Indiana Tribüne, Volume 21, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1898 — Page 3
I h f il Ü
allenleiöen.
..Ich habe Ihre wertvollen CaSearetI ge braucht und sinde sie vollkommen. PÖiinte nicht mehr ohne ste sein. Ich habe sie ine Zeit lang gegen Unver daulichkelt und Ealleuleidea gebraucht und bin jht vollständig geheilt. Empfehle sie an jede. Werst, nnmal versucht, wird nie ohne sie in der Familie sein. Edw. Lütarx. Alban.N. ft, ngenelzm, schmaSiaft, wirksam, schmecken gut, thun gut, rnacfccn nie krank oder fdwsleüj, verursache kctne eoracTjen. loc, 2bc.tK. feilen Verftovfnng. trrllmg Krarnl j Cmfmj, Chicago, Iwlrnl, York. 321 ff "Vsl TH Ti K f verkauft und garantiert von allk y'"lJ.j arctbtljni rnr feiliina tti ?ad.k rtici V Die Office ie Dr. H. FINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Eurckliardt, No. 1134 Süd Meridian Slrahe. Svrech stunden: 9 Vkovgen nd 7 bend. Willoughby BlocV, 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: ? ??a:mittag. Tel. 2.l:l. Dr. I. Wühler, 120 söst WcÄnrty Str. Sprechstunden : 8 bis ? Uh? Von,'. ; 2 bis 3 dr achni. ; 8 MS 9 Uhr AbendS. Telephon 144.6. ' rie&.itnttv t Konnta Vormtttakil. 0. C. EVEIITS, Deutscher Zahn , Arzt. tlo. i HaiS Pennsylvania tk. B wird auf Wunsch angeioandt. WALTER FKANZ, Zahn-Arzt, ,.'o. 90 Ost Market Straße. Cosfin Block. Zimmer 43. Osftce.Stnnden: 9di.I2Vm.. 1 bil S Rm.. 7 bis 9 bd. Sonntag cr 10 Uhr Bm. bi 2 Nhr Rm --TTr jj Das Deutfch'?lmerikanische h BnnMciSiirnan s ffnfnri'af k? jl UUlld U Ul S A- W l HT in n . ö 11 ÜlAlUJilUUliTll, w - U- n ; iTr 11s ivnmi r ro.i xr: c. : fi i)04 V lilC 01, , VlllCIUUail, w ., ist anerkannt daZ älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann nian vertrauensvoll in seine HSde legen, und versichert sein, daß die kleillsten, wie die größten OollmachtS'Aufträge mit gleicheut Eifer und genauer Recht? kenntniß prempt und gewissenhaft er ledigt werden. Disfiji'lstt vermisst? Orden irb Schentlich in diesem Vlatt rneuerl 11-' -TFlrr-1 - - rUrTiliTi--TfcTiE KlPANS TAÜULES ve inten Jed sor cKWren. tadle mi all who prefcr a rnedicinedlsguiscd as conscctioncry. They rnay nowbe had (put up in Tut Boxes, $cvcnty-twt in a box' price. twcnty-sive ccnts or sive boxet (br ne dollar. Any druggist will get then if youinsbt,andthey may al-Fays bc 1 rernittm, TheHipansCtieinj tonipany vMMy SO YEARS' V twrc A Traoc Marks nriftM r r w . ' voriniiania um AnTn enilng a sketcu and dsicrrpUoo uay onteklr certatn onr plnion free whether an UiTntion U probably ntentable. ComrnunicUoaastrtctJrconadenf UL Handbookon PatenU aent free. üidest aeency for ecnrtnff pateat. Patent taken thronarh Munn A c. recelr fpccioi notice, without cbwrga. In the Scientiftc jlniericnn. r 1 Copyrights &c Ahandomelyraortrtea weiy. tf""' enlatton ot any clentitlc Journal. Term, W a euiwww u..Vi hn Tiewiiileüler. year : foor monina, ii. pwia uj - r.lUiill & Co.3"-- New York Brancn Sfllce. ES T pt-. Waahlngton. IX C. AflüolliiEa Wvej9 (Old rrecdom A Right.) WA'fn'wr Inllit HVoTI Cal rtTV HUUUJ JL UVääl'9 XaUUOIUHVI) CoiTespondont etc. No. 970 West Walnut St. Tke Blake St. Car M. (3crhc 0nisöet Buchvwder. 17 Ost NcCsrty Str. Lcke Esst. 17? Stfclr.
Y CPY LAX J OON-BON9 -4 MWMKSM jftNoes mopkc oesiCHewT
H shn ) jQJii i
V
by rernittinff the pnce to jrr$ 1
ca!U-ir-- I
voj:
L c?auc- $mW I
.ttiu-.- tai in t 1
1
f MZW
v
u
ent l ViRgpanr, 7 lala trZ, . , . . a a m
Alte und Junge.
