Indiana Tribüne, Volume 21, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1898 — Page 3

, -'.a..jc-

MmVes

v. P

..HNet, Jea hatt Ptmdle im tteflcht. d fU nahm (itlcaiiti, und die Plmplf,nd alle derlchsundk. Ich hatte eine Zelt lang an Der popsung gelitttn. aber nach dem Einnehmen der erste KacarcU hab ich durch dies Lden kein, Unan. I9imiu,icur wicgcr gtipiCI. XUII lORRtN ttaiCQTttl tqlgtnuVreea. rd. Wart man. öa ermanwwu Ave.. Philadelphi lia. Pa, ngenehm, schmackhaft, wirksam. Schmecke aut, thu au maiSitn nie traut oder schw.'ch, verrache keine ymerzea. 10c, 25c, öoc. Hile Berftvpfnng. Btornaf m4j Ccapaaj, Chieig Kralrtil, Htw T.rt. ZU? "VO-Tst-T! 4 P fcfrtawft d g.antt?r von aüm ' V" A v"-L-Vy Lpcttetcrn ,ur HeUung tetla&aUAr?n?r. C. C. EYEKTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. Saß wird auf Wunsch angewandt. Die Office von vr. H. POT und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße Telephon 9.0. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 9 Morgen und 7 end. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechftuntztn: 2 4 Nachmittag. Tel. 2323. Dr. Bühl er, 120 Gst PlcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis 9 Uhr ovrn. ; 2 bis 3 1 hr Nachm.; 8 bii 9 Uhr Abend S. Telephon 1446. rechsrde : Sonntag Vormittag. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90K Ost Market Straße. Coffin lock. Zkn 43. ru...k..i,... a i i.- ff). 1 & nt Tillt Jfc pilVIUHVIHi M Ml t m . p Ab. Sonntag von 10 Uhr V. bt 2 Uhr RlPANS TABU1ES are intendet) for cMUrtn. tadle ad all wtio prcfcr s niedldnejlljguUed ss von ftctioccry.. TT.ey rnay nowbc lud (put vp !n Ttn Boxe eevr-nty-twö yhV pdce. twenry-siv eent r five ioxet jor cne collar Any crurzist will gct wem .. ... , u you in, ana uiey rnay ajwyi oc tf-i?M4w4 1 VMMtHlAM lilA tfC j WUIW V WlttHfcfc1 4V fäfe4 V JJi2Ripans Chernjcä! (jß WA.iPw'lJVrJ'V'V- 5 ä-rf Kä w-- nuii i.i; hli Da Dtttsch'Amerikanische I 1 Xechisbureau 1 Ilolorial von E MARCKTVORTH, 5S2 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt tai älteste, weitverbrei teste und Zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche .auf Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine HInde legen, und versichert sein, daß d.e kleinsten, wie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Recht S kenntniß prompt und gewissenhaft er ledigt werden. i,fftitllLift, vermisster Erben . mit chllich t dies latt nrt. a ri i Ö IV ii ; i 33?I3HEfE'CT5Si3SngX3gB 4 . 60 YEARS V EXPERIENCE .A Designs f I kaul rn Ar AT eItn ketch n4 deerlTK.lon rnrny SUir McrtAln onr plnlon fre wbthr aa Tctlo U prvJbablr patentbla. Oornmanlca. torn ttrlctlr confldentüü. llandoookon PatenU Znt frML Ulde. ancy f or Mrartnpatnt. lSti tikea truirh Mann CoTrwlT Mewt. (, wltheat cbartre. In ttaa Sdtnlinc WMtM). JL iaoineiy luaiunru . - - - ., , utMintulla 1oarnl T. U . . . . mt-..l f. Aflt -!rj f or rnonth, f L fed by 11 newtJlerm. i.UmII & Co.M,fc- evYork " TT w m..wi.A T (V Biuca vo. r r, , ?. Gtcrltc, . OtatsiO : ' .." f. 417 Oft 5kl5srtlz Str. Qät Last. Up Btaira. Cerr krl fiBaant,T tll VUttmt Otrttt mmx eunngr rar rn. . Ado3pti IFü'ey, (014 rreedTm SgHt.) Sotary Public, Translator, Corrcäpontlont etc i;o. 10 Q Ellsaijsth Dtrct,

sl (cvii LAX,n Bon-bon 3 4 WZWMMS N HANDELS MM C CSOieftT NMSSS

I ryv ; i V O Trfv I ö'ÄÄ.Mi S MMMGÄ

rx vr vr

V

LV".

I fgi

. k

Ttba EI3 St, C-r.

