Indiana Tribüne, Volume 21, Number 326, Indianapolis, Marion County, 14 August 1898 — Page 5
Mstopflmg. .Einmal bin ich 14 Tslöe ohe Etlzlng ge, totlen, da ich nicht dazu im stände war odne ttlQ 1tr,.von deißem Kaiser. Ehronische Verstopfung seit sieden Jadrea brachte mich ra diese schreckliche Lage: wüdrend dieser Uit bab ich Alle gethan, wo von ich hörte, aber keine Hilse gesunde: o war tntin Eall. lii ich anfing. SaicazctS z yedranchen. ch habe zetzt ein. biS dreimal täglich Ekuhl. und wen ich reich wäre, würde ich kl 0V für jedes Mal ae den. eine solche Hilse ist ,.'. ylme, L. Hunt. 1689 Russell Ct. Detroit. Mich.
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?ic Lttc. Cine beschichte von der Eisel.von C. Vicbig Niklas Steffens wohnte bei seinem Bruder Josef. Josef Steffens hatte einGasthaus Zum frohen Landmann" im Kreisstädtcken. Im Winter liegt das Nest eingesargt zwischen den Bergen; an seinen vier Ecken wehen die Zipfel des Bahrtuches, hängen weiß' und kalt über die im Sommer so sattgrün sich senkenden Matten.- Von' der Höhe herunter dem einsamen Maar entstiegen, wälzen sich Nebel, füllen den Thalkessl und flat-
tern, vom störrischen Elfelwind zerrissen, gleich Fetzen von Trauerfahnen In den Häusern brennt trüb das Licht kurze Tage, lange Abende. Zweimal täglich kommt die Eisenbahn, aber sie bringt keine Passagiere. Müh sam dringt der heisere Pfiff der keuchenden Lokomotive durch die Nebel; wenn Schnee sich in Wällen thürmt. kommt sie gar nicht. In den warmen stallen hegt trage das Vieh und käut verschlafen wieder. In den Stuben hocken die Menschen unthätig und gelangweilt. Die Oefen sprühen, man stopft sie voll bis an den Thürrand. Eine schwebende Hitze ist drinnen; draußen sinkt kalter Nebel auf die abschüssigen Gassen, wächst bis zu den Firsten, reckt sich höher als der Nirchthurm. breitet sich weiter hinaus als zum letzten Haus. Dieser kalte nässende Nebel wird zur Mauer, zum Panzer. Seine graue Schwere hängt vor den Augen wie ein zu dicht gewebter Schleier; man sieht nichts von der Welt draußen. . Niklas und Josef Steffens saßen in der Qirthsstube ' zum frohen Landmann" auf der Holzbank, dicht ' am Ofen und stierten in ihre Gläser. Sie waren die besten Gaste. Sie hatten belde dle.Arme aufgestemmt: die Hände stützten den schweren Kopf, das gedunstne Fleisch derBacken wurde nach oben gedrückt, daß dieAugen fast verschwanden. In den Flauschröcken von gleicher Farbe sahen die zwei aus wie ein und dieselbe Person. Ihre Bauche 'waren aufgeschwemmt; zwischen den schiefhangenden Lippen hielt em zeder die kurze Pfeife. Mächtige stinkende Ta-' bakswolken 'llten sie ein, wie Rauch einer Brandstatte. Du, sauf net e so viel," brummte Js'f. Sauf Du net e so viel brummte Niklas. Josef ärgerte sich; von Micheli ab. seit der Bruder hergezogen war consumme der frohe Landmann" noch einmal so vielBitburger Bier als sonst, sowie anHesen und Doppelkorn. Stand am Morgen eine frische Flasche auf dem Schanktisch, bald war sie entkorkt; Abends war sie leer. Die Brüder blinzelten in's ' Licht. Draußen, stöhnte der