Indiana Tribüne, Volume 21, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1898 — Page 2
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ZNvZana Frwttne. Erschein Tätlich und Somttas?. DU tägliche .Xrtfiftnc" kostet durch cnXrlaet 1 5et per Woche, die CopntaaKXrttfiKC'J 8ctft pe Joch. Seid ,s?e 15 Sott u Citl per Vft lberhalb ci GUb zzeschiZt im V,räZStzkZ:nz V 0. Cffti 10 CO Vlsaa Cttiiu Jlldianspoliö, Ind., 11 August 1898 i 5ttcht zn verachtende Festungen. H - : In den Kriegsberichten der jlingsien Zeit auS duba schreibt ein Specialcorreipondent von dort bekam das Publikum auch von den Blockhäusern" der Spanier ziemlich oiel zu hören. Eine Menge Leute scheint die BlockHäuser lediglich in Verbindung mit den Pionier Tagen und den früheren Jndianerkämpfen in den Ver. Staaten ernst zu nehmen und zu glauben, daß dieselben fast nur noch als geschichtliche Curiosttäten von Bedeutung seien und in der modernen Kriegführung so gut wie gar nichts zu besagen hätten, also vom militärischen Standpunkte aus veralteter Trödel seien. Das ist jedoch eine ganz irrige Auffassung, wie gerade der bisherige amerikanische Feldzug - auf Cuba dargethan hat! Denn es wurde dabei mehr als genugsam erwiesen, daß das BlockhausSystem recht wirksam gegen ein angreifendes Heer sein kann und den Kampf sehr in die Länge zu ziehen geeignet ist. Freilich, gegen die moderne Artillerie kann dasselbe sich nicht beHäupten; aber diese läßt sich eben in einem sehr hügeligen und unwirthsamen Lande, in der Zeit der tropischen Regengüsse und unter den sonstigen ungünstigen Verhältnissen, wie sie in Cuba vorlagen, nur äußerst langsam zur Stelle bringen und postiren, und gegen Infanterie können diese Blocke Häuser unter Umständen einen sehr hartnackigen Vertheidigung kanivf führen, und zwar schon mit ganz geringen - numerischen Kräften. Cavallerie aber kann unter solchen Umständen erst recht nicht als Angrifss . Force in Betracht kommen. Zehn Mann in einem dieser bescheidenen kleinen Forts können einem ganzen Regiment Trotz bieten! Während der Kämpfe um Santiago ezistirte in der nächsten Umgebung von El Caney ein halbes Dutzend solcher Blockhäuser. Die Zahl der Soldaten, welche diesel. den vertheidigten ist von spanischen Kriegsgefangenen verschiedentlich auf 500 bis 1000 angegeben worden. Wahrscheinlich waren es etwas mehr. Aber waren eS auch nur 300 gewesen, und hätten sie auS ganz demselben Soldatenmaterial bestanden, wie die amerikanischen Truppen, so wäre es ohne Artillerie geradezu unmöglich geWesen, sie aus den Blockhäusern zu vertreiben. Auch so machten sie den Amerikanern viel zu schaffen! Hätten unsere Leute, schon als sie auf El Caney losrückten, wenigstens etliche GebirgSgeschütze gehabt, so hätten sie den Feind mit verhältnißmäßig geringem . Mensche'.'verlust vertreiben können. Aber wie die Sache. stand, waren die Linien der feuernden amerikanischen Infanteristen' (und abgestiegenen Ca vallensten) den Blicken und den Geschössen der Spanier, schutzlos preisgegeben, während die Amerikaner gar nichts von den Spaniern sehen konnten. Unsere Jungens legten sich platt auf die Erde und suchten sich zu schützen, so gut es gehen mochte; aber viele wurden in den Kopf und in die Schultern getroffen. Die Spanier hatten eine sichere, gedeckte Position und konnten in aller Gemächlichkeit zielen. Wären sie bessere Schützen, so hätten sie noch viel größeres Unheil anrichten können. Mit genügenden Kanonen wären die Amerikaner schnell . genug mit diesen Miniatur - Festungen fertig geworden und hätten die Infassen gezwungen, herauszukommen und auf offenem Felde zu kämpfen. Im letzten Kampfe zu El Caney wurde ein besonders schlagender Be . weis dafür geliefert, wie schwer es ist. ohne bedeutenden Menschenverlust ein Blockhaus im Sturm zu nehmen., und diese Episode ist es werth, etwaS näher geschildert zu werden. Am Tage zuvor waren alle diese