Indiana Tribüne, Volume 21, Number 315, Indianapolis, Marion County, 3 August 1898 — Page 2
ZnSZQNS Tribüne.
Erscheint Täglich nnv Somttagv. Die tlgllchc Tribüne- kostet durch den Xxlitt J entb per Woche, die eonntagsrribüne'g Smtf pe, Voche. Belbc uf txme IS 5et5 , USaitl Rimt. Vtx ierha bei CUb kgchit U ,ri,,Hlg V X' Jahr. cntos 10 cat Vlabama Cttäbu Indianapolis, Ind., 3 August 1898 tteflügelte echlachtfeld'Hyünen. Unfci den 'Meisterwerken, die auf dn Columbischn Weltausstellung im Kunstpalast zu sehen waren, machte eines von dem berühmten russischen alistischen Schlachtenmaler Wereischagin einen besonders lebhaften, wenn auch nicht gnade erhebenden Eindruck auf viele Besucher. Dasselbe war im Catalog unter, dem Titel verzeichnet: Der vergessene Soldat", und das einzige lebende Wesen, das man auf dem Bilde erblickte, war ein Geier, welcher kreisend sich vom Himmel niederließ, ncckj einem todten Soldaten zu, der im Gestrüpp lag., umgiben von 1 einem Schauplatz wilden Gemetzels und volliger Verödung, und nur durch einen rothen Fetzen seiner Uniform erkenntlich war. Jener Zola derLeinwarro hätte auch im jetzigen amerikanisch - spanischen Krieg einige Anregung für em solches Gemälde finden können! . In einigen der näheren Berichte über die erste Schlacht vor Santiago de Cuba war a:ich Folgendes hervorgehoben: Man konnte in den Lüften Tausend: beute gieriger Geier Über den Todten. Verwundeten und Sterbenden schweben s:hen. Die noch einigermaßen Rüstigen unter den Verwundeten verließen indeß ;!jrc Kameraden nicht. derenKraft ausging, sondern." aus dem Boden liegend, hielten sie' mit 'ihren Revolvern die Naubvo?,el so viel wie möglich in Schach' bis ihre hilflosen' Kameraden endlich aufgegriffen und fortgeschafft wurden " Die Soldaten aus unseren Südstaaien sind weit besser mit diesen Vögeln und ihren Gewohnheiten vertraut als die aus dem Norden, und können daher auch ihre unheimliche, Bedeutung im Kriege besser würdigen. ES handelt sich hier um die Gattung Geier, welche in denjenigen Theilen unseres Landes, wo sie am häufigsten auftreten, unter dem Namen Turkey BuzzardS- sehr bekannt-srnd, während sie m der alten Welt den.' prosaische!. Zitel Schmutzgeier und Aasgeier fühun. Die Gattung weist etliche Untergattungen auf; indeß sind die betrefsenden Unterschiede hier belanglos. Diese Vögel nähren sich mit Vorliebe von Aas, sowie von Abfällen der Schlächtereien und von Koth und erweisen sich dadurch in vielen Gegenden, bei unZ und in noch höherem Grad: in Central - Amerika und in vielen astatischen und afrikanischen Städten und Dörfern., als große Wohlthäter; denn sie sind natürliche Straßenreiniger und Abdecker. Daher sind sie vielfach auch durch das Gesetz besonders geschützt, und im Hinblick auf sie macht man es sich auf den Markten jener. Gegenden oft so sehr bequem' in puncto der Reinlichkeit und de Gesundheitsschujes: Alles verfaulte Fleisch, auch verdorbenes Gemüse und andere Abfalle werden einfach für. die- Schmutzgeier auf den Weg geworfen, und diese entledigen sich der ihnen zugefallenen Aufgabt unwissentlich rascher. und besser, als gar manche ungefiederte Stra-ßenreinigungs-Contraktoren für schwereS Geld! Nicht bei uns. wohl abei mannigfach anderwärts, wo diese Vögel massenhaft vorsommen.- gebt man sogar so weit, sich keines Pfifferlinc um N WZgungS- u d San tätZ - Mcß. nahmen zu kümmern, im vollen Vertrauen auf diese Geier. Dselben sind so recht die. Hyäner der Lüfte. Im Uebrigen sind sie nicht ganz so schön, wie, die Hyänen, und ar, und für sich durchaus nicht bösartig In ihrer Gier nach Aas und Leichen aber sind sie unersättlich, und als geflügelte Schlachtfeld.