Indiana Tribüne, Volume 21, Number 330, Indianapolis, Marion County, 18 August 1898 — Page 2

SnDianö Tribüne.

Erschcktt Täglich m SoNttaz?. Die t3all.tttiane- kostet durch ftenXxIgft i Scmti r Ooch. tle 6octaslwXxtt&ae' Seat p, Selbe iuf txmrx IS atf , U SmtJ p t3tt. V Vft tSeTtt Mi Cub fBSttttfft U Bittl)clUna VaH. crri 10 ca cxua cttu SaManoUl, Ind., 18. August 1898 Qln Franzose der die deutsche . V - ?l r m e e. Nachdem die in Paris erscheinende .Nevue bleue- im Anfange dieses Iahres einen Artikel über, die italienische Armee gebracht ' hatte, beschäftigte sie sich vor Kurzem mit der deutschen Armee; es wird nicht lange dauern," so kommt auch Oesterreichs eer unter' die kritische Sonde,' und die Physiologie der Dreibundsarmee ist ' fettig. ' 'Der das deutsche Heer behandelnde Artikel ist weniger wegen der Anschauungen des Verfassers, als vielmehr wegen der v.rgebraten Vergleiche zwischen der eutschen' .französisch und 'ztalieni schen Armee imb ixxvn vor Allem deshalb wteressäntwiil'ver Verfasser das Bestreben an den Tag legt, gründlich und objectiv zu sein. Er bemüht sich, die Ansichten undVorürtheile. welche die Franzosen über Jble deutschen Hee-. , . . ' T :rtz' -.L.. reemriaziungen uoer ' siiciere unv Soldaten, sowie r über den Geist deö Heeres haben, dütch persönliches Nachforschen zu prüfen und zu berichtigen, ix scheut sich durchaus nicht, seine Stimme auch lobend zu erheben, Vieles gut zu finden und für. Manches das ihn nicht befriedigt eine Erklä rung oder eine Entschuldigung vorzubringen. Zunächst. sei bemerkt, ba&.ter Verfasser, deü. wieder Kürze halber, H. nennen ' wollen-' Süddeutschland t- 'bereiste, auf der Reise einige deutsche Officiere kennen lernte' und Mainz zum Gegenstand seiner übrigens ganz harmlosen Untersuckungen machte, wobei ihm seine Reisebekanntschaften fce hilflich waren. Gleich am. ersten Tage 9 r L " ' aui iijin uatl in einet v iuc ken Garnison so z venig Officiere und Mannschaften in der Stadt sieht.-Tög-lich sah er höchstens '6 bis 7 Officie're,' 25 bis 30 Soldaten,' roährenv .in? der schwachen Garnison seiner Vaterstadt ihm alle zehn Schritte mindestens ein Infanterist begegnet. Er erkundigt sich und erfahrt. daß der gemeine Mann nicht beliebig die Kaseeneer lassen darf, sondern, baß i &is6 edei 7 Uhr Dienst hat, und daß bic Vorgesetzten sich bemühen, ihn 'möglichst an die Kaserne zu fesseln, um ihn vor den' schädlichen Einflüssen des Wirthshauslebens zu bewahren.-In .dieser Anordnung glaubt H. auchden. Grund i gefunden zu haben, warum er in einem Lande, indem KieTrunksucht (q häufiz vorkommt daß sie em elegantes Laster geworden ist" (y. nicht.einen .einzigen Soldaten iu betrunkenem' 'Zustande sah. tzin solches Lebey'. wie. daötes deutschen Soldaten dünkt 'H. eine Art von Klosterleben zu sein, das für die romanischen Rassen undenkbar wäre. Sofort würden )n.französisa)enKasn neu die 'Fälle d'oneuteIei Fahnen-, flucht. Selbltmörv'ln'einem merklichen Verhältniß zunehmen, wollte man- den französteuoldaten' unter 'eine' so scharfe Controle -nehmen.! Trotz wiederholter Versicherungen'. könnteH, nicht glauben' daß die deutsche Jugend ein so schweres .Joch- ohne Murren trage, und er beschloß daher, eine kleine Untersuchung zu veranstalten. Alö ei an einem Sonntag Nachmittag am Rheine spazieren ging,ergrisf er die Gelegenheit und , ließ sich neben-einen Unterossicier auf-' emet"Lank nieder.' Im Laufe der Unterhaltung entpuppte sich der Unterossicier als Heidelbergers va H. einige Semester dort verlebt hatte, so war es ihm'.ejchkden,Unterosfj cier zu veranlassen, aus der Kaserne zu reden. Er erfuhr von, dem Soldaten daß er seinen Beruf liebe, daß er ohn Ungeduld auf die -Beendigung feiner Dienstzeit warte, die ihm den Uebertritt in den Eivildienst' gestattet Hierauf brachte H. das Gespräch 4ns die Frage der Ernährung -deS'-Veutschen Soldaten? dettninFrankreich erzählt' man sich, daß PKjern , nntr Nahrung vorgesetzt würde,- die 'Hunde -nichts-nehmen. Sehen,'Sie mlch'un toi dert der gut genährte Unterossicier mxq im t:X suns Jahren veun Reglment und esse , höchst 4 selten. Einmal außerhalb.der Kaser.n.5.. Aie Nahrung besteht zZwar , nicht., aus Leckerbissen,. aber sie ist gesund und bekömmlich und vor Allem ausreichend. Später wohnte H. 'eirtt'Essenö Ausgabe, bei und erkannte, daß,.selbst?für.den-äus-geweitetsten Magen, genügend vorhan hm war. Die Peinlichkeit im.Änzuge des Unterofficiers,' der ' Lein" Stäubflöckchen, auswies und .de.r,ihm wie. qngegossen faß, "erregte die Bewunderung des Franzosen um so mehr, als er erfuhr, daß die Uniform nicht 'Eigen iiura des Trägers,. sondern ini Dienstgarnitur wa,reren jeder.' SolIzt 6, der Güte "nach verschiedene von bet Kriegsgarnitur bis zum alltäglichen. Eierciranzua. 777. hat.i'Diese 5 Garnituren ermnern ihn an den ita lienischen Rekruten, der nur eine einzige und nicht gerade besonders gute dabe. Der Untersckiev in der.Vekleidung der beiden jSofäalen? scheinl : so sehr auf ihn eingewirkt zuihaben, daß' er daraus den Trugschluß zieht, bei dem wesentlich militärischen Charakter des Dreibundes hätten die Verbündeten nicht gleiche Stimmen und. Italien sei wie ein armes Kind gezwungen, seinen reicheren Beschützern willfährig zu sein. ...... Da die französische Ptesse von . Zeit zu Zeit, sensationelle. .Mttheilungeu über die Qarbareibringt,' mit &idi deutschen Officiere die Rekruten behanfctln sollen, so will sich H. auch darüber Crsijtfeit verschasfen. Der Unterofsicier erklärt ihm, von Barbareien me ma!Z etwas geHort, geschweige gesehen l'A haben. Die Strenge im Dienst se! cnL ebenso sicher aber sei ein? aerecbte

