Indiana Tribüne, Volume 21, Number 329, Indianapolis, Marion County, 17 August 1898 — Page 2
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' Weltbekannt ist das theils romantische, theils liebliche Thal der Kander mit seinen Ortschasten Frutigen und Kandersteg, in dem die Wasser der Blümlisalp. aus dem Oeschinensee undGästernthal rauschend dem See zustreben, den sie. die Hügelkette zwischen Spiez und Wimmis im Bogen umfassend, schließlich erreichen. Oberhalb der Spiezwyler Brücke nun wird diesen Gewässern ein Zaum angelegt in Form eines Wehres, bestimmt, einen Theil des Wassers seinem natürlichen Rechte zu entziehen. Von diesem Wehr wird das Wasser an den Lergabhang gegen den Thunersee zu geführt und hierdurch gegenüber dem Spiegel des 'Sees ein Gefällt von ca. 65 Metern gewonnen. 'Die Wassermenge der Kander beträgt bei Winierminimum 4 Kubikmeter per Sekünde, das bei dem angegebenen .Ge. fälle einer effektiven.' Leistung . von 2690 Pferdestärken 'an den Turbinen entspricht. Alle- Anlagen sind -ab für eine Wasserführung von 8 Kubikmetern per Sekunde, entsprechend einer effektiven Kraft, pon 5200 Pferdestärken an den Turbinen berechet.' Die ganze hydraulisch Anlage wird von der bekannten Bausirma Locher u. Eie. in Zürich ausgeführt. Im Turbinenhaus wird das Wasser durch eine querliegende Rohrleitung auf 6 Turbinen von je 900 effektiven Pferdestärken geleitet, von denen ;gu nächst 4 zur Ausstellung gelangen. Außerdem sind noch 2 kleine Turbinen von je 15 Pferdestärken zu Hilfszwe. cken vorhanden. Jed der großen Turdinen betreibt einen Drehstrom-Gene-rator sammt unmittelbar angebautem Erreger-Dynamo. Tr Strom' wird mit einer Spannung von 4000 Volts, in den'Maschinen erzeugt und- mit dieser Spannung direkt für die nächstgelegenen Ortschaften verwendet.-Alletn nicht deren Versorgung mit elektrischer Energie stellt Ji .hauptsächlichsten Zweck des Werkes. dar. sondern es sind ihm vielmehr zwei wesentlich wichtigere Aufgaben gestellt. Die erste besteht darin, dast zunächst ungefähr di Hälft der gewonnenen Kraft zur Versorgung der ungefähr 40 Kilometer entfernten Hauptstadt Bern zu dienen hat.' Zu diesem Zweck wird die Spannung des Stromes mittels Transformatoren aus 16.000 Volts erhöht und die Energie in einer oberirdischen Leitung, welche aus 5 Kupferdrähten von je 6 Millimeter Durchmesser bestehen wird, nach Bern geleitet. Hier befinden sich außen um die Stadt gruppirt vier Transformatorenstatior.en, welche- die Spannung des Stromes wieder auf 3000 Volts reduziren.und von denen aus die Stromvertheilung im Innern der Stadt mittels unterirdischer Kabel geschieht. Die zweite wichtige Aufgabe des Werkes besteht in der Stromlieferung für die elektrische VollbaHn von Burg dorf nach Thun. Diese Bahn hat eine Gesammtlänge von' 40 Kilometern und benutzt von Burgdorf -bis Ha 8 le das Geleise der Emmenthal-Babn. In Konolfingen kreuzt., sie die. DhnLu-zern-Langnau-Äern ,uno, stellt. o eme. direktere Verbindung von Luzern nach dem Berner Oberland her, während sie gleichzeitig die. Strecke von Basel und Zürich nach dem. Berner Oberland abkürzt... Diese .Bahn.' nun wird.ausschließlich mittelst Elektricität betrieben werden und infolgedessen wohl die erste derartige Anlage in . Europa 'verstellen. Als Stromsystem kommt auch. für. den Bahnbetrieb direkt. Drehstrom zur VerWendung. Diese ..Striart wird 'auch heute noch von vielen Elektrotechnikern als füc Bahnzwecke, ungeeignet angesehen. Die Firma Brown, Boveri u. Eo. . in Baden, welche die sämmtlichen elekirischen Einrichtungen jlir dasKanderwerk, die Uebertragung nach Bern und die Burgdorf-Thun-Vahn t liefert, haj aber schon vor Jahren an der Straß'Nbahn Lugano gezeigt, daß eine