Alte mW Junge

Roman von Emil Kaiser. lgortjejung.) bleichen Wanqen uversloq ein Hauch von Nöthe, die starren Augen velevten sich und ein Schluchzen erschutterte den magern ZZorper. Es wird bald besser sein, saate die Rizen. Es war das erste mitleidvolle Wort, das sie zu ihrer Tochter sprach. Dann ging sie zum Tisch zurück, strich ein Weibbrödchen mit Butter und reichte es dem Mädchen, aus dessen Augen jetzt mit Gewalt ein Thränenquell hervorbrach. Darauf setzte sie sich elbst an den Tisch und stärkte sich gleichfalls an dem heißen Trank und dem Brode. Während dessen lag die Tochter weinend und essend auf dem Bette. Endlich richtete sie sich auf und fetzte sich auf das Lager hin. Das hat mir gut gethan, sagte sie einfach. Die Rizen nickte. Das will ich meinen, aber sie vermied es. nach ihrem Kinde hinzusehen. Johanna sammelte ihre Gedanken. Ich will Dich in Deiner Gemüthlichkeit nicht stören. Mutter, sagte sie entschlössen. Aber behalte mich ein paar Tage hier. Ich habe noch etwas Geld. ich will es Dir gerne geben, damit ich Dir nicht zu lästig werde. Sie holte eine Handvoll kleiner Münzen aus ihrer Kleidertasche. Jetzt lad die Niren aus. rn sie kam sogar zu ihr. das Geld in Empfang zu nehmen, und, begann sofort eS auf der Tischkante zu zählen. Es ist nicht viel, fuhr die Tochter unterdeß fortJch habe es in den Carnevalstagen zusammengebettelt. Aber ich will das nicht mehr, dies Leben, das Betteln und das andere. Lieber todt, lieber todt. Sie stieg vom Bette herab und ainq aufgeregt im Zimmer auf und ab. Ich will arbeiten, in einem Geschäft. oder nähen, oder waschen,, irgend eine Stelle wird sich finden, muß sich finden. Wenn ein Gott im Himmel ist. so muß er sich meiner erbarmen: ich habe ja den festen Willen, das Rechte zu thun. Und noch ist es nicht zu spät. Nicht wahr Mutter, noch ist es nicht zu spat? Es laa etwas ruhrend Kindliches in dieser Frage, aber Frau Nixen hatte sich vorhin fast rühren lassen, zweimal an einem Tage konnte sie sich eine solche uneinträgliche Gemüthsbewegung nicht gestatten. Ich kann das unmöglich wissen, sagte sie achselzuckend. Ich weiß nicht. was Du schon alles angefangen hast. So sollst Du es von mu hören, sag te die Tochter mit festem Entschluß. Wenn Du mich lossprechen kannst, so wird es auch Gott können. Du weint doch, daß ich in Aachen auf der Mustkschule war? Ich weiß nichts, al daß Du mir fortgelaufen bist, unterbrach die Rizen. Und warst Du nicht selbst froh, daß Du mich los warst? Hat Rixen Dich nicht oft meinetwegen ausgeschimpft? Und wie hat er mich mißhandelt! Der Vater hatte mich verwöhnt, und nun sollte ich mich vom Stiefvater prügeln und treten lassen. Nein. Mutter, das war kein Leben. Lange wäre eö doch nicht mehr gut gegangen. Als er mich damals mit dem Stocheisen schlug, da hatte ich schon beinahe genug. Du kannst die Narbe noch hier am Kopse fühlen. Die Alte aoß sich den Rest aus der Kaffeekanne in ihre Tasse und drehte diese zwischen den Händen. Er war ein roherMann, nickte sie. der schlimm)tt von allen dreien. Dein Vater, der Lenz, war Gold gegen ihn. Nort mußte ich. aber ich konnte mir allein nicht weiter helfen. Du weißt doch, daß ich zum reichen Onkel Lenz ging, ich habe es Dir ja geschrieben. Das war gerade das richtige, zu dem Geizhals, brummte die Alie. Er mag sonst sein, wie er will, sagte das junge Mädchen, mir hat er sich wohlthätig erwiesen. In seinem Hause wollte er mich nicht dulden, aber er sorgte doch für ein Unterkommen in Aachen. Ich besuchte die Musikschule, das bezahlte er. ich sollte mich zur Gesanalebrerm ausbilden, und letzt Sie schauerte fröstelnd zusammen und setzte sich wieder auf daS Bett nieder. Weißt. Du, wie's gekommen ist,, das war so einfach. Ich kann's so mit ein paar Worten erzählen, und doch wie .X'a ..f. tu v? J'a sn !n2 nrrfi Yrri luf ciituit, .Vlv uj V vhi - andern durchkostete. . Glück. Sünde, Reue und Verzweiflung, da war'S eine endlos lange Geschichte. Bei der Frau in deren Hause ich war. wohnten auch immer Studenten. Sie waren alle sebr frei und wurden auch zuweilen unverschämt, aber es hätte nichts auf sich gehabt, wenn mir nicht der eine von ihnen aefallen hätte. 'Wie er daö erst gemerkt hatte, da war da? Unglück schon geschehen. Er spielte den Verlieb ten. O, was er mir vorgelogen hat von seiner Liebe, und ich ich war eine GanS und glaubte eö. Wenn das nicht gewesen, wäre.' daS eine. Ich weiß nicht. Mutter, ob Du daS .verstehst; aber ich hatte ihn wirklich lieb. Ich konnte ihn halten, und an m:ch pressen und küssen, daß mir der Athem verging und jeht, wenn ich ihn jetzt hatte, ich wollte ihn pressen, so und so. Erwürgen wollte ich ihn. erwürgen! Unheimlich funkelten ihre Augen in dem wachsbleichen Gesicht, es , dauerte eine Weile, bis sie ruhiger fortfuhr: Er Überredete mich, mit ihm nach Holland zu gehen, er hatte damals Geld; mir saate er. daß er .'eicher Eltern Kind sei und daß er mich heirathen werde. Aber nach zwei Mrnat'n war daß Geld und seine Liebe fort und eines schönen Taaeö er selbst auch. Sie machte wie, der eine Pause und legte sich von neucm ermattet in die Kissen zurück. Wie bist Du weiter gekommen? fragte die Alte. ' Es war eine furchtbare Zeit, sagt: das Madchen leise. Erst hatte ich noch etwas zu versetzen, Kleinigkeitrn nur. eS reichte nicht lane. Da?n sar.z ich in ei 7.. 7i TiN2:ltan2:l. DaZ zt tzl

schrealichste. Ich gefiel ntcht, ich war nicht frech genug, ich schämte mich auch noch. Und dann zog ich mit einem alten Manne herum, lange, lange. In al7en Städten, allen Dörfern kehrten wir in den schmutzigsten Kneipen ein,