Roman von Emil Kaiser. (rtsctzung.) Es freut mich, Sie lrnun zu lernen, sagte Gerhardt. Er reichte ihr die Hand und sah sie freundlich an. Auch das Gesicht der Frau klärte sich auf. Ich war bange, als ich hierher kam, sagte sie, aber Sie haben ein gutes Ge sicht, und ich glaube jetzt, daß ich nicht umsonst gekommen bin. Womii kann ich Ihnen dienen? derfetzte der Baumeister verbindlich. Es ist wegen meinem Jungen, daß ich herkommen, ich dachte nach allem, was er so erzählte, daß Sie wohl zufrieden mit ihm sind? Gerhardt nickte. Ich kann ihm nur daS beste Zeugniß ausstellen. Er ist auch ein braver Mensch, fuhr die Mutter fort, und ein glücklicher Stolz sprach aus ihren Mienen, aber er ist ein Dickkopf. Er hat einen unbcuzsamen Trotz. Und nun erzählte sie Gerr)ardt Reiner's Entschluß und den letzten Abend im Elternhause. Mein Mann liegt jetzt fchwer krank. Schlagansall hat es der. Doctor genannt, was ihn gestern Abend überkommen ist. Wenn er gestern gestorben wäre, der Junge hätte sich doch ewig Vorwürfe machen müssen. Das ist eine traurige Geschichte, die Sie mir da erzählen, sagte der Baumeiste? nach einigem Schweigen. Ich kenne Ihren Mann auch etwas, er hat wie sein Sohn einen festen Willen. Wie soll das wieder gut werden? Die Alte nickte beistimmend, dann sagte sie mit einem Seufzer: Er darf jetzt nicht wieder ins Haus kommen. Ich kann ihn Nicht aufnehmen, fo lange mein Mann es nicht will, und wenn er erst wieder auf den Beinen lit, so wird er ihn selbst auch nicht aufnehmen, aber wissen Sie. er lst em alter Mann und sein Kopf ist nicht mehr so eisern, wie er früher es war. er gibt doch zuweilen schon in kleinen Sachen nach.. Ich will noch hoffen, daß alles wieder yut wird, so lange der Reiner nur Nicht das Mädchen heirathet. ab das muß verhindert werden. Und das ist es, worum ich den Herrn Baumeister bitten möchte, daß er dem Jungen einmal ins Gewissen redet. Auf den Vorschlag der Mutter Reiners, diesem ins Gewissen zu reden, gab Gerhardt nicht sofort Antwort; er sann eine Weile nach und sagte dann: Sie bringen mich in eine böse Lage, liebe Frau. Ich kann nicht so ohne weiteres' mit Ihrem Sohne über die Sache reden. Sie nennen ihn Ihren Jungen, er ist aber kein Junge mehr, und ich stehe ihm gegenüber wie ein Mann dem andern. Ich habe nicht das Recht, mich in sein Vertrauen zu drängen. Aber Mutter Obermann ließ nicht nach. Versuchen Sie'ö doch, Herr Baumeister. Gestern Abend war er so erregt, er hätte sonst doch vielleicht nachgegeben. Und , Sie brauchen ihm ia nicht gleich zu sagen, daß ich bei Ihnen gewesen bm und Ihnen alles verrathen habe. Sie sprechen gewandt, Sie wer-' den schon was aus ihm herauslocken. wobei Sie ihn fassen können, 'so daß sich Alles ganz natürlich macht. Sie setzen ern so großes Vertrauen in mich. Frau Obermann, daß ich mich Ihnen nicht wohl versagen kann. Das kommt daher, daß auch mem Junge so sehr viel von Ihnen hält, und deshalb glaube ich sicher, Sie bringen ihn dazu, seinen Trotz aufzugeben. Wenn Sie es auch nicht können, dann muß ich schlecht von memem eigenen Sohne denken. Fast hätte ich's gestern schon gethan: er sagte, daß er das Mädchen heirathen müsse. Wenn das wahr ist. Herr Baumeister, dann lassen Sie ihn in Gottes Namen, aber sagen Sie ihm dann auch, daß seine Mutter so. wenig was von ihm wissen will wie sein Vater. Des Baumeisters Gesicht wurde blaß. Urtheilen Sie nicht zu streng, Frau Overmann. sagte er weich. Ueberlassen Sie es der Gerechtigkeit des Himmels, die Sünden der Jugend zu strasen. Sie trifft den Schuldigen schwer genug. Die einfache Frau wunderte sich, als der vornehme Mann so plötzlich mit geneigtem Haupt wie ein Schuldbewußter vor ihr stand. Aber ein natürliches Gefühl sagte ihr, daß sie auf diese Worte nichts erwidern dürfe. Sie haben mir versprochen, mit ihm zu sprechen, sagte sie, mehr wollte -ich nicht, und ich danke Ihnen vielmals, daß Sie es thun werden. Sie aina. Gerhardt reichte ihr zum Abschied die Hand und entließ sie mit den.'Worten: Ich will hoffen, daß Ihr Kommen nicht vergeblich war. Er nahm, nachdem die Alte ihn ver lassen, seinen Hut und ging nach dem Ziegelseld hinaus. Sem Wunsch erfüllte sich. Er traf den Gesuchten dort an, und nachdem er einen Gang über die Bahnen mit ihm gemacht, lud er Neiner ein, ihn. auf dem Wege nach Köln zu begleiten. Indes ungeachtet des LobeS. daS Frau' Overmann seiner Redeaewandheit gezollt hatte, wollte Gerhardt nicht !kfs ! 