Forts, bis auf eines, in der Schlacht genommen worden. Dieses eine lag ungefähr 300 Aards nördlich vom Städtchen, und 10 Mann hielten es besetzt. Acht derselben wurden veranlaßt, herauszukommen und die Wasfen zu strecken, die beiden letzten aber pfefferten" ruf die Amerikaner noch Stunden lang los, nachdem die acht herausgekommen waren! Endlich steckte rat dieser eine weiße Flagge auS und ergab sich. Er wurde ersucht, zurückzukehren und seinen Kameraden zu überreden, das Gleiche zu thun. Das versuchte er denn auch; aber sowie er-in das Blockhaus zurückgekehrt war. Zwang ihn sem Kamerad, gleich lhm dai Schießen fortzusetzen. Nach einer Weile gelang es rndeß dem Capitulan ten, zu entkommen: der desperate Zehnte setzte nun allein den Kampf fort. Emmal fand auch er sich bewogen, das Feuern einzustellen; Hauptmann D. A. Frederick vom 7 Regiment begab sich mit 4 Mann nach dem Blockhause, um ihn als Kriegsgefangenen abzuführen, der Kerl öffnete die Thür ein klein wenig, schlug sie dann plötzlich dem Haupimann vor der Nase zu und knallte durch eine Oessnunq in einerSeitenwand erst recht auf d!t örünfe los, welche mit kabelmäßiger Schnelle ReißauS nahmen. Alle Soldaten in der Umgebung hatten mittlerveile auf ihn gefeuert, aber ohne Erfolg. Er schoß auf Jeden, der sich ?:iJte, und machte es sehr gefährlich. durch das eroberte Städtchen zu gehen. t. r s.z. .rx . n...ic. r i . UU uuj uc u -cuuicii tuciic t?, und nur seinetwegen war eö nothtoendig, die r.isten Kranken von dem (Gipfel des Hügels, wo sie am besten untergebracht waren, in das Thal hinabzuschaffen. Die Soldaten schwuren, ihm unter aUtn Umständen das Lebenslicht &i3
zublasen. Er wurde einmal am Knie verwundet, behauptete aber noch im mer seinen verhÄngnißdollen Posten. Schließlich Übernahmen es die Cuba ner, ihm den Garau? zu machen, und nach den letzten Berichten' haben sie ihren Zweck erreicht: denn das Fortist niedergebrannt, und er ist jedenfalls darin umgekommen. Ein Noman anS dem Leben.
Vor einem Erkenntniß - Gerichtshof des Landgerichts zu Triest wurde ein Prozeß ausaetragen, welcher mit Recht großes Aufsehen erregt hat. Ein 23jähriges, hochgebildetes Mädchen aus distinguirter Familie. Marie Jllovar. traf im Oktober 1896 in dem Sessana bei Triest mit km Bezirksarzt Dr. Bechtinger ein einziges Mal zusammen und verliebte sich leidenschaftlich in ihn. Sie trat mit ihm in schriftlichen Verkehr, der bis Ende 1897 fortdauerte, aber von da an allmählich von Seite des Doktors beschränkt wurde. Im Januar brachte Fräulein Jllovar in Erfahrung, Dr. Bechtinger habe sich mit einem Mädchen . aus Graz verlobt. Am 12. Februar fuhr sie nach dem etwa eine Stunde von Triest entfernten Prosecco, wo sie zum zweiten Male persönlich mit Dr. Bechtinger zusammentraf. Beide sprachen ganz ruhig miteinander; als sie auseinandergingen. wendete sie sich rasch um und feuerte einen Revolverschuß gegen ihn ab, worauf Dr. Bechtinger zusammenbrach. Marie Jllovar schoß noch zwei Mal; der Doktor würd noch einmal getroffen, der andere Schuß ging fehl. Sie entfloh im Wagen, wurde aber nach einer Stunde von der Gendarmerie in dem nahen Dorfe St. Eroce verhaftet; seit dieser Zeit war das Mädchen in Haft. Dr. Bechtinger wurde sehr schwer verletzt in's städtische Krankenhaus gebracht, das er erst nach mehreren Wochen verlassen konnte. Die - Anklage gegen Maria Jllovar, die hochgradig hysterisch ist, lautete auf Verbrechen der schweren körverlickien Besckädtauna. Bei der Verhandlung waren die Galerien zumeist mit grauen der besseren Stände dicht besetzt. Die Anaeklagte war in Trauerkleidung. Sie vrückt sich beim Verhör sehr korrekt auS. Be: der Verlesung der Prozeßbeilagen verhüllte sie das Gesicht und weinte. Nach Verlesung der Anklage theilte der Vorsitzende mit. daß der Beschädigte und einzigeZeuge Dr. Bechtinger sich krank. heitshalber entschuldigt habe. Br. Bechtinger sprach in dem Brief