Indiana Tribüne, Volume 21, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1898 — Page 2

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Die tlill4 .Trldäne" kostet durch den Xrlget J ct per Woche, die eonntaafwXrtftfixc"l Ccxtf perOoche Leide itts rat 15 Itatl ,tt U Seats n Xet. Vet Kerhali ki CU fsgefchlfft l STllft)In V t ÜaU. - Cntti 13 C0& Vlabama Cttc Indianapolis, Ind., 16 Auguy 1898 Zeitweilig unter'm Tternenbanner. Unter Un gegenwärtigen Umständen ist es von besonderem Interesse, an frühere Fälle zu rinnern, in denen die amerikanische Flagg über eroberten ausländischen Gebieten geweht hat, ohne daß diese Gebiete den Ver. Staa. ten angegliedert worden sind. Wird doch von manchen Heißspornen, welche rzlich wenig ' von Geschickte - wissen, gerade jetzt das Schlagwort ausgegeden: Ueberall, wo unser Banner von unseren Kämpfern aufgepflanzt worden ist, muß es unter allen Umständen bleiben." Unsere erste ausländische Eroberung war Äe. einer Stadt im. nordwestlichen Afrika während der Streitigkeiten mit den seeräuberischen Berbern oder Barbaresken. So oft auch schon in jüngfter Zeit jener denkwürdige Krieg in Erinnerung gerufen" worden ist, wurde doch die, nicht minder denkwürz dige Land - Expedition der Amerikaner unerwähnt gelassen, welche auch bei den meisten Amrikanern unsern Tage in Vergessenheit gerathen zu sein scheint. Damals (1805) kehrte William Eaton, welck:r Consul der Ver. Staaten in Tunis war, beim Ausbruch der Feindseligkeiten in die Heimath zurück und schlug dem Präsidenten Thomas Jefferson ;Dor, daß, um' den regieren den Pascha von 'Tripolis gehörig zu züchtigen die Ver.. Staaten derr, ent thronten älteren ' Bruder desselben, Hamet, unter entsprechender Machtent faltung wieder auf den Thron bringen sollten. Jefferson erwiderte? ihm: Sie können den Plan ausführen, wenn es Ihnen ' paßt, aber ohne alles unnöthige Ristco,"'Und stellt ihm wcder Mannschaften, noch Geschüje,' noch Geld zu Gebote? Eaton'S einzige. Au'toritat war die ziemlich beschränkte eines Flotten Agenten' der Ver. Staaten für die Berber Mächte. Das focht aber Eaton nicht weiter an. Er besuchte die egyptischen Städte Alexandria und Cairo, brachte 'Trup, pen, Kameele undVorräthe zusammen und zog quer über die Ly bische Wüste nach Derne, der zweitbedeutendsten Stadt in Tripolis. 500 Mann hatte er unter seinem Commando, darunter

auch eine klewe Anzahl amerikanischer! Seesoldaten. - im Uebriaen wabr-sAszeit , nach mehrtagigenBuß-

Seesoldaten, im Uebrigen wahr scheinlich ein bunte? zusammengewür feltes Heer, als jemals in einen Krieg gezogen war.: Die' Ezptdltwn nahm 45 Tage in Anspruch, und ünterweaS machten die so. wedia Zusammen? dassenden Elemente Eaton org zu schafren. Seine -Kanieeltkeiber- meuterten. die Araber drohten mit Desertion, und Schlägereien unter den Leuten selbst waren etwas Häufiges. Gleichwohl erreichte man. Bomba. ohne. daß die Ez Pedition' auö 'dem- Leim ing dort'liefeiten dtt amerikanisSzen Boote Hörnti" und Argus- frische Vorrälhe. und infolge dessen waren dieLeute wieder bedeutend" zufriedener. C Eaton drang nach Derne. weiter vor, und nach einem kurzen, hitzigen Kampfe, in welchem sich die Amerikaner durch mehrere kühne Leistungen besonders auszeichneten, ergab sich die Stadt. Zum ersten Mal in der Geschichte wehte nun die amerikanische ; Flagge über einer Stadt der alten Welt! -Der regierende Pascha machte Lbngens drei Versuche, die Stadt wiederzuerobern, jedoch ohne Erfolg. Nicht sehr lange daraufkam indessen ein Friede mit Tripolis zu Stande, und die' -Amerikaner' gaben ohne Weiteres die eroberte Stadt wieder auf. . . .. ,..- Unter ähnlichen Umständen erfolgte 1823 eine Landung amerikanischer Matrosen auf der gegenwärtig so viel genannten Insel Porto Rico.' Svanl- . sche Seeräuber hatten: . von dort aus I den amerikanischen 'Handel, schwer gee schädigt, und obwohl die Behörden der Insel versprachen, 'ttn Giraten 'ftinen Unterschlupf mehr zu gcwahrcn.' bliebt . Alles beim Alten. Die Beraubung ei neö in St. Thomas ansässigen ameri kanischen Kaufmannes durch Seeräu der, welche vom Hafen Joxado aüö ope-"

