Indiana Tribüne, Volume 21, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1898 — Page 1

o K rlC rlC A W fVO M A0 W W w Ä V V Office : No. 18 Güb Mabama Otrasze. Telephon 1171. Indianapolis, Indiana, Mittwoch, den 1,0. August 1.898 Jahrgang 1 Ml) NeZ3ÄS

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Editorielles.

ES braucht sich heutzutage kein Land mehr zu rühmen, von dem korrumpirenden Einflüsse der kapitalistischen SesellschastSordnung besreit zu bleiben. Der Dollar ist heutzutage überall König, er führt nur nicht überall denselben Namen. Aber er regiert überall mit derselben entsittlichenden Wirkung. Der Panama-Skandal Frankreich? ist typisch geworden. Amerika hat den seinen schon vor fünfundzvanzig Jahren in der Gestalt deö Credit Mobilier Skandals gehabt, Deutschland den seinen in der Gründerperiode, Italien in den kürzlichen Bankskandalen und England hat jetzt den HooleySkandal. All diese Skandale zeichnen sich durch Theilnahme der Prominenten und Hochgestellten resp, deö Adels an betrügerischen oder schwindelhasten Unternehmungen und Bestechung der Presse auS. Hooley war ein Gründer, ein Promoter" wie die Engländer und Amerianer diesen Berus nennen. Manchmal sagt man in Amerika dafür auch Schemer" (sprich Skiemer). Die verschiedenen Gründungen Hooley'S krachten schließlich zusammen und Hooley machte Bankerott. AlS er so weit war, machte er Enthüllungen. Vor altm suchte er mit seinen Gründünge? die Namen hervorragender Leute in Verbindung zu bringen, um beim Publikum Vertrauen zu erwecken und eS zur Abnahme der Aktien zu bewegen. Die Namen von Lordö und Herzögen auf den Prospekten bildeten einen ausgezeichneten Köder, der freiich sehr viel Geld kostete. Die LordS und Herzöge ließen sich gut bezahlen und daS Publikum ging aus den Leim. DaS Publikum geht immer auf den Leim. Man mag das für Dummheit halten, aber eS liegt ein achtenSwertheS kindliches Vertrauen darin. .undein Stück Ehrlichkeit, daS nicht gerne an die Unehrlichkeit Anderer glaubt. Freilich auch ein Stück bedauernSwerhen Autoritätsglaubens und Klassenanbetung, als ob Jene der höheren Klassen auch durchweg bessere Menschen eien. 3 dem Sündenregister HooleyS ercheinen folgende erlauchte Namen : Graf von Albermarle, Baron Granville, Lord Greville, Baron Saville, Lord de la Warre, Herzog von Somersei, Lord Warwick, Graf von Winchelea, Lord March, Lord Walter Lenox, Lord Templeton, Lord Norbury, Lord Ashburton. DaS sind dreizehn Namen auS der Reihe der Starkkompromittirten; daneben giebt eS Dutzende, welche mit einem blauen Auge oder dem bloßen Schrecken davonkommen. Der Graf von Winchelsea bezog alö Vorsitzer deS Snglish Argricultural Board" $50,000 aber der Bruder kollektirte sie, so daß Jener jetzt beHäupten kaun, er habe nichts bekommen. Graf von Albermarle und Lord de Varre ließen sich mit $125,000 und $50,000 für die Mühe absinken, einer Direktoren-Sitzung Hooley'scher Compagnieen alö Mitglieder beizuwohnen. Und dasür, daß Lord de Barre den Lord Greville hinzu schleppte, nahm er $10,000 eztra. Diejenigen, welche direkt Geld zu nehmen sich scheuten, hielten sich aus andere Weise schadlos. Sie kauften Hooley werthlose Besitzthümer zu hohen Preisen u. s. w. u. s. w. Die Theilnahme deö Adels allein aber genügt nicht, um daS Publikum in Massen als Aktienkäufer heranzu ziehen. Dazu müssen die Unternehmungen in den Zeitungen ausgepufft". dazu müssen die Qnellen deS Unterrichtb" vergiftet werden. Hooley be hanptet in der Dunlap Tire"-Grün dung allein $316,000 an die Presse bezahlt- zu haben. So viel Nutzen eine anständige gute Presse schasst, so viel Schaden kann eine bestechliche. käufliche Presse anrichten. Wie der Kapitalismus den Großbe trieb in Allem andern erzeugt, so auch im Schwindel. MMWW. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 76 Grad, niedriglle 62 Grad. OSisselSOadeanNalt. Was sertemperatur 80 Grad.