1 r ' r . r ciiiuucu, ivviilli er jcinen icqiocigia men Begleiter auf das gewünschte Thema hätte bringen können. Schließlich schlug er den Weg ein, von dem ihm die alte Frau abgerakhen, und begann damit, daß er dem jungen Mann von dem Besuch seiner Mutter erzählte. Reiner schien in der That durch diese Eröffnung nicht angenehm berührt zu senv Er schaute fmster vor sich hm. Sie hat mir Dmge mitgetheilt..fuhr indeß der Baumeister fort, die mir um Ihretwillen sehr leid sind. Es wird nicht jedem Menschen in Ihrem Alter noch geboten, daß er ein Vaterhaus hat. in welches er zurückkehren kann. Sie werden wissen, daß ich auch Nickt dabin zurückkommen darf. Ah. Sie werden nicht glauben, daß der Zorn Jhreö Vaters unuberwmd lich bleiben wird? fragte Gebhardt. Sie kennen .meinen Vater und mich Nicht recht, Herr Baumeister. Das muß ich. was Ihren Vater an
betrifft, unbedingt zugeden. mit Ihnen ist es doch etwas anderes. Aber Sie haben mich unterbrochen. Ich verstehe vollkommen, daß Sie sich auch nach einem eigenen Heim sehnen. Verzeihen Sie mir nur die eine Frage: Glauben Sie mit der Frau, die Sie sich ausersehen haben, auch jemals auf einen so vertrauten Fuß zu kommen Wie mit Ihren Eltern? Sonst ist es doch ein unvorteilhafter Tausch. Reiner erwiderte nichts aus diese Frage, aber Gerhardt ließ sich dadurch nicht abschrecken. Er wiederholte sie noch eindringlicher: Ihre Mutter war mir gegenüber offener, als Sie vielleicht für angenehm finden. Sie hat mir auch gesagt, wer das Mädchen ist, um deretwillen Sie den unnatürlichen
Schritt gethan haben, Vater und Mutter zu verlassen. Ich kennen das junge Mädchen etwas, aber jedenfalls nicht so gut wie Sie, und so möchte ich aus Ihrem Munde hören, ob Sie erwarten, an ihr jemals eine so treue Beratherin zu finden, wie Sie eine an Ihrer Mutter haben? Sie können, wie ich sehe, nicht mit einem bestimmten Ja darauf antworten; ich warne Sie, Herr Overmann, übereilen Sie die Sache nicht, warten Sie, bis Sie diese Ueberzeugung haben. Ich danke Ihnen für das Interesse, das Sie an meinen Privatangelegenheiten nehmen, sagte Reiner endlich. Ich muß aber auf meinem Willen beharren. Das heißt mit andern Worten: kehren Sie vor Ihrer eigenen Thür, meinte Gerhardt, ohne sich im geringsten beleidigt zu zeigen. Ich wußte, daß ich mit meiner Fürsorge bei Ihnen schlecht ankäme, ich habe das Ihrer Mutter auch unverhohlen gesagt, aber sie bat so eindringlich, daß ich ihr versprechen mußte, die Rolle des getreuen Ekkehard wenigstens einmal zu versuchen. Aber auch mein eigenes Gefühl t:l- T" 1. ! !j ... . m ur vie ireiol inicy, t&ie zu Villen: Bedenken Sie, was Sie thun. Dies Mädchen paßt nicht für Sie. Sie ist nicht wie Ihre Mutter, die bei all ihrer Einfachheit einen feinen Tact besitzt. Ich weiß durch meine. Tochter etwas mehr über dies Fräulein Schellberg; ich darf Ihnen nicht offen sagen, wie ick über sie denke, es würde Sie verletzen, aber ich bitte Sie nochmals, versuchen Sie erst diejenige recht kennen zu lernen, der Sie Ihr Lebensglück anvertrauen wollen. Die eindringlichen Worte seines Chefs blieben nicht ohne Eindruck auf Reiner. Herr Baumeister, sagte er, ich fürchte wohl selbst, daß Sie in gewisser Beziehung recht haben, aber diese Erkenntnisz kann mir Nicht helfen: ich muß mich dagegen wehren, sie'aufkommen zu lassen. Ich darf nicht anders handeln, als ich es thue. Gerhardt sah ihn ernst an. als er so sprach. Diese Antwort war es. die ich befürchtete, und Herr Overmann, auch Ihre Mutter hat sie befürchtet. Er schwieg eine Weile, als kämpfe er mit einem Entschlüsse, endlich .begann er wieder zu sprechen, aber mit veränderter Stimme. Seme Worte kamen langsam hervor, als müsse er sich jedes einzelne abringen. Ihr Ton war trüb und leise. Sie können es mir übel nehmen, daß ich mich unberechtigter Weise in Ihre Angelegenheiten mische, da ich selbst em verschlossener Mensch bm. der N:emand gern Einblick m sem Inneres ge stattet. Ich will Ihnen eine Genuthuung gewähren. Sie sollen auch von dem erfahren, was mich bewegt. Es wird mir schwer, davon zu sprechen, aber Ihnen kann es vielleicht zur Warnung dienen. Reiner horchte hoch auf. Der tieftraurige Klang von Gerhardts Stimme ließ ihm das Herz erbeben; es war ihm. als solle er seine eigene Lebensgeschichte zetzt hören, eine freudlose Geschichte. Ich war mng. begann Gerhardt, als ich die Ziegelei gründete. Kaum hatte ich die Hochschule verlassen und ein Ueberfluß von Romantik und von Wagemuth steckte in mir. Damals war der Vater Kierkejaards einer meiner Plogbase. Er kam wie die andern im Frühjähr