Indiana Tribüne, Volume 21, Number 316, Indianapolis, Marion County, 4 August 1898 — Page 1
o sw ss vTS A i ks 40 'ii rif i r i i iiii w y w v v w ov Office : S!o. 18 Süd Mabama Otraße. Telephon 1171, Indianapolis, Indiana, Donnerstag, den 4. August (898 Jahrgang 21 51Ü31G
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Blömarck. IV. Führte Biömarck der Kampf mit der katholischen Kirche nach Canossa, so führte ihn der Kamps mit den deutschen Arbeitern nach Waterloo. ir t . on ....... . cm . Tiie veoeulung oer roeueroewegung hatte Biömarck schon früh geahnt. Verstanden hat er die Bewegung nie, ihren geistigen und ethi schen Inhalt hat er nie begriffen. Aber er hat schon frühzeitig a die Möglich keit gedacht, daß sie zu einer Bedeutung gelangen könnte, die sich dielleicht poli isch verwerthen ließ. . Im Anfange seiner Ministerlauf. bahn, in der ersten Hälfte der Sechziger Jahre, hatte Biömarck einen schweren Stand mit dem deutschen Bürgerthum.
nomuc fernem oer ourgeorn,, nut Sachverständige den innerhatte damals noch Rückgrat und 1 Ärn tthldtn fonnten gtttü(f derftandökrast. ES begriff, daß auch Ebensowenig Erfolg hatte BiSmarck Ut mächtigste Minister nichts ohne it Liebknecht, den er für die NordGeld machen kann, daß man auch dem bfulr. Agaemeine" aewinnen wollte
mächtigsten Staate kein Geld Pumpt, . t . ..f. ... .! . m r I rocnn er nicai ore ge,e?ttaie ereq,gungzumvumpenyal.erpreupl,cye Landtag bewilligte Herrn von Biömarck d. h. der Regierung, die Gelder nicht, die sie haben wollte. (Wie BiSmarck rotzdem that, waS er wollte, wie daS iberale Bürgerthum nachher zusam - menknickte und ihm Indemnität ge - währte, da, zu beschreiben, würde un zu weit führen ) Damals kam Herrn a n a... Tii. a .f r(B. t oon v'-mainoer weoanre, o roelA.t... . r in in. 1 leroewegung gegen vre gorlicyrttisPartei zu benutzen, ein Gedanke, der ihm vielleicht nicht gekommen wäre. wenn er den Kern der Bewegung derftnh. 2 Oktober 1862 trat in Leipzig ein Comite zusammen, um einen allqtmtintn Arbeiter-Congreß zu berufen. Da fand sich ein Man, amenS Eichler ein, welcher erklärt,, daß F, ist. m
er im amen oer preuptjcyen vlegte- hen Beziehungen zu Biömarck panrung und speziell deö Herrn von Bis-htn unb ehr als Andere Gelegenheit . . .. n r . I ' "
ciflia romme. vt offerme oen roelter, sallS sie gegen die FortschrittsPartei Front machen würden, materielle
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ca .er xc r c t.t.er ilungiur age veroerzukuoren. . . , m w . . a, roetter-omue ieyme vte or. schlägt ab. Einige Monate später erfolgte daSl Austreten Lassalle'S und die Gründung! beS Allgemeinen Deutschen Arbeiter-1 Vereins, und BiSmarck trat in Verbin-1
dung mit dem Ersteren, indem er ihm eftrebeu zu, den todten Freund, der durch seinen Geheim-Sekretär Zettel- sich nicht mehr selbe? vertheidigen kann, mann einen EinladungSbrief schreiben in Schutz zu nehmen. Solchen Seelenließ, den er selbst gegenzeichnete. Zu- adel und solch edle Empfindung wissen sammenkünste zwischen Lassalle und wir wohl zu schätzen. Biömarck waren die Folge. mtt wissen Sie, lieber Victor, Sie Aber der große Agitator und der begehen ein Unrecht gegen sich Minister konnten sich nicht' einigen, selbst, wie gegen den großen Todten Dafür, daß der Staat hundert Millio- und die Welt im Allgemeinen. Wir nen bewillige, um Arbeiter-Produktiv- zweifeln nicht, daß Biömarck allezeit Genossenschaften zu gründen, für die stolz aus Ihre Freundschaft und Ihre phantastische und unpraktische Projekt nahenBeziehungen zu ihmwar, und jetzt, LassalleS wäre BiSmarck zu gewinnen da er todt ist, sollte der Welt daS zarte gewesen ; Lassalle aber bestand außer- und rührende Verhältniß zwischen dem auch aus den allgemeinen und Ihnen und ihm und die Schilderung
gleichen Wahlrecht und dazu war da - als der preußische Minister BiSmarck nicht bereit. Nach Lassalle'S Tode getaug eS BiSmarck indeß dennoch in Beziehungen zu dem allgemeinen deutschen Arbeiterverein z treten und eS dahin zu bringen, daß da Organ deS Verein eine! Einigung Deutschlsntl mit yresßeal und Oi:?:arZ en der Cföi eps-Zl.