.. ririen, icylug tttirtfafc tn Boden aus. Lieut. '.Platt führ! in c. dem ' Boote Beagle" nach Foxado und forderte die Zurückgabe .deS Eigenthums.- StaU

dessen wurden er 'und der ihn begleitende Officier 'verhaftet." Daraufhin fuhr Commodore Porter ,rniR einer Streitmacht los, Foxädo, wurde ' er-. stürmt und von den. Amerikanern festgehalten, bis volle' Genugthuung erfolgt war, worauf die Eroberer wieder abzogen Im Februar 1832 roehte die amerikanische Flagge 5iei erobertem Gebiet in Asien. ausder'Mtlayischen Inselgruppe. Die Malayen hatten das amerikanische Schiff Friendshiv" von SalemV Mass.gekapert' und - die Insassen barbarisch behandelt. Der Commodore Downes verfuhr nit ihnen gerade so schneidig, wie Eaton mit den Seeräubern der Berbern verfahren war. , Als aber die Maläyen Häuptlinge Genugthuung geleistet hatten, räumten die Amerikaner das einge nommene Gebiet. Und wenn die Amerikaner im Krieg mit Mexico nach vem Eingangs 'ertoahnten Schlagwort gehandelt hätten, so hätten sie fast das'ganze Land nördlich von der Stadt Mexico behalten müssen, sowie die Hauptstadt selbst. Auch.hattm w Kriege von. 1812'die w .-' t " - - ' VlfX ' Amerikaner uicic tanaoiicc miauten erobert Und auch dort sank'das Sternenbanner 'wieder, als die Feind seligkeiten aushörten. Noch nie hat dergbichen . dem Ansehen der Ver: Staaten geschadet. Der Sieger kann 3 fcc3 ltlsten.

Oedeutsamer Jndianer'Fetisch. Wie den Lesern wohl erinnerlich, ist seit einigen Monaten eine amerikanische Forschungspartie damit beschäftigt. im fernen Nordwesten, sowie weiterhin auch drüben auf asiatischer Seite Anhaltspunkte bezüglich der Theorie Um asiatischen Ursprung der Indianer oder eines Theiles derselben zu sammeln. Nun aber kommt von einer ganz entgegengesetzten Seite wieder ein interessanter diesbezüglicher Beleg, welcher den Forschungen eines südamerikonischen Gelehrten zu verdanken ist. des brasilianischen Alterthumskenners Dr. Barbosa Rodriquez. Dieser hat nämlich unter den Uabor-, den Kunury und anderen Jndianerstämmen am Amazonenstrom und seinen Neben-, flüssen (einschließlich der romantischen Gegend, wo Orellana seiner Zeit den Stamm der weiblichen Amazonen--Krieger fand) Amulette von hartem grünem Naphrit oder jode" entdeckt, welche dort viel getragen und hoch geschätzt werden als Talismane zur AbWendung, alles Bösen u. s. w. Im ersten Augenblick scheint daran nichts besonders Auffälliges zu sein; werden doch 'noch viele, andere Amulette voEdelstein'getragen.. Aber in drei Beziehungen ist diese Thatsache von ganz besonderer Bedeutung: Erstens kommt der grüne Naphrit (nicht zu verwechseln, mit' dem gewöhnlichen

