Indiana Tribüne, Volume 21, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1898 — Page 3

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..TaSearetS thu alles. wa?vo ihnen behaup ttt wird, und sind ein, wirNich wundervolle Medizin. 3$ habe oft eine Medizin gewünscht, di, angenehm zu ehmen st. vnd endlich h,de ich fle in LaZcaret au suade. Seit ich st gebrauche, ist mim Blut erringt. Kit ?nt fia! wundervoll gedessert. nndlch fühle mich dele? m leder Ve!',ehunz." nt. OallieO. Sellars. Luttrell. Ten. LAXIR GON-OOIMS vsn MANOC ,3 MARKE CESJHEAT Zttikkm. fAmatftflft, trfsam. Schmeckn gut. r&trn oä hic icani voci lajroaa), peniriaaxB (eine Schmerzen. 10c,2Dc,öuc. Heilen Berftopfnng. Btrriln; Hrmrtj Catpj, t'faieae, ImItnI, Rpw Ter. 51 O.Tn "R 4 i traust und garanttert don alle nv-äu-jilapcHctcrn JBt euung derTadüU HCHWVHQCU. Dr. Gühler, J20 Ost ZAcEnrty Str. Sprechstunden : 8 MS 9 Uhr Vorm. ; 2 ll 3 hr Nachm.; 8 diS 9 Uhr bendS. Telephon 1446. r-rrch3utbf : Vonntags n; Vovmtttaa. C. C. EVEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8j Nord Pennsylvania Str. t- a 3 wird aus Mansch anseloanM. Die Office von Dr. II. FINK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafte. Sprechstunden : 9 Morgen? und 7 bend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Spr eich stunden: 2 4 Nachmittag. Tel. 2323. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, A'ö. 90l4 Ost Market Straße. Cofsin Block. Zimmer 43. Office.Stunden: 9di,I2 Dm.. Ilil5ttm., 7 Hl 9 bend. Sonntag von 10 NHr Bm. bi 2 Uhr m RlPANS TABÜIES Ar trtrAA -v !Ar Ant 11 fiiviivvv vi vmwv twi wiaw WOG' who preFer a rnedicuielsgulsed as cotv sectionery. Thcy tnaynow be lud (put. iip !fl Tin Box, $evcntytw ina boxV ri hvnfvv r"nt nr fivr fvrr so aw. " j-mwi V w v w ama a11 n. YMIMirl Mf.11 VIIV UVIM1 V TTM HIMK isyoutnatst, and thcy rnay alwaysbe obtincd by remitting the pricetp' ynfJ ine Kipans Uienycai i;HiaHVVQ5 L'odOrrir3 vku- iaciUlrft j-TirclrT?X?nTaiEm DaS DeuIfch.Nmerikanische Kcchtsburcau 1 Noiorial t von 4 B II. MAltOKAVOItTir, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt da älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände lezen, und versichert sein, daß die kleinsten, wie die größten vollmachtS'Aufträge tr.it gleichem Eifer und genauer Recht? kenntniß prompt und gewissenhaft er ledigt werden. Di,MelllList vermisster EJi'ben K ß I I t ' i H 'h ird Sch öc-r-r'? ird Schentlich in dlefirn Blatte erneuert. --Lrtl --lcTTOTiT?lraJLTi 60 YEARS V LArcnibnvb K; Tradc Marks . -A nniCNi rfl' Copyrights 4c. Anyn sendlng a sketrh and deBcrlrtton rasf onieklf certnln nr ptnlon fre whether a Inr.ntion ts probably ptentbte. CommunlctloaintrlctlTconfldentiaL II and book on Patent ent fr. Uldet asrency for ecurtnjr pateat. Fatenta takea torouita Mann & C. recelv tpttial ntice, wittaoat cbarsre. In tbe Scientific fltncrican. A nandaomely Hin st rat weekly. frirMt rrN ?xütär r,1UII!l&Co.36IBroadway-HßwYork BrancL Offlo: C F FU Wwblngion. D. C. M. Glerko, ; Deutscher r VuchbittVeV. 417 Oft McCarty Str. Lcke East. Vp Stairs. ttxt arl Ptngpank. 7 R, laba tra mt euuae ,ur m,z, i,tsa,,. Aolipla UTirey,. (Old rreolorn ßight.) Vaamt DfiMIn nfn-ncilo4-Aia ,.1UUU j X UMilv) XAUUOIUIUI Correspondont etc. No. 970 West Walnut St.

