Indiana Tribüne, Volume 21, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1898 — Page 2
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MTancz Lrwüne. Crfötbrt Täglich und Sonntag. CU Uizliche XriJ !nc" kostet den Xxlftef J Eentb per Ooch, die Sontag,rrtbaeI Ztnti per Ooche. Oclb tusneIt In Ci (tauf PN Etxtt. Ver Vft lierhalS Ui et fiHs i stTti)ftUita v p DU. Ct 10 O2d UlaSama Ctttiu Saitesapolll, Ind., 1 August 1898 Tmperenzler in Skandinavien. In' den -drei nordischen Ländern Schweden, Norwegen und Dänemark, insbesondere lber in den beiden ersten, haben die dort eifrig zutage getre tenen Bestrbungen zur Bekämpfung der Trunksucht zur Bildung einer Menge MäßlakeitZvereine geführt, deren oberster Grundsatz die Verabscheuung jedweden alkoholischen Getränkes ist. Niemals kommt ein Tropfen Bier ode? Branntwein, noch ein Glas Wein über die Lippen eines echten Mäßig-' keitsfreundeö, und es ist daher einleuchtend, daß diese Leute nicht zu den Stützen .der Bierbrauer und Branntweinbrenner gehörtn. Während die nordischen Mähigkeitsfreunde bisher innerhalb der Grenzen ihres betreffenden Landes wirkten, suchen sie jetzt Fühlung mit einander zu bekommen, zu vxlchemZwccke sie soeben in Gothenbürg einen Nordischen NüchternheitsCongreß abhielten, der manches Jnteressante bot. Gothenburg. die an der Westküste Schwedens echt skandinabisch zwischen Gebirgshöhenzügen belegene zweitgrößte Stadt des Landes, ist gewissermaßen die Hochburg der skandinavischen Nüchternheits - Bestrebungen; das Gothenburzer Systemist weit und breit bekannt und war auch für Norwegen vorbildlich. Seine wefentlichsten Grundzüge bestehen darin, daß' der Branntweintxrkauf in Händen von Branntweingesellschasten liegt, Uxtn Ausschank- und Verkaufsstellen begrenzt sind, daß in diesen Localen nichts an Minderjährige oder Berauschte verabfolgt wird, ' daß die Locale Abends frühzeitig geschlossen werden u. s. w. Der Congreß war von etwa 600 Abgesandten besucht, unter denen sich auch solche aus Island, England, Schleswig und Finländ befanden. Einer der norwegischen VorkämPfer für Nüchternheit, der Redacteur Aarrestad aus Christian!, berichtete über das neue norwegische Branntweingesetz und seine Wirkungen. Dies Gesetz ist bekanntlich ' seit dem 1. Januar 1896 in Kraft und enthält u. A. die Bestimmung, daß künstig in allen Communen nach Ablauf der geltenden Concessionen erst eine allgemeine Volksabstimmung darüber stattfindet, ob ein Branntweinverkauf auch fernerhin im Umkreise der Commune geduldet werden soll oder nicht. Infolge dieser Abstimmungen, die seit Jnkrafttreten deö neuen Gesetzes Vorgenommen wurden, hat schon in einer ganzen Anzahl Städte Norwegens jeder erlaubte Branntweinverkauf und Ausschank aufgehört, und Redacteur Aarrestad konnte daher mit Recht sagen, -daß das neue Gesetz eine vottreffliche Waffe der Nüchternheitsfreunde . in deren Kampfe gegen den Branntwein bilde. Damit ist nun aber keineswegs gesagt, daß die Norweger nüchterner geworden waren, im Gegentheil. Seit der gewaltsamen Unterdrückung des Branntweins fröhnt nämlich all Welt dem Genusse eines suselhasten Weins. der billig vom Auslande eingeführt werden kann und nicht den Bestimrnungen des Branntweingeseßes unterliegt. Infolge dessen ist man vielfach über die Zweckmäßiakeit des Gesetzes stutzig geworden, und Viele wünschen - eine Aufhebung, der VolkSabstimmun gen, damit nicht alle Branntweingesellschoften ausgerottet werden. Aarrestad meinte aber, die Nüchternheitsfreunde wären ganz auf dem richtigen Wege, und deren Streben ginge nun dahin, auch das Bier und den Wein unter dasselbe Gese wie den Branntwein zu bringen. Sie hofften auch das Ziel zu erreichen: Norwegen gänzlich von berauschenden Getränken zu befreien. In Dänemark ist. seit einiger Zeit eine Biersteuer in Kraft. uberderenWirkungen der Rechtsanwalt Th. Schobye aus. Kopenhagen berichtete. Er meinte, die erhoffte Wirkung, . nämlich eine Einschränkung deö Verbrauchs von bayerischem Bier, sei ausgeblieben, der Verbrauch im . Gegentheil . gestiegen. Daö bayerische Bier habe sich sogar noch gefährlicher als 'der Branntwein erwiesen, der niemals eine solch' ausgedehnte Verwendung gefunden habe. Selbst in die Familie sei das Bier eingedrungen. ES sei nichts Ungewöhnliches, daß kleine Kinder Bier erhielten, und Frauen tränken in öffentlichen Localen Bier,, ohne daß sie etwaö- Unpassendes darin fänden. Es sei Gefahr vorhanden, daß die dänische Frau durch den Cnufc bayerischen Bieres tief sinken würde. (!) Anfänglich hätte man eine Steuer von 7 Kronen, dann von 10 Kr. aus daö FaßWier gelegt. Da diese Steuer aber bloBier von 2 Procent Alkoholgehalt treffe, werde dadurch natürlich derVerbrauch schwä cheren LiereS 'gesteigert. 