Indiana Tribüne, Volume 21, Number 318, Indianapolis, Marion County, 6 August 1898 — Page 3

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Ncbler Atem. ..ZIch bade eartti ebracht. uudal ud nud wlrklamtl VdZuhrungSmMtt ftud sit em fach wundkrvoll. vlem Tochter und ich wurden durch neu kranken Magen geplagt, und unier Atem war slr ftdeL Stach dem Senutz weniger Tose von Cal untl haben wir nnl wundervoll gebeUert. Ei sind Sroattigk Mittel in derFamllie.' Wilhel ta Nagel. 1137 lttenhouZe St.. Einclnnati, 0. ngened, schmaikdaft. wirksam. ESmecken gut, tdu Schmerze. l0e.Sc.Sve. Heile VerftopsNNg. UmOmg mmiy kxx, CfcleM, Ntrl, Yrk. N? ut. acken nie krank er swa, vernnaeyen lerne VA TA T? I P verkauft n aaranttert von allen ItV-J V-IiAVapotjeterii ,ur Hellung der Tabaks fCKSlMyttt, Die Office von vr. H. PIKK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 9 Vkorgen und 7 end. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. e r e ch ß u u d n: 4 Nachmittag. Tel. 23211. Dr. I. Wühler, 12 Gst ?NcSnrty Str. Sprechstunden : S bis 9 Uhr Vorm. ; 2 MS 3 l hr Rachm.; 8 bis 9 Uhr Abend. Telephon 1446. reift!: tag orittaa. C. C. EVEIIT8, Deutscher Zahn. Arzt. R. 8j Nord Pennsylvania Str. l K aul Wunsch angewindt. WALTER FRANZ, ZahnArzt, o. 90 Ost Market Straße. Coffin lock. Zimmer 43. I riB 01 nll.1.)Qn 1 lliKCi 7 hilft LMUn a an u wi w Abend. Sonutag 10 Uhr . bt 2 Uhr R mPANS UABU1ES re intendcd fot dürren, tadlet tad all vho prefer a rncdidnc dl5gubcd oon (cctioriCTy. V Thcy rnay now be lud (put. itp in Tin Boxes, scvcutywp Ja" a boxV f : . poce. rwrniy-iive ccnu er nvc vv, or ootcoIUr. An druggist will gtt üicnj . . - u you tnsiK, via wey may oc obtained vy rtnutting the pnee to lr.2 uipans Cnemj cai CoiaDanv-r.iT. , f :ajo--r z iüthiisä reuUi ZlxfZ&-JfTzm ?aä kutsck.AmerikanZscke ff I I i i i r, nÄi 1 b I Vl!M5dUköSII yOlOnai Rl 1 von H MAIiOKTVOIiTII, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt das älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versichert sein, daß die kleinsten, Wie die größten ' vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntnid prompt und geu,iffenhaft er ledigt werden. .i,sfiikllLift vermisste?' den i I t " I ( i im vaisuH) tm uiiw v mm v.. L-A. lluirli l Bf 44 ImMIfl L-J, jillirfiLicTir- iinJii-y 5Ü YEAR8 EXPERIENCE D mm Tradc Marks Designs M1' Copyrights &c ,SlXSSS Jadom prob.bly JUbl CommuBjejMrft fr. Olifnt aencr fwr iecTinn ptnt. ipltiatj Uken tbrah Mann K C. rvelv iTmm ..i4r U MnfidntliL Ilndtook on Ptot tmii Cie. wttboat cslrca, ia lam - . Scientific Jltnerlcan. A kadomJy IslnitTöd A . n A 4 a m n ffAV I LiriMt erst nuuaa of tay oientifle 1ournL 7t - -t,. tl fiAld hrsll Trms. 3 TMs ; um niuuu, , , j & Co.3,Bwu,w-' evTork '"iili.l irüw r p WuküurtoQ. D. C. DtfWMlOT. JJ Sierke, 0atföt ' WnchbinVeV. 417 Oft McCttty Str. LZe 17? OtMlr. Hen ! Vtsank.7VR,l5ietrti rmx waw raunn. AcloIIi?Il2 IFireyt (014 rrclom Rii.) 5Iotcud1le,'IrQI1ülQt)r, 0rrcIV0QS0Qt vto. ITclDO Ellratctli Ctict.

