Indiana Tribüne, Volume 21, Number 314, Indianapolis, Marion County, 2 August 1898 — Page 2
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SaPtong Tribüne. ! ErscheiA iiquüj nud Somitaj., f Die täglich Triläne- kostet durch den Xxlge S Xel per Ooch. He eonntaglrrtbä"! lt per RZoche. Leid ins rat 15 Cent tt k!et per tto.t. Ver Vft berhalb bei OUfc lgeschi: U raIie.aHlng M Xi Jae. CJ7Ui 10 c& laSama StraLe. Indianapolis, Ind., 2 August 2898 KriegSkosttn. Uefor kurz ober lang wird Onkel Garn dem im Staube liegenden Spanicn seine Rechnung präsentiren und diese wird aller Voraussicht nach ordntlich gepfeffert sein. Auf welche Summe dieselbe lauten wird,.dürste ganz davon abhängen in welchem Umfange unsere Regierung sich in natura bezahlt machen, d. h. welchen Thil der spanischen Colonien sie annectiren wird; immerhin aber läßt sich aus den Kosten früherer Kriege aus die Summe schließen, wlche Spanien als Entschä digung zu bezahlen haben wird. Nach Beendigung der drei Kriege zwischen England und China (1840, 1857 und 1860) mußte die chinesische Regierung Hongkong an dieSieger abtreten, mehrere Häfen dem Handel öffnen und Z35.000.000 in Baar bezahlen. In km Friedensschluß zwischen den Verewigten 'Staaten und Mexico begnügte sich Onkel Sam mit eine? , Naturalabfindung' die in der Abtretung von Californien und New Mexico bestand; ja derselbe wurde als so bedeutend erachtet, daß er an die Besiegten noch 515.000,000 herauszahlte. Keine eigentlichen Kriegskosten kann man die Entschädigung nennen,' welche wir von England in der Alabama-Af-faire erhielten, wiewohl dieselbe ein Ausfluß des Krieges war. Unsere Bundes - Regierung stellte sehr weit gehende Forderungen auf, indem sie du Fortdauer des Krieges, den Verlust unseres Handels u. s. w. auf die Lieferung des Kreuzers Alabama" zurückführt?, allein das Genfer Schiedsge- - richt kannte uns nur Z15.875.000 zu. Nach dem preußisch - österreichischen Kriege im Jahre 1866 mußte Oesterreich sich im Präger Frieden dazu verstehen. 40.000,000 Thaler an das siegreiche Preußen zu bezahlen, doch wurden von dieser Summe 15.000.000 . Thaler als Forderungen Oesterreichs an Schleswig - Holstein und 5.000,000 Thaler für den Unterhalt der preußischen Truppen in Abzug gebracht. Di größte Kriegsentschädigung moderner Zeiten mit 5 Milliarde Francs Z1.000.000.000) hatte Frankreich im Jahre 1871 zu bezahlen und außerdem Elsaß Lothringen abzutreten. Der russisch türkische Krieg vom Jahre 1877 wurde dem Sultan im Frieden von San Stefano mit 1.410.000,000 Rubel (ca. $725,000,000) in Rechnung gestellt; mit Rücksicht auf die pecuniare Lage der Türkei begnügte sich der Zai aber mit verschiedener: Gebietsabtre ' tungen und eine Restsumme von $225,000.000 ist heule noch unbezahlte Der Krieg zwischen Cbina und Japan im Jahre 1895 kostete den' Besiegten die Summe von Z175.000.000, die Insel Formosa, die Anerkennung der Unabhängigkeit von Corea und die Oeffnung mehrerer "Häfen. Billig kam Mi. Jt ' . ' t. f.1 rieemano nacu seinem letzten riege mit der Türkei weg. denn der Sultan mußte sich mit Z20.000.V00 begnügen. trotzdem seine Ausgaben wohl viermal so grog gewesen, wartn. Einige den amtlichen Urkunden ent nommene Zahlen mögen dazu dienen. tut bedeutende Zunahme der Ausgaben eines Krieges zu illustriren. Unser Unabhängigkeitskrieg, der 8 5kahre dauerte, kostete in runder Summe 5135,000.000. Ca. 310.000 Mann standen damals auf unserer Seite im Felde, also ein Drittel mehr als zur .tfett gegen Spanien kämpfen. Der Krieg von 1812, welcher 2 Jahre 8 IYY1 I . , M -r . . womit rvayrit, verursachte uns Aus gaben im Betrage von ca. 5107.000. v 000 bei einem .Truppenaufgebot von 576.000 Mann. Der mezicanischl Krieg, welcher 2 Jahre 3 Monate dautxit, kostete uns Z100.000.000. wäbrend 112.000 Mann im ttelde standen. Nach zuverlässigen Berechnungen hat der Bürgerkrieg die ungeheure Summe von Z6.186.92IL09 gekostet,' doch sind darin auch alle indirekten- Ausgaben mit einbegriffen. Direkt 'verausgabt, VI. 1 . c. c . juj.uiicgiciung iraylino o:s vierjährigen Krieges Z3.400.000.000 und hatte 2.859.132 Mann im Felde. Die Kosten des gegenwartigen Krieges bei einjähriger Dauer- berechnet der bekannte Politiker