- Hyänen können sie auch für hilflos. Schwerverwundett gefährlich werden! ' In letzter Bttiehung scheint man freilich auch schon manche übertriebene Dinge von ihnen gesagt zu haben; doch ist der betreffendk unheimlich Ruf, den sie schon 'jöon ,AlterS her genießen, nicht gerade grundlos. Im Verhältniß zu ihrer Größe sind diese Geier außerordentlich stark. Mit geradezu verschwenderjscherStärke sind der Schnabel und dieKlauen ausgestattet, und sie können in fabelhaft kurzer Zeit ein Aas oder einen Leichnam zerreißen und abfressen, daß nichts als die sehr sauber abgeweideten Knochen übrig bleiben. : Sie stehen an Gescäßigkeit sicherlich nicht hinter der Hyäne und dem Wolf zurück und können an Kraft' nicht viel von diesen übertroffen werden; man hat sie schon in manchen unser?? südlichen Städte, z. B. in Charleston, S. C.. beobachtet, wie sie mit einer gewaltigen , Gewichtsmasse von .Proviant' sich von der Straße in die Lüfte erhoben. Dabei ..habenrsie.. ein sehr scharfes Auge und können einen gefallenen Soldaten, ein Pferd oer ein Maulthier aus Entfernungen erkennen, in welchen sie selber noch unsichtbar sind. Sobald ein solcher Gein eine große Beute. entdeckt hak. sind.rasch auch viele andere zur Stelle. Auch in Gegenden, wo sie sonst sehr selten auftraten, haben sie sich manchmal nach Aubruch eines Krieges in . gewaltigen Mengen gezeigt. Ja es geht sogar die Sage, daß sie den Schauplatz eines Kampfes wüßten, ehe eS zum Kampfe, komme! JedcufallS folgen sie im Verlauf eines längeren Krieges nicht gerade selten elr.:n weshalb. eS -nicht, verwunderlich erscheint, daß' sie bei einet Schlacht bereits sehr nahe sind. Die unmittelbare Fürsorge 'für. die verwundeten und Gefallenen auf. dem Schlachtfelde hat sich im Lause der Zeiten erheblich verbessert, aber, noch dürfte unter den .Vermißten
manch' Einer sein, an dem diese Geier eine Beute gefunden! Zveldzüge in den Tropen. Es ist eine unumstößliche Thatsache, daß ein ausgebildeter und erprobter Soldat im Felde mehr werth ist als 10 Rekruten, und die Erfahrung, die theuerste aller Lehrmeisterinnen, hat den Beweis dafür erbracht, daß der Soldat nur in überaus dringenden Nothfällen zu Verrichtungen, die nicht zu seinem eigentlichen Berufe gehören, herangezogen werden darf, wenn man nicht seine Kampfestllchtigkeit auf's Spiel setzen will. Ein gutes Vajonnett gibt einen schlechten flug". sagt ein türkisches Sprichwort, dessen Wahrheit sich in allen modernen Heeren Geltung verschafft hat. Der Gamaschendienst vergangener Zeiten ist abgeschafft und ebenso sind viele Uni-form-und Ausrüstungsgegenstände. ohne welche früher ein Soldat gar nicht denkbar war. in die Rumpelkammer gewandert. Das Bestreben der modernen .Heeresleiter geht dahin, den Mann zu 'einem möglichst effectiven Kämpfer zu machen. Namentlich bei Campagnen in tropischen Ländern, deren Klima dem Soldaten aus dem Norden ohnehin sehr gefährlich ist, tritt dies Bestreben unter den Truppen von Colonialreichen wie England und H lland recht zu Tage. Die Uniforrnen sind dem Klima durchaus angehaßt und bei, der Verpflegung der Truppen wird dasselbe mit großer Sorgfalt in Betracht gezogen. Aus dem Marsche, im Lager wie in ' der Garnison werden die strengsten sanitären Vorschriften, welche die Tropen erheischen, beobachtet, damit der Soldat gesund, kräftig und bei gutem Humor bleibt. Weder die englischen noch die holländischen Soldaten werden in den Tropen zu aufreibenden Arbeiten wie Construction . von Wegen, Errichtung von Redouten u. f. w. herangezogen, denn man schont ihre Kräfte für das Gefecht selbst; für Verrichtungen dieser Art dienen Contingents von Eingeborenen, welche in dieser Hinsicht unvergleichlich leistungsfähiger sind. Auch jede überflüssige Last wird' den Solda.ten abgenommen. So braucht der englische Soldat in den Tropen aus dem Marsche nur Gewehr,. Patronen sowie Wasserflasche zu tragen, alles andere Gepäck kommt zum Baggagetrain oder wird von eingeborenen Trägern geschleppt, welche auch im Lager alle Arbeiten 'verrichten