Indiana Tribüne, Volume 21, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1898 — Page 2
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; FNdwna Tribüne. Erschein? Tagttcy und Sonntag?. Die täglich TribKae-kostet durch kcn Xttget J 5cnt per Ooche, die SonntagS.rribae'I Kcntf per Woche. Leid zusse 15 Tet5 kw S Scntf per Ctfntt. Per P,ft ußerhalS di fJttM kzechitt ix v,?akitjhlnz V p7 Ö.
Cffir! 10 Qüd Vlabama trsK. Indianapolis, Ind., 10 August 1898 ' . Mttizgefetze.Plunder. Auf verschiedene Weise sind unsere Staatömil!zn sit Beginn des amtxi kanisch . spanischen - Krieges wieder mehr in den Bordergrund deö rdationa len JnteressS cfiretai, aber meist unter Umständen, welche rcht sebr ttty öend für das kriegspatriotisch Herz waren. Allerdings waren die einzelnen Milizsoldaten daran völlig un schuldig; sie haben dielmehr, soweit sie in Kriegsdienst kamen, vielfach Ehre eingelegt. U. A. zeigte es sich, daß zwischen dem, waS in den, einzelnen Staaten die .. Norm der Kriegstüchtigkeit bildet,, und den betreffenden Anforderungen der Bundesbehörden noch große Unterschikde bestanden, indem ein hoher Pro centsatz der Staats-Organisationen, welche sich zum Dienst im Vundesheer anboten, zurückgewiesen wurde. Es stellte sich heraus, daß die Regierung nicht im Stande war, rasch eine genügende Armee in's Feld zu stellen, und die Miliztruppen sich noch lange nicht ohne Weiteres zur Ergänzung der Bundes-Streitkräfte eigneten. Dann wurde man aber auch darauf ausmerksam, wie sehr das. seit 106 Jahren bestehende .Bundesgesetz betreffs der Mili'en maltet ist. Dem bloßen Zahlenverhältniß nach rciiibc d!k Kriegsstärke unserer Nation u! ine geradezu ungeheure erscheinen, ivenn nach jenem Gesetz eine allgemeine -Recrutirung stattfände. Denn dasselbe ordnet an, daß jeder körperlich dienstfähige männliche Bürger der Ver. Staaten im Alter von 18 bis 45 Jahren in die Miliz eingereiht werden soll und jederzeit ausgehoben werden kann. Dem Aussehen nach aber würde eine, nach diesem Gesetz auSgehobene und ausgerüstete Riesen-Armee in unserer Zeit Einem höchst spanisch" vorkommen, nämlich einen sehr donqulrotenhaften Eindruck machen. Jene Gesetzesbestimmungen stammen aus dem seligen. Jahre 1792. und es kann gewiß als in Zeugniß für die Friedensliebe unseres Landes geltend gemacht werden, daß man sich in den IWJahren noch nicht veranlaßt gesehen hat, irgendetwas daran zu ändern. ungeachtet alles dessen, WaS inzwischen in der militärischen Welt vorgegangen ist! Alle betreffenden Bestimmungen bestehen heute noch ,in voller Kraft", und man könnte etwas Schönes erleben, wenn es irgend einem Verehrer des Hergebrachten, von den Vorvätern Geschaffenen gelänge, einen gerichtlichen Einhaltsbefehl, oder auch einen Mandamus" - Befehl gegen das Kriegsdepartement behufs Durchfüh?ung7 dieser Bestimmungen zu erwirken. Eine darnach in's Feld gestellte Armee würde mehr wie ein ungeheurer .historischer' Eostüm-Zug. aussehen, " welcher die Tage von Sorktown in sound sovielfacher Vergrößerung darstellte. So ist u. A. bezüglich der Ausrüstung für die Landesvertheidiger ausbrücklich bestimmt, daß jeder Bürger, nachdem er von seiner Einreihung in tote Miliz venachrichtigt worden ist, .beständig mit in guten Muskete oder nnem ffeue-schlo'ß mit einem Bohrloch, das für Kugeln von 1-18 Pfund genügend ist, einem genügenden Bajonett, z.