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Roman von Emil Kaiser. (Fortsetzung.) eo errcföjten die betten in schwei? gendem Unbehagen den Hos an Sck)llbergs Hause, wo ein seltsames Schauspiel ihrer wartete. Traudchen hotte das freundliche Wetter benutzt, um ihre Wäsche auf die Bleiche zu legen. Als die Magd fpäter hinausging, um die ausgelegten Stückr noch einmal zu besprengen, sah sie mit Erstaunen Frau Gerhardt und ihr Mädchen im Grashof eifrig damit beschäftigt, die ausgebreitete Wäsche in einem Winkel zusammen zu packen. Sie eilte in's Haus zurück und meldete ihrem Fräulein den unerhörten Vorfall. Mit erröthetem Gesicht erschien diese am Thatort. Ein heiliger Zorn erfüllte ihre Seele; denn welcher deutschen Frau gilt nicht ein Vergreifen an ihrer Wäsche für eine ebenso starke Beleidigung wie in Vergreifen an lhrem eigenen Körper? Was machen Sie da. Frau Gerhardt? rief sie schon von Weitem der Thätigen zu. Diese schaute auf. weit standen ihr die Auaen aus dem Kopfe. und auf ihren Wangen glühten zwei verrätherische rothe Flecke. Wir haben die Bleiche mitgemiethet und heute bleichen wir hier. Das werdet Ihr bleiben lassen! rief Traudchen dagegen. Morgen ist Euer Bleichtag. Sie drang in den Grashof ein. Herriehl entsetzte sie sich als sie ihr Zeug auf einen Haufen gepackt im Winkel erblickte. Alles ist verdorben. Macht, daß Ihr Euch vomHof scheert! Sie winkte dieMagd heran, die neugierig'gefolgt war. und begann mit ihr unter fortwährendem Jammern um die verlorene Arbeit die Stücke wieder auszubreiten. Wie eine Furie schoß Frau Gerhardt auf sie zu. Heute bleichen wir! kreischte sie. borgen konnt Ihr bleichen. Ist das Zzraulem nicht zu Sause? fragte Traudchen die Dienstmaad Ger. hardtö. Sie ist mit dem Baumeister ausgegangen. . . ....... Dann brinat doch wenigstens die vetrunkene Frau hinein! rief die Wirths tochter ihr zu. Betrunken oder Nicht betrunken, heute bleichen wir, und Frau Gerhardt bückte sich, um ein eben ausgebreitetes Betttuch wieder zusammenzuwerfen. da verließ Traudchen die Fassung. Sie nahm das Wäschestück, das sie just in der Hand hatte, schwang es hoch im Bogen durch die Lust und klatschend egten sich die feuchten Zipfel um die runden Backen der gebückten Frau. Diese stien einen gellenden Schrei aus. sie erhob sich und wollte sich auf die Angreifen stürzen, aber das zurückgeschwungene Leinen fuhr ihr von der andern Seite um den Kopf und zeternd prallte sie zurück. ; Die neue Art kalter umschlage erwiesen sich als sehr wirksam. Wie ein gut angemessener Maulkorb zogen sie der Frau die Backen zusammen. In eben diesem Augenblick betrat Reiner mit Olga den 5)of. Mit raschem Blick hatte diese die Sachlage erkannt. i Bleiben Sie zurück, herrschte sie ihrem verblüfften Begleiter gebieterisch zu. und eilte nach dem Grashof. Sie faßte ihre Mutter kräftig bei den Schultern; diese wandte sich erzürnt um, als sie aber in das Antlitz Ihrer Tochter sah. senkte sie beschämt die Augen zu Boden. Olga sah Traudchen vorwurfsvoll an. Ich werde mit Ihnen allem noch über diese Begegnung sprechen, sagte sie in bestimmtem Tone. Die Wirthstochter konnte sich Nicht so schnell beruhigen, sie klagte.schimpfte und lamentirte, der erhöhten Wirkung halber deutsch und französisch durcheinander. Olaa schien dies kaum zu bemerken, hoch aufgerichtet stand sie vor der Erregten. Diese Ruhe zwang Rnner unbedingte Bewunderung ab. Die Ausführung seines Mädchens konnte ihm ga? mart gefallen. Helfen