Indiana Tribüne, Volume 21, Number 317, Indianapolis, Marion County, 5 August 1898 — Page 2
SnDteim Tribüne.
I ErscheW Täglich und SoWtazv. SUtAgltäa.XrtSfiitc" kcftet durch kettXtlfttx i tttt per Ooche, die SontagS.rribae5 CtS per Code Beide SnUnnai U et bn U S,tZ p ttonat. Ver Vst nderhalS di CUd s,Ztchit Ix BirtKJitt4 V P 01. Cftimi 13 C3 Vladama QtrS. SsdisnapoliS, Ind., S August 1898 yunafutt nd die Jldscht'Jnfekn. x Mit dem Dampfe? .Ovalau" der 'Neuseeländer Unwn DampfschiffahrtSaesellschaft haden zwei wissenschaftllche Expeditionen ihre Reise von Sydney nach dem Jnselarchipel ang5treten. Das Ziel der einen Expedition. welche von der königlichen Geographischen Gesellschaft von Australien in Gemeinschaft mit ' der Londoner Royal Society" ausgerüstet worden ist. bildet die Insel Funafuti. wogegen sich die zweite, von dem Professor an der Universität in Sydney, Herrn David, auf Veranlassung von Professor A. Ag2ssiz vom Harvard College organisirte Expedition nach den Fidschi - Inseln zu wenden beabsichtigt. Das erstgenannte Unternehmen, dem drei Werkführer Md ein Gehilfe der dem Ministerium für Bergbau unterstellten Abtheilung für Tiefbohrungen beigegeben sind, sieht unter der Leitung des zoologischen Assistenten des Kurators des technologischen Museums ' in Sydney. Herrn Alfred ffinckh, der, ein ehemaliger Zöglina des Heilbronncr Gymnasiums, seine Studien auf der Universität in Sydney absolvirt hat und über umfassende biologische Kenntnisse verfügt. Der Weg der Expedition geht über die Fidschi - Inseln zunächst nach Apia (Samoa), ton wo 'aus der Londoner Missionsgesellschaft wie auch schon bei früheren Gelegenheiten in zuvorkom mendster Weise zur Verfügung gestellte Missionsdampfer John Williams" den Weitertransport über die TokelauInseln bis nach Funasuti kxwerkstelligen wird. Bei den Arbeiten der Ezpeditwn ist vor allen Dingen.in Aussicht genommen worden, das im vergangenen Jahre bereits 1 auf 698 Fuß tief vorgetriebene Bohrloch . bis auf den Grund der Formationen zu verlängern. Bei den im Vorjahre vorgenommenen Bohrungen ist es gelungen, die eigentliche Korallenformation vollständig, d. h. bis zu einer Tiefe von 660 Fuß zu durchbohren, und die Bahrspitze war außerdem bereits 38 Fuß tief in den darunter , liegenden weichen Kalkfelsen eingedrungen, als in am Dampfkessel zu Tage tretender Riß zur . zeitweiligen Einstellung der Bohrungsarbeitm zwang. Der größte Theil der BohrnngSapparate, ferner ein Quantum von 24 Tonnen Kohlen, sind hierauf auf dem Atoll zurückgelaf sen worden.' Untersuchungen, welche im Laboratorium, der Universität in Sydney vorgenommen -worden sind, haberr inzwischen die interessante Thatfache erkenuen lassen, daß es sich bei diesem vorerwähnten Kalkfelsen um reines Magnesia - Kalkgestein oder Dolomitarftein bandelt. Das Gestein ist von solcher Weichkit, daß eö sich bequemmit einem Messer zerschneiden lafci, man hofft infolgedessen,-daß die Leiterbohrung keinen Schwierigkeiten begegnen und die Grundformation selbst, die sich als Krater oder Konuö, eines erloschenen Vulkans herausstellen dürfte, in einer Tiefe von einigen weiteren hundert Fuß angetroffen werden wird. Auf jeden Fall werden die mitgenommenen Bohrstangen die Erbohrung einer 'Tiefe- von "12,000 Fuß gestatten, wie überhaupt von Seiten des Vorstandes der Abtheilung für Tiefbohrungen alle Vorsorge getroffen worden ist, um ein gutes Funktioniren der Apparate und des von der Ezpedition mitgenommenen neucn Kessels in jeder Weise sicherzustellen. Herr Finckh wird nebenbei der Art und Weise des Wachsthums aller jener Thierchen und Pflanzen, auf denen die Bildung des Korallen - Atolls beruht, seine besonden Aufmerksamkeit' zuwenden, um so mehr, da die in der jüngsten Zeit vorßtiiomnuntn Untersuchungen der Funafuti Formation den