Indiana Tribüne, Volume 21, Number 319, Indianapolis, Marion County, 7 August 1898 — Page 5
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Schlaflosigkeit. ..Ich bb 5aSeretS degkn Schlaslo flfcU gebraucht., a dr ich länger aU ,wa,,lg Ja Tt gelMen habe, nd ich kann lagen, daß Ucatttl ,? mehr Erleichterung gebracht haben, als ngend ein Mittel, da ,ch je versucht. Ich werde sie sicher Meu Freunden empfehle, da sie alle da sind, al 3al fit tmpsohle werden." Xoi. Billard, klain. Jll.
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geneb. sedmaSdaft. wirksam. Schmecke gut, UM tut, madx nie krank efrr schwach, verursache seine tchrnerje. 1üc,25c,5üc Heile NftepfN. ,,WI ,,x C T. Cbkav, M fr..l, Iw Yrfc. 318ff IC st Tst T A f derszuN nd garantiert ton alle ilU-ltl-lAV pokveker ,ur Heilung der Tadaks Ghhett. Dle Ofsiee von Dr. H. PINK und Dr. COLE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Strafte Telephon No. 927 wie bikhn. Dr. Louis Burckhardt. No. 1134 Süd Meridian Strafet. erechftuden : 9vkorgenl nubl ied. Willoughby Block. 224 Nord Meridian SKaße. r 'ch ß d , : 5 4 Nachmittag. Tel. 8323. Dr. I. Wühler, 120 Ost ZUctZnrty Str. Sprechstunden: 6 bii ö Uhr vorm. ; 2 btl 3 l hr Nachm.-. 8 ll S Uhr bendS. Telephon 1446. brich: Coiaaltti rmittaal. Dr. WILH. H. KLUGE, Bade-Arzt im Haughville Sanitarlum.-:-Behandelt alle chronischen Krankheiten, be sonders Rheumatismus, Podagra, Magen u. Lunaenleiden. Nervosität und chronische e schlechtikrankheiten. Osfieeftunden von 1 bis 5 Uhr. Wohnung: Jrvingt on. e.O.G.Rftlss hat seine Osfice nach dem Willoughby Gebäude. No. 224 Nord Meridian Str., re tage, verlegt. OkkeeStuden : o i di 4 Uhr Nachmittag Ttlkphca : Osfice S92-Wohnung 930. Die Wohauug deftndet sich wie bither : ' 1d37 Nord Pennsylvania Straße. le Teutsche trinke Seebach's Thee. (Deutsche Schweizer Kräuter.) r iiseitlzt Vrlvve. r,ii,t Vluk. N-ge. tt,ltrtdiSebe?. stärkt di ier,. besikder Ltlji, ; t,so,dn Tkrane , emxfthl. PkftfntiOk. gentt oeUanzt. B. Seebach. Peru, Jll. MWSIMU I U td erd rrtzi ,d lalllutcul de UnOre, kr ,k.?iM ififiobr ,tz Uttoumlittrik. VrtilirTri l.OO. bei alle, Srtit , V. O. r 41 C Tjotl. Akkgert Dich Dein Auge , tibc I Ichi an ub w,rf I lckt Di, alcm i Dich a ilixi 11112. i mm m.iAm L nanpuii.v. mm 11 Isis ' 770 - OPTICIAM- CTO' f3.riii.n. ciiacx kccz. IX51AMAWU1-INÖ. , m r i,D,i,gt d StHig la tetttgt. östltch ,g erd, fftmiTiUf tngtsezt. Qrillen mx ach d ,, d mit. GMNs Ataclcp of litics, C.Jt ST.:im n Venssylttni CI: ..,!.-., . j Thx Lzucks, CäU 29, eine treppe hvch. TtUzU 1TC3, . Zu , iauad o li. ök!Äk!MWy. . Q. Ixi'ekrlägs, SiznUHUmn. Jce Cream jeder ArU Telephon 1765. 12, 14 und 10 c2. Cstst Gtv., CtjtiS smcW fumit ach XfrUrt Ut CUU tt. Theo. F. Srnither, grschu?tr und zuverlässiger -Äachdeüer ?tü un ItibZchtk. DZchtl v . ,F ? Ukpzatl uns uuionu. ? Hadl i all Art, Vach lt,. Telephon KS1. LOl West Mary land St.