I 'Serpentin, der manchmal gleichfalls 4 1 . iMntnitl )(n!ii hnn. SO.- IltT jawc vtiuiiiit ivuv; uvn jiutut n i r g e n. d s in Amerika vor, weder in der südlichen noch der ' nördlichen Hemisphäre! Nur in Asien sind! La ger solchen grünen Naphrits bekannt. Zweitens sind- diese . amerikanischen Exemplare in "genau derselben Weise geschliffen und gestaltet und mit denselben Figuren versehen, wie diejenigen, die man in verschiedenen Theilen Asiens und Europas findet (wohin sie von Asien auZ gelangten.) Und Dcittens sind die. bei jenen Jndianerstämmen vorkommenden Lebenden über den Ursprung und den Gebrauch dieses Amuletts fast ein genaues Seitenstück der asiatischen Legenden, welche man namentlich'in China darüber vorfindet! . - Geschichtsforscher sagen uns, daß solche -Amulette in China zuerst unter dem Kaiser Koangti. im Jahre 2637 vor Christi Geburt,' hergestellt worden seien.' - Noch heute sollen die nämlichen Ceremonien, welche seinerzeit dort im scymange waren, :n ervlnoung oamit vorkommen. Der Stein wird in .der Vollmondszeit aus dem Fluß gefischt, und zwaz von .Soldaten aus ein gegebenes Signal; jedes Stück wird sorgfältig gezeichnet und zunächst nach der Hauptstadt gebracht. Nun erzählet die ; besagten Jndianerlegenden m m i m X aa gleiHsaus. vag oie Amazonen zur Uebungen, diesen Stein aus dem Wasser geholt hätten. Da und dort hat man vereinzelt 'noch sonstwo in Amerika denselben. Stein entdeckt,- aber nur in manchen Gräbern von Azteken und gewissen cänadischen Indianern. i Es ließe sich'. noch, mehr darüber sagen. auch was d Schwierigkeit betrifft, diesen Stein (der bedeutend harter und von größerem specifischem Gewicht ist als der, auch in Europa einheimisch vorfommend'e AmazonensfciV) zu schleifen und die Fisch-, oder Pserdekopf-oder Handbeil - Figuren darauf anzubringen.' Aber alles bereits Gesagte scheint unvermeidlich zu dem Schlug zu führen, daß die amerikanischen Indianer längstvergangener Zeiten mindestens in Verbindung mit den Asiaten standen, wenn sie nicht selber asiatischen Ursprunges waren, was wenigstens von einer Anzahl verhältnißmäßig hochcivilisirter Stämme in Süd und Nord zu gelten scheint. 'eptilien als Ltattenfänger! t i ! Wie" man aus Rio' de Janeiro schreibt, haben. in einem Theil von Brasilien die 'Katzen, in ' ihrer Eigenschaft alS nützliche Hausthiere, eine seltsameConcurrenz erhalten, und wem etwa Nachstehendes stark .seeschlangenhaft vorkommt, der braucht nur so eine kleine Vergnügungsreise nach Rio de Janeiro zu machen und sich auf dem Marktplatz, umzusehen! , Daselbst, wird er bemerken, daß eine gezähmte Schlange, welche etwa den Umfang eines Armes hat und .unter .dem . Gattungsnamen Giboha" , bekannt ist, regelmäßig zum Kauf aus geboten" wird, als Schutz des Hauses gegen Zyatteii und Mäuse. In neuerer Zeit sind die Ratten in einem großen Theil Brasiliens zu einer beson'ders schlimmen Plage geworden, und wie es scheint, ist die Giboya- eine vorzllg.liche Vertilgen dieser Nagethiere. Sie frißt dieselbe, übrigens' 'nur. sehr selten auf, ünd'offenbar betreibt sie die Jagd vorwiegend zum Vergnügen. Im Uebrigen chat, diese' Schlange ähnliche Gewohnheiten, wie die Hauskatze unserer nördlicheren' Breitegrade und ist auch ebenso anhänglich an das Haus .an-daK sie einmal gewöhnt ist. Man soll auch in mehrerenFällen gefunden haben da sie, auch wenn sie weit wegtransportirt'wird. allemal den Weg nach dem Haus ihres Herrn oder ihrer Herrin mit unfehlbarer Sicherheit zu--rückfindet." Dabei scheint sie völlig harmlos für Alt und Jung zu sein. Bis jetzt hat man sich noch nicht auf ihren Export verlegt.. ' m m Noch ei L7rVonättzakönig. ' In einer kurzen Notiz wurde unlängst der großen Welt zu wissen gethan, daß. Oberst John D. Morrissey von Leadville, Col., -als Bettler ge-i storben sei, und keiner seiner ehemals so zahlreichen Freunde, ihm die letzte Ehre erwiesen habe. Wer war dieser Morrissey? fragen! vielleicht heuteTausende. Vor zwei Jahren wäre wohl für viele dieser eine solche Frage unnöthig gewesen, denn vor zwei Jahren war Morrissey ja ein drei- bis vierfacher Millionär! Es lohnt sich, einige .Augenblicke bei diesem ehemaligen Bonanzakönig siehen zu bleiben, .der ebenso reich, wie i unwissend 2lnd verscbwenderiscb war

und nichts durch verunglückte Unternehmungen, nichts durch waghalsige Spekulationen verlor, sondern lediglich von Schnorrern und Bauernfängern ausgeplündert wutde bis auf die nackte Haut! Man sollte es kaum glauben, daß es unter den sogcnann-