-rei Eztra-Feuersteinen. einem Tornister, ci?er Kugeltasche für nicht weniger ah 24 Patronen, welche seiner Muskete oder seinem Feuerschloß entsprechen und Pulver und Kugel enthalten, oder mit einer guten gezogenen Flinte, Tornister, SchrotBeutel und Pulverhorn versehen werden soll." Man denke sich das Alles in der Zeit der Krag-Jorgensen-, Winche-ster-und Mausergewehre! Und solcher carnevalhaft gewordenen Bestimmungen für die Ausrüstung der Gemeinen und der Officiere folgt noch eine ganze Menge. Schon bezüglich der Waffen allein ist inzwischen eine ganze Reihe Beränderungen erfolgt, und alle diese stehen im crassesten Widerspruch zu diesem. . noch in unveränderter Herrlichkeitbestehenden Gesetz. Noch manche nöhere Einzelheiten desselben sind recht interessant. So ist z. B., damit die wackeren Landesveriheidiger. keinesfalls durch Gerichtsverfahren der Möglichkeit beraubt werden, für . daö Vaterland zu kämpfen, die ausdrückliche Bestimmung getroffen, daß alle jene Waffen, Munition und sonstigen Ausrüstungen von keiner gesichtlichen Pfändung, Beschlagnahme, Versteigerung wegen Schuld oder 'beHufs Eintreibung von Steuern mitbetroffen werden können. - Und nun gar erst die Vorschriften für den activen Kriegsdienst! Man soll warten, bis man das Weiße im Äuge des Feindes sieht, und dann schießen." Das war bei den damals venützten Waffen gar nicht so heroisch, wie es für unsereOhren klingen könnte, würde aber in den Tagen deö MausergewehreS, mit einer Tragweite von 4600 englische Fuß, einfach Wahnwitz!aer Massen-Selbstmord sein! Eö war durchaus keine Unkenntniß. kxlche unsere Regierungen und Con aresst davon abhielt, jemals an diesen . bizarren Bestimmunoen etwas zu verbessern. Von George Washington bis zu Tyler hat ein .Präsident nach dem andern zu solchen Verbesserungen auf cefordert. Ein letzter diesbezüglicher Versuch touxU im Jahre 1840 gemicht. schlug aber fehl; der Gegenstand wurde . dann niemals wieder. aus'Z Tapet gebracht, da die Freiwilligen-Organisa-tionen in den verschiedenen Staaten alle Mängel zu decken schienen.
Aber man ist dahinter gekommen, daß diese Annahme eine sehr irrige war. Eapitän Brady, der früher zur regulären Bundesarmee gehörte, weist in einer scharfen Kritik darauf hin. daß die meisten Staats-Mlizorganisatio nen zu geselligen Clubs entartet" seien, und bringt einen Plan- in Vorschlag, wonach die Milizen, ähnlich wie jetzt in Kriegszeiten, in ein engeres Verhältniß zur Vundesarmee gestellt und von Bundes-Ofsicieren befehligt werden sollen, und der Veitritt zu diesen Organisationen wieder verallgemeiner! werden soll. Man mag noch Vieles Lber diesen Gegenstand in nachper Zeit hören! Daö gelbe Fieber im Süden.
Zu den am meisten gesürchteien Schreckges penstern in unseren SUdstaaten gehörte bisher .Yellow Jack". daS gelbe Fieber, und das Auftreten dieser Krankheit verfehlte nie, in der betrefsenden Gegend eine große Panik hervorzurufen. Tief - eingewurzelt war der Glaube, daß die Seuche in gewissen Theilen des Landes endemisch sei und selbst die strengste Quarantäne ihre Ausbreitung nicht zu. verhindern vermöge. Nach dem Dafürhalten der in den Gelbfieber - Districten thätigen Aerzte des Marinehospital - Diensteö liegt nun aber durchaus kein Grund zu übergroßer Furcht vor der Krankheit vor. da bei guter Behandlung und aufmerksamer Pflege dieselbe weniger Opfer fordert, als Typhus und andere Fieber. Diese Anstcht ist auf die Erfahrungen von McHenry basirt, wo die Krankheit im vorigen Jahre und in diesem Sommer austrat. McHenry ist ein Hinterwaldsnest im Staate Misstsskppi, das nur wenig über 300 Einwohner zählt. Dort könnte das gelbe Fieber wochenlang herrschen, ohne daß die Außenwelt etwas davon erführe, denn der Ortsarzt hat nicht Erfahrung genug, um die Krankheit erkennen zu können. Das vorjährige Ausbrechen der Seuche in McHenry hatte nicht blos die Aerzte des MarinehospitalDienstes, sondern auch die Santtätscommissionen der einzelnen Staaten veranlaßt, . schon zu Anfang dieses Sommers auf der Wacht zu sein, und schon am 7. Juni, d. h. 18 Tage nach der ersten Erkrankung, wurden von einem Arzte der Sanitätscommission von Mississippi in McHenry vier echte Fälle von gelbem Fieber