aus Holland herüber und brachte. wie sie alle thun, seine ganze Familie mit. die Frau, zwei Söhne, von denen einer jetzt todt ist, und eine Tochter. Annche. Sie haben wohl schon aesehen, wie auch die Töchter zum Steinabtragen verwandt werden, wenn iidere Kinder schwer zu dingen sind. Ich dulde es letzt nicht mehr gern m mei nem Betriebe, damals dachte ich anoers. le sah verführerisch aus, Anna, in dem anschließenden Knabencostüm. trotz des groben Zeuges, trotz der. Lehmspritzen, die ihr Gesicht bedeck. ten. Das schwarze Haar, dessen Fülle sich nicht unter dem Tuch verbergen las. sen wollte, die glanzenden Auaen ' lassen Sie eö mir, Ihnen zu schildern. wieilch dazu kam. Du Eltern fühlten sich geehrt, daß der Herr selbst ihrem Annchen den Hof machte, und weit davon entfernt, mir Hindernisse in den Weg zu legen, unterstützten sie meine leichtsinnige Neigung in jeder Weise. Kurz, ich sah mich eines Tages vor die Frage gestellt, als Schandbube zu y r ' ... jtiv...i yanvem an emem nur zu iciajigiaumaen Mädchen oder eine Heirath' weit unter meinem Stattde zu schließen. Ich dachte wie Sie. und wählte das letztere. ... , 1 in r i.(Y.! unv bereuen !5sle es zenl k sragieclner rasch. Ob ich es bereue? Ich weiß es nicht, mein Freund. Ich würd sicher auch bereuen, wenn ich anders gehandelt hätte, aber der Strafe für memen Leichtsinn bin ich nicht entgangen. Ich habe m der ersten Zeit vergebens versucht, meine Frau zu mir empor zu ziehen, ihren Geist zu bilden, ihr Herz zur Aufnahme hoher Eindrücke fähig zu machen. Es ist mir nicht gelungen; sie blieb ein Arbeiterweib. Ich habe im Guten und im Bösen versucht, etwas anderes aus ihr zu machen, ich bin da ran verzweifelt. Sie sehen ja,.waö ich jetzt bin. Und was liegt an mir? Mein Leben neigt sich dem Ende zu. Es konnte langer gewahrt haben, aber ich habe Glück genossen, früher. Was schrecklich ist. das ist das Bewußtsein. daß nume Tochter nie ein ruhiaesGlück
genießen kann. ' Die Jugend ist ihr vergällt, und. was jede Frau mit Beseligung erwartet, den ersten Sonnenstrahl der Liebe, der ihr Herz erschließt, sie muß ihm mit heimlichen Grausen entgegensehen. Es wird für sie das Licht werden, das den letzten, mild verhüllenden Schleier von ihrem Unglück reißt. Und das alles dankt sie meiner Schuld.. Sie näherten sich den Häusern deS Vorortes. Gerhardt hielt den Schritt an. Er wagte nicht, zu Reiner aufzusehen, in sich zusammengesunken stand er da. dann raffte er sich plötzlich auf. Ich habe Ihnen mehr ' anvertraut, als ich sollte, und es wird Ihnen di?ch nichts helsn?. Gehen Sie und erfüllen auch Sie Jhr Schicksal.es trifft Sie doch, wenn Sie ihm auch entgehen möchten. ' Er kehrte sich um. den Weg wieder zurückzuschreitcn. den sie eben gekommen waren. Reiner stand wie betäubt, Er wußte nicht, ob er dem Aufgeregten folgen oder seinen Weg fortsetzen solle. Endlich ging er nachdenklich auf dcr Straße nach der Stadt zu weiter. Aber es war mehr Gerhardts und seiner Tochter Unglück, das ihn beschäftigte, als sein eiaener Entsckluk. auf diesen
hatte seiner Meinung nach die Erzählung kemen ezug. Nachdem Reiner sich zu Mittaa etwas mehr Ruhe gegönnt hatte, als er gewöhnlich that, trat er den entscheidenden Gang zu Schellb.erg an. Er traf die ganze Familie im Wirtbslimmer versammelt. Außer den beiden Söhnen und Traudchen war noch Tonius Pätz anwesend. Mit Befremden sah Reiner, dak einiae lascken Wein auf dem Tisch standen, er begrüßte in den die Gesellschaft flüchtig und bat dann den alten Schellbera. ibm eine Unterredung unter vier Augen zu gewahren. Der Wirth schaute verwundert auf. doch er erhob fick und winkte Reiner, ihm ins Hintere Zimmer zu folgen. Die Tyur schloß sich hinter den beiden. Traikdcken stand f(itnrirfitnt nnf H ging in die Küche, aber sie fand diesmal keinen Vorwand, die Maad zu entfernen, auch blieben die Fenster des ylnierzimmers geschlossen. ' Heinrich Schellberg war nicht weniger aufgeregt als seine Schwester., Ei kommt von Gerhardt, raunte er 2onius zu. Wenn sie etwas gemerkt hat.icn wegen der Plane. Das wäre der Teufel, erwiderte dieser gleichfalls leise. Aber ich lasse mir nickts von ibm et. fallen, fuhr Heinrich fort. Mit den Fäusten schlag ich ihn nieder. Er ist stärker als Du. wainte Tonius, ZZ!mm'Di(ü in Acht. is o' sekung folgt.) V DieZjanV. ' Von N. H. DetylefS. jfttief, Knai! DaS Schloß dn Kassette hatte Um starken Drucke nachgegeben, welchen das eingeführte Stemmeisen ausübte, und scheu fuhr er, dessen Hand jenes Werkzeug führte. zusammen. Das