Beweis geliefert haben, daß der das Atoll bildende , Korallenrina' in beständiger Erweiterung begriffen ist. Es wird sich also darum handeln, festzustellen, in welchem Geschwindigkeitsverhaltniß sich diese konstante Wachsthum vollzieht, zu welchem Zwecke Herr Finckh während der fünf Monate, welche er als Dauer seines Aufenthalts auf Funafuti in Aussicht genommen hat, nicht allein persönlich die eingehendsten Untersuchungen vorzunehmen beabsichtigt, sondern euch im Sinne hat, perma nente Merkmale in Gewalt von gläsernen und kupfernen Stäbchen,' welche er am Rande des im .Wachsthum begriffenm Riffs mit Cement in die Formation zu betten gedenkt, für die künftig: Fortseung der Untersuchungen zu hinterlassen. Der Führer des Missionsdampfers John Williams". Capit'än Horn, hat es übernommen, von Jahr zu Jahr die erforderlichen NachMessungen vorzunehmen. Des Weiteren wird bei Ezpeditionsleiter auch Gesiemsproben von dem daö Atoll bis zu einer Tiefe von über 800 Fuß umgebenden Korallenselsen entnehmen. Nährend tuit vettere Ausgabe barm bestehen wird, die Temperaturen, unter welchen das Thier- und Pslanzenleben an den verschiedenen Zonen in der Meerestlese exlftirt, zu bestimmen. Neben Un zu Emqang genannten Ui den wissenschaftlichen Gesellschaften hat sich übrigens auch die Regierung in Sydney lebhaft für das Unterneh77.?, dessen Kosten zum Theil von pr: vater Seite mitbestritten werden, inte ressirt. . ' ? ; WaS die zweite Expedition, an langt, so besteht diese aus dem Beam ten des Unterrichtsministeriums in Sydney. Andrew?, als Leiter " und Herrn Basil Sawr. ' Ihr l Hauptnnnr!r1 trrnT bi rthfTt fSrrTt Vjfc4 v w w" rerfchikdknen Korallenriffen w!
Bereich der Fidschi - Gruppe, d-e dort stellenweise bis zu Höhen von 800 bis 1000 Fuß aus dem Meere hervorragen, zuwenden. Professor Agafsiz selbst hat auf seiner im , vergangenen Jahre mit dem Dampfer ' Yaralla" unternommenen Forschungsreise verschiedene dieser Riffe bereits einer flüchtigen Untersuchung unterworfen; auf seinen Wunsch sollen indessen nunmehr genaue Vermessungen derselben unternommen und GeseinSproben in systematischer Ordnung von ihnen entnommen werden. Weiterhin werden, und zwar unter Zuhilfenahme von Magnesiumlicht, Photographien vom Inneren der verschiedenen großen Korallenhöhlen der Gruppe angefertigt werden, während außerdem das bei der Insel Mango aus dem Meere hervorragende Korallenriff ganz speziell untersucht werden soll. Die Kosten der Expedition sind von Professor Agafsiz. der auf diese Weise Gesteinsproben im Gewicht von etwa 10 Tonnen zu erhalten hofft, in liberalster Weise bestritten worden, und die Ergebnisse der von Herrn Andrews und seinem Begleiter veranstalteten Unter suchungen sollen in der Monographie über die Korallenriffe der Fidschigruppe, welche Professor Agassiz augenblicklich in Vorbereitung hat, Aufnähme finden. Der Cpitzenshawl der Zarin. Eine rührende Episode ist mit der Anfertigung- des kostbaren Shawls verknüpft, den man jüngst aus Paris der jungen Zarin Alexandra zuschickte. Der Maler Felix Aubert, der mit der überaus delikaten Arbeit betraut worden war. mit dem Pinsel das in wunderbaren Farbentönen gehaltene Muster auf das feine Spitzengewebe zu zaubern, erzählt, daß man unter den jungen Spitzenstickerinnen von Bayeux vergeblich nach Arbeiterinnen gesucht hat, die es übernehmen wollten, dO entzückende Muster nachzusticken. Man mußte in der ganzen Umgegend von Haus zu HauS gehen und selbst bei alten Frauen anfragen, ehe die genügende Anzahl. Stickerinnen, die der kunstvollen Arbeit wirklich gewachsen waren, aufgetrieben werden . konnte. Wochen und Wochen' hindurch .saßen diV jungen und alten Arbeiterinnen vom frühen Morgen bis in die Dämmerung hinein und mühten sich mit geschickten Fingern, die herrlich schattirten