ten .selbstgemachten" Mllllonaren un- Z serer Tage noch eine solche Existenz geben könnte. Gegen Ende der 70er Jahre, als Morrissey in Leadville zum ersten Mal auftauchte, war er finanziell derselbe, als welcher er starb: ein bettearmes Individuum, im Uebrigen ein vierschrötiger lebenslustiger Sohn dcr grünen Insel. Seiner außerordentlichen Körperkraft hatte er es zu verdanken, daß er in einem Bergwerk Arbeit fand. Lesen oder gar schreiben konnte er nicht und hat es auch bis zum Ende seiner .Tage nicht gelernt. Im Uebrigen eignete er sich rasch bcdeutende praktische Kenntnisse in bergbaulichen Dingen an. In den 80er Jahren erlangte .Diamond Joe" Reynolds. Eigenthümer einer großen Dampfboot - Linie am oberen Mississippi, Controlle über das. nachher so berühmt gewordene Crown Point Bergwerk im Iowa Gulch". Lange wollte sich das Bergwerk nicht zahlen, und nachdem er es mit verschiedenen anderen Werkfllhrern probirt hatte, stellte er Morrissey an. der domals noch kein .Oberst" war und auch später niemals in einer Uniform gesteckt hat. Und siehe da! nach weniger als sechs Wochen fand John in dem Bergwerk reiche Schätze. Diamond Joe konnte Millionen . . daraus' schöpfen und schwärmte für seinen Werkführer dermaßen, daß er demselben ein ViertelsInteresse an dem Bergwerks - Eigenthum gab! Später aber hatten die Beiden ein Zerwürfniß. und John zog sich! aus dem Unternehmen zurück mit 3 bis 4 Millionen blankem Baargeld. Dieser Erfolg machte ihn geradezu betrunken, und er warf nach all?n Seiten mit dem Gold um sich. Ein ganzes Heer von Nassauern, Sportsleuten und Spielbetrügern hängte sich an ihn und sog ihn wie eine Citrone aus. John war auch ein Herzensgüter Mensch, und kein Bedürftiger hat sich je an ihn vergebens gewendet. Bald nachdem er Millionär geworden, kaufte er sich eine goldene Taschenuhr für war aber nicht im Stande, die Zeit an derselben richtig abzulesen! Seine Unfähigkeit, auch nur seinen eigenenNamen zu schreiben, brachte ihn in viele komische Verlegenheiten, so daß er sich endlich Gewalt anthat und seinen Namen ungefähr nachmalen lernte, ohne jedoch von den einzelnen Schriftzügen auch nur eine blasse Idee zu haben! Wie man sagt, ließ er sich niemals auf einen Geldschein etwas herausgeben. Und so hat er nach zwei Jahren Atys, absolut Alles an den Schwärm von Parasiten verloren und nur den Weg zu einem einsamen Bettler--grabe gefunden, versunken und vergessen! - - Nahrungs'Euriosa. Von Jahr zu Jahr spielen die Einfuhten von Lebens- und Genußmitteln aus dem Orient nach unserem Lande eine größere Rolle, und nach dem jetzigen. Krieg wird dies zweifelsohne erst recht der Fall sein. .Es läßt sich eine ganze CuriositätenSammlung aus diesen Einfuhren zusammenstellen, welche der .einheimischen Industrie" sogut wie gar keinen Mitbewerb machen. Während unser Land die übrige Welt z. B. mit Pökelsleisch in großem Maße versorgt, erhalten wir aus orientalischen Ländern u. A. Eßpilze, die ausBäumen gewachsen'sind. sowieMeeres-Eßpilze. getrocknete Hühner und Enten, getrocknete Teufelsfische, Oel - Sardinen, von denen jede ein Fuß lang ist. verzuckerte Blumen, crystallisirte Datteln und Feigen, Vogelnester für Suppen, und im August undSeptember jene eigenthümlichtn .Mondkuchen-, mit denen die Chinesen am liebsten das Erntefest feiern, und welche eine selteneMischung vonMelonensamen. Mandeln, Rosinen. Zucker. Mehl. Schmalz, Reis und Gewürzen bilden. .Die meisten und unerhörtesten dieser äriosa erhalten wir von den JapaNt.i, aber auch die Chinesen stehen nnht weit hinter diesen zurück. Man prophezeit manchen ' derselben, besonderö jenen wunderbaren Pilzen und den' Vogelnester - Suppen, eine groß artige Zukunft beim amerikanischen Publikum, dessen Küchenzettel sich vielleicht noch ebenso stark orientalisiren mag, wie der .Parlor". i Heimweh alS Körperleiden. - Bekanntlich war in einem Bericht, welchen General Shafter unlängst übet die gesundheitlichen Verhältnisse und die Todesfälle bei seinen Truppen in Cuba einsandte, auch von elnem Todesfall infolge .HeimioehS" die Reize. Diese Angabc Hai manches Kopfschütteln erregt und vielfach wieder zu lebhaften Erörterungen über die Frage geführt, ob es überhaupt Heimweh als körperliches, resp, körperlich verhängnißvoll wirkendes Leiden gebe. Von nicht wenigen Aerzten uno Laren wird stark bezweifelt, daß im obigen Fall die Todes Diagnose richtiggestellt worden sei. Thatsächlich sind wirkliche Krankheits- und Todesfalle infolge Heimwehs äußerst selten, und auf Kriegsschauplätzen ist noch niemals ein beglaubigter Fall dieser Art vorgekommen. Man weiß auch, daß es sogar im Frieden von vielen amerikanischen Aerzten nichts weniger, als genau mit der Diagnose der Todesursachen bei.d.er Ausstellung von Sterbescheinen genommen wird, und die betreffende Angabe manchmal nur ein Verlegenheits - Lückenbüßer oder vielleicht sogar . durch priyate Rücksichten beeinflußt worden ' ist. Aber ganz abgesehen davon, ob obiger Bericht zutreffend war, oder nicht, gibt es thatsächlich ein Heimweh in körper lich - pathologischem Sinn. ' s ' Der wissenschaftliche Name für das-