Behandlung. Nicht genug hiermit, frug er noch mehrere Male während seines Aufenthaltes Mannschaften nach diesem Punkte, aber überall bckarr er die gleiche verneinende Antwort. Nicht eine Klage habe ich über Brutalität der Officiere feststellen können.". Damit kommt er auf die Officiere, den Ersatz, die Zusammensetzung der Officiercorps und die wissenschaftliche Fortbildung zu sprechen und offenbart hierbei eine Fülle thatsächlicher Unkenntniß. Wenn er berichtet, daß ein junger Mensch ohne Vermögen nie daran denken könne, Officier zu werden, daß der Officiersaspirant schwere wisenschastliche und Fachexamina zu betehen habe, so beweist dies nur, welch' guten Eindruck dem Verfasser die deutschen Officiere durch ihr Auftreten und ihre Bildung gemacht haben und wie ganz anders, die gleichen Verhältnisse in Frankreich' liegen. müssen. In einer wissen Gedankenverbindung hiermit steht das Erstaunen desFranzosen. daß a Deujschlo,ndUnterofficiere in Friedenszein nicht zu Officieren befördert werden können, daß sich Niemand darÜber beklagt, ja daß das Publikum die Tressen des Unterofficiers in gleicher Weiset achtet,' wie die , Epauletten der Officiere. H.' findet.' weitet, daß mit dem' Eintritt )n dieOfficierscharge das wissenschaftliche Streben nicht aufhört, fondern sich stetig weiter entwickelt. Ganz besonders überrascht war erdarüber.' wie gut die Officiere über die MilitärverhälMsse. auswärtiger Staaten' unterrichtet sind. H. nennt dieses eine drlaubte'-vionage und findet bei der, deutschen Osficieren einen unlöschba?n Wissensdurst nach derartigen Dingen. Meister in einer oder zwei Sprachen, kennen sie im Allgemeinen fiuch'Alles,was sich In den Ländern, deren Sprachesie sprechen, auf die Kriegswissenschaft und Kriegsgeschichte bezieht." Da H. die militärischen Verhältnisse scsnesVaterländes. nicht jern zum Gegenstande der Unterhaltung machle, so lenkte er das Gespräch aus' Italien und' fand auch hier die Officiere außerordentlich gut bewandert. ' Sie zeigten sich über die Heeseinrichtung,über. das Officiercorps juf dem . Lausenden . und . lassen sich durch glänzende Uniformen nicht blenden." .Um: den Gegensatz . zwischen' dein' deutschen und italienischen Officier zu kennzeichnen, schreibt H.: Sagt man einem italienischen Officier, daß man aus Frankreich komme, fo wird er voll Bewunderung iyz Neger - Fran-zösisch-'vön den Liedern der Guilbertgvette und von Zola'fchen Romanen sprechen ' fagt. man dasselbe einem deutschknOsfjchr, sö wette 1ch,daß er in schwerfälligem, aber richtigem Französisch von demJnteresse erzählen wird, datier an . den strategischen Beschreibungen Thiers' oder ün den diplomatischen. Studien Broglie's . genommen hat." Schließlich spricht H. noch von der -Kaserne, 'die -er besichtigte. Er traf die Mannschaften gerade bei ihrem AheÜdkaffee, hersimit großenStücken Kommißbrot hinunterschlürften, 'Die Tafel wär echt familiär nirgends erIchien ihm.dasilitärische Leben so gemüthlich) In der Cantlne kann er sich nicht genug über die billigen Preise wundern; er erkennt den hohen Werth der Cantine, die denMann davor be-wahrt.allzu-viel ie-Kneipe' aufzusuchen,'und die'lhm ihren Verdienst wieder zukommen läßt," an Er. beobachtet bet dem. Verkehren-der Cantine, daß sch'die Mannschäften durch den Besuch kkr Ossicierseyr geschmeichelt fühlen, vnd glaäbt darin einen Beitrag 'zu der Popularität der Officiere gefunden zu haben. Wenn Paris einst eine Messe werth war, so ist die Anhänglichkeit der Soldaten ein Stück Schinken werth," sagt H. in einem etwas gewaltsam her. bigezogenen Vergleiche. .Zum Schluß legt. der Franzose, 'vielleicht um ' nicht den Anschein eines Deutschsreundes zu erweckeneine Prvbe seines reinen, unverfälschten Patriotismus' ab. Beim Durchgehen. durch die Kaserne, trifft er auf den' älteste'lt Unterossicier des Regiments, der den Feldzug 187071 mitgemacht hat. Die Officiere, die H. begleiteten,' überhäuften den alten Soldaten mit Liebenswürdigkeiten, so daß dieser, -ordentlich sn '.Verleaenheit kam. Jetzt aber kam H. noch mehr in Verle genheit.' Die 7 angeborene Höflichkeit .wollte ihn..chon des..-Unterofficiers hand erfassen und ihm einige anerkennenbe'Wörte Lgen lassen,' als er sich erinnerte, daß dieser Manü, seine Tressen lm'Knege gegen Frankreich gewonnen habe,-daß dieselbe Hand, die er ergreifen. wollte, sejne Landsleute niedergeschlagen haben, könne. 'Ja, hatte. er nur einen ihorelischen Antheil an dem. Kriege genommen.' wie z. B. in Generalstabsofficier, so Ware das etwas Anderes gewesen, aber da x: thätig theilgenochtnenhatje wurde' er so' abgestoßen, daß er bedauerte, die Kaserne betreten zu babeq!' ,. . - J : ' Eine Station zur Erforschung und- Behandlung der Äö'll Wuth ist bei dem Berliner Institut für Infektionskrankheiten eröffnet worden. Jn? derAnstält können die -von derToll wüth 'verdächtigen Thieren': gebissenen Menschen unentgeltlich uach dem von Pasteur angegebenen Versahren behandelt werden. Die. Errichtung .einer dttärtigm-lnstalthat sich als noth--wendig herausgestellt, da bisher eine solche in Deutschland nicht bestanden hat und die Zahl der tollen Hunde ant scheinend im Äunebmen' beariffen ist. .