Narzissen, Rosen und Maiglöckchen getreu nach der meisterhaft ausgeführten Malerei entstehen zu lassen. Eine arme Alte, die zitternd vor Stolz und Freude der Aufforderung, sich an der seltenen Arbeit zu betheiligen, nackgekommen war, wurde nach einigen Taaen plötzlich krank. Man wollte sie sofort nach Hause senden, doch nichts konnte die Frau bewegen, die prächtige Narzisse, an der sie soeben zu sticken begönnen, unvollendet zu lässen, so lange sie noch ein Glied zu bewegen vermochte, wie sie versicherte. Am Nachmittag fiel ihr jedoch die Nadel aus den müden Händen und halb bewußtlos wurde die Kranke nach Hause gebracht. Am andern Morgen erschien sie aber wieder in dem Arbeit saal, obwohl sie sich kaum zu schleppen vermochte und ihr Enkel sie halb auf seinen Armen hatte hintragen müssen. An der anger cn rr . r . t i - t
sangenen narzine jcaue nur noaj cm Blüthenblatt und dies ließ ihr keine Ruhe, sie mußte es fertig machen. Den schmerzenden Rücken von einem Kissen gestützt, so saß die Alte und zog mit bebenden Fingern langsam die bunten glänzenden Fäden durch das hauchzarte Gewebe. Endlich war die Blume vollendet. Den kostbaren Shawl, den die schöne junge Kaiserin tragen sollte, mit ihren Lippen ' berührend, verließ die Alte nun willig ihren Platz und duldete es, daß man sie heimführte und auf' ihr Lager bettete. Bei Anbruch der Dämmerung, in derselben Stunde, in der die anderen Arbeiterinnen den Shawl in seine seidene Umhüllung legten, die ihn während der Nacht vor Staub bewahrte, schlummerte die alte Stickerin mit einem Segenswunsch für die Zarina auf den Lippen sanft hinüber. Der Shawl, an dessen Herstellung sie mit Aufbietung ihrer letzten schwachen Kräfte geholfen hat. befindet sich jetzt bereits in den Händen der Kaiserin Alexandra, die von der wun-derbar--schönen Ailsührung dieses Meisterwerkes der Spltzenweberei und Stickerei sicher entzückt sein wird. Das ganze Gewebe ist .bei einer , Länge von drei Metern und einer Breite von einem Meter, so leicht, daß es von Schmetterlingen fortgetragen werden könnte. Rund herum läuft eine Borde der prachtvoll nuancmen Narzissen. während das Mittelftück ein Pleinmuster graziös hingeworfener Maiglöckchen aufweist.-) Von zwei Ecken streben Rosenzweige' auf; in der einen solche mit berrlicken La France-Roscn.' in der andern mit den gelben Rosen Ruß lands. Die beiden anderen Ecken sind mit der in feinen Goldfaden emgewebten Zarenkrone und den Initialen Alexandra ,seoooromnas verzierr. Unmoralische Schuhe. . - Eine merkwürdige Gerichtsverhandlung hat in Wien stattgefunden. Der Schuhmachermeisier Joseph Prull stellte in einer Collectiv - Ausstellung von Schuhmachern in derJubiläumsausstellung ein Paar Damenschuhe aus. die durch ihre sonderbare Form ausfielen. Die Schuhe waren nämlich 30 Knopf hoch, reichten fast bis zum 5wie und schlössen 'sich der' Form des Beines knapp an; außerdem wiesen sie ungewohnlich hohe Absätze auf. so daß in diesen Schuhen der Fuß fast auf der Spitze stehen mußte. , Der Obmann der Schuhmachergenossenschaft Herr Bitza, der von diesen Schuhen gehört hatte, erschien nun in der Rotunde.ließ sich den Schlüssel zu dem Ausstellungskästen geben und confiseirte die erwähnten Schuhe.' Als Herr Prull seine Schuhe zurückverlangte, erklärte Herr Bitza. die Schuhe seien unmoralisch, er gebe sie nur unter der Bedingung zurück, daß Prull sich verpflichte, die Schuhe nicht, mehr auszustellen. Prull I ftwnftl in N,s?kst'ki?, VV t V V V IV I klage aeaen denöninn an. über w:l-
cye vor dem Civilbezirkögerlcht Josiphstadt verhandelt wurde. , " Herr Bitza hatte die -Schuhe mitgebracht und wollte sie zum Beweise, daß sie unsittlich- seien, dem Richter vor. leaen. Dieser wies sie iedock mit den
