Indiana Tribüne, Volume 21, Number 316, Indianapolis, Marion County, 4 August 1898 — Page 2
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SoDfottsi Äewüne.
Erschein Täglich und orataga, tstc tZzllche.Triiäne- koftet durch den lrlzer 1 8tU Ooch, die feoKittaa8wXri(&ftC' frxil ptx Ooche. Veide luftcwm 18 deute fcei IS UnitS pn Ctintt. yer Psft enierhalb bei 8tchtt Im ,rnb,,Hlo V pv 54. Cfii 10 C0 SUama Cit$u SnMaaollI, Ind., 4 August 1898 Die menschlichen GliedmaKen. ! DZe Frage, welchen Einfluß das GeKächi Kerniuischlichen Gliedmaßen auf ihre Funktion hat, wird in der Zeitjchrift für Krankenpflege" von Prof. Adamklewicz in Wien in sehr interessanier Weise erörtert. Er kommt zu dem Schluß, daß der Mensch das Gewicht seiner Gliedmaßen nicht nur nicht empfindet, etwa aus Gewohnheit, sondern das es für ihn in der. That nicht existirt. daß die Eztremitäten als gewichtloö anzusehen sind. Beweise für diese Behauptung giebt es mehrere. Würde der Arm z. B. sein eigenes Gewicht zu tragen haben, . d. h. ein Gewicht . von 8 bis 10 Kilogramm, so wurde 'nicht im Stande sein, seine abgestufte- Bewegungen . auszuführen, und zwar um so weniger, je schwerer der Arm wäre. Nun sind es aber gerade die Leute.mtt starken, muskulösen Armen, die derartige Bewegungen am präcisesten, auszuführen vermögen. Wenn man ferner mit dem Arm ein Gewicht von'8 bis 10 Kilogramm hebt, so spürt man einen Zuwachs des Gewichts um ein Zehntel desselben nicht. Dagegen wird dem vorher unbelasteten Arm ein an ihn gehängtes Gewicht von 1 Kilogramm sehr deutlich fühlbar. Einarmige Leute fühlen die einseitige Mehrbelastung um das absolute Arm. 'gewicht nicht; ja sie sind in der That auch' gar nicht einseitig belastet. Wä ren siees. so müßte diese gewaltige Mehrbelastung einer Körperseite unbedingt ihnen zum Bewußtsein kommen ; auch wären seitliche Verkrümmungen der Wirbelsäule unausbleiblich dies alles gilt aber nur. so lange, als die Nerven der betreffenden Extremität gefund sind. . Schön' die vorübergehende Drucklähmnna ejnes Hauptnerven, das .Einschlfekder Extremität, ruft das Gefühl der Ech'weie hervor.. Bei. derartigen krankhaften Dau:rzuständen, etwa nach Zerstörung der betreffenden Nerven, bleibt auch dieses Gefühl, das Gefühl der einseitigen Belastung, trotzdem das Glied der andern Seite erhalten ist; 'die unangenehme Empfindung kann sich bis zu den unerträglichsten Qualen steigern. Sind z. B. die Armnerven m ver Achselhöhe dauernd schädigt, so stellt sich bald eine au ßerst schmerzhafte Belastung der betreffenden Seite ein, die den Kranken schließlich dauernd an das Bett fesselt. Auch zeigt sich bald- eine durch den Zug hervorgerufene seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. Die Patienten !önnen' zeitweise von ihren Schmerzen erlöst werden, wr.n man, während sie im Bett liegen, den Arm. an einer Art Galgen aushängt. Als Ursache diesei merkwürdigen Erscheinung der EeWichtsaufhebung nimmt Prof. Adamkiewicz den Einfluß der Nerven an. die. vom Kleinhirn kommende in den großen Nervensträngen zu den EztremitätsmüZkeln verlaufen. radlsche Delikatessen. DaS Lieblingsgnicht der alten Äraber bestand, wie ein egyptischer GelehrUz nachweist, in Hundebraten. Aber aucb die Katzen verschmähten sie nicht, namentlich das Fleisch schwarzer Kaen hielten sie für wirksam gegen Zauberei und den bösen Blick. Einc andere sehr geschätzte .Sp'.'e waren Gebackene Heuschrecken und Skorpionen. Der Naturforscher Al-Djahey. der im 10. Jahrhundert lebte.' erzählt, er habe beim Besuch der.Bassorahstämme die überraschende . Thatsache constatiren tauften, daß sie keine Heuschrecken aßen, und doch gibt es; fügt er hinzu, nichts Wohlschmeckenderes. : ferner habe er seinen .Freund, den Dichter Rsobah. angetroffen, wie er, amBoden kauernd, einen Rattenbraten und' dann Eidechsen schmauste. Trotz ihrer fast abgöttischen Verehrung für die. Pferde aßen die alten Araber auch Pferdefleisch, jedoch nur das "der Zug-, niemals der Rtitpferde. Gebratener oder gesotrener Pferdekopf und mit Reis und feinen