die Ueberzeugung aus, daß Marie Jllovar im Zustande geistiger Gestörtheit handelte. Der Vertheidiger, der die Eompelenz deS Gerichtshofes bestritt, hatte gegen die Anklage Protest erhoben, wurde aber vom Oberlandsgerichte abgewiesen. Es begann nun daS Verhör der Angeklagten. Wie die Angeklagte sagte, hat sie mit Dr. Bechtinger nur zwei Zusammenkünfte gehabt. Sie liebte ihn, und alaubte sich, wenigstenö in der ersten Zeit, auch von ihm wiedergeliebt. Bei , der Zusammenkunft in Prosecco soll Dr. Bechtinger das Gerücht, er wolle sich mit einer Grazerin verheirathen. als bloßes Gerede bezeichnet haben. Den Revolver hat sie von einem Onkel unter dem Vorwande des Schutzes gegen Diebe entlehnt. Thatsächlich nahm sie ihn mit. weil sie Dr. Bechtinger und dann sich selbst erschießen wollte. Auf dem Wege zu Dr. Bechtinger hat sie ihren Entschluß jedoch geändert; sie wollte nur noch die gegenseitige Rückgabe der Briefe veranlassen und Klarheit über die geplante Heirath gewinnen. Dr. Bechtinger erklärte damals, die Briefe verbrannt zu haben; sie glaubte ihm nicht. Und als sie ihm die seinen zurückaab und er sagte, er wisse nicht. was er damit anfangen solle, gerieth sie in solche Erregung, daß sie mcht mehr wußte. waS sie that, und dreimal schoß. Nach dem Verhöre wurden die Briefe verlesen. Während dieser Verlesung rief die Angeklagte wiederholt: O, mein Bechtinger!" und bekam einen hysterischen Anfall. Sie sckluckUe laut auf und viele Frauen weinten mit. Die Verhandlung mußte wiederholt unterbrochen werden. Schließlich wurde Marie Jllovar zu acht Monaten schweren Kerkers verur theilt Der Untergang der Danae", Ueber den Untergang der französt fchen Fregatte Danae", deren Hebuna im Hafen von Triest soeben vor sich geht, wird aus Triest berichtet: Es war um Mitternacht vom 4. zum 5. Sep tember 1812. Der Commandant der südwestlich vom Molo S. Carlo ver ankerten Fregatte, die 350 Mann und 44 Kanonen an Bord hatte, Capitan La Tour, war eben vom Theater an Bord seines Schiffes zurückgekehrt. und der Matrose, der lhn vom Lande geholt hatte, war noch mit dem Ver tauen des BooteS beschäftigt, als sich plötzlich eine riesige Feuersäule zum Himmel erhob; in demselben Augenblick wurden Hafen und Stadt durch eine furchtbare Erschütterung aus dem Schlafe geschreckt. Die stolze Fregatte war in die Luft geflogen. Klirrend brachen die Fensterscheiben in der Stadt, Kamine stürzten ein und doppelt verschlossene Maaazinsthore offne ten sich von selbst; mehrere öffentliche Gebäude in der Nahe der Riva wurden erheblich beschädigt. Die mit brennenden Schisfstheilen übersäete See war bis zum Grunde aufgewühlt. Anker und Taue der Schiffe waren gerissen und mehrere Fahrzeuge fingen Feuer. So groß war die Gewalt des Luftdruckeö, daß in der Kirche zu Optschino, die 300 Meter über dem Meere auf dem Karstplateau steht, die Bilder von den Wänden fielen. . Es war eine Schreckensnacht für Triest. Der grauende Tag enthüllte den ganzen Umfang des Unalücks. Von dem mächtigen Kriegsschiffe waren nur Trümmer vorhanden, die mit zählreichen Leichen auf dem Meeresspiegel schwammen. Auch die Ufer bis nach Barcola waren mit Schifsöresten und Todten 'bedeckt. Die aanze Besatzung der Frecatte
hatte ihr Leben eingebüßt, bis aus i ; nen Matrosen, der den Commandanten an Bord gebracht hatte, und auch der überlebte die Katastrophe nur wenige Tage. Auch andere Personen, darunter Bürger und Bürgerinnen, die in Yt Unalücksnackt am Molo lust-