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Alte und Zunge Roman von Emil Kaiser. (Fortjehung.) Traudchen that gehelmnißvoU. Man weiß nicht genau, waS ihm eigentlich gestohlen ist, kein Mensch kann daraus klug werden. Es muß aber wohl viel sein, denn er sieht aus zum Erschrecken. In der einen Nacht ist er ganz alt geworden. Und nun ist das ein Gehen mit Officieren bei ihm. Neulich hat er aufs Gouvernement yemukt. Aber was eigentlich loS ist, das kriegt man nicht heraus. Sie sagte das m ärgerlichem Ton, und es war ihr auch wirklich ärgerlich. Eigentlich hatte sie mit Reiner nicht mehr verkehren wollen nach den Ereig nissen der Fastnacht, aber die Neuaier war starker gewesen als chr Aorsatz. Nur um zu erfahren, was bel Gerhardts eigentlich vor sich ging, hatte sie Reiner wieder angesprochen, und nun war er so undankbar und verrieth ihr nicht eme Silbe. Pad musterte unterdeß das Haus Gerhardts. Für den Baumeister ist es eine bose Sache. Mem Tomus meinte, er könne froh sein, wenn er nicht noch selbst verhaftet werde. Es handelt sich um Militärgeheimnisse. Eine Anklage wegen Landesverraths ist immer unangenehm. Tomus wird auch nicht mehr wissen als die anderen, erwiderte Traudchen gereizt. Da die Magd eben nnt einem Sack aus dem Hause kam, so fiel ihr wieder ein. daß auch sie ein Geschäft mit Pätz hatte machen wollen. 4 r i J v i. l ..n r i aus! Zyr aucy an nleioeik jragie sie. Es kommt daraus an, sagte Pag vorsichtig. Sie können mir's ja mal Zeigen. , ... Ich will's herunterholen, erwiderte das Mädchen und begob sich nach dem Vorderhause. Sie wartete.bis die Magd ihren Handel mit Pätz abgeschlössen hatte, ehe sie mit. emem. abgetragenen bunten Kleide wieder zu dem Händler trat. Pätz untersuchte dasselbe sorgfältig. ...... Zum Verkauf alö Kleid ist es nichts. aber als Lumpen kann ich es Euch gut bezahlen. Was gebt Ihr denn? meinte Traud chen. Das geht nach dem Gewicht, sagte der Alte. Er drehte das Kleid in ein Bündel und legte es auf die Wagschale. Es ist Nicht so schwer, wie ich gedacht hatte, aber well Sie es sind. ulw, soll es mir nicht so drauf cv.x. cvc. (rn. ankommen. Ich gebe Ihnen eine Mark. Traudchens Gesicht verrieth deutlich aenua ihre Enttäuschung. Dann soll es diesmal gelten, meinte sie. Abei das nächste Mal verschenke lch lieber meine alten Kleider an arme Leute. Päd mukte zu seinem alten Mittel greifen und zulegen, wenn er sich die Kundschaft erhalten wollte. DaS sah er wohl ein. Er ging an den vorderen Kasten deS Wagens. Eine Stange Laknd konnte er dem Dämchen Nicht anbieten, aber er hatte für so groß Kinder auch andere Sachen darin. Er winkte Traudchen gehetmrnßvöll, naher zu treten. Ich kann nicht mehr Geld dafür ge den, versicherte er, aber hier habe ich was besseres für Sie. Er hielt ihr ein kleines Büchlein hin. Ein kunstloser Holzschnitt aus dem Titelblatt zeigte ein menschliches Ge rippe, (Äonne. Mond und Sterne zu einem ziemlich unverständlichen Gan zen vereinigt. Darunter war zu lesen: Die Vunktirkunst nack den in aavvti I schen Pyramiden aufgefundenen Pavieren des berühmten Priesters und Arztes Schwind-El-Meyer nebst einigen Hieroglyphen und apokryphen Gerr mr ! i fr et yeimninen. 'licu 3Qiit oxcier unji kann man die Zukunft lesen Begieriger als das Kmd nach dem Leckerbissen griff Traudchen nach die' sem Dokumente menschlichen Schars sinns. Sie blätterke darin und hörte kaum noch die weiteren Ausführungen deö Alten, der behauptete, außer dem Büchlein allerdings nur noch fünfzig Pfennig für daö Kleid geben zu konnen. ES ist doch alles nur Unsinn, WaS hier drin steht, meinte Traudchen endlich und sah den Handler ungewiß an Das glaub ich doch nicht, erwiderte dieser. Es gibt doch auch heute noch n ...i. i!. r . . tl .t. : . euxe, oic