Krautern gefüllte Pferdedärme, also Würste, waren ein ganz gewöhnliches Gericht, 'ebenso alle Arten von Mollusken und Insekten. Bei festlichen Gelegenheitenabei' wurden als etwas ganz besonders Köstliches schwarze Schlangen aufgetragen, und zwar zu der Jahreszeit wenn sich diese Reptilien eben gehäutet haben, denn dann soll ihr Fleisch am zartesten sein. ' l m m m Orkältung und Athmen. In sommerlicher Zeit ist bekanntlich die Erkältungsgefahr vielfach noch größer, als zu wizterlicher Eine uns xtx hygienischen '.Zeitschriften empfiehlt folgende, noch icht allgemein bekannte, blos auf Athmen berührende SelbstbeHandlung. W allen ernstlichen Gefährdungen dieser Art: Man werfe die Schulter weit zurück und halte den Kopf aufwärts. Langsam fülle man die Lunge mit fiufk die aber . ausschließlich : durch die Nase aufgenommen . werden muß. Sind die Lungen gefüllt, so halte man zehn Secunden oder länger den Athem stoße dann die Luft rasch drch'd:n Mund aus. Ueber den ganzm Körper wird sich schnell ein Gesühl bedeutender Wärme verbreiten, sogar in Füßen und Händen, besonders nach häufiger Wiederholung dieser Uebunq. Cm besten wird dieselbe in freier Luft. . - 1 ' All Kt" c . . corgcnrnnirii uuv zar jioen .acj diel: Male. Würde diese Gewohnheit tZ&mtin, so wü?denSchwindsucht und viele andere Leiden wohl weit seltener werden! ES ist übrigens dabei wün? schenZwerth, daß die Kleider nicht zu enz uöer der L?uS liegen.
Coyoten als VrunnengrSber? Mit der Zeit lernt man den, so gründlich verachteten Prairie-Hunden oder Coyoten" manche interessante Seite abzugewinnen, welche sie zu berechtigen scheint, mindestens als Hunte" noch anerkannt zu werden. Denn in gewissen Beziehungen zeigen sie ein sehr auffallendes Maß von Intelligenz. Nicht häufig bietet sich eine günstige Gelegenheit, die Heime und SchlupfWinkel dieser anrüchigen kleinen Bewohner der Ebenen zu durchforschen. Ueber eine Entdeckung, die man bei einer dieser Gelegenheiten machte, wird aus Lamont, Col., erzählt: Eine große Abtheilung Arbeiter war damit beschäftigt, einen tiefen Durchstich für eine kurze Bahnlinie zu machen, welche nach den Bergwerken hinauf gehen sollte. Der Durchstich wurde durch ein altes Alfalfa - Feld hindurch gemacht, in uner Tiefe von 40 Fuß. und es stellte sich auch heraus, daß er mitten durch ein Prairiehunde-Dorf" ging. Hier, kann man ebenso anziehende Studien machen, wie etwa an Biber Dörfern, die jetzt selten genug geworden sind! Das Merkwürdigste aber sind die Brunnen, die unzweifelhaft von den Coyoten besonders gegraben worden sind. Man hat sich schon manchmal gefragt, woher der Prairie - Hund eigentlich fein Trinkbedürfniß befriedigt. Gewöhnlich sind diese Hundedörfer meilenweit von allen Strömen entfernt, und in einem ganz dürren Lande, wo es zu keiner ZeitOberfläch:Wasser genug gibt, um die Bedürfnisse eines Thieres, das überhaupt trinken muß, befriedigen zu können. Die Ueberland Reisenden in unseren seit gen Pionier - Tagen haben solche Coyoten - Dörfer oft Dutzende von Meilen fern von allen Gewässern auf der Prairie gefunden, wo es keinen Thau gab, die Luft so trocken wie ein verwitterter Knochen war, und das Büschelgras stets sehr schnell braun gesengt wurde! Aber die Coyoten hatten offenbar stets zu trinken genug gefunden. Daher stellte schon vor langer Zeit Dr. Sternberg (derselbe, welcher jetzt als General - Stabsarzt im Kriege viel genannt wUd) im American Naturalist" die Theorie auf, daß die Coyoten sich irgendwo Brunnen graben müßten. Aber diese Theorie sah lange eben nur wie ein dürftiger Nothbehelf aus. Erst in neuester Zeit 'hat, man auch äugenfällige Belege für ihre Richtigkeit gefunden. Die eigentlichen Wohnlöcher der Coyoten an besagter-Stätte waren 5 oder 6 Fuß tief, aber 4 oder 5 andere und größere Löcher führten viel weiter hinunter, bis hin zu einer wasserhaltigen Sandschicht. Allem Anschein nach wurde ein Brunnen für die ganze Colonie benutzt. Erlauschtes. Bin Auguste Groner. Am Dünensande huschen Lacerten umher und stahlgepanzerte Scarabeen rüsten sich