müssen. Es liegt auf der Hand, daß dadurch dem Soldaten das Marschiren in hohem 'Grade, erleichtert und er in den Stand 'gesetzt' wird, frischen den Kämpf zu ziehen. Dabei wird auf die Gesundheitspflege die größte Sorgfalt verwendet und" durch ' häufige Jnspectionen auf die Befolgung der sanitären Vorschriften gesehen; das Baden ist obligatorisch. Uebermüdung und Erschöpfung ver'Ursachen häufiger als alle anderen Fac!toren den Ausbruch und' die Qerbrei lung von Seuchen, welche den Tropen eigen sind. In wie hohem Grade dies der Fall ifc wird durch das Hinsterben des 200. Infanterie - Regiments während der letzten Campagne der Iranzosen auf Madagaskar dargethan. 1200 Mann stark ging das Regiment von Paris ab. Dasselbe bestand durchweg aus jungen Soldaten, mit denen unsere Freiwilligen in körperlicher wie socialer Beziehung wohl zu vergleichen sind. Gesund kräftig , und munter -schienen die jungen Marsjünger wohl Nicht blos jedem Feind' in Menschengestalt gewachsen, sondern auch im Stande zu sein, dem mörderischen Tropenklima mit Erfolg Widerstand leisten zu können. U'eberfahrt wie Landung wurden glücklich bewerkstelligt, .und slegesgewZß betraten die,' jungen Soldaten Madagascar. Aber dort harrte ihrer ein furchtbares Verhängniß. Sie'wurden zum Bau eines Weges herangezogen, aus welchem VorräIhe und Geschütze in , das Innere geschasst werden sollten. Diesen ungewohnten Anstrengungen waren die Pariser nicht gewachsen, und trotzdem sie dem Klima entsprechend genährt und gekleidet wurden, kamen unter ihnen schlimmeSeuchen zum Ausbruch; Typhus. Malaria, Dysenterie, Diarrhoe, Hitzschlag u. s. w. forderten zahlreiche Opfer, und nach 18 Monaten waren von dem ganzen Regiment kaum über 200 auszeme'rgeltegel-: Reconvalescenten uhrig,, trotzdem dasselbe nicht an einem einzigen Scharmützel Theil genommen hatte. Dieses Regi ment siel als. Opfer des Unverstandes der. Heerführer, welche die Wegebauten durch einaeborene Arbeiter, die in Menge ZU haben waren, hätten auSführen lassen sollen. Diese traurige Erfahrung der Franzosen sollte unseren Führern' wahrend des jetzigen Krieges als Lehre dienen, denn Cuba hat mit Madagascar eine große Ähnlichkeit, soweit die klimatischen und topographischen Verhältnisse in Betracht kommen. Man spricht viel von Acclimatisation, Immunität u. s. w., aber diese helfen ,nichts, wenn der Mann aufm bende Arbeiten verrichten oder sich ungewohnten' Anstrengungen unterziehen muß, in einem Lande,' w'o die aus den Sumpfen aufsteigenden .Miasmen mit, Gift, geschwängert, sind und tropi sche Hitze mit kalten Regengüssen wechselt. 1 m m m Ein Mnfllerleben. Bon P.vo'n der Gruben. : ' Langsam und matt, mit muthlos gebeugtem Nacken und kaum gehorchenden Knieen keucht er die Treppe hinauf. 97 Stufen auf der steilen Hin ter haus stiege. Endlich langt er an seiner Thüre an und öffnet sie schweri fällig. Sein leerer Blick gleitet über die Pappkarte, die seinen Namen trägt: Groth. Königl. Sänger." , Er öffnet die Thür und betritt, das 'Zimmer, das mit ' der Küche ' und einer dunklen Schlafkammer die ganze Wohnung bildet. Die Ausstattung des Raumes ist überaus dürftig; nur das Klavier ist von Werth. Grotb tritt . av's Zensier, , Seine
Augen schweiften über die öden BauPlätze der entstehenden Vorstadt, seine magere Hand wühlt in den.' früh ergrauten Haaren. . Er zählt erst 33 Jahre, und doch ist er schon so alt. so kraftlos, so müde ! das machen die Gedanken, die er von der Vergangenheit nicht losreißen kann. Als jungen Studenten überredete man ihn, seiner prächtigen Stimme wegen zur Bühne zu gehen. Und das Glück lächelte ihm.' Er fand Gönner, die ihm ein Studium an der Hochschule ermöglichten und sodann ein leidliches Engagement an einem Provinzialtheater verschafften. Zunächst ließ sich alles gut an. Beifall und Ertrag waren befriedigend, und Groth's Hoffnungen