ipgcu meyr orrlryen oiö 01c Punktirkunst. Traudchen wurde aufmerksam. Sie schob die Punktirkunst in die Tasche. WaS meint Ihr damit, Pad?' Man hat doch genug Wahrsagerin' nen. Wllkt ich nur. wo eine wohnte, sagte daZ Madcken. Wenn ?lbr mir das s gen k3nnt,dann will ich gar nichtS wei-. ter für das Kleid. Päd räusperte sich und sah sich scheu i FWn (SCi'a lvnn durckuS iDlf um. JüJenn bis venn ourcyaus wii len vollen, dann kommen Sie nur einmflf mir VA . selbst hatt lN N Gingen leme enniniiz, aver va i Wittwe Rizen. die oben im Hause U , I I . - , - .. i t yl w in w! wohnt, die wertz gut Bescheid hier m Köln. Die kann Euch sicher Jemand nennen, der sich damit besaßt. Traudchen überlegte. Ich kann nicht vor morgen Nachmittag, sagte ' sie. Aber dann werde ich - kommen. &t wird wohl zu hause sein? Es konnte sich schon so machen, bllN' zelte ihr der.Alte schlau zu., , . Dann zog er, ohne Geld sur das Kleid bezahlt zu haben, mit. seiner Beute ab. soviel werth wie das Buch, strich er sei nen Kauf beraus. . , Mit Kennermiene befühlte Trina das Tuch. Dann hielt sie daö Kleid an ihrer Figur hinunter, wie um zu sehen, ob sie eS selbst noch tragen könnte. In htfrn 9s!tntiMtrf trnt ?on!u in die Küche; er betrachtete die Mutter aufKleZd ist von TraudchenSchell, berg , oder ich will beuje .Abend Kar, toffelfchalen essen, sagtt er T.z$ ein:: t

n! ?riumphirend erzählte er am Abend H seiner Frau von dem billia erstandenen Kleide. Der seidene Einsatz allein ist

Pätz Niltte. ' Ich i)äiit nicht gedacht, daß Du Dich auf so was auch verstehst, und er erzählte nun dem Sohne, wie billig er es erworben. Und morgen Nachmittag will sie zur Riren kommen? fragte dieser, als der

Alte schmunzelnd seinen Bericht beendet hatte. Ja, lch will es ihr doch sagen, damit sie zu Hause bleibt. Man kann ihr ein kleines Verdienst wohl gönnen, meinte Päd. ! Ueberlaß e5 mir, sie zu benachrlchtigen. sagte der Sohn.' Am andern Morgen, nachdem er sich überzeugt hatte, daß Johanna in die Stadt gegangen war, stieg Tonius die Treppe nach dem oberen Stockwerk hinauf. Ah. Sie sind es? empfing ihn die Sibylle. Das ist nett von Ihnen, daß Sie mich alte Frau auch einmal besuchen. Und sie lud ihn ein, niederzusitzen. Ich war doch immer gut Freund mit Ihnen, feit Sie hier im Hause wohnen, sagte Tonius. Die Alte lächelte geschmeichelt. Dafür hab' Ich Ihnen aber auch manchen Gefallen gethan. Die Eltern waren oft nicht ganz zufrieden mit Ihnen, wäre die Frau Rizen nicht gewesen, dann saßen Sle zetzt nicht so warm und weich zu Hause. Das kann wohl sein, nickte der Besucher. Dafür thu' ich Ihnen heute wieder einen Gefallen, und er erzählte ihr, daß Traudchen kommen wolle, gleichzeitig theilte er ihr soviel von den Lebensumstanden deS jungen Madchens mit, als ihm gut dünkte. Die Alte hörte aufmerksam zu. Nicht, daß ich es nöthig hatte, sagte sie. Die Karten sagen mir doch mehr. als Sie wissen, Herr Tonius. Aber es ist doch nett von Ihnen, daß Sie sich solche Mühe geben. Wissen Sie, ob das Mädchen einen Liebhaber hat? . Das konnte wohl sem. Reiner Odermann heißt er. Und nun entwarf Tomuö auch von diesem eine aenaue Schilderung. Die Rizen dachte nach. Ich kenne die Familie, sagte sie. sie sind alle hochmllthig. Ich glaube nicht, daß der der Richtige für daS Mädchen ist. Es wäre auch schade, wenn sie so einen trockenen Menschen kriegte, stimmte der Besucher bei. Die Alte schaute ihrem Besucher forschend in's. Gesicht. Vielleicht ist gar dem Herrn Tonius selbst etwas daran gelegen? Das Madchen hat ein hübsches Vermögen, ich gebe zu, daß sie mir gar nicht schlecht gefällt, Mutter Rijen. Wir wollen sehen, was die Karten sagen, es wird schon günstig für Sie ausfallen. Lassen Sie mich nur dafür sorgen. Ich hab's in die Hand