Indiana Tribüne, Volume 21, Number 313, Indianapolis, Marion County, 1 August 1898 — Page 1

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BiSmarc?.

I. Biömarck ist todt. Der Tod elneö Mannes, der vier Jahrzehntelang eine so hervorragende Rolle in der Zeitgeschichte spielte,' wie Bikmarck, W den Tage - Journalisten in große Ve? legenheit. Daö Publikum will über den Verstorbenen lesen und jeder Zei tungSleser erwartet von seiner Zeitung, daß sie sofort eine Anficht auSspreche Um über daS Leben und Wirken eineö ManneS, der so tief in die Geschichte der Völker eingriff, unparteiisch, vor urtheilöloS und mit Verständniß zu urtheilen, dazu gehörtaberStudium und Ueberlegung, Prüfung deS inneren Zusammenhangs der Ereignisse, deren Ursachen und deren Wirkung. Dazu aber gehört Zeit und ein auSgereisteS Urtheil über den Mann, der soeben auS dem Leben geschieden ist, wird man der Geschichte überlassen müssen. Zeit genossen sind schlechte Beurtheile?. Uebertrieben, sehr übertrieben wird einerseits die Verherrlichung BiSmarckS und anderseits ist eS fraglich, ob die zeitgenössischen Gegner deS ManneS im Stande find, ihm volle Gerechtigseift widerfahren zu lassen, denn eS find ihrer sehr diele, welche persönlich schwer unter seinem Regimente gelitten haben. WaS die Verherrlichung BiSmarckS betriff,, so wird dieselbe wahrscheinlich im Auslande noch mehr übertrieben, als in Deutschland selbst. Denn die Deutschen im Auslande sehen nur den Glanz, den daS große deutsche Reich in die Ferne wirst, aber aus dieser Ferne sehen sie die Schatten nicht, welche das Regiment eines Staatsmanne? wirst, der, nur ein bestimmtes Ziel im Auge habend, rücksichtslos 'in der Wahl seiner Mittel ist. Für den Deutschen im Auslande ezisttrt nur der Glanz des Reiches. Davon fällt auch ein Gifte! aus 4hn. Aber die inneren Kämpfe des deutschen Volkes berühren ihn wenig, er selber wird von dem Verlause derselben und von deren Wirkungen nicht betroffen. Darum liegt sür ihn die Veranlassung sehr nahe, einseitig zu urtheilen und in ViSmarckverherrlichung zu übertreiben. Zeitgenossen find auch um deswillen schlechte Beurtheiler geschichtlicher Personen, weil sie leicht vom Erfolge geblendet werden, namentlich wenn dieser Erfolg durch großen Aufwand phyfischer Kraft und festen unbeugsamen WillenS erzielt worden ist. Entwicklung von Energie, Thatkraft und Willensstärke wird jederzeit ihre Bewunderer haben im Guten, wie im Böfen. Bedenkt man dabei deß Weiteren, daß der Traum eines mächtigen einigen deutfchenReicheS von jeher in der Seele jedes Deutschen schlummerte, und daß durch BiSmarckS Thun dieser Traum bis zu einem gewissen Grade in Erfüllung ging, so laßt sich die Uebertreibung in Verherrlichung BiSmarckS im Auslande ja sehr wohl erklären. Die Bedeutung BiSmarckS soll unserseitö auch gar nicht unterschätzt werden. Seine äußere Politik war glänzend, großartig; seine Berechnungen erwiese sich als richtig, der Erfolg war phänomenal. Er wußte die Kräfte Deutschlands genau abzuwägen, er wandte sie an rücksichtslos aber wirksam. Napoleon der Erste konnte mit Recht sagen, daß Deutschland nicht tziftire, sondern nur ein geographischer Begriff sei. ES muß zugegeben werden, daß BiSmarck Deutschland zu einer politischen und geographischen Thatsache machte. Sr hat Veulfqlanv vtS zu einem gewissen Grade zum ausschlaggebenden Faktor der Politik Europas und den deutschen Kaiser thron zum glänzendsten und mächtig sten Europas gemacht. Das find allerdings Erruvgenschas ten, welche ein loyales, patriotisches Gemüth bis zur Begeisterung erfreuen müssen. Wir wollen, ohne uns in eine tiefere Kritik einzulassen, alles dieß als sein Werk anerkennen. ES issVir heute eine geschichtlich ervie sene Thaisurüber welche das Tagebuch des Kronprinzen-Friedrich Aufschluß gab, daß Lismarck teils einiges deutsches Reich anstrebte und daß er und Wilhelm der Erste sich mächtig gegen die Wiederaufrichtung deS KaiserthroneS firäubten. ES ist erviesene Thatsache, daß hier der Krönprinz Friedrich die bewegende Kras