ah, wir fanden unser Brot dabei, aber ich hatte manchmal lieber gehungert. Nicht zurück in das Leben, nicht dahin zurück, lieber todt. Ermüdet schloß die Erzählerin die Augen. Hast Du denn nichts mehr von dem reichen Onkel gehört? fragte die Nizen. DasMadchen schüttelte nur stumm den Kopf. Die Alte sann nach. Lebt er denn immer noch? fragte sie endlich, aber die Erschöpfte war eingeschlafen. ' Langsam hob und senkte sich ihre Brust, ein Zug des Friedens lag auf ihrem feuchten Gesicht. Die Nixen überlegte von neuem. Sie wußte, daß ihr Kind aus zweiter Ehe. Johanna Lenz. Aussicht hatte, wenigstens einen Theil des großen Vermogens zu ererben, das der kinderlose Bruder ihres Vaters hinterlassen wllrde. Sie konnte vielleicht hoffen, wenn sie Johanna jetzt bei sich aufnähme, später selbst Nutzen von dieser Erbschaft zu haben. Sie soll arbeiten, sie kann so viel verdienen, wie sie braucht, und vielleicht auch mehr, und doch muß sie mir zu Dank verpflichtet sein, wenn ich sie jetzt aufnehme. Das ungefähr waren die Erwägungen, nach denen die Mutter über das Schicksal ihres verzweifelten Kindes entschied. Und denkt euch nur, was passirt ist. sagte Frau Trina Pätz, als Mittags die ganze Familie um ein duftendes Stockfischgericht versammelt saß. Wer sich nur so etwas hätte träumen lassen. Ich war ganz überrascht. Die Neuigkeit, die sie soeben bei der Frau Nixen erfahren hatte, brannte ihr auf der Zunge, aber sie war bestrebt, erst Stimmung für dieselbe zu machen. Was ist denn? fragte das FamilienHaupt, und auch Tonius forderte sie auf. nur loszuschießen. Trina gedachte erst die Spannung noch zu erhöhen. Was denkt Ihr wohl. wer bei der Frau Nixen ist? sagte sie. und sie hatte den Triumvh, diesmal sogar die Neugierde ihres stillen Sohnes Joseph erregt zu haben; denn dieser erhob plötzlich das Gesicht und fragte mit offenbarer Theilnahme: Nun, ein lunges Madchen ist bei ihr. wer ist es denn eigentlich? Jhre Tochter ist's, platzte, durch die Wißbegier ihres Jüngsten selbst derblüfft. Frau Trina heraus. Ihre Tochter von ihrem zweiten Manne. Joseph sah vor sich aus den Teller nieder, ihm war, als müßten aller Augen auf ihn gerichtet sein. Er stam melte: Ich sah sie heute Morgen hin-! aufgehen, sie sah recht kränklich aus. Johanna Lenz heikt sie, fuhr die Mutter fort, ohne darauf zu achten. daß Tonius plötzlich die Gabel entfiel und er unterm Tisch danach suchen mußte. Ihr Vater war der Lenz, der immer die Earnevalsgedicht machte und in allen Gesellschaften war. Es lebt auch noch ein Onkel, das muß ein wunderlicher Heiliger sein. Geld hat er wie Heu. daS hat er als Seeräuber oder als Eisenbahn-Aktionär in Amerika verdient, aber er kümmert sich gar nicht um die Familie. Den kenne ich, er wehrn in Aachen. sagte Tonius jetzt; sYn Stimme klang nur wenig gezwungen. Wie ist es denn mit der Tochter, wird sie bei der Alten bleiben? Es scheint so, meinte Trina, und dann vertiefte sie sich mit Patz in eine längere Erörterung, ob dies nicht ein Grund sei, Frau Rizen zu steigern, da die Zimmer an eine einzelne Frau vermiethet worden seien. . Es war em wahres Gluck für die Ruhe Mutter Trina's. wenn sie es nicht als eine Folge dieses Gesprächs erkannte, daß in den nächsten Wochen Tonius noch weniger zu Hause war als gewöhnlich, wahrend Joseph plotzlich allerlei Geschäfte hatte, die ihn im Hause selbst festhielten. Auf einmal interessirten ihn die Vorrathe des Altkaufergeschaftes, das er früher ganz und gar verachtet hatte. Es kam wenig heraus bei diesem Interesse, wenigstens dachte Mutter Trina so. Er selbst, Joseph, mochte wohl anderer Meinung sein; denn er machte jedesmal em sehr zufriedenes Gesicht, wenn es ihm gelungen war, mit Johanna Lenz im Flur zusammenzutreffen. Gewöhnlich waren es nur einige freundliche Worte, die er mit ihr wechselte. einmal aber, da er ihr wieder unter der ewigen Lampe begegnete, blieb sie bei ihm stehen und erkundigte sich, wie denn sein Bruder Toniuö aussehe. Als Joseph darauf nicht gleich wußte, was er erwidern solle, beschrieb sie selbst den jungen Herrn so genau, als habe sie ihn ? . rt-k layie.ang rajui. Gewiß, das ist er, sagte Joseph ver wundert. So sagen Sie ihm. rief sie heftig. daß er sich vor mir Huten solle! - Sie kennen ihn also? fragte er dage gen. ' Ich kenne ihn nicht mehr, und als ich ihn kannte, kannte ich ihn nicht recht. Das war für Joseph sehr dunkel und unverständlich. Er ersuchte sie um Aufklärung, aber sie . sah ihn nur freundlich an und sagte: Sie sind nicht wie Ihr Bruder. ' . Nein, durchaus nicht, gestand er ehr licb. Daö freut mich für Sie, meinte sie mit einem entzückenden Lächeln. Wie wohl ihm das that. Sonst hieß es immer: Ja, wenn Du der TonmS wärst, und jetzt diese Worte. Er erqrisf in der Freude feines Her zenS wieder ihre Hand, wie er es schon einmal gethan, und sie ließ ihm die Hand und sprach von ihren Plänen, daß sie Arbeit suche, daß sie eine Be schäftigung finden müsse, sich zu er nähren, damit sie ihrer Mutter nicht zur Last falle. Von diesem Zeitpunkt ab stellte Jo seph bei allen Geschäftsleuten, mit de nen er veriehrte. stet? die Frage, ob sie Xzz ein unr,!3 Llacchfn in angemes sener 2ii bksstirn könnten.