'Da nun Danemark den Beweis liefere, daß eine inaßige Viersteuer den Verbrauch nicht einschränke, kommt Rechtsanwalt Schsbye zu dem Ergebniß, daß sowob! aus Vier tah vüf Branntwein ei so hoye Steuer gelegt werden müsse, daß ein Liter Vranntvein $2.50 und ein Seid:! 2r 50 Cents kostet. In Bauf den Verbrauch berauschender Getränke unter der Ju'qcnd beschloß d:r nordische Nüchternheits Congreß eine Nesolutum, n der Eltern. Lehrer und Arbeitgeber zur Anwendung geeiMtkr. Maßregeln ausgefordert wer. Tin und' die Hoffnung ausgesprochen rrirb. daü die ' gesetzgebenden 'KörperLasten Mittkl an die Hand geben, um t:rn erdrau2;e oerauicyenoer GeWinU unkrde gend vorzubeugen. Nen sl.. t n n r n i ß macht Humoristen, V.-Nkenntnlß Saty .:,..
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Der PulS der HauSthlere. Wenn gleich in neuerer Zeit dem Pulse nicht mehr die hohe, ja fast ausschließliche diagnostische Bedeutung beigelegt wird, welche er früher hatte, ihm insbesondere in den Fieberkrankheiten nicht mehr die erste Stelle eingeräumt wird, so ist seine Kenntniß doch immer von großem Werth und man kann, da er bei Beurtheilung des Grades und Charakters einer Krankheit ein untrüglicher Führer ist, dem Praktiker nicht genug eine sorgsame Uebung in der Prüfung der Herzthätigkelt und Pulsation anempfehlen. Der Herzschlag ist bei den größeren Hausthieren im gesunden Zustande nur auf der linken Brust seite und auch hier nur undeutlich zu fühlen. Er kann wahrgenommen werden, wenn man die flache Hand hinter der Schulter auf die Rippen der linken Seite legt; rechts wird eriur in krankhaften Zuständen gefühlt. Bei den kleineren Hausthieren aber fühlt man ihn auf beiden Seiten der Brust, weil bei ihnen das Herz mehr in der Mitte der Brusthohle liegt. Ein deutlich fühlbarer, pochender Herzschlag ist in der Regel ein Zeichen von Schwächezuständen; doch können solche Zustände auch zugegen sein, ohne daß man den Herzschlag fühlt, z. B. bei Herzkrankheiten und bei Verletzung des Herzens durch eingedrungene fremde Körper, wie dies nicht selten beim Rindvieh vorkommt. Ungleiche, unregelmäßige Herzschläge sind immer ein Zeichen eines allgemeinen, sehr heftigen KrankheitszustandeS, besonders nervösen Cbarakters oder krankhaften Ergriffensems des Herzens und der größeren Gefäßstämme. Durch die Bewegung des Herzens wird das Blut stoßweise in die Pulsoder Schlagadern? (Arterien) getrieben und hierdurch die Wandungen der letzteren bald gehoben, bald gesenkt, und dies nennt man Puls- oder Arterienschlag. Setzt man nun dem Blutlaus in einer Pulsader ein Hinderniß entgegen, drückt man z. B. mit dem Finger auf sie, so fühlt man den Stoß des Blutes oder den Puls. Herzschlag und Puls sind gleichzeitige Akte. Man hat zur Feststellung der Pulsqualitäten größere, oberflächlich und auf nicht weichen Theilen gelagerte Arterien gewählt. Bei Pferden und Rindern fühlt man den Puls gewöhnlich am unteren Rande des Hinterkiefers (an der äußeren Kinnbackenarterie); liegen aber Schwellungen um dieselben oder sonstige Hindernisse, wie z. B. beim Kauen, vor, so untersucht man den PulS auch auf der inneren Fläche des Vorderschenkels (an der Speichenarterie); außerdem fühlt man ihn auch deutlich an der Schläfe (Schläfenarterie) und an der unteren Fläche Us Schweifes (Schweifenarterie). Vei Rindern eignet sich auch dieHalsschlagader bei ihrem Austritt aus dem Brustkasten zur Untersuchung. Bei kleineren Thieren fühlt man den Puls am besten auf der inneren Seite des Hinterschenkels, (an der Schenkelarterie); oft aber muß man sich an der Untersuchung des Herzschlages genügen lassen. Bei leicht erregbaren Thieren tritt leicht durch die mit der Untersuchung verbundene Alteration eineAufregung der Herzthätigkeit ein. welche den Puls beschleunigt und ost