genommen, verlassen Sie sich ruhig aus mich. Wenn Sie was hören wollen. so kommen Sie heute Nachmittag herauf. gegen vier Uhr. dann denk' ich. wird sie wieder fort fein. Der Nachmittag kam. Es war Frau Rizen lieb, daß Joseph ihre Tochter ausgeschickt hatte, damit sie sich in einem Geschäfte vorstelle, wo er sie empfohlen, so hatte die Alte das Reich sur sich allein. Nun hockte sie in ihrem weiten altmodischen Polsterstuhl, die Arme übereinandergeschlagen, die Beine an den dicken, runden Leib angezogen, mit heimtückisch leuchtenden Äugen, wie eme Kreuzspinne auf die bunte Fliege lauernd, die sich leichtsinnig in ihr Netz wagt. Aber als Traudchen eintrat, stand sie aus ihrem Stuhle auf und machte ein so gutmüthiges Gesicht und lächelte so emfaltlg. daß es sast aussah, als wart iic in iyrem ganzen eoen noch keine Kreuzspinne gewesen. Entschuldigen Sie. begann das Mädchen etwas verlegen, Herr Pätz hat mich hergewiesen. Was wünschen Sie denn von rnr, mein liebes Fräulein? fragte die Älte in süßlichem Ton, indem sie ihr einen Stuhl hinrückte. Ich mochte mir die Karten legen lassen. sagte Traudchen. die sich vergeblich bemüht hatte, eine schlichte einleitende Redensart zu finden. , Die Alte that erschrocken. Wer hat Ihnen denn gesagt, daß ich mich damit abgebe? Wenn lch es thue, so thu ich's für mich, das geht Niemanden waS an. aber für Fremde, daraus laß ich mich nur ungern em. Wenn S's können, Frau Riren, so thun Sie's doch, mir zu Gefallen. ES soll ja Niemand etwas davon erfahren, betheuerte das Mädchen. Die Alte besann sich auf etwas, wozu sie längst entschlossen war. Es war ihre Gewohnheit so, sich bitten zu lassen, wenn sie nicht furchten mußte, dadurch einen Kunden zu verlieren. Es ist auch noch etwas anderes, sagte sie, weshalb ich's nicht gern thue. Die Welt ist jetzt so ungläubig. Man spottet über alles und ledes. Da kom men die Frauen und machen wohl ein ernsteö Gesicht, so lange sie hier sind. aber schon vor der Thüre höre ich sie lachen. Man muß seme Kunst nicht wegwerfen. Jeder hält hoch, waS er kann, und ich will das auch thun. Wenn Sie überzeugt sind, liebes Kind, daß ich Ihnen wahrsagen kann, dann wA ich es versuchen, Ihrem hübschen Gekickt zuliebe. Sie müssen mir aber versprechen, nichts davon auözuplau .'V . dern. Traudchen gelobte alles, was die Alte begehrte. Diese holte, nachdem sie ' i V e' w C glauvle, lyr uprci so genugcno vmi feitet zu haben, aus einer Tischschub lahe ein schmutziges Kartenspiel her vor. mischte dasselbe mit großer Um ständlichkeit, ließ daS Mädchen mit der linken Hand abheben und nach rechts legen und Mit der rechten Hand abye bea und nach links legen, legte dann selbst wieder daS linke Häufchen rechts hinüber und daS rechte links und eine Karte oben und eine unten und die Mitte beiseite, und daS alles in einer solchen Ordnung, daß kein Mensch sich mehr hatte hmausfmden können. Sie selbst mußte es wohl schließlich auch nicht mehr können; denn sie nahm endlich die ganzen Karten zu-san-..m und breitete s.e auf ten Tisch cw. saü f ein canz 55lt

lang still düvör und starrte iht Kunstwerk an, manchmal den Kopf unwillig schüttelnd, dann wieder beifällig nickend. Traudchens Augen irrten indeß von den Karten zu dem Gesicht der Alten und von dem Gesicht wieder zu den Karten, und wenn die Rixen den Kopf schüttelte, dann schüttelte sie den ihren auch, und wenn die Rizen nickte, dann schüttelte sie den Kopf erst recht; denn sie wußte durchaus nicht, was daS heißen sollte. Was wollen Sie denn eigentlich wissen, liebes Kind? begann die Rixen endlich. Alles, hauchte daS Mädchen erwar-

