Indiana Tribüne, Volume 21, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1898 — Page 1

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Sditorielles. Die deutsche Ausgabe des Puck" ist eingegangen. AlS der Puck" vor 22 Jahren unter Leitung Leopold SchenckS erschien, wurde er freudig vom Deutschthum begrüßt. Joseph Keppler war vom Ansang an der geniale Illustrator deß Vlattek. Dat Blatt florirte und nach einigen Jahren sonn ten die Herausgeber der deutschen Aukgäbe eine englische zugesellen. Nach dem Tode Schencks hatte daß Blatt in Heinrich Binde? und Wilhelm Müller noch tüchtige fortschrittlich gesinnte Kräfte, dann aber veiflachte eß mehr und mehr, wurde politisches Parteiblatt und reaktionär bis zum Skel. Friede seiner Asche ! In Oftafien spitzen sich die Dinge auf einen Konflikt zu. Die leichte Besiegung Chinas durch daS kleine Japan hat gezeigt, daß jener Koloß als Militärmacht dornst absolut nicht in Betracht kommt und daß man sich mit ihm AlleS erlauben darf. SS hat denn inzwischen auch jeder Drohung und jeder Forderung der europäischen Mächte nachgegeben. Rußland er zvang sich die Herrschaft über die Mandschurei und nahm Port Arthur. Deutschland bemächtigte sich mit 6ewalt der Kiaotschu-Bucht, Frankreich nahm Land im Süden, angrenzend an Tongking, England nahm sich einen Streifen auf dem Festland gegenüber einer Besitzung Hongkong und obendrein Wei.Hai-Wei, am Golf von Petschili. Qin Schwärm von Speku lanten ergoß sich über hina, jede Gruppe unterstützt von ihrer" Regierung, um Konzessionen und Privilegien zu erlangen. Die Mandarinen haben, soweit sie nicht von der Furcht geleitet werden, immer eine offene Hand und bewilligen freigiebig. Aber nun beginnt die Rivalität der Syndikate und der , hinter ihnen stehenden Schutzmächte und diese droht den Konflikt herbeizuführen. England hat den Grundsatz der offenen Thür" für China auszustellen versucht. DaS bedeutet, daß daS chlnesische Reich ein freies Handelsgebiet für alle Nationen sein soll. SS hatte in den Kauf genommen, daß Rußland die Mandschurei davon abschnitt, aber alS dasselbe Talien Wan am Golf von Petschili alS erclusiv russischen Hafen erklärte, warf der englische Minister Chamberlain ihm direkten Wortbruch vor und führte eine so drohende Sprache, daß man einenKrleg erwartete. Er blieb auk. Aber nun verbietet Rußland China, englisches Kapital zur Verlängerung der Bahn von Tientfin über Schau Hai Koan nach Niutschan (New Shvavg) aaznnehmev, weil da durch in seine Sphäre" eingegriffen werde. Und dann ließ England China wissen, daß ei dasselbe schützen werde, wenn eine andere Macht versuche, Kon Zessionen rückgangig zu machen, welche britischen Unterthanen verliehen vor den sind. . Der Conflikt ist wieder aeut gedor den. Möglich, daß e? abermals ausgeglichen wird. Aber diese Conflikte müssen sich wiederholen. England wird verhöhnt, weil eS nicht gleich vom Leder gezogen hat. Ab seine üt gierung tft eben nicht gewillt, inen Niesenkampf wegen derhaltnißmälzer

Bagatellen heraufzubeschwören. SS ist auch fraglich, ob Rußland eS auf einen solchen ankommen lassen wird. Wenigstens hat eS sich mit Schnelligkeit aus Korea zurückgezogen, sobald