stiegen höher und höher. In diesen glücklichen Tagen verheirathete er sich mit einem hübschen, aber blutarmen Mädchen, der Tochter seiner Logirwirthin. Die junge Ehe begann unier günstigen Verhältnissen. Die Einnahmen des SängerS ermöglichten ein sorgenfreies, angenehmes Leben. Aber daS Unglück , war nicht fern. Eines Abends, als Groth nach langen, ermüdenden Proben die anstrengende Tenorpartie einer Premiere creirte, fühlte er schon nach dem ersten Akt eine stimmliche' Indisposition. Jetzt aussetzen und sich der Riesenaufgäbe nicht gewachsen zeigen? Dem Rivalen den Erfolg überlassen? Nimmermehr! Durch wahnsinniges Forciren gelang es ihm. die Partie nothdürftig zu Ende zu führen. Am folgenden Morgen war er stockheiser!! Wochen, Monate vergingen, ohne daß sich das Halsleiden des Sängers gebessert hätte. Die Theaterdirektion löste den Kontrakt, da sich an dem Zustand des Kranken nichts änderte. Die .Aerzte nannten es eine Erschlasfung der Stimmbänder und stellten eine Wiederherstellung mit zweifelndem Gesicht der Zukunft anheim. Allmählich konnte sich Groth der furchtbaren Gewißheit nicht mehr verschließen: Er hatte seine Stimme, seine Zukunft verloren! Getrieben vom Zwange des Kampfes mit dem Dasein, von der bittersten Noth, versuchte er an einer kleinen Bühne dennoch ein Auftreten. Mau ließ ihn nicht zu Ende singen. Ein tödtendes Fiasko! Einstige Gönner verschafften dem Verzweifelnden eine Choristenstelle an der königlichen . Oper. Von. den schmalenErträgen dieser ihn jeden Tag auf's Neue demüthigenden und erbitternden Thätigkeit fristete er sein und feiner Familie Leben. Und jetzt?" Groth. der starr am Fenster stehen geblieben war. stöhnte auf. Jetzt ist daS auch vorbei!" Bei der Vormittagsprobe war ihm seine Entlassung angekündigt worden, da er keinerlei Ansprüche mehr zu befriedigen im Stande sei." Und das sollte er selbst seinemWeibe mittheilen und hinzufügen, während er in ihre blassen Züge sah. die Mangel und Gram zu früh zerstört hatten: Ich weiß nicht mehr, wovon wir serner leben sollen. Ich bin zu nichts mehr auf der Erde gut! Am besten ist es " Heftig verließ er seinen bisherigen Standort und durchmäß den Raum mit: zunehmende? Erregung. Eine furchibare Unruhe riß an seinen Nerven. Seine brennenden Augen stier ten in's Leere, die Lippen zuckten und dte Hände gestikulirten heftig. Oh! Sie hatten ihm alle Unrecht gethan! Eine neue Kraftfülle durchdrang ihn. Er wollte ihnen seine Kunst beweisen. Er fühlte sich Plötzlich so stark, so frei ! Da lagen seine Noten wie ein Rasender riß er eine der zerlesenen Partituren von dem sichtenen Gestell, Troubadour, einst seine Glanzrolle. Nachdem er auf dem Klavier einige Akkorde angeschlagen hatte, begann er zu singen. Die Adern seiner Stirne schwollen, die Brust keuchte und pfiff beim Athemholen. Die ersten Töne klangen heiser und gellend, aber je länger er sang, um so schöner entwickelte sich die Stimme. Leise, ohne das er es wahr nahm, hatte sich die Thür geöffnet, und seine Gattin war auf die Schwelle getreten. Namenloses, an Entsetzen grenzendes Erstaunen prägte sich auf ihrem Gesichte aus. War das chr kranker Gatte, der da sang, in freier Haltung, blitzenden AugeS und mit ' herrlicher Stimme, wie- einst in seiner besten Zeit? Ein jäheS Glückgefühl - erfüllte das Herz der Armen. Sie hoffte und' bangte, während ihr die Thränen über die mageren Wangen rannen." - Groth intonirte den Glänzpunkf der Oper, wie Feuer und Stahl schlug daö Fenster leise klirren. Plötzlich unterbrach ein kreischender Mißton den Gesang. Er setzte nochmals an nochmals: Vergeblich! Blaß un.d in Angstschweiß gebadet, versuchte er' eine ' furchtbäre Minute lang. Nur ein heiserneS Krächzen entfuhr seinem Munde. Sollten sie doch recht behalten, die ihn verachtet und weggejagt hatten, doch, nachdem er schon an seinen Sjeg geglaubt