Frieden ö-P rot oko ll.

Washington, 10. August. Staatssekretär Day macht Folgendes bekannt : Wir haben uns auf ein Protokoll geeinigt, daS unsere Friedenöbedin gungen, einschl. Räumung TubaS und Porto RicoS enthält und daS Proto koll wird wahrscheinlich ausgeführt." ES sind wahrscheinlich nur noch einige Formalitäten zu erfüllen, ehe daS Protokoll unterzeichnet wird. Wahrscheinlich wird Cambon sofort nah Madrid Mittheilung machen und man glaubt, daß biö Freitag die Sache zum Abschluß kommt. - Unsere Truppen. Washington, 10. Aug. DaS Kriegödepartement beschloß, daß jetzt eine allgemeine Entfernung der Truppen auS den größeren Lagern stattsinden soll. Die Mannschaften scheinen im Lager ungeduldig zu werden und eS wird ein Theil der Truppen nach dem Norden in ein kühleres Klima gefandt werden. Einige Regimenter werden sofort abgesandt werden und andere, die nicht fortgeschickt werden können, sollen Märsche machen, denn hat hält man für gesund. General Alger ist nämlich zu der Einsicht gekommen, daß Conzentration große? Lager und Unthätigkeit der Truppen, sowie Unausführbarkeit der umfangreichen Empfehlungen deS GeneralarzteS Sternberg viele Krankheiten erzeugen. Da eS nicht wahrscheinlich ist, daß die Truppen noch im aktiven Felddienst Verwendung finden werden, so sollen sie in neuen Lagern untergebracht werden und Märsche antreten. Die spanische Antwort. Washington, 9. Aug. Der Präsident empfing 'heute Rachmittag durch den französischen Botschafter die Antwort Spaniens. Der Inhalt derselben wurde nicht mitgetheilt und kann nur vermuthet werden. AuS Andeuungen, welche sielen, scheint jedoch hervorzugehen, daß die amerikanischen Bedingungen in Bezug aus die Ladronen, Manila und Porto Rico angenommen sind. In Bezug auf Cuba werden jedoch allerhand Einwände gemacht. Im Prinzip wird die Unabhängigkeit CubaS anerkannt,in Bezug auf die künftige Regierung und Verwaltung CubaS werden jedoch Erklärungen verlangt, welche sich auf den Schutz der spanischen Interessen beziehen. Die Bestimmung der Zeit, bis zu welcher die Spanier Cuba zu räumen haben, soll der Commission überlassen bleiben. Die Bestimmungen betreffs der Commission werden angenommen. Wahrscheinlich soll dieselbe in PariS zusammentreten und jede Seite soll süns Commissäre ernennen. DaS Resultat der Konferenz ist noch nicht bekannt. Wahrscheinlich wird Cambon erst zurückberichten und eine weitere Erwiderung Spanien? abzuwarten sein. Vom elektrischen Strom getödtet. Sh amokin, Pa., 10. Aug. Als Fräulein Jennie Allison, 18 Jahre alt, sich auS einem Fenster der Shmokin Valley Strackwerke lehnte, kam ihre Nase mit einem Telephondrahte, der eine mit Elektrizität geladene Bogenlichtleitung kreuzte, in Berührung und wurde durch den 1,300 Volten starken elektrischen Strom getödtet. Die Füße deö jungen Mädchens ruhten beim HinauSschauen auS dem Fenster auf einer DampfhelzungSröhre. Frech eLandstreicher. L a r i m o r e, N. D., 10. Aug. Ungefähr fünfzig Landstreicher hielten gestern Abend bei der Grand ForkS Station einen Frachtzug der Great Northern Bahn auf. Sie bestiegen denselben, weigerten sich, ihn zu der lassen und zogen Revolver gegen die Zugbeamten. Die hiesige Polizei wurde per Draht benachrichtigt; ein Ausgebot von Bürgern wurde organl firt und der Zug kurz vor Einfahrt in die Stadt angehalten. Sämmtliche Tramps wurden eingesperrt. Die Ei senbahn beabsichtigt, die Gefangenen gerichtlich zu belangen, um ein Exempel zu statuiern.