voller macht, als er den vorliegenden Verhältnissen nach sein sollte. Man hat darauf wohl zu - achten, wenn rnan nicht Fehlschlüsse thun will. Unerwähnt soll nicht gelassen werden, daß der PulS bei Schweinen gewöhnlich art ist und wenig Elastizität besint; bei Schafen ist er lebhafter und in normalern Zustande meistl klein; beim Rinde fühlt sich die Arterie, welche viel dünner ist als beim Pserde. unter dem Finger mehr derb und strasf an. der Puls zeigt mehr Härte, als bei letztgenanntem Thier. Um den Puls zur Beurtheiluna einer Krankheit benutzen zu können, ist es nöthig, daß man seine Beschaffenheit bei . aesunden Thieren genau kennt, weshalb es rathsam ist. ihn bei jeder Gelegenheit bei gesunden und kranken Thieren m befühlen, damit man eine gewisse Uebung erlange. Die Zahl der Pulse, welche man in einer Minute zählt, ist verschieden nach der Thiergattung, nach dem Alter, dem Temperament und selbst nach dem Geschlecht. So ist der Puls bei kleineren Thieren schneller' als bei großen, bei älteren und männlichen langsamer als bei jüngeren und weiblichen.'im kranken Zustande 'schneller als im gesunden. Nach jedem Futter und nach Vewegung in der Wärme steigt die Zahl der Pulse, beruhigt sich aber nach kurzer Zeit, wenn die Thiere sonst gesund sind. Beim gesunden Pferde zählt man 36 40 Pulse und ist nicht zu übersehen, daß man bei Hengsten weNiger Pulse zählt, als bei Stuten' und Wallachen, nämlich 23 36. durchschnittlich 36 33 in der Minute. Bei Ochsen und Kühen zählt man 45 bis 55, bei Schweinen, Schafen und Ziegen 70 80 und bei Hunden 70 120 in der Minute. Da die Herzthätigkeit ganz und gar unter dem Einflüsse des Nervensystems steht, so übt jede Alteration in demselben einen bestimmenden Einfluß auf die Art der Herzbewegung. Schreck und Angst, sowie fieberhafte Krankheiten beschleunigen auch bei Thieren den Puls und je'der weiß, daß die Zahl der Pulse auch durch Bewegung sehr gehoben titfeft kann, ohne daß sie für abnorm. für abweichend vom Zustande der Gesundi heit erachtet werden dürfte. . So steigt d Puls bei Pferden, die im Trabe bewegt werden, auf 80 100 in .der Minute. Durch 'Krankheiten erleidet der PulS verschiedene Veränderungen uiibr wie soeben gesagt wurde, zählt man in fieberhaften Krankheiten ost 50. 60. 70. 60 und selbst 100 in der Minute. Eine jede Beschleunigung des Pulses und Herzschlages, die nicht durch vorübergehende Aufregung plötzlich hervorgerufen wurde und mit derselben 5ofort'"duch verschwindet, ist ein Zeichen eines Entzündungs- oder Fieberzustandes. Je beschleunigter der Puls im Allgemeinen erscheint, d. h, je mehr Schläge derselbe in der Minute über die Normalzahl - zählt, für desto h'öber ist der Grad der Entzün-
dung oder des Fiebers zu halten, delto gefährlicher.demnach der Zustand. Ein beschleunigter, gespannter. harterPuls, er mag voll oder klein sich anfühlen, bei unfllhlbarem Herzschlag zeigt den vorherrschend entzündlichen Charakter des Fiebers, der beschleunigte, welche, schwache oder leere Puls bei stark fühlhnrtm. bockendem oder prellendem
Herzschlag dagegen den schwachenCharakter desselben an. Puls und 5)erz schlag sind demnach ein gewichtiges Mittel bei Erkennung krankhafter Vorgänge. Westliche rnttbilder. Etwas Unerwartetes ist unseren Prairien bescheert worden schreibt ein fernwestlicher Correspondent zwei gute Getnide - Ernten hintereinander! Mag man sich darüber streiten, ob wir gute Zeiten haben oder nicht, die Natur ist jedenfalls in diesen zwei Jahren sehr gütig gegen unsere westlichen Prairien gewesen, von Oklahoma bis hinauf nach Manitoba, wenn auch mit etlichen Unterbrechungen! Als in der vorigen Saison eine so reiche Weizenernte erzielt wurde, die infolge mangelhafter Ernten anderwärts, und daher ungewöhnlich günstiger Absatz Gelegenheiten, einen ungewöhnlichen sinanciellenWerth erhielt, da äußerten Viele, das könne nicht lange dauern; langeJahre würden vergehen, bis wieder eine solche Ernte in Verbindung mit solchen Verkaufs-Ge-legenheiten käme. Es wurde daher im vorigen Jahre von manchen Begünstig ten für räthlich erklärt, sich aerade jetzt auä dem Geschäfte zurückzuziehen-. Aber die heurige Ernte bietet abermals eine Enttäuschung im anaenehmen Sinne des Wortes. Die gesürchteten Getreidewanzen- sind