9. Im Hofe an Schellbergs Hause hielt der Karren des alten Pätz. Pitter, der Esel, senkte ausruhend den großen Kopf fast bis auf den Boden herab und

schaute philosophischen Blickes in das Treiben des Huhnervolles, das sich vor ihm auf dem Dünger tummelte, eifrig scharrend und pickend. So schaut der Weise in das Treiben begieriger Schüler, die sich bemühen, aus dem Wust überlieferter Gelehrsamkeit die wenigen nahrhaften Körner zusammenzusuchen. Eine Schaar Kinder war mit dem Fuhrwerk von der Straße hereingekommen, angelockt durch die bunten Fähnchen und Papierräder, die sich an langen Stöcken hurtig im Winde drehten. Neidische Blicke fielen auf ein kleines Mädchen, das sich mit einer Schürze voll Lappen dem Alten nahte und nun zur Auswahl zugelassen war. Zweifelnd glitten seine Augen über die verschiedenen Kostbarkeiten. Ungewiß griff seine Hand nach dem Johannisbrod. das Pätz aus dem kleinen Kasten vorn am Wagen hervorgeholt hatte. Zu einer Fahne ist es nicht genug, sagte der Alte a)lf die hervoraeswtterte Frage der Kleinen, aber da er bemerkte, daß da? Kind nicht ganz mit dem Handel zufrieden war, opserte er noch eine dünne Lakrihenstange. Da er gewahr wurde, daß eine Geschäftsverbindung mit einem der andern Kinder nicht anzuknüpfen sei, scheuchte er sie vomHofe, damit Nicht ems von ihnen sich an den vielbegehrten Tauschartikeln vergreifen möge, und schritt dann an den Stallungen vorbei nach einer offenen Tbttr aus der eine blaue Dampfwolke sich auf den Hof wälzte. Ein scharfer Seifengeruch verrieth die Waschküche. Dichter Nebel füllte den Raum, wenn der Zug den Qualm auseinandertrieb, so tauchten Bütten und weiße Tücher, Seifenschaum und nackte, rothe Frauenarme auf. Wie ist's mit den .Abfällen? fragte Pätz in den Nebel hinein. Ich komme schon, antwortete eine Stimme, und eine Mädchengestalt entrang sich dem wallenden Gewölk. Sie eilte nach vorn, um den Vorratb von Knochen und Lumpen herbeizuholen. der nach altem Brauch der Magd des Hauses gehörte. Auch Traudchen trat aus der Waschküche auf den Hof. Ihr habt gutes Wetter zur Wäsche. begann Pätz redselig. Man muß zufrieden sein, meinte Traudchen. die runden Arme mit der Schurze abtrocknend. Wie steht es denn eigentlich mit dem Baumeister? fragte der Lumpenhändler unvermittelt. Er ist ja doch bestohlen worden. Er war zwar Nicht eigentlich neugierig, aber er mochte doch gern hier und da etwas boren. lFor.sezung folgt.) AM Dampfkessel. von Oskar Elsner. Nun waren es gerade fllnfundZwanzig Jahre, daß der Schlosser Fritz Werner in die Dienste der Fabrikfirma Peters u. Kurz getreten war als Wärter des Dampfkesselhauses, von dem die bewegende Kraft für das so vielgestaltige Getriebe der Fabrik ausging. Der Posten eines Kesselwarts ist ein sehr verantwortlicher und eintöniger. Der Inhaber muß mit der Construktion des Kessels und der daraus gespeistenDampfmaschlneauf das Genaueste vertraut, er muß auch professionell befähigt sem, etwa entstehende kleine Schäden sofort auszubessern. Er hat ferner das Wasserstandsglas und den Manometer fortgesetzt zu beobachten. um zu wissen, welche Wassermenge sich im Kessel befindet und wie viel Atmosphären der Dampfdruck hat. Demgemäß hat er vollkommen selbststandig seme Maßnahmen zu treffen, die als Endziel immer nur das Eme haben: den ungestörten maschinellen Betrieb der Fabrik zu ermöglichen, also in erster Linie Alles fernzuhalten, waS die produzlrende Thätigkeit des Kessels beeinträchtigen oder gar unmöglich machen konnte. Der böseste hier in Betracht kommende Feind sührt den schlimmen Namen Explosion". Sie ist entsetzlich in ihren Wirkungen: das Kesselhaus wird zerstört, alles Lei oendige m ihm vernichtet, die Umgebung durch die umhergeschleuderten Eisen- und Mauertheile verwüstet. Solche Explosionen können verschiedene Ursachen haben: das Versagen des auf der Spitze des ThurmeS über dem Kessel angebrachten Sicherheitsventils, Wassermangel im Kessel, Ueberheizung des Kessels und Anderes mehr. , Nichts von alledem war, in der fünf undzwanzigjährigen Dienstzeit Fritz Werner's passirt. Treu hatte er seines Amtes gewaltet, vom dämmernden Morgen an bis zur Nacht, und so war eS wohl natürlich, daß er stillschwei gend zu seinem Jubiläum eine Aner kennung von Seiten' der Fabrikleitung erwartete, gleichviel, welche Form diese Anerkennung haben möchte. Freilich war Fritz Werner ein modernerMensch, d. h. er sah die Dlnae dieser Welt mit sehr nüchternen Augen an und wußte vor Allem, daß die .Dienstverhält nisse" auf durchaus realistischen Grundlagen ruhen: Leistung und Ge genleistung, bestimmt durch geschlossene Verträge. Er hatte seine Intelligenz, seme Arbeitskraft an die Firma Pe terö und Kurz vermiethet, die ihn da für prompt bezahlte die Sache war, wie man so sagt, furchtbar einfach. Indeß wenn man fünfundzwanzig Jahre hindurch an emer und derselben gefährlichen Stelle gestanden und so sich Verdienste um die Gemeinschaft, hier um die Fabrik erworben, so meint man, das könne doch nicht unbemerkt bleiben, es müsse Etwas erfolgen". Das ist menschlich verzeihlich, wenn es auch thöricht sein mag. Huldigungen von seiner Familie oder von sogenannten Freunden hatte Werner nicht zu erwarten. Seine Frau war todt, seine zwei Söhne verdienten sich als erwachsene Menschen ihr Brod in einer andern Stadt. Seine Freund er eb:r waren nur geleaentlicheTis