ZJmJährellMlsindn Preußen süns Personen, darunter zwei Thierärzte, in Folge von Tollwuth .nach Bißver: letzung gestorben. ' V . Qo'rr'einer Patrouille deö Seebataillons in Kiel wurde Abends nach 11 Uhr ein Mann von der Besatzung des Ulan-, der Signalgast. Traumöller (aus' Hamburg gebürtig). verhaftet. ..Als er .bei der Schloßwache abgeliefert werden sollte, ergriff er die Flucht und suchte nach dem Hasen zu. entkommen. Da er der Aussorderuna.. des Patrouillenführers zum Stehen nicht Folge leistete, wurden zwei Schüsse! gefeuert, die '.den Mann im Unterleib, und' Oberschenkel verwundeten. ? '" 1 '

Sechsfacher Mörder. Vor den Geschworenen ' des EureDepartements im Hauptorte Evreux in Frankreich wurde in drei Tagen in der Strafsache Caillards verhandelt, des sechsfachen Mörders, der in Nassandre5 eine ganze Familie, Vater. Mutter, Großmutter, und drei kleine Kinder. theils von außen durch's Fenster in ihrer Stube erschoß, theils mit dem Messer abschlachtete, um im Ganzen 30 Franken zu stehlen. Das Ungeheuer ist 27 Jahre alt, ein elender Knirps, fast zwerghaft, mager, schwächlich, sozusagen ohne Schultern, mit spindeldürren Äermchen, an deren Ende zwei grauenhafte, riesige,' fchaufelförmige Hände wegen ihrer Unverhältnißmäßigkeit tu nen erschreckenden Eindruck machen. Sein Gesicht verräth nichts wen man vor sich hat. Der Mörder sieht. unbedeutend und. bei . oberflächlicher Betrachtung eher gutmüthig aus. Sorgfältige Prüfung seines Geisteszustandes ergab keine Unzurechnungsfähigkeit. Er ist aber trohdem erblich' belastet. Sein Vater war ein Trunkenbold, seine Mutter führte einen berufsmäßig unsittlichen Lebenswandel. Er selbst beging, als Kind kleine Obstdiebstähle, die wenig bezeichnend sind, und gefiel sich in tückischen. heimlichenSachbeschädigungen. was schon eher Schlüsse auf seinen Geisteszustand, gestattet. Er war vor einigen Monaten eines Doppelmördes an einem alten, einsam wohnenden kleinbäuerlichen Ehepaar ange klagte wurde aber wegen ungenügender Beweise freigesprochen. Indeß besteht kaum mehr ein Zweifel, :daß er daö Verbrechen wirklich begangen hat. Das Verhör gestaltete sich folgendermaßen: Jch hatte keine Arbeit und kein Geld. Da dachte ich. ich könnte wohl wildern, und beschloß. Nachts nach Brionne zu gehen, um bei einem Büchsenmacher eine Büchse zu stehlen. Ich kaufte mir unterwegs um 24 Sous Patronen. In Brionne war es noch zu früh. Ich mußte warten, bis es dunkel wurde und stahl inzwischen zwei Kaninchen, die ich in einen Sack steckte, den ich mithatte. ' Beim Einbruch der Nacht stahl ich im Laden des Herrn Picard zwei Flinten, einen Karabiner und zwei Revolve'r, die auch in meinen Sack wanderten. Dann brachte ich .. die Nacht auf den Wiesen zu und kehrte bei Tagesanbruch nach Lisieux heim. - Unterwegs' blieb ich vor dem Hause der Le blonds stehen. Ich dachte, es müsse von wohlhabendenLeuten bewohnt, sein. Ich wollte stehlen. Vorsitzender: Sie luden aber die Flinte? . Caillard: Ja. Vorsitzender: Sie wollten also morden und nicht stehlen. Caillard: Ich stieg durch eine Lücke in der Hecke in den