Abendwind. Joses murrte Unverständliches: Ech saon der bat, bat maach " dann erhob 'sich schwerfällig und schlorrte in - seinen 1 niedergetretenen Pantoffeln zum Schänktisch. Prüfend hielt er eine Flasche gegen 's Licht Als widrr leer!" Er setzte die Flasche an den Mund, warf mit einem Ruck den Kopf hintenüber und that einen langen Zug. Ah brrr;- Er leckte sich die Lippen und schüttelte sich dann. Ken-Droppen meh drin," schrie er. Sösfer!" . Niklas nickte: Prost!" Wat zu viel es, es zu viel!" Josef ereiferte sich; er pflanzte sich vor den Bruder hm, d:e Hände in den Hosentaschen, bemüht, seinem verquollenen Gesicht einen möglichst drohenden Ausdruck zu verleihen. ' Das loa geht net e so weider, horste?! Ich schinden mich Dag und Nacht, ich han Weib un Könder zu ernähren, ich repräsentiren de Famillich, un Du. Du" er zog die Rechte aus der Hosentasche und schlug mit der geballten Faust aus die TischPlatte Du Söffer! Dat Faß es schon Widder am Enp, un des Doppelkorn han. ich ken Flasch meh im Keller!" No." ' Niklas lachte gutmüthig, eschoffier Dich net! Du has einen sitzen." Er wollte den Bruder ouf hie Schulter klopfen. Wat? Ich einen sitzest?" Hei prurn hat keinen einen sitzen, dat es net Motz in der Elfe!. Keznen einen ,ktlnen einen keinen einen!" Er hob jedesmal 'die Faust und donnerte uf die Tischplatte. Aewer Du Du wo es den Schnaps, den mir vor sechs Wochen gekaust han, ha? .Versoffen." sagte' der Andere lgkgnisch. .'. Du has se,dersosfen,Z schrie Josef. Eine Fluth von .Vorwürfen strömte; dazwischen tauchtk das WortSLsserimmer wieder auf, in stets sich steigerndem Tonfall. " Oho! Auch Niklas erwärmte sich; sein Gesicht wurde noch um ine Schai tirung röther seine Kupfernase glühte. Hal Dein Maul," sagte er grob. - Ich sein en ledige Mannsperson, ich han nach neist zu fragen, äwer Du" er nahm die Tabakspfeife aus dem Mund und spukte mit Ostentation auf die Diele.- Ich däht mich' schmieren vor mein Konder; se saon als: Den Pappa es besosf'! Se laachen." Laachen?!" Josef zitterte vorWuth; da hatte der Andere seine schwache Se'ite getroffen. Je weniger Respekt seine Kinder vor hm hatt.n, lt mchr Werth legte er daraus. Ich will se lehren laachen!" Er brüllte und hielt Niklas die Faust unter die Nase: .Versossenes Luver:'. ' Veloffen Scbwein!" " Sie blieben sich kleine ' Gegenrede sckuldia: die , vollaequalmte Stube hallte wieder von lautem Zanl. Wie Stiere auf dem Kampsplatz standen sich die Brüder gegenüber, die schweren Knvf, voraestreckt. bereit sie gegen ein ander zu rennen. Söffer Soffer
da bar da? rothe Tuch, vas"ste
reizte. .. . Draußen im Flur drängten sich die Kinder und lauschten; sie liefen, zur Mutter in die Küche, sich überhastend. begierig, die Botschaft zu .bringen. Als Widder!" Frau Tina war ein resolutes Weib. Dem muß en End gemacht gann! Sie osfnete rasch die Thür der Wirthsstube; gerade taumelte ihr Nillas entgegen. Beim Anblick der Schwägerin versuchte er eine gewisse Umgänglichkeit zu zeigen. Den Josef es net guder Laun, ich gehn bei den Mathes in .de Post. N' Awend zusammen!" , Die Kinder