Bahn in vorzüglicher Weise durch Drehstrom betrieben werden kann, und daß dieses System, abgesehen von der Energievertheilung auf lange Linien, auch in Be zug auf die Einfachheit und Sicherheit des Betriebes nennN2werth .Vortheile aufweist. ' Die gleiche Fitmä'hat daher dieses System auch für größere Bahn,' Unternehmungen in Vorschlag und Anwendung gebracht, so für die Zahnradbahnen auf den Gornergrat und die Jungfrau und für die 22 Kilometer .lange. Bahn Stanstad-Engelberg. Für die Burgdorf-Thun-Bahn sind dieEinDichtungen für den elektrischen Betrieb die folgenden: . Längs dir, Bahnluiie.befindet sich eine Hochspannungsleitung, welche der Bahn den Strom mit 16, 000 Volt Spannung zuführt. Auf die ganze Lange von 40 Kilometern, vertheilt befinden sich 11 Transfprmatorenstätionen, welche primär mit der erwähnten. Hcchspannungsleitunz verbunden sind und sekundär den Strom nlt reduzirter Spannung der Contact-
leitung zuführen. Mit Nucksich! aus das gewählte Stromsystem besteht die. Stromleitung aus drei Drähten. Dementsprechend wird dem elektrischenRollMaterial der Strom aus zwei oberirdischen Contactleitungen und einer Schienenrückleitung oder möglicher Weise sogar aus drei Contactleitungen und ohne jede Schienenrückleitung zugeführt. Neue Lichtquellen.
Seit Edison zuerst die Bambusfaser als Glllhko'rper der elektrischen Glühlampe einsührte. sind nun bald zwei Jahrzehnte verflossen, ohne daß man an " dem Grundprincip dieser Lampe, einen Kohlenfaden unter Lustabschluß durch den elektrischen Strom zum Glühen zu bringen, etwas Wesentliches geändert hätte. ' Und doch, wenn man bedenkt, wie leicht Metalldrähte von hohem Widerstande durch einen, hindurchgeleiteten Strom in's Glühen gerathen, sollte man meinen, daß diese ebenfalls gutes Material für eine Glühlampe hergeben müßten. Der Grund, warum dieses doch nicht der Fall ist, liegt daran, daß die Metalle bei der Temperatur ihrer Weißglüth zugleich schmelzen' und so den Strom unterbrechen. Das einzige Metall, dessen Schmelzpunkt so hoch liegt, daß es auch schon weit unter diesem weiß glühend wird, ist das Platin ; doch hinderte schon alleinder hohe Preis desselben bisher seine Verwendung. Jetzt'aber-Hat der Italiener de Vita eine, wie S scheint, verwendbare Glühlampe mit Platinfaden construirt. Er benutzt einen nur 0,03 Millimeter dicken Platinfaden und imprägnirt ihn mii einerMasse die er Fulgor" nennt, deren 'Zusammensetzung noch geheim gehalten wird. Dieser Glühfaden strahlt bereits bei einer Temperatur von 1000 Grad Celsius ein intensives weißes. Licht ? aus,' während der Schmelzpunkt 'des Platins' erst bei 2000 Grad liegt. 'Das Wichtigste ist. daß die Einschließung des Glühfadens in einen lustleeren Raum überflüssig ist; .dieLampe .,brennt7 bereits in freier Luft, am besten allerdings in einer mit trockener Lust gefüllten Glasbirne. In anderen Gasen erhält das Licht eine besondere Färbung.' Die Lampe ist sehr beständig, bei einer 480stündigen Brenndauer hatte die Lichtstärke nur um 10 Procent abgenommen. Dabei betrug fcer Stromverbrauch 'nur etwa ein Siebentel des Stromes, den eine Glühlampe mit Kohlenfaden bei gleieher Lichtstärke und Brenndauer nöthig hat.' Sollten' diese Angaben sich wirklich bestätigen, so dürfte die Vita'fche Lampe bald mit der Edison'schen in erfolgreiche Concurrenz treten kön nen. Aber auch aus anderem Wege geht man dem Kohlenfaden als einziaem Glühkörper der elektrischen Lampe lchj ernstlich zn.Leibe. Es ist seit lan. gcr.Acft bekannt,: daß Kalk, Magnesia und - ähnliche Stosse ein , sehr Helles, weißes Licht auöstrablen, wenn man sie 'äuf eine genügenv hohe Temperatur bringt. Hierauf beruhen zahlreiche .Lampenbei denen .'ein Kalkkegel oder