selbe ist .Nostolgia und es ist unzweifelhaft eine sehr . acute Form von Schwermuth, auch . mit . .gebrochenem Herzen" verwendet. Wie dieses Leiden wirkt, ist leickt m erklären. Zu

nächst ist eine große Gemllths-Nieder- s geschlagenheit vorhanden, und viejeloe wirkt Physisch auf die N-rven und überhaupt auf die .körperlichen Organe. Namentlich beeinflußt sie die Berdauungs - Organe. Wenn der Leidende überhaupt Nahrung genug zu sich nimmt, wird dieselbe doch nicht ordentlich verarbeitet und assimilirt. Das muß nothwendigerweise schließlich eine allgemeine Schwäche zur Folge haben, und ErnährungZmangel kann bekanntlich auch Stocken der Herzthätigkeit, also den Tod herbeifuhren. (Außerdem macht größere Schwäche schon allein den Körper leichter zugänglich für sonstige Krankheilen; doch seien hier nur die direkten Folgen von wirklichem Heimweh in Betracht gezogen.) Alles in Allem, bildet Heimweh in diesem Sinne eines der Beispiele von dem Einfluß, welchen das Gemüth auf den Körper unter Vermittelung der Nerven üben kann, aber einö der ungünstigen Beispiele. Diese Macht in vortheiligem oder, in nachtheiligem Sinne lernt man ja besonders in unse ren Tagen mehr würdigen' und studiren. - Aber, wie gesagt, Heimweh in diesem Grade kommt selten vor, und noch seltener verläuft es tödtlich. Eine Statistik über derartige Fälle' zu erlangen, ist bis jetzt unmöglich. Doch darf es als feststehend gelten, daß Heimweh fast nur bei Frauenspersonen auftritt. Seine Entwickelung ersor dert äußerliche Untätigkeit und Gelegenheit zu verzehrendem Nachbrüten in bedeutendem Maße. Daß ein Mann,' und zwar ein Soldat. auf dem Kriegsschauplatze, am bloßen Heimweh sterben soll., klingt unwahrscheinlich genug, obwohl, wenn derselbe etwa aus einem ländlichen Heim ohne allen Uebergang in eine solche Umgebung versetzt wurde, immerhin die Möglichkeit eines solchen Leidens wenigstenS als mitwirkenden Todesfactors nicht gänzlich ausgeschlossen erscheint. Besser alö Blitzableiter. In einem Artikel der amtlichen .Monthly Weather Review" erklärt JH. Robinson, der erfahrene Electriker beim Wetteramt in der BundesHauptstadt, daß ein Haus mit Zinndach und mit metallischen Regen - Ablaufsröhren, die in richtiger Verbindung mit dem Dach angebracht sind, entschieden sicherer gegen den Blitz sei, als ein mit Blitzableitern versehenes Haus. Diese Anschauung gründet sich theoretisch einfach darauf, daß die metallische Dach - Oberfläche es der Electricität ermögliche, sich über einen bedeutend größeren Flächenraum hin zu verbreiten, und daher der elektrische Strom bedeutend weniger wirksam sei, als wenn er bei großer Stärke auf einem ganz schmalen Leitungswez entweichen, müsse. Eine Reihe Erfahrungen an Gebäuden der genannten Art sei es mit zinnerner oder mit kupferner Bedeckung scheint diese Ansicht auch praktisch unzweiselhäst zu bestätigen. Als eines der schlagendsten Beispiele dieser Art kann das öffentliche Bibliotheks - Gebäude in Sioux City. Ja.. gelten, welches in den letzten drei Iahren dreimal vom Blitz getroffen wurde, ohne daß irgend einer der darin Befindlichen etwas davon merkte. Der Blitz richtete allerdings einigen gering fügigen Schaden an, wie nachträglich festgestellt wurde; aber' die kupferne Thurm - Kuppel vertheilte allemal den elektrischen Strom über ein - großes Gebiet und schwächte ihn dermaßen ab. daß er unmöglich verhängnißvoll wer den konnte. Solche bezeichnenden Fälle sind, wie gesagt, noch mehr beobachtet worden, und sie erhärten jene Anschauung immer mehr. - ! . "" ' Die Inhaberin de S CafS La Sarbonne in der Rue Pla teau in Gent,- Philomene ' Wauters. wurde mit ihrer 25jährigen, AufwarterinJeanne Pauwels in ihrer. Woh nung ermordet und beraubt. Nach dei That versuchten die Mörder das Haus in Brand zu stecken. '."";. An der U nid e r s i t a t von Bordeaux bestand vor Kurzem ein junger Blinder , mit glänzendem Erfolge die Prüfungen des Lic'enciats der Philosophie, aus denen er als. Erster hervorging. Der'junge Mann dessen Vater Rath am Appellhofe. von Bordeaux ist, besitzt die glänzendsten Geistesgaben die von einer fürsorglichen Mutter mit der größten Hingebung gepflegt wurden: Die Mutter diente dem blinden Sohne als Lehrerin und Secreta rin,- lernte seinetwegen-Lateinisch, Griechisch und Deutsch, und arbeitete unausgesetzt mit. ihm,' indem sie ' ihm Plato, Aristoteles, Pascal, Descartes, Kant, Hegel. Schopenhauer u. A. m. vorlas und selbst studirte. Diese hingebende Mutter hätte offenbar gleichfalls die ziemlich schwierigen Examina mit' Erfolg bestanden. -Zwei Stadtsergeanten in Varis brachten'Abends zu dem Polizetcommissär einen in schmieriaeLumgen! gehüllten Mann, den sie . ,n den Kellergängen der großen Markthallen herumirrend angetroffen hatten. . . Es war vergeblich, ihn nach seinem Namen u. f. w. zu befragen, denn er schien. absolut nichts zu verstehen : und stierte den Polizeicommissär stumm an. Man entschloß sich daher, seine Lumpen' zu durchsuchen. Wer beschreibt aber das Erstaunen des mit der Leibesvisitation betrauten Polizei - JnspectorSiind der Stadtsergeanten' als inan aus den Taschen des Individuums 20,000 Francs in Banknoten -und' 850.000 Francs in Werthpapieren hervorzog. Wer und woher der Mann ist. wurde rioch nicht festgestellt., jedenfalls ist dem in der Nähe der großen MarkthalI sich herumtreibenden Diebsgesindel ein fetter Q'ss taanc