constatirt. So umfassend waren die für diese Eventualität getroffenen Vorbereitungen, daß eine Stunde nach der ärztlichen Diagnose der Ort mit einem undurchdringlichen Cordon umgeben war und mit der größten Energie darauf hingearbeitet wurde, das weitere Umsichgreifen der Krank!it zu verhüten; Im Ganzen kamen 26 Krankheitsfälle vor, von denen keiner tödtlich endete, und e5 wurden 9 Krankheitsherde ermittelt. Da Feuer bekanntlich daö zuverlässigste Desinfectionsmittel ist, wurden G Gebäude, darunter ein Eishaus, niedergebrannt. Daß in einem Elshause sich eln Gelbfieberherd befmden kann, .mag vielfach für unwahrscheinlich angesehen werden, ist ! doch der schlimmste Feind des tropischen Bacillus, der diese Krankheit erregt. Aber in dem Eishause befanden sich große Massen von Sägemehl und dieses war die Brutstätte des Krankheitserregers. Nur Feuer konnte da helfen und deshalb wurde dieses heroische Mittel, dessen sich bekanntlich auch General Miles in Siboney bediente, in Anwendung gebracht. Das half. ' Nach Etablirung des Cordons und Verbrennung der Seuchenherde richteten die Sanitätsbeamten ihr Bestreben darauf, sowohl das Ausbreiten, der Krankheit am Orte selbst zu verhüten, als auch den Verbleib der Personen, welche McHenry in der Zeit zwischen dem 20. Mai und 7. Juni verlassen hatten, zu ermitteln und dem :Verschleppen der Seuchekeime durch, diese vorzubeugen. Das Lager in Fontainebleau an der Golfküste, das während der vorjährigen Epidemie so gute Dienste geleistet hatte, wurde wieder eröffnet und die Bewohner von ' McHenry aufgefordert, sich dorthin zu begeben. 80 Personen kamen dieser Aussordcrung nach und unter ihnen kam nicht ein einziger Fieberfall vor. In McHenry - felbst wurde seitens der Aerzte des Marinehospital - Dienstes die strengste Wachsamkeit ausgeübt. Kam eine Erkrankung vor,dann wurde der Patient ohne Verzug in einem Zelte untergebracht, die von ihm gebrauchten wollenen Decken u. s. w. (eventuell auch sein Haus) wurden verbrannt, alles Leinenzeug u. s. w. durch Kochen und Chemikalien desinsicirt. Zur Zerstörung der Krankheitskeime auf dem Erdboden wurdeFormaldehyd in. Anwendung gebracht.. Nur 6 Personen versuchten den Cordon zu durchbrechen, aber sie wurden erwischt und zurückspedirt. Auch in dem Aufspüren der Leute, welche in der Zeit zwischen Ausbruch der Krankheit und Etablirung der Quarantäne McHenry verlassen hatten, war man erfolgreich und alle wurden dorthin zurückgebracht. Diese heroischen Mittel halfen. Die Seuche ist vollständig erloschen, ohne daß Vellow Jack" auch nur ein einziges Menschenleben als Opfer gefordert hätte. Dieses Factum gilt den Aerzten im Süden als vollgiltiger Beweis dafür, daß das gelbe Fieber bei rationeller Behandlung und strenger Quarantäne nicht zu sürchten, daß Iellow Jack" kein wirkliches Gespenst, sondern nur ein Popanz ist. , ,, , Famlliensegen" der Fliegen. Während der Mensch schon manche werthvolle, große und kleine Thier.attungen ausgerottet oder der Ausrottung nahe gebracht hat, gelingt es ihm meistens nicht, in der Zahl der wirklichen Landplagen (von seinem StandPunkt aus betrachtet) mit allen Vernichtungsmitteln zusammen eine.'irgendwie merkliche Abnahme zu eizielen. Je winziger diese Landplagen sind, desto weniger cbeint der .König
oer Schöpfung" gegen sie ausrichten zu können, eben weil ihre Zahl eine Alles überwältigende ist. So scheint es wenigstens. Dies gilt auch bezüglich der ganz ordinären Haussliege, deren Fruchtbarkeit eine noch wunderbarere ist, als