kicherten hinter ihm drein, als er langsam zur Hausthür hinaus tappte. Heute trank Josef nichts mehr, nur ein, paar Glaschen Bier zur Beruht gung und einen Bitteren; der Aerger war ihm auf den Magen geschlagen. Er hielt Rath mit seiner Frau, erst auf der Ofenbank, dann noch lange in den gethürmten Kissen des Federbetts. Er rieb sich die Stirn und warf sich ächzend hin und,her.' Maach en End," drängte die Frau, schmeiß hän eraus!" Hän es meim Pappa . selig sein Sohn, so gud als ich," seufzte der Mann. , Ne, dat duhn ich net. Aewer, äwer". -r-. eine plötzliche Eingebung schien über ihn gekommen wann ich hän nur uf de List' kriegen könnt!" l Jesses" die Frau faltete froh erschrocken die Hände dä't wär! Uf deList'!" Und dann tuschelten 'sie'mltelnander. . . : Als Niklas Steffens aeaen Mitternacht .schwer bezecht nach Hause kam, war - die . Thür des frohen Landmann" verschlossen. Er klingelte,' er klopfte Niemand öffnete. Kein Licht drmnen. ' ' Für einen Auaenblick wurde Niklas ernüchtert. Regen und Schnee, zu spitzen Eisnadeln in einander verschmolzen, stachen ihn ins Gesicht und setzten sich in seinem Haar und Bart fest. Er trabte, um sich zu erwarmen, :m unergründlichen Morast der Straße auf und nieder. ! hä, hollah!" Alles still. Eine plötzliche Angst überkam ihn war denen am Ende was pässirt?! Er rief wieder keine Antwort. Er schrie, er schlug mit der Faust gegen dieThur. Josef, Josef!" In de? Nachbarschaft öffnete sich ern Fenster. Noch eins. . I .Josef! Josefs i Die Fenster, wurden wieder zugeschlagen, lachend krochen die Nächbarn in ihre warmen Betten zurück. ? 1 V 1 i 2llle vuDti roauicn. t?tc oeramen greifbare Gestalten; sie wankten vom Berg nieder in die Gasse;, sie. näherten sich, sie schnitten Fratzen, sie streckten die Zungen heraus, sie rangen die Hände, sie drohten, sie weinten. . , Huhuh." heulte der Wind. Hut) Söffer huhuhuh!" ,. Zum Dunnerkmppchen! Nuolas konnte nicht mehr hin- und herrennen, ' i r-r r . M ? er leynle na) ichwanren? gegen tie Hausthür. Wollten die ihn -for en Narr halen? Ließen sie ihn zum Possen draußen stehen?! Seme Ernuchrerung war schon wieder vorbei; die eisige Nässe, der tropfende Nebel machl ri 4 t p - f ie,n Die 12HU10 ine& Innern nur neu aufzischen, die Wuth der Trunkenheit brach, los. Er brüllte, er trat gegen die Thür, daß sie krachte, daß er selbst das Gleichgewicht verlierend, hintenüber in den Morast fiel. . ? fluchend, taumelnd, stürzend, sich raffend, wieder stürzend, und sich wieder aufraffend, kam er endlich aus die Bene. Er warf sich von Neuem egen die Thür. Er lallte, er schimpfte,
er tobte da er hatte emen Knuppel ergriffen; unsicher und schief geschleudert, traf er doch, klirrend stürzten die Scherben des nächsten Fensters auf die Gasse. Mit Triumphgeheul tobte der Trunkene weiter; er sielte sich im Schmutz. Die Nachbarschaft wurde unruhig. Fenster öffneten' sich wieder. Man schimpfte. Da endlich that sich die Thür des frohen Landmann" aus. eine Frauengestalt in Nachtjacke und Nachtmütze zog Niklas herein. . 