zum Fluge durch die warme Luft; das Strandgras rauscht leise und die Wellen schlagen sanft an das Ufer; weit draußen im Meere ziehen weiße Segel dahin uno an irgend einer fernen Linie verbinden sich . die blaue Luft und die blaue Fluth. Ein feiner Dust,' ein zartes Flimmern liegt auf Allem, es ist, als ob Erde und Meer träumten. Ganz still ist's ringsumher. Die Sandmulde, in welcher ich lag, eignete sich ganz besonders zu solch angenehm trägen Betrachtungen. Ich wurde gestört.' Der Muschelkies knisterte. Ich sah zwischen den Grasbüscheln hindurch, die mich verbargen, zwei Menschen herankommen. Der Eine davon war ein reizendes junges Mädchen, der Andere ein hübscher italienischer Lieutenant. Der erste Blick auf sie belehrte mich, daß sie verliebt waren. Sie hielten einander an den Händen. Die Hacken ihrer Goldlederschuhe berührten kaum den Boden, neben ihnen stampften seine derberen Schuhe ohne jede Grazie. Beider Füße wichen dem Auswurf des Meeres aus, die seinen mit einer gewissen Vorsicht und Zartheit, die ihren nur mit Ekel. Ihre Gesich. ter sagten es. Der' junge Mann bemühte sich, seine Begleiterin aus dem Sereiche der Fluthgrenze zu bringen, an der, gleich einer Franse, Thiere und Algen, lagen; sie aber bestand darauf, im feuchten Sandezu gehen. Ihn unter den zierlichen Füßen, die seine .Nässe verdrängten, erbleichen zu sehen, mochte ihr gefallen, vnd gefallen mochte ihr auch, daß sich jede ihrer Fußspuren mit dem wieder auftauchenden Wasser wie mit Thränen füllte. Ein trotziger Zug lag um ihre Lippen und kokett zürnend versuchte sie. ihm ihre Hand zu entziehen, da er sie bat. ein wenig mehr landein zu gehen. Als er zärtlich dabei wurde und in ihr Gesiebt sah. mußte ihm in Zug darin -nicht behagen, denn,, wie .enttäuscht, wandte er sich ab, was sie benutzte, um einer - eben vor- ihr auftauchenden Krabbe einen Fußtritt zu geben. . Armer Junge! Und nach der strebt das Heiz, das so heiß und sehnsüchtig aus deinen Augen schiut! Eben sind sie ganz in 'meiner Nähe angekommen. Sie läßt es zu, daß er ihre Taille umschlingt, daß r ihr von seiner Liebe spricht ; in den naiv-sinnigen AuSdrücken seines Volkes, sie mit allem vergleicht, was die Liebe Schönes auf Erden findet und daß er das Sträußchen aus ihrem Gürtel zieht und es an seine Lippen preßt. Sie sieht ihn .. dabei ohne jede Erregung an oder senkt die Lider, um ihn mit einem plötzlichen Augenaufschlag zu betäuben. Das gelingt ihr so sehr, .daß. er völlig blaß wird über all die. Herrlichkeit in Diesen großen, stahlgrauen Sternen, auf deren Grunde doch nichts als die Gefallsucht lauert. . . Langsam gehen sie weiter; sie modern. kokett, keine Spur, mehr in ihr von der Klassificität des Landes.dem sie entstammt; keine Jtalienerw hxx
'mit' au Den ugenven' und Fehlern ihres Volkes, nein, eine.Weltbürßerin, mit den Gewohnheiten aller Nationen. Er. der arme Lieutenant im Bersaglieri - Mantel, den er malerisch um die breiten Schultern schlägt, er mit den sprechenden Augen, mit dem schönen interessanten Gesicht, das von welligem Haar umspielt wird, so ganz der Typus südlicher Männerschonheit. Weiterschreitend sprechen sie von der Liebe, die bei chr phrasenhaft wie ihre Worte, bei ihm leidenschaftlich wie das Lied ;r das er nun intonirte, weil ihm die Sprache wahrscheinlich zu prosaisch dünkte für fein Glück. Eine Stunde später sitze ich in einem der elegantesten Kaffeehäuser am Strande. Es ist fast überfüllt von Gästen. Vom großartig schönen Hintergrunde hebt sich, freilich nur zu oft, als lächerliche Staffage eine Gruppe hypereleganter Modemenschen ab, welche den Eindruck dieser genialen Natur verderben. Aber man muß sich den Genuß des süßen- Kuchen Italiens" nicht verderben lassen durch die Schmeißfliegen, die so gerne auf ihm umherkriechen. . Ich schaue umher, dicht neben mir sehe ich eine große Gesellschaft. Zu ihr tritt eine jung Dame. Ich erkenne sie sofort. Auf die Frage, wo sie so lange geWesen, giebt die junge Dame eine Entschuldigung, in welcher Bad und .Verspätung" eine Rolle spielen ich aber