diejenige der alt-ehrenwerthen (Sock- j rrwirfwa"! 3V6 Yt ?SslmiItnff aen" ! dieser Thiere ein ganz außerordentlicher sein muß. weiß zwar Jedermann; aber erst der neueren Wissenschaft blieb es vorbehalten, die Welt mit einer diesbezüglichen, ziemlich genauen und vollständigen Zahlen - Statistik zu überraschen oder zu erschrecken. Denn schrecklich sind sie wahrlich, die nächstehenden Ziffern, welche einem , Aufsatz von Professor L. O. Howard, dem Vorsteher unseres entomologischen Amtes in der Bundeshauptstadt, entnommen sind, und dem Laien kann bei diesen Zahlen fast noch schwindeliger werden, als bei denjenigen der Sternenkunde! Prof. Howard und Andere berechnen nämlich, daß eine einzige weibliche Hausfliege in einer einzigen Saison 4.472.286.103.713.559.320 Nachkom men erhalten kann! Wem es zu große Mühe macht, die Zahl vollständig sich vorzustellen, für den mag noch bemerkt sein, daß damit beinahe 4j Trillionen gemeint sind. (Nach der Berechnung von einer Billion als einer Million Millionen, und von einer Trillion als einer Million Billionen.) Um die Vorstellung dieser ungeheuren Zahl noch mehr zu vereinfachen, sei hiermit für einige Augenblicke zu den Gewichtsund Raum . Verhältnissen Zuflucht genommen, wobei man erst recht zu inieressanten, auffallenden Ergebnissen gelangen kanm Man hat eine ausgewachsene Hausfliege auf der genauesten Wage gewo M. welche dem chemischen Laboratorium unseres Landwirthschafts - Departements zu Gebote steht, und gefunden, daß dieses Exemplar 2 Hundertstel eines Gramms wog. Das bedeutet, daß erst 1400 solcher Fliegen eine Unze wiegen, und erst 22,400 ein Pfund, während zu einer Tonne schon mehr als 50 Millionen der geflügelten Pestilenzen erforderlich sind! Und doch ist dies erst ein sehr kleines Häufchen. Ein Elephant, wenn er nicht zu den kleineren gehört, wiegt seine 10 Tonnen; um einem solchen auf der Wage das Gleichgewicht zu halten, bedürste es nahezu 502 Millonen Hausfliegen. Aber ein solcher Fliegen - Elevhant", bildet nur einen ganz geringfügigen Bruchtheil der möglichen Nachkommenschaft einer einzigen weiblichen Stubenfliege in einer Saison warmen Wetters, denn diese Nachkommenschaft würde, der obenerwähnten Berechnung des Professors Howard zufolge, aus nicht weniger, als 8900Billionen dieser Fliegen - Elephanten bestehen! Welche kühnste Phantasie des kühnsten Fabeldichters hat jemals einen solchen amiliensegen ausgedacht? Die Geschichte wird aber noch erbaulicher, wenn wir den Elephanten und die ihm das Gleichgewicht haltenden Hauöfliegen Massen hinsichtlich des eingenommenen Raumes vergleichen. Ein Elephant braucht mindestens 15 Quadratfuß Stehraum. Nehmen wir an. daß ein Fliegen - Elephant,' also ein seinem Gewicht entsprechendes Quantum Fliegen, keinen größeren Raum beansprucht (waS aber noch weit von de? Wahrheit entfernt ist, da der Gewichtsstoff der Fliegen ein viel leichterer ist) so würden jene 8900 Billionen Fliegen - Elephanten immer noch mehr als 92 Millionen Quadratmeilen beanspruchen. DaS heißt, die mögliche Nachkommenschaft einer einzigen Stubenfliege in einer Saison würde beinahe doppelt so großenStehräum beanspruchen, wie die ganze Oberfläche unseres Erdballs bietet! Und da wagt es der Dichter noch, auszurufen: Raum für Alle hat. die Erde?" Doch ja, eS ist Raum genug vorhandro für alle großen und kleinsten' Wesen nämlich für alle Diejenigen, die am Leben bleiben. Denn jene gigantischen, hinter der Wahrheit aber noch weit zurückbleibenden Berechnungen gründen sich ja nur auf die Voraussetzung. daß ein einziges Paar Hausfliegen und ihre gesummten Kinder und Kindeskinder" während' eines Sommers am Leben blieben. Thatsächlich kommt dies niemals vor, und die scheinbare Unverwüstlichkeit dieser kleinen durstigen Dämonenwelt ist nur ein ganz gewaltiger Irrthum! ' Vielmehr werden fast alle, bis auf einen winzigen Bruchtheil, vor der Zeit vernichte! oder können gar nicht in's Dasein kommen. Aber, wie gesagt, wenn auch nur ein einziges Pärchen mit seiner ganzen Nachkommenschaf! während einki! Sommers erhalten