5 5 t Am anderen Morgen machte Josef Steffens eipen ungewöhnlich frühen Ausgang. Als er wiederkam, rieb er sich die Hände und njckte schmunzelnd seiner Frau zu; Dat wär gemqach des Doppelkorn, Ting alles in Ordnung he Flqsch es hjnnerm Schrank verstoch, gih entz här, Tmgj" Auch Frau Stessens wgr . frohgelaunt. Im ganzen Haus war eine stille, geheimnibvoue Fröhlichkeit: die Kinder machten erwartungsvolle Augen wie vor der Beschetrung zu Sankt Niklas, und Josef saß auf der ybendank mit der Miene eines Weisen. , , ' Derweilen schlief Niklas seinen Rausch aus; e? m wl todt auf seinem Bett oben in der Kammer. Draußen stürmte fZ. er hörte nichts. Die friihe Muterdämmerung stahl sich schon ins Fenster, als er erwachte. Verwirrt setzte er sich aus potz tausend, schon so spät? Da hatte er das Mittagessen verschlafen; that nichts,' er harte keinen Hunger., nur einen Durst, einen Durst fürchterlich! Die Zunge klebte am Gaumen; der Hals war wie ausgebrannt.' Hastig,-noch ein wenig unsicher, suchte er Pantoffeln und Rock; Hosen hatte er noch von ge stern an, die hatte man ihm nicht abgezogen. Es dauerte eine Weile, bis er sich die Situation klar machte. Der Durst, der Durst trieb ihn zur Eile. Unten in der Wirthsstube Gelächter was war denn los? Die tranken schon; da mußte er auch dabei' sein. Das Wasser lief ihm schon im Mund zusammen, wie ein steisbeiniger: alter Hahn stolperte er die Hühnerstiege bin s i
unltt. In der Skube lachten 'sie noch; als er eintrat, ward es mäuschenstill. Da waren verschiedzni Hä' der Briefträger, der Fischer, der Metzaer, ejn paar Ackerer, die zwei nächsten Nachbarn, der Bruder auf der Ofendank. Alle sahen sie ihn an. N' Abend zusammen," sagte Niklas; er konnte kaum sprechen vor Trockenheit der Kehle. Neu Droppen. Jo. sef! Ich komme um." Der rührt: sich nicht. Bier! Aewer en groß Glas!" Man hörte dem Niklas ordentlich den Durst an; er leckte sich die aufgesprungenen Lippen und näherte sich dem Schenktisch. Bier!" - , Ohne Wort hob sich Josef ein wenig vom Sitz, er streckte den Daumen aus Aller Augen folgten dem Fingerzeig, man hielt den Athem an, ein breites Lächeln zog über die Gesichter ein Papier hing an der Wand, .gelbliches Aktenpapier, in großem Format. Dao," sagte Josef, de List'!" Eine schallende Lachsalve brach los; halb gestoßen, halb gezogen, näherte sich Niklas der Wand. Er las. er las; er begriff nicht, was er gelesen hatte. .Nachweisung derjenigen Personen, welchen be: Polizeistrafe keine geistigen Getränke verabreicht werden dürfen und welchen auch zugleich der Aufenthalt in den Wirthshäusern untersagt ist. Polizeiverordnung Königl. Regierung vom 17. 8. 1842. Namen. Stand Wohnort Steffens. Niklas Rentner Hier j War das sein Name, wirklich und wahrhaftig sein Name?! Niklas griff sich an den Kopf. Und drunter: 13.1.1898. Die Polizeiverwaltung. Der Bürgermeister. ; Er rieb sich die Augen, er taumelte; und dann sah er mit blödem Lachen die Anderen der Reihe nach an das war ein Spaß, na, gar kein schlechter! Haha! Er versuchte zu lachen; er verschluckte sich. l Der Nachbar Simon klopfte ihm auf den Rücken. Nächtliche Ruhestörung, öffentliches Aergerniß jao. jao, de List', wann mir de Sauflist net hätten!" Und Nächbar. Miff fügte hinzu: Wat hatt Ihr. dann die Nacht so schpektakelt?! Eweil hat uns Büraemeister die Verfügung Widder 'ufge-