L:ncen. wenn.Fri .sein Ha5 Vier in

einem 'kleinen Gastyause trank. Solche Leute haben gewöhnlich kein Interesse für die persönlichen Angelegenheiten der zufälligen Genossen, die ihrerseits dann verschlossen sind. So wußte denn Niemand aus diesem Verkehr etwas von dem Jubiläum, dem Fritz eine so hohe Bedeutung beilegte. Seine Hoffnungen richteten sich ausschließlich auf das Fabrikcomptoir. - Am Jubiläumstage erschien er des Morgens wie sonst pünktlich zur festgefetzten Zeit im Kesselhause, einem halb in der Erde liegenden geschwärzten Raume, in dem zu jeder Jahreszeit eine starke Hitze herrschte. Zwei gewaltige Kessel lagen eingemauert nebeneinander. In der Regel war nur der eine angeheizt, der andere diente zur Reserve. Fritz entzündete die Feuer und brachte den Wasserstand im Kessel durch neue Wasserzufuhr auf die erforderliche Höhe, revidirte Ventil und Manometer, kurz: er that seinenDienst wie sonst, so daß. lls die Fabrikuhr die sechste Morgenstunde zeigte, der Kessel völlig unter Dampf lag. Die .schrille Dampfpfeife rief weithin vernehmbar zur Arbeit, und langsam setzten sich im Maschinenraum neben dem Kesselhause die Kolben der mächtigen BalancirDampfmaschine in Bewegung. Das Tagewerk hatte begonnen. Höher stieg die Sonne. Um Acht kamen die Buchhalter ins Comptoir. Um Neun fand sich dort Herr Kurz, der kaufmännische Chef ein, fah die eingelaufene Post durch und traf die entsprechenden Anordnungen. Eine halbe Stunde später machte Herr Peters. der technische Chef, seinen ersten

Revisionsgang durch die verschiedenen Arbeitsraume der in vollem Betriebe befindlichen Fabrik. An den Kesselwart und sein Jubiläum dachte Niemand. Man hatte obendrein heute viel Wichtigeres zu thun. Herr Kurz besaß einen Sohn, Herr Peters eine Tochter. Die Kinder waren mit einander groß geworden, und da sie dereinst die Fabrik erben sollten und ihre Herzen sich im Laufe der Jahre mehr und mehr gefunden hatten, so hielten die beiden Väter und Fabrikchefs nunmehr den Zeitpunkt für die offizielle Verlobung für gekommen. Die sollte heute Nachmittag im Kreise vieler Verwandter und Freunde des Hauses gefeiert werden. Heinz Kurz zählte zwanzig. Elli Peters achtzehn Jahre. Es war ein schönes Paar. Als Kinder hatten sie sich gar oft in dem an den Fabrikhof anstoßenden Garten der Eltern getummelt und waren in wildem Jagen häufig auf den Fabrikhof selbst gelaufen. dort mit rothglühenden Wangen ihr Greifspiel fortsetzend. Dabei waren sie eines Nachmittag in die Nähe des Kesselhauses gekommen, dessen Kohlenmagazin vom Hofe aus durch einen großen runden Schacht direkt vom-Kohlenwagen herab gespeist wur de.' Der Schacht war unvorsichtigerweise nach der Abfahrt deS Wagens nicht wie sonst durch den eisernen Dackel geschlossen worden. In tollem Lauf, sich fortwährend umblickend und des Weges nicht achtend, stürmte Elli heran Heinz hinter ihr her. Plotzlich ein Schrei das Mädchen war in den Schacht gestürzt. Heinz schrie auf dem Hofe um Hilfe Portler, Kutscher und Andere eilten herbei; doch ehe sie noch recht erfahren, was geschehen, stieg aus der Tiefe des Kesselhauses, kohlengeschwarzt, der Kesselwart Fritz Werner empor, in seinen Armen die bewußtlose Elli tragend. Ich schaufelte gerade die Kohlen am Schachte fort," sagte er, da stürzte das kleine Fräulein herab. Ich sing sie mit den Armen auf und hielt die nachstürzenden Kohlen ab. so gut es ging. Der Schreck hat die Kleine betäubt." Fritz hatte eine Belohnung erhalten, und damit war die Sache abgethan gewesen. Seitdem waren zwölf Jahre verstrichen .... . Heute, an seinem Jubiläumstage, ließ Fritz die Vergangenheit an seinem Geistesauge vorüberziehen, und dabei fiel ihm auch der eben erwähnte kleme Vorfall ein. Aber der Vormittag verging, die Mittagspause kam und Niemand vom Comptoir war . in dem schwülen Kesselhause erschienen. Allmälig erkannte Fritz, daß seine Hoffnungen ihn betrogen hatten, und ein bitteres Gefühl überkam ihn. Keine Schätzung seiner Arbeit, seiner Treue! 5Zur Kaffeezeit stiea er. wie aewobn lick. eine schmale Trevve hinauf, die zu einem Sitz vor einem der gerade über dem Hospslaster liegenden Fenster führte. Er hatte sich diesen Luginöland selbst aezimmert. um von Zeit zu Zeit einen Blick in die Oberwelt thun zu können. Hier saß er aucb heute und schaute über den Fabrikhof hin . nach der Villa deS Chefs und den daran grenzenden Garten. Da gewahrte er ein geschäftiges Treiben. Bedienstete eilten mit Linnen und allerlei Taselgeräth aus der Villa in den Garten, in dem jedenfalls ein festlichesMahl statte finden sollte. Bald kamen auch die geladenen Gäste, Damen und Herren im Ballanzug. Sie begaben sich zuNächst in die Villa. Endlich nach 5 Uhr wurden die Pforten deS HaufeS weit geöffnet: eine lange Prozession schritt daraus, hervor, an ihrer Spitz das junge Paar. Heinz und Elli. ? Fritz zuckte plötzlich zusammm ... ein böser, böser Gedanke war durch sein Hirn - gehuscht. Wie," wenn' er Rache nähme für die ihm nach seinet Meinung widerfahrene Unbill wenn er jenes Familtenidyll grausam und schreckhaft zerstörte? Das Mittel war furchtbar, aber darauf kam. es nicht an. . . Und immer tiefer bohrte sich der Gedanke in ihm fest, alle Einwendunam, die Herz und Vernunft noch schwach machen wollten, siegreich überwindend. Jene dort hatten dem arrnen Kesselwart kein Fest bereitet da sollten sie selbst auch keinö haben. Nein, emporfairen sollten sie , vom schwelgerischen Mahle voll Entsetzen UnüwstJrren neö Nesselhause. wenn O mit donnerndem Krach in sich