wandelten, fanden durch die Explosion . w m p i c - j rr ihren Tod. Auf 'eseyi oes sianzonschen Gouverneurs durste kein u&oxi über daS Unglück verlautbart werden. Ein Blatt in Paris brachte die lakonische Meldung, daß die Fregatte Danae" aus unbekannter Ursache in die Luft geflogen sei.- Von privaten AufZeichnungen ist jene aus dem ageoucye des I. B. Eamdon aus tonlveuler, eines Vorfahren des Triester Reichsrathsabgeordneten Dr. Cambon. erhalten geblieben, oyi tarnen aucyer mi Aenedia. aber auch sie haben das geheimnißvolle Dunkel, welches die letzten Augenblicke der ffregane umhüllt, nicht gelüftet. Der Triester (Thrnnin Don Giusevve Mainati zeichnett im Jahre 1818 nach der mllndlichen Ueberlieferung die weicyicyle oer Katastrophe auf. Das Volk legte sich eine rllkrende Liebesaeschichte zurecht. in der die rächende Nemesis mit dem großen Unglück den gordischen Knoten löst. Der Dichter AbdS Francesco Dall' Ongaro brachte in den vierziger Jahren die Katastrophe der Danae" auf die Bühne; die Venetianer lehnten jedoch das Werk ab. In der VolksPhantasie spielt auch die große KriegSlasse an Bord der Danae eine oue. Lieutenant und Hochstapler. , 0 Eine Aussehen erregende Verhaftuna erfolate vor einigen Tagen unter eigenthümlichen Umständen im Crimi nalgerichtsgedaude zu Berlin. Wer frühere Lieutenant Erich von Kriegsw . c r i. . w yelm wuroe jen längerer Heu von ver Criminalpolizei gesucht. Zufällig traf ihn ein Criminalbeamter im Gerichtsgehaude. Dieser griff zu einer List, um sich des Gesuchten, eines herkulisch gebauten Mannes zu sichern. .Herr v. Kriegsheim, Sie sind in einer Sache als Zeuge geladen und nicht erschienen; ich habe den Austrag, S:e dem oetressenden Richter vorzuführen Der Angeredete erwiderte, daß er von einer Vorladung nichts wisse, worauf der Beamte erklärte, er brauche ja nur dem Richter m sagen, daß er keine Vorladung erhalten habe, damit sei die Sache dann erledigt. Herr v. Kriegsheim folgte dem Beamten, der ihn direct in das Büreau deö Untersuchungs. richters führte. Kaum war hier der Name v. Kriegsheim genannt, als dem Träger desselben erklärt wurde, daß er verhastet sei. Es liegt eine ganze Anzahl von Strafthaten gegen den Verhafteten vor, und dürfte' sich ein Proceß vorbereiten, welcher hinsichtlich seines Umfanges alles in den letzten zehn Jahren Dagewesene in den Schatten stellen wird. Der Untersuchungsrichter, welcher die Sache bearbeitet, steht vor einer mühsamen Arbeit; bisher sind bereits gegen 4 Centner Acten eingeliefert worden. Herr v. KriegSheim hat schon früher die Öffentlichkeit beschäftigt. Vor einigen Jahren wurde in den Zeitungen mitgetheilt, daß er die Soubrette Anna H., zu der er Beziehungen unterhielt, in der gewissenlosesten Weise ausgebeutet habe. Die H. war früher die Geliebte eines inzwischen verstorbenen Großindustriellen gewesen, der sie mit 10.000 M. adgesunden hatte, v. Kriegsheim, an Wohlleben gewöhnt, soll nicht nur diesen Betrag in kurzer Zeit verpraßt, sondern ihr auch Bril kanten und Schmuckgegenstände von hohem Werthe abgenommen, dieselben versetzt und den Erlös für sich verwendet haben. Fräulein H. hat gegen v. Kneasheun men Civllproceß anae strengt und auch ein obsiegendes Erkenntnik erstritten. Es schwebte da mals auch ein Strafversahren gegen v. Kriegsheim wegen Wechselfalschung, es kam aber nicht zu einer Anklage, weil der Geschädigte, sein Bruder, vom Recht der Zeugnißverweigeruna Gebrauch machte. Nach dieser Zeit begab Herr v. Kriegsheim sich unter die Gründer, und die lhm zetzt zur Last ge legten Straftaten knüpfen an eine Reihe von Civilprocessen, Gründungen und Flnanzgeschasim an. an denen v. Kriegsheim betheiligt war. Derjenige, welcher zuerst das fmannelle Genie und den hochtonenden Namen des Ver hafteten für sich auszubeuten verstand. war der jetzt im Zuchthause zu Ra witsch sitzende Bankier HermannFried mann. Die kaufmännischen Bezie hunqen v. Kriegsheims reichen merk würdiger Weise selbst in geachtete Vankbüreaus hinein. Die schwebende Untersuchung wird aber endlich eine Reihe von Schiebungen, welche rn ein geweihten Kreisen schon längst Kopfschütteln erregt haben, der strafrechtu chen Beurtheilung unterbreiten. Die neueste Folie für den Bankier Erich v. Kriegsheim bildete der Titel DUtor der Internationalen Dlscontogesellschaft", den er sich beilegte. Sein