Dingley auf Z500.000.000, d. h. auf fünfmal fo viel, als der mezicanische Krieg gekostet hat. Daß die heutige KriegsführUng überaus kostspieliz ist, läßt' stch leicht derstehen, wenn man die Kosten der mo-, dernen Kriegsmaschinen' m Belxacht . Zieht. Ein Schlachtschiff erster Klasse kostet im Durchschnitt Z3.000.000 und ein Panzerkreuzer wie die BiooMrni" ebensoviel. Die im Hafen von Havana zerstörte Main welche ein Schlachtschiff zweiter Klasse' war. hatte $2, 500.000 gekostet. Die Kosten der son. siigen Kriegsschiffe variiren, je nach ihrer Größe und ihrem Typ, zwischen $2,700,000 und $225,000, In offeuem Kampfe haben wir noch keinSchiff verloren, denn die JDlalnt" wurde vor der Kriegserklärung zerstört, allein Spanien wird die Rechnung bezahlen rnüffen, abgesehen von einer EntschädlXrtrt für drt3 Ä'iVn hir 9sisi (3:sitV Vi? I r m m w B W M 0 welc'e bei der Explosion umkamen. Dr dürften $5,000,000 nicht zuviel verlangt sein. Das QuartiermeisterDepartement hat die Kosten für den Transport unserer Truppen für die Dauer von 6 Mumie? aus $44,000, 000 veranschlagt, die Versorgung urserer Kriegsschiffe mit Munition allei r kommt auf ca. Z4.750.000 zu stehen und 100 Geschütze für dZe.Küstenve'.; theidlgung sind nicht unter Z3.500.000 z haben. Bei Aufstellung ht Rechnung sind serner die Ausgaben für die Ausrüstung des Landheeres u. s. w. in ttracht zu ziehen, die täglichen' lau
senden Ausgaben werden auf eine Million veranschlagt und so dürfte die Summe von Z375.000.000 als Entschädigung bei sofortiger Beendigung des Krieges nicht zu hoch gegriffen erscheinen; daß dieselbe, sich bedeutend
höher stellen wird, falls vteFemdletigkeiten in die Länge gezogen werden, liegt auf der Hand. Eine solcheSumme in 'Baar zu bezahlen, ist Spanien zu arm. und deshalb wird sich QnkelSam wobl in natura schadlos halten, wozu er übrigens sehr geneigt zu sein scheint. Vegehrte und andere Soldatcnga den. Das Capitel der Geschenke für Angehörige und Freunde, welche in Kriegsdiensten stehen, hat natürlich auch in diesen Tagen wieder bedeutende Aufmerksamkeit beansprucht und wird sie wohl noch weiterhin beanspruchen. Und wie es bis jetzt scheint, hat die Fähigkeit, passende und begehrte Soldatengaben auszuwählen, seit un seren Bürgerkrieg - Tagen nicht sonderlich zugenommen, obwohl es an der Gebelust sicherlich nicht mangelt. Sobald unsere Freiwilligen sich süd; wärts nach den verschiedenen Lagern in Bewegung setzten, war auch schon ein ganzes Heer von Geschenken mobil", und in vielen Fällen trafen diese Gaben früher in Chickamauga und Tampa ein, als die Leute, für welche sie bestimmt waren. Eine ganze Menge dieser Packete enthielt völlig entbehrliche und meist auch gar nicht begehrte Artikel, und dasselbe gilt von einer Masse späterer Sendungen. Nicht Jeder kann auf den ersten Blick erkennen, was für einen Soldaten im Felde wirklich brauchbar und willkommen ist. und der Soldat selbst erfährt dies häufig erst aus der 'Erfahrung, wenn er kein Krieger von Beruf ist. Manche dürften noch überrascht sein, wenn ihnen alte Veteranen die nicht begehrten Artikel namhaft machen, welche theilweile gerade zu den am meisten ge sandten gehören! Bürgerkrieg - Veteranen haben unter diese nutzlosen Gaben vor Allem Cigarren und Cigaretten aufgezählt. Das mag verwunderlich für Manchen klingen; es mag übrigens sogleich hinzugefügt fein, daß es keiner unserer Tabaks feinde war, welcher zuerst dieses Urtheil ausgesprochen hat, sondern vielmehr ein leidenschaftlicher Raucher. Mit Pfeifen und mit Kautabak ist es wiederum etwas ganz Anderes, diese sind sogar bei sehr, vielen Neulingen des Nicotin - Cultus im Felde äußerst begehrt! Man hat folgende Erklärung dasür angegeben: Von' Ausnahmen oder ausnahmsweise günstigen Umständen abgesehen, können die Leute in strapaziösem Felddienst Cigarren oder gar Cigaretten im Allgemeinen nicht komfortabel gerne ßen (im Lazarett) mag es wiederum etwas Anderes sein). Wo, wie bei uns. der größte Theil deK Kriegsheeres aus fast noch völlig auszubildenden Rekruten besteht, scheint dies 'in besonderem Maße zuzutreffen, auch wenn die Leute nicht' vor' dem Feinde stehen. Dagegen gestattet diePfeise im Kriegsdienst weit Mehr