten Freunde, die mit warnender Stimme riefen: Achtung, ein Stein!- Die sind todt, gestorben, ver schwunden von der Erdoberfläche. Heut' zu Tage denkt Jeder nur an sich; er hat genug zu thun, aufzupassen, daß er selbst nicht fällt. Wer liegt, der liegt und über ihn hinweg schreiten die An deren vorwärts, aber für sie - Alle kommt die Stunde, wo sie über irgend einen Eckstein, der ihrer geduldig harrt, zu Fall kommen. Was für die hohen Vorgesetzten die Ecksteine, das sind für die Soldaten und Officier - Soldaten (die Herren Lieutenants) die Prüfsteine. Jeder, der einmal einen bunten Rock, und wenn auch nur aus weiter Ferne, gesehen hat, weiß, daß der Hauptprüfstein der Armee der Parademarsch ist. Schon vas Wort besagt, daß der Marsch nur bei Paraden, bei feierlichen Geleaenhesten zur Anwendung kommt. Die Zeiten, wo man in geschlossener Colonne im strammen Schritt bis auf wenige hundert Meter an den Feind heranmarfchirte, stehen blieb, eine Salve abgab und dann wieder weiter marschirte, .sind vorüber.' Die Einen saaen Leider Gottesdie Anderen sagen Gott sei Danr. Zur Beruhigung für den einen Theil und zur Beunruhigung für den anden vt . ren i aver ver Parademarsch als solcyer geviieoen: .Parademarsch BataillonNur wer selbst jemals in der Front gestanden ist, kennt das schauderhafte ait::n v o..t , vcmm, ua uc Juyorer oei vielen Forlen vurcyormgt. ; Ein Parademarsch- entwickelt sich k ? - rY - j" r wiz aues scyone mer aus roen , aue kleinen Anfängen heraus; er. beginnt damit, daß der einzelne Rekrut langsamen Schritt nach Zählen- übt.' Osficiell ezistirt - dieser langsame "- t 1 1 r ' cyilll rncni meor, aver orn f.tl .i 11 ho icoi er ruhig melier und er wikd leben, so lange die Rekruten krumme Knochen- haben. Wann wird die Stunde kommen, da die Leute keine krummen Knochen mehr haben? Nie; denn mögen die Gebeine auch noch so gerade sein, krumm .sind sie . ri l 4 rv . . ! nacy AN icyl ver Äorae ekten dock. Und wo in der Welt ist der Menlck. der da zu behaupten wagt, daß die Zllorgesekten sich zuweilen irren? Kann der brave Krieger den langsamen Schritt, so lernt er den Geschwlndschritt: einhundert und vier zehnmal in der Minute muß er dabei avwechielnv den rechten und den lin sen; nein, den linken und den rechten nur Bruder Vesterrelch tritt rechts an i5ub zur Erde niedersetzen, d e ftufc spitzen auswärts nehmen und die Knie dabei .durchdrucken . : ..-:'t),- ' Mensch, drucken Sie die Kniee durch-, ruft, der Unterofficier sechzig mal in einer Secunde, aber ' wer es nicht kann, der kann es nicht. Ebensogut.könnte man ihm zurufen: Mensch, erfinden Sie schnell einmal ein Mittel.innerhalb einer: Minute. Millionär zu werden." -: Ist die Einzel Dressur beendet, so werden zwei Knaben zu . gleicher Zeit vorgenommen: 'diese, müssen 'nebeneinander' und hintereinander marschiren. ohne sich gegenseitig anzurennen und ohne sich auf die Haken zu treten. . , "Dem edlen Doscurenpaar folgt em Terzett, diesem ein Quartett und geht das immer weiter, bis schließlich eines Morgens, es kann 'aber 'auch Mittags sein die ganze'Eompagnie in Linie zu zwei Gliedern' auf. dem Kasernhof steht, um den ersten - Parade, marsch in Compagniefront zu üben.: Jmmer geradeaus gehen,' Leute-, ermähn per Hauptmann, immer mn geradeaus, kümmert Euch nur nicht darum, was Eure Nebenfeute machen. Jeder marschirt für sich und sieht dabei hierher, her .zu mir. Nun,'nUl Muth: Parademarsch Bataillion paxfä.-"

- Hundertundzwanzig linke Stiesel j und was für Stiefel! fliegen gleich. , zeitig in die Luft, nein, ich irre mich: unter den vielen linken befindet sich ein rechter. Dieser Stiefel gehört einem Mann