Licht der Blendlaterne zeigte deutlich die fieberhafte Rothe, welche sich über seine bleichenWans gen ausbreitete, als er mit.anaehaltenem Athem lauschte, ob sich Etwas aus das Geräusch hm rege. Es war ein junger Mensch von ungefähr 25 Jahren, doch hatten fast alle Leidenschatten schon lhre Spuren m semem hageren Gesicht hinterlassen. Auf seiner Oberlippe kräuselte sich. ein ieichter, dünner Schnurrbart, und unstet blickten die braunen, duster brennenden Augen im Zimmer umher. Nichts war zu hören. Also wieder an's Werk. Mit fieberzitternden Händen riß er den Deckel auf. Ah! Ihn blendete zuerst fast das rothe Gold, das ihm entgegenstrahlte. Gleißendes Metall ! Hastig griff er zu und steckte ungezahlt den Raub m die Tasche; das war nur das kleine Geld für ihn, wo aber waren die Banknoten? Er wühlte aus dem Boden der Kassette herum, da ein Klingeln, er hatte die Feder zu dem Geheimfache berührt und dasselbe lag offen vor ihm, voll mit Kassenbillets. Wie gebannt starrt er hin auf die blauen Scheine, die so ruhig daliegen. Heißa! Wenn ihr erst in allen Winden flattert! Damit läßt sich schon eine gute Weile lustig leben! Vielleicht wür de er dann auch eine neue, anständige Existenz im fernen Lande führen können, wo Niemand seine Vergangenheit kannte. Er'blß sich auf die Lippen; wie war eö ihm doch ergangen. Dem verzögenm Liebling seiner Eltern war Alles gewährt, was er oegehrte, und so wurde es ihm später, als das Vermögen verloren ging, als seine Eltern starben und er sich einschränken mußte, um so schwerer, sich darein zu finden. Dann kam der eme unselige Augenblick, da er sich an fremdem Gelde vergriff. Aus einer anvertrauten Kasse hatte er fünfzig Mark genommen, um ein Maskenfest mitmachen zu können, zu welchem ihn lustige Freunde überredet hatten, und er gedachte am Ende des MonatS von seinem Gelde die sehlende Summe wieder hineinzulegen. Aoer er hatte sich verrechnet; ein Zufall brachte die Revision früher, als er erwartet hatte. Er wurde Vor Gericht zur Verantwortung gezogen und verurtheilt. Was die Unbedachtsamkeit der Jugend zu seinen Gunsten sprach, " das hob sem leichtsinniges Leben wieder auf; so erhielt er die Strafe ohne mildernde Umstände zugesprochen und. er mußte ein halbes Jahr hinter den Mauern des Gefängnisses verbüßen. Das gab seinem, schwachen Charakter den letzten Stoß. In der Gemeinschaft der Sträflinge lernte er die ganze Verdorbenheit und Zuchtlosigkeit auf Erden kennen und machte sich bald diese Erfahrungen zu Nutze. Er dachte nicht mehr an ehrlichen Erwerb. Warum arbeiten, wenn ihm ein Augenblick der List mühelos einbrachte, wofür er sich sonst einen Monat Me abquälen müssen? So sank er-von Stufe zu Stufe rmmer tiefer .hinab. - . "
WVV
VVw
Kurzsichtige Frauen
9
Tausende von Frauen leiden allmznatlich an Frauen- . beschwerden, als ob es keine Abhilfe gebe. Einige derselben haben nie von Wine of Cardui gehört, einige glauben, dah sie leiden müssen, weil sie Frauen sind, andere werden von unfähigen Aerzten behandelt, noch andere verschieben den Gebrauch von Wine of Cardui von Tag zu Tag. Und unterdessen erdulden sie Qualen durch Gebärmuttervorfall, weißen Fluß, schmerzhafte oder unregelmäßige Menstruation. Es ist. schrecklich, sich eine tugendhafte Frau in Schmerzen vorzustellen, die sich und ihre Familie Unglück- . lich macht, wenn ihr so leicht geholfen werden könnte. Wine of Cardui heilt solche Leiden. Er lindert neun aus . zehn der schlimmsten Fälle. Er verbringt diese Arbeit im . stillen Heim. Er wird Euch kuriren.
Q 0 n
Tahlequah, I. T., 15. Sept. 1897. Ich konnte keine Abhilfe von Gebärmuttervorfall finden, bis ick YNZnp nk ffrtrSn? mf.ir cy . t.il
n Y , , ... v V langer Zelt leidend, aber
Cm 'r , r r . . " . ' ' 1 1 " " ....- ))tvHvtiuiwv UVVIUUU. Wenn ich ihn früher gekannt hatte, hätte ich mir viele Leiden ersparen können. Ich habe seitdem rnelen Frauen von Wine of Cardui erzählt, und allen, die. ihn problrt haben, ist er von großem Nutzen gewesen . ' A. E. Horn.
w w n
. Ich war sehr krank und konsultirte Arzt für Arzt, voni)enen einer 'eweOperavornahm, aber keiner konnte mir helfen und ich war sechzehn Jahre kanq krank. Schließlich horte ich von McElree's Wine of Cardui und Thedford's Black Draught, und er erwies sich als das Beste auf Erden. Er bat an mir koNKi-? rnna n, ys,?,t.
B , Y - . Vttsfar TYtfrt TlttAn n
iv7 lva vnuym tvmitui, uuv 19 itui 1U1U. ciut Gelegenheit zu haben, es der Welt verkünden zu konnen zum Wohle anderer Leidenden. FrauNoraRogers.
