Indiana Tribüne, Volume 21, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1898 — Page 3

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? fi ..Ich lltt die O-ulea Ur Verdammte i. folge vo vordrehend Hümorrhoideu. die durch Ver popsllg hervorgebracht waren, an d ich seit zsanziz Jahre litt. Ich stietz aus Ihre E a e a r e t i d,m Städtchen TZewell. Ja., nd mental fand ich ihre? gleichen. Heute bin ich gänzlich frei von Hamorrhoide nd fäIe w,e ein neuer Mensch. C &n t i tj. 1411 Jone, Gt. Siouz Eiry. Ja. ngied. fAmatftaft, Wtettam. btnfm ffut, ttrau wt. awe wtf krank oder schwach, verursache keine Schmer,. ifc, 25c, auc Heile Berstopsn. aWf Cm paar, Calea, itr.al. Hw Tarfc. 51! riu.iiMJVÄ kweVNVelt. aj CK ? 's 1 Dr. I?. JB tl II i C t I 120 Qtt SHettm-fn Str. . I;".l0itt Q KIlQntivQtrtmn Q AIS fk. I rv,,...vv. uviiFMtviitNv . f n u w . - i jjr acym. ; V ot y ui;t oenvs. Telephon 1446. rechftudk: Sonntag Vormittag. C. C. EYERT8, ..xfjr ot or i. l 4i;euxiaier JUyil rzi. I ' I No. S Nord Pennsylvania Str. a S vir auf Wunsch anaevandt.. Dle Office von Vr H. PIN und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Oliio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, 9U. 1134. Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 9 Morgen nnfc 7 ded. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. rchftnndn: 4 Nachmittag. Sri. 2323. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, ilo. Ost Narret Straße. Cossin lock. Zimr 43. Dffke.ehiBkem: flii 12 33m.. Iil59im.. 7ii9 benbl. enUa 10 Uhr . Hl 2 Uhr AT luvr (lPC:i4 EllPANS TTAUUUES Are intended für chUdtn, UilcS tzä &I) who prtfer a medicinedisguijed as Cor fectioncry. ' Th cy uuy now be had (pt vp in Tin Boxe$cvcn!ytwö ja aboxV pn, twcnry-s;vc cents or ve boxe tor ae couar. Anyaruggisxwiugexwcni . is you inatst, and they may alway be ' j t .i. : a.y - . M 11 . fcitainru ly tiwiwii ujc pij w rv nf. -.Vu Tt-t iüiuijuii V4ici.uujivf m; CöiHpanY-tKyJv .rioxrj; CtUvMO rrnc 5 it5T . riT,, T I ft f I M ., ryr&ilTrrlr tt rn U tai DeuIsch'Amerikanifche i Pcchlsburcau i Hotoiiai von H MAUCKWORTU, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt dak älteste, weitvnbreiteste und zuverlässigsts in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine HLnde legen, und versichert sein, daß die nnften, wie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eiserund genauer RechlSkenntnitz prompt und gwissenhast er ledigt werden. rukfi,itllLlfi, vsrinisstsr Erben K tu i h' s z I I i , t B L wirb SchUk4 t kU(n BlftlU trntjurl. I 2'-7l-7-iiM , 50 YEARS' EXPERIENCE T c C , 4 rrmtr um Copyright 4c ABTie völn, itetcli nd dMcrlpttoo raf nlexlr Mcertln ur ptnion free whetter Ürantlon U probtbly tentabl. Commnnlc. Uoatrtetir onadntsiü. Handbook on P1U0U arTfriroideat acreaey kvr aeconn paxeau. Piteut!i uea tluwjat Munn OTrewiTB fjuetat tk. itbout cbre. In tl. SCfttiWlC imenwn. A. mndoinely HlurtT-l! wkly. l?t ? Terra; 3 AdoDjnIli Fjrey, . (014 medorn Rigat.) wAr DnhUi. TWncIntAT .Nuuu j uuaii x. w.,. Coreesivondeiit; etc No. 970 West Walnut St. Taa Blaks St. Car Gierte, Orn.sö jZnchv m J19 nstVirCfiTtti Gtta 03t CiB. 417 Oft Uky v,a si.

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Alte mW Junge.

Roman von Emil Kaiser. (Fortjetzung.) Ich meine selbst schon derarlige tfr fahrunqen qimacht zu baden, siuzr Reiner, von dem Gegenstand erfüllt, fort, ohne auf Olgas traurigen Ton zu achten. Bei gewissen Lastern tritt die Erblichkeit nur zu sehr zu Tage, Ich las kürzlich noch die Behauptung eines Arztes, daß bei AlkohollsmuS die erbliche Belastuna eme aroße Rolle spielt. Ich glaube auch, eine ähnliche Einsicht liegt dem Bibelwort zu Grunde, nach dem die Missethat der Vater Kelmaeiuckt werden soll an den bis in's dritte und vierte stif w I Villlf. I c (nmmjt J.ff 0 1 n A tirfi nnrf Vir I O" ,vmllv' liv7 "7 I Thür kehrend, als hatx sie dort Jemand verlangt. Entschuldigen Sie. fietr Obermann, und sie eilte hinaus, Im ersten Augenblick hatte Reiner Stt.Cü&f tnij linir V. mH Viam I

sin iviv nuit, mit vm vwicui V2UJIIIIC. Vlnoen llno iUutllS S t . . rf" 1 tpi m . .