ZNeik ZZabersack's Schreibebrief. Geöhrter Mister Edithor!

Well, daö Vinnes wär Zo ach Zwwerstanne, awwer in mei ganzes Lewe dubn ick mit keine altie Fraa mehr träwwele. Wei, do muß mer jo e Heid wie en Ellefant hen, wann mer daß all stende will. Ich hen zuerscht mtendet, wann ick Widder , reduhr komme, en rehgeller Kick zu rehse. un for Demmetsch zu frage, awwer oann yen icy gedenkt, sell wäre mich doch zu schmale Potehtes un do hen ich weiter nicks gesagt. Well, ich will Jhne noch verzehle. wie der-Tripp zu End Zs gange. Ich hen mich also, wie Se wisse, von die Missus Gummischnut fortgemacht, bikahs ich war'n sick un teiert von die alte Sckacktel. Wie ick in die Trehn gesosse hen, do hen ich mol ordentlich uffgeathmet, blkahs ich hen gesiehlt, wie en Feller, woe harte Krankheit dorchgemacht Hot un Widder am Riekowwere is. Ich hen 'ab un zu eins aus die Battel genomme, hen e wenig getschuht un hen dabei das Pehper gelese. Den Weg hen ich arig komförtebbel gesiehlt un 'ich hen so bei mich geschnickert. wann ich dran gedenkt hen. was die alte Lehdie for e Fehs mache werd, wann se mich misse duht. Off Kohrs hen ich gewißt, daß se plentie Geld mit sich gehabt Hot un den W?g do is se in jeine Verlegenheit komme, biseids das Hot se jo aach ihr Ticket gehatt, wie ich an das Ticket denk,- do hen ich aach gedenkt, du besser guckst emol, wo ich meins hen. Ich hen in all mei Packeis gesucht, hen's awwer nit gefunne. Ich .hen mei Sehrtschel dorchgewiehlt, awwer nickskommeraus. Bei Tschinko, hen ich gedenkt, do bischt du awwer in e schöne Ficks! Kee Ticket un aach keen verdollte Cent, wo ich geeignet hen, wei hen ich gedenkt,' wann der Kn dockter komme duht, dann werscht du schuhr genug raus geschmisse. Ich sag Jhne, do is mich's doch e wenig fonnie zu Muth geworde. Wisse Se. for e paar Meils zu trämpe. do hätt ich jo nit soviel drum gewwe. awwer ich sin schuhr,' mir wäre wenigstens zwelshunnert .Meils von heim.. sell hen ich nit stende könne. .Well, ich hen mich dann so en kleine Schkiehm ausgedenkt, wo ick den Kondockter mit fühle wollt. Ich hen' dorchin und dorchaus nit die Intenschen gehabt, ihn zu tschiete, nosser. ich war'n rettig, wann ich Helm komme, jeden Cent zu bezahle, awwer ich hen schon oft ausgefunne, daß die Kondocktersch unner so Zirkumstenzes kein bische kämmen Senz hen. Well, mein Sckkiebm war der. daß ich aeackt hen. als 'wann ick schlösse deht. Ick hen mei Fieß uff den Siet in Front von mich gelegt, ecksäcktlie wie so en ettjuhkehtete Jenkie, un hen mei Aagedeckel zugimacht, als wann se mit e Sehftielack verschlösse wäre. Es Hot nit lang genomme, do isaach richtig der Feller komme un Hot gehauen Tickets . Ich hen! ihn off Kohrs nit gehört. Er is zu mich .komme ün Hot mich geschehkt, als wann er mick in Vieles verreiße wollt. awwer mehbie, ich sin nit uffgeweckt. Det Feller schlosst wie en Ochs, Hot er aeläat un is weiter aanae. Er Hot schuhr genug gedenkt, daß er mich