Der Präsident des Verein, Schweißer,
hielt auch mehrere Vorträge in diesem Sinne. Die Folge war, daß Schweife als Präsident zurücktreten mußte. In 1863 suchte Biömarck sich Karl Marx zu nähern. Kurz nachdem er Minister geworden war, zog er einen Mann in seine Dienste, der früher zu den Sozialisten in nahen Beziehungen gestanden hatte. SS war dieS Lothar Bucher, der Freund und spätere Testamentsvollstrecker Lafalle'S. 3m Oktober Z865 schrieb dieser Vertraute Biömarck' nun einen Brief an den damals in London lebenden Karl Marx, in welchem eS unter Anderem folgendermaßen hieß : Der StaatSanzeiger," amtliches Organ der Regierung, wünscht monatlich einen Bericht über die Bewegungen deS Geldmarktes (und natürlich auch deS Waarenmarktes, soweit Beide nicht zu trennen). Ich wurde gefragt, ob ich nicht Jemanden empfehlen könnte, und erwiderte, Niemand würde daS besser machen als Sie. Ich hin infolge dessen ersucht worden, mich an Sie zu wenden In Betreff deS Inhalts versteht es sich von selbst, daß Sie nur Ihrer wissenschaftlichen Ueberzeugung folgen; jedoch wird die Räckficht auf den Leserkreis kaute sinance nicht auf die Redaktion, eS rathsam machen, daß Sie den innersten Kein nur eben für Sachverständige durchscheinen lassen Der Fortschritt wird sich noch oft häuten, ehe er stirbt; wer also während seines Lebens noch innerhalb des Staates wirken will, der muß sich ralliiren um die Regierung." Weiter war in diesem, unzweifelhaft mit Wissen und im Auftrage Bismaxck'S geschriebenen Brief noch hervorgehoben, daß Marx in Bezug auf die Bezahlung jede Forderung stellen könne. . Karl Ma?i aber vieS trotz seiner prekären Lebensstellung die freundliche dung BiömarckS so zu schreiben, bcn man vor die Wahl gestellt entweder anzunehmen oder auö:.e. ,. iebkaeckt oa Ausweisung vor. Alle Versuche WmMf in htn Sechziger Jahren hi, deuttck- rb-it.rkew-auna für ck gnützen und die Führer vor seinen matn . svanen. namentlick aber hit ntuittt oeaen da liberale Bür. gthum auszuspielen, schlugen fehl, aS liberale Bürgerthum hat eS später Arbeitern schlecht aelobnt. ' ' ' Editorielles. I az.k... m:,,. n:. jj. :dem Sie vielleickt alauben. ItV VlVIVti UllMUlMVil Wl 1IUI ie ptlst une öcfern mtnt htW0 digt und wir würden Ihnen gram sein, ganj im Gegentheil, wir condonren Ihnen aufrichtig. Da Sie in ' WW batten ibn näber kennen .u lernen" so b.gifen und würdigen wir Ihren Schmerz und Sie hatten ganz Recht, I ' ' r .h. anstehe zu trauern, als Ihnen. I ' ' ' " ' Wir sehen daS ein und daß Sie uns Isa furötbar abkanttlten. da söreibe . , 9 , l7 " wir einerseits Ihrem tiefen Seelenschmerze um den Verlust deS Freundes, zu dem Sie in nahen Beziehungen standen, anderseits Ihrem ehrenvollen l der nahen Beziehungen als werthvolle I Erinnerungen nicht vorenthalten wer I den. Und denken Sie nur, wie stolz dir Indianapoliser auf Sie sein wer den, wenn wir Sie als Freund BismarckS und als in nahen Beziehung zu ihm stehend kennen lernen Erinnern Sie sich noch jeneö Abends, eZ. er tsird Ihn crlß urAekzeßlich sein, elZ Tie t?rH dir 52UZtw dtraßt
in Ihrer Equipage fuhren und bei