hatte? -Eine rasende Wuth . erfaßte ihn. Mit blutunterlaufenen . Augen ergriff er den KlavierstuHl und ließ ihn aus sein geliebtes Instrument zertrümmernd niedersausen. ; Jammernd tönte eS , aüö . den zerspringenden Saiten röär)rend . der Sänger mit weinendem Lachen züsammenbrach. In seinen letzten Delirien glaubte er ,sich auf der Bühne, umjubelt von einein begeisterten Publikum! Europäische Mndschau. v ' 1 ' i ' Provinz VrttdmlLrz. Berlin. Professor Albrecht Weber, der berühmte-Sanskritist, feierte sein 50jähriges Döcentenjubiläum. Gegen den früheren Börsenmakler, spä-i.Ai-7c. r'rf.lt. 'refr'
iicu xuiuivt vci u rf i ten T:r!:runaZ - LinLI ' juI
Lacks, ist eln Slrasversähren wegen Betrugs eingeleitet worden. Steckbrieslich versolgt wird der Kaufmann David Casver. der seit einer Reihe von
Jahren eine Großhandlung in Kleiderstosfen am Werder'schen Markt No. 2 . heiüth- Ueber sein Vermögen ist daö Concursvcrfahren' eröffnet worden. Die Passiva betragen ca. 160.000 Mark, denen nur einige Hundert Mark Aktiva gegenüberstehen. Der 60 Jahre alte Buchhalter Ferdinand Neugebauer, der in der Teltowerstraße 16 wohnte und seit April keine feste Stellung mehr hatte, erschoß sich vor der Wohnung feiner Schwester, einer reichen Besitzerin. Aus. dem Tegeler See gelandet , wurde die Leiche eines jungen Mannes, der bei einem Ausfluq der Musehold'schen Fabrik (in der Nykestraße)' ertrunken ist. Der Ertrunkene ist der 22 Jahre alte Schlosser Karl Tischmeyer. Weil er seiner Frau nicht langer ' zur Last fallen wollte, hat der 46 Jahre alte Weber Emil Bonander aus der Langenstraße 64 sich erhängt; er war schon seit langer Zeit ohne Beschäftigung. Erschössen hat sich der 41 Jahre alte Zimmermann Friedrich Bethin auS Treptow a73fc in dem Aüaenblick. alS- er wegen Verkaufs gestohlener WerthpaPiere verhaftet werden sollte. Wegen Majestätsbeleidigung erkannte die Strafkammer gegen den Uhrmacher Wilhelm Cleemann und den SchankWirth Ballion auf 2 bezw. 4 Monate Eesängniß.' Provinz Oftpreußnl. Allen st ein. Jüngst wurde die Wirthsfrau Dittrichin' Gottken erhangt ausgefunden. Die ansangliche Annahme, daß die Frau, Selbstmord begangen habe, ist durch die Sektion tsidrlcgt worden. Unter d.'m dringenden Verdachte, die Frau erwürgt zu haben wurden' ihr Ehemann und dessen Neffe verhaftet und dein hiesigen Gefängniß eingeliefert. Braunöber. Sein goldenes Meisterjubiläum feierte der Schneidermeist A. Wohlgemuth. Gilgenburg.' Im nahen Szczuplienen ist Nachts die Brennerei abgebrannt. Der Brenner konnte mit seiner Familie nur das nackte Leben retten. Heiligenbeil. Am sogenannten Krängel brannten fünf Sazeunen nieder. Drei Mitglieder der sreiwilligen Feuerwehr, entrannen, dabei mit knapper Noth dem Flammentode, nämlich der Rohrführer Reimann und die Wehrleute Dyck und Scrotzki. Währenr' der Abwesenheit des Besitzers brannten fast sämmtliche Wirthschaftsaebäud'e der Rohde'schen Besitzung im benachbarten Wermten nieder. Nur das Wohnhaus und der Speicher konn, ten gerettet werden. ProviWksymlßen. D a n z i g. Durch einen Schuß in den Mund tödtete.sich in seiner Wohnung, Steindamm 12, der 32jährige, kurz vor seiner Beförderung zum Hauji'tmänn stehend.' Pclmi.rleutenant Oskar Guth.' ' Er-war der Sohn des früheren Rittergutsbesitzers Guth auf Adlig Borkau, ttretS NarthauS. Der Selbstmord wurde ausgeführt, als Guth' sen. gerade daS Zimmer seines Sohnes verlassen hattet In' der städtischen Badeanstalt auf Strohdeich tt der , zugenollche Hausdiener Carl Bar' ertrunken. . C u l m. Der. Dachdecker Ruschke ausjdem nahen Schöneich war aus der sarre zu ?cyonetcy mit der Ausdesseruna deö Daches der Sckeuneeschaf tigt.' Dabei brach eine Latte. Ruschke stürzte auf . die Tenne und erlitt so schwere innere Verletzungen, daß er .TW.' . . . nt WIU UUIUU uuiu. krrvluz Pomrzern. Stettin. Unterhalb des Packhofeö