nicht griommen; statt der Dürre stellte sich theilweise zu viel Regen ein. und das war vielleicht noch das Schlimmste, indeß war der Witterungsschaden meistens kein verhängnißvoller. Obwohl dieses Jahr auch anderwärts die Getreide - Ernte wieder besser steht, tragen der Krieg und andere Faktoren dazu bei, doch einen großen Arbeitsmarkt übrig zu lassen. Es ist bezeichnend, daß die Nachfrage nach Erntegeräthen und Maschinen diejenige aller früheren Jahre übersteigt. Besonders enthusiastisch klingen die Berichte aus dem mittleren Kansas. Ein einziges Township daselbst hat 9000 Acres Wehenland, welche eine Viertelmillion Busyels liefern werden. Das County Sedgewick erwartet 10 Millionen Bushels, und solche Beispiele ließen sich noch gar manche anführen. Das hat trotz alles dessen, was in die Hände der Spekukanten fällt, viel zu bedeuten. In den ersten Juni - Tagen dieses Jahreö zerbrachen sich die Landwirthe vielfach den Kopf darüber, daß sie nicht genug Arbeitskräfte für das Einbringen des Getreides kriegen könnten. Viele sprachen davon, daß sie ErnteArbeitern 3 oder 4 Dollars per Tag bezahlen würden. Solche Aeußerungen wurden von den Zeitungen weiter getragen und, je weiter sie sich nach Osten zu verbreiteten, desto mehr übertrieben. (Denn im Osten versteht das die Sensatiönspresse noch besser, als im wilden wolligen Westen.) So setzten sich Manche sogar in den Kopf, daß der gewöhnliche Tagelöhner 6 oder 7 Dollars den Tag für das Arbeiten im Felde erhalten könnte! Anfragen - Briefe strömten massenhaft in den ländlichen Postämtern ein. Dann kamen die Arbeitslustigen selbst, und die westlichen Landstädte füllten sich mit Aroeltsuchenden. Nun aber kam etwas, das nicht auf dem Programm stand: heftige Regenfälle, durch welche die Ernte um etwa zwei Wochen ver? zögert wurde. Noch immer mehr fieuU aber trafen ein; an manchen Orten warteten ihrer hundert oder mehr aus die Ernte. Bald war nicht mehr daran zu zweifeln, daß Arbeitskräfte genug zu anderthalb Dollars pro 2aa. m haben seien! Jetzt wollten wiederum viele der Ankömmlinge nicht bleiben, und in manchen der westlichen Countieö herrschte daher doch ein Mangel an Arbeitskräften. als es drauf und dran kam. In einem Städtchen flehten die r . v;. r i. anoiviiiye oie kzuu an, vei innen zu bleiben: aber diese hatten sich mittlerweile organisirt und Besitz von einem Güter Waggon ergrissen, und sie ka men zu dem- Schluß, daß sich die Geschichte nicht für sie lohne, und kehrten nach dem' Osten zrirück. So gab es Verlegenheiten und Enttäuschungen hüben und drüben. . Natürlich waren unter den, auf besagte rosigen Sensationsgerüchte Zugeströmten auch manche professionelle Landstreicher gewesen. Eine für amerikanische Verhaltnisse auffallende Erscheinung auf den Westlichen Erntefeldern ist neuerdinaS' die zahlreiche Mithilfe der Frauen und Tochter. Manche Van! Correfpondenten, welche vor Jahren auf Reisen in eurvpäischen Ländern darüber ihre, nicht immer wohlangebrachten Glossen aemackt batten. würden vielleicht ied: bei einem solchen Anblick auf den west: llcyen Prairien ausrufen: Grad' wie in Deutschland!" Ich bin eines Mor. gens. als ich über das Land dahinfuhr, im Ganzen an etwas mehr als 50 Pferde und Ochsengespannen vorüber, gekommen, welche bis auf eines von Frauen oder Mädchen getrieben wur den! ..Viele Frauen- habe, ich auch.Gakf benbimdel' zusammentragen sehen.' Auch der Sonntag brackte keine Ruhe. An gar mancher ' ländlichen Kirche mischte sich derChorgesang drinnen mit dem Geklapper der Bindemaschinen ans den Feldern draußen. Gar?, manche Sonntagsschullehrerinnen gaben ihre Klassen auf und halfen im Felde. In allerhand äußerlichen Zeichen machen sich die zwei ' vortheilhasten Ernten bemerklich. Noch nie hat z. B. eine so große Nachfrage nach Bug aus" im Westen geherrscht, und diese!ben sind meistens baar bezahlt worden.' Es werden viel mehr Schuppen gebaut, um die Feldgeräthe egen die Ungunst der Witterung zu schützen. Eine Mene Häuser erhalt einen neuen 'Anstri:, und da' und dort t::trn ein' t Drscr infclce d:.7en ein cr.t:::3 Qild. Der
Westen wird -alter, und es steht zu hoffen, daß er sich auch besser, als früher, auf weniger günstige Zeiten einzurichten versteht. . Bienknmörder unter den Bögeln.