Worten zurück: Ich bin nicht neugi.rig! (Heiterkeit.) Der Klagevertreter hob hervor, daß durck die eiaenmäcktiae Entfernung des Ausstellungsobjekts ein Gewaltstreich begangen und Herr Pruu m elnem Besitze gestört worden sei. Die Schuhe seien ein Kunstwerk, ein Modell für Ballennen. welches die Erler nung des Fußspitzentanzes erleichtere. Der Vertreter des Beklagten führte dagegen aus, daß sich viele Besucher über die unmoralischen" Schuhe aufgehalten hätten und da der Besuch des Kaisers in der Ausstellung angekün-' digt war. habe sich Herr Bitza veranlaßt gesehen, diese Schuhe zu entsernen. Auf die raae des Richters mußte Herr Bitza zugeben, daß er weder an der betreffenden Collectivausstellung betbeiliat war. noch dem Ausstellungscomite angehörte; er betonte aber, daß er sich vom Sekretär der (senoenschcut einen Vassirschnn sur die unsittlichen- Stiefel aus der Ausfiellungskanzler holen ließ. (Heiterkeit.) Der Klaaeanwalt beantragte die Vorladung von Aesthetikern als Sachverständige, um zu erhärten, ob die Schuhe unmoralisch- seien; worauf die Gcgmpart i Schuhmacher und Balletmeister als Sachverständige vorschlug. Der Richter vertagte schließlich die Verhandlung, dc&nt Herr Prull vor erst sein Besitzrecht auf die unmmalischen Schuhe nachweise. (goldhaltiges Wasser. Eine bemerkenswerthe Entdeckung bespricht Richard Zsigmondy in Liebigs Annalen der Chemie. Es handelt sich nicht um Goldwasser". wie es in Danzig fabricirt wird, sondern um wirkliches Wasser, in dem Gold in aufgelöstem Zustande vorhanden ist. Bisher kannte man nur ein einfaches Mittel. um Gold aufzulösen, eineMischung von Salzsäure und Salpetersäure, die wegen ihrer Einwirkung auf den König der Metalle den Namen KönigsWasser führt. Daß es möglich wäre, Gold auch in einfachem Wasser aufzulösen, konnte man freilich vermuthen, da es erst vor einiger Zeit dem amerikanischen Chemiker Carey Lea bereits gelungen war. Silber in Wasser aufzulösen, Untersuchungen, die übrigens von Professor Emmens angeblich dazu verwerthet wurden, Gold aus Silber herzustellen. Das Experiment zur Herstellung einer wässerigen Goldlösung muß ungemein, behutsam und streng nach der Vorschrift ausgeführt werden. Es besteht im Wesentlichen darin, daß eine stark verdünnte, so chendheiße und schwach alkalische Lösung von Chlorgold mit einer bestimmten Menge von Formaldehyd-LLsung versetzt wird. Die Flüssigkeit wird dann zunächst prächtig hellroth und schließlich tiefroth gefärbt. Wenn dieser Versuch gelingen soll, muß besonders das destillirte Wasser vollkommen rein sein. Je größer der Goldgehalt der Flüssigkeit ist, desto dunkler ist die rothe Farbe. Verschiedenes spricht dafür. daß das Gold in dem sogenannten colloidalen (leimigen) Zustande in dem Wasser vorhanden ist, indem dieses sich nicht durch eine Membran hindurchtreiben läßt. Daß das Gold sich wirklich aufgelöst in dem Wasser befindet, konnte über jeden Zweifel wahrscheinlich gemacht werden. Man kann das Gold durch die verschiedensten Salze, Säuren und Alkalien aus der Lösung ausfällen, d. h. zum Niederschlag bringen. Läßt man die Flüssigkeit verdunsten, so bleibt daö Gold als glänzender metallischer Ueberzug auf dem Boden des benutzten Gefäßes zurück. Merkwürdig erscheint der Umstand, daß sich auf Goldlösungen nach ein- bis zweiwöchentlichem Stehen Schimmelpilzfäden ansiedeln, die un-, ter dem Mikroskope bei spiegelndem Lichte daö Aussehen eines Golddraht . gesuchtes zeigen. Während daS Gold sonst eine große Neigung besitzt, sich mit dem Quecksilber zu vereinigen, geschieht dieS in der wässerigen Goldlösung nicht. Ob diese Entdeckung eine praktische Verwerthung zulassen wird, laßt sich noch Nicht erkennen. , ,,, , GcmeinniiylgrS. Ledersessel zu reinigen. Ledersessel remiae man mit warmem Wasser, dem ein Eßlöffel feinsten rucytejslgs beigefügt ist, und zwa benütze man hierzu einen gänzlich