General Blanco pro kla

rn irt. N e w I o r k, 9. Aug. Nach Verichten auS Havana ist sich Generalkapitän Blanco vollkommen darübet klar geworden, daß er die Insel Cuba räumen muß. Seitdem zieht er viel gelindere Saiten auf, und hat in eine? Proklamation an die spanische Bevölkerung erklärt, durch die Intervention der Mächte habe sich Spanien genöthigt gesehen, um Frieden nachzusuchen und werde keinen Gebrauch mehr für Soldaten haben. Zudem hat er alle eudänischen politischen Gefangenen begnadigt und bereits 150 entlassen. Gleichzeitig erklärt der General, die spanische Regierung werde allen Spaniern, Soldaten und Civilisten, welche nach Spanien zurückkehren wollten. freie Fahrt gewähren, und sie gegen Amerikaner und Cubaner in Schutz nehmen. Aber er empfiehlt auch, die Cubaner nicht länger als Feinde zu betrachten, und alle gehässigen Gesinnung fallen zu lassen. ShafterS täglicher Bericht, hafter berichtet für den 8 August: Gesammtzahl der Kranken 3017; Gesammtzahl der Fiebersälle 208S; Gesammtzahl neuer Erkrankungen 254; wiederhergestellte Fleberpatienten 390; Gestorben 12. Einer der Gestorbenen, NamenS Theodor Hartmann hatte Selbstmord durch Erschießen begangen. Mord und Lynchjustiz. L i t t l e R o ck. Ark., 10. August. John T. Orr, ein wohlhabender Kaufrm m 111 mann tn larenvon, wuroe levien Samstag ermordet. Man hatte seine Frau im Verdacht und verhaftete sie und fünf Neger. Die Frau vergiftete sich und die fünf Neger wurden gelyncht. Eine Miß MorriS. die man ebenfalls im Verdacht hatte, , entwischte. i i Ankunft der dritten Szpedition. Manila B ai, 4.Aug (via Hong Kong, 10. Aug.) Der lange erwartete Monitor Monterey" traf mit dem Kohlendampfer BrutuS" heute Morgen während eines SturmeS hier ein. Admiral Dewey und General Merritt fühlen sich dadurch sehr erleichtert und auf der ganzen Flotte und unter den Truppen herrscht allgemeiner Jubel. Die Sinnahme von Manilla ist jetzt nur noch eine Frage weniger Tage; vorher ist die Landung der Truppen der dritten Expedition noch nothwenbig. Der Feldzug auf Porto Rico. Coamo, 9. Aug. Gen. Wilson nahm heute Morgen daS Städtchen Camao, wobei sieben Mann, davon einer tödtlich, verwundet wurden. Um 7 Uhr Morgens wurde der Angriff begonnen. Die Spanier unterhielten ein kurzes Feuer und flohen dann. Ein Trupp spanischer Cavalleriften, etwa fünfzig Mann, entkam, die andern wurden gefangen. Der spanische Anführer und zwei Haupleute fielen. Die Spanier hatten die zur Stadt führende Brücke zerstört, aber eö war offenbar, daß sie sonst für energischen Widerstand nicht vorbereitet waren. Die Einwohner empfingen die ametitanischen Truppen freudig. G u a y a m o, Portorico, 8. Aug. Compagnieen A und C deS 4. Ohio Regiments geriethen fünf Meilen von hier mit dem Feind zusammen und wären aufgerieben worden, wenn nicht rechtzeitig Hilfe gekommen wäre. In aller Eile wurde von Guayamo auS, als ein Reiter die Nachricht überbrachte, eine Dynamitkanone abgeschickt. Da keine Pferde vorhanden waren, zogen die Leute sie selbst. Die Spanier wurden darauf in die Flucht gejagt. Fünf Amerikaner wurden ver wundet. Nachrichten auS Spanien. Madrid, 9. August. Die Köni-gin-Regentin hat einen Erlaß für daS Arrangement derZahlung der auSvärti gen Schuld und Convertirnng derselben unterzeichnet. Der Erlaß enthält auch Vorschriften für eine Vermehrung der Notenausgabe der Bank von Spanien. B a Y o n n e, Frankreich, 9. August. Heute hier von Madrid eingelaufene Depeschen, batikt von gestern, verkün den, daß die Form der Annahme der amerikanischen FriedenSbedlngungen die Proklamation eines Oassenpilln