V n
RU Apotheker haben Wine et Cardui. ' Der Preis ist
v Da wurde er zum zweiten Male überrascht; er erhielt ein Jahr Gesangkliß llxgenBetrugs; im Wiederholungsfalle war ihm das Zuchthaus sicher. Das Zuchthaus? ? Der Name brachte ihn zur Besinnung: . denn noch war nicht aller Stolz in ihm erloschen. Nur nicht in's Zuchthaus! Sein Plan war bald Gefaßt.' Er nullte, einen Hauptcoup wagen, der ihm das nöthige Geld einbringen sollte, um nach drüben tabren und sich dort eme. anständige Stellung sichern zu können; dann wollte er Alles vergangen sem lassen, em neues, ehrliches Leben beginnen. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert. . , Es dauerte nicht lange, und er yaue eine Gelegenheit erspäht. In einer alleinstehenden Villa auf Groß-Fonte-nay lebte ein reicher, alter Justizrath, der nur.' eine 'Haushälterin und ein Mädchen hielt. iDer Dummkopf hatte sein Geld nicht auf der Bank deponirt, sondern hielt es in einer eisernen Kassette verwahrt, die sich in seinem Schreibtische befand. ' So viel hatte er von dem Hausmädchen erfahren, einem jungen, unschuldigen Ding, das er leicht gewonnen hatte. Er verschaffte sich Nackschlüssel und begab sich eines Abends an Werk. Zu später Nachtstunde, als Alles schlief, schlich er sich in's Haus hinein; bald war n die Thüren. von semen geschickten .Handen geöffnet und auch der reiche Schreibtisch bot ihm kemen ernstlichen Widerstand, nur das Kassettenschloß trotzte seiner Nunst. So mußte er denn Gewalt anwenden und das Stemmeisen neymen, um das Schloß aufzubrechen. Einen Augenblick hatte er gefürchtet, daß das entstandene Geräusch den Alten aufgeweckt bätte, aber es blieb Alles still, und so steckte er denn mit zitternden bänden die Scheine zu , sich, diese elenden Fetzen Papiere, die doch so viel bedeuteten. Nun endlich hatte'er me Mittel, sein Vorhaben' auszuführen.Das. was er da an sich nahm, war reich genug, lhm em sorgloses Dasein drüben zu sichern. Da wollte er schon leben mit seinem Geld. Seinem Geld? - Ach was! Wer das Geld hat. der bat' es eben; glei Dielch,' wie er in den öesitz gekon.. . . . Was war DaS'5 Draußen auf dem Flur ließen sich schlürfende Schritte vernehmen, wild sah er um sich. Nichts, wo er sich verstecken konnte, da da gmg auch schon die Thüre auf und in dieser stand der alte Justizrath, welcher von dem Geräusch beim Sprengen der Kassete geweckt war und demselben nachspüren wollte. .Wie erstarrt vor Schreck stand der Greis da, als er den Einbrecher vor seiner halbgeleerten Schatulle sah, und er vermochte für den ersten Augenblick keinen Laut hervorzubringen. Auch derAndere stand betäubt da. Ertappt! Wenn der Alte da um Hilfe schrie, so war er verloren und das Zuchthaus nahm, ihn auf. Vorbei war es mit der goldenen Freiheit aus lange Zeit. Nein! Nicht zurück hinter die graue Mauer, schrie es in ihm auf. Ich bin noch jung, ich will noch etwas vom Leben haben! , Und wer stand denn zwischen ihm und dem lachenden Leben? Nur der alte, abgelebte Mensch vor ihm, und um seinetwillen sollte er vertrauern? Mit Blitzesschnelle durchkreuzten diese Gedanken seinen Kopf; kaum ei-'s nen Augenblick hatte es gewahrt. Uno auch der Greis vor ihm war zur Besinnung gekommen, er wollte zurückweichen, einen , Hilferuf clsstoßen. da sprang der Andere auf ihn zu, packte ihn bei der Kehle und ließ mit aller Kraft das Stemmeisen auf seinenKopf niedersausen. Ein pfeifender Laut ein dumpfer dröhnender Schlag . wie ein Klotz fällt der Alte zu Boden, ohne einen Schrei von sich zu geb?n. Dunkelroih sickerte daS Blut aus tiefer Wunde hervor und rannte über den Fußboden; mit weit aufgerissenen starren Augen blickte der Sterbende semen .order an. Zr roollte spreen. aber
( 0Z
vui fivvutv tOV IVUV Vlt . der Mein versckasft- mir fi-ifi- ika,,nMZska '
ftisEinEiro 1 1 ' " nntt .! ivAitl tnt4t 0100 per Flasche,
D4G?M
VS ttfys - '- .
Tor a Sommer Croise rct . . . take the XßUaöi New otel PAS8ENQIR 6TBAUER8. QPEED, OOMFORT ANDSAFBTY
'
To Detroit, Mackinac, QeorgianBay, Pctoskey, Chicago
Ho ethar LIm off rs ruorw ot 1W Trip por Wtak Botwooa Toledo, Detroit and Mackinac rs toskit, "tm 00,- äqrvr ISO DCLtTH. LOW SATK8 to Pfetoroooao liiHm 00 Kotora, larlootay Bcol. oo Bortho. Appro lult ( Mt frooi Ut.oloao, froot Toi, tzl; froot Detroit, 9li.Uk
Kvory vor oo4 llgal BotWM. Clcvtland, Put-In-Bay and Toledo.