stcht in ein Spinngewebe gerathen ist, ein ungewisses Erschrecken rieselte ihm durch den Körper. Er war sicher, daß CT - 4 ..ii(i tnM.tun tnn. flin I iüu muyi auiu wuiwu iwui, uum Worte mußten sie also vertrieben haben. und plötzlich gmg ihm em Licht auf. bt Dem tt Tick selbst in seiner I rrv.r; - v , " ;r( ; i "j011" l"'a" Tv. a) Itrfi mtl CÄttn hrtr Vt luttm titln I 1 t ri r fcri c-i f l yuu iu ctui tiucii 4,uci, vcii ci schwerlich von einem anderen ruhig hingenommen hätte. ' Aber seinen Aerger besiegte bald ein Gefühl des aufrichtigen - Mitleids für das arme Mädchen. Oder war es o.T V- 'r ? w ?2 nipfanb? , Jl t .3 (tt:h.:l w:.fY.:. I

ilJ ? mäiri V'' PWB wm eine neue Blutwelle in das war sie Nicht das was er früher lgas Gesicht, der Ausdruck des Zorfür Traudchen gefühlt, woran sein nf3 f . b , f daraus, s be-

Kopr megx wipcuiBi war ai VitA 1 Vlilf IUU. JClVi. VUI ... v rx" :c n:rr- I yung zu überlegenen nes Ehe war ein cucu,y n uuuuv r ri v oicier. öicoiaa;aui hervor mit solcher Gewalt daß sich ihr fugte ohne den Versuch emes WlJX: ar Vr V l v - . ' . Auch für lhn war es ietz aMtitfp worden, das Wort: Ich liebe Dich. weil ich Dich lieben muß, ich liebe Dich, weil ich nicht anders kann. Dies Gefühl ließ ihn sogar sich selbst vergessen. und der Gedanke an ihren Kummer . an den. Schmerz, den er ihr durch die rauhe Berührung ihrer Herzenswunde verursacht, quälse ihn mehr noch als die Furcht, daß sie von nun ab seine Gesellschaft vermeiden könne.

AT ' T r T" Rewer stand betreten auf. Was ist Olga, zu der Tochter sel- rSuWn ninn? fr r

fs. sie war aussichtslos, sie S, liefe h, fssnÄ f,f7 rUV; w...

Wahnsinn, aber sie war auch ; ?. .. .:

Vr!n Sa siS , 5 7 Wr Schmach zugefügt, die selbst Ihr ruhi- - ? Beftlrch z 23iut in Wallung bringen kann. ?erde Remers Gesellschaft J. cy" v.

Üebrigens mng, jiBa wuc weine ,ru, m,ih,n lS unkarundet. SVreunbltm I i r , v . cn s tn .t .n r ri r.Vi7 i7im; .rrw ri . r::.::":: r' "H, unvctz uk ;uu;i3iuuun. ZSÜ' 5i lifi ihr ,in,n, in litt&fil aussvttckkn l.n. so macktt Du es tb Jnfo. und bei der nächsten Geleaenbeit. die er u k,n artn htththithtn onnt, sW, MLdcktn. ob ne 3 bständlich fwd7, daß der'schw.rgekrän lange hnaus ihm der Haß dir ijiiiuuAuuca, iirn ywp v. Gegner säst zuvorkomme 'komme nickt so leicht auf den ?er elbst Möcht? Olga war aber Leim zu locken wie f,k argwöhnisch! dn nur klüger skin aif r. k "B M lanfloi i ML.F'L R"?.! ' 1 utt"i ; iwib, ivuiuiii 1 V4 fragen, sagte sie. aber lch weiß mcht. ob 1! 2 0" Jl , S?: 6uiwn, vi allem zu entscheiden hat. Sie haben recht. Fraulem Olga.1. mu yuna äjuäiiuv. s yu"

ie?TÄf-ta9 '?rn Tpundctung, so sollen Sie auch das Slaubt, m avich übet mtineSache n0( s b itTThtljitfsf itTTKiltt fnnnlTt 4 I V . ' . . - . ' . ' . .

unparteiisch urtheilen könnten.' wit rfi t . I rvrt Olaa schüttelte den Kopf. Wer kann überhaupt unparteiisch sein? Und weshalb wollen Sie die Meinung eines Mädchens hören, da? ohne Erfahrung it ,ln soen inoOTi wnn p-i b v irv t . . . fcr r : . M mnucu uHiuB .

Ich merre. ik yaoen w won rau,. sst mir ein geringes Lob. Milde ?er lst die Zierde der Frau. Statt Ihren eklldet. 5icb bitte Sie innandla. ver-1 c. r t t.rr.

' ßr:.-;! lraueu spic.uiu uiiw v. , oenken. . I Olaa saß unschlüssig vor ihm. Ich . . , , I- , , . m . , I flirret mtrfi VAriifkr 11t ihTA11 fslsltl r; ; ' '7 sie.' tonen uno aoer nno niti mrinr, ' vx i:st w. v'... vs 1 OUlüC. (iu iviu uu rnuci, vu i' ?!bnen lobt, nicht 'durch meine Worte noch anfachen. . - - Da trat Reiner heru und - ergriff ihre Hand.. Sie. müssen, mir sogen. niä kÄ?ääl''ÄF: L1Ö1 , SVtÄ mich und andere unglücklich machen. tnrrt nisfl hnn ?nr inntfn Kltrtir ;ta7;,h, ; ' v; r, . ... &v...M.,.. ... ........ 1 kann ich mich nicht wenden, das wlssenl Sie. Sie thun in gutes Werk, wenn sle mlr 30" exoanicn o,sen oeien.i nen.' ' . I . Gut ich will, sagte Olga entschlosI sen.' Setzen Sie sich hin und boren