Garten. Zwei oder drei Schritt vom Glassenster sah ich einen Mann in seiner Stube sitzen und. lesen. Ich zielte und schoß. Ich mußte wohl, wenn ich stehlen wollte! Ich hörte Geräusch im Nebenzimmer, legte an und wartete. Frau Leblond trat ein, beugte sich über den Leichnam ihres Mannes, der auf den Boden gerollt war, ich schoß und tödtete sie. ' Ich wollte ins Haus treten, da'-sah ich zwei Kinder in die Stube kommen, den neunjährigen'Leonce und den siebenjährigen Paul. ; Ich schoß und tödtete sie mit meiner zweiten 5?l!nte. 5lck trat 'nun ins Äimmer.

Fräu' Leblond lag über ihrem Mann Die belden Kmder lagen einander in den Armen.' Zunächst lud ich meine Waffen wieder. Dann suchte ich mich zu stärken, da ich seit dem Abend vorher nichts gegessen'hatte, und trank aus einer , Rumslasche die auf dem Tische stand! In diesem Augenblick ging die Thür! auf und ein kleines Mädchen im Nachthemd' trat ein. ' Auf einer Kommodelag in meinem Handbereich - ein Messer, ich ich ich war überrascht ich , Vorsitzender: Sagen Sie uns, was Sie diesem , Kinde, gethan haben, das vor Ihnen ' niederkniete und um Gnade flehte. Caillard: Ich lpbe es umgebracht. Vors.: Auf welche Weise? Caillard: Den'Hals drei Messerstiche. Vorsitzender: So. Sie öaben das Kind geschlachtet und den Leichnam mit Füßen getreten. Aus dem Gesicht dieses fünfjährigen kleinen Mädchen haben Sie die Kothspur Jhrer Stiefelsohle zurückgelassen. Sie haben eine Stimme eine Treppe hoch um Hilfe rufen 'hören. Das war die 78jahrige Großmutter, die gelähmt im Bette' lag und sich nicht rühren konnte. Caillard: Ja. Ich ging hinauf und tödteke die Alte. Vors.: Aus welche Weise? .. Caillard: Ich setzte ihr daS Gewehr ans Kinn und zerschmetterte ihr mit einem Schuß den Kopf.-. Dai Uebrige ' ist nicht erwähnenswetth. Caillard blieb sieben Stunden lang im Hause bei den Leichen, durchstöberte Alles! nahm Alles, was einen Werth hatte Zünd sich leicht fortschaffen ließ. u. Adie Sparbüchsen der zwei Knaben, die je-ein - silbernes Zwanzigcentimes stück enthielten, fand aber, nur 30 Frcö. Schon am nächsten Tage wurde er.fests genommen. . Die Geschworenen, fanden lhn schuldig ohne, mildernde Umstände, und der Gerichtshof verurtheilte. - daö Scheusal zum Tode.' - ; tttifcTlcsoahZ2cOviOUa z Hessm-Damsta D 6 r m st a d t. Der als PremierLieutenant zu einer 14tägigen Landwehrijbung beim Ins. - !rtgi. No. 117 angezogene Lehrer des hiesigen Gymnasiums, Dr. Braun, ist bei' einem Reitversuche, den er mit dem Pferde eines landeren . Landwehrosficiers auf Fort Bingen unternahm, verunglückt. Das Pserd ging durch und warf Dr. Braun am Bingerschlag ab.' Bewußtlos in einer Droschke nach seiner Wohnung 'gebracht, constatirten jbie Aerzte außer einem .Schädelbrüch "noch, sonstige schwere Verletzungen.' Der Zustand ! des Verunglückten, ist lebensgejährlich. l i ' " ' Gießen Die 13 Jahre alte Tochter des Agenten Richter, welche die hiesige here Töchterschule besuchte, wurdeals . sie . während der Pause das Schulgebäudt verlassen wollte, voä eir.:m, lrabfallenden, ca. 12 Pfund schweren Stücke deZ DaesimfeZ er-