weiß, daß sich. dieses junge Mädchen heute nicht in den Wellen erfrischt, sondern daß es sich dem Gluth hauche der Leidenschaft ausgefetzt hat. Die Fortsetzung, des Gespräches sagt mir, daß diese Menschen sehr oberflächlich sind, viel geistloser, als man es in einem Lande erwarten sollte, das so viel zu denken giebt, daß sie poesielos geblieben auf ihr Poesieund blumendust- und lichterfllllten Muttererde. ; Schon wollte ich mich, angewidert, von dem geräuschvollen Treiben am Nachbartische, entfernen, da sah ich Salvatore herankommen.. Die. Gesellschaft begrüßte ihn wie einen alten Bekannten. Sejne Flamme, that, als habe sie ihn schon lange nicht gesehen. - .Ganz wie bei uns!" dachte ich. .ein heimliches Liebespaar und ine nichts ahnende Mama.". Vur .vle Scene war eine andere, als in unserer, kühleren Heimath. Ich dachte es. mir so schön, wenn jetzt., und jetzt ein .empfindungsvollerBlick die hübsche Venezianerin verrathen werde; aber es kam nichts! Mit der denkbar , größten Seelenruhe knusperte die junge Dame, die Süßigkeiten, welche vor ihr aufgespeichert waren. Nichts ließ ihrerseits auf holde Erregung schließen. Salvatore hatte den Arm auf die Lehne ihres Stuhles gelegt, in -Er-mangelung der Geliebten wenigstens ihn umschlingend. . Manchesmal zitterte er, das war, wenn sie ihre Prachtvollen Augen aufschlug, um ihn. oder Jemand Anderen aus der Gesellschaft mit diesen großen, grauen Sternen zu beleuchten. Niemandem schien ihr Kokettiren aufzufallen, eS gehörte, ja mit. zur Landessitte. Jetzt kam noch Jemand zur Gesellschaft. Ein Elegant mit ehemals weichen, jetzt, weichlichen Zügen und ergrauendem Haar war es, Konte L., den ich flüchtig kannte. Er gehörte zu den verflossenen Männerschönheiten, die eS dort zu Dutzenden giebt, die in ihrer .Jugend-wie-Heldenjünglinge aussehen und doch nichts als Salonhelden werden. ' Die Mama der jungen Dame begrüßte ihn lebhaft. Es begann ein Stühlerücken und ein Vorstellen. Der Fächer in Salvatores Hand zerbrach knirschend, als die Dame, auf. den Konte weisend, stolz endete: Mein künftiger Schwiegersohn!" Konte L. verbeugte sich lächelnd, seine Verlobte staute erröthend auf ihr Tellerchen,, sie sah es vielleicht gar nicht, daß Salvätore aufgestanden war. Sein Gehen wjirde kaum beachtet, da eben der Dampfer neue Gäste von Venedig herüberbrachte. :Am Abend ging ich .wieder den Strand hinab. Vor mir ging der arme Offizier. - Gar langsam ging er und unsichern Schrittes. Der Mond tauchte eben über dem Bergrücken auf, wie Silber glitzerte das Meer, und wie Silber die bleiche Düne, . . auf welcher eben da vor mir ein Träumer erwacht. Manchesmal erhebt' er daS.dem Mädchen geraubte Sträußchen, vielleicht um es zu küssen; wer weiß denn, wie weit die Schwäche eines Verliebteu geht . , . , ; :: Jetzt ist er an die Stelle gekommen, an der er vor wenigen- Stunden mit ihr gegangen ist. ' . lO, holde Mädchenhaftigkeit, wie bist Du so lieblich in der . : wehrlosen 'Schwäche, die das wahre Gefühl begleitet, aber wie häßlich bist Du.' wenn der Verrath neben dieser Schwäche hergeht!- .'--. Vielleicht hat Salvatore . dasselbe gedacht, denn er schleudert die Blumen mit einer verächtlichen Geste in das Meer; freilich streckt er gleich, darauf, es ist. als ob er wieder nach den Blumen greifen wollte, beide Hände darnach aus; doch , schlägt er sie nur vor daö Gesicht. Rasch gehe ich nach den Bädern zurück. Der Weg ist. taghell erleuchtet, die Landschaft wunderbar schon. Ich ruhe ein wenig auf einer der Bänke aus. Nicht lange dauert es,: da höre ich Jemanden vomStrande heraufkommen. Es ist Salvatore. Da. er mich gewahrt. . nimmt er eine strammere Haltung an und geht rascher, auch thut er noch.ein Uebriges, um seine Aufregung zu verbergen, tzr singt in Liedchen, dasselbe, da? er am Nachmittage gesungen. Es klingt nun doch ganz anders. . .Armer Salvatore! dachte ich und ward völlig, traurig, dann aber tauchten desMädchens, Augen vor mir. auf und' ihres Zukünftigen welkes .'Gesicht. Armer Konte!- mußte ich denken und ich lächelte dazu.