I , , . , V Wf ' " " - -fiZ M m4 vnntA a tK iva tcZivS I ' . . . t r . 5

ii mL ? tt Vc Vrr w I ntrft nh in TtrthYitttnainf ä MTrtnl iitMy. o v n v v iiv.vv v uv chen zu Ihnen spricht. v ü irv.a" i ri(? et wr uno ay lvn sqars an wie eme eyrerln oas in orllfen wlll. . Eirem unbefangenen! Bc?)achter wäre das Paar in dlesem ys,nfsi wnfl ?taS komisch erschie.I nen.' Reiner hatte nicht diese Empsindüng.- Ihm war, als solle er aus dem reifenden rotben Munde vor ihm eine! 5ff,nKaruna vernebmen. und er geI fnb! sieb, d es Ossendaruna zu toi- -"""."? .'- ' - unachst muß ich wissen, wer (i .. . ?rtnr; ist hr ßf eim schwersten kränkte. Herr Obermann, begann stt. , y wider e er v.y..,., . " " ' I '-"" r-'

haben? schreckte die Fragerm aus. Nil-

ner nickte nur stumm. O, das ist schändlich! rief Olga aus. Er konnte sich an Ihnen vergreifen? Er hat den Schlag geführt, der Si fast getödtet hätte? Das ist unmenschlich. Er hat noch mehr aethan als das, brach Neiner los. Er hat zugesehen. wie man mich mikhandeln wollte, er hat sich daran bethciligen wollen. Den Schlag führte er, um seinen Freund zu retten, auch der sei ihm nicht vergessen, aber qlauben Sie mir, dak das mich nicht so empört haben würde. Aber, daß sie mich fesselten, daß sie mich zuch tiqen wollten, wie, man einen Schulbu den züchtigt, in aller Ruhe. als ob ich die Schmach verdient hätte, daß sie mich auspeitschen wollten, das machte mich zum Thier, das macht mich noch Heute wild. Er brach ab, seine Gestali fntt stA ,2,?ot s.Z. !M vuv llu7 uuiijvuut, iitik -cuuiiyiii nTltfitn ItrtV Kt CSinS fnTftn stA Ö,,VV" ' vuttvw vumui lM7 . Auch Olgas Augen blikten. als si. lgann: Jetzt erst sehe ich. weshalb Sie nack Rache dürsten, .ekt versiebe ick. daß Sie das nicht ertragen wollen wie -I r JC i. C ... 'i schen! So etwas erträat sich nickt, dak fühle ich. Nein, rief sie beftia. da rnufc alles aufstürmen. was von Haß in uns !(1 cx, jT r . 1 1 r ! y t. -r I 1. jly eye letzi, vag lly zynen Nicyl von anderm sprechen kann als von Rache, von blutiger Rache. Sie müs sn mmUurtn fnrm für s;r v. v,v maeu. m r .. Nemers ÄUgen yingen mit ewun derung an diesem feinen Gesicht, das letzt von Zorn geröthet ihm entgegen sah. Die gewölbten Brauen zu mengezogen, die kleinen Zähne zwi am chen 'einden halbgeöffneten Lippen fest au andergepreßt, die Augen groß und ver. --r- u ÖvD . Nichtend. Das war es, was er hatte sehen wollen. Er hätte es küssen mögen. das Medusen - Antlitz." Aber deckte es mit den schlanken Händen und Zurück, ihr Körper bebte Kettln Vl41; Sie hätten mich aus diesem Streite lassen sollen, sagte sie. Es war nicht meine Sache. Ihren Zorn zu billigen, h. es hat Sie verletzt, dak ich das schöneGleZchgewicht JhrerSeele störte. ver etzte er bitter. Verzeihen S e, es cinc selbstsüchtiae Reauna. ick selbstsüchtige Reauna. ick hätte sie unterdrücken sollen. ZDa vergaß sich d.is stolze Mädchen. Reinhard. Sie wollen mich nie und nie verstehen, rief sie mit mächtig hervor brechendem ,Ge ühl. Hab7n Sie nicht sr. emdfunken hnh ,a niMii war. dies Ausstacheln? -w y I - v f MMVVV4 Ich habe nur gesehen, saate Reiner noch immer finster, daß man mir eine ßg war mir eine wilde Freude, zu r ... ? . , . UZZ 0 F ??. ln"nc ranntng l st Mitempfanden. Sie bereuen es ".db sich Ihr sf,.z H.rz .en lien. . . . I Ä?IU..? m? Deri.uc"' !1V ! ? Jft:.i? Sll' ZT !?" 'lÄ'..w c nV 0a.4u WW nni " H'JS"?' !'ern5! " Ä"14 V S'' 4. maa. wenn Sl? den Ilndankkirrn ' .V?" rle unoankdaren flefpTTen Dn. ober rnS paf Jf091' ntAanXLn ndtts konnlin. Sik streik ihm die 5zad hin. die ei mi. hastiger Freude erg'riss. Sie sind ein tapferes Mädchen, sagte er. Mag es unweiblich sein, was Sie sprechen, das kümmert mich nicht. Man darf nicht jedes Unrecht mit dem Mantel der Sanftmuth zudecken wollen. Ich oewunvere Sie. Olga, Ich b-wundere Sie auch. Reinhard. ,.,,, , r,:. ?' nn,m Sie diesen Elenden se.,en. Lieg, lehnen etwas an dieser nrrn rfifti N,Sie bandeln, wie ick eben 1nnr ,de? Mann, der Muth besitzt, wird so handeln. Ich traue Ihnen aber mehr zu Meinem nur muthigen Manne. Ich tr.it cyfmatt bt. arti v, ;t. : j ' " it Ihrem Innern zu überwinden. Ich Ib n ein tavferes Mädcken sa,n v- uuh, wuivc mir w n anstehen, Ihnen Veracbuna zu vrediatnl Lassen 5?k mtrfi sn,n ho Sm f,st,n lR,f.lt ,.ns,? to.t;? ch. '("I ' ' V V W Hll tl WIIUIVII , . . , . w von oem iwott: vteoct eure ev.z, 1 . Vi xana am nauc, roaotcny iic u riZ't -- .v.-.JK Tr. ipraa,, yicm i cinr janw u i r-jt. tn.i r S'L!?.?. m' -rl JvT?r. Ä"" :Mf73 Tir 1 ub nd. chm..chk.S der Klang ihrer Stimme an sein Cht dtang, d rnn ihm rt I6 h$ nicht vernehmen. Da legte sie v or r.: . r-jc..ri.- w säjztc u "x uctüuiicm, tuuiiit jiv ym nv in c-kk' Bis fet bad ick Dick bewun? U. eil Du Deinem Willen folgtest und ihn durchzusetzen wußtest jetzt flfyr fnft mA kerla nemamt. ick will! Dich noch größer sehen, ich will I r.,. v,. m;n,n in !r Ukr. MNde t. Ich verlange kem zuer precyen -J. V. . , r von Dir. es handelt sich hier nicht um inen raschen Entschluß, sondern um stets nneute Ubung in der ßnt aouna. fei wenn Du meinen Worten folgst, so soll Dein Werth mir m als lxr irgend ineS an. .7. cm7ra B n wonnigem Schauer erbebte Rei. ner. ! als die Keliebte sich an ibn lkhnje. aber er wagte' nicht, den Arm um sie zu legen. . Er scheute vor ihr zurück wie vor etwas Heiligem, Unan, tastbarem, und als fie aeendet. sank er I 's.. ... . 0 . ' ' iramog ln men fetuo uno venrniP das Gesicht in den künden. . .1 r r t. r . t ' t leoioleno zuyr sle tym. uver vas I aar. .Armer ?kunae. svrack sie. ich I . .p t r . . " ' ." ' weiß, daß ich Schweres von Dir verlanae. aber Du w ist eö vermöaen. es I tf',,t ... . :. V V i