nomm: wän säuft, dat heißt, so säuft. dat han de öffentliche Ruh stört, gut ufgeschriewen, uf de Saufliste. Un se hängen se in de Wirthschaften, dat mer auch weiß, wän den größten Söffer es. Hat lang keinen drusgestannen, se han all im Stillen gesosf!" Er zwinkerte mit den Augen und die Anderen lachten. Niklas stand regungslos. Jao. Ihr," sagte Simon und stieß ihn mit dem Zeigefinger vor die Brust, Ihr seid drus!" -Ich ich ?" Niklas stammelte. Ihr seid angezeigt gäwen." --- -Wän wän hat mich -V Der Fischer lachte: .Eweil seid Ihr dreckig drann, Ihr siZt. uf em Trocknen wie de Forell, wann den Teich abgelaß es!" . Niklas schnappte nach Luft; das ganze Verständniß schien plötzlich über ihn gekommen, ein heiserer Schrei rang sich aus seiner vertrockneten Kehle: Wän hat dat gedahn!" Wild sah er sich um, mit rollenden Augen. )a san Joses aus ver senvanr, em n laues Grinsen verklärte sein Gesicht. Ich" sagte er, Du?" Noch'ein heiserer Schrei. Es schien, als wolle sich Niklas auf den Bruder stürzen, er stand mit erhobenen Armen, mit geballten Fausten nur wenige Augenbliae, dann fielen ihm die Arme herunter, er sank ganz geKrochen auf den nächsten Stuhl. . W M W 5osef Steffens , fühlte sich diesen Abend nicht wohl in seine? Haut. Oben in der Kamme? ?annte Niklas hin und he?, wie ein wildes Thier, man hqrft sein Glucken und Stöbnen. 5ofef schlich hinauf und lauscht? vor der c: rjcf..jt.i- i !. -yux ll.nn!! . immatfl.f 51 Bruder. Josef mußte sich betäuben! ? sog :. 1 SjCi j 4. rtMU luic lij! mun zwimm live gtU! Ngkel! ein. bis er w voll wgr. Seine prau mgchle thmVorwürfe die kam schön an! Er schimpfte. beschulhigte sie böswilliger Anstiftung, schrie, er drohte ihr. er polterte. Zu etzt prügelte er sie. Nach den sich lüchtenden Kindern warf mit Fla chen und Väsern. D Frau-Heultt vi? ein. Besessene, sie rief die Nach arn zu Hilfe. Die Kinder kreischten. nt Rachharn schalten, der Trunkene polterte ein Lärmen durch'ö fanze yas vis rzmaus auf m Straße. : . , Und oben, in seiner Kammer lag NtklaS wach und rieb m die isanfc. Pie Josef am gestrigen Atend n wußte nun, was er zu tlzun yatle. I Sin Paar Sage gingen sich die 8rü der aus dem Wege. Am dritten Tagy kam Josef aus der Post, nach Haus er trank jetzt liebe, anderSw. daheim schmeckte es ihm nicht mehr seit der Bruder nicht mitsoff. . er stol perte in die Wirthsstube und steuerte gewohnheitsmäßig auf die Ofenbank zu. . Er hatte . Kopfschmerzen, seine Blicke waren sehr trüb, er hielt die Augen halb geschlossen; plötzlich riß er sie weit auf.. Ein Papier lag aus dem Tisch, gelblicheö Aktenpapier in großem Format, sorgfältig war es an den Ecken mit Flaschen beschwert: Nachweisung derjenigen Personen und so weiter. Namen. Stand Wohnort Steffens. Niklas ' Rentner - Hier islenens. :tow .GaNwir 5 : Öier Die Liste! . Die LiW. Zjssef. stand wie anaenaaett: ti rüdrte ücb -nicht. CT vix (vt.1).. - e mf.9 immi üy ic .yure aus, Jiiua uut ito. ' ' " '-r Todtenstillel Die beiden Brüder,