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Dets5e SotnhZlaOxi&ttx: - " Heyeu-Trmitadt. ' Da.rmstadt. Der Knecht Jakob Glaser aus Kleinsteinheim hatte einem zum Beißen neigenden Pferde
seines Dlenstherrn diese üble Angewohnheit dadurch zu .vertreiben gesucht, daß er .'ihm die Zunge beinahe bis zur Hälfte, durchschnitt und dann den ihn zur Rede stellenden DienstHerrn mit dem Messer bedrohte. Wegen seiner Strafthat erhielt er 1 Jahr 8 Monate Gefängniß. Gießen. Der älteste Stadtverordnete, der Vorsteher der jüdischen Religilmsgemeinde- Meyer Hömbergcr. 'ist' im 79. Lebensjahre gestorben. Hei de heim. Der 20jährige Sohn des Glöckners wollte gelegentlich einer Procession mit einer Pistole Salut schießen. Die Waffe zersprang und verletzte den jungen Mann so unglücklichem Kopfe, daß er bewußtlos Zusammenstürzte. Jn'ö Spital verbracht, mußte an dem Bedauernswerthen eine Trepanation der Schädeldecke vorgenommen werden. Hergers Hausen. Ein schweres Gewitter'zog über unsern Ort. Der Blitz schlug in das Winter'sche WohnHaus ein, zerstörte die Giebelseite desselben vollständig und riß , in seinem Laufe noch das Thorhaus von I. Gunkelmann zusammen. Ein Mädchen' wurde vom Blitze gestreist und schwer verletzt. Bayern. München. Der Appellationsgerichtsrath a. D. Karl Gramm feierte das seltene Fest der diamantenen Hochit. Der Jubilar, der sich im 93. Ledensjahre bfsindet. erfreut sich mit seiner verehrten Gattin noch vollkommener geistiger und köiperlicherRüstigkeit und Frische. Gestorben ist der BildHauer und Ciseleur Prof. Adolf Halbreiter, ein um die Münchener Kleinkunst hochverdienter Künstler, im 60. Lebensjahre. Das Militärbezirksgericht verurtheilte . den Feldwebel Nüßlein vom Infanterieregiment zu 2 Monaten Gefängniß und zur Degradation. Nüßlein hatte Soldaten ungenügende Verpflegung gegeben und das so ersparte Geld für sich verwandt, sowie Unterschlagungen verübt. A n ö b a ch. Schrecklich, verbrannt wurde in dem Dampfkessel der Oechsloschen Fabrik hier der Leichnam des Fabrikarbeiters Trautnitz aufgefunden. Trautnitz. der etwa 34 Jahre alt und Vater von .4 Kindern ist, war in den Kessel gestiegen, um ihn mit Theer zu streichen. Dabei muß ihm mit der Ljampe in Unglück, passirt sein, denn nach den. Spurm war der Theer in Brand gerathen. , Z A ü g s b u r a. Die vrn der Schuckert-Gesellschaft dahier errichtete elektrische Straßenbahn soll einer neu zy gründenden Aktiengesellschaft mit dem Namen Auaöburger Elektrische Straßenbahn A.-Ä.". übertragen wer dLn. . DaS ' Actiencapital beträgt 5500.000 M. In der Kollmannschen Eisenwaaren - Handluch verübte ein Unbekannter einen Raubanfall auf den Sohn deS Hauses. ,Der Berbrecher wurde, von herzukommenden Leuten zur Flucht gezwungen. Kurz zu vor bemächtigte er sich eines Revolvers mit Munition und eröffnete auf die ihn Verfolgenden ein regelrechtes Feuer, wodurch ihm auch die Flucht gelang. . . B a m b e r g. Nachts ist die 17jährige Schneidermeisterstocbter M. Fuchs von hier von einem Floße der städtischen. Schwimmschüle aus in die Regnitz gesprungen und ertrunken. Ursache des Selbstmordes ist Liebesgram. D.eggendorf. Das MagistratsCpllegium hat dem Magistratsbeschlusse auf Einführung der elektrischen Beleuchtung einstimmig zugestimmt. Die Kosten' werden aus 200,000 M. geschätzt, WttttteLlderg. . Stuttgart. Wegen Meineids und betrügerischen Bankerotts ist der Cömmissionar Eiseler von hier vom 'Schwurgericht zu 2 Jahren sechs Monaten Zuchthaus und 10 .Jahren Ehroeilust verurtheilt worden. Cann. statt. Im Amtsgerichtsgesangniß hat sich der wegen Mordvcrsuchs