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I IPTii meiner e rcjn un. ufcinn 1 8l(fe will nicht Deine 6&?5fll cnt-

schuldigen, K will Deine Krufi"aMu

ern und bewundern. Scheu beugte sie sich zu ihm nieder und hauchte einen Kuß auf seine Locken. Er bemerkte es nicht, aber, wie vor ihrem eigenen Thun erschrocken, wich sie zurück und verließ leise daS Zimmer. Reiner verharrte in seiner Stellung, lange, lange. ' Vergeben predigte sie ihm? Die Möglichkeit, daß . er vergeben ' könne, war noch nicht einmal in ihm aufgetaucht, und sie verlangte es so mit einfachen, klaren Worten. Diese ganze, entsetzliche Viertelstunde, wie sie sich kaltblütig zu seiner Abstrafung vorbe reitet hatten, sollte er ausstreichen aus dem Buche seines Gedächtnisses. Es war unmöglich. Er war bestrebt, den Sinn ihrer Worte zu vergessen, er wollte nur schwelgen in der Erinnerung an ihre Berührung, er versuchte, sich ihr rührendes Antlitz vor den innern Blick zu zaubern und festzuhalten, aber immer wieder kehrten seine Gedanken zu ihrer Forderung zurück, immer schwirrten sie um ihre letzte Verheißung, wie eine Motte um das Licht, und bald lag er wie diese mit verbrannten Flügeln nahe bei der Flamme und starrte setznsüchtig hinein, als ob er ersterben und virgehen sollte. 14. ES geht ein Sprichwort km Volk: Pack schlägt sich. Pack verträgt sich, und als ein lebender Beweis der Wahrheit v:sa fln.i.3 fi.. s (m.... s I vnn jviiw iuuvui cii ayiuiym i Tl is II W MW I vrau eryarv: unv rauvcyen cyellberg in freundschaftlicherUnterhaltung begriffen auf dem Hof. cv c i : je. t.fx! uti w schlug ihn mein Bruder und auch der! Herr Pätz. der so zu sagen mein Bräu.vu. ci uai uiiuj vciwiiiiuit. uuu vui tigam ist, hat ihm eins versetzt. Ich sage: recht ist lhm geschehen, beschloß rauockzen eben eine längere Neve. I Das meine ich aber auch, bestätigte die Baumeisterin. Beifall nickend. Und! ick alaube. Sie können frok sein, dak I es so kommen ist und dak (Si ibn I nicht gekriegt haben. Er ist ein wider- l wärtiaer Mensck. Das war nickt unwabr. ibr war crl wirklich widerwärtig; denn seit der ersten Begegnung -im Thorweg haßte sie ihn. sie verzieh ihm nie, daß Gerhardt si damals hart angefahren in Gegenwart lllgas, wo er sonst sorglich jede I ßn hfrm?W sgortfeung folgt.) CTcilrliciiueu!)citcii. Das Kleid mit Jäckchen aus Wollenstoff, covm-t-coat oder mtem oden

hat schnell die allgemeine Beliebtheit not least, Bandschleifen. Auch Abgewonnen und fehlt weder der elegan- plikationen und Berschnürungen auf ten, noch der einfachen, rein praktischen Tüll sind für die leichten Umhänge sehr