ihm England dort ernstlich entgegen trat. ES ist ein großer Irrthum an zunehmen, England werde nicht käm psen, wenn eS sich um einen Markt wie den von China handelt. Aber eS wird vorziehen, zu diplomatifiren, eS wird vermuthlich die Politik der offenen Thüre" aufgeben und sich des aus schließlichen Besitzes deö Sang Ts Kiang ThaleS, deS besten Theiles von China, versichern, daS noch lange nicht von Rußland bedroht werden kann. Der Wetterwinkel der Welt ist vom europäischen Orient nach dem afiati scheu verlegt worden. Die TageSge schichte wird fortwährend von dort zu erzählen haben. Die msSkovitisch EroberungSgier und die kapitalistischen Interessen der ganzen cidilisirten Welt sind da untereinander im Mitbewerb begriffen und eS müßte merkwürdig zugehen, wenn diese letzte Theilung der Welt" im Frieden sich abspielt. I)llls)llllld)li(1)lfll. etterbericht. WolkigeS Wetter mit Regenschauern heute Stacht und Mittwoch. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 86 Grad, niedrigste 68 Grad. SchisselöVabeanaalt. Wassertemperatur 81 Grad. - Ausmusterung. Washington, 16. Aug. Ein Befehl zur Ausmusterung von 50,000 Freiwilligen ist erlassen worden. Die Ausführung ist von der Genehmigung des KabinetS abhängig. ' Wahrschein ich wird sie nicht vorgenommen werden, ehe.manLachrichoGestMerritt auS Manila Hat7 im Offiziell. Lond on. 16. Aug. Sine Spezialdepesche von Madrid sagt : Die Uebergab von Manila durch General JanbenS wird ossiziell gemeldet. Die amerikanischen Truppen besetzten die Stadt. Uebergabe M a n i l l a S. Washington, 15. Aug. DaS Staatsdepartement veröffentlichte FolgendeS : Folgende Depesche von Consul Wildman in Hongkong lief um 11 Uhr IS Ab. im Staatsdepartement ein : Augusti sagt, Admiral Dewey, bombardirte Manilla am Samstag und die Stadt habe sich bedingungslos ergeben. Augusti wurde von einem Dampfboot deS deutschen KeeuzerS Kaiserin August aufgenommen und nach Hongkong gebracht. Ich schenke dem Bericht Glauben. Augusti ist der spanische Generaleapitän der Philippinen. Er kam geftern in Hongkong auf dem deutschen Kreuzer Kaiserin Augusta an. Seine Familie begleitete ihn. Madrid, 16. August, 8 Uhr 30 Ab. Der Correspondencia de Espana zufolge erfolgte die Uebergabe der Stadt nach den letzten Angriffen auf dieselbe. Die Regierung ist unterrichtet, daß Gen. Augusti, der Generalgouvernör der Philippinnen, Manila mit dem ersten Poftdampser verlassen und daS Commando an den Nächsten nach ihm im Range Stehenden abgeben werde. Hongkong, 16. Aug. Gerüchtweife verlautet hier, daß Manila sich ergeben habe, doch konnte man von dem spanischen Consul keine Znformatioa erhalten. Generalcapitän Au gufti beobachtete Schweigen. Der deut sche Consul informirte den Correfpon denten, daß die Umgegend von Manila bombardirt wurde und daß die Stadt sich ergab. Die Stadt selbst erlitt keinen Schaden. DaS Datum der Beschießuug war dem deutschen Consul unbekannt. Derselbe weigerte sich. mehr zu sagen. General Augusti sagte einer Dame, daß Admiral Dewey die Uebergabe der Stadt innerhalb einer Stunde derlangt habe. Die Spanier verveiger ten dieselbe und Dewey begann die Beschießung. Die Spanier zogen daraus die weiße Flagge auf. Gen. Augusti sprang sofort in ein deutsches voot, das auf ihn wartete und fuhr zur Kaiserin Augusta, welche abfuhr, ehe daß Bombardement zu Snde war. Oa:selbt fand an 13. Patt.