Comfort und -wird daher gewöhnlich bevorzugt. Und höchst beliebt wird auch das verschrieene Priemchen! ' ' Tabäkshändler können uns noch heute erzählen, daß das KautabaksGeschäft während des Bürgerkrieges und nach demselben einen gewaltigen Aufschwung erhielt, und Tausende, welche vorher es sich nicht hätten im Traume einfallen lassen, sich dieser Form des Tabaksgenusses zuzuneigen, sich dieselbe gar bald angewöhnten! Das schlechte Wasser des Südens ist für eine ganze Generation Tabakkauer verantwortlich gemacht worden, und großenteils gewiß mit gutem Grund. Und im amerikanisch - spanischen Kriege scheint schlechtes und unzureichendes Wasser noch mehr in Betracht zu kommen! Darum: Im Felde, da ist noch das Priemchen 'was werth!" Hochgeachtete ältliche Leute sogar sind unter solchen Umständen mit einem Mal Tabakkauer geworden und dann auch geblieben. In der Zeit kurz vor dem jetzigen Kriege war ein Rückgang, ja ein starker Rückgang in der Nachfrage nach Kautabak zu verzeichnen gewesen, jetzt aber dürfte die Nachfrage noch bedeutender anschwellen, als in den sechsziger Jahren. Daß Süßigkeiten und Leckereien keine geeignete Soldatengabe bilden, sollte sich wohl ohne Weiteres von selbst verstehen, wird aber immer noch von Vielen nicht beachtet. Dahingegen kann ein Kriegssoldat z. B. gar nicht zu viele Paare Socken oder Strümpfe bekommen, und er hat allemal noch Platz genug für etliche Extra - Stecknadeln. Sicherheitsnadeln und einiges Näh - Material.. Auch ist Schreibmaterial eine stets sehr schätzbare Soldatengabe, uNd ?u benutzende Brief-Cou-verte, welche bereits mit Adresse verseh sind und auf denen die Freimarke aufgedruckt ist, gehören im Felde zu den höchstgeschätzten Luxus-Artikeln!-Und ja nicht zu vergessen bei allen Soldatensendungen wird die Beilegung von' Kriegs Neuigkeiten gewöhnlich sehr dankbar gewürdigt. Die begehrtesten Gaben kosten ost den Geldbeutel das Wenigste. Qlne wahre LchissShölle. Reichlich ist in diesen Tagen von den Heldenthaten der Vertheidiger unserer Flagge zu Lande und zur See dieRede, und es wimmelt von überschwänglichen Lobpreisungen, verdienten ind auch unverdienten, in Prosa und Poesie. Aber eine Klasse Helden ist wieder einmal mit Stillschweigen Übergängen Toorden, 'obwohl ihre Kampfarbeit zu den schwersten und furchtbarsten gehört, gleichviel, ob sie jemals von Ge-. sHossen der Feinde erreicht werden oder Nicht. ' . . Haben schon die Krieger und ihre nächsten Assistenten zu Lande und auf Schiffsbord oft schrecklich unter der tropischen Sonnengluth zu leiden,- so erscheint das docb ncä aerinaiuaiz in
Vergleich zu den Qualen, welche durch die vereinte Sonnen- und FeuerungsHitze tief drunten im Heizraume der Kriegsschiffe für die Kohlenzieher entstehen! Das Loos der Kohlenzieher
auf gewöhnlichen Oceandampsern uno anderen alltäglichen Äooten ist mit Reckt sckon manchmal beklagt worden. aber am ärgsten, oft geradezu u nglaublich, werden die meiden vieler wichtigen Bediensteten auf unseren Krieassckiffen. zumal im Kriege selbst! Wer zum ersten Male davon hört, kann kaum begreisen, daß es Menschenweien gibt, welche dergleichen aushalten können. Einer unserer Krlegspoeten hat einmal in ergreifenden Versen dieses Loos geschildert, worin er von einem Kohlenzieher spricht, der während einer Seeschlacht tief da drunten" völlig unbeachtet seine furchtbare BerussPflicht erfüllt, ohne auch nur ein Echo von dem Geschütz , Kuc;elwechsel zu hören. und dem man schließlich, als Alles vorüber ist und man ihm . zuruft: DeineArbeit ist vollbracht," auf einem Kohlenhaufen stöhnend liegen und im Wahnsinn sterben sieht. 