Leider gibt es unter den Vögeln, die wir sonst zu den nützlichen rechnen müssen, solche, die eine ganz besondere Liebhaberei für die Verspeisung von V:cn:r: Zkig-n. Eigentlich kann n.an tl ja freilich nicht verlangen, daß ein Vo gel. den wir im übrigen ob seiner Feindschaft gegen Jnsecten loben, wissen sollte, daß er vor der Biene Halt zu machen hat. toeil sie zu den wenigen dem Menschen nützlichen Jnsecten gehört. Einige der Vögel sind wegen dieser Liebhaberei schon durch den Na. men gebrandmarkt, z. B. die Familie der Bienenfresser (Meropes) die. wenn auch selten, noch in Deutschland brüten, besonders in den südöstlichen Theilen des Landes; ferner der Wespen-, Bienen- oder Honigbussard, der über ganz Europa mit Ausnahme des äu, ßersten Nordens verbreitet ist. Andere Vögel, wie der Fliegenschnäpper, der kleine Buntspecht, das Rothkehlchen. der 'Haus-Rothschwanz, die Bachstelze und auch der nirgends geliebte S'vatz führen sich wenigstens zu gewissen Jahreszeiten gern ein Bienchen zu Gemüthe. Besonders aber ist die Meise im Winter den Bienenstöcken gefährlich, sie setzt sich an den Eingang, klopft mit dem Schnabel gegen die Wand, bis die Jnsecte infolge der Störung herauskommen, und schnappt sie dann fort. Ein wahrer Plünderer der Bienenhäusec ist auch der Grünspecht, der geradezu in sie eindringt und nicht nur die Bienen, sondern auch den Honig verzchrt.. Am wenigsten sollte man eS aber, vom Storch glauben,, diesem äu--ßerlich so ehrbaren Vogel, daß er unter denBienen haust wie ein Vandale. man hat zuweilen bis' zu einem Pfund verschluckte? Bienen in seinem Kröpf gefunden. Neue Kautschuck'Ouelle. Wir leben so recht in einem Zeitalter der Surrogate und Nachahmungen, und fast jede Woche bringt neue Bei iviele bierfür. Da bekanntlich u. A. die .handelsgeschäftliche Wichtigkeit deö Gummis oder KaulichutS m ven hiuw .abren. seit seiner umfassenden Ver. Wendung für daö ' Strampelrad und für viele sonstige Zwecke, gewaltig gestiegen ist. so ist es nur natürlich, daß man nach immer, neuen Gelegenheiten sucd . aanz oder lyeilwel e r an ur dieses Material zu aewinnen. Eine Zeitlang machten die Versuche, aus Blättern des Gummidaumes dasjelve Harz zu gewinnen, das aus dem Stamm gezapft wird, viel von sich reden; doch läßt sich noch nicht sagen, in wie großem Maße dieser Gedanke prak. tisch ausgeführt werden kann. Jetzt aber ist ein Surrogat aufgetaucht, das uns viel naher uegt. Dasselbe kommt von einem Uen, schon in so vielen anderen Beziehungen sebr verdienstlich gewordenen Bekannten: dem Mais. Man bat ernstliche Versuche gemacht, dasOel, welches man aus dem Mais oder Welschkorn gewinnen kann, au einem Ersatz für den vorliegenden Stoss zu verwenden. Und es ist nur zu wunschen.daß der MaisGummi" sich dauernd bewähren möge. Am besten soll es sein, wenn man dieses Maisöl und Roh - Gummi zu ale cken Theilen mit einander verwen det und dem bekannten , Vulcanisirungs - Verfahren unterwirft. Dann so wird versichert erhalt man ein Material, welches für viele Zwecke dem besten tropischen Gummi völlig gleichkommt, dabei aber sich bedeutend billiger herstellen . läßt! Ja in manck'en Beziebunaen soll dieser MaisGummi noch besser sem. als der reine Gummi. Das gilt freilich auch von gewissen anderen Mischungen vonRohGummi mit. sonstigen Materialien es wird aber auch noch Aussicht gemacht, daß ' dieses Mals'öl-Substitut sich auch noch in Mischung von gebraucktem und weaaeworfenemGummi ebenso; vortheilhast verwenden lasse. Das wäre von besonders großer Bedeütung, wenn eö' sich bestätigte! Für Zweirad - uftreisen. )oü ver erne praktische Versuch mit dem MaisGummi gemacht, werden, der sonach auch zur Verbilligung der Stahlrosse beitragen kann. -,, Der Grün der Japaner. ES dürfte für den, Abendländer kaum etwas Spaßhafteres geben, als-Zeugk emer Begrüßung zu sem. wie sie zwei Bekannte im Lande des Mikado ausni. tauschen Pflegen.