wr.-,- .r-ijc. tim 4uh..,mm(w1 WttUtl t-

:r cu d. Ixzv J.i nur ca;

Fcr i Ssrnsfr Creise is5

take the üuaai NSW OTBBL PA88IN8IR 0TBAUIR0, OPEED, 00UF0RT ANBSAFBTY

To Detroit, Mackinac, Oeorgian Bay, Pctoskcy, Chicago 5 etkw Lln effn Puonus et AM nsl of q! nrirtj ud btoiMl

Vwor Tilfi W Wk ., . - Teleds. Detroit K!tdM2cU::c RT08UT, "Tn MO, MABOCITn . U BCIXTB. IOW ftATM t. ntiiriH ImUm aii Utarrn, iMiidtaf ImI tm4 BtrtlM. Afwnx Iwtt. Ct tnm CLriUmA, tt fM TaUca, 914 1 tnm wtntt, iLM.

li P7 mm4 tUfkl Mwm Clcvcltnd, Put In -Bay and Tolado.

Send ac for Illustrated Fanphlet AddreM A. A. SNANTZ, a. . a., DSTBOIT. MIOM. Sicherheitsventil aus dem Kessel außer Funktion zu setzen und die Feuerung unter dem Kessel zu verstärken. . . Das Weitere würde sich in kurzer Zeit finden. Noch einmal zauderte Fritz. Nicht am hellen Tage sollte sich der Unglückliche Zufall ereignen, die Dammeruna war dazu viel geeigneter; sie erleichterte auch d Rettung des Kesselwarts. der keine Lust hatte, bei seinem Rachewerk sich selbst zu vernichten. So wartete er denn auf seinem Luginsland, vollkommen beherrscht von einer einzigen verbrecherischen Idee wie ein Jrrsinniger. Von drüben her schallten Hochrufe man brachte einen Trinkspruch aus. Dann tauchten in den Gängen des Gartens einzelne Paare auf die Tafel war beendet, man promenirte. Schade daS Emporfahren vom schwelgerischen Mahl war jetzt nicht mehr möglich; aber der Schreck würde immer noch groß genug sein... Unter den Promenirmben befand sich auch das Brautpaar. Es kam den Gartenweg herauf und blieb vor dem Gitterthore stehen. Elli sprach eifrig aus Heinz em und deutete dabei Fritz Werner sah es wahrhastig ganz deutlich auf das Kesselhaus. Heinz stimmte ihr durch Kopsnicken zu und winkte dann nach rückwärts. Ein Diener erschien. Hemz gab ihm emen Austrag. Der Diener ging und kam nach kurzer Zelt mit emem Marktkorbe am Arm zurück. Dann Lsfnete sich das Gartenthor das junge Paar, von dem Diener gefolgt, schritt geradewegs über den Fabrikhof auf das Kesselhaus zu. Fritz traute seinen Augen nicht was in aller Welt sollte das sein? Er hatte gerade noch Zeit, in aller Eile seinen Sitz zu verlassen, denn schon klopfte es an seiner Thür. Oeffnen Sie nur, Papa Werner," rief Elli fröhlich, es kommt Besuch. Lachend sprang sie die Treppe hinunter, von Heinz und dem Diener gefolgt. Fritz wußte gar nicht, wie ihm gefchah. als Elli sagte: Sie haben mir einst hier unten das Leben gerettet, Papa Werner. Heute beginnt ein neuer Abschnitt meines Lebens, denn ich habe mich mit Herrn Heinz Kurz verlobt. Daran müssen Sie theilnehmen. Schlagen Sie mir's nicht ab hier diese Kleinigkeit bitte, lieber Herr Werner!Sie nahm dem Diener den Korb ab und reichte ihn mit bittendem Gesichts ausdruck dem 'Kesselwart dar. Dem versagte das Wort. Seine Lippen bewegten sich wohl, doch er brachte nichts weiter hervor als: Fräulein, theures Fräuleins Der Uebergang vom Groll zur Freude war zu plötzlich gekommen. Fritz ergriff im überwallenden Gefühl Ellis zarte Hand und küßte sie. Und nun, Herr Werner, nahm Heinz das Wort, habe auch ich etwas zu sagen. Im Namen unserer Firma gratulire ich Ihnen zu Ihrem heutigen Jubiläum und überreiche Ihnen hier eine kleine materielle Anerkennung Jhrer treuen Dienste. Damit beha'ndigte er dem immer fassungsloseren Fritz ein geschlossenes Couvert. Wir haben Jhren heutigen Ehrentag nicht vergessen; aber da meine theure Braut persönliche Beziehungen zu Ihnen hat und , der Tag mit unserer Verlobung zusammenfiel, haben wir ihn m dieser Weise feiern wollen Als die Gäste ihn verlassen, öffnete Fritz in unbeschreiblicher Gemüthsverfassung den Korb und das Couvert. Der Korb enthielt sämmtliche Gänge des opulenten Verlooungsdiners und mehrere Flaschen kostlichen Wemes, das Couvert eme größere Summe Geldes inBanknoten, mit freundlichen, anerkennenden Begeitzeilen von der vand der ffabrikherren. - V' , fcUn.:ä,c l?nio Du n g. Chemieprofessor (zu seinen Hörern): Wenn es das Unglück will, können wir bei diesem Ezperiment mit dem. ganzen Laboratorium in die Luft fliegen. Wollen ' die Herren näher treten, daß Ihnen nichts entgehe." - Der Weg zum R'.ich, t h u m. Bekannter: Haben Sie nicht das Buch -verlegt Die Kunst in kurzer Zeit reich zu werden- ?" Buchhändler: Ja leider, an dem lumpigen Ding habe ich mein ganzes Vermögen zugesetzt! . . . j V oshaft. Was wollen Sie im Barbierladen, sich rasiren lassen?" Studiosus: Nein, aber da drinnen sitzt mein . mich schon lange suchende! Hauptgläubiger, dem will ich mich einen Moment zeigen, er ist nämlich gerade eingeseist ' ' Moderne Blutrache. Wie, Herr Schulze, auch Sie haben sich jetzt ein Zweirad gekauft?- Jawohl, der Müller hat mich nämlich mit dem seinigen schon em paar Mal überfahren und d will ich mich nun bei erster Gelegenheit mit meiner Maschine an ibm revanck,ven7 . ... OSönbeit tot la Olnt. Ne.se Olut bedeutet reint Haut, vise diese ktwt oönZeit. - CetearetS, Candy Cathartle reizen baß Olut, kräftigen dit Lebe? end entfernen slleZ üzxtiz czi ttti QZ:$ii. nsc Cij :ttztz -C3, Csl3, Ct fczZu, C:j bt) t::.::: n txtzzilrz. : Clz':'.! sl? IC 'Lz