dahin erbrachte verheirathete Taglöhncr Daniel Groß von hier erhängt. Beim Baden, im Neckar ertrqnk der Soldat Ernst vom Grenädierregiment Königin Olga aus Silersdors im Elsaß. . D ö r z b a ch. Auf der Fahrt zum Kriegerfeste in Altlrautheim fiel der von 13 Insassen besetzte Gesellschastswagen des Kriegervereins Amrichshausen um, wobei mehrerePersonen schwer verletzt wurden. . . E b i n g e n. Hier kamen Knaben auf den Einfall, ungelöschten Kalk in eine Flasche zu füllen. Wasser zuzugießen und die Flasche zu verkorken. Alsbald explodirte dieselbe, wobei ein Glassplitter dem des Weges kommenden Söhnchen des Nadlers Walz in daö Auge drang und dasselbe vollstänbig zerstörte. Ein anderer Knabe wurde stark an beiden Augen beschädigt; die übrigen kamen mit Brandwunden im Gesicht davon. llwangen. In daö hiesige Amtsgerichts - Gefängniß wurden vier Arbeiter von' Schloßberg, A.-A. .Neresheinx, eingeliefert, welche beschuldigt sind,' ihrem Arbeitgeber, dem. Leimfabrikaflten'Konold'.von Bopfingen seit einer Reihe von Jahren große Mengen Leim entwendet' und an Bopfinger Handler verkauft zu haben. , E n z b e r g. Wohnhaus und Scheune deS GoldarbetterS Adam Sngel brannten nieder. . , -Göpping e n. 'Zwei junge Leute spielten mit einem Revolver. Plötzlich krachte ein Schuß, und der 16jährige Vollmer von Betkaenried stiir,te. in hk Ärustlebensgefährlich getroffen, , zusnraniM . st C .f ' V . 1 t jt H I. vt vtinoci jia) im menan Krankenhause. : " -I G münd. Die Schwestern von St. Elisabeth Werden auf einem an deri Klösterlelstraße- erworbenen Trraiaein. Hau? mit Kapelle - erbauen. k tt:l:Z k:n i F.amen .Mlssb:!.. it,l:ztm fiiirra wird. Der ctizr.rA:
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Baufonds beläuft sich auf 36'000 Ml; außerdem stehen Legate im Betrage von 25.000 M. zur Verfügung. Baden. Karlsruhe. Der EdelsteinHändler G. Plorzheim, der angab, ihm seien am 30. Juni Edelsteine von 40.000 Mk. Werth gestohlen, wurde unter dem Verdacht, den Raub fingirt zu haben, verhaftet. Das Schwurgericht verurtheilte die ledige Luise Krug von Frankfurt a. M. weaen Kindesmords zu 2j Jahren Gefängniß unter Gewährung mildernder Umstände. Die Angeklagte hatte ohne jede Beihilfe geboren und das Kind, nackdem sie es er'stickt hatte, sechs Wochen im Ofen ihrer Wohnung aufbewahrt. Bei dem Reinigen des Ofens entdeckte die Vermietherin die Leiche des Kindes. Dillsiein. Der bei der Maschinenfabrik von Karl Trautz angestellte Buchhalter Künzel aus Heilbronn wurde wegen Unterschlagung von L000 Mark verhaftet. F L r ch. Der Schloßverwalter a. D. (Schloß Favorite) Herr Friedrich Gähn ist nach langem und schwerem Leiden im Alter von 77 Jahren 1 Monaten gestorben. H a u s a ch. Beim Einfahren eines Zuges wurde der Bahnarbeiter Ehri-
stian Moser von hier von der Maschine erfaßt und derart auf die Seite geschleudert, daß der Tod sofort emtrat. Heidelberg. Die Erbauung ei ner elektrischen Straßenbahn von Heidelberg nach Wiesloch ist gesichert. Im Laufe des nächsten Jahres wird mit dem Bau begonnen werden. Nheinpfalz. S p e y e r. Wegen epidemisch auftretender bösartiger Augenkrankheit (Bindehautkatarrh) sind sämmtliche hiesigen Volksschulen und höheren Tochterschulen geschlossen worden. - Wegen verbotenen Wirthshausbesuches sowie unerlaubter Theilnahme an Schüler-Verbindungen wurden sieben Schüler des hiesigen Gymnasiums von der Anstalt verwiesen, während eine größere Anzahl mit dem Consilium abeundi, Carcer u. s. w. bestraft wurde. Frankenthal. Fabrikdirektor Jean Ganß wurde zum Handelsrichter ernannt. Beim Heuabladen fühlte