bliebe, so wäre der Flächenraum von mehr als zwei Erbkörpern für diese Nachkom-. menschaft allein erfoiderlich. und e5 gäbe eine Plage, c'egkn welche jede der berühmten eovptisch - biblifck)cnPlaqen nur eine Kleiniikeit wäre! - Ettrop nische Rundschau. " Provinz Brandenburg. ' . . Berlin..' Dr. Alezis Schmidt, der Nestor der Berliner Journalisten, vollendete sein 80. Lebensjahr Durch den Tod des Hoflieferanten O. Marquardt hat Berlin eine in den wel testen Kreisen bekannte und beliebte Persönlichkeit verlören. Als die 5. Eskadron des Garde - Kürassier - Regiments die Paulstraße vassirte, kam an der Ecke der Straße Alt . Moabit das Pferd des Lieutenants von Kortz infolge eines Fehltrittes zu Falle. Der Reiter stürzte herab und verletzte sich erheblich. Der im Strafgefä'ngniß zu Plöjzcnsee internirte Strafgefanzene, Wildenhahn, welcher wegen Diebstahls eine mehrjährige i Gefängnißstrase zu verbüßen hatte und im dritten Gefängniß untergebracht war, hat sich in seiner Zelle erhängt. Einen jähen Tod fand, der Schlächtermeister Robert Matzke, der.in der Lützowstraße 105 eine Schlächterei betrieb. Matzke. ein noch junger, unverheirateter
2cann, war m:: dem Theilen ' von Fleischstückcn beschäftigt. Hierbei ylitt das großeSchlächtermesser an einer Sehne ab. Um diese zu zerschneiden, nahm der Meister ein anderes, recht scharfes Messer, mit dem er zwar die Sehne durchschnitt, aber so unglücklich bantirte. daß er sich selbst den Leib auf-
fchlitzte. Im Dienste auf der Straße erschossen hat sich der 45 Jahre alte Privatwächter Albert Schenderlein aus der Tempelherrnstraße No. 12. Er war leidend und hat jedenfalls in einem Anfall von Schwermuth gehandelt. Aus Uebermuth sprang der 44 Jahre alte Arbeiter Julius Mewes bei der Königl. Porzellanmanusactur völlig bekleidet in die Spree, um nach dem anderen Ufer hinüber zu schwimmen. In der Mitte des Stromes versank er in der Tiefe und ertrank. Durchgebrannt ist der 27jährige Buchhalter Karl Linsert, nachdem er einer hiesigen Firma einen Check über 3817 M. auf die Vereinsbank in Frankfurt a. M., sowie 1500 M. baares Geld veruntreut hatte. Bei einer Acetylen Explosion um's Leben gekommen ist der in der Fabrik von Goliasch & Co., Lindenstraße' 23, 'seit 18 Jahren beschäftigte Meister Reimann. Provinz Ostpreußen. Koni g?b erg. Der Bäckermeister Wiechmann von hier hat sich in Kranz durch zwei Revolverschüsse in den Kopf getödtet. Man vermuthet, daß der Beweggrund zurThat in traurigen Familienverhältnissen zu suchen ist. Wiechmann war erst 29 Jahre alt und unverbeirathet. Geh. Äaurath .Eugen Mohr ist im Alter von 59 Jahren verschieden. A l l e n st e i n. Von einem Bahnmeisterwagen stürzte aus der Strecke Allenstein - Mohrungen der Arbeiter Krause aus Schaustern. Der Wagen ging ihm Über den Unterleib, so daß er schwere Verletzungen erlitt, die alsbald seinen Tod herbeiführten. Bogunschewen. Der 13jährige Sohn des Besitzers Kondritz war mit dem Hüten einer Viehheerde beschästigt. Als er sich dort herumtummelte, gerieth er in ein mit Regenwasser gefülltes Sumpfloch und mußte vor den Augen seiner jüngeren Geschwister ertrinken. Braunsberg. Wegen schweren Diebstahls erhielt der pensionirte Gendarm Ernst Hüllmann von hier ein Jahr Gefängniß. Provinz Wcstpreußen. D a n z i g. Portepeefähnrich Kirsch aus Sachsen, welcher als Einziger von 72 Zöglingen das Examen auf der hiesigen Kriegsschule nicht bestand,' erschoß sich in einem Hotel. Kirsch war der einzige Sohn eines Pfarrers er stand bei einem sächsischen InfanterieRegiment. Das fünfzigjährige Dienstjubiläum beging Sekretär Schultz vom hiesigen Amtsgericht. E l b i n g. Die 9jährige Schülerin Anna Schwenzfeier in Pangritz-Kolo-nie wollte auf einem" Spiritus-Appa-rat für ihre jüngeren Geschwister Milch wärmen. Dabei beging sie die Unvorsichtigkeit, .Spiritus in' den brennenden Apparat zu gießen, dieser explodirte. und die Unglückliche 'erlitt so schwere Brandwunden, daß sie am folgenden Tage starb.