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Das Zlrthe'l Äcs Kadi. LZon Albert Roderick. Es war in Bagdad, ihrer Vaterstadt, da saßen in ihrer Artxits pause znxi Männer im Kafseehause. Es waren Hassan. der Seidenweber und Achmed, der Barbier und Pslasterkletxr. Sie waren gut miteinander bekannt und haben einander Freund genannt. Und wie sie tranken und aßen und auf weichen Polsiern saßen, so recht gemüthlich und
bequem, da sprachen sie von diesem und dem. Und es sagte der Weber zum Barbier: Heute Nacht hab' ich geträumt von Dir." Ei, so sage ungesäumt, was hast Du von mir geträumt?" Und Hassan ließ sich rncht quälen und begann zu erzählen: .Also Fatme, meine süße Frau, Du kennst sie ja genau, sie ist unter all' den andern Weibern was ein Prinz ist unter Eseltreibern; und ich wlll sie loben und preisen. denn sie gibt mir nur meine Lieblingsspeisen, und ihr gebührt noch besonders Dank, daß sie meinen liebsten Trank für billigen Preis zu bereiten weiß und so wundernett den köstlichen Sorbett. Und ich sah sie im Traum treten in meinen Werkstattsraum mit freundlichen Grüßen, eine Schale in der Hand, die war voll bis zum Rand mit dem Trank, dem süßen. Du aber standest vor mir im Zimmer und redetest immer. Als Dein Ohr nun vernahm, daß Jemand zu uns kam da wandtest DuDich um mit einem Male. und mein Weib stieß mit der Schale - an Deinen Arm; daß sich Allah erbarm', und ich meinte, ich sollte sterben, das Gefäß lag in Scherben, - und der herrliche Trank floß den Boden entlang. Da schalt ich tüchtia: Du bist unvorsichtlq. siehst Du, wie die Schale mit dem war d'riu ist jetzt hin ist; zu meinem gro ßen Leide, Du mußt bezahlen alle Beide. Du aber sagtest frechen Ge sichts: ich zahle Nichts!" Ei , fiel hier ein der Barbier, das war auch ganz recht von mir. Wenn mir Dein Weib kommt auf den Leib und stößt mit der Schale. da wär' ich erklär' ich ein Kameel. wenn ich zahle." Wenn Du erst ruhia auf der Stelle stehst und Dich dann plötzlich schnelle drebtt. so bast Du die Schuld. und mir reißt dieGeduld; wer kann auch wissen, ob Du's nicht mit Adicht zerschmissen: und ich sage noch hundert Male Du mußt ersetzen Getränk und die Schale. Und erlaube, daß ich noch bemerke, bezahlen war nie Deine Stärke!" Da verließ den Achmed jede Feinheit, und er rief: Das ist eine Gemeinheit! Das nehme ich nicht geduldig hin, ich bezahle alles was ich schuldig bin. Aber Du blst ern Ria--kehler, ein Menschenquäler; ich soll büßen für Eure Fehler, das ist nach meiner Bemessung eine Erpressung Da kam Hassan in gesunde Wuth und schrie: .Du Hundeblut. Du Geldgierer und Pflasterschmierer. ist das Lobn für die Ehre. daß ich mit Dir verkehre?!" Da sprangAchmed in Wuth empor, nahm sein Tschibukrohr und schlug ihm damit über's Ohr. Und der Andere wandte alle sirast an und packt, Achmed am Kastan und warf ihn mit Wuthgezisch ge, gen den Kaffeetisch. so daß alles, war d'rauf war, nur noch einScherbenhaufwar. Und aus den Larm und das Ge schrei stürzte der Wirth herbei und die Männerschaaren, die im Saale waren. Die rissen auseinander die Beiden, und der Wirth verlangte bescheiden. es sollten die Zerbreche? für die Schalen und Becher, die am Boden lagen, die Kosten tragen. Doch da die Beiden daö verweigert. und ihre Wuth sich noch steigert, sprach der Wirth zu den Gasten: Dann ist S am besten, daß wir die bösen Streiter, die Schadenbereijer, die Unfugleiter und so weite? zum Kadi bringen, der wird sie schon zwingen." Und a.ue, die es horten, die von dem Unfug Empörten, sagten: Das ist unsere Pflicht - und sie führten die Beiden pox Gericht. - Dex Kadk, d.er Mnschen.kenner, sah scharf an die beiden Männer nd sprach mit ernstem Gesichte: Er zählt mir Sure Geschichte, damij ich rtchie Und w Beiden .begannen zu sagen, wie alles sich