eine Magnesiaplatte in einer geeigneten Mischung. dop Wasserstoss und Sauerstofs. (Knallgas) erhitzt und zu intensiver Weißgluth gebracht wird. Es hätte nun nahe gelegen, auch ; diese Substanzen ..durch den .elektrischen Strom glühend zu machen; doch war dem die geringe LettungSsähig?eit jener Stosse. sür.ElMrkitä. hinderlich. Der Strom geht für gewöhnlich so schwer durch Kalk, Magnesia u. s. w. hindurch, daß sie säst als Isolatoren gelten können. Bei hohen Temperaturen nimmt dieser Widerstand aber sehr ab. und die genannten Stoffe werden lei tend. Das hat Professor Nernst in Göttingen zu? Construction einer Glühlampe benutzt.. Dünne Streifen von Magnesia, Kalk u. s. w. werden zunächst so weit erwärmt, bis ein elekirischer Strom durch .sie hindurchgeht. Der Strom besorgt dann die weitere Erhitzung bis,zur.Weißgluth selbst. Um eine elektrolytische Zersetzung zu vermeiden müssen Wechselströme angewandt werden. .Bei den hier benutzten Substanzen ist das Verhältniß der sichtbaren Lichtstrahlung zur GejammtstrahlunKein besonders gllnstigeö, und die Lichtemission dieser wei-en-Körper istweit großer als die der schwärzen Kohle, r Die Kosten des Glühlichtö' sollen bei AnwendunZ der kalksubstanzen auf ein Drittel des gegenwärtigen Preises herabgedrückt werdcn. Im Verein mit den übrigen Vorzügen wurde - der Nernst'schen Erfindung eine große Zukunft in Aussicht gestellt. Ein überaus Helles, weißes .Licht wurde .von Schott in Jena dadurch erzeugt), daß, er eine elektrische Funkenentladung durch eine sehr ' enge Glasröhre wiei sie . zu Thermometern Verwendung .findet, gehen ließ. - Ent sprechend . dem Namen dieser .engen Rohren (Kapillarrohrchen) nannte er das in ihnen entstehende Licht apillarlicht. Da die lichtausstrahlende Fläche nur tmt außerordentlich schmale Linie 'bildet,, so ist di große Helligkeit überraschend; die 'Strahlung ist sogar weit großer als die. einer gleich großen Fläche des elektrischen ' Vogenlichts. Leider laßt die Helligkeit nach einiger Zeit nach, da die innere Wand der Glasröhre bei Erwärmung die Elektricität leitet. , Das Kapillarlicht wird daher kaum.iemals für. praktische Be leüchtungszwecke s verwandt werden können. Dagegen hat Dr. Schott in Jena , noch eine Entdeckung auf ganj anderem Gebiet gemacht, die für die Entwicklung des Gasglühlichtes von weittragender - Bedeutung zu sein fcheir.t. ' Bei den gewöhnlichen Glühlichtbrennern befindet: sich.. zwischen Glllbstrumpf und Glascylinder eine ringförmige Spalte, durch welche Luft zu dem Glühkörper tritt Diese Luft strömt, dem Glühstrumpf parallel, von unten nach oben. Schott fand nun, daß die Leuchtkraft bedeutend (bis zu 60 Procent) zunimmt, wenn die Luft senkrecht auf : den Glühstrumps austrifft. Um dies zu erzielen. . schließt Schott die vorhin wähnte , Spalte lustdicht ab und versieht dafür den Cylinder . selb mit einer Anzabl von
Luftlöchern. Ilm diese recht groß machen zu können, werden die Cylinder bauchig erweitert. Bei diesen Vrennern zeigt: es sich ferner noch als besonders vortheilhaft, wenn die Glühstrllmpfe eine leichte Einschnürung, eine
Art Taille besitzen.' Damit die von . Außen nach Innen eintretende Lust. r ' t t c . , ' . c " ieicyi wieoer enlweicyen rann, iveroen statt der oben aeschlossenen offene Glühstrümpfe hergestellt. Auch diese neue Form bewirkt eine nicht unerhebliche Steigerung der Leuchtkraft. So sehen wir also auch das Gasglühlicht unaufhaltsam auf dem Wege der Vervollkommnung fortschreiten. Vererbung der Sprachstörunget. Die Vererblichkeit derSprachstorungen, wie Stottern, Taubstummheit u. s. w., hat der bekannte Spracharzt Dc. Hermann Gutzmänn (Berlin) an mehr als 5500 Kranken statistisch zu ermitteln gesucht. Daß die