- Im nahen Böhmischgut erhängte sich die Arbeitersrau Schadwalde; die Sorge um das tägliche Brod hat die Frau m den Tod getrieben. Z Mewe. Der Schiffseigner? Hermann Schulz segelte kürzlich mit seinem Kahn stromabwärts nach Danzio und mußte die Segel umstellen, j Dabei schlug das große Segel herum, die Leinen erfaßten das sechsjahrigk Söhnchen des Schiffseigners j und schleuderten es in's Wasser. Der Klewk ging vor den Augen seines Vaters sofort unter. Provinz Pommern. ! Stettin. Zimmererlehrling Albert Langkabel stürzte von dem Dach eines Neubaues auf die Straße, wo n todt liegen blieb. Auf der Unterwiek beim Hamburger Hof siel du 7jährige Knabe, des Schuhinachermeisters Strelow in die Oder; er konntt nur als Leiche wieder an's Ufer gebracht werben. i V ü t o w. Auf noch unermitteltt Weise brach in einer massiven Scheun des Vrauereibesitzers L. Herr Feuei aus, wodurch diese bis auf die : Umfassungswände eingeäschert wurde D r a m b u r g. Lehrer Blümke ist at den ffolgen eines Sturzes gestorben. Gartz. In der .Oder' wurde die Leiche des beim Angeln, verunglückten Tischlergesellen Henschel aufgefunden. G r a b o w. Heizer Emil Krüger stürzte von einem Dampfer in die Oder. ' Die angestellten Rettungsver--suche blieben erfolglos. : Provinz Eüleövig'Holstein.! Alt ona" Der Arbeiter ilian von hier gerieth auf dem Versmann's Quai in Hamburg beim Rangiren von Wagen zwischen zwei Puffer. i Dem Unglücklichen wurde der Brustkasten gequetscht, er lebte noch zwei Tage, ist aber dann an den Folgen der Verletzung im Krankenhause gestorben. Eddelack. ? Nachts ist das' auf Averlak velegene Wohnhaus des Maurers Boie Oeser total eingeäschert worden. - - '!. Ecklack. Das Haus . des . Eisenbahnarbeiters Engel am. sogenannten Kanalstrich ist abgebrannt.. j Flenöburg. Der' Matrose Ernst Abraham aus Husum, - welcher mit noch zwei Kameraden eine Segeltour auf der Föhrde unternahm, ertrank infolge Umschlagen des Bootes. Ost er - Klaut bull. Das Haus des Schuhmachers Heinrich Hinrichsen würd: ein Raub der Flammen.! Die Bewohner ' erwachten erst, als das ganze Haus schon in vollen Flammen stand, und konnten daher nur das nackte Leben retten. ' 1 Prcvlnz Sölesim. ' j " ' C a n t h. Im benachbarten Sablath schlug der Arbeiter Josef Heckenberg seinem ahnungslos ,vo? ihm hergehenden Dieystherrn. .dem utsbesitzer Kretschmer. mit der Sense w das Senick. lo dadit.a?f.z Sl2-d:r
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durchschnitten wurde. Beweggrund zur That war Haß. Kretschmer starb an Verblutung. Heckenberg wurde dem hiesigen Gefängniß zugeführt. Friedeberg a. On. Die hiesige Tischler- und. Drechslerinnung feierte ihr 350iähriges Bestehen. Zur Feier waren Vertreter der Regierung und der Stadt, sowie der Landrath erschienen. Das Jnnüngsprivilegium wurde im Jahre 1548 von Hans v. Schaffgotsch bestätigt. Großbaudiß. Sein 50jähriges Dienstjubiläum und zugleich seinen 70. Geburtstag feierte der Lehrer und Kantor V. Scholz. H o ck e n a u. Wohn- und Nebengebäude des Gutsbesitzers Pohl im nahen Neudorf brannten Nachts nder. Provinz Posen. B r o m b e r g. Die 00jährige Altsitzerfrau Schmeltzer in Flötenau bei Schubin ist beraubt und ermordet worden. Der Thäter ist man bisher nicht habhaft geworden. Jnowrazlaw. Der Werkführer Kluge wurde aus dem hiesigen Bahnhof von einem Zuge überfahren und getödtet. Zwei Arbeiter waren auf dem Gute Gorki mit Strohfahren beschäftigt. Als der Administrator Rabe dazu kam und einem der Männer eine Rüge ertheilte, widersprach dieser und erhielt dafür einige Hiebe mit der Reitpeitsche. Hieraus ergriff der Arbeiter eine