das ri em . . tf 1 nacoue mann er erum rommr, schon täckele werd. Well, hen ich gedenkt, so iesig,iS der Meik Habersack. ESkweier, nit, den kannscht du nit so iesici kätsche. Wie er aus die Kabr iS gewese, do sin ich usfgeweckt, awwer nor'so lang, bis daß lch en Dnnk genomme hatt. Es war unnerdeß Nacht aeworde un ick den iedt in ftäckt derzu gesiehlt, als wann ich e wenig schlösse i mirr- - jt t . loimi. iOJMjc leg Yen c wenig dlentie Wldkle m Mich gehabt UN do hot'S nit , lang genomme, bis daß ich geschlose hen. Die Easmement war zu groß un so bbes macht de gesündeste Esel kaput. Do braucht mer sich aach nit zu wunnere, daß ich viel beese Driems aehatt hen. Es is mich aewese. als 'wann ich in en Balluhn hocke un obb'in die Ehr gehn, deht. ES is mich dobei ganz dissie un fitzmerdenterich geworoe. Icy yen immer gehauen .Stavv!". awwer. wie ick nackber aeguckt hen do hen ich gesehn, daß kein om.HrÄ M..1 t .... je ,OHciiuy mu uiiuf ivui, uu vufcj icu ganz allein mit meiselbst war. Ich sin immer Köber in die Ebr aanae un die Äittie daun bielob iö immer sckmaler geworde, feinellie hen ich gar nicks mehr von t geieyn. wie e paar dreckige Specks. Weu, wen, hen ich gedenkt, was soll aus mick wer'n! ftf ben ff KohrS nit enunner tschumpe gekönnt, bikahs do war ich zu Dost aeschmäscht Morde. Am End is es das beste, wann .ich noch emol e . wenig warte, mehbie rt M den Bauuyn geht dle .Lust aus, un dann aebt ' er fckon alleinia Widder erunner. In den Riespeckt war'n ich . . r r i . awwer icyon migleyren. Ver Balluhn is immer dicker geworde un ich sin immer. schmaler .geworde, bis ich uff eemol nit größer war'n, wie e Sehftiepin ' Do hen ich' awwer doch gesiehlt, als wann ich ebbes duhn mißt for mich zu fehfe. Ich hen mich e Peip geleit un hen gehallert. Do sehn ich uff e?mol in den Schmohk, wo auö meine Peip komme is, e schreckliche Gestalt komme. Die Hot die Händ nüch mich gegräbbt un Hot mich an de Neck täckele gewollt. Bei Galle, es is mich ganz, grien un gelb in, Front von die.Aage geword'e. Ich hen getreit. mich los zu mache un ?o hsn ich Uff cemöl e Tschehns gehabt, das Fehs von die Gestalt zu sehn. Dcnke'Se emol. es war die alte Lehdie. dieiMissus Gummischnut! Sie. Hot gesaat: Du verdollter Schuwjak, jetzt sollst du dei Ponnischment kriege, for den Wca. wie V mich getriet Loscht. Du bischt aedenkt. du könntst von mich fort schnleke, awwer 'ich hen dich doa och-getäckelt. . Jetzt wers ich dich auS den' Balluhn eraus un dann. kannst du schnieke, wohin du willst." Do hen ich awwer doch gesiehlt, als wann' mei letztes Stündche'geschlage hätt. Ich hen'getreit. das alteSpittfeier'en Kick zu gewwe, awwer die Hot mich am Reck kriegt, un do hen ich, so hart gehallert, daß ich die Ballenz verlöre hen un aus den. Balluhn erausgefalle sin. Do sin ich uffgeweckt un wie ich mich umgeguckt, he, do-hen ich an den Flohr gelege un mei Bohns hen mich geehkt, als wann äö'auS die KlaudL errunner ge-