- Erkennen sich dort zwei veute von Weitem, so verlangsa. men sie sofort ihren sonst- ziemlich eiliaen Gang und, nähern sich einander in feierlich gemessenem Schritt. Sobald Ne jlch gegenüberstehen, senken sie du Augen mit so demüthige? Miene, als wagten sie es nichts sich frei ins Geiickt zusehen. Nun verneigen sie sich vor einander, und max so tier.- dak d,? 1 Kopf sich in gleicher Höhe mit den ttnieen befindet, aus denen die Hände ruhen. Jetzt werden eine Reihe zischender Laute hörbar, die der 'Grüßende dadurch hervorbringt, daß er die Luft durch die geschlossenen Zähne . einzieht und wieder ausstößt. . Ist dieser erste Theil deö Grukes erledigt, dann 'in, A. T' t W " V llHi) K l:v.M t. rn 'r uumr. oncn eine Menge ceremonieller Redensarten her. wybei sie gegenseitig die Handteller an eiaanderreiben. . In diesem Augenblick erreicht das Komische der Situation den Höhepunkt; zwischen den beiden Bekannten. entspinnt sich nämlich ein edler Wettstreit um den Vortritt. Jeder will den Andern zuerst' an sich vorüberschrei, ten. -lassen und dieser .Höflichkeitsakt dauert ost mehrere Minuten. Plötzlich glauben die Betheiligten, der unbedingt peinlich werdenden , und zeitraubenden Formalität durch - einen Gewaltstreich n jüheö Cnde.bereiten zu ' müssen, in dem sie wie auf Kommando - mit' einem schnellen Uuck zur Seite st ringen und in tilin fr . m. l!A'.'.i.?.. - ! .
i i ..tvg!i uuselnaneriauien. Jedenf-lls begen' beide Parteien dabei Xp inbrünn Qunsch, sich en dies:-, 2t r.:ix cUlzx in t:z:zr
Aelk Zabersalk'e Schreibcbries. Geöhrter Mister Edithor! Ich sin jetzt in die Saut, awwer ich wischt, ich wär schon Widder heim. Ich
deht gleiche, zu wisse, mit was ich verdient hen. daß ich mit so t altes Gestell träwwele muß. Wann se so ebaut verzig Jahr jünger gewese wär, dann hätt ich jo gar nicks gesagt, bikahs en Mann is doch sozusage kein Frosch un ich hen aach kein Brickstein, wo annere Mensche ihr Herz hen, awwer mit so e alte Schachtel, ei tell juh, do is es kein Plehscher, zu träwwele. So wie die Wisse! gebloht Hot. do Hot se immer gesehnt un is uff mich gesalle. Se Hot so ebaut zweehunnert un sechzig Paunds gewoge un do könne Se immätschinne, wie das gesiehlt Hot. Die annere Pässenschers, die hen gekickt wie alles, bikahs sie Ware jedesmal geschkehrt, wie die alte Lehdie ihre Fitz kriegt Hot. Wie mer so iwwer die erschte Stehschens enaus Ware, do warn ich froh, bikahs jetzt hen mer nit mehr so viele Stapps zu eckspeckte gehabt. For den Riesen is aach alles for eWeil ganz gut gange. Uff eemol sin mer iwwer e Tresselbritsch gefahre un sell Hot arig gebollert. Do hätte Se awwer emol die alte Lehdie sehn solle. Se is mich um de Hals gesalle un Hot gejammert: Ach. mein liewer, schöner Mister Habersack, sehfe Se mich, sonst sin mer all de Katz!" Ich hen se en Pusch gewwe, daß se uss en Schentelmann, wo neckst zu se gesosse Hot, gefalle is, un der Hot off Kohrs en arige Radau gerehst. Er Hot gesagt: Sie mit Ihren alte Jammern un Monkieschein mache, Sie mache mich sick! Warum sin Se nit bei Ihre Ma aeswnne. wann Se das Reite V v , n... " an nn:. 1 . IN en .icdn nil nen rönne i vie ic Fraa das gehört Hot, do Hot se noch schlechter gesiehlt un for e.Tschehnsch Hot se Widder emol gesehnt. ' Ich warn froh, bikahs ich hen uff den Weg wenigstens emol for e Weil Ruh for se gehabt. Ich hen grad derzu gesiehlt, en kleine Näpp zu nemme, awwer wie die alte Lehdie nach ebaut suszehn MinnittS noch nit riekowwert gehabt Hot, 7o sin ich doch e wenig geschkehrt gewese. Bei Galle, hen ich gedenkt, die werd mich am End doch nit doht sein? Dann hätt ich awwer en schöne Batter. Do is mich mei Witzkiebattel eingefalle. Ich hen zwar gut genug gewlßt, daß die alte Lehdie strict Temperenz war, awwer dieselwe Zeit hen ich doch aach einiges treie gewollt, sie Widder lawendig zu mache. Do hen ich se dann ihr Fehs un ihr Nohs mit Wikkie einge riwwe. Ich sin aach e wenig an ihr Mund komme un do hen ich genohtist. Wie se ihr altes Züngelche erausgestreckt un den Witzkie abgedickt Hot. Aha! hen ich gedenkt, die scheint den Stoss zu gleiche, un do hen ich se noch e wenig von den Witzkie in ihr Mailche gepohrt. Do Hot se uff eemol die Aagedeckel u)s gemacht un sagt: Ach, Mister Habersack, gewwe Se mich plies noch e wenig von die Meddesin.