Eltern auf ihre Kinder alle ihre psychischen Eigenschaften vererben können, allgemeine sowohl wie individuelle, alte wie neuerworbene, ist bekannt, und desglei chen, daß die Nachkommen oft auch körperliche und geistige Eigenschasten ihrer entfernteren Vorfahren erben und diesen ähneln, nicht den eigenen Eltern. Auch Körperbewegungen im Allgcmeinen 'werden vererbt, und zwar auch dann, wenn das Kind niemals die betreffende eigenthümliche Bewegung feiner Eltern gesehen hat. Beispiele dafür gibt es viele. Sprache ist auch nichts weiter als Bewegung, und deshalb läßt sich die Ähnlichkeit der Sprache des Kindes mit der Sprache der Eltern, wenigstens doch zum Theil, auf Erblichkeit zurückführen. Im einzelnen Falle darf jedoch von Erblichkeit erst gesprochen werden, wenn man die Nachahmung wirklich ausschließen kann. Das ist nun beim Stottern außerordentlich schwer, denn kein äußerlicher Fehler wird so leicht durch Nachahmung übertragen, wie gerade das Stottern; diese Form der Uebertragung ist manchmal schon so stark gewesen, daß man sie als psychische Ansteck'ung bezeichnet hat. Es. ist jedoch den 'Aerzten' gelungen, eine echte Vererbung beim Stottern nachzuweisen. In dem einen Falle handelte es sich um ein Kind, das im Findelhause in Prag aufgewachsen war, also nie seinen Vater gesehen hatte. Vom vierten Jahre ab zeigte das Kind ganz deutlich die Erscheinung des Stotterns und wurde allmälig wirklich zum Stotterer. Nach sechs Jahren erkundigte sich der Vater nach seinem Kinde, und das Erste, was dem Auskunst gebenden Arzte aussiel, war, daß der Vater außerordentlich stark stotterte. Auch Dr. Gutzmann hat 'in 47 von 569 Fällen Erblichkeit des Stotterns nachweisen können, und zwar entweder so, daß ein entfernter Vorfahr, den das Kind nie' gesehen, oder daß der Vorfahr in frühester Jugend gestottert hatte. Auch Lispeln kann aus. erblicher Veranlagung entstehen, indem nämlich die Kinder von den Eltern die eigenthllmlicheForm des Gebisses erben, welche das Zustandekommen des Lispelns begünstigt. Auffallend häufig hat Dr. Gutzmann die Form des S - Lispelns bei Juden gefunden. Diese Bobachtung hat in gewisser Hinsicht geschichtliches Interesse. Es gab nämlich eine Zeit, wo dieses Lispeln eine ausgesprochene jüdische Stammeseigenthümlichkeit war. Denn in der biblischen Erzählung von dem Kampfe zwischen den Gileaditern und Ephraitern heißt es: Und die Gileaditer nahmen ein die Furth des Jordaxs vor Ephraim. Wenn nun sprachen die Flüchtigen Ephraims: Laß mich hinübergehen! so sprachen die Männer von Gilead zu ihm: Bist Du ein Ephraiter? Wenn er dann antwortete: Ja, so ließen sie ihn sprechen Schibolet. so sprach er Sibolet und konnte es nicht reden; sie grissen ihn und schlugen ihn an der Furth des Jordans, daß zu der Zeit von Ephraim fielen 42.000." Auch Taubstummheit ist nach Dr. GutzmannS Ermittelung unter der jüdischen Bevölkerung viel mehr verbreitet.'als unter den übrigen. So fand er ist Berlin auf 1000 Katholiken 3. auf 1000 Protestanten 6 und auf 1000 Juden 27 Taubstumme es gibt ja auch seit längerer Zeit besondere jlldische? . Taubstummenanstalten. In 45 v. H. war die Taubstummheit angeborenj und bei 17,2 v. H. lag erbliche Belastung vor. eine Zahl, die als nicht sehr hoch gelten kann. , In den einzelnen Fällen hatte sich die Taubstummhit von taubstummen Großelten auf die Enkel,-von einem taubstummen Vater oder einer solchenMutter jaus dieKinder vererbl und am häu. figöen, wenn beide Eltern taubstumm waen.. Auch taubstumme Neffen und Nichten stnd beobachtet worden wenn einjOnkel oder eine Tante taubstumm war. Die Statistik ergibt auch, daß in blutsverwandten Ehen mehr Taubstummyeit auftritt.' . als in nicht verwandten. Da