kungsvoll. Das ist etwas viel, meinte die Alte. Alles, was in den Karten steht. Das darf ich Ihnen nicht sagen, und es würde auch nicht alleö nützlich für Sie sein. Soll ich Ihnen etwas sagen von dem jungen Mann, an den Sie jetzt gerade denken? Der Richtige ist der aber nicht. Traudchen seufzte erleichtert auf, eS entging der Alten nicht. Er paßt nicht für Sie. fuhr sie sicherer fort. Das konnten Sie schon an der Größe sehen. Haben Sie nicht auch kürzlich etwas mit ihm gehabt? Ja, Earneval. War es nicht am Rosenmontag? rieth die Rizen. Nein, eS war am Dienstag. Ja, natürlich am Dienstag, hier liegt ja eine Neun, bestätigte die Alte, wieder eifrig in die Karten schauend, ohne mdeß weiter zu erläutern, welche geheimnißvollen Beziehungen zwischen der Neun und dem Dienstag beständen. Es war ja. wie bei dem Nachbar gestöhlen wurde. Ihre Augen fuhren listlg zu Traudchens Gesicht hinüber. Eine tiefe Nöthe bedeckte dasselbe. Ja, es ist besser, wenn eS dabei bleibt, nickte die Alte mit dem Kopfe, vielleicht die Folgerung einer falschen Voraussetzung aussprechend. Traudchen trat beunruhigt von einem Fuße auf den anderen. Wer ist denn aber der Richtige? fragte sie. . Das lakt sich nicht so leicht sagen. Lange dauerts nicht mehr, dann wissen Sie es selbst. Herzkönig und Herzdame liegen nahe beieinander. Das ließ sich nicht bestreiken; denn sie hatte die Dame aufgenommen und dicht ne ben den König hingelegt. Ein Osficier ist es nicht, und ein Doctor auch nicht, er stammt nicht aus einer feinen Familie, aber er ist selbst ein feiner Mann, und nun lieferte sie eine genaue Beschreibung von Tonius Pätz, untermischt mit ihr geläufigen Schicksalsspruchen, die sie brauchte, wenn sie ihrer Sache weniger sicher war, als: Wenn er kommt, ist er da. Kommt er nicht durch die Vorderthür, so kommt er durch die Hinterthür. Auch prophezeite sie: Wenn er Sie heirathet, so werden Sie seine Frau. Die Wanduhr schlug mit heiserem Klänge vier, da schloß sie mit den Worten: Liebes Kind, sehen Sie sich den ersten Mann, der Ihnen begegnet, genau an. Was es mit ihm ist. da? weiß ich nicht, aber es wird Ihnen Glück bringen. Traudchen zog ihren Handschuh wieder an. Was bin ich schuldig? fragte sie. Die Alte warf noch einmal einen prüfenden Blick auf sie, ehe sie entgegnete: Ich darf nichts fordern-sonst geht mir die Kunst verloren, aber wenn Äle einer armen Frau was schenken .vollen.so nimmt sie's dankbar an. Können Sie's nicht, dann bin ich auch sr zufrieden. ES war das eme Phrase, die sie sruher stets gebrauchte. Jetzt aber bediente sie sich ihrer nur noch sicheren Leuten gegenüber; seitdem ihr einmal ein naseweiseS Fraulem, das wahrend der ganzen feierlichen Handlung schon verzwickte Fragen gestellt, darauf erwidert hatte: Es ist mir recht, daß Sie Nichts fordern dürfen, eine arme Frau will ich gern beschenken; ich kenne eine in der Weberstrake. die kann esiut brauchen. sForlsezung folgt.) mm ,, LandwirthscyasilicheS. W i n t e r w e Z z e n. Die Ernte des Winterweizens ist bandet ünd es muß wieder an die Aussaat fur's nächste Jahr gedacht .oerden. Je früher der Winterweizen gesäet wird, um so besser, das lehrt uns die Erfahrung. Fruhgesaeter Weizen reift früh; der Ertrag an Stroh und Kornern ist großer, auoy widersteht er Winterkälte und sonst!gen Feinden besser. Auf fettem. schwerem Boden tritt der Vortheil der Frühsaat besonders deutlich hervor. In den Mittelstaaten ist die letzte Halste des Septembers wohl die geeignetste Saatzeit. Die Herbstregen haben sich in der Regel dort um iene Zelt schon eingestellt. Das lst von Wichtigkeit, denn der Wmterweizen bedars in der ersten Zelt einer bedeutenden Menge Feuchtigkeit. Ist zur Saatzeit das Land sehr trocken, so keimen die Körner wohl; aber sie sind lazwachllch und viele gehen dann we gen Mangel an Feuchtigkeit ein. Es ist deshalb empsehlenswerth, in trock ner Zeit die Aussaat so lange hinaus zuschieben, bis das