des involvire. ES wird hinzugefügt,

baß wenn die Ver. Staaten auf sofo.rtiger Räumung CubaS und Porto RicoS bestehen, die CorteS innerhalb 16 Tagen einberufen werden sollen. Fortfahrend, sagt die Madrider Depesche : Die strengste militärische Zensur wird heute durchgeführt. Den Zeitungen ist nicht erlaubt, Bezug auf die Verschwörung gegen daS Leben deS SenorS Sagasta oder auf das Erscheinen revolutionSrer Banden in de? Provinz Caftilien zu nehmen. Bezüglich de? Verschwörung wird gesagt, daß die Verschwörer Loose zogen, um zu entscheiden, wer die That vollziehen soll und daß die Aufgabe einem Manne NamenS DiSbal, der in der Festung Montjuida wegen Theilnähme an einem der Anarchifienverbrechen Gefängnißstrafe erlitt und der neulich zur Ausweisung begnadigt wurde, zugefallen ist. Die Berschwörerbande besteht auS 20 Männern. Nach einigen Berichten sollen sie Republikaner, nach anderen Karlisten sein. Ihre erste Bewegung war ein Angriff auf eine Zollvache und Fortnahme aller Waffen. De? nächste Schritt sollte die Zerschneidung der Telegraphenund Telephonleitungen sein.. Madrid,. August. (6 Uh? Nachmittags). Eine offizielle Depesche von San Juan de Porto Rico, die der Kriegsminister Generallieutenant Correa, erhielt, sagt, daß eine spanische Streitmacht unter Oberst Pinto in die Stadt gajardo, die vorher von den Amerikanern besetzt war, eindrang und dab die Amerikaner sich zurückzogen und ihre Flagge mitnahmen. Laut derselben Depesche versuchte eine3nurgentenschaar die spanische Feldwache bes Arecabo, an der Nordküste von Porto Rico, zu überraschen ; Die 3nsurgenten wurden aber zurückgschlagen und mehrere derselben zu Gefanßte gttaacht- ! Die Klage ist gut. London, 10. August. 3o der Schadenersatzklage, welche der Eigenthümer deS britischen Schiffes Cromackshire" gegen die Eigenthümer deö französischen Dampfers La Bourgogne" wegen der am 4. 3uli bei Sable Island, N. S., stattgefundenen Kollision, bei welcher dieBourgogne" mit über 500 Menschen versank, anhängig gemacht hat, beantragte die französische Compagnie Generale TranSatlantic im Admiralität - Gerichte, die Klage abzuweisen, weil sie eine ausländische Korporation sei. Sir FraneiS Henry 3oure entschied, daß die Klage gut sei und de? englische GerichtShof Competenz in dem Falle habe. Zucker fü? Soldaten. . London, 4. August. De? Berliner Korrespondent der Daily Mail" sagt: Experimente deS Dr. Lietenödorfer, Arzt beim Generalstabe, während der letzten deutschen Manöver, haben zu der Empfehlung geführt, daß in Zukunft Zucker zu den regelmäßigen Bestandtheilen deS Proviants der Soldaten besonders auf dem Marsch gerechnet werden soll. Diese Versuche ergaben, daß die Zuckernahrung eine Gewichtszunahme erzeugte, und daß die Leute weniger durch Hunger, Durft, Erschöpfung und Sonnenstich auf langen Märschen litten, als bei gewöhnlicher Kost. Kein Denkmal für Gladst o n e. Dublin, 9. Aug. Der Munici-palrath-von Dublin hat abgelehnt, die Gladftone Memorial Society bei der Errichtung einer Statue GladstoneS in Dublin zu unterstützen. Auf Antrag deS Mitgliedes Sherlock wurde dieser Beschluß damit motivirt, daß in Dublin keinem Engländer ein Denkmal errichtet werden dürfe, ehe das Andenken Charles Stewart Parnell durch ein solches geehrt sei. Der Rath Thornton erklärte bei der Debatte, man könne nicht . vergessen. daß Gladstone eine schwere Hand auf die Nationalisten gelegt habe. c?e)iV7S.57ac)rie)ten. Angekommen in : N e w I o r k : Spaarndam" von Rotterdam: Kaiser Wilhelm der Große" und Bremen" von Bremen; Ocean" von Amsterdam. g a y a l : yenlnsular" von New Jerk nach Lissabon.

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