BiömarckS vorsprachen ? Sie konnten natürlich unangemeldet eintreten wie Makquiö Posa bei König Philipp. ES war 1865. Freund, sagten Sie beim Eintreten, heute esse ich mit Euch zu Abend ! Wissen Sie noch, wie der kleine Herbert und der kleine Wilhelm vor Freude in die Hände klatschten und riefen : Onkel Henry ist da! und wie sie Ihnen aus den Schoß sprangen? Und wie Sie nach dem Essen mit Bismarck eine lange Pfeife rauchten und über die Geschicke Europas beriethen ? Wie Sie dann mit Biömarck SmolliS tranken und Biömarck sagte: Weißt Du waö Bruderherz ? Machen wir den Krieg von 1866! Und wie Ihnen dann nachher BiSmarck auf die Schulter klopfte und sagte : Bruder, wir zwei Beide krempeln die Karte von Europa um. DaS und noch vieles Andere. daS müssen Sie j'tzt erzählen, damit die Lumpenpuster in der Welt Respect vor Ihnen bekommen. Ärgftllchricljlell. Wetterbericht. Schönes Wetter heute Nacht; wärmereS, fchöneS Wetter Freitag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 81 Grad,'niedrigkc 61 Grad. ScdlssclS Badeanstalt. Wasseriemperatur 80 Grad. Noch kein Ein ver standniß Washington,. August. Nach einer Eonferenz zwischen dem Präsideuten und dem französischen Botschaster, die über eine Stunde gedauert hatte, erklärte Staatssekretär Day, daß die Konferenz noch nicht-zu einem Berständniß geführt habe, und daß eine weitere Konferenz nicht anberaumt worden sei. SS geht daraus hervor, daß der Inhalt der spanischen Note du:chauS keine unbedingte Zustimmung zu den Bedingungen der Ver. Staaten war. Der Verlauf der Unterredung wird von allen Betheiligten strikt geheim gehalten und eS wird nichts darüber der Oessentlichkeit übergeben werden, ehe die Friedenöpräliminarien unterzeichnet find. WaS darüber gesagt wird, beruht aus bloßer Vermuthung. .,, Nach Porto Rico. W a sh ing to n, 3. Aug. Ungefähr 20,000 Freiwillige find nach Porto Rico beordert, von den Regimentern auS Indiana ist keines dabei. Man ist der Anficht, daß selbst für den Fall, daß ein Waffenstillstand eintreten sollte, die Fahrt nach Porto Rico sich wohlthätig sür die Truppen erweisen werde, denn die Unthätigkeit im Lager hat sehr nachtheilige Wirkungen. Eamaraö Flotte. N i w S o r k, 4. Aug. Eine Depesche an die Tribune" von Gibraltar sagt : E ist ein offene Geheimniß, daß Eamara Flotte sich in einem erbärmlichen Zustande befindet. .Nicht eine der Schisse ist im Stande eine längere Fahrt' zu unternehmen, oder einen Kamps zu bestehen, aus fast allen sind Geschütze und Maschinerie untauglid). Nachrichten von Spanien. P a r i , 4. August. Der Madrider Korrespondent der TempS" sagt, daß wenn die definitive Erwiderung der Ver. Staaten auf die spanische Note eintrifft, daS Kabinet noch heute Abend eine Sitzung abhalten und die .Bedingungen annehmen wird. Die Minister sind der Ansicht, daß daS zu friedenstellend für daS Land ist. New Sork, 4. August. Sine Depesche an die Tribune" von Madrid sagt : Nicht bloß der Hof und die Minister und alle offiziellen Persön lichkeiten find sür Frieden um jeden Preis, sondern auch daS ganze Volk. Betreffs der Armee aber hegt man Be sorgniß. Man glaubt, daß jede DpPosition gegen die amerikanischen Be dmgungen bloß Schmu ist und deö Ansehens halber geschieht. Bis jetzt ist eS dem General Polavieja gelungen. daS Militär in Zaum zu halten. L o n d o n, 4. Aug. Der Madrider Korrespondent deS Standard" sagt : Die Madrider Presse ist entrüstet über den Nangel an Loyalität, welchen die greivillien euf Porto Rico haben. Oi:Z Oerrn üb:r d:n Ver