war, aber wir vollen das in Es-

kennung der Größe und deS Erfolges

der äußeren Politik BiSmarckS weiter nicht i Anschlag bringen. Wohl aber wird man eS für berechtigt halten, wenn wir unS die Mittel, welche BiSmarck anwandte, etwas nä her betrachten. flnislliiflrijiirijiVii Wetterbericht. Schönes Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 80 Grad, niedrigüe 68 Grad. SchlsselSVadeanNalt. Was sertemperatur 83 Grad. - Freude a u f P o r t o Rico. Washington,!. August. General Mileö sandte folgende Depesche an Kriegssekretär Alger : Ponce, Porto Rico, 31. Juli. An den KriegSsekretär : Ihre Telegramme erhalten und brief lich beantwortet: Die Freiwilligen ergeben sich mit Waffen und Munition. Vier Fünftel der Bevölkerung find außer sich vor Freude über die Ankunft der Armee. Zweitausend von einem Platz erboten sich zum Eintritt in unsere Armee. Sie bringen Fleisch und andere Lebensmittel mit. DaS ZollhauS hat bereits 514,000 gebracht. Sobald alle Truppen ausgeschifft find, werden wir vorwärts gehen. Bitte senden Sie Fahnen sür die Städte und Ortschaften. Die Einfuhrzölle werde ich beim Alten belassen, bis der Prafident anders verfügt haben wirdMiles. vtileidödeptsche. Washington, 31. Juli. Aus Anordnung des Präsidenten wurde heute Abend dem amerikan. Botschafter Andred D. Witte folgende Depesche nach Deutschland gesandt : Washington, D. 31. Juli. White, Botschafter in Berlin. Der Präsident beauftragt Sie, an geeigneter offizieller Stelle der trauernden deutschen Nation und der Familie deS verstorbenen Staatsmannes das Bedauern auszudrücken, welches die Regierung und das Volk der Vereinigten Staaten über daS Ableben deS großen Kanzlers fühlt, dessen Andenken für immer mit der Größe deS deutschen Reiches verbunden ist. (Gezeichnet,) Adee, stellvertretender Sekretär. Die amerikan. - kanadische (Konferenz. Washington, 1. August. Am 23. August wird in Luebee die erste Sitzung der amerikanisch - kanadischen Commission stattfinden. Sie wird berathen über: 1. Die Seehundsfrage. 2. Die Fischereifrage. 3. Die AlaSkagrenzsrage. 4. Die Behandlung von Waaren in Transit. 5. Minenrechte der beiderseitigen Bürger und Unterthanen.. 6. Arbeit von Ausländern. 7. Revision deS Tarifs. 8. Revision der Verträge bezüglich der Schifffahrt auf den Seeen. 9. Grenzmarkirung. 10. Erleichterungen im GefangenentranSport und der Berbrecher-AuSlie-ferung. 11. Gegenseitigkeit in den BergungSrechten. - Hingerichtet. Sing Sing. N. 1 , 1. August. Heute Vormittag um 11 Uhr 17 Min. wurde Martin Thorn, der Mörder von Wm. Guldensuppe, im elektrischen Stuhl hingerichtet. MIM Der Tod Bismarcks. Berlin, 1. Aug. Die Nachricht vom Tode deS Fürsten BiSmarck traf in Berlin zu später Stunde ein und wurde erst heute Morgen allgemein bekannt. Eine Anzahl von Zeitungen, darunter die Post," Vorwärts" und die Deutsche Zeitung" enthielten kei neu Bericht darüber. Die KreuzZeitung" und einige andere Blätter hatten nur eine kurze Notiz. De: Lokal Anzeiger" druckt volle Einzelheiten von seinem Spezialcorre spondenten in Friedrichsruhe, die an deren Blätter aber, welche durch die Srklärnnzen deS Dr. Ochvenniuger und der F2.ilit bezügliJ des Oesin-