schlagen. Xtx '- Buchhalter Ernst Wiegelmann von hier verunglückte auf einer Radtour. Er. kürzte in der Nähe von Solms kopfüber mit der Maschine einen steilen. Abhang hinab und erlitt einen schweren Rippenbruch, der auch eine Verletzung der Lunge zur Folge hatte. In die hiesse Klinik gebracht, gab Wiegelmann, der Vater zweier Kinder ist, sehr bald den Geist auf. Bayrrn. München. Als die Familie des Reichsarchivraths Riedel von hier.Vater. Mutter. Sohn und Tochter, den Nuvolau bestiegen hatte und der .17jährige Sohn nochmals umkehrte, um einen vergessenen Stock zu holen, ist er dabei abgestürzt. .Er war sofort. todt. Das ' Schöffengericht , verurtheilte den Bildhauer Scheuerer, der in einem von ihm angezettelten antisemitischen Cafehausskandal einem remonstrirenden jüdischen Künstler ein Ohr abbiß, zu zwei Monaten Gefängniß. . Altötling. In der. Nähe des Localbahnhofes in. einem Getreidefelde wurde 'der Vierbrauereibesitzer Georg Lohner' von Burghausen in schon stark verwestem Zustande todt aufgefunden. Es . ist mit Sicherheit anzunehmen, daß ein .Unglücksfall . vorliegt. Lohner hat sich anfangs Juni von zu Hause entsernt. A m b e r g. - Vom hiesigen Landgerichte wurde der 73jährige .Johann