Postnachrichten von Manila melden.

daß die Insurgenten nicht zufrieden mit den Friedensbedingungen find, gerner heißt eö, daß die Spanier in der letzten Zeit erneute Thätigkeit zeigten, weil sie glaubten, daß die amerikanischen Hilfsquellen erschöpft seien und daß Präsident McKinley um grie den bitte. Der Gesundheitszustand der Truppen. Washington, 15 Aug. ShafterS Bericht vom 14 : . Gefammtzahl der Kranken 2,715 Gesammtzahl der gieberkranken 1,506. Neue Fälle 129. Geheilt und zum Dienst zurückgekehrt 229. Gestorben außer den schon Berichte ten am 11. August 2; am 12. August 3; am 13. Augnst.7; am 14. August 9. 'Washington, 16. August. Generalarzt 'Sternberg erhielt heute von Cuba und Porto Rico Depeschen bezüglich deS Zustandes der Ver. Staa ten Truppen auf jenen Inseln. Dr. Torney kabelt von Ponce, Porto Rico, daß der Dampser Relief" heute ach Mahaguez abfahren und am Freitag Morgen in New Jork eintresen wird. An Bord befinden sich 20 Verwundete and 50 Genesende. ES kamen in Ponce 185 Erkrankungen an Fieber,, meistens Typhukfieber, vor. Am Samstag ereigneten sich keine neue Erkrankungen am Typhus und der Gesundheitszustand bessert sich. Generalarzt Havard kabelt von Santiago, daß die Olivette" heute mit 200 Patienten abfahren werde. DaS Schiff wird bei Fort Monroe anhalten. um Instruktionen zu erhalten. New Jork, 16. August. Die "Rough Kickers" landeten mit General Wheeler ud Oberst Roosedelt beim Miami nahe Montunk Point und befinden sich jetzt im Quarantäne Lager wafieeinige Tagebleibenverde. Einige der Leute waren so schwach, daß sie nicht im Stande waren, zu gehen. -- Plötzlicher Tod infolge einer schlimmen Nachricht. N e w A ork, 16 Aug. Major F W. Neid, von Savannah, Ga., wurde gestern im Marlborough Hotel todt in seinem Zimmer gefunden. Am Morgen erhielt er von Savannah ein Telegramm, welches von M. Reid unterzeichnet war und lautete: Mamma iff kritisch krank; komme sofort." AlS am Nachmittag zu später Stunde ein weiteres Telegramm für Major Neid im Hotel abgegeben wurde, war man nicht im Stande, ihn zu erwecken und als die Thür seines ZimmerS aufgebrochen wurde, fand man ihn todt auf den Fußboden liegen. Der Tod war infolge eineS GehirnschlagS erfolgt. DaS zweite Telegramm meldete den Tod der Frau Reid. Sin desperater Deserteur. Chickamauga NationalPark. 15. August. R. O. Fisher, ein Soldat der Compagnie L deS 21. KansaS Regiments, der am 12. 3uli desertirt und am 4. August eingesangen war, desertirte heute Morgen wieder und wurde in Chattanooga, wo er Gast deS Roßmore Hotels war, derhastet und AbendS 6 Uhr zurück gebracht. Heute Abend um 10:30 Uhr desertirte er wieder. Capt. Grinftead hatte befohlen, daß Fisher-in Ketten gelegt werde und a!S die Wachen gegangen waren, um die Ketten zu holen, rannte Fisher durch die Linien der Soldaten. Der wachthabende Offizier befahl auf den Flüchtling zu schießen und eS durden fünfzehn Schüsse hinter ihm hergefeuert, der Ausreißer entkam aber. Capt. Grinftead ' osserirt $25 für die Widerverhaftung des Deserteurs und sandte mehrere Männer auS, um ihn zu suchen. Fisher, der von Harpor, KansaS, stammt und ein Graduirter ist, war vor seiner Desertation der Cantlne-Clerk eS sollen ihm Z300 fehlen. Capt. Grinftead soll verhaftet werden, weil er den Wachen Befehl zum Schießen gab. Olanco proklamirt und r e s i g n i r t. H a v a n a, 16. Aug. Gen. vlaneo hat i einer Proklamation seine Abdankung als Generalcapitän anzekön digt. Sr sagt, daß er stet, den Olderstand Bis zu Aeußerstea empfohlen