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A practical sportsman with humanitarian instincts rclätcs that on onc occasion, m the forests of Maine, hh catch was so large that he gsave way to much cnthusiasm, which was a3dci to by certain good spirits that, during the excitement, escaped from a fflass fcottle and took possession of him and hls guide ßefore going to sleep that tdght, however, each man swallowed a

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and in the morning neitherhad a touch of anything like the headache that on previous occasions had pretty niformly followed unusual success with rod and reeL

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2K7 falle wär. Wie lch obfett gucke. Do war'n ich purtinier perreleist. bikahs die Missus Gummischnut Hot in Front von mich gestanne un Hot mit mich geschmeilt. Jetzt hen ich noch emol en mörderische Schrei gelöste un ich hen alliwwer geschimmert. Do is mich die alte Lehdie um de Hals gefalle un sagt: Ach, mein liewer schöner Mister Habersack. was sin ich doch so froh daß ich Jhne Widder gefunne hen." Do hen ich erscht genohtist, daß ich nit mehr geschlofe hen. Wei, for Gutneß Sehk," hen ich gesagt, wo komme Sie denn her, ich hen schuhr gedenkt, Sie hätte den Trehn gemißt!" Do Hot se mich dann verzehlt, daß sie in die letzte Minnit noch in dasDipoht komme wär un ecksäcktlie noch so viel Zeit gehabt hätt, for in die Trehn zu tschumpe. Do wär se off Kohrs von das Eckseitement reiteweg gesehnt, un die toffe Mensche hätte se liege losse un Kews hätt for se gekehrt. Wie fe Widder zu sich komme war, do hätt fe ihren MUnd uffgemacht, emol for mich zu honte, un schuhr genug hätt se mich jetzt aach gefunne. Se Hot jetzt alles wisse gewollt, wie ich in die Trehn komme sin, un wie's gehäppend is, daß ich se vergesse hen,' un in Fäckt Hot se mehr Kwestschens an mich qehot. wie ich in sechs Monat hen ennsere könne. Mich Hot nor ein Ding interestet un sell hen ich aach gleich wisse müsse. Missus Gummischnut, hen Sie Geld in Ihr Packet? hen ich aefroat. un sie sagt: Schuhr Ding." un sie hätt aach noch mei Tlcket. was lch sie gewwe gehabt hen. for uffzuhewe. Well. do hen ich awwer wldder gut gesiehlt. Ich hen die alte Lehdie kein Kiß gewwe. bikahs rch war'n effrehd, ic? deht ihre Kom pleckschen fpeule. awwer ich hen se in en arig poleite Weg for Ecksjuhs gefragt. for all was ich zu se gedahn gehabt hen. Sehn Se, sell war das einzige Mol. daß' mich die alte Lehdie Hot gut sichle mache, der Rest war nicks wie Vatter un Truwel, un sell war alZ, was es war. Mit viele Niegards Juhrs truhlie Meik Habersack. Eskweier un Scheriff ' von Apple Jack. Holy Terror Kauntie. Eine unnatürliche Mutter, die ihr Kind verhungern läßt, weil sie keine Kinder aufziehen will, ist ffrau William Prescott, die Gattin eines Farm - Arbeiters bei Princeville, Jll. Der Coroner'wurde gerufen, um den Todesfall des Kindes zu untersuchen, und fand, daß die Kleine wegen Vernachlässigung gestorben ist. Die ganze Bevölkerung ist über die betr. Familie sehr aufgebracht und wäre dafür, dieselbe gerichtlich zu verfolgen, wenn man einen Criminalfall daraus machen könnte. Es ist das zweite Kind dieser Familie. Das , erste ist früher gestorben. Die Nachbarn wollten das arme Kind Pflegen, aber die Raben - Mutter wollte keine Emmischung in ihre Häuslichkeit und ließ ihr Kind lieber sterben als dasselbe zu pflegen. Die Geschichte ist, wie sie vom Coroner Col. Harper geschildert wird haarsträubend. ' Die Familie des bei Beatrice. Nebr..- ansässigen Farmers Ehme ..Wallman wurde von einem entsetzlichen Unglück ereilt. Die Eltern fuhren zu einem Nachbar auf Besuch und ließen ihre fünf Kinder allein zu Hause. Um 3 Uhr Nachmittags stieg eine Rauchsäule über dem Hause empor und als die Eltern, welche dieselbe aus der Ferne bemerkten, schleunigst heimkehrten, stand das Wohnhaus in hellen Flammen, denen die beiden jüngsten Kinder zum Opfer fielen, während zwei ältere Knaben so schreckliche Brandwunden erlitten, daß sie nicht mit dem Leben davon kommen können. Nur der älteste, 11jährige Sohn blieb unverletzt. Das Feuer soll in der Sommerküche ausgekommen. sein. Der Verlust beläuft sich auf $2000. Wallman ist einer der wohlhabendsten. Farmer der. hiesigen Gegend.

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