Send ac. sor IUustrated Pamphlet. Addreaa A. A. 8HANTZ. o. M , D.TROIT. MIOH. nur ein unverständliches GüraM' entrang sich seiner Brust, wie zum Fluche reckte er die Hand aus, dann ging ein krampfhaftes Zucken durch feinen Körper, er hatte ausgelitten. Der Andere schaute starr m die verglasten Augen des Todten, von denen er den Blick nicht abwenden konnre, ein Schauder überlief ihn, und wie eine Donnerstimme gellte es in sein Ohr: Du sollst nicht todten!" Und die Hand des Erschlagenen, diese gespenstische dürre Hand, sie blieb erstarrt in derselben Haltung, wie sie der Tod überrascht hatte, als wolle sie ihn fassen, als krampften sich die Finger schon ln' ihn em. Mit einer mächtigen Anstrengung machte er seinen Geist frei von diesem Bann. Rasch leerte er die Schatulle und eilte in flüchtiger Hast, wie von Furien gejagt, fort aus dem unheimlichen Zimmer, Nicht ohne noch einen Blick voll Grausen auf die Hand des Todten geworfen zu haben, die sich noch immer nach ihm ausstreckte. Er eute au dem Hause, schwang sich über daö Gitter des Gartens und befand sich auf der Straße. Niemand begegnete ihm, da es späte Nachtstunde war und trübes, nebliges Wetter herrschte. Nun schnell hin zum Hannover'schen BahnHof, um noch den Zug zu erreichen, der ihn :n die Ferne tragen sollte. Scheu schlich er an den Gaslaternen vorbei. als könne er das Licht nicht ertragen, und er zitterte, wenn, er daran dachte, was er gethan habe. Wie Fieber durchschauerte es ihn. und seme ausgeregte Phantasie ließ ihn immer wieder in den phantastischen Gebttden des Neb.'lS dcn Todten erkennen, der die Hand nach ihm ausstreckte, um ihn der Gerechtigkeit zu überliefern. Kalter Schweiß rann über seme Stirn, er biß sich auf die Lippen und schalt sich selbst Feigling! Dann wieder befühlte er seine Taschen, die er mit Gold angefüllt hatte, und angstlich glitt seine Hand in die Brusttasche, wo er die Banknoten geborgen hatte. Ja! sie waren noch da. Erleichtert athmete er auf und wischte sich mit der Hand den Schweiß ab. ' Was war das? ' Wie fühlte sich daS an? Er suhr zusammen und besah die Hand" Blut, dickes, rothes Blut klebt an ihr, das er sich von der Stirn gewischt hatte.' Menschenblut! Trug er so das Kainszeichen auf" der Stirn zur Schau? Verwünscht! Ein paar Tropfen mußten auf ihn gespritzt sein, als er den alten Mann niederschlug. Aber er konnte sich ja so gezeichnet nicht unter die Menschen wagen, erst mußten diese furchtbaren Spuren getilgt sein. Er befand sich gerade auf der Lombardsbrücke und eilig ging er die Treppe hinab, welche zum Anlegeplatz der Dampfer führte. Die Alster lag still m i.i ow CövnUlt sitzt ia Olut. ReineS Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. EaScaretS, Candy Cathartic reinigen dak Olut, kräftigen die Leber nud entsernen alles Unreine aus te Körper. Fangen Sie heute an, yufteln, Ce schwüre,' Mtesser und so veiter zu vertreiben. OZLsbttt für 10. 3a allen OvotZekea.' Üasritde-?t?LLZ
c:?2tirt. 10. 25c. 50:.
Sw
0 0 0 0 3 0 a ) u 0 lM u A f, v. v v w
eins tttiiftf 9rtcmrt fä 2tt. ?k, Bnlrtnft, tm ffatle trfeatrrc ttttfnngr rfordnltch fid. atrelsirt mtt Llgd der Symptome: Ladt Ad iaory Department, The Chattanooga Medicin Co., EHatta voga, Sein.
I Snn fn MorlSnar uiw w iviul.ui.ui Tha QraitMt Ptrlectlon jret tttilned In Boat Conttructlon: Luxurlous . Equlp- ,. Artlstlo Fürntshlng.Oieoratlon ndEflcItntSarvIca MO milaa of 00,00! voxiot? ob artorwa. DETROIT AND CLEVf LAND Foro, ,BO 000 mroatloo. Bortaa, Uo., fL autorooo 1.1 1. Oonsoction oro moda at CleTelaad wltk Eorlioat Train sor oll pointa Eut, Boat oad BonthwMt. and ot Detroit f or oll pointa Norto ana Nortowaot. dar Trlpa Jaaa, Jalr, Airut, aaotaaaor aa4 Oatokor Oaly. Bor ob OTvfcl Bot I Botwooa I! MM WWW WM und schweigend da. MHt5 an 'rhren Ufern regte sich; ruhig schlief di?Großftadt, während in ihren Mauern die Blutthat gen Himmel schrie. Er kniete nieder, um sich das Blut abzuwaschen. Das Stemmeisen hattt er aus der Tasche gezogen und hielt es in der Hand, zwei große rothe Flecken befanden sich darauf. Es war wohl am besten.-so überhegte er, sich hier im Wasser des unseligen Werkzeuges zu entledigen aber aber da vor ihm, was löste sich da us dem brodelnden Nebel kos, was kam da auf ihn zu. so stumm, so schrecklich in seinem Schweiß gen? Die Hand war ei, die Hani' des Todten, die sich nach ihm aus' streckte. Wie die Finger sich zusammenkrallten. um sich in sein Fleisch schlagen! Immer größer wurde di. Hand, immer näher kam sie ihm. da. da wollte ihn die Riesenfäust erfas--en! Wild schrie er aus: Weg! weg m! Dir, laß los!" rief er und bolte mii dem Stemmeisen, zum Schlage au; gegen die Nebelgestalt. das' sie zer schmettern sollte; weit beugte er sitf vor. er verlor das Gleichgewicht, da;n ein Schrci ein Pslätschern im Wasser, dann wieder Stille; sein Körper war in den Fluthen verschwunden. Des Rächers Hand hatte den Morde, ereilt! ' Sünast haben einiae Jä ger, Dr. Bernhard in Samaden und Feuerstem in Eampovasto. tm Camogaskar Thal.das noch fünf Adlerhorste hat, zwei stattliche, fast flügge, je vier Kilo schwere Steinadler aus ihrem über einen Meter breiten Neste gehoben, das sich in einer beinahe unzugänglichen Höhle in einerhohen Felswand befindet. Zwei Maler, der berühmte Seg'antini und Erler, tntwarfen Skizzen der gefahrvollen, interessanten Kletterei am Seil, wahrend deren' die altenAdler schreiend im Blauen kreisten. Neben