starrten sich an. , Sie stehen sich gegenüber; in ihren Flauschröcken von gleicher Farbe, mit ihren aufgeschwemmten Bäuchen, ihren gedunsenen Gesichtern, ihren Kupfernasen, ihren schief hängenden Lippen sehen sie aus wie ein und dieselbe Person. .Keine Regung. ' Man hört 'jedes Knistern des Feuers, jeden Windhauch im Schlot. Jetzt ein tieses Athemholen. Niklas' Mund zieht sich in die Breite.' Er streckt den Finger aus: De List!" , De ListT Josef wiederholt es. und dann athmet auch er wie erlöst, sein Mund zieht sich auch in die Breite, seine verquollenen. Aeuglein zwinkern den Bruder an: Filu!" Er schlägt mit der flachen Hand auf's Papier, daß die' Flanschen tanzen. De List' haha hahaha!" Und sie lachen beide so laut, so schallend, daß Tina und die Kinder herbeistürzen. ; Ein paa? Stunden späte? lagen sich die Brüder tief gerührt in den Armen. ES war unten im Keller, ein Lämpchen brannte trüb '. am Boden. Sie aßen auf einem Schemel vor dem groje Faß nun tranken sie nicht mehr m Wirthshaus, sie tranken unter'm Wirthshaus, gleich frisch aus der Omlle. . .Söffer," sagte Josef, de ZZist' -hup!" I . Söffer." sagte Niklas, .de List' hup!" ?' Sie küßten sich.
Kindermund. Mama. da8 ist wohl nicht wahr, was Fräulein sagt, daß alle Störche im Winter in fifrika. wohnen?" Mama: -Ja. waturn denn nicht, mein Kind?" Nun, ich bin doch im Januar geboren!" t JmereerenundeinGedank e. Also,.der junge Mann will ,Dich heirathen?- fragte Dollh's Vater. Jawdhl.'Papa." Weißt Du. welches Einkonimener hat?" Nein. !aber daseist ein merkwürdiges Zusammentreffen." .Wieso ' denn?" Genau dieselbe Frage hat Eharley Wer Dich gestellt."' ! Beweis .d? Liebe. Tom (enthusiastisch): .Worte feblen mir jum Ihnen zu sagen, wie heiß ich Sie .liebe. Giebt es denn nickts. wadur, iich es Ihnen beweisen könnte?" jttatye: Gewlb, fuhren Sie mich nur vas nächste Mal m ein besseres Restau--rant." j Unter Freundinnen. Minni: WaS die Bettler dock für Äetrllaer 5md! Ti& traf deute txnm Älinden. der mich ansprach: Bitte um (Unfim rX..?! imv vruw. uyv(9 . JVUUiClil. Ariedai .O. das sagte er nur. um Dich lauben zu machen, daß er wirklich ollno ski. ' ' 'PräciS. Helrathövermittlerin: . . So ein schönes, sanftes, gescheidtes Mädchen bekommen .Sie nimmer. jie :ist so 'aufopfernd und hingebend, spricht, drei Sprachen malt, ist musikaisch'u'nd. dabei häuslich, kocht vorzügjlich . 77. Heirathscandidat (unge-cn.-TJ. je v jt ivuiuii ttyvutn.( vic-inxty uueq mit der langen Umschreibung! Sa!gen Sie doch einfach sie hat Nichts!" i , "11 m ! nAÄHftj rths rif WWVMVt Reineß Olut bedeutet eine Saut. Ohne diese keine Schönheit. Cascaiete, Caady Säthartie reinigen das Olut, kräftige die Lebn und entferden a2ek Unreife , aus dem Körper, gangen Ott .hente an, Pusteln, Qt sl . .1 rn 1 (T . . iqourr, ue 11 er nno 10 vener zu hektreibe. OüSniett kür 10e. Sn jillen Uvothtken. Zufrie.denstellung aaraullrr. ivc. se. ove. i i .
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