'Man mag auch hier von dichterischer Freiheit sprechen; daß sich dieselbe aber nicht sehr weit von der nackten Wahr, heit entfernt, mögen folgende Stellen aus einem Briefe zeigen, den ein Flotten - Officier über die Verhältnisse auf einem unserer Monitore nach Hause geschrieben hat: Das Schauspiel, welches sich diesen Morgen im Heizraum bot, gehörte schon nicht mehr dieser Erde an und war einfach unbeschreiblich. Die Hitze war beinahe vernichtend für alles Leben; Werkzeuge, Leitern, Thüren und alle Geräthschasten waren zu heiß zum Anrühren, und dicker Rauch, welcher aus den Ofenthüren drang, erfüllte den ganzen Raum, denn es bestand absolut kein Zug; die Leute, welche hier versammeli waren, um die Feuer imGang zu erhalten, waren die besten Derer, die überhaupt noch diensttauglich geblieben waren, aber sie waren körperlich völlig ausgemergelt, nervenzerrüttet und fast ohne allen Lebensmuth mehr: ohnmächtig Rasende!' Die stärksten und zähesten irländischen Heizer, welche in icder Schlacht bis zum letzten Athemzuge mit Bulldoggen - Zähigkeit ausgehalten hätten, weinten wie die kleinen Kind und flehten jämmerlich, auf das Verdeck gelassen und dieser grausamen Folterqualen, die sie schon so lange erduldet, enthoben zu werden. Ich habe schon manchmal leichthin von einer .schwimmenden Hölle" sprechen hören: jetzt aber habe ich eine geschaut!" Am schauderhaftesten ist es in dieser Beziehung auf, oder vielmehr m uvse ren Monitors, und eZ ist gewiß sehr bezeichnend, daß vor ewiger Zeit mit Genugthuung gemeldet wurde: Ehe der' gepanzerte Monitor Amphitrlte seinen Dienst im jetzigen Krieg antrat. wurden ewige Verbesserungen an sei nem Ventilirungs - System vorgenom men, welche eine entschiedene Milderung in der Temperatur seines Heizraums zu Wege brachten; nach den letztenBerichten herrschte nur noch eine Temperatur von 120 Grad Fahrenheit im Maschinenraum und von 148 Grad im Feuerungsraum! Es wird nicht mitgetheilt, ob diese Gefrier - Temperatur" seitdem niemals überstiegen worden ist, wahr scheinlich aber ja! Noch einige Beispiele: Auf dem Terror" (übrigens nicht mit dem zer störten spanischen Torpedojäger dieses Namens zu verwechseln) herrschte nach den letzten Berichten eine Temperatür von 155 Grad im Feuerungsraum und 140 Grad im Maschinenraum, auf den .Miantonomah" 149 Grad im Feuerungsraum und 133 im Maschi nenraum. Beiläufig bemerkt, konnt der Obermaschinist deS Terror" nur zweimal im Lause von 15 Monaten an seiner Schlafstelle schlafen, denn in der ganzen übrigen Zeit war auch dort die Temperatur unerträglich! Ein etwas besseres Leben haben die Kohlenzieher und Maschinisten auf unseren Schlachtschiffen, wo eine aeringere Hitze sich durch eine größere Masse . lt.. HL k. , Tl. m ijm ixiujcm, uno miiunier im sfeue rungsraum die paradiesische Tempera tur von nur 100 Grad herrscht.' Nicht unerwähnt darf aber bleiben, daß tl auf einem unserer Kreuzerboote, dem Eincinnati", in dieser Hinsicht noch schauderhafter bestellt lst. als auf ir gend einem der Monitoren! Im Feue rungsraum dieses Bootes stieg die Temperatur, die schon iN den Friedenstagen oft 189 Grad erreicht hatte die Feder sträubt sich fast, es nie- ' T . . . . I fe . oerzuicqrelven waoreno ves rieges gelegentlich auf 205 Grad, 'odev 7 Grade vom Siedepunkte entfernt! Die ses Boot wird, nach den letzten Meldüngen, in Norfolk jetzt ausgebessert und man hofft, daß auch in vorliegender Beziehung ein wellig forrnirt werden kann. Und zu der öide kommen nock aar manche andere Gefahren im Kampfe. rat. r.n ..r' ocn, san nie genannien pulvern tn den Kriegsschiff - Höllen! Störenfriede in der Natur. Die stetia zunehmenden Kosten, wel che im Staate Massachusetts Vit aus Ausrottung der Zigeunermotte- ge richteten Bemühungen verursachen können als vollgiltiger Beweis zur die efährlichkeit der Fol gen anaeseben werden, welcke die Einführung fremder Tbiere oder Pflanzen in Gegenden,' wo sie keine natürlichen Feinde findennach sich zie hen kann.. Vor einer Reche von Iah ren verschaffte sich ein bei Botton an sässiger Entomologist eine Anzahl der genannlenMottengattung und von die sen aelanaten mehrere in die Freiheit Diese Thiere vermehrten sich so schnell. daß , sie lm Lause der Zeit ,n Massachusetts zu einer wahren Landplagi wurden und der Stadt bedeutende Geldmittel zu ihrer Ausrottuna xux Verfügung zu stellen genöthigt wurde. Wahrend der letzten 4 Jahre wurden auf die Bekämpfung der Mottenplage $450,000 verwendet, allein' d:t Sl Qnermott:" b!!:S in US.zr.t'.z itz
reich. Um.dte Mittel zu ihrer voustätt--?i?.ett AuLrottung.zu beschaffen, werden zevr 1.575.000 .und die Bewilligung von $200.000 pro Jähr auf weiteri 5 Jahre für nothwendig gehalten; falls man sich damit begnügen will, die Motte auf die jetzt von ihr Heimgesuch- . L.r v .