slel der 5 Jahre alte Sohn Bernhard deö Arbeiters Kruschke in die Oder. Der auf dem Packhofe anwesende Feuerwehrmann Gehrmann sprang in die Oder, schwamm dem im Untersinken begriffenen Knaben nach und rettete ihn noch rechtzeitig unter besonders schwierigen Verhältnissen. W,,? c:.R... er. . C r ri.:-.i. viUj Ull ii(iycii XJUljUl)V lUljlC DCl mitarbeiten beschäftigte Malergehilfe Richard Pehl von emem Gerüst herab, w,tL: ... rx. i v i r : jt . i. 1UUUCI 11 IU lUUlllUJ ucucgic. Altdamm. Der 21i'äkr. (Zchneider Werchosch Hierselbst hat sein vier Monate alteS Kind einen Knaben, fortgesetzt in wahthast grauenhafter Weise mißhandelt, so daß das Kind an ven folgen ver erhaltenen Verletzungen gestorben ist. Der unnatürliche Vater wurde verhaftet und in daS Amtsgerichtsgefangniß eingeliefert. Provinz CchleSvigHolstein. . Alton a.. Der Straßenbahnfchaffner Brust sprang vom Trittbrett eines Motorwagens herunter und geriett) unter den in voller Fahrt begriffenen Wagen.' Dem ' Unglücklichen wurden beide' Beine abgefahren ' und der ' Kopf schwer verletzt. Brust, der ve'rheirathet ist und zwei Kinder hat. wurde sterbend nach dem Krankenhause gebracht., Sl.mshorn. Die große Dampfsmühle,' Mälzerei und Kornhandlung rvön frölln, sowie daS Wohnhaus und sie G?rberci von Rostock sind dollstandig nieterg:brannt. I Fahretoft. In dem NebenHause des Jacob Jngwersen'schen Hofes kam Feuer aus. das sich bald dem in der Nähe belegenen Hause des Bonke Petersen mittheilte und im Verlaufe eine Stunde beide Gebäude ingeäschert hatte. z Jtzelwe. Von einem Wagen Ivürde der iz Jahre alte Sohn des Bierverlegers der Schloßbrauerei, Dadii Motz, überfahren; das Kind blieb auf der Stelle todt. . VKZtGMtn. - - Ares lau. Daö drei Jahre alte Mädchen Helene. Opatz' Tochter eineL Kutfchers, spielte unterhalb deö MärgarethenwehreS am Ufer un stürzte in das Wasser. ' Ein junger.Mann fpiang dem Kinde nach, konnte es auch fassen und! an's Ufer bringen hier aber ver s'and er plötzlich in. den Ceüro und crtrank. 55 bek-..-.ie rrenretter. Z
Rittmeister im 10. Ulanen-Regiment, Graf Georg Westarp, wurde im Hürdenrennen gegen die innere Umfassungsmauer gedrängt; das Pferd über schlug sich und warf seinen Reiter ab. Die Aerzte constatirten eine Muskelzerrung im Rücken, linksseitigen Schlllsselbeinbruch und Sehnenzerrung im Knie. B e u t h e n. Wegen Majestätsbeleidigung wurde der Arbeiter Anton Zirntek von hier von der Strafkammer zu 6 Monaten Gefängniß verurthcilt. Provinz Posen. Posen. Die Strafkammer verurtheilte den früheren Kassenboten der evangelischen Paulikirche, Keitsch, der 2886 Mark unterschlagen hatte, zu 18 Monaten Gefängniß. Wegen fahrlässiger Tödtung ihres neugeborenen Kindes wurde die unverehelichte Valentine Henkel aus Jersitz von der hieSlgen Strafkammer zu l Jahren Gea'ngniß verurtheilt. G n e s e n. Der frühere Distrikts, böte und Vollziehungsbeamte Ferd. Schmidt aus Mietschisko wurde von der Strafkammer zu fünf Monaten Gefängniß verurtheilt, weil er 279 Mark eingezogene Steuern unterschlagen hatte. Kosten. Das Gasthaus Zum rothen Kruge-, in welchem sich auch das Colonialwaaren - Geschäft von St. Tomaschewski befand, brannte nie, der. Provinz Sachsen. Halle. Der Sprachlehrer Roge, genannt Schiereck, aebürtia aus Rhaden. welcher es verstand, sich hier in bessere Kreise einzuführen, das ihm entgegengebrachte Vertrauen aber in schnöder Weise mißbrauchte, hat sich demnächst wegen Sittlichkeitsvergehens in nicht weniger denn 20 Fällen zu verantworten. Der Genannte hat wegen gleicher Delikte bereits Zuchthausstrasen von zusammen 17 Jahren hinter sich. Kelbra. Der Maurer Ernst Mohrung glitt, als er das Scheunendach der Hermann'schen Rittergutsscheune verstreichen wollte, aus und fiel auS der sehr beträchtlichen Höhe auf , den Scheunenschutz. Mohrung