un gebrauchten -Schwamm. Ist das Le der trocken, so reibe man es mittels ei nes weißen, reinen Flanelllavvens mit einer Mischung von 3 Eiweiß und 3 Löffeln Terpentin gut ein und putze mit alter Lemwand nach. Das Leder bekommt alsdann seinen frischen, na türlichen Glanz und hält sich vorzüg lich. ' ' : ' Um Wanzen aus Möbeln zu vertreiben, wasche man die Möbel mit scharfer heißer Seisenlauge ab. lasse bierauf Leim in ßffia zeraeken und bestreiche damit alle Ritzen und Fugen so heiß als möglich. Blindgewordenen, lackir ten Mobein kann man selbst zu bau erndem Glanz verhelfen, wenn man'sit nach Abwäschen mit Seifenwasser zweas einfacher Nemigung) unv'geyo rigem Abtrocknen mittels eines wolle nen Läppchens mit "einer. Masse ein reibt, die zu ' gleichen' Theilen auö Spicköl und weißem Wachs besteht. Man zerbröckelt das Wachs, thut es in das Spicköl und- erwärmt vorsichtig beides bis zur Auflösung des Wachses. Das Auftragen der Masse darf nicht zu dick geschehen und ist letztere nach etwa einer Halben Stunde mit einem Leinentuch blank zu reiben. Die Möbel werden nun tadellos neu aus sehen. n t i n i n u n a b o n a n n 1 1 ä i: cherten Decken, n.n lse !rsü, ! i7i tTr...r? J -i rr C f
und rühre mit dieser gelöschten Weißkalk an. Hiermit . streiche man die Decke zwei bis; vier Mal. Alsdann
gebe man zwei Kalkanstriche, bestehend : aus reinem Weißkalk mit Wasser, et- i was blau oder schwarz gefärbt. Soll eine Decke mitLeimfarbe gestrichen werden, so gebe man nach dem Anstreichen von Seifenwasser mit Kalk einen reinen Weißkalkanstrich mit reinem Seifenwasser und dann erst mit Leimfarbenanstrich. Flecken, deren Ursache unbekannt ist, lassen sich häufig dadurch entfernen, daß man den Stoss in Milch oder Buttermilch kocht oder auch nur heiß einquellt und dann an der Luft trocknet. Die Stoffe werden dann in kaltem Wasser ausgewaschen, getrocknet und das Verfahren, wenn nöthig, wieverholt. Messer werden leicht von Rost befreit, wenn man sie mittels eines Korkes, den man inSpiritus und geschabten Putzstein taucht, abreibt, dann abspült und gut abtrocknet. Eichene Stühle, Möbel u. s. . aufzufrischen. Befinden sich Fettflecke in denselben, so wasche man die Gegenstände mit warmem Bier. Um ihnen Glanz zu aeben, kocht man etwas Wachs und Zücker in Bier und trägt diese Mischung mit einer Bürste auf. Wenn die Möbel trocken sind, werden sie mit einem wollenen Lappen abgerieben. Bei der Abreibung muß man tüchtig Kraft anwenden. Vom Fleisch und Geflüge l. Rindfleisch, welches beim Drücken mit dem Finger Elastizität zeigt und eine lebhafte rothe Farbe darbietet, nachdem es geschnitten ist. kann als gut und frisch betrachtet werden; wo es eine grobe Faser im Fett zeigt und daö Magere von dunkelrother Farbe ist, kann man annehmen, daß das Thier, von dem es stammt, schlecht gefüttert oder zur Zeit des Schlachten? alt war. Koch-Fleisch sollte in kochendes Wasser gethan werden, damit sich die Brühe setzt. Kaltes Wasser sollte man nur für., Suppen und Pökelfleisch nehmen, da es das Aroma auszieht. Steaks sollten einen halben bis anderthalb Zoll dick geschnitten werden und sind besser geröstet als gebraten. Salz sollte nicht an ein röstendes Steak gethan werden, da es den Saft eztrahirt. Von Rbundsteaks ist die innere Hälfte die beste. Sollte da Fleifch zähe fein, so wird ein wenig Essig in das Wasser gethan, in dem eö kochen soll, um es weich zu machen. Stark gesalzenes oder getrocknetes Fleisch sollte über Nacht in kaltem Wasser geweicht werden. Um festzustellen, ob Geflügel jung und zart ist, untersuche die Haut unter dem Bein oder Flügel; wenn sie leicht bricht, so ist eS jung, oder wenn das Flügelgelenk beim Versuch den Flügel rückwärts zu wenden, leicht nachgiebt, so ist eS zart. Ein fettes Geflügel ist am besten für irgend eine