Bureau befand sich am Schiffbauerdämm, eö war aber nur auf's Nothdürstigste mit einem Tische und einigen Stühlen ausgestattet. Es werden be. reits täglich Zeugen vernommen. Die Natur'Erzeugnisse der Philip pinen. Die Philippinen erzeugen Vorzugs weise fünf Producte von großem Werth für den Welthandel: Zucker, Pflanzenfasern, Tabak, Copra und Kaffee. Die Zuckerproduktion nahm rasch zu: 1871 betrug sie erst knapp 100,000 Tonnen, 1881 schon 230.000 Tonnen und 1893 über 260.000 Tonnen. Die zuckerreichste Gegend ist die Provinz Pampanga nördlich derBucht von Manila, wo allein ein volles Drittel der Gesammt Erzeugung an Zucker gewonnen wird. Auch die anderen Provinzen um diesen Meerbusen herum sind sehr zuckerreich. Der beste Zucker kommt aus der Provinz Capiz an der Nordküste der Insel Panay; von dort wird er hauptsächlich ' nach den Ver. Staaten verschickt.' Das nächstwichtige Erzeugniß der Philippinen ist der bekannte UarMzl d:r citt uit
etwa aus einer yanspslanze gewonnen wird, sondern die gelblichweißen oder bräunttchqelben Bastfasern der Blätter
einer Bananenart vorstellt. Diese Banane, deren Wachsthum für die Phi livvinen von so ' außerordentlicher Bedeutung ist, täuscht die Erwartungen dafür in emer anderen Beziehung; wäbrend nämlich sonst die Früchte der Bananen das wichtigste Nahrunasmittel ganzer Volker bilden, ist die Frucht dieser Art unaenießbar. Die Pflanze gedeiht auch auf magerem Boden. Die schönsten Bananenpslanzungen finden sich auf der südlichen Halbinsel von Luzon und auf den benachbarten Inseln Samar. Letzte und Bohol. Die Bastfasern werden nicht auf den Philippinen verarbeitet, fondern roy nach England, den Ver. Staaten und Australien schafft, wo man die geschaß ten Hanftaue daraus verfertigt. 1893 wurde Manilafaser für 4 Millionen Mark von den Inseln ausgeführt. Die Tabak abr kation steht seit lanaer 'Mi unter einem Monopol, aber der Anbau der Pflanze ist überall frei. Derbeste Tabak wird in den Provinzen Cagaian und ?lsabela. ganz im Nordosten von Luzon, geerntet. Die Ausfuhr betrug, 1893 etwa 10.000 sonnen Tabakblätter und 140 Millionen Stück Cigarren. Die Verwerthung der Covra ist für die Philippinen Verhältnißmäßig neu. Copra ist bekanntlich der 'Llreiche Kern der Cocosnuß. Der Kaffee kam von Brasilien' aus nach den Philippinen und bürgerte sich verhältnißmäßig spät ein; erst '1826 wurde die erste große Kaffeeplantage angelegt. Der Kaffee ist ausgezeichnet und wird jetzt überall hin verschictt.' früher fast ausschließlich nach Frankreich; die Ausfuhr hat übrigens nachgelassen. Die umfangreichen Wälder der Insel sind noch sehr wenig erforscht. Kohleuvorkommen kennt man aus den Inseln Luzon und Zebu, auch vorzügliche Eisenlager und Schweselablazerungen sind bekannt. GnseiLsützigeS. Gegen spröde Haut wende man Coldcream, Vaseline oder Glycerm (mit Wasser verdünnt) an. Moökitovuder. . Ein Duder gegen Moskitos erhält man durch folgende Mischung: 5 Theile Eukalyptol werden mit 10 Theilen feingepulvertem Talk und 85 Theilen Stärkemehl inNigst gemischt. Kops und Hände werden des Taaes über öfter mit diesem Pulver trocken abgerieben. Um Mäuse zu vertilgen, knetet man Semmelteig mit altem Fett, ranziger Butter oder klein geschnittenem ranzigen Speck, fügt eine kleine Hand voll Eisenfeilspähne und einige Tropfen Anisöl gut durch einander und formt Kügelchen daraus, welche man den Mäusen zum Fressen streut. Strohgeflechtereinigen. Man wäscht sie rein mit Seifen- und Laugenwasser und schwefelt sie in noch feuchtem Zustande. Dazu verwendet man ein Faß oder einen Kasten und bringt den Gegenstand, welchen man schwefeln will, auf ein Netz, oder mittelst Schnüren oder. Stangen in den oberen Theil des Fasses, dann stellt man auf den Boden des Fasses eine Schüssel mit Schwefel, zündet letzteren an. verschließt das Faß und öffnet es erst wieder, wenn der Schwefel längere Zeit zu brennen aufgehört