zugetragen. und such der Wirth kxho.b sejne Klagen. Und der Kadl: Sagt, pb Ihr pox der Seit, da Ihr Euch entzweit, -r-gute Freunde gewesen seid?Und es kntgegn.et der Seidenweberk Allsh ftt Dir ejn Freudengeber -und ein KreudtNtrhaftex bis in's. späteste Alter, ja, jch wax für fhn zu jedem Dienst bereit, - eh' er begsni pen den Streit . Aber hier unterbrach ihn der Barbier.: Du Urbild eines gerechten Nichter?, Du Schrecken ayes schlechten Gelichters Du Jyeisheitsbronnen, ich habe pen Streit nicht .begonnen; ' ex hat mjch helüae'n wollen und mich betrügen wollen .Oh, Du L.ügendichterl ?- Du Arc 9i.!xi.-m ' - uumoungskiilliler!' j k Doch per Kadi unterbrach und sprach: Jh? schweigt alle Beide und Hort, wj, ich. entscheide; ---'Was Ihr dem Wjrjhe pschJn$Hi, . ha? soll wdex zur Hälfte tragen. uny dann bekommt Ihr ohne lönade - Beide die Bastonadek Und einem Sklaven hat er befohlen. den Ochsenziemer zu holen. Unv nun entblößt ?ure Sohlen!" Und die .Beiden weinten und flehten ZU
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Allah und seinem Propyeiell. er möge die niedrigsten seiner Sclaven. nicht so fürchterlich strafen. Da lächelte leise der Richter, der weise, und es sprach der Verstandesreiche: Ihr bekommt Jeder zwanzig Streiche; der Weber gibt sie, Achmed. Dir, und Hassan erhält sie vom Barbier, Jeder von Beiden vier zur Zeit!' Nun macht Euch fcreit!" Und es begann der Barbier mit den ersten vier. Doch des Webers Sohlen berührt er verstohlen ganz leise und sacht, denn er hat im Stillen gedacht der kluge Mann: gleich bin ich selber d'ran Das bemerkte der Weber froh und machte es ebenso. Und als Jeder erhalten seine zwanzig Hiebe, da waren sie wieder voll von der alten Freundschaft und Liebe. Da sprach zum Kadi Einer im Kreise: Oh Herr, was ist das für eine Weise? Die Streiche, die sie geführt, bat ja Keiner verspürt!" Da sagte der Nichter. der Streitschlichter: Du hast gesehn wie ihr Vergeh' hat begonnen im Schlafe; nimm an. Du liebreicher Mann. daß sie auch träumten die Strafe!" Ztte pariser Gefängnisse. Von Friedrich Hermann. Paris wird nun bald nur noch ein Gefängniß innerhalb seiner Mauern besitzen: das durch einen großartigen Umbau auf 1080 Zellen, nein Stuben, erweiterte Priso de la Sant6, in dem abgelegenen Südtheil der Stadt, unweit der Gobelins. Es rechtfertigt seinen Namen Gefängniß der Gesundheit," indem es seinen Gästen alle erwünschten Bequemlichkeiten und gesundheitlichen Einrichtungen bietet, in dieser Beziehung alle Gefängnisse Europa's übertrifft. Wenigstens versichern uns die Fachmänner es so. Schöne, helle, gut gelüftete große Zimmer, Kühle im Sommer, Wärme im Winter, zwei warme Mahlzeiten täglich, zweimal Fleisch die Woche, Bücher zur Unterhaltung, keine oder nur beliebige Arbeit, da nur in Untersuchung befindliche oder sur wenige Monat, verurtheilte Gäste aufgenommen werden. Eine kleine Erholung.ein bischen beschauliches Stillleben zur Abwechslung mlt dem fieberhaften Trelben der Großstadt, also der Gesundheit halber, um denMagen' von dem Ueberreiz der Pariser Taselfreuden ausruhen zu lassen, neu zu stärken. Gitter und Zäune sind grün angestrichen. Farbe der Hoffnung und des Landleoens. .Das Gefängniß besteht aus zwölf Abtheilungen und einer kleinen Altheilung für politische Missethäter. Ct r r t m r r t vremunoer. x;icc umsan.! tqs schone Stuben, die alle auf emen brelten. hellen Flur gehen. Jede Stube ist anders tapezirt, so daß es eme rothe, blaue, grüne u. s. w. Stube giebt. - Jede enthält eine eiserne Bettstelle mit Sprungfeder - Matratze und vollständigem Bett, einen Arbeitstisch aus Eichenholz mit elektrischer Flamme, zwei Stühle. Waschtisch nebst Spiegel. Die Gäste können frei aus und eingehen, haben einen gemeinsamen Saal mit Bücherei. Zeitungen. Tisch und Stühlen