bei der iüdischen Bevolkerung .Verwandtschaftsehen häufiger sind!, als bei. der deutschen, so spricht dieser Gesichtspunkt bei der Beurtheil iung der Ursache der Taubstummheit Vi Juden mit. . . imey öischc Bund schau. .! Provinz Braildkubarg. ' i Berlin. Das 50jährige Meisterli'.Waum des Stadtverordneten Langer,'5ucher, der' gleichzeitig 40. Jahre Obermeister der. Innung ist. ' wurde von der Berliner Klempner Innung festlich begangen. .Sein 50jähriges Jubiläum im Dienste des Polizeipräsidiums feierte der Aktenhefter Röpke.Der . jetzt 76 Jahre alte Mann trat am 1. jsuli 1848 als einer der ersten in die nucbildete" Schutzmann schaft. Späterjwurde 'er als gelernter Buchbinder Aktenhefter bei der Behörde. Anton Adjlssen, der Chef der Bankfirma Adlssen & Co.. früher Cohn, BUrgers & Co., ist im Alter von einigen siebzig! Jahren gestorben.-. Er.bekleiete das Amt des griechischen Generals consuls in Berlin. Nach Unterschlagung einer .bedeutenden Summe bat
itr 16 Iabr'e alte', aus Äeirüar gebüi" tige. Leyrlmg Kurt Wieprecyi, oer in einem größeren Schlächtergeschäst in Eharlottenburg in Stellung war. die Flucht ergriffen. Durch das Militärgericht sind die beiden KürassierUnterofficiere Nother und Ebert. die im vorigen Monat wegen Erpressung in fraU aenommen wurden, abaeur-
tbeilt worden. Rother erhielt 4, Ebert 2 Monate Festungshaft. Sechs Monate Gefängniß erhielt der Maurer Eduard Bienecke aus Friedrichsberg wegen Majestätsbeleidigung. Schon am Rande des Grabes'stehend hat der 81jährige Weber Ludwig Leonhardt sich in einem Anfall von Schwermuth ertränkt. Friedeberg. In Folge einer Lungenentzündung verschied nach kurzem Krankenlaqer der Seminardirektor Schulrath Besig im 63. Lebensjähre. Provinz Ostpmlßen. . Königsberg. Bildhauer Arthur. Eckart ist. 63 Jahre alt. einem Herzschlage erlegen. Beim Rangiren von zwei beladenen Lowrys fiel der Rangirmeister Gottlieb Scharich von einer Lowry auf die Schienen.' Beide Wagen gingen ihm hierbei über den Leib und zerschnitten ihn fast vollstän-, big. v . . . ' Allenstein. In der chemischen Abtheilung der Färberei von Kirschne reit, brach Feuer aus,' durch welches die Einrichtungen ganz zerstört wurden. Brauns berg. .. Beim : Baden in der Passarge ertrank der Füsilier. Hellwig vom hiesigen Bataillon. Der Verunglückte war aus Rehfeld gebürtig. ' D i a t t e r s d o r f. ; Stall und Scheune der Besitzerswittwe Schwarz sind niedergebrannt. , Landsberg.. Im benachbarten Kl. Peistken hat der 17jährige Scharwerker Neumann seinen Stiefva ter. den etwa 50 Jahre alten Instmann Heske. mittels einer Heugabel erschlagen., . . ' Provinz Westpreußen. . . . D a n z ! g. Der Pächter des GeWerbehauses, Felix Schmidt, der früher mehrere Jahre lang Oekonom der Rathskellerküche war, ist an den Folgen eines Blutsturzes gestorben. Der Tischler Bajor beging sein 50jähriges Gewerksjubiläum. Bajor ist seit 32 Jahren auf der kaiserlichen Werft beschäftigt und trotz feiner. 69 Jahre ein noch rüstiger Arbeiter. A l t h ü t t e. Die Gastwirthschaft von .Michael Gußmann ist niedergebrannt. E l l e r w a l d. Beim Baden ertrank in der Nögat der 18jährige Besitzerssohn Kühn. Einer seiner Vrüder wollte dem Ertrinkenden zu Hülfe eilen, kam aber selbst in Gefahr und war schon dem Ertrinken nahe, als ein Dritter ihn mittels einer Stange an's Land ziehen konnte. ' Provinz Pommern. Stettin. Das fünfzigjährig Jubiläum ihres Bestehens beging die Firma R. Graßmann. Der Begründer ', des Buchdruckereigeschästs.