den fauchenden Jungen die sich verzweifelt wehrten, lag ein Menae frisches Gemssleisch. zu haben in Küqe und HauS, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtern Stolz. DaS beste Mittel, alle Metallvaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend v,e einen plegel zu machen, ist die Ä. Z. Sfietal ?sUsk ?s.stzs, die von der altbekannten u. bewährten Firma George W. Hoffman, 295 Ost Oafhington Straße, in Indianapolis hergestellt wird. Für Gastwirthe ist das altbewährte Putz ciitel Tho Barkeenera'a Friend von derselben Firma HngeveUt, um Putzen ver xxa zzixrures ,c. nniaq unenlveyniq und ver ti eissal ttbrsuchl Hat. wird eS rx.jo t:.vu f. .r. c m.. i .ci ucn vvicii. vw .CTti tfneng c r.55e;rliche, ist üderaS in OpotHtten
rCVirr mk HlMVViv y WWM
lilCCS..! '
Eisenbahn -Tabelle
Hnlimst und Abgang der verschiedcncn C:jn bahnzüge im Union Depot. Jndiancrli?. Vandalia. Slbgang Postzug 7 00 Ab 20 Nm 40? 3;m 20 Vn 00 Nm 10 Vm 40 35n 15 Xm 0 ?m 35 Im 15 20S:rn Expreß 11 Expreß 12 Aozmodation 7 Expreß 4 Expreß 8 Ankunft Expreß fi Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 2 Schnellzug 7 AccomadsttttZ 1 Gleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Clevrland Divisicr.. Abgang Expreß. 4 15 Tn. Erpreß Som Expreß .10 35 $m Linlited Expreß 11 15 Pm Erpreß . . , 25 Ankunft Expreß 4 10 Sin Expreß 11 30 $m LimUed Expreß 45 Nb Expre 3 10 Expreß 10 50 Nm St. LouiS Divistrn. Abgang Expreß 7 50 ?m Llmtted Expreß 11 45 Pm Expreß 11 20Nm Expreß. tZalicö 3 50 Nm Ankunft Expreß täglich 4 05 Vm Expreß 10 30 5Trn Limited Expreß 5 30 Nm Expreß 10 ?m Thicago und Cincinnati Diviston östlicd. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodatlon tsgl, 7(0 m Accomodation 10 50 Postzug 2 45 Nm Accomed. snur SonntazS). . Accomodatlon r ßSst Pm Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug ,.11 40 Jnd'pls Ace. (nur Sonnt.). Accomodation... 11 15 ?m Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11 05 Nm Chicago und Cincinnati Diviston wcstliz, Abaana Accomodation 7 10 3?rn . 4 .UFa 11 7. i,ujiica 4u ii i.r m Lafayette Accomadation. . . . 5 15 N?n Echnellwa ,.12 30X1'T Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Lafayette Accomodation . . . 10 LO 'm Cchnellpost 2 35 Nm Accomodation 6 45 Nm Pcoria Division westlich. . Abgang Expreß j: 7 25 f5m Expreß 11 45 ve:n Danville Accomodation 4 35 N.t. Erpreß 11 15 i'in Ankunft Expreß 3 3) Vm Danvllle Accomodaton....10 A .n Expreß 2 4? Nm Expreß 6 16 Nm Peoria Division östlich. - - Abaana Expreß .." 20 V-n Accomodation Expreß 8 2?, Km Ankunft Expreß : ..11 35 Accomodation Expreß 9 00 Lake Eric nd Western. , Abgang Expreß 7 00 $m Expreß 1 20 Nm Expreß 7 .00 Nm Schnell'Expreß Ankunft Scbnell'Cxpreß v Expreß 10 20 Vm Expreß .' 2 40 Nm Expreß..... 00 Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und t. LouiS. Indianapolis Divifton. Abgang Expreß 5 00 Nnf Solumbus Accomodation.. . 30 Erpreß 5 50 Vm Rlchmond Accomodation. . . 1 30 Nm i Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 00 ni ! Schnellzug : 8 00 3ni Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Expreß ftRONrn ' Expreß ..10 15 Nm : Chicago Diviston via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 ?m : Expreß 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30 Vm Expreß. 3 20 LouiSville Division. ysk ffmrfS fl As) Mim " v D r.T p.. " f . LouiSville Accomodation.. . 8 10 m Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation .' 10 15 ?m Schnellzug 1130m Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich 12 25 Nm Cincinnati, Hamilto und Datzton Abgang Mail ' .. 8 05 Vm Abgang Expreß 3 45 i Cincinnati Accomodtivn ..10 45 t'rn ; Expreß 7 00 Ab Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45 Nm Aäkunft Accomodation 11 45 Am Expreß 12 45 Vm ' Expreß 7 50 Nm Expreß 10 35 Erpreß . .. . 6 50 Vll Ankunft MaU KOLm ' Indianapolis und BinrenneS. Abgana Expreß 8 15 Sm j Aincennes Accomodatu .. 4 00 5k Ankunft VincenneS Accomodat onlO 40 Vm 5 Expreß .. 4 58m Cincinnati, Wabash und Michigan i Abgang Expreß : ... 35 Vm Expreß 11 IS Vm Expreß 4 50 Nm Ankunft Expreß 9 25 Vm ? Expreß 3 10 Nm Expreß 8 45 Nm Zndianavolig. Deeatnr nnt West,, Abgang Expreß 8 15 ?m ! .Accomodation S 45 Ssm , . SchnellEx?reß. 11 10 Nm Onkunft Schnell.Expreß 3 35 Vm- ; Vcconudation 10 40 Vm Expreß.'. 4 40 Vm Chicago, Indianapolis und LouiSdille. Vkonon Nonte. Ab gang Expreß Klyer .: 125Vm 3 35 Nm' Mail 7 00Vm Expreß (via I D & W) 11 50 Zm Ankunft Expreß L3Vm . Mail 7 55 Nm Expreß (viaJDW)..... 2 40Nm Monon Flyer 4 37 Nm
The "Türentieth' Century, Ine auSgezeinete Wochenschrift, tnlSe ortfchrittlich gestnnten Lcsn sehr zu mrfch' ,'entst. In der Tendenz war-soiialiftiz cd, erden doch andere fortschrittlich Theori rarin unVarteiifch besprechen'. ' an testet direkt bei der ttvdoiat PafcUaUiitj Oo-19 Ct Vltct, L' o
tarnt i