zur Verfügung; ganz wie ein Kasinosaal. Aus diesem führt eine Thür in den mit Bäumen. Sträuchern und Rasen wohlgepflegten Garten, der ebenfalls elektrisch beleuchtet ist. um die heißen Sommerabende angenehm darin verbringen zu können. Dazu steht eine vollständige Badeanstalt zur Versügung. Die Stammgäste die Franzosen vergessen hierbei ihre gewohnte Höflichkeit, indem sie sie Clievanx de retour, rückkehrende Säule, nennen werden den Pavillon des Princes (Prinzenhof) des Gefängnisses Sainte P6lagse nicht missen, noch weniger zurückwünschen. Die Politiker können sich ihre Mahlzeiten von außen bringen lassen, auch mit den weniger bemittelten Schicksalsgenossen theilen. Außer Sainte Pölagie werden auch La Grande Roquette, Saint-Lazare (Frauengefängniß) und MazaS abgerissen. Das letztgenannte ist für sechs Millionen der Paris-Lyoner Bahnge sellschaft verkauft, welche die zehn Hektar haltende Fläche zur Vergrößerung ihres Bahnhofes und zu einem Riesenposthof verwendet. Die anderen Gefängnisse bringen vier Millionen. Der Umbau der Prison de la Santö und das neue Gefängniß in Fresnes les Rungis (für eigentliche Sträflinge) sollten mit diesen zehn Millionen f!; stritten luesden. kästen gber verschiedene Millionen mehr, weil den Insassen alle Bequemlichkeiten geboten werden müssen. Die verschwindenden Gefängnisse haben manche bekannte und selbst berühmte Persönlichkeiten verbergt, Auf de? Stelle von MszqS stqnh srisher la Prison pe lq Fölee, in welches 1792 die Prinzessin Lamballe, Frau de Saint Brue und andere Opfer der Revolution eingesperrt' wurden, Veim Staatsstreich (18&1) wurden die Generäle und Mitglieder der NationalVersammlung, darunter Etzangarnier und Thiers, jn Mazas eingesperrt, pnter den? Kaiserreich kamen namentsich die angehenden Politiker an di Reihe,' darunter der jetzige Senator. ftaW, welcher dieser Taae erMjjch gujlnaste, p)! ,r vorab m ein Bad gesteckt werden sollte, welches erst von sechs Personen" benutzt worden war. Er sträubte sich natürlich aus alftii Kräften gegen solches Schmntzhad, worquf der Oberaussehe? schließlich entdeckte; Sie haben gar kein Recht auf ein Bad. da Sie nicht von der. Polizeipräfektur kommen (geschicjj wurden)' Auch gut kaiserlich Perspnsichkeiten, namentlich Brsenmäpner. konnten Mazas nicht vermeiden, So Mir6s und in den letzten Jahren
;rV-v Soudeyan, 'Abgeordneter, sowie ver Senator Leauay. Besonders hat Mazas auch eine Menge Mörder beherbergt, deren Verbrechen großes Aussehen hervorgerufen hatten. Nach ihrer Verurtheilung wurden sie nach der Grande Roquette überführt, vor welcher die Hinrichtungen bisher stattgefunden haben. Gewisse Leute zeigen dort fünf Steine im Pflaster als die Stelle, auf welcher das Blutgerüst aufgerichtet wird. Naturlich kehrt sich der Scharfrichter nicht immer an diese Steine. Wegen der Beseitigung der Grande - Roquette wird jetzt an zuständigen Stellen über die dadurch nothwendig gewordene neue Richtstätte berathen. Wahrschein, lich werden die Hinrichtungen im Hofe der Prison de la Sant6 stattfinden und dadurch die abscheulichenAuftritte vermieden, die sich jetzt Nachts und am Morgen vor den Hinrichtungen auf dem Platz vor der Grande Roquette abspielen. Im Rundgang dieses GefängnisseS wurde am 24. Mai 1671 der Erzbischof Darboy, der Pfsrrer Degnerry, der Gerichtspräsident Bonjeau nebst drei anderen Geiseln laut Befehl des Kriegsgerichtes" der Eommune erschossen. Die Stelle an der Mauer, wo sie beim Erschießen standen, ist mit einer Marmortafel versehen. Der Erzbischof Darboy schrieb an die Pfosten seiner Zelle: 0 crux ave, spes unjca, wie jetzt noch zu sehen. Andere solche Inschriften sind verschwunden. In Sainte Plagie hat die schone Frau Roland(Juni bis Oktober 1873) ihre Denkwürdigkeiten geschrieben. Am 9. November