lust von Porto Rico wird dadurch be
deutend gemindert. M a drid, 3. Aug. Premier Sagasta hat Senor Silwela, den conservativen Führer und andere abwesende Politiker zu sich beschieden, um mit ihnen über die Friedensbedingungen zu berathen. S o n d o n, 3 Aug. Spanische vierprozentige Papiere stiegen um 1. London, 4. Aug. Eine Depesche von Barcelona sagt, daß bei Lorida in Katalonien ein bedeutender Earliftenausstand auögebrochen sei. allerlei. A r aer lsch' m i kg sp i e l t hat der Barbier Luigi Murillo in Brooklyn. N. N., dem Jrländer Bernard McGaffrey. Der Letztgenannte kam m Murillo s Barbierladen. um sich rasiren zu lassen, doch theilte er dem Figaro an Beginn der Operation mit, daß er nur 5 Cents besäße. Murrllo seifte den Mann ein, rasirte ihn zur Hälfte und verlangte dann 10 Cents, McGaffrey konnte nicht bezahlen und es kam zu einer solennen Holzerei. nach deren Beendigung em Zuschauer den öalbrasirten McGaffrey in einem anderen Geschäft fertig rasiren ließ. Der 10jahrige Roy Goodell. Sohn von W. F. Goodell in Rhinelander, Wis., schoß den 6jährigen Freddie Roedrich, Sohn von - Oswald W. Roedrich. und tödtete ihn auf der Stelle. Der kleine Junge hatte auf Goödell's Feld Mais gepflückt und da er auf Goödell's Gebot nicht hörte. holte der zunge Goodell eme Flmte aus dem Hause und feuerte dieselbe aus. den jungen Roedrich ab. Die Kugel drang dem Knaben in den Mund und fuhr im Nacken wieder heraus. Die Mutter des getödteten KindeS ist beinahe wahnsinnig vor Gram. Wieder einmal im Grabe wird' sich "der selige Ben-Äkiba umi "rr .. .. . . nr. :r. oreyen muen oo emes ns.i rwci,e für die Unhaltbarkeit seines SpruchleinS AlleS ist schon dagewesen." Fünfzig Meilen von Duluth, Minn.. wird nämlrch der Ort Eveleth. der 2500 Einwohner zählt, gemuvt.Unter dem Orte sind nämlich reiche Erzlager gefunden worden, und nun wird das ganze Town sammt Häusern und Einwohnern auf einen in der Nachbarschaft gelegenen Hügel transportirt. Das dürfte wohl noch nicht dagewesen sein! Von Eidechsen aufgehalten wurde ein Zug der Southern Pacisie - Bahn unweit von Fingal, Cd Als der Zug ine Steigung hmanfuhr. wurden unter den Rädern ungezählte Eidechsen zermalmt und die Schienen so glatt, daß es schließlich nicht mehr weiter ging. Der Zugführer sandte seine Leute nach einem benachbarten Hügel, von wo er Sand herbeischleppen ließ, um die Schienen ,u bestreuen. Dies Mittel half schließlich und mit bedeutender Verspätung konnte der Zug die Fahrt fortsetzen. Die Eidechsen befanden sich dem Anschein nach auf der Wanderung aus der Ebene nach den Bergen, ames und John Quick. John RyßczynSki, aus Boonton, N. I.. angelten auf dem Rockaway Pier. Ein hestrgeS Gewitter zog heraus, und der Regen goß in Strömen. Um nicht durchnäßt zu werden, ruderten ste an s Land und suchten Schutz unter einer