- Do hen i.ch se die Battel gewwe un mehbie se Hot en Schluck genomme, wie e plattdeitsche Farmhänd. Do is se arig munterche worde. Se Hot gestart zu singe, awwer do hen se die annere Pässenschers reiteweg gestappt. Ich hen gesagt: For Guttneß Sehk, Grändma, halte Se Jhne Jhrn Rand. Sie singe schrecklich un ich sin schuhr, wann Sie nit stappe, dann gibt s noch en Ecksident an die Jnsckein." Do war se so still alö wie e Meische. Nach e koppele MinnitS Hot se gesagt: Ach. Mister Habersack, warum rufe Se mich denn immerGrändma? Ich sin doch noch gar mt so alt. Sell is gut genug, hen ich gesagt, awwer ich will nit bawwe. daß die Leit mehbie denke, Sie wäre mei Fraa un ich war, was mer usf deitsch sagt, Jhne Jlftn Hosbend. Ich Will mei Reppiutehschen mt speule. Sehn Se, sell war e wenig toff, awwer ich gleiche immer zu spreche, wie ich suhle. Sie Hot aach gar mt msoltel gesiehlt. se Hot blos gesagt: Ach. Mister Habersack, gewwe Se mich plies noch emol e wenig von Jhne Ihre Meddestn. awwer sin Se nit so stin schie." Well, do Hot se noch emol en diesen Schluck oenomme un das Rie solt war, daß se en Duft krieat Hot. wie Anno achtunverzig. E Minnitt später Hot se geschlofe un ich hen gedenkt, sell lö.oer stoss. Jetzt hen ich mich mei Klehpeische gestosst un den mich's ae leit un hen emol einö aus die Battel genomme. Sell Hot gut gesiehlt. Ich hen geschmohkt, als wann n kleener Behker backe duht, un die Kohtsch war bald mit Schmohk gefillt. Die annere Pässenschers hen all geschlofe, awwer die Lehdie hen all in ihren Schlof rosse gemigt. Jcy Yen mcks drum gewwe, ich hen mich, wie ich mit die erschte Peif durch war, noch eine geleit un dann noch eine, un dann sin ich aach eingeschlofe. In mein Schlof do hen ich uff eemol so ebbeö Brenzliches geschmellt. . Awwer ich war'n so teiert un ausgepleht, daß ick) nit gekehrt hen. die Aaae uffzumache. Feinellie. do is der Schmell awwer so misserablig geworde, daß ich's nit mehr stende ln könne. Ich sin uffgetschumpt un schuhr genug, die alte Lehdie ihr Dreß Hot gebrennt. Ich denke, wie ich eingeschlofe sin, do is mich mei Peif usf ihr Dreß gefalle un Hot daö Dreß geleit. Ich hen mein linke Vorderfuß genomme un'.hen uff .die Flehm . steppe wollt, hen awwer bei Mißstehk uff thtn'Fuß gekickt. Sie Hot en Schrei aelosse un tö Uffgeweckt. WahrscheinZ Hot aach den Schmohk geschmellt un wie krehstg iZ se uffgesprunge un Hot an dir Sicknellein gepullt. Ich hen ge, trelt, sie noch $n täckele, awwer es war zu spät. Die Wisse! Hot ganz orftl ge bloht.,der Jnschenier.hot die Jnschein gestappt un do hen mir jetzt die Befcheerung gehabt! Alles is an die Windersch gelaafe, for zu gucke, was die Mätter wär, die Trehnleit sin in alle QchrS komme, for auözufinne, wer die gepullt Hot, un do sin se aach in unser Kahr komme. For lauter EckPiment Hot die alte Lehdie Widder die k?::gt -un ' wie der Yässensa:?:::::r r:r.r.: Ü. to h:t se L:f"t. cZ tzlz sJ. tzo fcii ciS-t
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The time t stop disease is besoro it real! gets sttrted. Then it is easr. Almost all disease Starts in the ttomach. A littl trouble plantcd there will spread its branches all Ter the hodj. Indigestion drags behind it a lengthening chstin of disease. Indigestion xnalces impure blood, it xnakea Assimilation poor, xnakes the bodjr weak, causes loss of flesh, and makes a hundred openings for disease to enter. Step Indigestion and you stop the rest. Go to th reot of the tromble and you seen kill the branches. Keep the digettion in good order and yeu m&f laagh ia the face f sukness.