Land durch Herbst regen genügend Feuchtigkeit erhalten hat. In südlichen Gegenden folgt der Weizen gewöhnlich dem Mais' und wird deshalb meisten ziemlich spat ge saet, nachdem der Mais aögeerntet lst. Die Folge hiervon ist, daß alle Arbeit in größter Eile besorgt werden muß: das Maisfeld war hart und trocken, es bricht beim Pflügen m großen Klum ven. und daZ Land ist dann sehr schwer Altll f- 4 a . i 4. u im iuits vuuivcd uuuycji, Manche Farmer halten das Pflügen 'es '.azsieloes überhaupt für über flüssig; die MaisstJppeln werden geca! und der Weizen ausaesäet. Der Äe'en verlangt ein lockeres und unten sesies Saatbeet; dies ist nur durch Eggen und Walzen, und Walzen und Eggen herzustellen. Die Egge sowohl wie die Walze w;rd aus unseren Far men, besonders wo leichter Boden vor herrscht, bei weitem nicht hausig ' nua verwendet. Je. nach .der Art d:Z

Bodens betragt .die' Aussaat 11 Bushel auf den Acre. Zu starke Saat bringt auf gutem Boden in regenreichen, stürmischen Jahren die Gefahr des Lagerns; zu dünne Aussaat gibt dem Unkraut zu viel Raum. Sind alle Umstände günstig, so ist das flache Unterbringen, etwa 1 bis 2 Zoll vorzuziehen. Wichtig ist die gleichförmige Bedeckung deö SaatguteS; bei breitwürfiger Saat ist dies unmöglich, deshalb ist das Säen mit der Drillmaschine am besten. Wo Kunstdünger verwendet wird und gleichzeitig auch Timothe mit gesäet werden soll, wird sich die Verwendung der Drill ganz von selbst als nothwendig empfehlen, da sie alle drei Arbeiten, Weizen- und Timothesäen sowie Ausstreuen des Kunstdüngers gleichzeitig besorgt. Es sollte in diesem Jahre besonders daZ Beizen des Saatgutes nicht unterbleiben, weil in dem Weizen der letzten Ernte viel Brand war. Es sollte nicht außer Acht gelassen werden, daß auf niedrigen Stellen des Weizenfeldes Wasserfurchen zu ziehen sind. Die Ränder dieser Wasserfurchen müssen aber sehr sorgfältig geebnet werden, damit nicht die hohen Furchenränder daö Waer auf der Saat zurückhalten und fo die Furchen mehr Schaden als Nutzen gewähren. Der Obst bäum nach der Ernte. Soll der Obstbaum alle Jahre eine

reiche Ernte liefern, fo bedarf er derselben sorgfältigenPflege wie alle übrigen Kulturgewachse. Die allgemeine Meinung, daß nach einem reichen Tragjahre ein Fehljahr bei unseren Obstbäumen eintreten muß. ist eben :in Irrthum; der Obstbaum wird m dem einen Jahre, in dem er reich trägt, so erschöpft, daß er ohne besondere Pflege das nächste Jahr zu seiner Erholung, zur Ergänzung semer Kräfte bedarf. Pflegen wir den Obstbaum richtig, so trägt er, wenn nicht Jnsekten oder Fröste es verhindern, alle Jahre. Der Obstbaum verlangt zur Ausbildung seiner Früchte dieselben Nährstosse, die unser Getreide auf dem Felde bedarf. Nach einer reichen Obsternte müssen wir dem Baume diese Nährstoffe, die ihm die große Anzahl Früchte in diesem Jahre entzogen hat, durch Düngung wieder ersetzen, wenn er im nächsten Jahre tragen soll. An dem Mangel dieser Nährstoffe liegt es auch, wenn die Früchte klein und krüppellg sind. Die Fruhobstsorten sind bereits reif und nun folgen die übrigen bald nach. DaZ erste Erforderniß ist jetzt daher, diese Bäume zu düngen, und zwar um so reicher, je ärmer das Land und je reichlicher der Baum getragen hat. Auf der Flache, die von der Krone des Baumes überragt wird, mache man ringsum den Stamm 1 Fuß tiefe Löcher und fülle diese mit Holzasche, etwa em Quart m zedes Loch und dann bis zum Rand mit Wasser; ist die Flüssigkeit eingezogen, werden die Löcher wieder mit Erde gefüllt. Ein zweites Ersorderfliß ist das Ausputzen und Reinigen des Baumes nach der Ernte. Als Regel gilt hierfür: Glatter, sauberer Schnitt und so viel Zweige und Aeste fort, daß in der Krone des Baumes Luft und Licht überall Früchte und