Art von Kochen. ' Borax Wasser als Hautrein igungömittel. Ein vorzügliches Mittel,' um der Haut die nöthige Reinheit au erhalten und dieEinwirkung der Witterung etc. auf die Haut auszugleichen, ist ine regelmäßige, des Morgens vorzunehmende Waschung deS Gesichtes und der sonst sichtbaren Hautflächen mit Boraxwas ser. Der Borax,' ein mildes Alkali, verseift sich mit dem über Nacht säuerlicb gewordenen Fette r Haut, kühlt und wirkt entzündungswidrig. Man vermischt daS Boraxwasser (von 1 Theil Borax zu 12 Theilen Wasser) je nach Belieben mit etwas Orangenoder Rosenblüthenwasser und hält sich dasselbe für längere Zeit in Flaschen vorrathig. Beginnt man die Waschungen mit diesem Wasser, so lasse man dasselbe drei bis vier Minuten'unabgetrocknet auf die Haut einwirken und verrichte dann das gewöhnliche Abreiben der Haut.' ', . . Bon Jnlande. l &thr rttnfc ist tut Qtf t K i Nachfrage nach Weidenholz, da die auö f.. . r. 1 roeinietoen gewonnene oyie ncy am ve sten zur Nulderfabrikation nnnti !"," I " ' ,.ö.... . Aunermancktn and,?. n Absonderlichkeiten darf sich der Staat 0ttfj A l! i t f rfimtu givcrci wut türmen, uic WVU niraendwo ibreS.Gleicken bähen htirl ten. In Romans und Lost SpringS l" o f' C i. 1 ' , . . . j Sie, und du warnen ver rtschas xen givr es wever eme nelpe no ch nnen zguno. An drei Monaten sind n .Groß New York--147, Mensch f-.,. M I L . ' ' ' en .ireirolulg- ,n ven a.ov gegangen sreiwillia: d. b. aus btm Prf M in- - - -7- w r 7 auSaeiaat durck des v,k,,n, N,, lst. Darunter waren vierzig Deutsche, und tv QQ .-. ar n a"" mcuwwitt. ,Ö0m QUh öHrnffn .... , . , - 1 1 ' v getödtet wurden Henry t und William I 9 AM L. Aroigg wi gnnlstone, Alleaany-Coun tv.' Md. Sie fefant n auf Rilckkehr von der Sonntagöschult und f.. jl "..rr.. 1 . i ! ' lulkn HUslu?r vor oem Sturme UN ter' elnem Baume, der vom Blitz ge rrvsien wuroe. '-.Na'ch 'cinemVsafHflen Bis, sen lüstern kam ein' riesiger Bär auf einen Hof. in Proebstel, Wash.. und mit einem Kalbe machte er sich davon. Melstei Petz wurde aber entdeckt und nach in langen Jagd gefangen. Das Kalb hatte er inzwischen in seiner Umarmumz erdrückt. ' - 3 - Währendeineö Faust? rnpfeS in Randolph,.WiS., schlug Paul Seigman seinem Bruder Julius m die Seite; letzterer stürzte zu Boden und starb fast augenblicklich. Der Getödtete war 23 Jahre alt und war vor Kurzem von Menomonee Falls gekommen Er! hinterläßt seine Wittwe und ein Kind. ' ' . . ' iDen 63. Jahrestag i t x c x Hochzeit beging in Franklin, Jnd., das Ehepaar Henryk Eanarry und Frau geb.Ilize Terhune. Die beiden Alten smd noch sehr 'rüstig; außer ihren Kindern nahmen auch alle ihre Enkel und Urenkel an dem Z?es!e tb:Il ' ,?!br." 5arm bei Gumi C:t::: -c-r U::utt2:-.( 0:: Cr:;s.n c:I::ut n w C:::
nen dir besten Gesundheit, nur ist siel gezwungen, den Tag über in einem Sessel zu sitzen. ! Ueber 2500 Mormonen gibt eS in der kanadischen Provinz Ontario, woselbst 15 Mifstonäre dieser Secte wirken. Ihr geistliches Ober-
Haupt ist der Aelteste R. C. Evans in London, Ont., welcher einer der Zwölf Apostel" der Mormonenkirche ist. An Vielseitigkeit fehlt es dem Prediger A. R. Garland in Purcell, Pa.. nicht. Der Mann sorgt Nicht nur für das Seelenheil seiner großen Gemeinde, sondern hat auch Sägemühlen, Dreschmaschinen u. s. w. im Betriebe und verdient damit einen guten Batzen Geld. Fünf weibliche Conducteure befinden sich seit einigen Tagen in Diensten der Straßenbahn zu Bincennes, Ind., und zwar beziehen sie ca. 5 pro Woche an Lohn. Ihre Uniform" besteht aus eine.n schwarzen Kleide und einer. Mütze mit der In-' schrift Conducter". 