C. a i Y ---. VftTt. jl.trrvj r ,f- r U - - l -

II Sn f MonlSnn

iliiic iu .vtiauuuais Thi Ortsfest Psrfsotlon rt attaln! In Bttt CanstrnetUni iBxorlons . Eq!p at, ArtUtlo Fsrntthtitf,Derat!n iRdEEeliMSinlct y ni llfht ,, iln ItlwNi DETROIT AND CLtYElAND 8 1 .60 Mi-MtiM. Urtha, Ti., JL IUifM aUTt OottMettoas kr. nukd. at Cl.vmluvi nk EarUeat Train (or all potnta Kui Boot 4 Bovthwast, and at Detroit for all potaks Morth aed NortfcwMt. ua7 Twtf iaaa, Jalf, AafMt, ,,, am Ort. Oaly. csiroit Gnu Gieveiooii Eovioation goduxieii Frank' Haivaway und Christ, alias Tough- McCoy, welche angeklagt waren, einige Farmhäuser beraubt zu haben, jedoch ihrer Verhaf, tung aus dem Wege gingen, sind in einem Sumpf, westlich von der Stadt Wakarusa, Ind., entdeckt und von den Polizisten Charles .Stewart und Da-' nie! Holdernad erst nach einem heftigen Kampfe festgenommen worden. In dem Kampfe wurde McCoy fchwer verwundet, indem ihm eine Kugel in das Genick drang. iCinschwer es Gewitter entlud sich über die Umgegend von Elma, Ja. Auf der Farm von John Beaver, schlug der Blitz in das Gebäude und tödtete Frau Beaver und ihre 14 Iahre alte Tochter ; ein zweites Kind der Familie kzurde vom Blitze gestreift und so schwer verbrannt, daß es wahrscheinlich sterben wird. Die drei Personen hatten im Keller Schutz gesucht und befanden sich da, als der Blitz das Haus traf. Der Sturm hat beträchtlichcn Schaden anaericktet. .M sM. M M. BAR FIXTURESi . DRAIN , BOARDS " ' ' ' NO AU Tln, 2Znv, Orooda Coppor, nio!tc! end oll Kltcnon end , Plotod ütcnollöc ( dcsoV7ood. Morbla.for . . . : COloln, Etc. 1 CttORCS Vm. HOFFMAIt. 2 1U AUatlWtvar ul troprUicx. H 20S ClTWtMiaToa St.. taUMXu ; r TIIE fi&R-REEFERS' FRIBIO. ; CT Zum Verkauf in Apotheke 25 Ceutt per Vfund. - Die - ?? norme j Daß reichhaltige Sonntags y Vlät. bietet eine ßfill ntnbaltenben Lese. SosseZ. - " i ' I . . . - - Dsr MonnernentS Preis Ut täglichen Tribüne ist 12c, : ,,, b ß GonntaalMattf Le, Selber zusaLusen 10 dltS., per Woche oder 00 CtO. per Monat, purch die Yoft versandt, kostet daß TezeSlatt 00 des vottagkblatt OD Her Jahr, beide znsaunnen C3 i Oorausdezahlung. -0 ' . i f : i 5 OmveMchen ; . . " i ' . 'i - ' sljcr VLü werden rasch und billig aus geführt. ''t c?ietsittS0t-J, ' . iäntttÄNJ, , ' '--.:-. Goz&itzttezzzii ; . i UlcSvzitztQi Oss0äst)isrt-J, . , l OzlzttCZfd CteCsIcr. . . , . . ;. Ccc u s. 's. fär Cefölfttler! uud ündzx derd ktschrsll efri w j .in ' i ' - ' - M'.'v' :: l ' . 1 rr 1 r,r VL.JT kJUJjül

3

A!