sich der 40jährige Kesselschmied Phi lipp Kolter plötzlich unwohl. Wenige Minuten spater wurde er vom Herzschlag getroffen. Der Verstorbene ' ist Vater von drei Kindern. H a a rd t. Aus Furcht vor Züchtiauna durch seme Eltern hat sich bet 16jährige Sohn des Winzers Zinkgraf m etne mit Wasser gefüllte Lehmgrube gestürzt, m der er seinen Tod fand. M u ß b a ch. Der 63 Jahre alte Winzer Martin Theiß von hier hat sich in Neustadt erhangt. Elsaß-Lothringen. .Stratzburg. Der FahrradHändler Blaschke von Schiltigheim hatte ein Strafmandat erhalten, gegen das er. Einspruch erhob. Zur Haupt Verhandlung vor dem Schöffengericht erschien er m emem eleganten Sportskystüm. Das Gericht betrachtete das Auftreten im Sportskostüme als grobe Ungebühr und verhängte über Blaschke eme Ordnungsstrafe von 5 Mark. Mecklenburg. .Grabow. Nach schweren Leiden starb der Stadtförster Glandt im 76. Lebensiahre. H a g e n o w. Bei einem über hiesiger Gegend niedergehenden Gewitter wurden in der nahen Moraaser Tagelöhner - Kuhweide, zwischen Moraas und Kuhstorf gelegen, die TagelöhnerWittwe, Lichtenauer aus Moraas und die Kuh des Tagelöhners Heinrich Brühn, ebenfalls aus Moraas, vom Blitze erschlagen. Während der Frau die Kleider am Leibe zerrissen waren sie auch einige blaue Stellen im Gesicht hatte, fanden sich an der Kuh keine äußerlichen Verletzungen. Die Frau war mit Heuen beschäftigt, als der Tod r 1 p . i r ue io piozzttcy rras. P a r ch i m Verhaftet wurde der vom Staatsanwalt in Schwerin steckbrieflich verfolgte Wirthschafter Aug. Fresow von hier. Oldenburg. ' Oldenburg. Das Schwurge richt verurtheilte den vorbestraften Arbeiter Wilhelm Rohde aus Schneewarden wegm eines versuchten Sittlichkeitöverbrechens zu 2 Jahren Zucht haus, wegen Beleidigung zu 3 Monaten und wegen Hausfriedensbruch zu 1 Monat Gefängniß. Ellwürden. Die Magd Helene Friederike Bauer von hier wurde wegen Kindesmordes zu 4 Jahren Gefängniß verurtheilt. Oldenburg. Kloppen bürg. Der Arbeiter Theodor Heinr.. Joseph Timmermann der den Arbeiter, Hörmann im Streite mit einem Grubenholz so schwer verletzte, daß er infolge eines Schädelbruchs nach etwa 12 Stunden starb, erhielt deshalb 4 Jahre Gefängniß. gme Städte. .Hamburg. Pastor em. Ed. Kräuter, der bis gu seiner Erkrankung an der St. Pauli Kirche amtirte, ist Im. besten Mannesalter durch den Tod von seinem langen schweren Leiden erlost worden. Der Viehhändler Minde wurde Nachts auf dem Helmweg nach Altengamme ' (Bierlanden) von dem Schlächter Heitmann, der einen. Groll auf .ihn hatte, überfallen und. mit einem Messer so. entsetzlich zuaerichtet, dah er an den Folgen der schweren Wunden gestorben ist. Heitmann bewdet sich m Hast. Der Malergeülfe Paul.Gevert stürzte in der Lüneuraerstraße von einem Leitergerüst in die Tiefe und brach, das Genick. In der Dachpapvenfabrik von Dittmann Co.. in. Billwarder entstand Feuer, du;ch welches umfangreiche mit Waaren eefüllte Schuppen eingeäschert wurden. 7 Der 23 Jahre alte Sohn de2 OrttsorsteherS OelkerS in dem benzCxi C:rt:rf wurde, c!Z er
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RWMB TaiMes "I am tising those Taktilcs yot recommcndcci and I would not fce without them now for any money. One day last weck I went to an evening party and ate a hearty supper at II o'clock. I had feit so well af ter uslng the first half dosen Tabules that I thought that I was cured of my dyspepsla, hüt I teil you I just suffered the next day. Oh ! how sick I was. Lut X took two T abules and they brought me out of bed the same day. Now I take onc after each meal and feel sine."