im zweiten Glied, und die Folge ist. daß er. seinem Vordermann ganz gehörig in die Kniekehlen tritt. Natürlich nimmt der das übel und er benutzt die Gelegenheit, als er den rechten Fuß zu? Erde stellen soll, einmal nach hinten auszuschlagen. Durch die vielen FreiÜbungen, die unsere Leute machen, sind sie so gewandt, daß sie, ohne daß es ihnen lraenowelcye nennensmerlye Schwierigkeit bereitet, ein halbes Jahr und länger auf einem Bein stehen können auf keinem Bein zu stehen vermag aber selbst der tüchtigste Vaterlandsvertheidiger nicht. In demselben Augenblick, da der Mann im ersten Glied nach hinten ausschlägt, muß er den linken Fuß empor heben, er taumelt und fängt an zu wanken. Schnell fetzt er den rechten Fuß wieder hin, aber es ist zu spät, er fällt gegen die linke Schulter seines rechten .Nebenmannes, der aber , lehnt sich gegen 'solche . Anlehnung auf und gibt seinem Kameraden mit dem linke'n Ellbogen- einen energischen Stoß in die rechte Seite, auf daß er wieder hingehtvön wo. er gekommen Zst.,Der Getroffene schwankt nach links, auch von dort wird er wieder zuruckerpe dtrt. so fliegt er hin und her .und bringt Unruhe m die' ganze Compag nie. ;- - . Nur immer ruhig geradeaus gebn-, ermahnt der Hauptmann, immer nur geradeaus, nicht fallen, immer ruhig weiter gehen, immer Ruhe. Nuye. uye.' - j Wenn man einer durchgehenden Locomotive Halt- zuruft, so hat das genau denselben Erfolg, als wenn man einer bei dem Parademarsch in Unordnüng - gerathenen - Compagnie Ruhe zuruft, nämlich gar keinen. '!So kommt die Compagnie dann derartig schlecht vorbei, daß der Häuptmann seufzend spricht: Solchen Marsch, den lieb' ich nicht! Das wol len. wir gleich noch einmal machen!" ' ! Die Compagnie wird wieder aufgebaut und voller. Ingrimm dreht sich der Mann im ersten Gliede um: Das sag' ich Dir, wenn Du krummer HUnd- (er sagt wirklich Hund-, ick kann nichts dafür) noch einmal mit dem rechten Fuß antrittst, schlag ich rM xt. t. i. j. .. . juu nacoyer vie aae oou. iDiese Drohung nützt mehr als alle freundlichen Ermahnungen, der Jung ling tritt ebenso wie seine Kameraden mit dem linken Langschäftigen an. Aber wenn er seine Sache jetzt auch gut macht so sind genug Leute da, die keine Ahnung haben; anstatt gerade aus zu gehen, torkeln sie hin und her. als wenn sie voll süßen Weines wären. Und der Hauptmann seufzend spricht: Solchen Marsch., den lieb' ich nicht.' Abermals wird die Compagnie auf gebaut und während im Rühren die erste: Richtung hergestellt wird, versetzen die alten Leute den neben, vor und hmter ihnen stehenden Rekruten ebenso energische wie freundschaftliche Rippenstöße. Die Kindsköpfe- sind nach ihrer Meinung ganz allein daran schuld, daß der Parademarsch nichts taugte. i Und abermals geht die Reise los und sie . wird an demselben Morgen noch oft unternommen. Kinder-, spricht der Herr.Haupt mann endlich, ich will Euch 'mal et waö sagen: Daß bei dem Ererziren einmal etwas mißglückt, kann ja vorkommen, wenn es naturlich auch nlch vorkommen, darf. Was den einen Tag weniger gut geht, geht am nächsten Tag dafür desto besser. Der Parademarsch aber muß immer aub gehen Immer! DaS ist der Prüfstein, ob Ihr etwas leistet oder nicht. Und das sage ich Euch schon heute: Wir werden jetzt, zeden Tag zum Schluß des Er erzirens einen Parademarsch machen, ob nur einen oder hundert oder tau send, das hängt ganz von Euch ab. Ich Ijoie aber nicht eher auf, als bis der Parademarsch tadellos war. Darnach richtet Euch. So, und nun wollen wir die Sache noch einmal machen. Der Ausdruck wollen- ' ist sehr euphemistisch. Von Wollen ist nur äußerlich die Rede; innerlich heißt es: sollen, müssen und eö wird so lange marschirt, bis der Parademarsch end.lich einigermaßen- war. Gut ist er nie; ist er es dennoch, so wird es nich gesagt, damit die Jungens sich nicht etwa einbilden, .daß sie etwaö leisten. Das gibt es nicht: nur Lernende geben sich Mühe; wer da etwas kann, wird leicht faul und trage. ' Der militärischen Prüfsteine gibt e3 natürlich .ungezählte: All?s, Alles kann dazu erhoben werden, je nach Umstanden. .Kinder-, spricht der Häuptling eineS TageS zu seiner Schaar, .ich will Euch einmal etwas sagen, öi? Pätademarsch kann ejnmaf umgeworfen' werden, das kann vorkommen, wenn es natürlich auch 'nicht vorkom men darf; aber die Griffe müssen immeli gehen; die sind der Prüfstein für Euch, i ob Ihr etwas leistet oder, nicht, und ich sage Euch, ich höre des Mit tagi nicht eher auf zu ezerciren. als bis ich von Euch einen tadellosen Griff gesehen habe. Danach, richtet Euch, bitte.- ' . Was von den Griffen gilt, gilt natürlich auch noch von . vielen anderen schonen Dingen, als : da sind: Wendungen, Richtung und was das Ezer zier-Reglement sonst noch : immer in seinem Schooße birgt. . 'Wie .die Vorgesetzten an den Ecksteinen! fo straucheln die Untergebenen bei den Prüfsteinen: ' sie bekommen nicht den Abschied l wie diese das wäre jhytn das Liebste - aber ' sie bekommen Strafen. Mit kleinen sängt man an, 'mit großen hört man auf. ' ' Ich stand einmal bei einem Hauptmantt, der die Gewohnheit hatte, täglichnur zwei Stunden Dienst anzusetzen,! der aber in Wirklichkeit stets jeri manchmal aber auch fünf. Stundens en suite exerirte. Die ' Folge hki, daß ilnän' natürlich gleich ' von Anfang an ß?nz xewaltia bummelte.'