Sie die Wasche wieder auslegen, gebot Olga ihrer Magd. Dann legte sie den Arm um ihre Mutter. Geduldlg wie ein Kind ließ diese sich von ihr hinwegführen. Der hab' ich'S ordentlich gegeben, der Säuferin, sagte Traudchen, indem sie noch glühend vom Streit vor Reiner trat. Dieser sah sie fremd an. Ihr Gesicht erschien ihr in diesem Augenblick roh und gemein. Ist Dein Bruder Heinrich zu Hause? fragte er, ohne auf ihre Worte etwas erwidert zu haben. Und er ging, um diesem den Unfall seines Compag, nons mitzutheilen. n. ; Reiner konnte nicht über den Eindruck fortkommen, den ihm die beiden Madchen gemacht, als sie einander ge genüberstanden. Was ihm an Olga so groß erschienen, war es denn etwas andres gewesen, als der Stolz.! den er sonst für ihren größten Fehler hielt? Und hatte er Nicht früher oft genug gesagt, daß gerade Traudchen zu ; ihm passe, weil sie eine Bauerntochter! sei? Wie konnte er ihr übel nebnea wollen, daß sie sich handgreiflich cm einet Gea nerin gerächt hatte? Er. hielt sich vor, wie er felbst Kierkeiaard' aeaenüber aehandelt habe. Nein, auch in ihm war Bauernblut, und wenn er' in der letzten Zeit sich viel von dem Benehmen und der Ausdrucksweise Vexhardts angeeignet hatte, so erschien, ihm das jetzt als ein Unrecht gegen 'leine. Ab stammuna. Er gab sich formlich' Mühe, eS zu übersehen, daß der Baumeister seit dem Vorfalle beim Canalbau ihn mit noch größerer Vertraulichkeit behandelte, als schon vorher. Er ist der feine Herr und ich bin der Bauernsohn,so wird es auch, bleiben, sagte .er. sich 'und ,nahm gegen seine bessere Empsindüng 'auch äußerlich 'einen .rauhen Ton und ein plumpes Auftreten an. So bewies er

sich aus's deutlichste, daß die stolze Tochter seines Chefs durchaus nicht im Stande fei, ihm Bewunderung einzuflößen, und daß in der That 'Traudchen es fei, die zu ihm gehöre. Auch dafür, daß diese ihn in der letzten Zeit schlecht behandelte, fand er eine Entschuldigung. Sie ist der Heimlichkeit ebenso überdrüssig als Du. sie muß ja selbstredend viel mehr darunter leiden. Daß Du noch immer nicht Ernst machst, das kränkt sie. So bestärkte ihn schließlich auch ihre Kälte und abweisende Haltung nur in seinem Vorhaben, ein zweites Mal um sie zu werben. Zum Ueberfluß gesellte sich zu diesen Gründen, die er sich selbst mühsam zusammengestellt hatte, noch ein äußerer, der ihn aus's schnellste vorwärts trieb auf der Bahn des Freiers. Er traf eines Tages mit Joseph

Pätz zusammen. Sie hatten einander schon längere Zelt nicht gesehen und somit vieles zu erzählen. Reiner fand den Freund sehr verändert; sein Aussehen war frischer als sonst, seine ganze Stimmung gehoben. Mit Zuversicht sprach er von seinen geschäftlichen Unternehmungen. Es ist alles besser gegangen, als ich gedacht habe. Der Vater ist Tonius gegenüber vorsichtig, und ich glaube jetzt selbst, daß durch den Aufbau des neuen Hauses unser Grundstück um vieles werthvoller geworden ist. Wenn der Vater erst Besitzer zweier großer Häuser ist. so hoffe ich. wird ersich zur Ruhe setzen, dann bleibt das Geschäft für mich allein, und es nährt seinen Mann. Das Herz aina ihm auf. wahrend er so sprach, und er erzählte am Ende auch von Frau Rizen und ihrer Tochter Johanna, wovon er noch nie gegen einen andern zu sprechen gewagt hatte. Sie muß Schweres durchgemacht haben, sagte er. Es ist nur eine bescheidene Stellung, die ich ihr verschafft habe, aber nun ist es rührend, wie dankbar sie sich beweist. Sie fühlt sich alücklich. und