ich uiiincie zu oqcgranicn, oann werden $100.000 vro 5kabr für genügend erachtet Das Mottenproblem in Mas, sachusetts hat Aehnttchkeit mit ver fchwierlgen Aufgabe, welche sich den australischen Eolonieen in der Ausrottung der wilden Kaninchen darrnetet. Ein Kalbes Dutzend Kaninchen wurde aus England importirt, und diese vermehrten sich m so erschreckendem Grade, daß der Betrieb der Landund Viebwirthschaft in den Eolonieen ernstlich bedroht wurden. Alle nur erdenkltchen Mittel wurden gegen die gefrähigen Nager in Anwendung gebracht. Man verwendete Millionen auf die Eonstruction kaninchensester" Drabtiäune. allein umsonst, denn die Thiere gruben sich unter denselben durck. Bakteriologen impften gefangene Kaninchen mit schnell wukend.nKrankheltskeimen, in der Hossnung. durch künstliche Erregung einer Kanmchenseucke das Land von der Plage zu befreien; aber auch dieses heroische Mittel hatte nicht den gewünschten Erfolg und die Eolonisten können kaum mehr thun, als eine noch stärkere Zunahme der Nager zu verhindern. Ein kleines Insekt (Maefe scale), das aus der Fremd nach California importirt war. erwies sich der Obstkultur deS Goldstaätes so gefährlich, daß dieselbe wahrscheinlich vollständig dem Untergang 'anheim' gefallen wäre, wenn man nicht rechtzeitig ein wirksames Mittel gegen die Plage entdeckt hatte. Man fand, baß' eine bestimmte Käferart Australiens daö Insekt frißt. Und importirte dieselbe. Der Erfolg ließ nichts zu wünschen übrig, denn der australische Käfer stellt dem verheerenden Insekt auf das Eifrigste nach und brachte.den Obstzüchtern Erlösung von der Plage. Aber nicht blos auS dem Thierreich lassen sich Beispiele dafür anführen, wie gefährlich gewisse Thiere Ländern, in denen sie keine natürlichen Feinde finden, werden können; aucbdsPflanzenreich liefert Belege dafür. In Florida sind breite und tiefe Flüsse von einer gewissen Wasserhyacinthe so vollständig überwuchert worden, daß Schifsfahrtsstraßen nur unter großen Kosten freigehalten werden können. IM Hinblick auf die vorangefllhrten Thatsachen sollte bei der Einführung von Pflanzen und Thieren nach fremden Ländern, wo das Ueberhandnehmen derselben nicht durch natürliche Mittel bekämpft werden kann, die größte Vorsicht beobachtet werden. rleg und Jrautn-Arbelt. -B ' Unser Bürgerkrieg, in welchem rund eine Million Menschen getodtet oder arbeitsunfähig gemächt würden, hat einen gewaltigen Antrieb zur Verwen dun'q weiblicher Arbeitskräfte in indu striellen Diensten daheim, geboten und bezeichnete auch ,n dieserBezithung den Beginn einer neuen geschichtlichen Epoche. " - Schon auf den Norden traf dies in hohem Grade zu, und noch mehr auf den 'Süden, wo vor dem Bürgerkriege so gut wie gar keine Frauenspersonen zu irgend welcher Arbeitsleistung im Mitbewerb mit Männern verwendet wurden. (Denn die ganz unfreiwillige Beschäftigung' von farbigen FraUens Personen, welche bis zu einem gewissen Grade die Baumwoll Pflanzungen cultivlren halfen, kann hier nicht :n Anschlag gebracht werden.) Allem Anschein nach wird auch der spanisch - amerikanisch Krieg eine enisprechende Wirkung im Gefolge haben, trotzdem in einer Anzahl Fälle das Versprechen gegeben wurde, die Stellen der in den Krieg gezogenen Männer offen zu halten, und die Frauen - Beschaftiaung wird aus allerlei Gebieten noch bedeutend w?iter um sich greifen. . ie . je. jt oowoyi oleisacy noc genug männliche Arbeitskräfte 'unter den Äuruckaebttebenek sind. Der Census ' für 1900 mag' darüber, recht mteressante Au kunft liefern. ,,, Ein ZZaüernst,r!flsteUcr. Von Jack L pvmann. ?n einem Dörfchen des WesserwaldeS suchte ich Erholung. Hier, fern von allem modernen Verkehr, stampften keine Maschi nerl, klingelte kein Telephon; die nervenzerstörende Kultur, als sie mit ihren : Schmerzen und Freuden die Erde'umspannte, schien dieses Stückchen Land vergessen zu haben.- Idyllisch, wie in längstvergangener, märchcnhafter Zeit wohnten in diesem ruhigen Winkel hundert und fünfzig zusriedene Menschen.. .. ;, -; ; ; , Eines Tags, strömender Regen bannte' mich ins' Zimmer, das KreisMatt Hütte ich schon unzählige Male durchstöbert,- fragte 'ich- meinen Wirth:' Haben Sie nichts zum lesen?" ,Oh ja' erwiderte er nach kurzem Zögern, dann befahl er seiner Tochter: Hul emok dem Harrn das neie Buch' .vom Bür'germeister.- . Hat Ihr Bürgermeister eine große Bibliothek?" ! Er blickte mich fräzend an, das Wort Bibliothek schien jenseits seines Fas sungSvermögettS zu liegei,. Ich meine, ob Ihr Bürgermeister viele Bücher zum ausleihen hat?" T Ja, ja, erst, schreibt er se, dann wern se .in der Stadt gedrückt, dann kriehn mer se gelehnt." Ihr Bürgermeister schreibt Bü cher ... Uhje, der Hot schun Stücker sechzig drucke' losse; net wahr Annerl?" wandte tx sich ' jetzt an das mit dem Buche eintretende Mädchen: ..Un' lauter süeene Gescbiöten." bekräftigte Annerl leuchtenden AugeS. . v m' v: : . uvu iimgicioc gelrieoen, vielen schriftstellernden Autoditakten kennen zu lernen, eilte ich nach meinem Zimmer. zn rnsxswel Stunden hab' ich das