habe und daher nicht der reckte Mann

sei, jetzt die Geschäfte der Uebergabe zu besorgen. Er bezeichnet den Krieg alS einen ungerechten Seitens Amerikas und ist noö immer Jtr Llnliöt. hak fei Am, w - - "---r f w w " rikaner Cuba nicht hätten erobern können. i gort von Santiago. S a n t i a g o d e C u b a, 16. Aug. Dir spanische Dampser ?Sla de Luzon" fuhr lt 2,136 spanischen Soldaten an Bord nach Spanien ab. Der Damper Jsla de Poncy" wird wahrscheinlich morgen abfahren und ihm wird der Dampser P. de Satruftegui" folgen. Der Montevideo" traf heute Morgen ein und wird die Truppenverschiffung auf denselben sofort erfolgen. . Die Einschiffung der gefangenen spanischen Soldaten wird mit großer Thätigkeit beeilt. Dieses ist durch ihre furchtbare Lage geboten. Die Sterblichkeit im spanischen Lager, wo Krankheiten wüthen, ist so groß, daß die Todten nicht länger beerdigt werden. SS werden Hausen von zwölf Leichen aufgeworfen, dieselben werden mit Petroleum begossen und in offener Luft verbrannt. Der TranSportdampfer Breakw ter" fuhr gestern Morgen mit dem 12. Ä. St. Infanterie Regiment nach dem Norden ab. Die City of Macon" wird heute Nachmittag mit dem 17. Regiment abfahren und die Leona" fährt morgen mit Batterie C. des 4. Artille-rie-Regiments, mit den Resten deS 9. und 10. Kavallerie-RegimentS, mit den Kugulspritzen-Abtheilungen und mit den beiden Compagnien deS 34.Michigan Regiments ab. Der Clinton" traf mit medizinischeu Borräthen und mehreren Aerzten hier ein. mim ti e Cu hon er v erden una n -g en e h m. S a n t i a g o, 15. Aug. Die Cubaner zeigen einen dumpsen Groll gegen die Amerikaner. Die besseren Klassen befürworten Annexion durch die Ber. Staaten und die Massen find bereit unter dem Schutze Amerikas zu geordneten Verhältnissen zurückzukehren. ES giebt aber auch eine gefährliche Klasse Unruhestifter, welche aufs neue Aufruhr predigen und den Massen rathen, die Abmachungen zwischen Spanien und den Ver. Staaten zu ignoriren. Ein Gerücht ist in Umlauf, daß die Kubaner Santiago angreifen wollen, sobald der größere Theil der Amerikaner fort ist. Eine geheime Sitzung fand heute statt, an der die amerikanischen BesehlShaber und die Kubanischen Führer theilnahmen. Gen. Garcla schlug vor, die kubanische Armee aufzulösen und die Mannschaften abzulohnen. DieS würde ungefähr fünfzehn Millionen Dollars in Anspruch nehmen. Aber eS ist wichtig, da Pflanzer und Farmer eS nicht vagen, ihr Land zu bebauen, so lange bewaffnete Banden iimherftreifen. im CQWnaQtQUn. Angekommen in: Gibraltar: Aller" von New Sork. New Sork: MaaSdam" von Rotterdam; Vovic" von Liverpool. Vremerhaven: Barbarossa" von New Sork. Liverpool: Catalonia" von Boston. m in allerlei. Der Pfarrer Thümmel in Altena war schon seit Jahren in Geldverlegenheit. Er hatte unglücklich spekulirt. In dem Bestreben, die Verluste wiederzugewinnen, verdoppelte er daS Rifico. kam immer tiefer hinein und verlor so nicht nur sein ganzes Vermögen, sondern machte auchSchul den. die sich auf Hunderttausende beziffern dürsten. Unter den zahlreichen guten Sreunden. die ihm in seinerVerlegenheit mit größern oder kleinern Summen auöhalfen, befand sich auch der ffabrikbefitzer und Hauptmann der Landwehr Hermann Friedrich Klincke, die populärste Persönlichkeit von ganz Altena. Aber die Verlegenheiten nahmen kein Ende. Klincke sah als gewiegter Geschäftsmann ein. daß seme Darlehnen den Wassertropfen glichen, die in einen Korb ohne Boden geschuttet werden. Er stellte deshalb seme Aushülse m. Seine Gattin mochte wohl das Gefühl haben, dab man doch den Pastor nicht bankerott werben lass! Jörn, und nun balf jieün ibrer

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