ich glaube, sie könnte auch einen andern glücklich machen. ' In diese hoffnungsfrohen Gedanken fiel Reiner mit rauhen Worten ein. Ihre Veraanaenhelt scheint aber doch sehr fragwürdig. Nimm Dich in Acht, ich glaube. Du bist auf dem besten rm f r . it uege, xjiaj in sie zu oerwoen. , Joseph wußte nicht, weshalb er sich davor hüten sollte. Sie ist nicht schlecht; davon bin ich überzeugt. Zu was sie das Unglück auch getrieben hat. sie kann nichts Schlechtes gethan haben. Nach Deiner Schilderung, wie Du sie den ersten Morgen aus der Straße getroffen hast, läßt sich doch das Schlimmste vermuthen. Aber Joseph wollte sich durchaus nicht überzeugen lassen. Trotz manchem modernen Autor schien es ihm durchaus nicht unmöglich, daß eine reine Jungfrau bis an die Kniee durch den Schmutz wate und doch eine reine Jungfrau bleibe. Zum Schluß fragte er noch mit seltsamem Ausdruck: Glaubst Du denn, in dieser Hinsicht die höchsten Anforderungen stellen zu dürfen? Reiner verstand nicht, was er mit dieser Frage wolle. Ich dächte so gut wie ein anderer das Recht zu haben, eine Frau von makelloser Vergangenheit zu beanspruchen, sagte er, und da er weiter nichts über diese Sache zu erwidern wußte, so erkundigte er sich nach Tonius. Auch von diesem sprach der Bruder jetzt mit weniger Bitterkeit. Er hat schwer ausgehalten, besonders in den ersten Tagen. Jetzt geht es wieder viel besser, und wenn er auch noch hinkt, so kann er doch schon wieder bis zu Schellbergs gehen. Neiners Antlitz verdüsterte sich. Was will er dort? fragte er. Nun. er hat doch mit seinem Compagnon manches zu besprechen. Die Sache mit dem Einsturz des Schachtes ist ja wohl ziemlich kostspielig, und die Behörde sieht ihnen jetzt scharf auf die Finger. Wir spuren das auch, gabNemer zu. Aber glaubst Du nicht, daß Tonius sich um Traudchen Schellberg bewirbt? Joseph sah den Frager erstaunt an. Meinst Du denn, daß er nicht auf makellosen Ruf bei seiner Frau sehen würde? Da fuhr Reiner auf. WaS soll das heißen? Ich hoffe, daß Du nichts an diesemMädchen auszusetzen hast; denn, daß Du es nur weißt, ich selbst werbe um sie. Das habe ich nicht anders erwartet, entgegnete der andere, mit dem Kopfe nickend. Bleibe nur ruhig. Ich will ja nichts gesagt haben. Du hast es aber gethan, und ich muß Dich bitten, mir die Gründe für Drine mir unverständliche Bemerkung mitzutheilen. Es ist ja weiter nichts Schlimmes, da Du sie, heirathen willst, begütigte Joseph. Tonius . hat in den ersten Nächten, wenn ihn das Fieber packte, allerlei von Dir und Traudchen gesprochen. Ich kann eS Dir so nicht wiedererzählen, wie er eS vorbrachte, aber es war augenscheinlich.daß er aus Euch Beide irgend einen Verdacht hat. Die Gründe wirst Du wohl besser kennen als ich. Reiner stieg das Blut zu Kopf; seine Stirnadern schwollen. Schwer ließ er die Faust auf den Tisch fallen und murmelte Drohungen vor sich hin. Endlich begann er, noch immer in gereiztem Tone: Und Du mußtest natürlich alles glauben, was er im Fiebermahn schwatzte? Ein unbekanntes Mädchen, das Du von der Straße aufliest, das hältst Du für werth, es zu Deiner Frau zu machen, aber mir, den Du jahrelang kennst, mir darfst Du natürlich auf ein solches Zeugniß hin aleich das Allerschllmmste zutrauen. Joseph wurde bestürzt bei der Hestigkeit des anderen. Seine Aussagen waren wirr, erwiderte er, aber gerade, wenn er von derCarnevalsnacht sprach. in der der Baumelster Gerhardt bestoh len worden ist, dann gab er so viele Einzelheiten an. daß weder, ich noch mein Vaier an der Richtiakeit seiner AndeutunL5N zweifelten.. Ich habe