mächtigen Ulme. Hier fanden sie eine andere Gesellschaft Angler, John Ballantin, I. Clifford Todd Wune Todd und Frank und Nolan Bott. Der Sturm tobte fort, ein fürchterlicher Schlag traf die alte Ulme und schien den mächtigen Baum von oben bis unter spalten zu ' wollen O und fünf Todte und drei Betäubte lagen unter ihren Zweigen. Todt waren James und John Quick, John RyßczynSki. John Ballantine sowie I. Clifford Todd und von den schwer Verletzten starb Nolan Bott noch an demselben Tage. Die alte Warnung, bei einem Gewitter nicht unter hohen Bäumen Schutz vor dem Regen zu sueben, bat durch dieses entsetzliche Unalück neue Kraft erya':?. Ein unerwarteter Fund wurde in Jersey City. N. I.. bei dem Suchen nach gestohlenen Kleidern gemacht. Mary Fitzsimmons, das 30 Jahre alte Dienstmädchen von derFrau Murtha wurde verhaftet, weil sie der Tocht r der Frau, Rose, Kleider gestohlen batte. Als Rose und ein Farmerbeiter die Kleider suchten, welch auf der Murtba'schen Farm versteckt sein sollen, fanden sie die verweste Leiche ei-) ' ' ' ' c.a er nes neugeborenen inoes. -40113.-Capitän Nugent, her benachrichtigt wurde, scköp te Verdacht, m es vas Kind der Mary Fitzsimmons sei. und begab sich nach dem Gefanamsse, wo Mary eingestand, daß sie das Kind am 26. Mai aeboren habe: da es eine Stunde spater starb, trug s die Leiche hinaus und versteckte sie im Gebüsch. Die Familie Murtha merkte nichts von ibrem Zustande, da Mary, ein robustes Frauenzimmer, ihre Arbeit wie üblich verrichtete. Mary sagt, daß der Qater des Kindes in Irland Uy ; . , :
L a n d l e u t e fanden in den Baumkronen des Kermeterwaldes zu Gemünd (Eifel) inen großen Luftballon hänaen. in dessen Gondel sich drei erschöpfteFranzosen befanden. Die Insassen wurden nach dem Kloster
Marrnwald geschafft und gaben an. Pouget, Morel und Vanaubel zu heißen und ihres Zeichens Luftschiffer zu sein. Weiter stellte sich heraus, daß der Ville de Lille" benannte Ballon bei Gelegenheit der Nationalfeste in Lille um Mitternacht als Fesselballon zum Zwecke der Veranstaltung eineö Feuerwerkes in der Höhe aufgelassen wurde, sich aber . losgerissen und die Fahrt über die Grenze angetreten habe. Er traf am nächsten Vormittag bei Gemünd ein. Zur Erinnerung an den Durchgang des Präsidenten Felix Faure durch einen savoyischen Gebirgspaß hat daS verflossene franz'ösische Ministerium an historischer Stell eine Gedenktafel anbringen lassen. Diese Tafel schien aber nicht nach dem Sinne der Savoyarden zu sein. Die Savoyarden sind gutmüthige Leute, aber sie haben es nicht gern, wenn man si :n allzu plumper Weise zum Besten hat. In ihren Augen derdient selbst eine hldenmuthige That nicht gerade die Ehre, in Marmor verewigt zu werden. Deshalb hat em respektloser savoyischer Hirt auf der Gedenktafel die welterschütternde. Inschrist: Der Präsident Felix Faure ist hier durchgezogen" durch die schlichten Worte vervollständigt: Mein RmdVieh auch!" Der berüchtigte Ein brecher Schlossergeselle Schoo, der in! Hamburg den Criminalschutzmann Horn, der ihn in einem Einbrcherneste überraschte, durch zwei Schusse am Kopfe schwer verletzte (die Kugeln, konnten bisher