K.WM
S Tabules
are for the digestive Organs for stemach, lirer and bowels. They stimulate the appetite, help digestion and Assimilation of food, keep all the Organs healthily active. They eure indigestion that eins biliouiness, sour stomach, flatulence, headache, bad blood, bad complexion, pimples. trup? tions, conitipation and half a hundred othtr things that arise f rom the one causa. They eure the causo th rest is easy. One Tabula is a dose one gives relief. It should be takea at meal times, at bd time, or whenever a premonition of a need of it is feit Yoa'll feol Wetter, and quickly to.
U : l ÄX7 Hatt. Ich Hen dann die SittjueHchen lcksplehnt, un sor das Schmohke in die Kahr hen ich e Fein von sins Dahler bezahle gemüßt. Die alte Lehdie Hot aach nocki Trubel gehabt; der Kondukter Hot se zehn Dahler bezahle mache, bilahs se Hot den Trehn dielehd mitaus Kahs. Well ich sage Jhne, ich hen e Zeit gehatt, das Hot einiges ge böte. Zum Unglick Hot aach noch Jemand von die Pässenschers e Riemahrk gemacht, die alte Lehdie wär krehsig. un wie e Weildseier hen alle Leit in die Trehn geklehmt, es wär e verrickte Fraa in die Kahr. Wei. sell Hot noch e Sensehschen gewwe. Alle Leit sin fort aus die Kahr. als wann das gelwe Fiewer ausgebroche wär. Un ich hen do in meine Unschuld gesosse, wie so e dummes Rindvieh. Es Hot nit lang genomme, do is der Kondukter Widder komme un Hot zu mich gesagt, er deht arig sarrie fiehle, awwer ich müßt mit die kranke Lehdie in die Vecketsch - Kahr. Awwer, Mann," hen ich gesagt, die Lehdie is jo gar ni! krank, se duht nor e wenig sonnig äckte." Jehs," Hot er gesagt, sell is grad, was die Mätter is. Ich kann nit helfe, Sie müsse in die VecketschKahr odder Sie müsse aus die Trehn." Was hen ich duhn könne? Ich hen das alte Gestell usfgepackt un sin in die Vecketsch - Kahr. Do hen mer uns uff en Tronk gesetzt, bis mer in Tämpe an sin komme. Well, ich hen die alte Fraa en Pies von mei Meind gewwe un se Hot mich geprammist, schuhr, annest un truh. daß se sich von jetzt an e ivenig besser behehfe wollt. Daß se. awwer nit zu ihrPrammis gestocke Hot, das wer'n Se aus mein nächste Schreiwebries lerne. . Mit Niegahrds Jhne Jhrn Meik Habersack. Eskweier un Scheriff von Apple Jack. Holn Terror Kauntie. ' Natzenmulikenzu bringen, war bisher akademisches Privileg; die Genfer Radfahrer wissen auch damit umzugehen. In heftigem Zorn über die vom Großen Rath beschlossene Fahrradsteuer radelte ihrer eine ganze Schaar nach dem sonst so stillen Dorflein Meyrin hinaus, dessen Maire. Herr Besson, wohl im Groll über die Störung des dörflichen Friedens durch die fliegenden Holländer ver Landstraße, die neue Steuer vIrgeschlagen hatte. Ihm brachten die erzürnten Radier eine solide Katzenmusik. Nach diesem Gefühlsausbruch betraten , sie wieder den legalen Weg. versammelten sich in der Brasserie Bonsanlini, wo sie über die Anrufung des Referendums für das neue Gesetz beriethen. Man kam zum Schluß, die Anrufung sei aussichtslos. Dagegen fand die Anregung lebhaften Beifall, be! den nächsten Großrathswahlen mit aller Kraft dafür einzutreten, daß nur Freunde des Pedals in's Parlament gelungen. DerBauderEisenbahn Guayaquil-Quito im süoamerikanischen Staate Ecuador ist von Seiten eines Consortiums amerikanischer Capitalisien in Angriff genommen worden. Die nur 400 englische Meilen lange Bahnstrecke führt durch den höchsten Theil der Cordilleren und ist die : höchst gelegene Bahn , der .Erde.. Die Station. Quito liegt 9360 Fuß. Santa Rosa 10.000 Fuß, Tambillo 8250. Amboio 8100 Fuß über dem Meeresspiegel. In einer Höhe von 12.300 Fuß wird die Bahn den Chimborasso kreuzen, doch liegt ein anderer Theil derselben, nicht viel niedriger. Dazu muß eine erhebliche Anzahl, von breiten Strömen und kleineren Flüssen überbrückt werden. Im Ganzen sinö nicht weniger als 830 Viadude und Brücken erforderlich. Infolge dessen wird die Linie auch He grölen Baukosten aufweisen, die iiTjimt auf ungefähr 518.000.000 ranschlagt sind. d. h. 540.000 aus die englische Meile. Für den Handel wie für die i Touristik dürste die Bahn gro B:t A , mIhiiJ v4v..
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