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aver ltets geglaubt, daß Du alles wieder gut machen würdest. DaS werd ich üi!d das muß ich! rief Reiner, obgleich Dein Mißtrauen ungerechtfertigt ist. Wenn ich das wüßte, ich gäbe etwas darum; denn auch von anderen Sachen, die Tonius von jener Nacht erzählte. wünschte ich wohl, daß sie unwahr wä. ren. Er fabelte von dem Diebstahl bei Gerhardt tolles Zeug, das mich und den Vater beunruhigte. Alles Phantasien. Ich versichere dir. daß dein Verdacht falsch ist. sagte Reiner eifrig. Du mußt mir das glauben, ich gebe dir die Hand darauf. Joseph ergriff freudig des Freundes ihm dargebotene Rechte. Du machst mir das Herz froh, sagte er. Ich bin jetzt überzeugt, daß Tonius im Fieber irre sprach. Und dein Vater hat diese Reden auch gehört? sagte der andere. Ihn kann ich nicht wie dich von ihrerBedeutungslosigkeit überzeugen. Es ist mir aber auch ganz lieb so, ich muß jetzt thun. was ich ohnedies wollte: daö Mädchen heirathen. Diese Erkenntniß, daß Traudchens Ruf gefährdet sei, war es, die Reiners Entschluß vollends zur Reife brachte. Noch am selben Abend eröffnete er dem Vater sein Vorhaben. Overmann war im letzten Jahr merkbar gealtert. Seine hohe Gestalt war zusammengefallen.' Der ; große. kahle Kops beugte sich auf die emgesunkene Brust herab. Der Leib war geschwollen, aber die Glieder schwanden mehr und mehr. Das Verständniß für die Zeit war ihm ganz abhanden gekommen. Stets erzählte er mit greisenhafter Geschwätzigkeit von den schönen Zuständen, die während seiner Jugend in der Stadt geherrscht hatten. Die ungepflasterten Straßen, auf denen noch vor den einstöckigen Häusern die Dungerhausen lagen, erschienen ihm schöner als die glatten Basaltsahrbahnen und asphaltirten Burgersteige an den endlos hohen Bauten der modernen Stadt. Wer früher nicht sein Brod nahm bei dem Backer, der mit ihm in derselben Straße wohnte, und sein Fleisch nicht beim benachbarten Schlächter holte, der wurde als ein unzufriedener Mann angesehen. Man kannte sich, einer konnte dem andern nachrechnen, was er verdiente. Damalö gabs nichts zu schwindeln. Heute ist das alles anders. Jeder verlangt mehr Credit als er Geld hat. Nichts als Krämer und Spekulanten in der Stadt. Der Handwerkerstand geht ganz zurück. Das Brod wird in Wagen durch die Stadt gefahren, keiner, der es ißt. hat die Fabrik gesehen, in der es gemacht wird, und weiß, wie es dort zugeht. Das Fleisch kommt von Amerika, und ich weiß nicht. ' ob ich Pferdefleisch esse oder noch wasSchlimmeres. So halte der Alte an allem etwas auszusetzen, und endlos waren seine Lobpreisungen der guten alten Zeit. Auch heute, als Neiner den Namen Schellberg kaum genannt, fuhr der Vater los: Ein leichtsinniger Mann ist er geworden mit seinem grauen Haür. Er hat mir selbst erzählt, daß er cincii Wechsel unterschrieben hat; das war der Wechsel der Zeiten, ich unterschrei, be ihn nicht mehr. Draußen das Land verkauft er. wo sein Korn drauf gewachsen ist. und dafür läßt er sich Hypotheken geben auf Häuser, die noch gebaut werden sollen, oder er gibt das Geld seinem Sohne und diesem jungen Pätz. die werdcn es bald klein kriegen. Sie müssen aber doch auch Geld in ihrem Geschäft haben, wagte Reiner einzuwerfen, wie sollen sie sonst ' vor wärts kommen? ' lForlseKung folgt.) ' Vie lehten zehn ZNark. Von Theo. Malade. (ft,rtsetzung und Schluß.) , 0 M über Sterilisation von 'Catgut" das war eins seiner Lieblingslyemen. Bald war er in das Stu dium des Aufsatzes vertieft und zuweilen bekundete ein fast unmerkliches Kopfnicken sein Einverständniß mit oen Ansichten des Versassers. Auf einmal wurde er durch ein Geräusch von Stimmen aestört. Auk dem Korridor hörte er eilige Schritte sich nähern und Jemand, offenbar eine der Schwestern, ries laut: Herr Doktor, Herr Doktor!" . Was ist denn los?