- der frühere Oberlehrer Robert Graßmann, steht noch heute an der Spitze, desselben. A ü t o w. Eingeäschert wurde eine mit Füttervorräthen gefüllte Scbeüne des Tischlermeisters Eduard Jochmuß. Das 2jährige Töchterchen des Pächters A. Rosin ertrank . in einem vor dem Hause besindlichen Wasserloche. K ö s l i n. Wegen betrügerischen Bankerotts erkannte das Gericht gegen den. bisherigen Hotelbesitzer Gustav Knuth auf 4 Monate- Gefängniß. Knüth hatte seine Zahlungen eingestellt und Vermögensstücke bei Seite geschafft in der Absicht, feine Gläubicer.'zu benachtheiligen. . ' Provinz Schleswig-Holstein. Altona.' Im '.Hause No. 10 beim grünen Jäger entstand eilt nicht unbedkutendesFeuer,' wobei ein Schuhwaarengeschäst vollständig .ausbrannte, hinter der Beschuldigung, den! Brand .vorsätzlich verursacht zu han. wurde der Geschäftsinhaber, Säjuhmacher Martens.' in' Untersuchungshaft genommen. Die in einem Restaurant in St. Pauli bedienstete Köchin Emma Schlager gerieth mit! einer Auswaschfrau in Streit, in dessen Verlauf sie im Jähzorn" einen mit, kochend heißem. Wasser gefüllten Topf ergriff und den Inhalt der Frau über den Kopf goß. ' Schwerver'brannt wurde die Unglückliche 'in' Krankenhaus "gebracht, .während die jähzornige Kochmamsell in Hast ge nommen wurde. B e s d o r f. Infolge . des Blitzschlages ging, : das . Gewese des LandWirthes Dammann in Flammen auf. Buchholz. . DaS Gewese des Landmannes H. Kruse brannte nieder. Provinz Sölefieu. Breslau.' Nachts wurde der Grenadier Zapke vom hiesigen zehnten Regiment auf der Straße? nach, einent Wortwechsel von zwei . unbekannten. Civilisten durch Messerpiche .' in die Herzgegend getödtet.. .7 ' 7 A lt - Struntz.' Nachts brannte die Besitzung des Häuslers Räder tvtül nieder. Der Aüszugler.Fecbner erlitt beim Retten seiner '. Sachen' so schwere. Brandwunden, daß er. kurze' Zeit darauf seinen Verletzungen erlag' Gr. - Reiche nau. Beim Ba-, denj ertrank der 7jährige Sohn des Bauern Kurz. H a y n a u. ' Schwer verunglückt ist in der Papierfabrik die Arbeiterfraü Dehmek. Dieselbe stürzte beim 'Fensterputzen aus dem 2. Stockwerk herab. Hermsdorf. Der Schuhmachergeselle Karger ermordete die Ehefrau des Schuhmachermeisters Hermann sammt ihrem 8jährigen Sohn in Abwesenheit des Meisters,- der sich mit der freiwilligen Feuerwehr auf einer Vergnügungstour befand. 'Hohenfriedeberg. Anlaßlich seines 50jährigen BürgerjubiläumS wurden dem Kämmerer Ketschker vielfacbe Ebrunaen zu Tbeil. .
Provinz Posen. Volen. Auf Dienstentlassung
ohne Pension erkannte die Disciplinarkammer gegen den Oberpostassisten ten Karl Schrbter, weil er die ihm von seiner vorgesetzten Behörde angewiesene Stelle m Rawltsch nicht angetreten yar. B o r n i. Der Senior der Posen Lehrerschaft. Lehrer einer. Seelinger. verstarb im Alter von 89 Jahren. Bon einemSpaziergang heimkehrend, wurde er vom Herzschlag getrogen, beeilnger bereiste noch als 70jähriger Emeritus Palästina. B r o m b e r a. Das Schwurgericht erkannte gegen den unverheiratheten, 32 Jahre alten Lehrer Friedrich Lange aus Gr. Wodek auf 2 Jahre Zuchthaus wegen Sittllchteltsvervrecyens. Jnowratzlaw. Der Werkmeister Kluge von der Blindenanstalt zu Bromberg wollte hier den schon in Bewegung befindlichenZug besteigen, glitt aus, gerieth unter die Räder und wurde überfahren. Er war fokort todt. Provinz Sachsen. Erfurt. Durch zwei Revolverschüsse wurde der Gärtner Karl Peter von Kersleben Nachts auf dem Wege hierher schwer verletzt. Peter wurde dem hiesigen Krankenhause zugeführt, wo es gelang, eine Kugel aus dem Kopfe zu entfernen. Von dem Attentäter fehlt jede Spur. Ein plötzlieher Tod, infolge Herzschlages, ereilte den Kaufmann Max Jung auf dem Batznhof. ' Haussömmern. Beim Abbruch .des Hubert'schen Hauses fand ein Knecht im Schütte ein Fäßchen voll guterhaltener Geldrollen mit Thalerstückchen aus demEnde des vorigen und Anfang dieses Jahrhunderts. Der Fund repräsentirt einen