Blätter treffen können. Die Wasserreiser" müssen sämmtlich fort, es sei denn, daß man an einer leeren Stelle einen Ast ziehen will; dann läßt man hier ein starkes Wasserreis' stehen. Alle sich kreuzenden und reibenden Aeste und Zweige, sowie alle dürren Aeste müssen entfernt werden. Die Rinde wird von Moos und Flechten gereinigt und wenn thunlich, mit einem Anstrich von Kalktünche mit etwas Kuhdung vermischt, angestrichen; dies wirkt belebend auf die Rinde und tödtet Insekten und Larven. WeinstockeauSSamen. Die Weinrebe wird so leicht und erfolgreich durch Stecklinge vermehrt, daß die Aufzucht junger Reben. durch Aussäen von Traubenkernen nur felten Anwendung findet. Die Nachtheile der letzteren Vermehrungsart sind so augenfällig, daß die Stecklinge wohl in den meisten Fällen den Vorzug behalten werden. Die aus Samen gezogenen Reben gelangen ,m sechsten oder siebten Jahre zur Tragbarkeit, liefern aber selten so gute oder gar bessere Trauben wie der- Mutterstock. Es giebt jedoch Rebenzüchter, die aus Liebhaberei die Kernzucht betreiben, und haben sie dann wohl hin und wieder das Glück, eine bessere, neue Sorte zu erzielen. Findet nun aber ein solcher Züchter unter semen vielen tausend Sämlingen eine Sorte, die sich durch Größe, Wohlgeschmack und Frühreife von den bekannten Sorten auszeichnet, so hat er nicht nur die Genugthuung, seine Bemühungen mit Erfolg gekrönt zu sehen, sondern die neue Rebe bietet ihm auch eine reiche Quelle guter Einnahmen. Aber es ist nicht jedermanns Sache, 6 bis 7 Jahre auf den Lohn seiner Arbeit zu warten, mit der ziemlich sicheren Aussicht, daß er in den meisten Fällen sehr gering ausfallen wird. Es ist dies das Geschäft der BerufSgärtner und Baumzüchter. Unbemerkt wollen wir aber doch nicht lassen, daß gerade unsere amerikanischen Weinreben noch sehr der Verbesserung sähig sind; dies gilt in. Betreff deS Wohlgeschmacks, des Widerstandes gegen Fäule und Mehlthau und der Frühreife. Solche Sämlinge ähneln ganz fen aus Stecklingen gezogenen Reben, gewöhnlich werden sie sehr früh reif, sind aber sonst in jeder Hinsicht schlechter wie die Mutter träube.. Sind die Sämlinge zu dicht aufgegangen, so versetzt man sie, sobald sie zwei Blätter getrieben haben, in gute, lockere Erde. 9 Zoll von einander entfernt. Sind die Pflanzen zwei Jahre alt. so Dersedt man sie auf den ihnen bestimmten Standort. Von nun an werden sie wie die aus Stecklingen ge zogenen Reben behandelt. Crimson- oderJncarnatllee. , Der Inkarnatklee ist eine veraltNtäßig neue Zlzvrt in unserem Czr2 Jwr jfemnt x d :nn j.i.

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Send ic for Illnttrtted Pamphlet. AddreM A. A. SMAWTX. . M. DBTftOIT MIOM. baß er aus ber eknen Seite besonders gelobt, andererseits aber als werthlos verurtheilt wird. In letzterem Falle ist es gewöhnlich die Unkenntniß und die aus dieser hervorgegangenen Fehler beim Anbau, die zu Mißerfolgen und abfälligem Urtheil führten. Ein gut Theil der Mißerfolge mit dieser und mancher anderen neuen, werthvollen Pflanze kommt aus Rechnung der Samenhändler; sie versprechen oft ganz unmögliche Dinge, erregen große Hoffnungen und die Fehlschläge treffen dann um so schwerer und machen mißtrauisch. Dazu kommt, daß die Anweisungen über Anbau, erforderliche Bodenart u. s. w. vielfach sehr mangelhaft oder gar falsch sind. Dadurch kommt dann eine unter bestimmten Verbaltnissen sebr wertbvolle Pflanze oft in Verruf. So ist's auch dem Inkarnatklee ergangen. Wer diese Kleeart säen will, im August ist die beste Saatzeit sollte folgendes bedenken: Dieser Klee kann durchaus nicht die Stelle des Rothklees einnehmen und als Ersatz für diesen angesehen werden. Der Jncarnatklee ist. wohl gemerkt, nur eine einjährige Pflanze; ist er einmal