hat. Damit die Geflechte nicht zu stark erhitzt werden und nicht 'verbrennen, müssen sie hoch genug über dem Schwefel angebracht werden. BehandlungderKorktepPiche (Linoleum). Dieselben sollten täglich feucht aufgewischt werden. Wöchentlich reinigt man sie einmal mit lauwarmem Seifenwasser und reibt trocken nach. Mindestens alle Vierteljahre sollten Korkteppiche mit Leinöl abgerieben werden. Tintenflecke in farbigem Wollenstoff entfernt man, indem man einen Salzlöffel voll Salz in dem Saft einer mittelgroßen Citrone auflöst, den Flecken damit gut befeuchtet und ihn in die Sonne legt. Dies hilft sicher. Filz hüte. Weiche, helle und dunkle Filzhllte reinigt man von Fettund Schmutzflecken durch Reiben mit einem Wollläppchen, das man öfter in eine aus 10 Theilen Salmiakgeist, 3 Theilen Kochsalz. 10 Tbeilen MlfnfinT (aus der Droguenhandlung) bestehende (V1 f T fl & ' Jf 1 m vluik'Ulcii iaurv.1. uslß feaiz muß vorher durch Schütteln vollständ! löst werden. Hiernach bürstet man die cri::tr.in "ti uuiiihi trasiig uoer oen ganzen Hut. worauf dieser wie neu erscheint. Kirschslecke auS Tischwasche zu entferne n. Man wasch die befleckte Stelle sogleich in lauem Wasser mit Seife; alsdann tauche man. die Wäsche in Milch, so daß letztere ganz darüber steht, lasse solche eine Nacht darin stehen, woraus jede Spur von Flecken verschwunden sein wird. Dunkelblaue LeZnenkleider lassen sich sehr gut waschen, nur erhalten sie durch die Anwendung von Stärke ein. unansehnliches. Aussehen. Man verwende zu diesem Zwecke Rog. genmehlbrei, der mit warmem Wasser im Verhältniß zur Menge der zu stärkenden Sachen verdünnt wird. Die Behandlung ist im übrigen ganz wie bei Stärkewäsche, und werden dieKleider auf der linken Seite gebügelt, wovon iic em neues Aussehen erhaltm. Druckfiellenaus Sammet und'Plüsch (besonders bei Möbeln) entfernt man, indem man die -. Flecke mit Wasser reichlich betupft und dann mit einer sehr scharfen Bürste bearbeitet. Die umgedrückten Fäden richten sich alsdann wieder auf. Hilft einma-' jigeö ' Verfahren nicht, so wiederholt man dasselbe. Um das Sauerwerden der Milch zu verhüten, ist es rathsam. dieselbe gleich in denKeller oder an einen kühlen Ort zu stellen.. Aber auch da ist sie nicht sicher; sobald' ein Gewitter heraufzieht, wird sie sauer. Dieses Uebel wird dadurch verhüiet, daß-man in die Milch einen silbernen Lfel lk-t. Di: Öilä bleibt frisch
und gut, auch selbst bei einem aussteigenden Gewitter. Nach Hunds- oder Schlangenbiß oder Stich durch giftige Insecten ist sofort ein Band, eine Schnur oder auch ein Tuch oder was man
sonst zur Hand hat, oberhalb der Wunde, respektive zwischen Wunde und Herz, fest herumzubmden. Wird Jemand z. V. von einem giftigen Insect in den Daumen gestochen ode? von einer Schlange in die Hand gebissen, so bindet man oberhalb der Wunde, also etwa am Oberarm ein Band fest herum. Dadurch verhindert man, daß das Vlut der Hand zum Herzen zurückläuft und das in das Blut aufgenommene Gift zum Herzen schleppt. Wurde Jemand von einem Hund in die Wade gebissen, so bindet man den Oberschenkel recht fest, damit daL Gift von der Wade nicht zumHerzen kommt. Das feste Binden oberhalb der Wunde hat noch einen zweiten großen Vortheil. DaS Blut kann nicht allein zum Herzen kommen, sondern es wird durch das Binden sogar rückwärts getrieben und die Wunde fängt stark zu bluten an, was sehr erwünscht ist, denn das herauslaufende'Vlut ist der allernächste Brunnen, um das Gift aus der Wunde herauszuwaschen. Ist dieses Binden gut gemacht, so ist die Hauptsache geschehen und eine, allgemeine Blutvergiftung nicht mehr zu befürchten. Man kann nun mit Ruhe die übrigen nöthigen Mittel anwenden. Osm JnUtN. VleiZlucylyavendi eMann schaften der Compagnie K vom dritten Tezas - Regiment ergriffen, aber nicht vor den Spaniern, sondern vor den Moskitos. Schon mehrere Male hatte die Compagnie ihr Lager wechseln