dl : b'-r3 mlplttlet waren,

hatten keine Vorbereitungen getroffen,

um Nachricht von seinem zu erwartenden Tode zu erlangen. Die meisten der Provinzialzeitungen enthielten die Nachricht nicht. Der amerikanische Botschafter White sandte h:ute Mittag folgende Depesche an den Grafen Herbert von BiSmarck nach FriedrichSruhe : Im Namen deS ganzen amerikanl fchen Volkes, ob offiziell oder unoffi ziell, und einerlei von welcher Abkunft, sende ich die herzlichsten Gratu lationen zu der großen Lausbahn, die jetzt beendet ist, und Versicherungen der herzlichste Sympathie für Sie und Ihre trauernde Familie' 3m Amte deS HofmarschallS wurde heute Abend gesagt, daß Dr. von Lu canuS, der Chef deS CidilcabinetS deS Kaisers Wilhelm, dvn Hortz, wo er den Sommer verbrachte, nach hier eile, um sich mit der Familie Biömarck we gen der Arrangements des Begräbnis seö, daS wahrscheinlich biS zur Rück kehr deS Kaiser? verschoben werden wird, in Verbindung zu sehen. DaS Testament deS Fürsten wurde heute Morgen zu früher Stunde im Gerichtsgebäude von Schwartzenbach, nahe FriedrichSruhe, deponirt. Nachdem sich die Familie zurückgezogen, verschloß Graf Herbert persönlich die Privatzimmer seine? Vaters, nahm die Schlüssel an sich und gab strengen Befehl, Jedermann den Eintritt zu derwehren. Der Zutritt zum Schlosse in FriedrichSruhe wurde heute allen Perfönen verweigert. Zwei der. Förster des verstorbenen Fürsten in grauer mit Grün besetzter' Uniform b?wa'chen die Ueberreste. Hamburg, 1. Aug. Eine Depesche vom Correspondenten in Friedri.chSruhe meldet, daß Kaiser Wilhelm von Bergen,Norwegen, ein Telegramm sandte, welche befahl, daß das' 31. Infanterie? Regiment, stationirt in Alona, in Ehrenwache nach. Friedrichs ruhe sende. Die Wache traf heute ein Die Nachrichten" geben die vollständigsten Einzelheiten der letzten Tage und deS TodeS BiSmarckS. Sie sagen : Am Dienstagabend entstand im Befinden deS Fürsten BiSmarck eine Besserung. Er war im Stande, am Tisch z i erscheinen und an der Unterhaltung heilzunehmen, Champagner zu trinken und mehrere Pfeifen zu rauchen, waS er in letzter Zeit nicht gethan hatte. Sein Befinden war so zufriedenstellend, daß Dr. Schveninger, nachdem sich der Fürst zu Bett begeben, abreiste mit der Abficht, am Samstag zurück zu kehren. DaS Befinden des Fürsten am Freitag und Samstag Morgen war vergleichSweise zufriedenstellend. Er las die Nachrichten" und sprach über Pölitt?. Daraus trat eine plötzliche Aenderung seine? Befiudens infolge eineS Anfalls von Athembefchwerden ein und im Verlaufe deS Nachmittags wurde er zeitweilig besinnungslos. Am Samstag Abend erschienen schlimme Symptome. Der Tod kam sanft und schmerzlos. Die letzten Worte, die Fürst Bismarck sprach, waren an seine Tochter, die Gräsin von Ranhau, welche ihm den Schweiß von der Stirn wischte, gerichtet. Sie lauteten : Dank mein Kind !" Beim Herannahen deS TodeS war die ganze Familie am Sterbebette versammelt und waren auch Dr. Schwenninger, Dr. Chrysander und Baron und Baronin von Merck anwesend. Nachdem drei Minuten kein Athemzug mehr erfolgt und kein PulSschlag mehr wahrnehmbar war, erklärte Dr. Schweninger ruhig und einfach, daß der Fürst todt sei. Die Campagne in Porto Rico. Po nee, 30. Juli über St. Thomas, 31. Juli. 3 den nächsten Tagen ist keine Vorwärtsbewegung zu erwarten. Brooke'S Armee muß erst vollständig gelandet sein. Len. MileS wird vorläufig sein Hauptquartier im hiesigen Zollhause belassen. Während der Nacht waren die wil besten Gerüchte im Umlauf. ES hieß auch, die Spanier würden die Stadt angreisen und alle Vorsichtsmaßregeln wurden getroffen. Dann hieß eS, daß die sich zurückziehenden Spanier Dör fer und Pflanzungen niederbrennen und rauben und morden und von Schrecken errissene ffar