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Ar pi-eparecl frorn ft prescription widely used bj practicing phjrsidans, as being au effcctual eure for Pvspepsia, Headache, Constipatton, I)inl. pess, ISflioasness and all disordersof the Stomach, Llvcr and Bowels. Most all c( human flls are caused, or atijmcnted bjr, failure of the digestive orans to properlj transform food into blood, tnuscle and tissue. Years of xnedical experience have evolved this formula as the best for the correction of stomach disorders, and the Stimulation of the digestive organs to a proper assimilatioa of food. Ripans Tabuljes are convenknt in form,' permanent in excellence, infallible in curing all disorders of the stomach, and diseases arising therefroxn, and

ONE GIVES man mutzte seine Kräfte ichonen, um überhaupt fo lange aushalten zu können. Jeder Dienst begann damit, daß bei dem Ezerzirhaus 50 Tornister hingelegt wurden, von denen jeder mit 20 Pfund Sand beschwert war. Daß die Tornister nicht einfach hingelegt, sondern fein säuberlich ausgerichtet wurden, ist bei einem . so Ordnungsliebenden Staat wie dem unsrigen ja ganz selbstverständlich. ?DZe Compagnie selbst ezerzirte mit leeren Tornistern. Kaum war das erste Commando erfolgt, so begann die Bummelei und es dauerte keine fünf Minuten, so donnerte der Hauptmann von seinem hohen Roß herunter: Feldwebel, - der Mensch da bummelt, tauschen!" Den Sünder am Arm nehmend, zog der Feldwebel von dannen, nicht um ihn zu ermorden, wohl aber um den leeren Tornister des Mannes gegen einen mit Sand gefüllten vl tauschen. - Der Jüngling, dessen Gewicht sich plötzlich um 20 Pfund und die waren reichlich gemessen ' vermehrt hatte, trat in die Front zurück, der Feldwebel aber blieb gleich bei den Tornistern stehen. Er kannte seinen Hauptmann; jetzt hieß es jeden Augenblick: Meier, tauschen! Hansen, tauschen! Petersen, tauschen!" Die Leute waren an diesen TauschHandel schon so gewöhnt, daß er aus sie gar keinen Eindruck mehr machte; lachend meldeten sie sich beim Feldwebel: &i? Stelle". Betrübten Sinnes sah der, wie die Zal)l der gepackten Affen" abnahm; er war nicht traurig darüber, daß so vule Leute bummelten, das war ihm ganz gleichgiltig. er dachte nur an sich selbst. Sobald er ausverkauft" hatte, wie er es nannte, mußte er wieder eintreten, und das war ihm natürNch sehr unangenehm. Zuweilen kam es auch vor. daß der Einender der Andere den Affen" wieder ablegen durfte, nicht, weil er nicht mehr bummelte, sondern weil ein Anderer noch mehr bummelte. Aber das waren Ausnahmen; für gewöhnlich wurde man das. was man sich aufgeladen hatte, nicht wieder los. Nützte diese Methode nichts, um den Leuten solche Achtung vor den Prüfsteinen beizubringen, daß sie diese nicht umwarfen, dann kam das Nachezerziren, und hatte auch .dieses nicht den gewünschten Erfolg, so sperrte man den Lümmel" drei Tage ein. Jeder Prüfstein der Untergebenen kann für den Vorgesetzten sehr leicht zum Eckstein werden und Hinc". saat der Spatz, jrinc illae lacriniae!" Das heißt auf deutsch: Da haben wir den Thee!" Edelweiß und Almenrausch. ' ' " ' ; Von R. Zoozmann. Früh als die Lerche geschmettert, Frau Sonne kaum aufgewacht, Bin ich in die Berge geklettert, Mein Herz hat gejauchzt und 'gelacht! ' Ich hatte dem Liebchen versprochen Almrapsch und Edlweiß; Ich bin gekrazt und gekrochen, Doch ward der Mühe kein Preis. Todtmatt, und durstig zum SterbenKehrt ich beim Almwirth ein; Der schenkte mir süßen und herben Köstlichen Tirolerwein. Es gab mir für einen Gulden Sein Töchterlein Mirileis In Gnaden und. in Hulden Ein Sträußchen Edelweiß. Wir haben gesungen, getrunken, Mein Herz hat gejauchzt und gelacht; Ich hab', als die Sonne gesunken, ' Mich selig heim gemacht . j Was wird die Liebste, die gute. Nun sagen wohl zu dem Tausch? Da8 Edelweiß bring' ich am Hute 1 Und orunie? den Almenrauschl

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