müssen, stets in der Hoffnung, endlich einen leidlich mückenfreien Platz zu erlangen, aber vergeblich. Von Rigoletö" wurde den Truppen erlaubt nach Chef Menteur" überzusiedeln, aber auch hier waren die Mosquitos ebenso groß und hungrig wie in Rigolets. Weder Offiziere noch Mannschaften konnten Nachts Ruhe finden. Colonel Coole hat deshalb bei dem Adjutant General um eine abermalige Ver setzung in ein anderes Lager nachgesucht. Zum dritten Male wechselte die Compagnie ihr Lager und zwar brach Capitän Joung mit seinen Leuten nach Fort Morgan, Ala., aus. wahrend Lieutenant Colonel Cooke nach Cagle Paß. Tex.. zurückkehrte. WährendBauschreinerbei der Arbeit auf dem Dache eines Ge bäudes an West Main Straße in Richmond. Ind., beschäftigt waren, betraten sie in Zimmer, das über einer chinesischen Waschanstalt gelegen ist und schon mehrere Jahre Nicht mehr benutzt wurde. In einer Ecke dieses Raumes fanden sie eine ungefähr drei Fuß im Quadrat messende Holzkiste vor, welche sie aus Neugierde öffneten. Sie waren nicht wema, bestürzt, als sie darin das Skelett emes menschlichen Wesens vorfanden, das wohl schon mehrere Jahre dort verborgen war und der Umstand, daß die vertrocknete Haut noch an den Knochen hing, bewies, daß der Körper kurz nach dem Tode des Betreffenden in die Kiste ge steckt worden war. Merkwürdigerweise soll vor einigen Jahren ein ver dächtiger Todesfall in der Nachbarschaft vorgekommen sem und der Eo .roner Zimmermann ist nun mit der Untersuchung dieser Angelegenheit im Gang. Starker Regen hat in Anderson Mills, zwölf Meilen nordwest lich von Fennimore, Wis., das Gerippe eines merkwürdigen Thieres zu Tage gefördert. Ein Sohn von John W. Anderson entdeckte die Spitze eines un- ? geheuren Zahnes, und er machte sich ogleich an die Arbeit, ihn herauszugraben. Hierbei stellte es sich heraus, daß Anderson ein vollständiges Skelett emes letzt ausgestorbenen Thieres ent deckt bat. Das Skelett , i augen scheinlich das einer Art Mastodon. Die Stoßzähne sind 9 Fuß 4 Zoll lang und haben am Grunde einen Umfang von 27 Zoll. Die Rippen messen 3 Fuß . und sind mit den Rückenwirbeln durch Kugelgelenke verbunden. Emer dieser Rückenwirbel ist ebenfalls gefunden worden: er ist gut erhalten, unregelmäßig geformt und mißt zehn Zoll im Durchmesser. Das Loch, durch welches sich das Mark zog. mißt vier Zoll. Den Zahnen uno nocyen nacy zu urio len, gehörte das Thier zu den sleisch fressenden. Wie unsere Artilleristen die spanischen 5?ortifikationen in Trümmer legten, so zerstört der Con traktor die herrlichen Felswände am Hudson, die berühmten Pallsaden. Der Kriegslärm hat den dumpfen Knall der Dynamitexplosion übertönt und unaufhaltsam schreitet das Ver derben voran. Niemand, weder Bun des- noch Staatsbehörden scheinen sich um die Zerstörung dieser unserer groß ten - landscdastlicken Scdonbett am Hudson zu kümmern, und nur, wenn ein ganz besonders lauter Krach von den Granitwänden her vernehmbar wird, wird das Publikum vorüber gebend auf die Fortsetzung dieses Vandalismus aufmerksam. Eine solche Gelegenheit war die dieser Tage statt gehabte Ezplosion eines riesenhaften Schusses. Mehr als eine. Tonne Drmamit erplodirte. und fast 4000 Cubikyardö Gestein wurden herabgerissen. Die Explosion erfolgte unweit deö OrteS Fort Lee. Diese Sprengung wird als die gelungenste bezeichnet, die noch je stattgefunden hat. Noch einige solcher erfolgreichen Sprengungen und von den Palisaden wird wenig mehr alö der Name übrig sein. Ansteckend: Sag' mal. was ist denn mit Deiner Frau, die kommt mir so komisch vor!" B.: Ach weißt. Seppel, seit die Stadtleut' bei uns auf Sommerwohnung waren, will sie durchaus auch Nerven haben.Aha! Fräulein: Daß Sie so hartherzig gegen die . Armen sein können . . haben Sie schon schlimme Erfahrungen gemacht?" Herr: O ja, auf einem Wöhlthätigkeit5ballr Uxv.t ich r.::r.: Krau knen!"
r.:?!i..c.-yhr:s.-: .TT.Tv.-.