Lanabammer. . Gemeindearmer . von Pfeffertshofen be; Neumarkt i. O., zu sechs Monaten Gesängniß verurtheilt, weil er auf der Staatsstraße Neumarkt - Kastl gegen 100 Stück junge Alleebäume, - , Fichten- und Ahornbäumchen theils beschädigt, theils aboescknitten bat.' - A se nham. Der Blitz' hat in das Anwesen des Gutlers Nußbaumer eingeschlagen und 'gezündet. In kaum einer 'Viertelstunde ist das ganze Anwesen abgebrannt. Nur das Vieh und einiges Mobiliar wurde gerettet. .Augsburg.' Der wegen ; Mor des.. begangen an einem. Mitgefangenen zum Tode verurtheilte Zucht, haussträsling in Kaisheim Konrad Krug von GLsmes ist hingerichtet wörden. : ' ' - Bruckmühl. Frau .Singer von Seiding gerieth mit ihren zwei Kindern in ein starkes Gewitter, verfehlte den Weg und stürzte, in den stark reißenden Canal. Alle drei ertranken, j D i n g 0 l f i n q. Beim Kranken haus scheute das Pferd deö Oekonomeit Häring von Brunn und rannte, unter die Gefährte der Bauern . Nirschl. von Göttersdorf und Haslbeck von Wemen dorf. Frau Häring und ihre Tochter Anna wurden vom Wagen geschleu dertz'der Letzteren wurde. im Kranken haus:die letzte Oelung ertheilt. Nirschl, stürzte vom Wagen, wurde geschleift und trug Verletzungen am. Kopf, und den Armen davon. Haslbeck kam besser davon. WürttkOderg. Stuttgart. Nach längerem Leiden verschied der Chemiker Proses sor Dr. Paul Bronner. Er studirie in Tübingen, Paris, und unter Liebiz in Gießen, wirkte hierauf in langjäh--riger Lehrthaukeit im Württemberg! schen 'Staatsdienst.. . ; - Dos sin gen. In dem einzeln auf. dem Berg stehenden Wohnhause derWittwe Barbara Heim brach Feuer aus, welches das Gebäude vollständig einäscherte. - E hinge n.: Der vormalige Notariatsassistent Seitz, der an Stelle, ocs penstonirten Gerichtsnotars Hubbauer die Concursverwaltüng des Ed. Manz hier weiterführte, ,st verschwunden. In einer ,zur Verhandlung über - einen Zwangsvergleich einberufenen' Gläubigerversammlung erschien er nicht, und die näheren , Erhebungen . führten zu seiner gerichtlichen Verfolgung.' da er die ganze Con'cursm'asse 'mit ca.- 6000 Mark, mitgenommen hat. ' Erhängt hat sich der demTrunk.trgebenelfrühece Vriefträger.Rall. E ß l i n g e n. . Eine zur Zeit im Bau befindliche zweistöckige" massive Waschküche, die hinter 'dem' Gasthöf zum Palm'schen- Bau errichtet -wird, stürzte ein und.. begrub .deuGypser Rank. von Neuhausen und dessenSohn. Beide wurden erheblich verletzte G e i s l i n g e n. In demzbenach-! barten Altenstadt fuhr em von Ueberlingen kommendes Gefährt des'Nestaurateurs Entriß bei der Einbiegung in die Hauptstraße an einen Prellstein und fiel um. Die Inhaber erlitten theils leichtere, theils, erhebliche.Verletzungen. Lebensgefahr liegt bei keinem vor.'' Heilbronn.' Es'ist jetzt gelungen, die zwei Burschen,' welch .unlängst .Abends, einen Schutzmann -.in der äußeren Rosenbergstraße .schwer mißhandelt, haben. und flüchtig würden festzunehmen.' Der eine ist ein Schuhmacher Namens Heilemann aii Owen. OA. Kirchheim, der andere ein Fabrikarbeiter Gayer aus Heidenheim. : ; Bltden. . : K a r l s r u h e. Lieutenant fiurt v. Bohlen - Halbach vom hiesigen .Dra-. gönn - Regiment hat sich durch einen i" '1 ' 1 . m r l m ' ' . ' 'Lzlurz inn oem Pseroe aus vem EzerzjrpZatz schwere Verletzungen am Kopfe zugezogen. Vom Schlag getroffen wurde .hier. meiner . Gastwirthschaft der etwa 63 Jahre alte .Siebmacher und. Hau sirer Jacob Nonnenmacher aus ' Waldangelloch." Derselbe war' sofort todt.' Während sich der ledige Maurer Adolf Walter 'aus Morsch im Keller eines Neubaues befand, stürzte ein Theil deL Kellergewölbes, cinr wobei dem Arbeiter ver Brüstiorb 'eingedrückt wurde. Der Verunglückte starb auf dem Wege in's Krankenhaus.' -B a den'- B a de n. Jnder-Nähe der Villa Hohenstein hat sich der Eisenbahnbeamte, Jacob Maupel, welcher in Oosstationirt ist, in selbstmörderiicher Absicht zwei Revolver schüsse durch den Kopf gejagt. Als Motiv der That werden unglückliche -Liebesverhältnissi angegeben. Fre,zb.ur.g..Vor .der.Sttafkarnmer hatte sich Leö Weiß von'Wejtzen wegen Widerstands - und' -Körperver-leuiig zu verantworten.'' während der Gericbtbof über die GeiüeSbe-

fchaffenheit deö'Ängeklagten berleth. fprang Weiß auf einen Tisch am Fenster, schlug die Scheiben ein und wollte in den Hof hinabspringen. Ein Schutzmann hielt ihn jedoch fest uud mit Unterstützung anderer gelang es schließ lich. den . Tobenden zu fesseln. Weiß hatte sich durch die Glassplitter die Pulsader verletzt. H e g n e. Dahier wurde der Grundstein -der zum ProvincialschwesternHaus der Kreuzschwestern von Ingenbol? - gehörigen Klosterkirche durch Monsignore Werber von Radolfzell gelegt. Das ehemalige Schloß Hegne, LKilometer von Konstanz entfernt, wurde vor wenigen Jahren mit Gütern für rund 300.000 Mark gekaust und zu einem Kloster eingerichtet. Nheinpfalz. Spe i er. Der frühere Kutscher und jetzige Agent Peter Reisch hat sich erschossen. Der Beweggrund dürfte in einer ihm drohenden Verhaftung wegen Unterschlagung zu suchen sein. . F r a y k e n t h a l. . Der . in der Maschinen-; und Armaturfabrik beschäftigte Eisendreher Bartholömä von Flomersbeim wurde durch ein Eisenstück, welches ihm an die Schläfe slog. schwer verletzt. r fi ä n d a u. Der bei einem hiesigen Hauptmann commandirte Soldat Huder, (Eisendreher aus Ernstweiler) der 12.' Compagnie versuchte aus Furcht vor Strafe .seinem Leben ein Ende zu machen, indem er sich in den Mund schoß! . v, , , . N e u st a d t. Die 8jährige Tochter des Wirthes Max Schmitt in der Lan-