Teneino.ßrjqnrttsc UStrton: (Zrleb. .e eiäk5 .yrldsukrZ von Jcz-n:Z t'x'.:zviv;.- c-i :ci-5f
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veS Buches sagte ich: Jhr BUrgermei. ster hat sich tüchtig in der Welt umgesehen, namentlich in Südamerika
hat er scheint s lange gelebt." Mein Wirth schmunzelte behaglich: Nan Herr, dös is e' Irrtum; unser Hannes is me aus 'm Ort e' nauskumme" j ,,Wie ? Das ist ganz unglaublich ." ,,Jo, dar hat 'n gar gescheite Kopp ." Aber jedenfalls hat er bessere Schulen besucht, studiert?" Er lachte. Stodicrt? So wem', wie ich; in der Schule scnn mcr us aner Bank gesessen" . . - Verhielt sich die Sache wirklich so, dann war dieser Johannes Walzer ein ganz außergewöhnliches Talent, dessen Äekanntschast sich lohnte Nachmittags suchte ich deir'intcrcssanten Verfasser aus Johannes Walzer war eine hagere Figur anfangs der Sechzig. Aus seinem glattrasirten, gebräunten Gesicht lugten mißtrauische Augcn. Ein lächelnder Zug huschte um seine schma len Lippen, als ich einige anerkennende Worte seinen Erlebnissen eines Goldsuchers" widmete. Meine Bitte, mir einen Blick in ein neues Mauuskript zu gestatten, ignonrte er mit vornehmem Schweigen.. . . Diese Werke sind alle von Ihnen?" sragte ich, nach einem Regal deutend, aus dem einige Dutzend Bücher standen. ' Ja," erwiderte er kurz in schöner Bescheidenheit.. In welch' anderer Tonart hätte wohl ein Autor in .einer Großstadt aus solch' ergiebige literarische Thätigkeit gewiesen? Ich schlug aufs Gerathewohl einen Band auf und las: Die 5!ritik dei reinen Bernunst von Johannes Walr " skr. Erstaunt fragte ich: Sie befassen sich auch mit Philosophie? Haben eine neue Kritik der reinen Bernunst geschrieben? . Lob und Anerkennung schien er nicht zu lieben; nur em leichtes Kopfnicken bestätigte meine Zrage Aus dem Titelblatt eines kleinen BüchlcinS las ich: Hamlet. E!n Trauerspiel von Johannes Walzer".. Ande Titel lauteten: Die Wahlver wandtschasten" .. straft nnd Stoff" Das Buch der Lieder" .......Der Erbsörster" Das Leben Jesu" Gespenster" .. .. Emilia Galotti" bei allen hieß eS von Johannes Walzer" Hatte ich einen Irrsinnigen vor mir? Forschend ruhte mein Auge aus dem Manne, ob nicht irgend welche Degenerationszeichen an ihm zu bemerken seien; doch außer dem etwas verschmitzten Blick vermochte ich nichts Abnormes zu entdecken Sollte ich ihm ins Gcsicht sagen, daß er ein Schwindler, ein Fälscher sei? ' Vielleicht weniger in der 'Absicht mir gefällig zu sein. als das ihm peinliche Schweigen zu brechen, fragte er: Wünschen Sie einige ü cher' geliehen?" Danke, die Werke sind mir alle bekannt!" Die niederschmetternde Wirkung, die ich mir von meinen Worten versprochen hatte, trat nicht ein. Naiv und unschuldig, wie ein aufgescheuchtes Jkeh, blickte er niich an und in seinem hei mathlichen Dialekt verhaltend, sagte er: SU su, der Harr kenne bis Bü cher." Wie der Untersuchungsrichter einen überführten Verbrecher, fragte ich letzt: .,Wie kamen Sie dazu, aus Werke, die der Weltliteratur angehören. Ihren Namen als Verfasser zu setzen?" Verlegen strich er mit der Hand die spärlichen opshaare, stöhnte aus gepreßter Brust und beichtete kleinlaut: In jungen Jahren, wenn die anderen Burschen in der Kneipe, auf dem Tanzbodcn waren, saß ich zu Hause, las und schrieb Nach und nach kam ich in den Ruf, ein Gelehrter zu sein und im Dorfe hieß es: Der Hannes schreibt Bücher. Nach jahrelanger Arbeit sandte ich ein umfangreiches Manuskript einem Buchhändler in die Stadt. Als unbrauchbar kam mein Werk zurück. Wie stand lch letzt vor meinen Kameraden, die mich täglich fragten: Hannes wann erWmt Dem Buch?" Eines Abends, ich las das verlorene Paradies," kam mir eine rettende Idee: wenn du das Titelbatt herausreißest, ein neues mit demem Namen einfügst, dann hast du gewonnenes Spiel. In der Stadt sand ,ch emen Drucker, der mir das Titel blatt anfertigte, und bald ging das Werk von Hand zu Hand. Das Buch fand! Beifall und . von allen Seiten wurde ich gefragt: 'Hannes hast Du nicht 'noch so. 