' For a long tfrne," aid the fanner' wife, " I tuffered from gaatrlc troubles and dyspepsia. After all mjr meals I eipcrlenced a disagreeable, heavy sort of fediriff and oftentimes in th morning tny tongue would be coated ; in fact, this would be th case for whole days at a time. I had recoura to th whole category of correcdrei, aperients, laxatirci, etc., but ths rellaf I found was only temporary. Indeed, In most casei, akter I had talcen them for, an lengthof time, the early fficaey aeemed entlrely ritiated. I bad so often seea In the ad vertiiemontt of Räp&mis Tabules, the Statement, one gives rclief, that at last it so impressed Itself npon me that I decided to give them a trial. A trial was entlrelr convincing and in a short time I was well. While I hare now no regulär' use tor them I always lceep them an band, to be used in case of emergency."
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7 O0 Btlf l3?ts DasHinterdemCHordcr Schloßkirche in Stuttgart errichtete Denkmal für den Dichter Gerok ist dieser Tage enthüllt und eingeweiht worden. ' Das Denkmal besteht in einer Nischcnanlage, auf der die MarmorBüste des Dichters steht; in der Nische sitzt eine bronzene Jünglingsgestalt mit Palme und Lyra, der Genius der Poesie. Gerok war ein liebenswürdiger Liederdichter, dessen feine ausgearbeitete und doch zum Herzen gehende Sangweise sich viele Freunde erworben hat. ' Bei der Enthüllungsfeier stand übrigens mehr der Geistliche, als der Dichter im Vordergrunde. Schöpfe: des Denkmals ist Professo-e Donndorf. biegen n oe vorigen Jahres warnte der Reichs - Anzeigerdie deutschen Gastwirthe vor dem in der Rue Locquenghien zu Brüssel wohnenden Zollagenten- Emile Rasse. Dieser Mann versandte an ausländische Gasthöfe im Namen von Reisen den. die alsbald dort eintreffen sollten, unter Nachnahme werthlose japanische Vasen, die denn auch mancher GastWirth in Erwartung eines neuen Gastcs einlöste. Rasse ist inzwischen vom Brüsseler Gericht wegen betrügerischen Vankbruches und zahlreicher Schwindeleien belangt worden. Er hatte sich mit mehreren würdigen Genossen auf eine Art modernen Waaraenraubs verlegt, indem er sich aus dem Auslande große Sendungen Wein, Cognac und andere Waaren kommen ließ und sie zu Schleuderpreisen veräußerte, ohne die Lieferer zu bezahlen. Als das Geschäft unter solchen Umständen nicht mehr ging, verlegte sich der Betrüger mit zwei Genossen, unter denen sich ein ehemaligcr Notar befindet, auf die Falschmünzerei; aber Klagen zahlreicher Einwohner der Vorstädte, die mit dem falschen Gelde überschüttet wurden, führten schließlich zur Entdeckung der Bande, die darauf verhaftet wurde. Man fand bei Nasse und seinen Genossen eine Menge Falschstllcke von 5 und 2 Francs, sowie die zu deren Herstellung dienenden Geräthe. tVanzunisistingrößter Aufregung wegen einer Schatzgräbergesckichte. . Vor 23 Jahren entdeckten angeblich drei Arbeiter bei SidiFatallah, zwischen Tunis und Biserta. in einer Grotte, wohin man durch eine wasserlose Cisterne gelangte, einen unermeßlichen Schatz, bestehend ausGoldstücken. Goldbarren, Edelsteinen, lost baren Gegenständen aller Art, darunter ein Triumphwagen aus purem Golde, mit Juwelen besetzt, alles anscheinend aus der römischen Zeit.JahrHunderte lang unter der Erde vervborgen. Ueber die Art der Theilung geriethen sie in Streit, der eine wurde erdolcht, und die andern beiden flohen, um der Strafe für den Mord zu entgehen, nach Marokko. Dort blieben sie, bis Verjährung eingetreten war, wag ten aber trotzdem nicht, selbst denSchatz zu heben, sondern wendeten sich an die verschiedensten Personen mit dem Ansuchen, ihnen ihr Geheimniß und den Schatz selbst abzukaufen, lange Zeit umsonst. Endlich trafen sie einen Gläubigen, den französischen Marquis Anselme de Tuisaye, der sich, als Correspondenj verschiedener Zeitungen und in geachteter Stellung schon lange in Tunis lebend, an den Minister - Residenten wandte und mit demselben einen Vertrag abschloß, wonach derMarquis den Schatz heben und die. Hälfte desselben behalten sollte, die andere Hälfte sollte dem Staat zufallen und zu Gunsten der Schönen Künste VerWendung finden. In diesen Tagen hat der Marquis alle nöthigen Vorbereitungen getroffm und die Ausgra düngen vornehmen lassen.' Zunächst hat man eine ausgedehnte phönicische Cisternenanlage aufgefunden, welch zur Wasserversorgung ines großen Gebäudecomplex gedient haben muß. Was weiter zum Vorschein kommen wird, muß sich ja bald zeigen. DtV Nachgrabungen sind im Gange. ;
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