Garderobe. Die Jäckchen sind sowohl geschlossen wie offen, zuweilen auch so eingerichtet, daß sie in beiden Arten geträgen werden können. Ihr Ausputz besteht vorzugsweise in Steppereien und großen Perlmutterknöpfen, sowie in Verschnürungen her verschiedensten Art. Die Röcke sind melst ohne ffutter I "b?und akn nur .imn wi.m'l mit Einlage versehenen, durchsteppten Saum. ??ür den Radfahrsport a-bei-tet man diese Costüme auch mit . kurum. nur bis ZUM Taillenab chluß reildcni Jäckchen oder mit russischer, durch esnen Sto fgürfel zupmmengeltener Bluse. Allerliebst Zst ein solches Costüm aus graugriinem Lodenn. !t m..r..:.. stoff mit dunkelgrüner . Verschnürung V ' s krX und kleinen Stahlknöpfen. Für roelße Jackencostüme verwendet man Cheviot, Loden und starkfädigen Panamastysf, wie kräfttae Mollenstosf mk kleinem. a .a ' - - . . Mzaasörmtgem Quermuster und mit I lagonaioinoungen. lle diese Toiletten werden durch lusm und Alusenhmden dervoll' ständigt. Carrirter Zephvr mit srisö!?uk!?:ung. mit schleifen, fKift T"" t v r.Tff spielt hierbei eme bedeutende Sftoflc r7 rrT Perkal, Ballst u. veröl. Dle BlusenI L.- r-t f.fi txfitiKijf " i cinocii ino tx ?mca ranuni 80in I ii rjc tv.ti .1... " n mu iiaan oo i n ooet m 11 einem 0 l?' &fÄ 'IffÄÖ !iÄrn icf m Mschsa ,e e.he, lt Ist b in !en m, eine, spiden Passe gearbeitet. Recht cUtctt to rten dasur auch Petta Z mit Bordüren beiwendet; der stet w.t .M..ln8hf.MV.. rl v kl. -ti " I ii - . .... i w-. an lrnciicn oe ueoen aus oer w düre. 5iu allen diesen Blusen aus w f nie f r J fi i grunlaioiillcyem epynr weroen mvi I schwarze oder totve (schlklien aus 'Ivi.k Ol-i,. Moirö oder Atlas getragen Schleifen sehen auch sehr gut 3J(ouü oüct 'alias genügen, fi"V zu rosa m'f.- ...a. r-jd. ' .J. .ri.:Ci.-

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iu tu .-au, vscgiciycn au ßcww taJn zarw Narben .s;nd besonders

YUbsch, eignen sich levoch meyr für elr-

gantere Blusen. ' .- Eine weitere allerliebste Neuheit für Blusen und Blusenhemden sind Knopfgarnituren aus farbigem, geschliffenem Glas in den Farben, aller Edelsteine. Es gehören dazu drei Knöpfe für das Chemisett, ein höherer Knopf für die Krawatte und ein paar für die Manschetten. die mit einem goldenen, kleinen Knebel durch ein feines Kettchen verbunden sind. ., Etwas ältere Damen wählen für die heiße Jahreszeit vorzugsweise wellig gemusterten Foulard oder solchen mit größerem oder kleinerem PhantasieDruckmuster. Sehr hübsch erscheinen w: . cm..n c i . t , . viz -jjiunti aus caiiuicm ooer welli M.. . gem Untergrund. Dasselbe gilt vom Taffet mit Quer- und Langstreifen, mit Block- und Phäntasiecarreaus in t v.t mt einer ooer mehreren vaiücn. iaioa carreaus'in reizvollen Farbenverbin düngen .beaeanen wir auch auf aemu stertem und ntt6 Grund, während die bunten Schotten nur zu Blusen ermenoer meroen. el auen preisen no Carreaus sind aber auch Blumen und Phantasiemuster auf glanzreichem Tastet Nlwt ZU veraessen. Beilebt sur diese Kleider sind Garnituren aus gelblichen Spitzenapplikationen graziöser Blumenmusteruna. in Die leichten Umhänge aus Tüll und Spitzen, die beim Eintritt der heißen Sommertage wieder in ihre Rechte treten, werden ebenso von älteren wie von jüngeren Damen getragen. Man oerwcnoei oasur zeni oorzugswelle oit Lyoner Spitzen und Spitzentülls und arbeitet die Umhänge sowohl in Capeals in Fichuform. Sie werden ganz klar wie auch lose aus schwarzem oder farbigem Seidengrund getragen und haben als Verglerungen Ruschen, Spitzenkrausen, Gazeplisss und, last beliebt, die häufig nur eine volleRüsche oder Pliss6krause als Halsgarnitur haben und vorn durch eine flatternde Bandschleife geschlossen werden, Bon unseren Abbildungen veranschaulicht die erste ein Sommerkleid aus modefarbenem, englischem Satin mit einem Lad nebst Kragen aus in Säumchm Ä Vom A. las. Der mit einem nach hinten aus steigenden Volant gearbeitete, futterlose Rock wird von einem vorn, spitzen Gürtel begrenzt, über den sich die herz förmig ausgeschnittene Bluse leicht hau cht. Eine doppelte, mit Perlmutjerknöpfen verwerte Tollsalte deckt den voideren Schluß. Dem Ausschnitt r:: r.x. v.-c.ri. ,..rr,.. . fügen sich doppelte Ausschläge an. deun owk spik aeschntttene mit Spitzenstoff bedeckt sind während die untern viereckiaes Börtcken umrandet. Das Kleid. Figur 2. ist aus mittes. blauem Pikee' &W. während W. "i -P11 schmales, schwarzes Sqmmet. tanb7 .ifee eibenaaje und ein Gür. PS abgepgßtex Stickerei ergeben. l ?r., w r Zr,ur Vvv i uii in vv Wmiuv.i i oi, m:x teAmTn,ifUs f,, nS I vv ..... ,...., v. vivV. tl oUn unter den Gürtel. Das Leibchen bat ein nliegende!. Futter. das. vorn mit e nem nach links über' ftnbcnCatj au! faltige., mtt schwa.. 'Saeti'k V r Seidngä e Z,kide, Ist. und dem da! selbstandlg kerrtellte kur äckcken keltaukaar. rrviT fc ov O""1-" llr m Md; iektm m n tm w satz'wie.der Roxkz Stehkragen aus faltigex Seidengaze. Keulenärmel. Sehr avart wirkt das Kleid auö weißem, hlau gemustertem Batist. Fi' m dessen Äo6 mit. einem oben in Zacken ausgeschnittenen Bolank gearbeitek ist, der sich an die Zllyrvervalzn.