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Force, die derselbe hat, läßt sich jedoch nicht theilen. 3m Uebrigen erwiesen

sich die meisten Gerüchte unwahr, obwohl einzelne ftälle grausamer und niederträchtiger Handlungen dorkamev. Von den spanischen Freiwilligen, die mit Gen. 3ose Garcia abzogen, deser tirten diele in der Nacht, kamen wieder zurück und stellten sich den Amerikanern. Die Einwohner wurden fast wild beim Anblicke der Freiwilligen und diese mußten von den Amerikanern vor Mißhandlung, wenn nicht vor Schlimmerem geschützt werden. Die Eingeborenen find ganz durchdrungen von dem Wunsche, Rache zu nehmen an den Spaniern sür alle? was sie von ihnen zu erdulden hatten. - Die Abwesenheit aller Vorbereitun ge zur Vertheidigung zeigt, daß hier kein Angriff erwartet wurde. Die Spanier müssen sich auf die Regulären verlassen, die Freiwilligen, von denen die meisten doch nur gezwangen eintraten, desertiren überall. ES ist die Ansicht des General MileS. daß die Einnahme von Porto Rico sehr leicht sein wird. ; chachtournier entschied e n. Wien. 1. August. 3m internationalen Schachtournier gewann den 1. Preis Tarrasch N500. 2. PillSbury $100. in. Skandal in der Ebrnl t g i 0 N. Paris, 31. Juli. Infolge der Ausstoßung Emile Zola's aus der Ehrenlegion haben verschiedene bedeutende Schriftsteller und Journalisten ihre Ehrenzeichen zurückgesandt. M. Depresse?. Redacteur bei Temb" that es mit der Bemerkung, er könne nicht eine Dekoration tragen, die Esterhazy trage, während sie dem Manne abgenommen worden sei. der verlangt habe, daß dlenfachstea Regeln der Gerechtigkeit beobachtet würden. Wieder ein ab'imer Erlaß, der nicht geheim blieb. Berlin, 31. Juli. Sn den Regierungskreisen steint man nicht zur Ruhe kommen zu wollen wegen des ErgebnisseS der letzten Wahl, welches der offiziellen Welt so venig Befriedigung gegeben hat. Ueber die starke Zunahme deS sozialdemokratischen Votums ist man besonders verschnupft und sucht überall nach Gründen hierfür. Nach dem PodbielSki'fchen Erlasse an die Postbeamten kommt jetzt ein Geheim - Erlaß des preußischen Minifters des Innern, Frhrn. von der Recke von der Horst, an die RegierungsPräsidenten, in welchem sie ersucht werden, den Ursachen über die Zunahme der sozialistischen Stimmen auf dem platten Lande nachzuforschen und darüber Bericht zn erstatten. Das interessante Dokument ist, trotzdem eö als geheim bezeichnet ist, jetzt auch zur Veröffentlichung gelangt, aber nicht etwa im Reichsavzeiger" wie man leicht annehmen könnte, fondern im VorwärtS", der bekanntlich auS dieser Art von Publikationen eine Spezialität macht. Auch die Post", die ein Mundstück gewisser offizieller Kreise ist, verlangt jetzt mit Hinweis auf den Ausfall der ReichtStagSwahlen nach einem Sozialisten Gesetz. CC)WnaC)TQUn. Angekommen in : Q ueenstow n : Umbria" von NevSork. 'Boston: Catalonia" nach LiverPool. Southampton: Noordlsnd" von New Sork. New Sork: Amsterdam" von Rotterdam; La Touralne" don Havre. (lllerlei. 111 einer 55a rm v e Z y l s rence. Col.. erschoß R. G. Scott seine Frau und versuchte dann Selbstmord zu begehen was ihm jedoch nicht gelang. Er hatte sich mlt seiner Frau entzweit und lebte zeitweilig von ihr getrennt. In einem ProceH, der er mit ihr führte, waren ihm ein Paar Pferde zugesprochen, die sich noch im Besitz der Frau und auf der Farm befanden. Diese wollte Scott holen, wobei der Streit auf'ö Neue ausbrach. Man bracht Scott nach Cannon City, doch redete er so wirres Zeug, daß man T."z 5:itweil!Le (DkisteSstörung anneh1 ... tennv ... . ,