- Er sprang auf, öffnete die Thür und wollte gerade über die Schwelle treten, da stand schon die Stationsschwester aufgeregt und noch athemlos von schnellen Laufen vor ihm: Herr Doktor, Herr Doktor, ach. bitte, kommen Sie rasch!" Ja, um Gotteswillen, Schwester, was ist denn passirt?" - . i Ach Herr Doktor" die Schwester brachte jedes Wort in ihrer Aufregung nur mühsam über die Lippen im Ausnahmezimmer der Mann tobt hat Alles kurz und klein geschlagen." Wenn vor Herrn Schneidebein sein intimster Freund mit freundlicher Miene getreten wäre und hätte ihm plötzlich eine schallende Ohrfeige geaeben und hätte ihm gesagt: So, . heber Schneidebein, das ist mir ein rechtes Vergnügen gewesen" Herr Schneidebem wäre nicht halb so erstarrt gewesen wie infolge dieser Nachrickt. Sätte er nickt die Tbürklinke zufällig in der Hand gehabt, ich weiß nlcht. ov er nlcht umgefallen Ware. ; Seinem geistigen Auge ging ein Licht auf: Vorne im Aufnabmebureau befindet sich der wahre Kranke und hinten m der Zelle sitzt ein falscher der Begleiter! . . Aber er war Arzt und Mann aenua um jeder Lage gewachsen zu sein, und m i v l ' 9 so rassle er slcy zusammen uno schrie mit Stentorstimme nach dem Portal iu: .Warter berbei schellen ' T(n weniaen Augenblicken befanden I . r.r&n itK Vtv; kKC.n. ml! tl lVl UllV UWVJUVfc .tteMUt

V- : sich vor der Thür des Aufnahmezimmers. ' Aus diesem heraus erscholl ein Gc- ! töse, als wenn zehn Niesen mit ranken Lawn-Tennis spielten, i Bald polterte und donnerte es. bald krachte es von zerbrechenden Stühlen, und jetzt vernahm man ein lautes Klirren. Ach. Herr Schneidebcin wußte wohl, was dies bedeutete: die neue, theure Gasglühlichtlampe mußte so ihr glänzvolles Lasern enden. Wie ein Feldherr vor der Schlacht stand er da und gab seine Befehle: Ich mache leise die Thür auf. und Sie" springen hinzu und halten ihn fest." Behutsam öffnete er die Thür. Aber da flog schon ein Stuhl gegen sie und Schneidebein erhielt durch den Thürrand einen Schlag gegen die Stirn, daß er zurücktaumelte. Ach. er hätte aufschreien mögen vor Schmerz und vor Wuth! Es geht wohl doch nicht auf die Weise", meinte der Oberwärter, wir müssen wohl den akuten Anfall abwarten." Ja wohl. Müller, machen Sie nur. wie Sie wollen", stöhnte Schneidebein. Allmählich wurde es drinnen ruhig. Vorsichtig traten sie hinein. Der Kranke lag schweißbedeckt und zitternd am ganzen Körper auf dem Erdboden,' stieß wirre Laute aus und mühte sich.' mit den Händen ein Stuhldein zu Zerbrechen. Mit leichter Mühe wurde er gefesselt. Bringen Sie ihn in eine Zelle!" befahl Schneidebein. Und der Andere?" fragte der OberWärter. Ja so, der Andere", erwiderte er kleinlaut, ja, lassen Sie den nur heraus." Wenn et ihm aber nu so jut jefallen hat, deß er jar nich herausjehen will!" bemerkte Wärter Schnippich. .Sie halten bren Mund. Sckninpich, verstehen Sie?" herrschte ihn scynoeoein an. Er beaab sich in sein Zimmer zurück. Gebrochen setzte er sich auf seinen Schreibstuhl. Wie wird das Alles noch enden! Und