däuerstraße wurde von einem etwa 28 Jahre alten Manne in die nahen Weinberge gelockt, wo derselbe das Kind' zu vergewaltigen suchte. Auf dessn, Hilferufe ' kamen Leute herbei, worauf 'der Unhold Reißaus nahm, doch konnte er bald darauf in der Person eines hier beschäftigten Steinhauers Namens Westenberger verhaftet werden. Nach längerem, und schwerem Leiden ist Obersecretär a. D. Carl Sturm lm Alter von 74 Jahren ge-starben.- ! Elsaß-Lcihnrsen.' 1 M'e tz. Der Wirth Conrad. Friedhofstraße No. 1, stürzte, von Sauvage kommend, am Französischen Thor mit seinem Bicycle und x zog sich schwere Kopsverletzungen zu. .': ,) Mccklcnbllrg Dorf Mecklenburg. Beim Baden ertrank in einem Torfmoor der 18iähr,ge.' Knecht . Wille aus Wismar; zwei Kameraden,. die ebenfalls dort badeten) vermöchten ihn nicht zu retten. Fürsten der g Der Müllergeselle'Märutzky gerieth in der Steinhavelmühle. in: das Getriebe und wurde getödt.et. . it. - 1: Parchim, Verhaftet wurde der vom Staatsanwalt in Schwerin steckbriesllch verfolgieWirthschafter August Fresow aus Parchim. R ö st 0 ck.' Von der Strafkammer wurde der verantwortliche Redacteur der -.Mecklenburger Volks - Zeitung-, Starossen, wegen Richter-. und Ministerbeleidigung zu 8 Monaten Gefängniß verurtheilt. ... . i. Oldenburg. . Oldenburgs In einem Anfall von Geistesstörung hat sich in seiner Wohnung der Premierlieutenant von Garnier von .dem' Oldenburgischen Dragoner-Regiment No. 19 erschossen. , Ne.u - Adelheide. . Auf dem Heimtvege von einem Grasverkauf verunglückte - der " Brinksitze'r Heinrich Meyer. Am andern Morgen fand man die'Lejche desselben in einem Abzugsgraben,' der die Grundstücke des Halbmeiers H. Meyer zu Kl. Jppener durchfließt: Mit der erstarrten Hand hielt er sich noch krampfhaft an einem am Ufer stehenden Büschel Haidekraut fest. I greie SMe. ; ' H am bürg. Wegen , Betrugs churdi der hiesige Rechtsanwalt Dr. Delleiie'i einer, der angesehensten Anwalte der Stadt, verhastet. Der Verhaftete foll mehrere Clienten um bedeutende Beträge geschädigt haben. Bremen. Der Stadtverordnete Grunow ist wegen Unterschlagung von 1000 'Mark socialistischer Parteigelder verhaktet ., worden, Das hiesige Tivolltheäter ist von. einer Actiengesellschslft für 950.000 Mark angekauft worden. Das Unternehmen wird von dem Direktor Slavinöki ähnlich wie bisher weitergeführt werden. In der Äereinshalle . tanzte fast unausgesetzt der. 19 Jahre alte Mechaniker Karl Ätück aus Pest. Um etwa 10z Uhr brach tt während des Tanzes plötzlich zusammen und blieb todt liegen; l, n Eez.. . B ach. Erhängt hat sich der SchmiedegeseUe Robert Linder. Liebesgram war das Motiv der That. 58 cj s e l. Beim EisenbahnUeber. gäüg zu St. Margarethen wurde der 0jähr.: Bahnwärter-Rlltimann überfahreri und getödtet. 'Beim Wasserfall oberhalb Lieftal wurde. die Leiche der'etwa.35 Jahre, alten Frau Lue Bürgin' - Pfasf von Bübendorf. wohnhast in' Basel erkannt, die dieses Jahr Ui. Liestat den Allemandipreis erhalte hatte.! .Dieselbe, wollte ihre Eltern'm Äubendorf besuchen.. .Ob ein Unglück oder' ih Verbrechen , vorliegt, ist nicht bekannt. . r-Sfci n. Ein alter Diener der EidcAnossenschaft. 'LouiS Ney - Durussel. feii 1856 Weibel im. Stän,deratH.,feU VAr (YAi- -r.it r 1 li . ipt( jlm viuuuimuuu, icicnc Mil tu ner 'Äattin Elisa. geb.' Durussel von Sassel seine -goldene Hochzeit ' .Vülach. Hier soll ein. neues BahnHofgebaude'Ledaut, resp, das bisherige vfrgrSßert. werden. , .Für diese -Neu-küt'eplndvon'derNordostbahn. bereits 200.000' Francs' ' ins Budget ' aufgenommett worden.'. '.'B ilren. .Das vermißte Mädchen Lina Mülch, wurde. bei , .Altreu als Leiche' m der Aare, aufgefunden. iiL;nt...i.Uii'au i. untiui) ueu i'... rrv.. . a .Sch:2k !Und scherte sie ein. . -v : C.r l e n. Ertrunken n rn der Oa