Wunderbare Abhilfe

erlangt von Zr. WilcS' NtV ßkttt hu. L?li P. abeoik, do voca, . . ei vA?""ber 3- v- Artillerie ud seit dreibJadren bet der abrock & Munsel Carruae So. von udurn sagt: Ich schr,tbe. um meinen Dank aukzusprechen für den wunder, baren utzkn. d,a mir Dr. Milk' Hart Eure brachte. Ich litt seit Jahre an Sciattca al Resultat tti rmeelkben. wodurch mein Her, in schlimmster Weise ergrifsen wurde, mein, lieber schwollen an von den SnSchela aufwärt. Ich war ausaeblasen. das, ich nicht im Stande war. meine leider ,n,uknöpsen, hatte heftige Echm,r,e in der Herzgegend, erstickende säl und kurzen Athem. Tret Monate lang konnte ich nicht liege und nur in einem rmstuhl schla. fkn. Ich wurde von den beste Doktor, beha, delt. aber allmählig schlimmer. Vor ungefähr wem Jahre begann ich Dr. Mile' Hrt Eure , nehme und e rettete mein Leben wie durch in Wunder. Dr. Mile' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven arantie; die erste Masche nützt oder da Geld wird lurlliker, stattet. Buch Über die Krankheiten de Her,en und der Nerven frei. dreffe: Dr. Mile Medieal Co., Elkhart. 2d. Der Taalöh'ner Franz Steg! in Finsterhof. ein übelbeleumundetes Individuum, und dessen Gattin mißhandelten schon seit Jahren ihr Nlnd. Der Knabe war ihnen ein Dorn im Auge. Einmal muß der Vonkert hin werden!" Oft ließ Stegl diese Droyung yoren. Dieser Tage verspätete sich der Knabe, als er dem Vater das Essen aus's Feld bringen sollte; da ihn dieser zornig anfuhr, ließ das Kind aus Angst die Kaffeeschale zBodew fallen und flüchtete nach Hause. Des Abends kehrte Stegl heim. Als er v$s Knaben ansichtia wurde, ergriff er, ohne ein Mort zu sprechen, ein scharfgeschliffenes Küchenmesser und stieß es'bis an's Heft Um Knaben in den Leib. Lautlos sank das Kind zu Boden. Nach wenigen Minuten hatte eS den Geist aufgegeben. Eine Stunde später wurde Stegl dem Gerichte in Neulengvach eingeliefert. DasReaimentAiethen Husaren, das in Rathenow garniso nirt, kehrte in der Mittagsstunde von einer Felddienstübung zurück und hatte auf dem Wege zur Kaserne den BahnÜbergang dicht am Rathenowcr Bahn hos zu überschreiten. Die vierte lsra. dron. an lxren Premlemeulenant v. Kav-berr ritt. muMt vor dem Babnüberaana. der aerade durch die Barriere gesperrt wurde. Halt machen, weil ein Güterzug im Begriff war. in den Bahnhof einzufah'cr.. Lieutenant v. Kap-Herr hielt mv seinem Pferve direkt vor der Barrkre, als das Pferd infolge des Pfiffs txr?ymotive plötzlich scheu wurde, .nc Barriere setzt und seinen Reiter vor .die Räder der Lokomotive af die Geleise warf. In demselben Augenblick ging der Zug über den Körper des Officiers hinw'g. Als die Maschine zum Ste.:n kam, zog man aus den Utatetn norperlyeue und Uniformstücke deö ttnc.Mlicken hervor. Premierlieutenant 'ip-herr war seit suns Monaten oeryeiratyel. r geborte zu den be!au:tte ten veuticyen Herrenreitern. m s l 0 t) n t s i ch, Hood't Sarsaparilla zu gebrauchen. Bei reinem Blut braucht Ihr keine Angst zu haben vor Grippe, Lungenentzündung, DiphteritiS oder Fieder. Hood'i Pillen find von den ansäe suchteften Pflanzen sorgfältigst zubereitet. Der STew York Zbsss. (CtttMlrt 1853.) Butter Muster ! Unser großer Verkauf von Leinen, Porzellan - Waa ren, Haughaltnnasartikeln, Draperkeen, Möbel :e., währt die ganze tvoche. Versäumen Cie die Bargalnk nicht, kommen Cie morgen.

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