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Send ac sor IUnstrated rtatphlet. AddreM A. A. SNAMTZ. . a. OBTROIT. MIOM. ausgesevler, vlau gesttctter Bor:5 verziert, die auch ringsum den Ansatz des Volants deckt. Ein blauer Seidengürtel bildet den oberen Abschluß des Rockes. Die unten leicht emgekräuste Taille ist mit blau gestickten Garniturtheilen ausgestattet, die sich epaulettenartig auf die Aermel legen und in del; vorderen und hinteren Mitte, nach unten schmaler werdend, bis zum Gürtel geführt sind. Oben läßt die Taille einen Einsatz mit Stehkragen aus weißem Säumchenbatist sichtbar werden. . Hoch elegant ist. die Sommertoilette aus fliederfarbenem Taffet, Figur 4, die mit gelblichem, gesticktem Tüll und Guipjireeinsatz verziert ist. Der mit Splnenelnian garnitke, born mit einem schmalen Miedertheil geschnittene Rock hat vorn einen nach oben, spitz verlausenden Einsatz aus gefaltetem, gesticktem Tüll. Der Miedertheil liegt' einem plissirten Einsatz aus Seide auf, den ein gleicher. Stehkragen begrenzt. Den Mieder- und Einsatztheilen schließen sich die ganz und gar aus Guipüreinsätzen und schmalen ' Seidenstreifen zusammengesetzten Blusentheile an; dem bogigen Rand der Vordertheile fügt sich ein hoher Kragen in geschweikter fform an. Ein Gürte! aus faltlger Seide umschließt die Blusentaille und endet vorn zu beiden Selten des Miedertheils mit Rosetten und Simv liornamenten. Uebereinstimmend mit der Taille sind auch die engen Aermel aus Einsatz und Seidenstreifen zusammenqesetzt und oben mlt kleinen Epauletten aus dreifachen, plissirten Taffetfrisuren, am Handgelenk i mit einer gleichen Krause geschmückt. Der runde, seitlich aufgeschlagene Basthut ist mit flotten, hochstehenden, lila Bandschleifen garnirt. Unterhalb der Krempe befinden sich crömefarbene Rosen ohne Laub und ein paar Flügel. bic gegen dle Krempe gestellt sind. Aus silbergrauem, wellig gebranntem Taffet, Seidenmusselin in derselben Farbe und - Applikationen aus mattrosa Seide ist das geschmackvolle. kleldsame Mantelet, Figur 5, gearbei tet. Das vorn und hinten eine Spitze bildende Mantelet hat eine Pässe aus Seide, die mit gezogener Seidengaze bedeckt ist und an die sich der Pelerinentheil aus gebranntem Taffet - anschließt: den Ansatz deckt ein Volanttheil aus grauer, mit rosa Applikatkonen bestickter Seide. Eine volle RUs. aus gebranntem Taffet und Gaze schließt sich dem Stehkragen ? an, um den ein hinten in flotte Schleifen arrangirtes, breites, mattrosa Band gelegt ist. Eln gleiches Band deckt vorn den Ansatz des Volanttheils und endet unter einer großen Schleife mit sehr langen Enden. 'S A. S. 23a Eine tragikomische Geschichte. .Kellner, bringen Sie mir irgend ein hiesiges Blatt!" rief am Vormittage des 1. Juni in einem Restaurant L.'s ein junger Mann dem befrackten Ganymed zu, der ihm alsbald eme große Zeitung mit vielen Annoncenbeilagen darreichte. Der junge Mann wir wollen ihn ilnseren Lesern gleich als den Assessor Llnbdn" vorstellen uberschlüe den politischen Theil, warf einen kaum aufL..f r rncj w of. ..-w lUCllUUltlIJl XJllU ll w4:viu UiiU suchte Unterhaltung in den Inseraten. Wahrhastig, diese Menge von .Heitaths"', Annoncen-himmelschreiend ! Empört schüttelte er den Kopf, als er die' folgende Anzeige las: .Eine junge Dame von hoher Bildung. einnehmendem Aeußeren und einigem Vermögen, sucht auf diesem Wege einen Gatten von Character, hochgebildet und mit männlichen Tugenden geschmückt. Wer sich deren rühmen darf, wolle unter .A: S. 23 feine Mittheilungen durch die Expedi tion an die Adressatin gelangen lassen.-. ... . .. ,.- . - Unerhört," murmelte Assessor L!n. den. .Einen Mann von Character sucht diese Donna wahrhaftig, eS wäre ein gutes Werk, diesem Dämchen gründlich Mores zu leyren. . ... on r i ... i'Tr jf. jr. . . o . t. ! wem l lleniaiazcyen oerausney mend. schrieb Hans Linden auf die Rückseite einer seiner Karten die Chiffre .A. 'S. 23-, ließ sich dann Papier, Feder und Jinte bringen und schrieb: . .Mein ffrauleln! Sie haben sich durch die Zeitung öffentlich zur Ehe ausgeboten. Füh len Sie denn gar nicht wie erbärmlich es ist, ein paar Druckzeilen zur Basis eines ganzen Lebensglückeö machen zu wollen? Sie suchen wenigstens einen Mann von Character der Mangel an solchen hat dies ohne Zweifel zur Abfassung Ihres yeiralvkgesuches ver anlaßt. Seien Sie. verstchert, daß der jeniae. der dies schteibt. und derGrund hat. sich für einen Mann hon yaracler ' i tf " p i': ('.rn'. r t. j zu vanen. cq aus va ai ie lcoaincn wllrbe, je eine Frau .durch die Zei tuna . zu erhalten. Hoffentlich beley ren Sie diese ehrlichen Zeilen, darüber, was Sie von den zweifellos vielen un ehrlichen Zeilen, die Sie erhalten werden, zu hoffen haben. Ergebenst X. Damit stand er auf. bezahlte' sein Bier und trug den Brief in den näch sten Postkasten. Plötzlich siel ihm ein daß er ja seintz Visitenkarte, auf die, er zene Chiffre, die lhn so empörte, ge schrieben hatte, vermine.