Heugabel, riß Rabe vom Pferde und bearbeitete ihn mit Hieben und Stichen derartig, daß er hoffnungslos darniederliegt. Der Arbeiter hat sich selbst dem Gerichte gestellt. I a n o w i tz. In Serniki Ansiedlung brannten ein Stall und eine Scheune des Ansiedlers Bayersdorf nieder. Es sind neun Stück Vieh, ein Pferd und die diesjährige Heuernte ein Raub der Flammen geworden. ; Provmz Sachsen. Ammern. Der dreijährige Knabe des Arbeiters Müller trank aus einer Flasche, die Karbolsäure enthielt. Das Kind starb alsbald. Erfurt. Auf dem hiesigen Bahnhof wurde dem Eisenbahnarbeiter Karl Knauf aus Möbisburg der linke Arm beim Rangiren abgequetscht. Durch einen Sturz aus dem Fenster erlitten der 7jährige Franz Völlmer in der Mittelstraße und der 5jährige Karl Gutjahr, Hütergasse wohnhast, schwere Verletzungen. Halberstadt. Das hiesige Landgericht verurtheilte den früheren Bürgermeister von Wernigerode, Lucas .der als Standesbeamter standesamtliche Gebühren in Höhe von 104 M. unterschlagen hatte, zu einer Zusatzstrafe von vier Monaten Gefängniß. Provinz Hannover. Hannover. Der im 71. Lebensjahre stehende Rittmeister a. D. Freiherr Adolf v. Hodenberg hat sich erschossen. Die Ehefrau des Tischlers Otto hat sich in ihrer Wohnung erhängt. Zu drei Jahren Zuchthaus verurtheilte die Strafkammer den Glaser Heinrich Wickbold wegen Blutschände. Bardowiek. Das Haus des Kleinköthners Heinrich Meyer ist abgebrannt. Elbingerode. Der von hier gebürtige Matrose Reinhold Schütze, der mit einem Segelschiff nach Honolulu fuhr, stürzte vom Mastbaum und starb nach einer halben Stunde. Gieboldehausen. Der wegen verschiedener Vergehen steckbrieflich verfolgte Handelsmann Jakob Bode wurde durch den Gendarmen Schrader verhaftet und in das Amtsgerichtsgefängniß in Bockenem abgeführt. Goslar. Die goldene Hochzeit feierte das Böttchermeister Chr. Jaenecke'sche Ehepaar. Dem Jubelpaare wurde aus diesem Anlaß die Ehejubiläumsmedaille verliehen. Provinz Westfalen. M ü n st e r. Wegen Meineid wurde der Fabrikant Schränder aus Metelen vom hiesigen Schwurgericht zu 8 Monaten Gefängniß verutheilt. Attendorf. Nach dreiwöchenilichem Krankenlager starb an den Folgen einer Rippenfellentzündung der Hospital - Rektor Kaspar Papencordt, zugleich Leiter des Bernardinum hier, geb. 29. Januar 1840 zu Wetter, Priester seit 1868, in seiner hiesigen Stellung seit 1809. B e ck u m. Unter dem Verdacht, die Scheune ihrer Herrschaft in Brand gesteckt zu haben, wurde das 15jährige Dienstmädchen deS Vrennereibesttzers Heßling zur Hast gebracht. Nheinprovlnz. Köln.' Von dem alten Sternthor", das einen ganzen Stadttheil im Verkehr hemmte und deshalb nunmehr niedergerissen wird, sollen die wichtigsten Bestandtheile anderweitig aufgestellt werden. - Aachen. Feuer zerstörte die Nadelfabrik von Robert Neuß. ausgenommen den Kesselraum und die Maschinen. Der Schaden beläuft sich auf 50.000 Mark. Barmen.. Der 24 Jahre. alte Sohn des Gemüsehändlers Kuse trank infolge Verwechselung statt aus einer Branntweinflasche aus einer mit Säure gefüllten Flasche, sodaß er bald darauf verstarb. B r ü h l. Eine Entgleisung des Vorgebirgsbahnzuges wurde ' durch schwere Steinblöcke verursacht, die ruchlose Burschen auf die Schienen gewälzt hatten. Die Eisenbahn-Direk-tion hat eine Belohnung auf die Ergreifung der Thäter ausgesetzt. Der Heizer Beste, der bei der Entgleisung schwere Verletzungen erlitt, ist denselben erlegen. Provinz Hessen-Nassau. Kassel. Schlachtmeister Haas verunglückte beim Gekiselegen dadurch, daß ihm eine Schiene aus den Fuß siel, was seine Uebersührung in. das .Rothe Kreuz- nöthig machte. A l l t n d o r f. Schreinermeisier August Zerbst stürzte in seinem Hause von der Treppe; er zog sich dadurch einen komplizirten Schädelbruch zu, der seinen Tod terbeiMbrte.