wurde innerlich erheblich verletzt. Provinz Hannover. Hannover. In Folge der Collision eines Kremsers mit einem anderen Gefährt wurde der Decorationsmaler Hermann Franke!. Lllienstraße L, getödtet. Magistratsarbeiter Kohlrautz. wurde von einem Straßenbahnwagen überfahren und so schwer verletzt, daß er bald darauf starb. B o d e n f e l d e. Beim Verladen von schweren Buchenstämmen an der Weserschlagd bei Bursfelde wurde der Weber Westermann aus Oedelsheim so unglücklich von einem Stamm getroffen, daß der Tod sofort emtrat. Der Vcrunglllckte hinterläßt eine Witt we und zwei unmündige Kinder. Diekholzen. Der 20jährige Sohn des Hofbesitzers Ohms wurde durch einen Hufschlag eines durchge henden Pferdes aetödtet. . E'lbingerode. Der Arbeiter Johannes Voigt aus Heilsensborn wurde auf dem Buchenberger Wege von emem Bauholzwagen ubergesah ren. Er erlitt so schwere Verletzungen, daß er starb. . Hilde öheim.. Der Gefreite Zier von der 3. Compagnie des 79. Regiments erhielt die Rettungsmedatlle. ' Provinz Westfalen. Münster. Das Schwurgericht verurthetlte den 22iahngen Backer Fritz' Flechtner aus Ostick be! Werne. der seinenVater mit dem Beil erschlug, zu fünfzehn Jahren Zuchthaus. , Hagen. Die Ehefrau des Fabrikärbeiters Wilhelm Lohmann wurde, als sie während eines heftigen Gewitters mit Gartenarbeiten beschäftigt bar, von einem Blitzstrahl getrofsen und sofort getödtet. M e n d e n. Die Wittwe Düllmann im nahen Brockhausen hatte sich zur Kapelle nach Barpe begeben, um dort der Sakramentsandacht beizuwohnen. Unmittelbar vor der Kapelle wurde ihr unwohl und sie mußte in das HauS des Vikars gebracht werden, wo sie bald verstarb. Siddinghausen. Nachts brannte daö HauS des Tischlermeisters Johannes Pankoke bis aus den Grund nieder. Die Hausbewohner wurden erst auS dem Schlafe geweckt, als das Dach über ihrem Haupte lichterloh in Flammen' stand, und so haben sie nur das nackie Leben retten können. NhrLprrvknz. Aachen. Die kürzlich dersior. benei Frau des Werkmeisters Bleeö fügte dem früher von ihrem Gatten der Stadt Aachen gestifteten Kapital von 200'000M. weitere 100.000 Mark hinzu.' Nach dem Willen der Stifter soll 'die Gesammtsumme für künstlerischeund musikalische Zwecke verwendet werden. - Barmen. Der pensionlrte Ober bürgermeister Wegner ist gestorben. Essen. Auf der Zeche Zollverein bei Caternberg wurden aus dem Geldschrank 25.000 M. in Gold gestöhlen; toai Silber und Papiergeld ließen, du Diebe unberührt. Kr e f e l d. Die Strafkammer verürtheilte den falliten Färbereibesitzn Ernst Zillessen wegen einfachen Bankerötts zu 3 Monaten Gefängniß. ' ' örcrinz Hessm-Nasslm. Allendorf. Der Arbeiter Eduard Rohde von hier, welcher in eineni Steinbruch arbeitete, hatte das UnjlLck aüö beträchtlicher Höhe herabzustürzen, wodurch er sich nicht unerhebliche Verletzungen zuzog. Frankfurt. DaS Schwurgericht Verürtheilte den Kaufmann Siddi Schwarzenberger, den Gründer der deutsch - überseeischen Handelsgesellschaft, wegen, betrügerischen BänkerottS lind Betrugs zu drei Jahren Zzchthaui sowie 6000 M. Geldstrafe, räv den Ingenieur Ma? Herzfeld. Ux Client: tt d:t Kaiserstraße von Izx Cis:ri e:r?2ib u.-.d tr.n feint
The lioa o( strength and vigor sornctirnes becomes entangled and held !n the net of disease. The fable has it that onte a little meuse released a lioa (tom the toils that bouad him. MPhA Tabules Are Bixnple little things, but they possess the peculiar qualities that will erve to relcase every unfortunato from any thrall of Itnots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach, a disarranged digestive apparatua. or a sluggish hver. Ripans Tabules ARE AN INSURANCE POUCY AGAINST SICKNESS, And can be carried in the pocltet or portemonnaie. One Ripans Tabula talcen after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailraent is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure the disorder.