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se In eriteit Perttctlon yet tttalned In Boat Conttruetlon: Lixarlon . Equlpnint. ArtUtle FürnUhlng.DccoratUn tndEBclentSerylc Day u4 Richt Bi lUtwM DETROIT AND CLEYEUND Fara. ft I .BQ Baak DlrMtlaa. Bartka, ' 1. Uww, 1.7. Eariiaat Traina sor all poifit Eaat, South Oonneetion ara raada at ClaTsland wtth and Boatb vaat, aad at Detroit sor all potnta Horth and Northwaat. Saaaaj Tiipa Jaaa, Jaly, luui, 8ataair ama Oataäar Vmif. wmnn&immwm .Ich werde sie im Löcal haben liegen lassen." tröstete er sich. Anna Schmidt hätte jenes Heirathsgesuch nie geschrieben, hätte sie im Ernst nur irgend eine oder die andere Hoffnung daran geknüpft. . E war lediglich ihre Freundin Traudchen Elsner gewesen, eine junge Frau, die in einer heiteren Stunde, die sie zusämmen bei Anna verlebten, sie zu dem .Scherze" verführt hatte, i Anna, das einzige Kind des reichen Ledeihändlers Schmidt, hatte in den ersten Nachmittagsstunden die Magd auf die Expedition gesandt, um die unter Ehif.re .A. S. 23" einaufinen Briefe zu holen. ' Eben kam das Mädchen zurück. , .Es war nur dieser eine Brief eingelaufen," meldete sie. Als eine halbe Stunde später Traudchen Elsner das Zinlmer ihrer Freundin betrat, sand sie diese mit Kopfschmerzen behaftet auf dem Sopha liegen. Auf.die Frage nach der Ursache djeser Schmerzen reichte sie Traudchen den schon halb zerknitterten Brief. , .Da l'es!- ' Traudchen that so, aber sie lachte hell auf beim Lesen. .Du das ist ja köstlich so interessant habe ich noch keinen Brief gefünden. Das muß ja ein seltsamerMoralist sein. Gewiß ein alter Grau, köpf, dem Venus im Leben nie hold gewiesen ist. Aber was ist das - unterbrach sie das muntere Frauchen .ßreust Du mit Deinen Visitenkarten so herum ?" Und damit hob sie ein wMes Kärtchen auf, das dicht vor dem Sopha lag. -.Hans Linden, Assessor." las sie dann erstaunt und noch erstaunter, die Karte umwendend, ' .A. S. 23" Deine Chiffre. .O," fügte sie mit blitzenden Augen hinzu .freue Dich Aennchen, jetzt haben wir den Verräther warten Sie, mein Herr Assessor!" .Aber wie ist denn 7 sagte Anna .Merkst Du's denn nicht! O, ' ich sehe ganz deutlich die Wahrheit, der r i w yerr Assessor yal ric Annonce gr esen, die Chiffre auf mne Karte no tirt und sich dann, den Spaß erlaubt diese Epistel hier zu schreiben. Das seine eigene Karte in das Couvert hineinrutschte und so zur Verrätherin sei' neß schwarzen Thuns wurde, ahnte ei nicht. Aber warten sie. Herr Assessor. i Wie hieß er doch? Linden? Ja einen Herrn dieses Namens haben wir hier ja gar nicht. Ein Fremder also Sie eilte zur Klingel. Das Mädchen erschien. .Jst das Abendblatt schon-da?" .Es ist eben gekommen." Gleich darauf laa es in Traudchens Handchen. .Da hier steht: Hotel Bamberger of Assessor H. Lindcn." .Na warte!" Die junge Frau setzte sich an den 7isch und lieft die Feder über das PaPier fliegen. Dann las ste das Geschriebene vor: ' .Mein Herr! Einen Scherz, den sich zwei Damen machten und der vielleicht Tadel verdient, machten Sie zum Ziel eines unriiterlichenAngriffs. Schämen Sie sich. A. S. 23." .Schicke den Brief nicht ab!" bat Anna. Aber schon hatte Traudchen dem Madchen geklingelt und ihr den Bries gegeben. . .Tragen Sie den Bnef sofort m den Bamberger Hof!." . . . Hans Linden stand im Portal des Hotels, als das schmucke Mädchen dem Polier das Billet gab. .Für Sie. mein Herr!", sagte der Mann, als er oie Aufschrift gelesen. "sv rA4 M ri I .ZU0N wem 5 sragle erliauni oer Assessor. f'.Es war das Madchen vom LeoerHändler Schmidt." ; . ..Derselbe, den lch wegen semes Processes contra Fiskus' zu besuchen habe." murmelte Linden, dann aber, den Brief öffnend, rief er halblaut? .Dieser Brief, aus dem Schmidt'schen Hause die Antwort auf meine Epistel beim ewiäen Jeus. 1as ist wunderbar Und in derselben Stunde machte sich Sans Linden aus den Weg zu dem !ederhändler. der sich ihm gegenüber sehr t ' ." . 1. IC neoensmuroig zeigie uno. iii iuiu Soüver einlud. .Wir haben keine große Gesellschaft. Sie müssen sich mit mir und meiner Äochter begnügen!" ' Vier Taae wollte HanS Linden blei ben Heute war schon der vierzehnte -.J i ? n . w.o Tag. AVer er war ver giuancyne vr aau.en Aufenthalts. Denn ebenen diesein letzten Augenblicke hatte ihm An. ' jr ,. . i r tc "lt. ... . na V?cvmior mir dcibcm uuoiv11 su titldnl die Seine zu werden. Äls de? erste Sturm des Entzückens vorüber war und die Neuverlobten ne beneinander saßen, sagte Aennchen. sich dickt an 'ibn schmugend: .Nun hast Du doch eine Frau durch die Zeitung gefunden !' OQönbelt fldt in Olnt. Neke5 Olut UUzUt rei-k Haut. vhöe sielt keine 2ktir. Eakcar:t), Ce2d) Catrtis triaicta dak ylt, kräftizeu lt Ztlix und tfer nea elle Unrei-t auZ de Lörpe? gangen Ctt htLtk, er, v?:In, Ct lQt3äter-OU(ftttaab.!0lt;;UfS-'ia d::5reiikn.' - f 10 3n OpoHek. ZuskitelluLZ