sf LAXIR s I BON BONS Jk XcKkswpkQ mi,KhialiS. 7s um c-imsJ:- ? S Aortr.. . 7
überrascht und durch einen Vtttzstrahl getödtet. Schweiz. Aarau. Im Fabrikkanal' des Herrn Frey in der Telli wurde ei:i männlicher Leichnam geländct und derjenige des seit einigen 5agen dermißten Georg Gras von Kiittigen erkannt. . . A l t d o r f. Jos. Zgraggen. Seilcrs von Schattdorf wollte in eincr hiesigen Fabrik ein Fuder Läden losbinden, als die Ladung auf ihn nieder stürzte. Obschon sofort Hi'.fe zur Stelle war, verschied der Arme im Verlauf einer Viertelstunde. Amman nsegg. Der Blitz ha! in das Haus von Xaver Kaiser eingeschlagen und dasselbe total eingeäschert. Bern. Die junge, arme und unbescholtene Frau Hasler hat in der Verzweiflung ihre beiden Kinder, ein acht Monate alhs Mädchen und ein n zwtt, jähiigen hübscheil Knaben, mit Phosphor vergiftet. Beide sind todt. Die Frau hatte stch mittelst Kohlendunst das Leben zu nehmen gesucht; ste ist aber wieder zu sich gekommen. Eggiwyl. In der Hochfluth fiel die elf Jahie alte, schwachsinnige Lisette Jauu in einem unbewachten Augenblick circa 120 Meter hoch über eine Felswand in den sog. Bärbach hinunter und war sofort todt. Engelberg. Im hiesigen Kloster starb Bruder Floridus Locher, im Unterwaldnerland als Grafenortsbruder' gar vielen wohlbekannt. Bru der Floridus war der Typus, eines ech ten Benediktiners der ersten Zeit, er hatte seine Freude am Urbarmachen des Landes und am Ausroden der Wildnik. Gelterkinde n. Landwirth und Gemeinderath Keller stürzte'von einem beladenen Heuwagen. dessenMse brach und schlug dabei mit dem Unterleib auf die Deichsel. Auer zwei Nippenbrüchen erlitt er auch innere Vcrletzungen. Ocstcrrcich-Uttgarn. Wien. Nachts brannte die Pferdebahnremise im Prater ab. Die 400 Pferde, die dort standen, wurden gerettet. - Der Schaden beträgt 80.000 Gulden. Auf dem Dachboden des Hauses des Gastwnths Leopold Mayerhoser, Johann Nepomuk Berger Platz uco. ö in utiflinng, kam ein Feuer zum Ausbruch, das einen Schaden von 4000 Gulden verursachte. Das Jubiläums Bundesschießen hat mit einem Deficit von 100.000 Gulden abgeschlossen. Das Deficit wird auf schwache Betheiligung zurückgeführt. Wahrend eines Spazierganges wurde der Advocaturs - Concipient Dr. Peter Braun in einer Allee desAugartens
vom Schlage gerührt und starb sofort. Aus dem hiesigen Landgericht entfloh ein kürzlich verhafteter gesährlicher Einbrecher, der Eisendreher Mat ihias Bauer aus Bayern. Der 18jährige Kutscher Heinrich Stöbler trank auf dem Mathildenplatze vor den Augen seiner Geliebten Marie Maret aus Lebensüberdruß Salmiak. Aerzte der Rettungsgesellschaft leisteten ihm Hilfe und brachten ihn in'S Spital der Barmherzigen Brüder. Bei dem Wasserleitungsbau vomBrunnengraben" am Eichberg wurde der Tagelöhner Weißhappel von einer Masse sich plötzlich loslösenden Erdreichs getödtet. Bielitz. Der Tuchhändler WilHelm Hochstlmm, der mit 120.000Gulden Schulden zahlungsunfähig wurde, flüchtete mit seinem Reisenden Hochstimm fälschte Wechsel. - Lurenlbnrg. Luxemburg. Erhängt hat sich der Gerbergeselle Math. D e r m a n. Die in der Arsenalstraße wohnende 35jährige Nätherir Felicie Rischard, welche kürzlich durck die Explosion einer. Petroleumlampe b:deutend? Brandwunden erlitten bt. 0 Or'üzU cestothn.
Coke. Coke.
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