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Freedom and sunshine are not moro welcomo ta on who hu betfn languishing in prison thau tho relief and comfort given bj't RW-kH'S TAiULES Every symptom of headaches, fcacltaches, billousness, dizziness, constipation andotherderangemenU lcaves at once when Kipans Tabulea comt to the rascue. These Tabulos reach the root of such disorders. The stomach is toned and strengthened, the livcr rcceives a gentle Stimulus, the bowel aro regulated thus aiding regularity in aU the f unction. The whole phvsical being is rcnovated and re-inforced bj the capacity to expei waste and receirc nourishmcnt. All people of sedentarj or confining occupations men or women rill ensure better digestion, clearer minds, and increased powor of application and enjoyment by tha ose of Kipans Tabules.
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Alten haß lau. Gestorben ist hier im Alter von 73 Jahren der Kantor und Lehrer a. D. Sauer. Sauer war im Schuldienst 54 Jahre und wirkte 34 Jahre lang an der hiesigen Gemeindeschule. A e b r a. Ihr 25jähriges Dienstjubiläum feierten die Lokomotivsührer Schnabel und Reim'öller. Mitteldeutsche Staate. Bad Wildungen. Der Geh. Kammerrath Neumann, der lange Jahre Mitglied der fürstlichen Domänenkammer gewesen, ist hier im Alter von 80 Jahren verschieden. Derselbe war erst vor Kurzem von Arolsen nach Wildungen übergesiedelt. I ' Bernburg. Dem StaatsaNwalt Pannier Hierselbst, der wegen farlässiger Körperverletzung seines Kindes zu 20 M. Geldbuße event, entsprechender Gefängnißstrafe verurtheilt wurde, ist unter Verleihung des Titels Amtsgerichtsrath" eine erledigte Richterstelle beim Amtsgerichte Käthen übertrage worden. Bilzings leben. Landwirth Otto Rommel wurde von seinem Arbeiter Müller, gen. Kaiser, mit einem Rec!)cn auf den Kopf geschlagen. Bei einer Operation wurde eine sehr schwere Verletzung der Hirnschale constatirt. Vlankenburg. Der Arbeitsbursche Rummert aus Heimburg verunglückte in der Grefe'schen Sägemühle hier. Er stand bei der Säge, als plötzlich ein Stück Holz absprang und ihn mit solcher Gewalt an den Unterleib traf, daß er starb. Vraunschweig. Den Tod im Hochwasser fand der 8jährige Sohn Hermann des Arbeiters Lutter aus Nüningen. Der Kleine hatte sich auf die in der Nähe der Nüninger Mühle befindliche Brücke gelegt und versuchte, mehrere angeschwemmte Sachen aus dem Wasser zu ziehen. Hierbei verlor er das Gleichgewicht, fiel in die Oker und ertrank. Sachsen. Dresden. Die Feier des 50jährigen Bürgerrechtsjubiläums beging Rechtsanwalt und Notar Gustav Hermann Böhme. Bei einer Schwimmübung in der Elbe ertrank der Gardereiter Fischer von der 5. Schwadron. A n n a b e r g. In der Wäsche im Grunde hat der - daselbst wohnende Handarbeiter Uhlig durch Erhängen seinem Leben ein Ziel gesetzt. Gerbermeister Friedrich August Anger feierte fein Mjähriges Bürgerjubiläum. B a u tz e n. n Tollwuth verstorben ist der 22jährige Stellmacher Paul Jänsch, der von einem wuthkranken Hunde gebissen worden war. Der vermißte Pulverarbeiter Hahnewald wurde in der Nähe des Militärbades ertrunken aufgefunden. Man nimmt an, daß Hahnewald infolge eines Krampfanfalles in die Spree gefallen ist. Der Stellmachermeister Andreas Ernst Helm feierte fein c0jähriges Vürgerjubiläum. E h e m n i tz. Goldene Hochzeit feierte der Schlossermeistcr Julius Richter mit seiner Gattin. E r i m m i t s ch a u. 'Bei einem Ausflug der Steigerabtheilung der hiegen Freiwilligen Feuerwehr ereignete sich ein Unglücksfall dadurch, daß dem Gelbgießer Hugo Renelt von einem Pferde ein Ohr abgerissen und verschluckt wurde. D t. N e u d o r f. Das Leberecht Kluge'sche .Ehepaar feierte in geistiger und körperlicher Rüstigkeit das 60jährige Ehejubiläum. Ehrenfriedersdorf. Weil kr soctaldemokratisch gesinnt, wurdz der Arbeiter Albin Petzold auf zwei Jahre aus dem hiesigen Jägercorps suspendirt. Engelhardtsgrun. Knoll's Bauerngut ist vollständig niedergebrannt. Ein Kind kam bei dem Feuer um's Leben. Der Zimmermann, Sckzmidt ward durch Dachsturz' schwer verlebt. . I
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