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Eisenbahn -Tabelle Lnkunst und Wgang der derschictencn Eiscn dahnzüge i Union Depot, Indianapolis.

vanoalia. Wgang PoNzug Expreß..... Expreß Akkomodation " Expreß....... Expreß Ankunft Expreß Expreß Accomodatisn Expreß Schnellzug Vccomadatwn 7 00 11 20 Sin 12 40SIot 7 20 ?m , 4 00?irn 10 'm 5,40Vm a 4." r 10 00 Vm 2 3'. 3lm 7 15 ?m , 1 20 Nw Cledeland, Cincinnati, Chicago und t. Louis. JndianavoliS und Clevclcnd Division. Abgang Expreß.......... 4 15 ?n. Sxprek 35?m Expreß 10 ?m Limited Expreß 11 J5 S?m Erpreß 6 25 Nm Ankunft Expreß 4 10 Nw Expreß 11 G0 2rn Limited Expnß 8 4.', Ab Expreß 3 10 Km Erpreß. 10 l Nm 'St. LouiS Diviston. Sdgna Expreß Limited Expnß.. .'. Expreß Expreß, täglich , Änkunst Expreß täglich , Expreß Limited Expreß. :., Expreß 7 30Vm 11 45 Vm 11 80Nm 3 50Nm 4V5Vm 10 30 Vm KANm 10 Vm Thkago und CincinnaU Diviston Abgang Schnellzug Accomodation tägl. Accomodation Postzug Accom,d. snur Sonntags). Accomodlition -östlich. 3 45 Vm 7 00Vm 10 50 Vm 2 45 Nm 6 30 Jlm Ankunst-Rushville Accomodation. Ponzug " Jnd'plö Ace. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation Schnellzug Chicago und Cincinnati Division - 1140 11 15 Vm 40 Ab 11 05 Nm - tvcstliy Abgang Accomsdation . SoZnell.Post Lasayette Accomadation. . Schnellzug Ankunft Schnellzug Lafayette Accomodation . Schnellpost Akkomodation . . - 7 10 Vm ..1145VM .. 515Nm ..12 30VM .. 330 Vm ..10 30Vm .. 2 35Nm .. 5 45 Nrn Peoria Division roeftlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 45 Am Danville Accomodation 4 35 Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß Z S0 Vm Danville Accomodation... . 10 30 Bm Expreß..'. ..'2 42Nm Expreß.... S 16 Nm . , Peoria Division östlich. Abgang Expreß S 20 Vm Accomodation Expreß 8 25Nm Ankunft Expreß 11 I'. Accomodation Expreß 9 (X) Lake Sne und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 S.'m Expreß. 7 00 Nm Schnell.ErVreb Ankunft Schnell Expreß Expreß.. ...1020 Vm Expreß 2 40 Nm Expreß 6 00 Nm PMkburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Jndianavolik Divifton. Abgang Expreß 6 00 Nm Kolumbus Accomodatlvn.. . 30 . Expreß 6 50 53m Richmond Accomodation. . . 1 30 Nm Erpreß 7 20 Äb Ankunft Richmond ttcccmobatioa 9 00 Vm Schnellzug 8 00 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Expreß ". 6 50 Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Divifion via okomo. Abgang Expreß i .11 3', Vm ,12 35 Km . 3 3(Vm . 320 . Expreß Ankunft Expreß Expreß LouiSville Diviston. Abgang Expreß. 3 4l)Vm 8 10 Vm 3 25 Nm 4 0) Nm 10 15 Vm 11 30 Vm 5 60 Nm . n r"r 0 AoulSvme Accomovanon.. . Schnellzug Accomodation . Ankunft Accomodation Schnellzug.... Accomodation' Spezial täglich iZ -C i ?t,.. Cincinnati, Hanilto und Dayton Abgang MaU. 8 05 Vm Abgang Expreß 3 45 Vm Cinclnnatt Accomorttn . . ii) 4- rn Expreß.. 7 00 Ab Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45 Nm Aakunft Accomodation 11 4i Vm ; Expreß 12 45 Vm ' Expreß 7 50 Nm - Expreß.., 10 35 Lu, Expreß 6 50 Vm Ankunft Mail 6 60Vm ' Jndianapsttk und VincenneS. Aigana Expreß 8 15 Vrn i BincenneS Accomodko, 4 00Nra Ankunft ZZincenneS Accomodal onlO 40 Vm Expreß.'.... 4L8Nm Cincinnati, Wabash und Mich ig an Abgang Expreß 6 35 Vm 11 15 Dm 4 60SKN 9 25Vm 3 10 Nm 5 45 Nm . i xpre Expreß llkkunft Expreß xpre Expre Indianapolis, Decatur und Western. Aigana Expreß 815tm ueeomodation 3 45 Nm Schnell. Expreß 11 10 Nm Onkunft Schnell, Expreß 3 35Lm Accomodation 10 40 Bm Expreß... 4 40 53m Chicago, Indianapolis und LönUdille. Nonon Nonte. Wgana Expreß.. 12 k6 Vm Flver 3 35Nm Rail 7 00Vm Expreß (via I D & 3) 11 50 Vm Ankunft Expreß 2 30Vm Nail.... 7 55 Nm Expreß (via I D & 23) 2 40 Nm Nsnon Flyer 4 37 Nm Tho Twontietli Century, we uSaezrichnete Oschenschrift, welche 'ortschrittlich gesinnten Lesern sehr zu einpseo len ift. In der Tendenz zwar so,ialistis,. erden dc dere sortschnttlich Teoricn darin npsch besprechen. ZZzn IteZt linst bei der Humboldt PublisMM Cc W Cr Wz:tt r.rS