Silberwerth von ai. 3000 Mark und ist wahrscheinlich von einem früheren Besitzer des Hauses während eines Krieges verborgen worden. Riestedt. Im Blankenheimer Tunnel der Strecke Halle-Nordhausen ist ein Arbeitszug auf einen haltenden Güterzug aufgefahren und wurden hierbei der Schlußbremser de2 Güterzuges, Hilfsbremser Schmidt aus Halle a. S. schwer (auf dem Transport nach der Halle'schen Klinik verstorben) und vom Arbeitszuge Bahnmeister Block aus Eisleben, Rottenarbeiter Wagner von hier und Raase aus Blankenheim leicht verletzt. Provinz Hannover. Hannover. Infolge eines Unglücksfalles ist der Wirth Kutsche in der l Passage f der Grupenstraße im Krankenhause verstorben. Kutsche hatte sich an einer zersplitterten Fensterscheibe eine Verletzung zugezogen, und bieje hat leinen Tod Herberge fühjt. - A h a u s. Ein Scharmützel zwischen zwei Förstern des Freiherrn von Böselager und drei Wilddieben fand hier statt. Einer der Wilddiebe erhielt einen Schuß in den Unterleib und liegt im Krankenhause auf den Tod darnieder. . . . ... i Badenstedt. Der Altentheiler und frühere Schäfer Rode, ein 77jähnger Greis, wurde in der letzten Zelt oft don fchweren Träumen heimgesucht. Neulich Nachts träumte er, er müsse die Schafe füttern. Infolge dessen erhob er. sich von fernern Nachtlager, öffnete, in dem Wahne, die Stallthur auszune geln. das Fenster und stürzte hinab. Am folgenden Tage erlag er seinen Verletzungen. ; . Provinz Westfalen. -Bochum. Gänzlich verschüttet wurde der Ackerbürger Anton Frigger m der unweit der Stadt gelegenen Sandgrube. . Nur dem energischen Eingreifen des Bäckermeisters Karl Kleine ist es zu danken, daß der Ver unalückte noch lebend, wenn auch erheblich verletzt, zu Tage gefördert wurde. . , B r u ch. Die große Dampfbäckerei von Drogenkamp ist durch eine Feuers brunst theilweise zerstört worden. 'Minden. Ein schwerer Unglücksfall' traf den hochbetagten Baumeister Luhmann Hierselbst, indem derselbe in einem Neubau in der .zweiten Etage von der Leiter herabstürzte. Der Verunglückte wurde in's Krankenhaus geschafft. Paderborn. Die mit einem Koftenaufwande von 180.000 M. neuerbaute Garnison - Bäckerei ist jetzt in Betrieb genommen. Nbeinprrvinz. Aachen. Landrath Fromme aus Dillenbürg ist zum hiesigen Polizeidire'ctor ernannt worden. Brüh V Als der Schaffner Muller im Bahnhof Ping'sdorf bei der Abfahrt des Zuges der Vorgebirgsbahn Bonn-Köln, auf den Wagen . steigen wollte, fiel er vom Trittbrett und gerietst unter die Räder, die ' ihm eine Haüd'und beide Füße abfuhren.' Man schaffte den Schwerverletzten nach Piijgsdorf, wo ihn der Tod nach kurzer Jeit von seinen Schmerzen erlöste. Barmen. Aus Eifersucht erschlug "der -Dachdecker A. Bückling'den Heizer August Vorgert mit einem DachdeckerHämmer.. :Der Thäter ist flüchtig.. :.DLsseldorf. Bei dem Pferderennen des Düsseldorfer Reiter- .und r m .!a " L'i. r y a r rt nermoereins ereigneie lieg ein uns.au. ,Anj 'der letzten Mauer käm beim Sprunge Rittmeister von RautenbergCharcvnSki ; vom hiesigen 5. Ulanen Regiment, mit April Fool" zu Fall und.wure durch Huftri.tte. .auf den Hals und'die Brust' so schwer, verletzt, daß er mittels Tragbahre nach der Tribune getragen werden mußte: . ' '.Vrcvlnz Hchm-Nassau. ' ' Kasse l.Die Handelskammer beschloß dieErbauung eines KäusmannshauseS nach den Plänen des Baumes sters Karste Die Baukosten wurde:, auf. 250.000Mark und : die Totalsumme des ganzen Unternehmens auf 370.000 Mark bemessen. . Da d e n h a u s e n. Der dreijährize Sohii des Müllers Schmidt spielte jungst? mit j . Streichhölzern Dabei leckte er auch an den rothen Köpfen und bib ttlidx ab. Als sich nun sväter