gemäht, so schlagt er nicht wieder aus, sondern geht ein. Er zeigt anfanglich nur sehr schwaches Wachsthum, bleibt kleiner wie der Rothklee und giebt also geringere Heuernten. An Futterwerth ist er dem Rothklee völlig gleich. Auch kann die Pflanze starke Sommerhitze und sehr große Winterkälte nicht er- , ri r" t C?! tragen, r eigner jicg ocsgaio ?ur Gegenden mit milden Wintern und wird nicht im Frühjahr, sondern im Frühherbst oder Ende Sommer gesäet. Um in der gewöhnlich trockenen Saalzeit das Keimen zu fördern, muß er tiefer eingebracht werden; er wird wohl mit dem Kultivator leicht untergepflügt. So kann er zur Aufbesserung des Maisfeldes sehr vortheilhaft verwendet werden, indem er vor der letzten Bearbeitung des Mais in dieses Feld ausgesäet und dann. durch den Kultivator mit Erde bedeckt wird. In den kühlen, regenreichen Herbsttagen entwickelt er sem größtes Wachsthum und geht auf zusagendem Boden äußerst kräftig in den Winter. In milden Wintern, bleibt er frisch und grün und beginnt viel zeitiger wie der Rothklee im Früh'ahr sein Wachsthum. Im Mai, oft schon Ende April ist er schnittreif. Er kann jetzt zur HeuWerbung oder Gründüngung dienen. Für Mais und Spätkartoffeln ist letzteres besonders zu empfehlen. ZZ3UZZ2 In der Rue'Hautev ille zu Paris wohnt der in Mannheim geborene Louis Martin Wolff, der in der Fremdenlegion gedient hat, später sich naturalisiren ließ und mit Michel Auclair ein Geschäft begründete. Wolsf's in Mannheim wohnenderBruder Adolf war wüthend über die Naturalisation und strengte wiederholt Processe gegen seinen Bruder in Paris an. Dieser Tage berief ein Mannheimer Aaent Wolff dorthin zur Regelung einer Angelegenheit. Wolff reiste ab, nachdem er seine beiden Söhnchen in der Wohnung seines Associes Auclair untergebracht hatte. In Abwesenheit Auclairs erschien nun ein Fremder in dessen Wohnung und nahm die beiden Knaben, angeblich aus Wunsch Auclairs, mit. Louiö Wolff. auö Mannheim telegraphisch zurückberufen, ton taixtt in einem Hotel, wo sein Bruder zu verkehren pflegte, daß dieser drei Tage in Paris gewesen ist und die wei Knaben entführt hat, damit dieselben nicht gleich ihrem Vater Franzosen Würden. AufGrundlag des Programms der libertären- Parteien, welche vollständige Freiheit in voll1 ständiger Gütergemeinschaft- auf ihre Fahne schreibt, will ein Herr Georges Butaud in der Umgebung von Paris eine Colonie gründen, um auf seme Facon die sociale Frage zu lösen. Als Ort dieser Bestrebungen hat man daS nördlich von Paris gelegene Dorf Mery-sur-Oise- gewählt, wo . die Stadt Paris ausgedehnte Landereien besitzt. Man hofft mit der hauptstädtischen Verwaltung einAbkommen treffen zu können, wonach dies das genannte Terrain an die zu. bildende Freie Kolonie der brüderlichen Sottdaritäf überläßt. Die .Colonisten sollen sich, soweit sie sich darauf verstehen, mit der Gemüsekultur beschäftigen. Wer ein Handwerk versteht, soll alö Schuhmacher, Schneider, .Holz- oder VZetolldreher etc. arbeiten und den tag liehen Verdienst in die gemeinschaftliche Kasse abliefern. Endlich soll eS.den Genossen auch freistehen, täglich nach Paris zu fahren und in den dortigen Werkstätten zu arbeiten, unter der Bedingung, daß sie ihren Lohn nach Abzug der Kosten des Mittagsmahls getreulich in die Colonie zurückbringen. Der Pariser Stadtrath hat den Antrag des Herrn Georges Butaud einer Commission überwiesen. ,,, G&duUlt lHt ttt Olut. NeiseZ Olut bettuttt xtlzt 0-ut. Obne diese keine OüSnSeit. Catcarkt5, Casdy Cathtttie rNiizen t;? Olut. kräftigen die Lebn und . e?tfernen alles Unreine euß Un llökpn. Nanaen Oie heute an, Cil"n, .Cc fcZzzrCiililn tz) so c:itn p r:?:?ti:?J. C :ttt fü! 10k. 2a r.r..- nMu.iM U4 V., -, .

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