dann die Blamage, vie lamage: Mag kommen, was da kommen mag", sagte er resignirt zu sich selber. unv es kam: Aus dem Zellenhause kam es. dann durch den Karten, ient über den Korridor Schneidebein war die eyle fast zugeschnürt und mühsam schnappte er nach Luft. Und nun aina die Tbür auf und ein Mann mit hochrothem Gesichte und wüthender Miene stand vor ihm: Sie Lumpcnkirl. heww ick Sie endlich? Na täuwen S'. ick schnied Sie die Kehl' af, ick schlag Sei up Ehr Döskopp, dat Sei Plattfüß' kregen." Und er drang auf ihn ein. Schneidebein svrana auf und flebte mit anasterfllllter Stimme: Seien Sie doch ruhia. seien Sie verständig. lieber Mann!" Ja. dat bewwen S' vörbin ook im mer seggt! Und Sei wulln 'n Dokter sinn? Ick will Sei seggn, wat Sei sind: 'n Lusdokter sind Sei." .Schneidebem war bis zum Fenster zurückgewichen, der Andere folate ibm auf dem Fuße. Seien Sie doch verständig, liebster Freund", wimmerte er, ich will Ihnen ja jede Entschädigung bieten." Das Wort wirkte Wunder. Die noch eben so wilden Augen seines Gegners blickten plötzlich milde und die krei chende Stimme tonte sanft: .So. dat is was anners. Wat wulln Sei mi denn gewen?" Schneidebem traten die SckweZKtropfen auf die Stirn. Es legte sich wie eine Zentnerlast auf seine Seele. Heute war ja der Dreißlgste! Zehn Mark nannte er noch sein eigen. Und diese sollten morgen Abend zum Juritenball lanaen! Wenn sie dem da nicht genügten! Möglichst freimüthig antwortete er: Zehn Mark." ; Wat. lumvia teiaen Mark beiden Sei mi an?" schrie Jener, twintig Mark will ick hewwen, twintig Mark!" Und drohend trat er näher. Schneidebem wurde es schwarz vor Augen. Schon überlegte er, ob er aus dem Fenster svrinaen sollte oder , laut um Hilfe rufen, da nahte die Rettung. (V ... n i c it . i 17 i rv- " m zginieigruno lyai sico vie .yur auf und eine freundlich-mahnende Stimme ließ sich Koren: .Um Qimmelswillen, Schneidebein, was ist denn das sur ein Skandal der Ihnen? Das ganze Haus geräth ja in Aufregung dadurch!" Wie Engelsgesang klangen dem Angeredeten die Worte. Meyer, liebster Meyer", rief er, Gott sei Dank, . daß Sie kommen! Können Sie mir nicht schnell zehn Mark leihen?" Mit Vergnügen", sagte Meyer und gab ihm die Summe. - Schneidebeln zoc sein Portemonnaie, entnahm mlt tiefem Seufzer daraus seine letzten zehn Mark und reichte Alles fernem Bedränger, der mit grinsendem Gesicht und ausgestreckt Hand dastand. Schmunzelnd steckte Dieser das Geld ein. Ick bedank' mi ook schön bi'n Herrn Dokter", sprach er und war verschwunden Schneidebein athmete laut auf. dann aina er auf seinen College "zu und schüttelte ihm dankbar die Hand: Sie sind ein guter Kerl, Meyer." O". antwortete Meyer, das ist mir schon längst bekannt, es freut mich, daß Sie das endlich auch einsehen. Im Uebrigen habe ich bereits von Jh. rer medizinischen That vernommea." Er li'b. sich ta den Schreibsessel fallen . und fuhr, behaglich seine Cigarre rauchend, fort: Sie sehen, lieber College, die innere Medizin ist gar Nicht so leicht, wie eS Manchem scheint. Vor Allem muß man, wenn man einen Franken behandeln will, sich erst überzeugen, ob er auch wirklich krank ist. Die Erkenntniß dieser Wahrheit ' ist immerhin zehn und auch zwanzig Mark werth. Meinen Sie nicht auch?Schneidebein überlief es abwechselnd Uh und kalt. Dieser unbarmberziae Mensch, der sich so an seinem Urvglück . 'i i ä .' . e. i4, !Xi3 r?k!velel Zvo er neu mujxamci

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