' -" l ,s I Ä-fiK I ' mm n ! Caovtia. Cua tat ftsaica

immm

c v c- N j c

Eisenöayn Tabelle

Ankunft und Sdgang d verschiedenen Eisen bahnzüge kr Union Depot, JndianapellL. vandalia. Wgang Po lZUZ. 700 11 20 12 40 7 20 400 8 10 40 45 10 0) 2 rh d S.M Nm ?m s)im rn ?m Nm 5'm Vm tm Nm vripre Erv Acmodatton. Expreß Ervrek . . Ankunft Erprek Expreß Zlecomodatisn Erpreß Schnellzug.... 7 15 ccomadation 1 20 Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louis. JndianavoliS und Cleveland Dirtkon. Abgang Expreß. 4 15 2a S!?rek 6 35Lm Erpreß 10 35 Vm Limited Erpnß 11 15 V, . Erpreß 6 2oKn Mrmft ckrvreß 4 10 Nr Erpreß. II 30 5Gm Limited Erpreß 8 4 Ab ErpreR 3 10 Nm Erpreß 10 50 Nm t. LouiS Divifton. Kdgng Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 45 Vm Erprek 11 L Nm Expreß, täglich 3KONm nkunft Expreß tSglich 4 05 Vm Expreß 10 30Vm Limited Expreß 5 30Nm Erpreß 610 Vm Thicago und TwcinnaU Diviston östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm ccomodation tttglv 7 00Vm ccomovatun 10 50 5m Postzug 2 45Nm Accom,d. snur Sonntags). Accomodatlsn fist i?m Ankunft-Rushville ccomodation. vonzug ; ii 40 Jnv'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Vecomodation 40 Ab Schnellzug .1105 51m Lhicago und Cincinnati Diviston westlich Abgang Accomsdation 7 10 Vm oancu vlt ii 45 nm Lafayette Aceomadation. ... K 15 Nm fSckmeHrn . . . 12 äst Nn, Ankunft Schnellzug 3 30Vm O f AI- CW - . 1 .A 0 Cl iuiuyci.c ccvno.sn ...iuou sm Cchnellpost 2 35NM vecomodation K 45 Nm Peoria Diviston vestlich. Abgang Expreß 7 25 Dm 7c. c. i " ot Viifltp 11 O 3iü Danville Aeeomodation. ... 435 Nm ErvreK 11 15 Vm Ankunft Expreß 8 80 V m uanpiut eeomsva. . . . 1 80 Vm Expreß 2 42 Nm Expreß S16 Nm Peoris Division östlich. Abaana Ersrek. fi 20 ftm Vecomodation Expreß S25Nm Ankunft Expreß 1135 Aeeomodation Expreß..... 9 00 Lake Srie und Western. ildgang Expreß 7wVm Expreß 120Nm Expreß 7 00 Nm Schnell Expreß Ankunftebneü.Sxxreß Expreß 10 20 vm Expreß 2 40 Nm Exprej S00Nm yitttburg, Cincinnati, Chicago und Ot. LoniS. JndianapsliZ Division. Abgang Expreß KvONm SolumbuS Accomodation.. . 8S0Dm Expreß KöO Vm . i Richmond Aeeomodation. . . 130Nm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation 9 00 Vm Schnellzug 8 00Vm Expreß 12 30 Nm Vecomodation 3 15 Nm Expreß 6 50 Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division vis okomo. Abgang Expreß 11 35 Vm Expreß 12 35Nm Ankunft Expreß 3 30Vm ! xpreß 3 20 ; Louikville Division. Abgang Expreß , Louiiville Accomodation.. Schnellzug ' ' Accomodation . 3 40 Vm . 810 Vm . 3 25Nm . 4 0)Nm . 10 15 Vm . 11 30 Vm . K öO Nm . 12 25 Nm Dayton . S05Vm . 3 45VN .1045 Vm . 7 00 Ab ,. 4 45Nm ,. 2 45Nm .11 45 Vm ,.12 45Vm ,. 7 50Nm ..10 35Lw .. 6 60 53m .. 6 50 Vm Ankunft Accomodation Schnellzug Accomodetion Spezial täglich I Cincinnati, Hailto ud Abgang MaU Abgang Expreß Eineinnati Accomodation . , Expreß . Expreß .' Expreß..,. Atft Lievinodation Expreß Expre i Expre i expreß - Ankunft Mail ... j JndisnapsliS und OineenneS. AbgcmaExpreß...........'. .. S15Wm - LinnneS.VccomsdaüoA .. 4 00N Ankunft LmemneSAttomosat, inlO 40 Vm i Expreß -153Nxn Cincinnati, Qadash und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm Expreß 11 15 Vm ' Expreß 4bONm kbckunftErpreß 9 25Vm xpres s iu scm expreß 45S!m Indianapolis, Deeawr nd Qeftern. Ubgema Expreß.... L 15Vm , uccomodaticn 3 45 Nm ! Schnell. Expreß. 11 10 Nu. cchchmll.Expreß 3 35Vm Cccornodatioa..... 10 40 Vm Expreß 4 40 2m Chicago, Indianapolis und LsuiLdille. . . Nonon Noute ii - . Abgang Expreß 12 5KVm Flyer 3 55Nm Nail 700 Lm Expreß (via I D k. LZ) 11 50 Vm nkunft-Expreß S30Vm nail... 7K5Nm Expreß (viaJDQZ 2 40Nm OononFlr...'. 4 87Nm Tho Tuontioüi Century, int akattei?ete OoSsSr.ft. txlZt a-imiTa -r f fvr i r-tof t ina I? de? Zcrrri xzx fc;ul;;:f mtr. fcrO crttrt frr.' Trtu:i tcris i. , i - v .... -t t , . . 'Vm h.mM .., " -l. B -r ir '-Ut Itx Cr izllt

I

Pntlic Lr.i

C-s 1 T f ' - t ' 1 vl( - . V-- J