My worfc as a school teacher often brings ona statc of intense nervousness, which prevents dig'stion and results in severe headaches. I have found that by watching my feelings and taklng 3l jt j& j Kapauns Tsilb)(iiifle'' when I f ecl rnyself becorning tired and nervous Iget relief at tnc tirnc and prevent further troublc
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heftige Leibschmerzen einstellten, ahnte man nichts Gutes und schickte zum Arzte. Bei dessen Ankunft war der Knabe bereits an Blutvergiftung gestarben. Frankfurt. Privatier Joh. Adam Beil ist, 77 Jahre alt, an einem Schlaganfall plötzlich gestorben. Herr Beil gehörte einer Altfrankfurter Familie an. Er war der letzte Besitzer der Schmiede, an deren Stelle sich heute am Schillerplatz der Bau der Alemannia erhebt. Ätttteldeutsche Ctaaten. B a t t e n st e d t. Gcmeindevorsteher Fritz Annecke war auf seiner Wiese im Bruche mit dem Aufladen von Heu beschäftigt, als er plötzlich durch einen Fehltritt vom Wagen herabfiel. Der in den 60er Jahren stehende Mann zog sich .dabei so schwere innerliche Berletzungen zu, daß er denselben erlag. C o b u r g. In der Klinik der Universität Jena, gerade an seinem 50.Geburtstage, starb MusikdirigentHoßfeld infolge eines jahrelangen neuralgischen Gesich!sleidens, welches eine wiederholte Operation nöthig machte. Seit mehr als 20 Jahren leitete er die hiesige Militärkapelle. In seiner elterlichen Wohnung hat der Musketier Weib von der 9. Compagnie des hiesigen Bataillons durch Erhängen seinem Leben ein Ende gemacht. Weib .hatte sich beim Militär eine Verletzung seinerHand zugezogen und sollte in der nächsten Zeit als Invalide entlassen werden. Weiß war der Sohn eines Schlächters. Frose. Vom Blitz erschlagen wurde der Maurer Andreas Henke, als er während eines Gewitters nach der Wiese ging, um Gras zu mähen. G o m m l a. Erhängt hat sich der Gastwirth Wilhelm Schrotsberger. H e l m st e d t. Das neucrbaute Wohnhaus des Vuchbindermeisters Kanter auf dem Heinrichplatz ist theilweise durch einen Brand zerstört worden. Kanter, welcher zugleich Commandcur der Feuerwehr ist, war erst am Tage zuvor von dem Feuerwehrtage in Charlottenburg zurückgekehrt, ttlengel. An Vergiftungserschemungen erkrankte der Sohn des Gendarmen Schnabel. Der 4 Jahre alte Knabe hatte Kartoffelkeime gegesfen. ' Trotz ärztlicher Bemühungen starb das Kind. Sachsen. Dresden. Der Begründer und Besitzer der Dresdener Nachrichten". Commissionsrath Neichardt, ist gestorbeiu Der Bund der königlich sächsischen Militärvereine feierte hier sein 25jähriges Bestehen. Der Bund zählt jetzt in 1.441 Vereinen 4,470 Ehrenund 163.617 andere Mitglieder. G l a u ch a u. Der Handarbeiter Buckner in Liebschütz wurde von seinem Sohne ermordet. Der Thäter ist verhaftet. G o h l i s a. E. Beim Baden in der Elbe ertrank der 9jährige Schulknabe Martick. G r. - L u g a. In dem zur Kempeschen Ziegelei gehörigen-Lehmboden fand -man, beim Ausschachien von Lehm eine nach dem Ausspruche, verschieden ' Sachverständiger' goldhaltige Gesteinsader.' . Gr i m m a. Todt aus der Mule gezogen wurde die ledige Cigarrenarbeiterin Wilhelmine Kunze. . , Hartha. Beim Abladen einer neun Centner schweren Drehbank in der Stahldrahtlitzenfabrik von WilHelm Göhler wurde der Besitzer WilHelm Gohler und der Geschurfuhrer des Spediteurs Goldammer, Lehmann, schwer verletzt. . Leipzig. In der Südstraße kam der 28jährige Reisende der FahrradHandlung von Klarner, Ernst Otto Altmann, als er auf dem Fahrrade neben einem Straßenbahnwagen dahinfuhr, plötzlich zu Falle und mit seinem Kopfe zwischen Motorwagen und AnHängewagen , zu liegen. Der Kopf wurde dem unglücklichen zerdruckt, so dab der Tod auf der Stelle eintrat.
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