LAXIR JJ BONBONS V VKURICREN VERSTOPFUNG tS(M.J i4ii mMUH WttuMurm. Sfcj,y' Mnu , 27
Zahlungen einstellte, wegen betrügerischen Bankerotts zu drei Jahren Zuchthaus. H o l z h a u s e n.. In den Stall der Wittwe Grebe schlug ein Blitz, ohne zu zünden; ein Pferd wurde getödtet. Mitteldeutsche Ctaalen. Arten bürg. Der verantwortliche Redakteur des social - demokratischen Altenburger Wähler", ahnt, wurde vom Landgericht wegen Beleidigung des Diakonus Hüttenrauch in Roda ch.i drei Monaten Gefängniß verurthrlt. A p o ! d a. Der unter dem Verdachte kk Falschmünzerei verhaftete Klempner Juliis Merkel ist aus der Untersuchungshaft wieder entlassen worden, well sich der Verdacht als unbegründel erwiesen hat. B o r n u m. Dem Renneberg'schen Ehepaare, welches die goldene Hochzeit feierte, wurde durch den QrtSgeistlichen. Pastor Endler, im Auftrage deZ Prinzen Albrecht eine Prachtbibel überreicht. B ü ck e b u r g. Nach längerem Leiden verschied Professor Otto Weigel infolge eines Schlaganfalls. Dessau. Das hiesige Schwurgericht verürtheilte den Postassistent Scola aus Köthen wegen Unterschlagung amtlicher Gelder zu einem Jahr und drei Monaten Gefängniß. G e r a. Das Schwurgericht verurtheilte den Handarbeiter Karl Fröhlich. der am Freitag vor Pfingsten den Schuhmachermeister Langheinrich in der Augasse ermordete und beraubte, zum Tode. G i e l d e. Von einem Lastwagen wurde das 3jährige Söhnchen der F. Rollwage'schen Eheleute tödtlich überfahren. Sachsen. K a i n s d o r f. Der Ingenieur der Königin Marienhütte, Adolph Cramer, ist im 60. Lebensjahre gestorben. Leipzig. Flüchtig geworden ist nach Unterschlagung von etwa 2000 Mark der Reisende einer hiesigen En-gros-Eierhandlung mit Namen Paul Clemens Römer. Anj dem Thüringer Bahnhof gerieth der 27 Jahre alte Rangirer Mendel aus.L.-Neuschöne-feld zwischen die Puffer zweier Wagen und erlitt lebensgefährliche Quetschungen. Der argentinische Viceconsul Müller Hierselbst ist vom Landgericht wegen Betrugs zu sieben Monaten Gefängniß und 1400 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Losch witz. Ein über der hiesigen Gegend niedergegangenes Unwettec hat bedeutenden Schaden auf den Straßen. Wegen, in den Gärten etc. angerichtet. Namentlich haben auch die Orte Rochwitz und Bühlau unter den niedergegangenen Regenmassen Narr zu le:oen gehabt. M a r i e n t h a l. Die große Dampfziegelei von Aschenborn & Co. ist völlig niedergebrannt. Der Feuerwehrmann Hegemüller - hat in den Flammen seinen Tod gefunden. M e e r a n e. Der Seniorchef der weltbekannten Färberei Bornemann hat sich angeblich wegen iverfehlterSpckulationen erschossen. Meissen. Im Alter von 88 Jahren starb der Ehrenbürger der Stadt. Oberinspektor der Königl. Porzellan-Manufaktur a. D. Gustav Ludwig Crasso. . , M i t t w e i d a. Seine goldene Hochzeit feierte das Landschreiber'sche Ehepaar. Tödtlich verunglückt ist im benachbarten Erlau der frühere Pferdehändler, jetzige Privatmann Jähser. Jähser verließ in Begleitung eines dortigen ErnwohnersNachts den Kühnrich'schen Gasthof und stieß auf der Landstraße mit einem Radfahrer zusammen. Beide kamen zum Sturze; während aber der Radfahrer schnell wieder auf war und davonfuhr. hatte Jähser durch den Sturz einen Schädelbruch erlitten, der bald den Tod herbeiführte. O--s: .'Z 0c:? C-3 i.-fl
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