'was Schönes geschrieben? Schreib' fleißiger, das wir bald wieder e Geschicht von Dir zu lesen bekommen.'' So gedrängt, entstanden nach und nach meine sämmtlichen Werte." Mein Zorn war verraucht, denn ich merkie, der Mann war ein Schelm; trokdem sagte ich ernst: Ein recht sonderbarer Spaß, den Sie sich mit Ihren Gemeindimitgliedern erlaubt haden." ' Behaglich, selbstbewußt erwiderte er: Der Hauptspaß kömmt erst später winn ich längst nicht mehr bin in einigen hundert Jahren wenn die Literaturhistoriker sich streiten von wem cigenMch dieses oder jenes Werk sei." Sind Sie wirklich so kindisch zu glauben, daß jemals ein gebildeter Mensch Sie für den Verfasser fo ver. fchiedinartiger Werke halten könnte?' Mit überlegenem Lächeln blickte Wal. zer auf mich herab:. Herr, Sie kennen die Gebildeten schlecht. Sehen Sie, da ist zum Beispiel unser neuer Landrath, ein noch junger Mann, hat hohe Schu len, - Universitäten besucht, wollte auch meine' Bücher kennen lernen. Da ich doch fürchtete, er würde sofort alles durchschauen,' gebrauchte ich so oft er darnach sragte, jedesmal eine andere Ausrede. Nie ließ ich ihn dieses Zimmer betreten. Da, im vorigen Winter, trieb ihn die Langweile, ganz unerwar. tet käm er und überraschte mich hier. Ach'.z däs sind wohl die gesammelten 'Werke unserer Schriftsteller.- Und, ee ich noch ein Wort ervidern konnte, hatte er einige Bande . in den Taschen. 2:nn iH mich an der Literatur der Qnt. V inten Stünden bb' iö's
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Nw York Company of manuforturlng rhtml8ta.th Rlpana Chemical Company, placad upontlia market about stre yeara atroa medielnal tabletor "talmle" compoäei uf com presse! powdered preparatlou of errtain nielic1nnl druga wbich bad Wen aacertalned 10 ! of mnre fteneral use aniong mwllcnl men tuan any other, for the eure or a! lerlatlon of auch lila conimon to man aa liave thelr origln In an Impaired dieeatlon or weakened capaolty for aasimllattnR food.abaorbing nourinliment ana elimlnaunff waate. Tbe catalogue of 111s lncluded und er tbla bead la aald to Include pretty nearly every dleae for whlch tbe physiclan Is called upon to prescrlbe. In preparlng tbelr Standard remedy for tbe acccptance of tbe American peopie tbe Company laid down tbe ptinclple that everytbtnfr enterlns? Into tbe packet ahould be of the blb-t irrade, and ao prepared and protected aa to retaln lts qualitie Intact and nnlmpalred through any ext-nded lapse of time In anr climate. Ouly the dinierst drugs ahould be used, thelr preparatlon shoutd betn aooordance with the sätest per sected melhods of modern science.tbetabulea packed In rUvss, protected by absorbent cot ton, and aecwrely cork ed. ven tbe corks used have been of m irrade so hlKh In lts requlrements that no manufacturer of these rery-day stoppen could supply more tban a amall Proportion from hls Output that would meet tne exactlng pecinrations. The plass viali were in turn packed In loxes of aqualtty not snrpassed In beauty and perfecilon of workmanship by those used I y the miwt fastldlnas dealers In jewelsand Ornament of frold. Ifavlntrset thelr blfrh Standard, and nererconsenting to Vary front t, the proprletora reeorted to th acce,ted modern melkodi of maklng thelr commodlty known, and seren bundred thousantt dollars Inrested wlthln flve years In newspaper adrertislnf hns Informwl rery American cltlren eoncernlng the superlor and sunrliilnr qualitie of Klpans Tabulea. Belng thouRhtsul and palnstakln obfrrera of tbe chaiifred condltlon that sweep rer the commerclal world, and careful to note erery clrcumstance barins? a bearln? upon the suocessful prosecutlon of thelr trade, the managen of the Company bare note that ther la a present Assistent demand for a lower prlce for erery article that reachea or approaches an untrenal use, and that the peopie, although requlrlntr tbe best of erery th In k, resent dein called upon to pay beary percentaxes kor superttuous Hrrappln and packln? or unneoesst.ry protectlon agalnst deterioratlon that mlght reault in years, but is naedless in tbe case of a purebase intended to be consumed in a week. 1t haa also been d Iscorered, and prored by the testof tlmeand actual experlence. that theae Tabules do not bare tbe tendency to loss of qualltles or dlmlnutlon of excellence from exposure that mUht at rat bare been expected, lnasmucb aa under f arorable condltlons, those that bare lala loose In a drawer, a t rareiln bar or pocket for serer&l weekj or month are found to be practlcaUy as f resb and aa cfflcaclous aa rer. Actlmr upon these sninrestlons. and notin g partlcularly the unlmpatred prosperlty of great newspapers now sohl for a cent Instead of the old rate of Are tlmea that aroount, and the general tendency in all dlrectlons toward low rate and lncreased salea, the Company hare entered upon the Experiment of puttin up Rlpans Tabules in paateboard cartona, whlch ther will off er to the trade upon terrns whlch will perrnlt of a packar belnir sold by the druRgtst or Storekeeper at a prlce lower than erer before adopted for a proprietary rned leine FlYR CENTS ten tabulea, or dos es, for one half a cent eaoh. Tbe