endete sie unter der Guillotine, wobei sie einen bewun derungswürdigen Heroismus an den Tag legte. In der Zelle neben ihr saß die Dubarry. die am 3. Dezember 1793 hingerichtet wurde. Der Bicomte de Beauharnais und seine Frau Josephine Tascher de la Pagerie, die vielgefeierte spätere Kaiserin, saßen ebenfalls dort. Später haben gar viele Politiker. Dichter und Schriftsteller in Sainte Pslagie büßen müssen. So B6ranger. Paul Louis Eonries. Armand Marrast, Lamemiais, Proudhon. Auch unter der dritten Republik haben manche Tagesschriftsteller dieselbenFrruden gekostet. Meh rere Male waren ihrer sogar fünf bis sechs dort zusammen. Der Antisemit Drumont war in diesem Falle, und Rochefort hat erst vor wenigen Monaten wegen der Dreyfus-Zänke-reien dort sitzen müssen. Wer wird nun der erste Gast der Preßabtheilung" im Prison de la Sant6 sein? In Saint Lazare, gleich Sainte Plagie ein altes Kloster, wurden unter dem Eonvent viele politische Gefangene eingesetzt, worunter Frl. .de Eoigny, der Dichter Andrö Ehenier. Roucher, der Baron von der Trenck, der Graf Montalembert. Im Jahre 1787 hatte der Minister Marquis de Breteuil den Verfasser der Hochzeit Figaros. Grafen de Beaumarchais, dort einsperren lassen, wegen der vie-' len Ausfälle und Sticheleien, die er sich gegen ihn erlaubt. Arton. als gewichtige politische Persönlichkeit, wurde krank genug befunden. um nur auf der Krankenabtheilung verschiedener Gefängnisse ein behaglich - beschauliches Dasein zu süh ren. Gegenwärtig befindet er sich aber was geht es denn die vorwitzige Welt an. wo eine solche Persönlichkeit haust? Uebrigens bleibt auch noch das älteste Pariser Gefängniß erhal ten. die an den Justizpalast und die Polizeipräfektur stoßende Eonciergerie. Sie dient nur für die Vorhaft, sowie die für Angeklagte, während das Gericht (im Justizpalast) über sie verhandelt. In per Eonciergerie wurde am 12. Junj 1418 der Gras Armagnac mit vielen seiner Anhänger von den Leuten des Herzogs von Burgund niedergemacht, Während der Revolution hqt kein Gefängniß so viele und so bedeutende Persönlichkeiten in sei. nen Mauern gesehen wie die Eoncier gerie. Gar viele Familien sehen es heute als einen Ruhmestitel an, daß ihre Vorfahien dort gesessen haben. Freilich sind auch gar viele von dort zum Fallbeil geführt worden. Malesherbes. Vailly. Frau Roland. Danton. Eamille Desmoulins, Robespierre, Fabre d'Eglantine. Georgs Eadondal sind zu nennen. Ebenso der Graf de la Valette. der durch seine Frau gerettet wurde, welch ihn zwang, in ihren Kleidern wegzugehen, im September 1792 n?urt$ rj& gefangene von m wWi niedergemacht. ilehsigenK geschah da, selbe dämais in mehreren heute nicht mehr vorhandenen Gefängnissen. Nur das. Kloster der Karmeliter (in der Rue dez Vaugirad). in' welchem YZ BisGsy und Priester ermordet Mrden, tft noch vorhanden urb auch wiederum Sitz tw. NMchen Anstalt (Hoch schule.) Die Zellö her Königin. Maria $fa toinette in der Cyntttsgerie wurde 1816 in eine SühnekApelke umgewan delt. deren Decke 187L erneuert werden mußte. Bon der Decke hcingt noch di Lampe, die den Wächtern gestattete die Königin hinter dem Gitter zu u blicken. Im selben dustNkN ölang. der zur Zelle der fährt, findet sich auch di? UHUr her Zelle Robcs, Pierre, jetzt Sakristei der Kaville. in die (unt.er der Restauraiivy) der Saal umgebaut wurde, woli die letzte Zu sammenknnst de? Girondisten stattfand, die (Unfalls Gäste der Conciergerie waren, ! tm " ' Jt n g a eh. Junge Wittwe: Wozu soll ich Ihnen ctfT die schmerz, lichen Gtsühle beschreiben, welche meine Brust durchtoben? Sie können sie ja doch nicht nachempfinden," Herr , , C-tr: a. v -v . , !vic,Iioneuer Vumoriu): j, ua XI ren Sie sich aber sehr, gnädige Frau. Ij crtv f . 1. tt
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