. C hä nC . Der Älitz schlug im . sog. Sumpf 'in ' d!e' dem Landtwing'schen .n L-tt' r-1 rYv.. - a

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k IsÜSÄlM RIPANS

The Tabules are a compact, conyenient, accurate form of a prescription unircrsally used bj phrsician in treating digestive troubles. The exact forraula from which Ripans Tabtües are made is in daily nse ia the greatet hotpitalt ia the wotid, where the highest medical skill recognixes it as the bei preparation erer devised for derangements of the stomach, liver and bowela. I( these organs can be kept healthy and active there is little danger of aerious sicknes. - Almost ereiy illness is traceable directly to Indigestion and its accompanying dtsorders. Ripans Tabules stimulate the stomach. stop fermentation and make digestion eaiy and rapid. They stlr up the liver and help it to perform its functions. They eure constipation and strengthen ane invigorate the bowels so that their natural action is restored. One Tabule is a dose. The frequency of the dose is regulated by the apparent nced.

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txl Dcäntslft iicDt Jakob Imdos. Coisseur, von' Romanshorn, seit einiger Zeit in Riedt. Oestkmich-ttngarn. W.i e n. Die in der Lienseldergasse 44 wohnhafte Wittwe Marie Popp stürzte sich vor den Augen ibrer Tochter aus dem Fenster ihrer im zweiten Stockwerke befindlichen Wohnung auf das Straßenpflaster herab und war sofort todt. Schmerz über den Tod des Gatten war das Motiv. Der Landwehr-Infanterist Adalbert Exel sprang vor den Augen seiner Geliebten, der Hilfsarbeiterin Francisca Köhler, von der Kronprinz Rudolph - Brücke in die Donau und verschwand in den Wellen. Aus Liebeskummer bat sich I. Briccio, Sohn des Schneidermeisters Johann Briccio, Hahngasse No. 9, in Preßburg, erschossen. Die , Gattin des Großhändlers Charles Rappaport, VIII.. Langpässe 14, ffrau Balesca Rappaport, hat durch Erplodiren einer Kaffeemaschine m Gesicht und am Arme schwere Ärandwunden erlitten. Die Gattin des EiscnwaarenHändlers Rudolf Schumits. Frau Adcle Schumits, starb in Baden im 21. Lebensjahre, wenige Wochen nach ihrer Hochzeit. Baden. Der Bureauchef der Donaudampsschifsfahrts - Gesellschaft.R. Hirnschall, hat sich hier erschossen. . -: . B n d a v e st. Die Waarenlager der Neupester Jutespinnerei sind vollständig abgebrannt. Der Schaden beträgt &(,()0() Gulden und ist durch Versicberung gedeckt. Bei der Hauptmannschast der hiesigen Oberstadt wurde die Anzeige erstattet, daß zwei reichsdeutsche Kaufleute beinahe zur selben Zeit mit. Hinterlassung ihrer Effecten auf geheimnißvolle Art , aus Pest und Ofen verschwanden. 'Es sind dies Gottwein Weiß aus Greiz und Julms Bornfleln aus Aachen. Beide trugen.Geld mit sich. Man vermuthet Verbrechen.. Luxemburg. B y n n e w e g. Das Haus des Taglohners N. Laroche im Letzten Stüber" ist abgebrannt; der Schaden beträgt 8000 Francs. Fennberg. Das 6jährige Töch. terchen des Taglöhners Grober stürzte in einen Brunnen und ertran?. Auf der Suche. Der. eine sucht sein Glück im Wein, Der andere in der Liebes D dritte wünscht allein zu sein Und flieht dem Weltgetriebe. Der vierte häufet Geld auf Geld In einbruchsich're Kästen, Das heimlich er beim Mondschein , zählt -Mit geizig-frohen Gesten. Der läuft Und sucht ich seine Füße wund em Gluck im Wandern, ucht'S am Meeresgrund Und jener Und anderswo die andern. Ja, wäre nicht des Schicksals Tück'. Dch ihr entgehet keiner! 0 suchen Tausende ihr. Glück Und finden thut's kaum einer. - v ; , ' Ä u ch ein Gesangsunterricht. Musiklehrer: Also Fräulein, singen Sie diese Arie so leise als möglich (Fräulein singt): - noch leiser. noch immer zu laut- nicht gut' man hört Ihre Stimme noch immer!- - ' Schwere Beweis füh ret, n g. Halten zu Gnaden, Herr Amtsrichter, der Mastlsepp hat mi an dummen. Esel geheißen!" So? Und was . für Beweise baben.Sie für die Unwahrheit dieser Behauptung?-' Wink. Erfinder: .Serr Redakteur, es ist mir aelunaen. das Perpetuum. mobile zu', erfinden ... Wollen Sie. diese Thatsache in Ihrem Blatte mittheilen?- Redakteur: .Sehr gern, aber erst in den Hunds'

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