Company will not dlscontlnue the maufacture and sale In tbe form with whlch the peopie hare learned to know and ralue tbe Rlpans Tabules, but will offer the cheaper aort experlmentally for the benefltof such as may deslre them. It sbould be plainly understood that the quality of the medicine la identlcal in both aorts, the only dlfferenc belnir In the form and comparatlre coat of packln? or putrinr up. Tbe flre-cent pack ares are not yet to be bad of all dealers. although it Is probable that almost any dru. p Ist will obtaln a supply when reqnested by a customer to do so ; but in any case a slngie rarton. eontalnln ten tabules. will be aent. postae paid. to any address for Are cents in stampa, forwarded to the Rlpans Chemical Co., No. 10 pmee 8t.. New York. Untll tbe R-oodsare thorotifthly introduced to the trade. ajients and peddlers will be supplled at m riiee whlch will allow them a fair marxin of prosit, ris. : 1 dosen cartons for 40 cents. dosen (lll cartons) for $1.32. S gross (TJÜ cartona) for $30.52. 25 gros (3,6(X) cartons) for A 1 1 M ..W k. h. a w r '
flWi ,mE W ALU UV AU OTVfJ VäVKSb ccburf hinein, der lein -IcdcsnrtiVil erwartet, kann es nicht sch'.iuinier Muthe sein. Mit Selbstmordgedanken trug ich mich damals." (5d gefährlich war Ihr T'erbreä en gerade nicht; ein tüchtiger Rüssel und damit waren Ihre literarischen An nektionen gerniguid gesül.nt." Nicht ohne Mitleid ruhte jeht Walzers Blick aus mir; (53 ist so. w!e ich sagte: Bit kennen die (Ncbi dctcn nicht' und sich behaglich in seinen Stuhl zurücklehnend, fuhr er sort: ..An einem sonnigen Frühlingstage kam der Landrath, gna dig reichte er mir vom Pfe.de herab die Hand: ,,Hab' Bücher gelesen, mich dabei gut amüsirt Manches in dem TingS da mit dem kuriosen Namen na wie hnßt's nur? Ah, jel fällt mir's ein: ,, Saft und Kraft" . 3ch korrigirte: ..Kraft und Stoss" . Richtig ,. Kraft und Stoff." ja, wie gesagt, manches könnte schne'.diger ge halten sein hab' ein paar d'esbeziig iche Bemerkungen an den Rand gemacht" . Nnd im Wcgrcitcn rief er mir noch zu: Wenn Sie 'mal wieder so 'ne Geschichte w'.e ..Gespenster" . die ganz leidlich ausgefallen ist. -namcut-lich das mit Qöwalo und der Sonne ha.cn Sie stimmnnMo'.l hingelegt , im Kopf haben. dann sagen Sie's mir, gebe Hhncn einige Winke, unterstütze gern Ihr Talent " Versöhnt nahm ich von dem ..Schriftsteller", der auf den Höhen des 'ester waldcs haust. Adsch ed.
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JmTegesthal, dassich zwischen Nassireith und dem Fernpaß gegen Westen erstreckt, ist dieser Tage ein Adlerhorst ausgenommen worden. Der Förster Josef Wörndle aus Nassereith hatte den Horst entdeckt. Zwei Männer Karl Mayr und Hans Kerchlango ließen sich an einem Seile 400 Fuß tief hinab. Mit einem prächtigen jungen Adler und einemAdlerei. das in dem Horste lag. kamen sie glücklich wieder oben an. Erst im vorigen Jahre wurde in der Nähe von Nassereith von demselben Förster ein Adlerhorst enibc.it und von den zwei anderen erwähnten Männern ausgenommen. B e i einer tollkühnen Fahrt auf dem Nade hat Herr Kolmitz. früher Lehrer, jetzt zweiter Vorsteher des Deutschen Hilfsvereins in Berlin, den Tod gefunden. Kolmitz hatte mit einer Gesellschaft einen Radausflug nach dem Städtchen Lychen bei Prenzlau unternommen. Kurz vor dem Ziel ist eine steile Stelle zu pasiren. fjir deren Befahren durch Radcihrer eine Strafe von 50 Mark angeroht wird. Infolge dessen stiegen sämmtliche Teilnehmer von ihrenRädern ab. nur Kolmitz befolgte die Warnung nicht, sondern sauste die AnHöhe hinunter. Hierbei brachen die Felgen des Vorderrades und Kolmitz stürzte, sich überschlagend, mit einer solchen Heftigkeit auf eine Baumwurzel, daß man ihn besinnungslos und aus der rechten Schläfe blutend in ein in der Nöhe befindliches Gasthaus bringen mußte, wo er bald daraus starb. An der Staatsstraße zwischen Bischofshim und Kostheim an der Mündung des Mains wird eben ein ganzes Dorf errichtet. Dort laßt die Maschinen - Actien - Gesellschaft Nürnberg. Zweigstelle Gustavsburg, durch die Darmstadter- Baufirma Sames eine große Anzahl Häuser für Meister und Arbeiter im altdeutschen Stile erbauen. Um die ganze Anlage stilgerecht durchzuführen, erhalten die mu angelegten Straßenzüge geschwungene Formen. Es sind Plätze für Kirche und Schule vorgesehen; die ganze Anbag macht einen großartigen Eindruck. Jede Familie bewohnt in besonderes Haus mit Vor- und Hintergarten. An den Häusern selbst wird bis zum Sockel in Stampfbeton, über Sockel inBacksteinen. Dachstock in FachNierk gebaut. Die ganze Anlage wird nach ' dem Plane 'des Professors der .:s:n technisch: Hochschule Qaurath ffV'T Alflt(l ... ljbitll W. j .
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