nicht wieder entfernt werden) und der dafür vom Schwurgericht zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt wurde, hat jetzt als Anfuhrer jener Ewbrecherband, die damals in Betracht kam, noch eine empfindlich Zusatzstrafe erhalten. - Schoo. der vor dr.Strafkammrmu.emerbuspmIoen Frechheit austrat, erhielt sur die üngsten, von ihm verübten EigenHumsvergehen u. A. hat er Nachts bei einem Einbruch aus einem Comptoir am Hafen ernr eisern Geldkiste mit 2400 M. Inhalt gestohlen und die Kiste in größter Seelenruhe auf einerKarre fortgeschafft noch weitre 3ö Jahre Zuchthaus. Zwei seiner Genvssen bekamen 2 und 3 Jahre Zuchthaus, einer wegen Hehlerei 6 Wochen und seine Geliebt, gleichfalls wegen Hehlerei. 3 Monate Gefängniß. Der zwolsiahrig Hir tenknabe Fournier hütete unweit der Staiit Dinan im französischen Departement Cotes du Nrd die Kühe, als ein Fremder in blauem Kittel des Weges kam, über Müdigkeit klagte und sich neben den Hirten setzte. Zum Zeitvertreib bot der'Unbekannt dm Knaben ein Zeitungsblatt an, aber kaum hatte dieser das Blatt genommen, als der Fremd ihn rückwärts zu Boden warf, auf ihn kniete und ihm mit einem Messer eine schrecklich Wunde beibrachte. Mit dem Rufe: Schreie nicht, ich suche jetzt Ander auf, um ihnen in Gleiches zu thun!" entfernte sich darauf der Verbrecher und ließ sein Opfer liegen. Der Knabe besaß noch Kraft genug, seine Kühe nach Hause zu bringen, ist aber trotz sorgfältigster ärztlich? Pflege gestorben. Von dem Mörder fehlt jede Spur. Nach Angabe seines Opfers war er ein etwa 40jähriger großer Mann mit schwarzem Bart und schwarzem Haar, trug einen verwitterten Filzhut, auf dem Rücken einen Leinwandsack und glich überhaupt einem gefährlichen Landstreicher. Alle Vcrsuche.'Antwerpen vor der Einfuhr englischer Schlachtpferd" zu schützen die Thiere sind durchweg kranke und elende Gäule, deren Fleisch für den Genuß unbrauchbar ist waren bisher gescheitert. Neuerdings scheinen aber die Londoner Gerichte ein Mittel gefunden zu haben, dem schändlichen Handel abzuhelfen. Ein Mitglied des Londoner Thierschutzvereins iate der dortioen Polizei einen Roßhändler an, &i zwölf Pferde, die kaum noch auf den Beinen stehen konnten, zum Versandt nach dem Hafen brachte. Der Händler gestand auf dem Polizeiamte, daß die Thiere, deren er monatlich 60Q--800 nach Holland und Belgien sende, zu Genußzwecken bestimmt seien, und frei zum Londoner Hafen gebracht, 38 Francs kosteten, während der Kleinver kauf ihres Fleisches 200250 Francs einbringe. Das Londoner Polizeigericht hat c hierauf der armen vierbei. nigen Märtyrer in einer Weise angenommen, die ihre guten Folgen haben dürfte; eö erkannte, daß eine Seereise für derartige alte und kranke Thiere eine strafbare Quälerei sn, und verur theilte den Roßhandler für jedes einae schiffte Pferd zu 65 Franc Geldbuße und m die Kosten des Verfahrens. ' Wenn ihr ein gutes Mittel haben wollt Euer Olut zu reinigen. die Nerven zu starken und die Confii tution zu kräftigen, gebraucht Hood'S Sarsaparilla. Gebraucht uun Hood'S. Qo ob's Pillen heilen Orereiz, ?os s ,5z3 e5 cd
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