93 I a h r e a l t. a b e r n o ch heirathslustig ist der Neger Fred Hampton, welcher zu den Insassen des Armenhauses in Atchison. Kan., gehört. Der Mann kam neulich in das Countygebäude. um eine Heirathslicens zu erlangen. Die Thatsache, daß er kein Geld hatte, um die Licens zu bezahlen, wurde als Grund für die Abweisung angegeben. Seine Auserwählte befindet sich ebenfalls seit vielen Jahren im Armenhause. Räuber drangen in die Wohnung der alten, verkrüppelten und alleinwohnenden Frau Erickson in Watertown, S. D., knebelten dieselbe und suchten dann das Haus nach Geld aus. Sie fanden einige Dollars, welche sie mitnahmen. Die Frau wurde den nächsten Morgen geknebelt und halbtodt aufgefunden. Von den Räubern wurde noch keine Spur entdeckt. WelcheUnmengen verdorbener Nahrungsmittel in die Stadt New Fork gebracht werden, beweist die Thatsache, daß in einer einzigen Woche von den Inspektoren des dortigen Gesundheitöamtes nicht weniger als 711,300 Pfund oder mehr als 350 Tonnen Früchte. Gemüse und Conserven, nebst 7740 Pfund Fleisch, 12.100 Pfund Fisch, im Ganzen also 731.140 Pfund oder 365 Tonnen Lebensmittel für untauglich befunden wurden. Die Beamten des Binnen-steuer-BureauS in Washington glauben, daß der Verbrauch von Kriegssteuer - Marken während der nächsten Jahre den von Postmarken überwiegen wird. Während an Postmarken täglich ca. 10,000.000 gedruckt werden, glaubt man, daß so lange die KriegsSteuer anhält, 15,000.000 Binnen steuer-Marken den Bedarf kaum decken werden. EineCompagnievon Amazonen hftt Fräulein Lizzie Lesdener, die aus einer Viehranche groß geworden ist und bei ihrem Vater in Cloud Cliff. Oklahoma, wohnt, gebildet. Sie nennt ihr AmanzonencorpS nach Teddy Roofevelt s berühmter Truppe rrnigli riders". Alle Mitglied des Corps sind vorzügliche Reiterinnen und Handhaben Büchse wie Revolver mit tödtlicher Sicherheit. Falls Präsident Mc Kinley ei gestattet, wollen sie gegen die Spanier in's Feld ziehen. X Vom Auslande. In der Kirche von Bacourt bei Rnms ereignete sich ein schwe rer Unglücksfall. Ein Kronleuchter stürzte herab, als der Pfarrer Rosquin eine Wachskerze anzünden wollte. Der Geistliche erlitt eme lebensgefährliche Verletzung am Kops. Eine schwarz - weiße Trauung hat m Barmen stattgesun ben. Auf dem. dortigen Standesamt schlössen Fräulein Minna Rehe und der Reger George Washington aus Virglrnen, gegenwärtig als Kellner in Bar men thätig, den Ehebund. Die einen wesentlichen Fortschritt bedeutende Neuerung, wo nach die belgischen Sparkassenbücher in Frankreich und die französischen in Belgien Geltung haben, so daß die ln dem einen Lande gemachten Einlagen bis zum Betrage von 2000 Francs kostenloö in dem anderen erhoben werden können, ist seit dem 1. Juli in Kraft getreten Auö Abneigung gegen ihr eigenes Kind ist die Frau des Ar beiterS Plorin in Dortmund zur Mördenn geworden. ES ist erst jetzt er mittelt worden, daß die ffrau vor einiger Zeit ihr wenige Monate altes Kind mit Kleesalz vergiftet hat. Aus die Frage, weshalb sie das Verbrechen be gangen habe, antwortete sie, sie habe das lnd nicht leiden moatn. . Dem englischen Parlarnent ist ein Ausweis über die von englischen, Richtern in ihren Urtheilen verhängte körperliche Züchtigung vorgelegt worven.Es' verhängte RichterDay 3766 Hieve Über 137 Verbrecher, Riet ter Grantham 688 Hiebe über 31 Ver breche?, Richter Lawrence 195 Hiebe über 9 Verbrecher, Richter Bruce 609 Hiebe über 23 Verbrecher. Richter Eol ltnS 255 Hiebe über 19 Verbrecher. Nichter WillS 123 Hiebe über 7 Ver breche?. Richter Hall 829 Hiebe über 44' Verbrecher und Richter Fulton 557 Hiebe über 39 Verbrecher. In Klausen bürg hat der pensionirte Kreisarzt Dr. Albert Weber.'tin' überaus nervöser Mann, in eintni, Streite , mit dem Landwirthe Franz ValacS und dessen Gattin gegen dU Beiden einen Revolver gezogen und siejdurch mehrere Schüsse tödtllch derundet. ,Der Zustand des Paareö ist hoffnungslos. Der Arzt wurde derhaftet., . Man erzählt, der Streit sei darauf ' zurückzuführen, daß Balacs kurz vorher den Arzt aus einerSchänlke hinausgeworfen hatte. t-Y Oc4 dem Juwelier acco Llzxl c:?.:lltz. D:: Cizlzi
Sri dr in Nordhausen, wurde rC iliztri und ein Posten öold- und '.l:r:7.7.ndi im ZZzxtW von
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AN OCCASIONAL WILL PREVENT scye Vrunvstuck hinten angrenzt. Man vermuthet in ihnen die nämlichen Personen von auswärts, die vor Jahresfrist einen großen Silbereinbruch bei dem hiesigen Rechtsanwalte Dr. Usbek verübten. Als der Prinz T schak rab 0 n von Siam und sein Gouverneur Piia Makhibal im Park zu Peterhof einen Spazierritt machten, scheuten die Pferde, stießen an einen Karren an und warfen die Reiter ab. Der Gouverneur Piia Makhibal wurde nur leicht verletzt, der Prinz jedoch, der auf den Kopf fiel, erlitt einen ziemlich heftigen Stoß. Der Senat der königlichen Bergakademie in Freiberg hat mehrer ru-sstsche Studenten von der Akademie verwiesen, weil er als erwiesen annahm, daß diese Herren stch an der socialdemokratischen Bewegung in Sachsen betheiligten. Einigen anderen russischen Studenten ist die gleiche Maßregel angedroht worden, sofern sie weiter an politischen Umtrieben theilnähmen. Derbisherigefranzöfische Minister desJnnern Barthon veranügte stchdieserTage auf seinemLandsth B6sinet mit Pistolenschießen, als er plötzlich durch einen Ausschrei erschreckt wurde. Eine Kugel war auf einem Steine abgesprungen und hatte Madame Barthon, die in der Nähe im Park lustwandelte, am Kopfe getroffen und ein Stück Haut weggerissen. Wäre die Kugel nur etwas tiefer gegangen, so hätte sie mit Sicherheit tödtlich gewirkt. Ende vorigen Jahres machte Kaufmann Adolf Terpe aus Berlin auf dem Friedhof in Neustadt a. d. H. einen Selbstmordversuch, indem er sich eine Kugel in den Kopf jagte. Nach seinec Wiederherstellung trat er in einem Geschäft in Stellung. Nun ist er seit Wochen unter Zurücklassung semer Braut und seiner Effccten verschwunden. In einem hinterlassenen Brief spricht er die Absicht aus. sich doch noch das Leben zu nehmen. A m 30. I u n i i st in Oesterreich die allgemeine Verpflichtung zur Annahme der Kupfer - Scheidemünzen von einem und von einem halben Kreuzer österreichischer Währung im Privatverkehr erloschen. Der Kreuzer hat seine Rolle im Geldwesen Oesterreichs ausgespielt. Seit dem 15. Jahrhundert hatte der Kreuzer als deutsche und österreichische Scheide münze gegolten.sei es in rheimischer, in Conventionsmünze, oder in österreiüilcber Währung. Nach der Statistik von iehn Jahren gestaltet ' sich die mittlere Lebensdauer in den einzelnen europäischen Staaten folgendermaßen: In England 45 Jahre 3 Monate, in Belgien 44 Jahre 11 Monate. Schweiz 44 Jahre 4 Monate. Frankreich 43 Jahrc 6 Monate. Oesterreich 39 Jahre 8 Monate. Preußen und Italien 39 Jahre. Das höchste Alter wird durchschnittlich in Schweden - Nornxgcn erreicht, ra n lich 50 Jahre; die niedrigste Ziffer weist Spanien auf: 32 Jahre 4 Monate. ' In Casalbordino war eine Schaar von Pilgerinnen angekommen, um vor, der Madonna bei Miraroli zu beten. Nach vollendeter Andacht wollten die Bäuerinnen die Heimfahrt auf ihrem Karren antreten. wurden aber vor dem Thore von einem Dutzend bewaffneter Burschen angehalten, welche verlangten, daß ihnen eine durch seltene Schönheit ausgezeichnete jugendliche Pilgerin ausgeliefert wurde. Da diese Forderung nicht erfüllt wurde, rissen die Burschen die Schone mit Gewalt vom Wagen herunter, worauf lautes Jammergeschrei erscholl, Leute herbeieilten und den bedrängten Frauen Hilfe brachten. Die Mädchenräuber wurden festgenommen und dem Gericht überantwortet, die U f rette Schöne kehrte schleunigst zur Madonna i'ivd, un für ihre wunder- ( bare Errettung zu danken, und trat
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